Von Baustellen- draußen und drinnen

Von Baustellen- draußen und drinnen

der gestrige Samstag war echt unangenehm…Es wurde von Stunde zu Stunde wärmer und vor allem schwüler. In der Wohnung konnte ich die Temperatur trotzdem gut auf 23 Grad halten…aber die sehr hohe Luftfeuchtigkeit brachte den unangenehmen Effekt. Die relative Luftfeuchtigkeit lag in fast allen Räumen zwischen 84-86%. Als angenehm empfinde ich, wie die meisten Menschen, eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 50-60%.

Die Temperatur lies dann auch erst ab 20 Uhr wieder nach…und ich hab eine kleine Walkingrunde bei leichtem Nieselregen gedreht und mich über jeden tiefen Atemzug gefreut…na also – geht doch wieder.

Heute morgen sass ich bereits am frühen Morgen auf dem Balkon….die Nebelschwaden lichten sich langsam…es waren nur noch 18Grad und die Luft konnte man wieder normal einatmen.

Außerdem freue ich mich tatsächlich, das die Bahn hinter dem Haus wieder fährt…nach 8 Monaten Umbau und Ausbau ist jetzt wohl der Abschnitt soweit „fertig“….und die AKN fährt wieder.

Was mich allerdings wundert ist, das der Ausbau trotzdem noch gar nicht abgeschlossen ist….das 2.Gleis liegt noch nicht…die Vorarbeiten sind an einigen Stellen auch noch nicht beendet….es klaffen große Lücken, wo noch nicht einmal der Schotter durchgängig liegt und auch die Schwellen liegen nur teilweise…aber laut AKN/Deutsche Bahn, läuft alles nach Plan…na prima.

Insgesamt wird der Ausbau bis 2025 dauern….da kann man sich ja Zeit lassen…aber die werden wohl wissen was sie tun.

Ich zumindest finde es beruhigend, das die Bahn wieder fährt, zumal mich die vorbeifahrenden Züge noch nie gestört haben…ich empfinde sie sogar als beruhigend. Und jetzt kann ich in den nächsten 2 Wochen zu meinen nächsten Krankenhaus-Terminen mit der AKN fahren und brauche keinen Schienenersatzverkehr oder schlimmer noch, den normalen Bus.

sooo inzwischen hab ich nicht nur aus meinem Roggen-Mischteig ein leckeres luftiges Brot gebacken, erneut Haferkekse gebacken (super dünn und super knusprig …jawohl es hat dieses Mal geklappt hahahaaaa) sondern auch die Wohnung aufgeräumt und etwas geputzt….und ganz wichtig ….viiiieel Luft hereingelassen…herrlich.

Bei inzwischen 23 Grad mit leichtem Sonnenschein bereite ich nun gerade meinen Rucksack für eine kleine Radtour vor…

Seit meiner WhatsApp an die ehemalige,Kollegin gestern, hab ich nichts mehr von ihr gehört.

Immerhin habe ich ihr ja auch mein Mitgefühl übermittelt, wegen ihrer Migräne und weil es ihr eben nicht gut geht.

So bin zumindest Ich wieder entspannt und zufrieden so, wie es eben ist.

Ich habe eigentlich immer viel Verständnis für Alle und Jeden und mit einem einfachen ehrlich gemeinten „sorry“, bin ich auch selten länger böse, ..aber manchmal ist es einfach zu viel.

Zumal das genau der Knopf ist, mit dem man mich wirklich empfindlich treffen kann. Es ist genau das Gefühl für mein Gegenüber nur 2. Wahl oder ein Platzhalter zu sein…

Jaaa das ist wahrscheinlich kindisch, aber das ist einer der Nervpunkte aus meiner Kindheit…so ein Stachel mit Widerhaken…

und wieder vergessen worden -gleich 2x

Seitdem die neuen Gemeinschafts-Schlüssel in der Wohnanlage nun getauscht wurden, steht auch mein Fahrrad wieder in der Tiefgarage, direkt hinter meinem Auto.

