Irrfahrt Richtung A7 – mit Anhang

Irrfahrt Richtung A7 – mit Anhang

Auch mein 2. Versuch Buxtehude zu besuchen ist heute gescheitert.

Dabei standen die Zeichen heute echt gut. Ich bin früh aufgestanden, mein Auto ist repariert…ich hab die A23 gemieden und bin über Schenefeld /Lurup nach Hamburg gefahren, um in Bahrenfeld auf die A7 zu fahren.

Okay die Auffahrt Bahrenfeld: gesperrt / dann weiter nach Othmaschen: auch diese Auffahrt gesperrt….nun gut dann also quer durch Hamburg zu den Elbbrücken…mit gefühlt tausend anderen Autos…Schon seit der gesperrten Auffahrt in Bahrenfeld fuhr ein Auto mit Marburger-Kennzeichen hinter mir, der sich wohl gedacht hat mit meinem hessischen Kennzeichen möchte ich bestimmt auch auf die A7 hahaha…das ältere Ehepaar machte jeden Spurwechsel mit, an jeder Ampel gestikulierten sie in alle Himmelrichtungen und debattierten wohl über die Alternativen….blieben trotzdem aber hinter mir…Hmmm und wieder eine gesperrte Straße mit einem Umleitungsschild, also noch mehr Umwege…sie blieben hinter mir….

Irgendwie fand ich das schon lustig, immerhin war es oft zweispurig und die hätten mich bestimmt auch überholen können. Der zunehmend ins stocken geratende Verkehr fing an mir doch langsam die Lust auf meinen Ausflug zu rauben….kurz vor Erreichen der Elbbrücken, als der Verkehr fast gänzlich zum Erliegen kam, beschloss ich „abzubrechen“ und lieber einen ruhigen Ausflug am Rande der Hafencity zu machen.

Und jetzt wurde es brenzlig…ich bin also an der nächsten Kreuzung nicht mehr dem Schild „Elbbrücken“ gefolgt…und der Marburger hinter mir geriet in einen Entscheidungs-Zwiespalt…..in letzter Sekunde entschied er sich lieber Mir zu folgen, als dem Schild…MIST! das wollte ich doch nicht…

An der nächsten Kreuzung wäre ich normalerweise gerade aus gefahren, zu den Elbbrücken wäre es nach rechts gegangen, so hab ich mich ganz bewusst entschieden nach LINKS abzubiegen…so das der Marburger hinter mir klar erkennen konnte, das ich NICHT (mehr) auf die A7 möchte.

Es hat gewirkt…etwas zögerlich hat er sich nach rechts eingeordnet und ist dann auch abgebogen…und ich hab bei nächster Gelegenheit meine Fahrt zurück in Richtung Hafencity fortgeführt…hab am Rande geparkt und einen netten Spaziergang gemacht….

Hahaha wäre mir der Marburger an der letzten Kreuzung doch noch weiter gefolgt, wäre ich an der nächsten Ampel ausgestiegen und hätte es ihm wohl gesagt wo es lang geht….so hat er aber doch noch den richtigen Weg genommen und ich hoffe das die gute nach Hause gekommen sind.

Buxtehude muss also weiterhin auf meinen Besuch warten…ich hab dafür den Sonnschein an der Elbe genossen…

Brot – luftig und leicht zu backen

Heute hab ich es gebacken – das „No-Knead-Brot“…oder rauf rein Deutsch: Brot ohne Kneten….

Ich begegne dem Rezept in letzter Zeit im Internet immer wieder…also hab ich gestern angefangen den Teig vorzubereiten. Auch für dieses Brot gibt es inzwischen verschiedene Varianten….

Was so besonders daran ist?

Nun es kommt mit sehr wenig Hefe aus, ca. 1Gramm (anstatt sonst 6-7Gramm). Der Teig ruht sehr lange – zwischen 17-24 Stunden. Danach wird der Teig aus der Schüssel genommen, nur kurz 2-4x übereinander „gefaltet“ und ruht danach noch einmal 2-7 Stunden (wie gesagt, je nach Rezept) in einem Gärkorb.

