Nicht alle wollen Mutter sein

Ein Frau, Mitte 30, verheiratet, 2 kleine Kinder, sehr erfolgreich im Beruf, ständig  unter Druck, ständig in Bewegung, viel Stress – beruflich und privat, seit mehr als 2 Jahren ohne Atempause durchs Leben gehetzt…

Sie ist seit Jahren eine erfolgreiche Karrierefrau….sie arbeitet ununterbrochen  mit viel Engagement und schafft scheinbar alles ohne das es ihr zu viel wird. Sie ist  sportlich, ergeizig, akribisch und pedantisch. Sie hat studiert und kennt in ihrem Beruf nur diese eine Firma.

….aber ihre Ehe fordert eben mehr als nur beruflichen Erfolg…diese Ehe fordert eben Kinder…und die bekommt sie auch. Schon während ihrer 1. Schwangerschaft merkt man, das sie hier absolutes Neuland betritt, wie alle Frauen die zum 1x schwanger werden,  aber bei ihr stellt sich nicht so richtig Freude ein…es ist die Rede von „dem Kind“…irgendwie fehlt immer die Wärme in der Stimme und in den Worten….aber als Außenstehender kann man das nicht richtig beurteilen, das ist bestimmt lustig gemeint und ändert sich.….Innerhalb des 1. Jahres ist sie wieder schwanger und dann ist auch das 2. Kind da.

In jeder ihrer Äußerungen – sobald es um die Kinder geht – fehlt was ich bei vielen Müttern immer gehört habe….aber WAS?  Ich habe von einigen Kollegen ein paar interessante Details gehört und vor allem immer wieder einzelne Äußerungen von ihr selbst, die mich zu folgendem Schluss gebracht haben:

Sie hat die Kinder bekommen um ihre Ehe zu retten und die Erwartungen ihrer Familie zu erfüllen…Sie ist besorgt und leidet wenn es ihren Kindern schlecht geht, sie ist bemüht alles richtig zu machen….aber ich glaube sie hatte nie wirklich den Wunsch nach eigenen Kindern.

Ich bin nicht die Einzige, die sich Sorgen macht wie lange sie das noch durchhält….alle zerren an ihr und immer der Druck: Beruf, Karriere, Kinder und Haushalt….dazu  liegen Wohnung und Arbeit weit auseinander…..und beruflich kommt sie – wie gesagt – durch viele Veränderungen in unserer Firma – überhaupt nicht mehr zur Ruhe…muss immer mehr arbeiten….Abends spät, an den Wochenenden…klar im Homeoffice … so nah bei der Familie und doch entrückt und unerreichbar.

Wann ist der Punkt erreicht wo es zu viel wird? Und für was würde sie sich dann entscheiden: Für die Karriere oder Mann/Kinder? Es steht mir nicht zu, das zu beurteilen….allerdings bin ich eine Derjenigen die  auch ihren Unmut….ihren Stress fast ungefiltert abbekommen und ich mache mir Sorgen das sie eines Tages einfach alles hinwirft….

So wie meine Mutter – die einfach abgehauen ist und zu der ich seit fast 37 Jahren keinen Kontakt mehr habe, weil sie ihn nicht wollte.

Was also fehlt mir in ihren Worten wenn es um ihre Kinder geht…und was  ich bisher  bei jeder Mutter gesehen und gehört habe? – es ist der Mutterstolz!: seht her – das ist  MEIN Kind…es hat das gemacht, gesagt, getan….mit lachenden Augen amüsiert, mit Unglauben und Kopfschütteln…mit Stolz in der Stimme:  das ist mein Kind …..

 

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Vier Kuchen auf einmal

Ich backe nicht gern….hab mich aber darauf eingelassen diesen Mittwoch tatsächlich 4 Kuchen selber zu backen…lach …gut wenn man vorher nicht so richtig weiß auf WAS man sich da eigentlich einlässt.

Ich  kann zwar backen – aber es macht mir nicht so viel Spaß…und ist auch immer etwas Stress…Ach Quatsch…das krieg ich schon hin….