Seitdem fahre ich auch wieder spontan kleinere Touren mit dem Rad…hab in dieser Woche nach Feierabend schon ein paar Mal schöne Touren gemacht.

Geärgert hat mich allerdings, bereits 2x in dieser Woche, weil ich nicht los konnte…denn ich hab vergeblich auf meine Telefonverabredung gewartet. Ich war mit meiner ehemaligen Kollegin aus Hessen Montagabend um 17 Uhr zum Telefonieren verabredet. Wir kennen uns jetzt mindestens 15 Jahre und sie telefoniert am Liebsten, wenn sie dadurch keine Zeit verliert…während sie kocht, im Auto fährt oder zuhause aufräumt…etwas was mich immer stört…ich finde das unhöflich mir gegenüber.

Die Verabredung kam auch erst zustande, nachdem sie versuchte mich tags zuvor spontan zum Telefonieren zu überreden, was ich abblockte…so spontan liegt mir das Telefonieren nicht. Also meinte sie, sie hätte Montag um 17 Uhr ZEIT.

Als sie dann nicht wie vereinbart anrief, tat ich es …also sie wäre noch im Büro und hätte mir per Whatsapp geschrieben…sie hätte jetzt doch keine Zeit, müsse arbeiten und wir sollten es auf Freitag 17 Uhr oder das Wochenende verlegen. Wochenende? – nene – das kenn ich schon von ihr…dann sitze ich den ganzen Tag und warte, weil sie es eigentlich nie wie vereinbart schafft. Also okay Freitag 17 Uhr.

Nachdem ich also wieder aufgelegt und ihre Whatsapp gelesen hatte, wurde ich ungehalten…das stand nichts von länger Arbeiten, sondern das sie gleich zu einer Freundin fährt… AHA – hatte sie nicht gesagt, sie hätte Zeit? Ich schrieb ihr also: Schon klar – eine Freundin geht natürlich vor. und sie antwortete verwundert ob ich sauer wäre… ja was denkt sie denn – das ich mich darüber freue.

Ja, ich bin eigen in solchen Dingen…eine Telefon-Verabredung ist eine Verabredung und na klar kann plötzlicher Arbeitsanfall oder Krank sein oder so etwas dazwischen kommen…aber warum soll ich jetzt auf eine ihrer Freundinnen Rücksicht nehmen….sie selbst hat den Termin doch vorgeschlagen.

Und Freitag sitze ich also um 17 Uhr zuhause und warte …und sie ruft natürlich nicht an…ich aber auch nicht…weil jetzt hatte ich echt genug davon. Mich stressen solche Dinge…und warum klappt es mit dem Rentner aus Hessen oder mit meinem Ex-Tanzpartner immer ganz unkompliziert…nur mit ihr wird es immer stressig…Termine sind Termine…und die merkt man sich….verdammt noch einmal.

Heute gegen Mittag kam dann eine Sprachnachricht auf Whatsapp (hab ich schon mal erwähnt das ich Sprach-Nachrichten nicht mag)….und hab sie erst heute Nachmittag abgehört…es täte ihr Leid, aber sie hätte Migräne gehabt und unsere Verabredung total vergessen…und sie hätte so viel um die Ohren usw….ob wir nicht Sonntag oder nächste Woche…..

ja danke – das hab ich schon gemerkt, das mit dem Vergessen….ich hab schon die ganze Woche überlegt und es ihr jetzt als Antwort auch geschrieben: ich glaube ich möchte aktuell keinen neuen Telefon-Versuch starten….lass uns vorläufig bei Whatsapp-Nachrichten bleiben, da kann jeder Antworten, wenn er Zeit und Lust hat.

Kleiner Büroumzug und Großer Fehler

Inzwischen bin ich auch in das andere Büro gezogen…das, welches ich jetzt vorläufig alleine nutzen kann…der GF meinte dann auch gleich, als er es gesehen hat: na da müssen wir uns jetzt bald darum kümmern, das noch ein Controller kommt. Ähmmm – neee darauf kann ich gerne noch eine gute Weile verzichten. Beides war lustig ausgesprochen – aber ich weiß nicht, ob er es nicht doch auch ernst meint. Egal – jetzt ist es erst einmal so, wie es ist.