Ein ofenfester Topf mit Deckel wird im Backofen auf 220-250 Grad vorgeheizt, der Teig wird aus dem Gärkorb in den heißen Topf gestürzt und mit geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten gebacken….danach noch einmal ca. 30 Minuten ohne Deckel… Fertig.

und das ist das Ergebnis meines 1. Versuchs:

Außen knusprig, innen schön fluffig. Perfekt für ein mediterranes Abendbrot ….lecker !! Nur den ofenfesten Topf hätte ich entweder etwas ölen oder mit einer Backfolie auslegen sollen….der Boden des Brotes ist im Topf kleben geblieben.

Für die, die es genau mögen hier das Rezept: 400gr. Weizenmehl / 1gr. Hefe / 325ml lauwarmes Wasser / Salz nach belieben.

Familie …nicht schön

Über das Wesen von Familien gibt es so viele Geschichten…so viele Meinungen.

Meine Familie war noch nie ein Hort der Glückseligkeit oder des Zusammenhalts …. das Verhältnis zu der Familie meines Vaters ist das, was ich als „schwierig“ bezeichne…es war nie unbelastet….in vielerlei Hinsicht.

Dabei geht es mir im Vergleich zu anderen, noch gut mit der Meinigen.

Sie tut so gläubig und ist doch scheinheilig. Sie tut so liebevoll und ist doch eher gefühlskalt.

Meine Schwester, mein Schwager, mein Vater (als er noch lebte) und ich…WIR sind unsere eigene kleine Familie… oft waren wir im Streit und nicht es gab viele ungeklärte Dinge, viele nicht richtige und nicht schöne Dinge…aber wir 4 waren Familie….als ich noch verheiratet war, gehörte mein damaliger Mann auch dazu.

Mein Vater war das 2.Jüngste von 5 Kindern. 3 Jungen / 2 Mädchen.

  1. Der älteste Bruder meines Vaters ist jetzt vor ein paar Tagen gestorben. Es war mein Patenonkel…und ich hatte immer Angst vor ihm und seinen durchdringenden Augen, die einen immer zu Maßregeln schienen. dabei ist Er fast erstickt an seiner evangelischen Gläubigkeit:nach dem Aufstehenbeten, vor dem Essen beten, nach dem Essen beten, vor dem Kaffee beten, nach Kaffee beten usw….. und zur Beerdigung meines Vaters ist er mit seiner Familie nicht gekommen: weil wir keinen Pfarrer für die Beerdigung hatten. Seine Scheinheiligkeit hat mich schon immer angekotzt. Demütig und dankbar soll man sein, und nachsichtig….haaach wie herrlich wenn man sich dahinter verstecken kann. Das mein Vater aber mit der Kirche gebrochen hatte…dafür gab es kein Verständnis – und so war er es ihnen nicht wert zur Beerdigung zu kommen.
  2. Der zweit-älteste Bruder meines Vaters ist vor ein paar Jahren gestorben….und es war nie geklärt ob er nicht mein leiblicher Vater ist….Durch den Zwist zwischen meinem Vater und ihm hatten wir so gut wie keinen Kontakt..und als er gestorben ist, haben sich mein Vater und mein Patenonkel verbündet, das ich ja das Erbe ausschlage…nur keine schlafenden Hunde wecken. (Na immerhin gibt es auch noch einen 3. Kandidaten als leiblichen Vater, den besten Freund meines Vaters ….aber der ist auch schon lange tot…mit ihm ist meine Mutter damals als wir noch Kinder waren schließlich davon gelaufen).
  3. Die älteste Schwester meines Vaters ist vor vielen Jahren durch eine verschluckte Fischgräte in ein jahrelanges Koma gefallen und bis zu ihrem Tod nicht wieder daraus erwacht.
  4. Nur die jüngste Schwester meines Vater lebt eine Art Bilderbuch-Leben….es ist die Patentante meiner Schwester. Die ist so demütig und lebt das bescheidene Leben einer fügsamen gläubigen Hausfrau, aber auch zu diesem Muster an Familienzusammenhalt gibt es keinen Kontakt. Denn die christlich aufgeheizte Fürsorglichkeit bezog sich eher auf die Familie vor Ort und hat meine Schwester und mich nie eingeschlossen…Wir, fernab der hamburgischen Heimat, in NRW gottlos-aufgewachsenen gehörten einfach nicht dazu.