So: Planungszeit1 – welche Kuchen mache ich? 2x Blitzkäsetorte / 1x Apfeltarte / 1x Käsekuchen

Mo: Planungszeit2 – Was brauch ich / was hab ich / was muss ich einkaufen….4x Kuchen in der Springform…ich besitze aber nur 2 Springformen..

Di: Einkauf nach Feierabend und vor dem Sport – 1,5kg Sahne / 1kg Quark / 800g Frischkäse  / 1,5 kg Äpfel usw.  DAS sind mal  Mengen ….zur Erinnerung: ich lebe in einem 2Personen-Haushalt – da sind die Zutaten für einen kleinen Kuchen etwas kleiner.

Mi: Backen – Feierabend um 16 Uhr …Zuerst die Blitzkäsetorten…die „backen“ im Kühlschrank…die  Zubereitung ist zwar nicht schwer, aber alles muss zeitlich gut aufeinander abgestimmt sein – nicht zu kalt, nicht zu warm …und das 2x hintereinander…. Eigentlich kein Problem wenn man ALLE Zutaten da hat…ich war ja gut vorbereitet…hatte alles eingekauft….aber WO ist nur meine 4.Packung Frischkäse….Ahhhhhhhhhhhhhhggggggggggggrrrrrrrrrr….also gaanz ruhig den Schatz informiert er muss JETZT sofort noch einmal ins Auto springen und 1 Packung Frischkäse kaufen  Soooo  – geschafft

…dann die Apfeltarte mit einem Mürbteig….auch oft erprobt und kein Problem….auch die Streusel  sind nicht zu hart geworden – super und dann die Herausforderung ein echter Käsekuchen mit Mürbteigboden.

Tja…..und hier ging es dann nicht mehr so glatt….Den Teig hab ich schön dünn in die Springform gebracht…den ganzen Rand hoch – weil die Käsemasse bei diesem Kuchen bis knapp zum Rand geht und sehr flüssig ist…..

        Die Springform sollte dann in den heißen Backofen…leider schwappte dann die Käsemasse über und landete auf dem heißen Backblech… Ruhig bleiben – Springform abstellen…Backblech rausnehmen und anderes Backblech rein….

        Das neue Backblech ist leider etwas zu klein und kracht manchmal runter……also vooorsichtig die Springform drauf abstellen – nicht das es runter kracht.

        Schon nach 5 Minuten wird der Rand braun….weil ja die Käsemasse durch das überschwappen  nun NICHT mehr bis zum Rand geht….tief durchatmen

        Also Backofen wieder auf und mit Alufolie den Kuchen abdecken…nur das die Folie in der Mitte durchhängt und die flüssige Käsemasse berührt…also wieder runter mit der Alufolie….

        Dann rutscht das Backblech doch langsam weg….also schnell das vorherige Backblech sauber machen (man ist das heiß) und schnell gewechselt.

        Nun wird der Teigrand dunkler und schwärzer und ich lege doch noch die Alufolie drüber

        Ach ja….entgegen den bisherigen Erfahrungen mit diesem Rezept geht der Teig NICHT hoch…. Aus Erfahrung weiß ich aber ,das dieser Kuchen gerne am Ende zusammen fällt.

Ich bin also ziemlich mit den Nerven am Ende…und signalisiere  vorsichtshalber meinem Schatz, das es eventuell nur 3 Kuchen für seine Verabschiedung aus 2 Abteilungen gibt. 

        Nach der geplanten 1 Stunde im Backofen ist die Käsemasse immer noch flüssig….und der Kuchen ist nicht 1mm hoch gegangen….also weitere 15 Minuten …dann schalte ich den Backofen aus und lasse den Kuchen einfach drin stehen. Ich kann es eh nicht mehr ändern.

Inzwischen ist es 22.30 Uhr und ich hab die Schnauze voll vom Backen…..

Am nächsten Morgen öffne ich den Backofen und könnte jubeln…der Kuchen sieht genial aus…genau so wie früher bei der Oma…. Er ist NICHT zusammen gefallen…dazu Unregelmässig gebräunt  etwas uneben  – nur der Rand ist verbrannt. Nun gut …also nehme ich den Kuchen aus der Form und schneide den zu dunklen Rand einfach weg….ein wenig Puderzucker drauf und zurück in die Springform…Puhhhh – Glück gehabt.