Die großen Schränke sind noch nicht da, aber ich hab einen der halbhohen offenen Schränke aus dem bisherigen Büro mitgenommen…so das ich für alle meine Firmen, wenigstens die aktuellen Ordner griffbereit habe und meinen schmalen abschließbaren Schrank hab ich auch noch in das andere Büro gezogen….und vor ein paar Tagen sind auch die Bilder angekommen, die ich von ein paar meiner Fotografien auf Leinwand habe ziehen lassen…Gerade die etwas Kleineren und das ganz Große sind toll geworden….die hängen jetzt auch schon im Büro…also mir gefällt es jetzt gut.

Der Kollege, von dem ich das Büro übernommen habe, meinte dann auch ganz merkwürdig lauernd: wie bist Du denn an die Bilder gekommen? Selber fotografiert und auf eigene Kosten auf Leinwand ziehen lassen. Seine ernüchternd wirkende Antwort: Ach so!

Jaja, gerade die, die bei uns am oberen Rand der Nahrungskette stehen, sind oftmals echt seeehr sparsam…hahaha…selber bezahlen? Davor schrecken viele zurück egal ob Bilder oder Pflanzen.

Der Kollege geht auch durch alle Etagen und bedient sich überall am Allgemeinen Obstkorb, aus Angst, es könnte ja etwas verderben…das legt er allerdings sehr großzügig aus und sucht sich so öfter mal sein Mittagessen zusammen… so meinte ich vor ein paar Tagen dann auch zu ihm, er solle uns jetzt nicht den letzten Rest mopsen – die Woche ist noch lange nicht um…denn der Obstkorb auf seiner Etage war zu dem Zeitpunkt noch sehr gut gefüllt, während bei uns fast nichts mehr drin war. Dabei waren in dieser Woche auf unserer Etage kaum mehr als 2-3 Personen anwesend.

Meine Arbeitstage sind momentan sehr ausgeglichen und ruhig und so kam der Hunderttausend-EUR-Fehler mehr als unerwartet. Wir haben von einem Netzbetreiber eine saftige Strafzahlungs-Aufforderung bekommen…ausgerechnet für die Gesellschaft, für die ich schon seit Monaten versuche die Abrechnungen zu bekommen. Sofort der Schock – Was ist da passiert und dann – war es mein Fehler? Ja es gab eine Unstimmigkeit wegen der UST-Nummer, aber das war im Oktober letzten Jahres dann bereits geklärt und bis Januar lief ja auch anschließend alles normal…ich war mir also sehr schnell sehr sicher, es ist nicht mein Fehler…

…hab das ganze Thema mit Bitte um Klärung an die Abteilung in der Zentrale geleitet und bekam schon am nächsten Tagen diverse Rückmeldungen…Sie sind dran das zu klären und ich lag richtig: es war nicht mein Fehler…der lag in der Zentrale. Angeblich wurde dort etwas Entscheidenden nicht an den Netzbetreiber geschickt und anschließend lasst sich Dieser dann auch noch 7 Monate Zeit, das zu reklamieren…so kommt die große Strafzahlung zustande, die mit jedem Monat des nicht Erfüllens dieser Pflicht, größer und größer wird. DAS ist schon ziemlich dreist…aber auch dafür haben wir einen Spezialisten, der auch schon entsprechend geantwortet hat.

Mir blieb im Nachhinein neben der Erleichterung, auch noch die Genugtuung, das ich nun endlich die Abrechnungen habe und meine vorab Berechnungen Cent-genau mit den Abrechnungen übereinstimmen…also bis auf den extra ausgewiesenen Strafzahlungs-Betrag natürlich.

Musical und verwirrende Bahnfahrt

Letzte Woche Freitag (ich hinke mal wieder etwas hinterher mit dem Schreiben) ….war ich mit meiner lieben Kollegin Svea im Musical Hamilton in Hamburg. Die Eintrittskarten hatte ich ja bei der Verlosung der Online-Zeitung gewonnen.