Wie man unschwer erkennt ,hat das Christliche in dieser Familie einen hohen Stellenwert. Es handelt sich dabei um eine evangelische Freikirche. Mir erschien es immer schon eher wie eine Sekte. Gehirnwäsche inklusive.

Ja sollen sie doch…ich bin da sehr tolerant, wenn es sie glücklich macht….nur zu. Aber die Familie kennt diese Form der Toleranz anderen gegenüber nicht wirklich. Es ist für mich scheinheilig Toleranz einzufordern, aber nicht selber zu leben.

Seit dem Tod meines Vaters hab ich an diesen Teil der Familie auch kaum einen Gedanken verschwendet. Nun hat mich meine Schwester heute darüber informiert, das mein Patenonkel gestorben ist.

Alles was mir dazu einfällt ist: Es tut mir für meine Tante leid…aber es trifft mich nicht. Durch ihn hatte ich als Kind immer Angst vor dem Rachegott….Angst vor seiner Unerbittlichkeit mir den Glauben nahe zu bringen….und damit die schrecklichsten Kindheitserinnerungen in den Ferien, in denen mich meine Eltern damals dort „geparkt“ hatten…ALLEINE – meine Schwester war bei der anderen Seite der Familie.

An Abende in denen ich als ca. 6jährige heulend im Bett lag und mein Patenonkel mich zwang zu beten, meine Sünden des Tages zu bekennen…wo ich überhaupt keine Ahnung hatte, was er eigentlich von mir wollte.

Ich merke wie sehr ich es ihm heute noch übel nehme….und nein, ich trauere nicht um ihn…aber ich versuche jetzt bewusst im zu verzeihen…nicht für ihn

– sondern nur für mich und meinen eigenen Seelenfrieden.

Einfacher Spätzle-Auflauf

In der letzten Woche war ich mit ein paar Kollegen Mittags zum Essen in einem kleinen Restaurant/Bar in Hamburg und alle haben wir das gleiche Gericht gestellt: Spätzeauflauf mit Spinat

Und ich fand das so lecker, das ich es gestern zuhause nach gekocht habe.

Ich hab fertige Spätzle genommen und gekocht.

Danach den frischen Spinat gewaschen, getrocknet und die teilweise riesigen Blätter zerrupft. Den Spinat mit etwas Olivenöl in einer Wokpfanne mit kleingehackter Zwiebel und Knoblauch ca.1 Minute angebraten bis er zusammengefallen ist. Danach mit etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt.

In eine Auflaufform die Spätzle gegeben, darüber den Spinat verteilt und mit geriebenen Mozzarella bestreut und für 15-20 Minuten im Backofen bei ca. 180Grad Umluft überbacken bis der Käse leicht gebräunt war.

Einfach, schnell und lecker:

Eine Art Fastfood für Zuhause….

Baumwoll-Jäger

Vor ein paar Jahren fiel mir auf, das ich verschiedene Stoffe nicht mehr auf der Haut vertrage….und wenn ich bestimmte tolle Kleidungsstücke anzog, das ich innerhalb von Minuten vermehrt Hitzewallungen bekam.

