der Kampf mit dem Drachen…

ist jetzt endlich BEENDET….und das war zu guter Letzt noch etwas Quälerei.

Zur Wohnungsübergabe hat mein Hausdrache ihren Sohn hinzugezogen…ich hatte auf einen Sekundanten verzichtet.

Vor Einem Monat noch, war ich so fertig wegen der schleppenden Renovierung, das ich Schwester+Schwager um seelischen Beistand bei der endgültigen Wohnungsübergabe gebeten habe….aber seit fast 2 Wochen fühle ich mich seelisch wieder stark genug, den letzten Kampf alleine auszufechten. Hab das alleine begonnen und beende es auch genau so.

Der (erwachsene) Sohn war zwar nervig, umständlich und extrem penibel, das ich gleich von Anfang an darauf aufmerksam gemacht habe, das ich hier ja nur 2 Jahre gelebt habe, es sich eben mit einem fast 19 Jahre alten Haus, nicht mehr um einen Neubau handelt und das ich bei der Wohnungsübernahme eben über diese kleinen Macken hinweg gesehen habe. Letztlich war es ein Glücksfall das der Sohn dabei war, denn er hat seine Mutter an vielen Stellen wieder eingefangen, wo sie drohte sich in einem Rachefeldzug hineinzusteigern.

Beide haben die Wohnung fast 45 Minuten lang unter die Lupe genommen: in gebückter Haltung den Boden abgesucht, die Wände mit den Augen gescannt, die Decken, die Türen und Türzargen, Jedes Fenster geöffnet, jede Jalousie betätigt, jeden Lichtschalter, jeden Wasserhahn betätigt, jeden Türschlüssel ausprobiert, jede Schranktür geöffnet und jede Herdplatte auf ihre Funktion überprüft,

Als ich belustigt fragte, ob er nicht auch noch den Dachboden besichtigen wollte, bekam ich nur einen bösen Blick. Der Drachen hat jeden Augenkontakt und jede Ansprache vermieden….alles lief über den Sohn.

Nun gut, letztlich steht im Übergabe-Protokoll das an 2 Türen eine leichte Abnutzung ist (die schon beim Einzug vorhanden war), und das beim Waschmaschinen- und Spülmaschinenanschluss in der Küche je ein Stopfen fehlt.

Es hat sich also bezahlt gemacht, das ich die Wände ordentlich gestrichen habe und auch das ich den Laminatboden ausgebessert habe. Letztendlich kam ich ihr wohl zu leicht davon, denn sie wollte noch das der Sohn ins Protokoll aufnimmt, das die Zeit-Schaltuhr der Außenjalousien erst später geprüft werden kann…das hat er aber zum Glück abgeschmettert: Protokoll nach Sichtprüfung.

Als es dann um die Stromzähler-Ablesung ging, kam es zum großen Showdown: der Zähler ist in ihrer Wohnung und sie wollte mich nicht selber zum Zähler lassen…ich hab den Sohn gebeten doch einfach ein Foto vom Zähler zu machen und mir per Whatsapp zu schicken….aber er fand das albern und letztlich hat er seine Mutter dazu gebracht, das ich zum Zähler durfte, kurzes Foto und dann musste ich zurück in den Hausflur. Sie wollte mich partout nicht in ihrer Wohnung haben, um das Protokoll zu unterschreiben, da half auch alles gute Zureden durch den Sohn nicht mehr….hahahaha also saßen der Sohn und ich im Treppenhaus, um die letzten Formalitäten zu erledigen. Wir haben uns auf eine sofortige Auszahlung eines großen Abschlags der Mietkaution geeinigt, den ich in der kommenden Woche schon erhalten soll.

Dann haben der Sohn und ich uns verabschiedet und ung gegenseitig alles Gutes gewünscht…der Drachen blieb stumm…und ich bin gegangen ohne noch einmal zurück zu blicken.

Was bleibt ist bei mir ein großes Gefühl der Erleichterung !! Es ist vorbei.

3 Gedanken zu “der Kampf mit dem Drachen…

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