Da wir Beide nicht in Hamburg wohnen, sind wir an dem Tag später ins Büro gefahren und anschließend gleich dort geblieben…für kurz nach 18 Uhr hatte ich einen Tisch im kleinen asiatischen Restaurant, bei uns um die Ecke, reserviert. Die sind immer gut besucht, weil echt lecker. Die bieten moderne asiatische Küche an und vor allem die Bowls sind klasse.

Die Kollegin hatte mich zu dem Essen eingeladen…das fand ich super nett, hab ihr aber auch gesagt, das es nicht notwendig ist, weil ich die Eintrittskarten ja selber geschenkt bekommen habe…aber es war ihr ein persönliches Anliegen…nicht wegen der Karten, sondern wegen „überhaupt“….ich hab es sofort verstanden und mich sehr darüber gefreut und gleich mal festgehalten, das ich dann bei unser nächsten Aktivität, die Restaurant-Rechnung übernehme.

Das „überhaupt“ bezieht sich auf unsere vielen kleinen und großen Gespräche als es ihr, besonders nach der Trennung, nicht so gut ging und sie hatte mir schon einmal gesagt, wie gut ihr unsere Gespräche tun und weil ich mich immer wieder auch erkundigt hatte, wie es ihr nach dem Schlüsselbein-Bruch ging. Beides fiel ja in dieselbe Zeit.

Anschließend blieb uns noch eine gute Stunde um mit der S-Bahn von der neuen Haltestelle Ottensen (die wurde erst am 31.05. eröffnet) bis zur Haltestelle Reeperbahn zu kommen. Das ist eigentlich kein großes Ding. Normalerweise.

Erst konnte ich mir über meine HVV-App keine Fahrkarte kaufen, weil mal wieder meine Zugangsdaten nicht mehr gespeichert waren…also ab an den Automaten und manuell eine Karte kaufen…und dann fuhren die S-Bahnen nicht wie erwartet….dann waren wir in der falschen S-Bahn und weil wir uns unterhalten haben, hat es etwas gedauert, bis wir es bemerkten.

Also schnell raus an der nächsten Haltestelle um wieder zurück zu fahren, dort war der Zugang zum Bahnsteig für S1, S2 und S3 aber gesperrt. Die Anzeigen waren verwirrend und in der HVV-App stand etwas anderes ..also dann ab zur U-Bahn und bevor wir dann noch weiter mit den Bahnen durch die Gegend irren…sind wir dann ausgestiegen und den restlichen Weg zu Fuß gegangen. Jaja, es fühlte sich ein wenig wie eine Schnitzeljagd an…weil überall an S- und U-Bahnen gebaut und gesperrt wird….und wir uns so von einer Station zur nächsten gehangelt haben.

Letztlich kamen wir mit 10 Minuten Verspätung am Theater an und mussten – na klar – warten!. Weil die Vorstellung bereits angefangen hatte.

Dieses ungeplante Chaos war doppelt lustig, weil ich ja in der Regel sehr gut organisiert bin und die Kollegin, auch aufgrund ihres Jobs als Assistentin der Geschäftsleitung, ebenfalls ein echtes Talent im Organisieren ist….hier aber haben wir Beide keinen Plan gehabt.

Es kam dann noch ein Pärchen mit Verspätung und nach ca. 10 Minuten wurden wir Alle auf die Empore geführt und sollten uns dort am Rand einen Platz suchen. Man könne uns jetzt nicht auf unsere regulären Plätze bringen, da diese Mitten im Saal waren.

Durch diese Verspätung hatten wir somit unerwartet tolle Plätze mit einem grandiosen Blick von oben auf die Bühne und auch nach der Pause, sind wir wieder dorthin gegangen, anstatt auf unsere Plätze unten im Saal.