Seitdem achte ich darauf, das alles, was direkt auf meine Haut gelangt ,aus möglichst reiner Baumwolle oder aus Leinen besteht. Was bedeutete das ich einen Teil meines Kleiderschranks radikal aussortieren musste.

Alle Teile mit hohem Elastan-Anteil oder hohem Poly..irgendwas Anteil hab ich aussortiert…Aber leider auch Kleidung aus Viskose oder Viskose-Gemische gehen gar nicht mehr. Glanzgarne oder ähnliches hat meine Haut eh noch nie vertragen…

Je länger ich mit den Wechseljahren zu tun habe, umso weniger Stoffarten werden es. Und mittlerweile geht es nicht mehr nur um die Stoffe, die direkt mit der Haut in Berührung kommen…sondern auch um das, was ich als Jacke darüber trage.

Baumwollgemische gehen manchmal…manchmal auch nicht…so das eine Mischung ab ca. 80% Baumwolle okay ist.

Also hab ich im letzten Jahr angefangen für meine tolle und riesige Couch im Wohnzimmer Decken zu kaufen, die aus 100% Baumwolle bestehen…denn nur so kann ich dort sitzen ohne sofort Hitze zu produzieren.

Und jeder Kleidungseinkauf wird zu einer Herausforderung….sehe ich etwas was mir gefällt, fasse ich es erst einmal an…ist der 1. Griff nicht gleich unangenehm, wird das Etikett mit den Wasch-und Stoffangaben studiert…die Angaben auf den Schildchen sind oft sooo klein…grummel…

Erst danach befasse ich mich mit Schnitt, Preis und Größe…hahaha. Anders herum wäre es sonst Zeitverschwendung.

Ich bin also zum Jäger nach Baumwoll- und Leinen geworden.. Man muss zwar ein wenig suchen, aber ich bin überrascht wo es neuerdings überall Kleidung aus 100% Baumwolle zu kaufen gibt ohne gleich arm dabei zu werden.

Wo ich ja gar nicht mit gerechnet habe, sind die Discounter wie Lidl und Penny…und meine Leinenhosen und Röcke hab ich beim Familia bekommen, reine Baumwoll-BHs hab ich bei Marktkauf geangelt usw.

…und jetzt ich

Auto läuft wieder, Job läuft auch rund…das Einzige was gerade noch nicht wieder zu 100% funktioniert, bin ich selbst…

Hmmm meine Schwester meint ich hab mich evtl. etwas verkühlt…das kann gut sein…durch diese elendigen Hitzewallungen neige ich dazu zu leicht bekleidet das Haus zu verlassen….um 6.30 Uhr bei 10-12 Grad mit kurzärmeligem Shirt und ohne Halstuch…die Jacke meist in der Hand. Dann sitze ich Abends oft lange auf dem Balkon, meist ohne Socken, mit halblangen Hosen…nur obenrum dann noch eine Strickjacke ….und merke erst spät das ich anfange zu frieren….

Nun gut, evtl. steckt auch ein wenig der Wetterumschwung in meinen Gelenken/Muskeln und so langsam kommt ja auch der Jahreszeitenwechsel….

gestern Morgen
Heute Abend
  • vor ein paar Tagen habe ich angefangen etwas gegen die Hitzewallungen einzunehmen (etwas Pflanzliches – ohne Hormone)….und es hilft tatsächlich….zumindest im Moment
  • und seit gestern ziehe ich mich wieder wärmer an….jawohl auch zuhause wieder Socken, wenn ich abends draussen sitze…
  • ich genehmige mir heute Abend mal eine warme Badewanne um Muskeln und Gelenken etwas Gutes zu tun…und gehe dann heute noch einmal früh schlafen….gestern war ich auch bereits um 22.30 Uhr im Bett und hab tatsächlich gut durchgeschlafen.

Konsolidierungs-Phase

Diese Woche ist im Job viel Ruhe eingekehrt, was bedeutet das ich bisher an jedem Tag in dieser Woche weniger gearbeitet habe….ich bin also aktiv dabei meine Überstunden zu reduzieren, die ich in den ersten Monaten angesammelt habe.