Also konnte mein Schatz doch 4 Kuchen mit zur Arbeit nehmen um sich von seinen jetzigen Kollegen zu verabschieden und zu bedanken und  mir fällt ein Stein vom Herzen…egal wie es schmeckt – alle Kuchen sehen toll aus…

Hab ich schon erwähnt das ich in diesem Jahr noch 3x mehrere Kuchen gleichzeitig backen muss? Ohjjje – meine Nerven

Hilf Dir selbst …

Wenn Du es nicht tust – ein anderer tut es nicht.

Ja – so ist es im Leben….je älter ich werde, umso mehr bemerke ich das. Es gibt nur ganz wenige Menschen die sich wirklich für Dich interessieren….also eigentlich nur Dein Partner und Deine Familie…wenn Du Glück hast noch eine gute Freundin.

Ich mache mir immer noch Sorgen wegen meiner depressiven Verstimmung im letzten Jahr –genau zu diesem Zeitpunkt und vermute ja weiterhin eine durch VitaminD-Mangel ausgelöste Depression….und ganz ehrlich ich hab ANGST vor so einem weiteren Schub.

Also bin ich zum Arzt gegangen um Ende Januar meinen VitaminD Spiegel bestimmen zu lassen….Meine Erläuterungen was letztes Jahr mit mir los war  hat die Ärztin nur mit der Bemerkung quittiert das ich das selber bezahlen muss, weil die Krankenkasse das nicht übernimmt….und anstatt mir richtig zuzuhören hat sie lieber nach den Preisen des Labors gesucht um mir den genauen Preis zu nennen…ich hatte ihr gesagt mir ist der Preis egal und ich bezahle das.

Also hab ich Blut da gelassen und ein paar Tage später hab ich angerufen und die Sprechstundenhilfe hat mir erklärt es wäre „Alles in bester Ordnung, ich brauche mir keine Sorgen zu machen“  – mein Wert liegt bei 20,7.

Ich habe das ganze 2.Halbjahr  2017 jeden Sonnentag genutzt und bin überhaupt  JEDEN Tag draussen gewesen  (und bin es weiterhin jeden Tag – bei jedem Wetter) um Sonne zu tanken und mich zu bewegen- dazu esse ich regelmässig VitaminD-haltige Produkte und mein Wert liegt Ende Januar NUR bei 20,7. 

Erst ab März hat die Sonne überhaupt wieder den richtigen Winkel und die Kraft  das meine Haut überhaupt  VitaminD produzieren kann und mein Wert liegt NUR bei 20,7 . Aber das interessiert weder die Ärztin – noch die Dame am Empfang.

Also ab ins Internet und mal etwas recherchiert: Es gibt verschiedene Normwerte…veraltet sind die Normwerte von 20 – 60 ng. Nach neueren Erkenntnissen liegen die Normwerte zwischen 40-80ng. Also selbst nach alter Lesart bin ich JETZT SCHON haarscharf an einem leichten Mangel  -nach neuerer Lesart bin ich bereits auf dem Weg zu einem richtigen Mangel….soviel zu „Alles in bester Ordnung“.

Ich  hab also beschlossen dem jetzt mit Tabletten entgegen zu wirken…und nehme jetzt zusätzlich  täglich eine Tablette mit  einer Tagesdosis 1.700 IE. Bei meiner Größe und meinem Gewicht kann ich mit dieser Tagesdosis  meinen Wert von 20ng auf 30ng steigern. Das ist nicht zu hoch dosiert. In 1-2 Monaten lasse ich dann meinen VitaminD  Spiegel noch einmal bestimmen.

Ich fühle mich auf jeden Fall wesentlich besser als im Jahr zuvor….auch wenn meine Nerven immer mal wieder echt blank liegen….aber mit einem Arzt werde ich mich nicht mehr über Vitamin- oder Magnesiumwerte unterhalten….