Das Musical selbst war schon interessant. Tolle Musik, toller Gesang, tolle Tänzer, schönes Bühnenbild….aber man hat kaum verstehen können, was die dort singen. Durch den schnellen RAP-Gesang auf Deutsch, gesungen von (wahrscheinlich) Amerikanern….es war einfach zu schnell mit zu viel Akzent…und da die Bühnen-Performance nicht viel von der Geschichte preisgab…brauchte man die Worte um überhaupt zu verstehen, um was es eigentlich ging.

Aber mit etwas Phantasie konnte man so einigermaßen folgen. Aber ich kann verstehen, warum das Musical jetzt bereits nach einem Jahr fort geht. Es ist nicht so massentauglich wie „König der Löwen“, „Phantom der Oper“ oder ähnlichem. Aber ich freue mich darüber, das sich es mir angeschaut habe.

Nach der Vorstellung kamen wir aus dem Theater und es war unglaublich warm, dabei war es schon nach 23 Uhr. Tagsüber war es gar nicht soo warm gewesen. Wir sind also wieder mit der U-Bahn zurück gefahren und bewusst eine Station eher ausgestiegen, um den Rest des Weges zu Fuß zu laufen…das Wetter war einfach zu schön. Am Büro angekommen haben wir die Autos aus der Tiefgarage geholt und sind in unterschiedliche Richtungen nach Hause gefahren.

Trotz der kleinen Verwirrfahrt auf dem Hinweg, war es ein schöner Abend….ich will jetzt echt wieder öfter ins Theater und schon ganz bald fahre ich mit Schwester+Schwager zur Freiluftbühne in Lübeck. Gespielt wird ein Krimi: Sherlock Holmes` Rache…. Die Karten hab ich bereits bestellt.

Neues Hobby: Zum Arzt fahren

….nicht das ich so krank bin…aber ich bin ja unter Beobachtung…und für die verschiedenen Termine, brauche ich aktuelle Blutwerte, Überweisungen und wie schon mal erwähnt, muss ich für jede Terminanfrage, jeden Termin, jede Nachfrage und Abholung jedes Ergebnisses immer persönlich erscheinen…WEIL die in den beiden Arztpraxen (Kardiologie und Lungenfacharzt) eben aktuell fast Nie ans Telefon gehen und so etwas wie Mails ist wahrscheinlich zu modern…grrrrrr

Der Kardiologe ist knappe 10 km entfernt und der Lungenfacharzt, knappe 9 km….also jedes Mal springe ich ins Auto und fahre hin…das sah dann in der letzten Woche so aus:

  • Montag mit Schrecken fest gestellt, das mir keiner gesagt hat, das ich für das Stress-MRT eine Woche später neue Blutwerte brauche (hatte es aber im Internet gelesen, als ich mich nach dem Ablauf eines Stress-MRT erkundigte) also nach Feierabend um 16 Uhr ins Auto gesprungen und zum Kardiologen gefahren um nachzufragen. Die hatten aber lt. Aushang „ausnahmsweise“ bereits ab 15.30 Uhr geschlossen (auf der Webseite stand das nicht) – also ein vergeblicher Versuch
  • Dienstag früher Feierabend gemacht und wieder die 10 km zum Kardiologen gefahren…heute war geöffnet : Brauche ich jetzt neue Blutwerte? oohhhh ja – das hätten sie ganz vergessen – ich solle Morgen früh zwischen 8.30 und 9.00 Uhr zur Blutentnahme kommen – naaa gut
  • Dann vom Kardiologen zum Lungenfacharzt (im nächsten Ort) gefahren….der Termin steht ja schon seit Wochen. Der Check dauerte 2 Stunden, Blut wurde mir auch abgezapft für ein Lungen-CT…das wiederum demnächst im 15km entfernten Pinneberg stattfinden soll…also wenn ich einen Termin bekomme. Muss mich selber darum kümmern…aber die brauchen die Bilder aus dem Herz-CT vom März aus der Klinik auf CD…hatte natürlich nur den schriftlichen Befund – keine Bilder.
  • Die Klinik hab ich dann auch telefonisch erreicht, jaaaa ich könne mir die CD Donnerstag bis 16 Uhr abholen ….die ist wiederum in einem anderen Ort, auch ca. 8 km entfernt
  • Mittwochmorgen also wieder die 10 km zum Kardiologen zur Blutentnahme…die Werte gehen dann direkt ins Krankenhaus…dafür brauche ich nicht wiederkommen – gut so.
  • Donnerstagnachmittag wieder ins Auto in die 8km entfernte Klinik um die CD abzuholen ….das hat auch geklappt und anschließend wieder zum Lungenfacharzt um den einzelnen Blutwert abzuholen….beides für das Lungen-CT
  • Den Termin zum Lungen-CT hab ich zum Glück dann per Telefon bekommen…die waren super nett am Telefon, gar nicht gestresst und freuten sich, das ich schon alles Daten zusammen habe…Termin ist in der nächsten Woche.