….und es fühlt sich gut an….es gibt gerade KEINEN Stress in unserer Abteilung, jetzt wo alle 1/2 Jahresabschlüsse fertig sind.

Ich bin also „fertig“ eingearbeitet. Habe alle mir zugewiesenen Projekte damit jetzt komplett übernommen. In diesem knappen 1/2 Jahr hab ich schon die Prozesse für meine 25 Gesellschaften sanft modifiziert.

Jetzt starte ich die Konsolidierungsphase für meine Gesellschaften….also, alle Prozesse werden standardisiert und über einen Prozessablaufplan nachverfolgt. Was die Software an wiederkehrenden Arbeiten übernehmen kann, wird dort eingepflegt und überwacht. Was manuell gemacht werden muss, wird über Outlook Dauertermine nachverfolgt usw.

So das ich zu jeder Zeit weiß, was ich für welche Gesellschaft zu tun habe, wie weit ich mit den einzelnen Schritten bin, in welchem Modus sich diese Schritte wiederholen, wo die Daten herkommen, was ich damit mache und wo sie danach hingehen.

Diesen Prozessablaufplan hab ich als Excel-Datei angelegt und jetzt nach knapp 1/2 Jahr hab ich so gut wie alle Prozesse zusammen (es fehlen nur noch die Speziellen zum Jahresende).

Das ist es, was ich an meiner Arbeit liebe: Strukturen schaffen. Wenn auch nur für mich…der Controller merkt zwar, das es nicht schlecht wäre, so etwas zu haben…empfindet meinen Ablaufplan aber als zu starr…..

…was er eigentlich nicht ist…er ist nicht starr, sondern sehr flexibel und vor allem lebendig….er bietet aber den Rahmen, den ich für meine Arbeit brauche. Ich lasse ihn damit aber in Ruhe…wenn es ihn interessiert kann er ja fragen, wenn nicht – auch gut…immerhin ist er bisher ohne ausgekommen. Früher hätte ich mich mehr ins Zeug gelegt und hätte versucht ihn von dieser Art zu arbeiten zu überzeugen…heute bin ich gelassen…

Da ich ständig im Kopf und mit dem Computerprogrammen zwischen den verschiedenen Gesellschaften wechseln muss, brauche ich meinen Arbeits-Schema genannten Ablaufplan, um alles im Auge zu behalten.

Auto – na endlich….

soooo seit gestern Nachmittag hab ich mein Auto zurück….und es fährt.

Ich merke das ich beim gas-geben immer noch seeeehr vorsichtig bin, immer noch in Alarmbereitschaft, falls der Wagen sich doch nicht so verhält, wie er es soll.

Na klar…mehr als 1 Jahr bin ich auf diese Art gefahren….wenn es gar nicht anders ging mit viel Zwischengas beim Schalten, das hat manchmal gut funktioniert… ich glaube ich brauche noch eine Weile, um jetzt wieder normal zu reagieren.

Aber der Wagen reagiert so leicht und locker die Gänge rauf und runter und ist sofort da, wenn ich Gas gebe…ach ist das schön. Also die knappen 400 EUR sind es mir wert… letztlich war es wohl tatsächlich der Signalgeber am Kupplungspedal. Das dieser aber sich nicht nur auf das Gas, sondern auch auf den Tempomaten ausgewirkt hat, ist schon interessant.

Ich bin gestern direkt nach meinem Homeoffice-Tag mit der S-Bahn nach Hamburg rein gefahren…ich wollte dann doch nicht bis heute warten….hahaha. 1,5 Wochen ohne Auto sind aber auch lange genug für mich.

Ich hoffe das der Wagen nun wieder eine Weile störungsfrei bleibt…..