Und als ich mich schon am Freitag freute, das ich nun ALLEs erledigt habe, kam der Anruf aus der Klinik, das mein Termin zum Stress-MRT (sollte der 14.08. sein) nicht geht, da das MRT kaputt ist…neuer Termin ist jetzt Ende des Monats…ach ja – und ich soll mich um neue Blutwerte kümmern. Jaja – schon klar.

Jetzt hab ich wirklich Glück mit meinem Job und Arbeitgeber, das ich eigentlich fast jederzeit mal eben zwischendurch zum Arzt kann…aber auch im Homeoffice bedeutet das hin- und zurück immer mind. 1 Stunde…vom Büro in Hamburg auch länger. Wie regeln andere das nur, die nicht mal eben weg können? Das ist ja schon ein richtiges Hobby…Soviel Zeit nimmt das in Anspruch.

Na gut der Lungenfacharzt war auch super nett…meinte meine Ausgangslage wäre ja schon mal richtig gut. Fitness und Lungenkapazität sind im Guten Zustand….wahrscheinlich kommen meine Probleme mit der andauernden Schlappheit und Kurzatmigkeit (inzwischen ist mir auch öfter mal schwindelig) nicht von der Lunge, obwohl es da etwas auf dem Bild zu sehen war….er hat aber auch noch ein paar Ideen: Schilddrüse / Asthma / Schlaf-Apnoe…das wird jetzt nach und nach alles getestet…

Ich jedenfalls war in der letzten Woche echt genervt und auch gestresst….gut das es im Job aktuell sehr ruhig läuft….

Essen zum sattbleiben

An diesem Wochenende hab ich auch mal wieder Lust zu backen…der Brotteig ist jedoch noch nicht soweit…der ruht noch.

Es sollten bis dahin noch knusprige Haferkekse werden…im Rezept stand, die Knusprigkeit kommt, wenn man die kleinen Teigkugeln flach auf das Backblech ausstreicht….ich vermute jedoch das ich entweder den Ofen etwas heißer stellen, noch eine Schicht Fett auf die Kekse geben muss oder es noch einen weiteren „Trick“ gibt..,denn meine Kekse sind zwar dünn und leicht knusprig…aber nicht ganz so knusprig, wie ich gedacht habe…aber seeehr lecker:

Und da der Backofen gerade schon mal heiß war, hab ich gleich noch eine großes Blech Granola gemacht.

Mein Granola besteht dieses mal nur aus: Mandeln, Cashew-Kernen, kernigen Haferflocken, etwas Honig und Kokosöl (den leichten Kokosgeschmack brauche ich eigentlich nicht…das nächste Mal habe ich es wieder mit Leinöl) und ist echt lecker geworden.

Zusammen mit Obst und etwas Joghurt/Quark ist es ein tolles Frühstück…und ich nasche es ab und an auch einfach so…das hält lange satt und ich bekomme keinen Heißhunger.

Für das vergangene Wochenende mit Besuch von Schwester+Schwager, hatte ich – wie immer – viel zu viel eingekauft und so blieb meine Avocado und die Limette unbenutzt… hab mir daher eine Guacamole gemacht mit: Avocado, Tomate, Zwiebel, Knoblauch, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Koriander und Chili.