Ereignisloser Tag…

So komplett ereignislose Tage sind eher die Ausnahme bei mir….wo so gar nichts…überhaupt nichts passiert….so trostlos dahin vegetierende, nichtssagende Tage….

HEUTE war so ein Tag…

Der Controller kam heute früher als sonst ins Büro um früh Feierabend machen zu können, denn das Wetter in Hamburg war einfach klasse.

Wir haben bestimmt insgesamt die 1/2 des Arbeitstages einfach verquatscht (da war aber auch viel beruflicher Informationsaustausch dabei…hahaha)

Highlight war für mich das Mittagessen im schattigen Aussenbereich des Restaurants Atlas…da ich bereits genug gesabbelt habe, bin ich aber alleine hingegangen…..heute war „Schnitzeltag“ ……und das Schnitzel war lecker.

Da Morgen mein Homeoffice-Tag ist, musste ich heute (leider) Laptop und Unterlagen mitschleppen, was mir bei der Wärme dann doch etwas Mühe machte und in der S-Bahn war es so voll, wie ich es seit langem nicht erlebt habe….scheinbar wollten heute alle früh Feierabend machen….

Zuhause das inzwischen gut einstudierte Ritual: auf die Couch / ein paar Minuten schlafen / danach einige Aktivitäten in der Küche für das Abendessen / ab auf den Balkon / die Kühle des Abends geniessen…

… ein ereignisloser Tag…und noch viel schlimmer: ich habe gerade überhaupt keine Lust auf Nachrichten oder Infos….Stille ist mir lieber.

Eigentlich hätte ich es heute gerne ruhig auf dem Balkon…aber als ob heute ein geheimes Signal ausgesendet wurde: der Nachbar hat bis gerade noch den Rasen gemäht….und auch der Verkehrslärm, der Landstraße in der Nähe, ist heute ziemlich laut und hört gar nicht auf… so langsam könnte jetzt mal die Stille einsetzen…BITTE…immerhin war die Baustelle vor dem Fenster im Büro heute den ganzen Tag schon laut genug….

Wem es zu gut geht…

Nachdem ich ja so großartig getönt habe, das es mir körperlich gut geht, meinte mein Körper heute Einspruch dagegen erheben zu müssen.

Ich hatte heute Blei in den Muskeln und Gelenken…träge und schlapp fühlte ich mich. Und unüblich für mich, war mir öfter mal schwindelig…und am Mittag hab ich dann noch den Wetterwechsel zu spüren bekommen: Kopfschmerzen. In Hamburg wurde es aber auch auf einmal so richtig warm und ich hab wahrscheinlich einfach zu wenig getrunken.

Nur gut das heute im Büro nichts besonders Dringendes zu tun war und auch unsere Fahrt nach Dänemark ist erst NÄCHSTE Woche….So hab ich auch heute früh Feierabend gemacht und bin laaangsam zur S-Bahn gelaufen und noch laaangsamer später am Zielbahnhof die knappen 2km nach Hause…. hätte ja auch den Bus nehmen können – aber komischerweise kommt mir das nie in den Sinn. Schön das es in meinem Job alles so unkompliziert geht…

Jetzt ist es angenehm kühl draußen auf dem Balkon, die Sonne ist schon eine Weile untergegangen und mir geht es auch wieder prima. Heute werde ich nichts mehr machen…bleibe einfach hier sitzen und lasse die Gedanken kreisen.

Gestern vor 1 Jahr (es war Freitag der 13. September hahhaha) hatte ich meinen letzten Arbeitstag in meinem jahrelangen Stress-Job und ich kann es kaum fassen, das ich tatsächlich nach so vielen Jahren den Absprung geschafft habe, um mein Leben so gravierend zu verändern….

Ich bin erstaunt, wie sich mein Leben positiv verändert hat….kaum zu glauben was ich mir beruflich in den letzten Jahren zugemutet hatte…und krass das ich jetzt tatsächlich schon 1,5 Jahre von meinem Ex-Freund getrennt bin.