Und weil auch noch ein schöner großer Blumenkohl im Kühlschrank lagerte, hab ich diesen mit einem großen Messer in kleine Stücke geschnitten (erst in Scheiben und dann noch kleiner)….so das er etwas zerbröselte…dann einfach mit etwas Öl in der Pfanne anbraten (ohne kochen)…so das schöne Röst-Aromen entstehen…anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Gleichzeitig während der Blumenkohl röstete, hab ich die Bechamelsauce gemacht, die geht ja sehr schnell (Butter, Mehl, Milch, Salz, Muskatnuss)

Anschließend Blumenkohl, Bechamelsauce und Käse abwechselnd in die gefettete Auflaufform schichten und für ca. 30 Minuten im Backofen backen lassen. Durch den gerösteten Blumenkohl ist der Geschmack intensiver, als wenn man den Blumenkohl vorkocht…außerdem hat er so noch etwas mehr Biss.

Und für heute gibt es gefüllte Paprika-Schoten….ich habe für mich ja schon vor einiger Zeit entdeckt, das ich das Hackfleisch einfach gegen gehackte Champignons austauschen kann…die erzeugen bei mir tatsächlich den gleichen Yummy-Effekt.

Ich brate also die klein geschnittenen frischen Champignons mit etwas Zwiebeln an, gebe noch eine klein-geschnibbelte Zucchini dazu und mische es mit gekochtem Reis, das Ganze gebe ich dann in die Paprika und backe diese in einer Auflaufform im Backofen.

Es geht mir gut…

Ja – es geht mir gut.

Die berufliche Stressphase ist gerade mal wieder vorbei….sind ja auch noch viele in Urlaub…also kommt eher weniger „Störung“ von außen…Ich hatte auch nur 3 Arbeitstage in dieser Woche…dafür aber im Büro, denn der Controller ist jetzt in Urlaub und sein Zuarbeiter macht Homeoffice (in seinem Heimatland) und auch sonst waren, in dieser Woche, nur wenige Kollegen vor Ort.

Meine beiden Urlaubstage Anfang der Woche boten tatsächlich keine so entspannte Erholung…mir ist das anhaltende Regenwetter aufs Gemüt geschlagen….ich war müde und unausgeglichen…jaaa es gibt kein falsches Wetter – nur falsche Kleidung…aber wenn man bereits 2x am Tag durchnässt nach Hause kommt, und es mehrere Tage dauert, bis alles wieder trocken ist…selbst im Trockenkeller…dann vergeht einem die Lust auf weitere Ausflüge…also mir zumindest.

Ich hab mich also zuhause verkrochen…Dänisch gelernt, Sport gemacht, Wäsche gewaschen und ansonsten relativ antriebslos herumgelümmelt…auch eine Form der Erholung…aber nicht das, was ich eigentlich geplant hatte: Rad fahren, endlich mal wieder Kajak fahren, durch die Stadt bummeln.

Jetzt ist Samstag und das Wetter ist seit gestern bei uns wieder normal (nach 2 Wochen mit Dauerregen und ohne Sonne).

Jetzt fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut, bin entspannt und freue mich auf ein ruhiges Wochenende…mit etwas Sonne und Temperaturen um die 20 Grad….gerne kann es dann auch ab und an regnen.

Das letzte Wochenende mit Schwester+Schwager war schön….aber aktuell schwingt bei allem eine erneute Ungewissheit mit…meinem Schwager geht es mit seiner kaputten Hüfte immer schlechter und deshalb hat er auch noch seinen neuen Job nach 2 Monaten schon wieder verloren…innerhalb der Probezeit braucht es ja keinen Grund für die Entlassung, aber sie haben es ihm so erklärt, dass sie gesehen haben, wie oft er sich humpelnd und mit schmerzverzehrten Gesicht über den Hof bewegt hat…und ein paar Fehltage hatte er auch schon…er ist also erneut arbeitslos. Das ist für Beide keine schöne Situation.