Das Leben und die Risiken

Montag im Homeoffice wartete ich also auf Nachricht, wie meine Schwester die Herzkatheter-Untersuchung überstanden hat, ob die tatsächlich Stents gesetzt haben oder was dabei herausgekommen ist.

Aber es kam keine Nachricht. Dabei hatte sie am frühen Morgen den Termin…ich wurde unruhig…Erst nach dem Mittag kam von meinem Schwager die Nachricht: Ihr geht es gut – aber es wurden keine Stents gesetzt…sie kann gleich nach Hause – alles andere später.

Nun – ich kann nicht behaupten, dass mich diese Aussage beruhigt hat…und bereits 2 Stunden später sollte sich das auch bestätigen…denn es kommt noch schlimmer.

Wir hatten bereits vor Tagen ausgemacht, ich komme auf jeden Fall an diesem Tag nach Flensburg, egal ob sie Zuhause oder im Krankenhaus ist….und so hab ich später nur kurz mit ihr telefoniert und mich bereits am frühen Nachmittag ins Auto gesetzt und mit knappen 1,5 Stunden war ich dann auch Vorort.

Auf den Bildern vom Herzen, kann man eindeutig erkennen, bei ihr ist eine der Herzvenen komplett verkümmert und an den beiden Anderen gibt es Engstellen…wahrscheinlich alles schon seit ihrer Geburt….da können Stents nicht mehr helfen. Es geht wohl nur über eine 3fach Bypass-Operation. Die Wahrscheinlichkeit das es am offenen Herzen und nicht minimal-invasiv gemacht wird, ist relativ hoch – aber noch ist es nicht ganz entschieden….jetzt wartet sie auf einen freien Termin im Krankenhaus.

Einer der Ärzte meinte dann auch zu ihr, sie kann froh sein, eine so gute körperliche Fitness zu haben und einen so guten Lebensstil zu führen, ansonsten wäre sie wohl schon längst tot. Na das ist ja eine tolle Aussage.

Wir waren alle Drei geschockt und jetzt mit ein paar Tagen, die bereits ins Land gegangen sind, gewöhnen wir uns an den Gedanken. Ja klar, auch das ist inzwischen eine Routine-Operation, aber trotzdem ist es eine Operation, die gefährlich werden kann. Ca. 1% stirbt bei der OP (das heißt aber auch 99% überleben), und ca. 5% bekommen während der OP einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Auch wenn die Chancen also sehr gut aussehen, dass sie anschließend die nächsten 20 Jahre gut und fast ohne Einschränkungen damit leben kann, muss man sich bewusst sein, das es auch anders kommen könnte.

Jetzt heißt es also abwarten und Ruhe bewahren, bis die Klinik sich meldet wann es einen OP-Termin gibt.

Wir hatten uns am Abend Essen kommen lassen und gemütlich im Wohnzimmer zusammen gesessen und einfach nur geredet…das tat uns Dreien gut….meine Schwester versucht sich ihrer Angst zu stellen, indem sie wieder und wieder darüber redet, meinem Schwager tut es gut, sich überhaupt einmal darüber zu unterhalten, auch über seine Kündigung und auch mir tat das Reden gut.

Reste-Verwertung – schnelle Küche

Die letzten Tage waren für mich viel zu unruhig, also hab ich nur kleine Dinge gekocht, bzw. aus den Resten dann noch etwas zusammen gebastelt

Wie zum Beispiel aus den Resten der Spaghetti mit Tomatensoße vom Vortag. Da hab ich einfach kleine Spaghetti-Nester auf das Backblech gehäuft (mit einer Gabel die Spaghetti aus dem Topf zu kleinen Türmchen gedreht) oben ein kleines Loch hineingebohrt und die Tomatensoße hineingeträufelt und etwas überlaufen lassen und mit frischem Mozzarellascheiben abgedeckt…nach 15 Minuten im Backofen war der Käse geschmolzen und die Nudeln leicht knusprig:

Das ursprüngliche Rezept stammt von meiner Schwester, die zur Stabilisierung der Nudeltürmchen mit Ei und Sahnesoße gearbeitet hatte...das war megalecker - aber ich wollte nur zügig meine restlichen Zutaten vom Vortag verarbeiten.

Was auch immer geht ist Pizza oder Pide...der Hefeteig geht schnell und braucht nur eine gute Stunde  Gehzeit - das Belegen und Backen dauert dann nur noch wenige Minuten. Ein perfektes Mittagessen im Homeoffice:
Aus dem restlichen Spinat m Gefrierschrank, hab ich dann eine Spinatpide mit Fetakäse gemacht . Und aus dem restlichem frischen Gemüse + Mais aus der Pfanne, wurde kuzerhand noch eine Tex-Mex Pide: von dem Klecks Gemüse alleine wäre ich eh nicht mehr satt geworden.

Nach einem traurigen Blick in meine Kartoffelkiste, in der sich noch genau 3 kleine Kartoffeln fanden, hab ich diese dann mit noch ein paar Möhren, Sellerie, Zwiebeln und einer Porreestange zu einer Gemüsesuppe gekocht und eine einsame Kohlwurst, die auch übrig geblieben war, hineingeschnitten.

Etwas ungeschickt war diese spontane Eingebung mit der Wurst. Denn sie kam erst NACH dem Abschmecken der fast fertigen Suppe hinzu und am Ende war das Ergebnis etwas zu würzig…also für meinen Geschmack zu salzig….aber nicht versalzen.

Das Gute ist, alle Reste der letzten Tage sind verbraucht, die Kartoffelkiste ist ganz und der Kühlschrank ziemlich leer…ich kann also wieder einkaufen gehen…

Es steckt der Wurm drin…

…in diesem Fall ist es der Familien-Wurm.

Diese Woche hatte es in sich…meine Schwester soll sich ja in Ruhe auf die Herzkatheter-Untersuchung kommenden Montag vorbereiten…Ruhe halten, nicht aufregen…was aber gar nicht so einfach ist.

Sie hat zwar mit ihrem Arbeitgeber eine Anpassung ausgehandelt, aber der Vertrag kommt nicht, dafür dann der Paukenschlag vor ein paar Tagen, das der Pflegedienst mit einem anderen Pflegedienst verschmolzen wird….der alte Chef wäre damit raus und die Belegschaft soll übernommen werden.

Die vertragliche Anpassung für ihr Gehalt (noch mit dem jetzigen Arbeitgeber) kommt dann doch, aber auf einmal mit einem Kündigungsdatum per 30.11.2022…obwohl es ja zu einer Übernahme der Mitarbeiter Anfang des neuen Jahres kommen soll. Natürlich unterschreibt sie diese Version nicht und bittet erneut um eine Anpassung. Ich weiß nicht, woher die immer ihre Vorlagen haben, aber scheinbar ist da ein Dilettant am Werk. Das Gefühl verarscht zu werden, nimmt auf jeden Fall weiter zu und führt nicht gerade zur Beruhigung.

Und am Freitag ruft mein Schwager mich an….aber ich hab das Privathandy auf lautlos gestellt, weil ich ja im Homeoffice arbeite und höre es nicht…er ruft 7x an, 8x….irgendwann sehe ich die Anrufe und bekomme Panik…

…ich rufe an, erreiche ihn nicht, erreiche auch meine Schwester nicht und dann hab ich endlich meinen Schwager am Rohr…WAS ist passiert?

Wir sind Beide aufgeregt und so verstehe ich es erst gar nicht…er hat versucht meine Schwester zu erreichen, aber die arbeitet, ihm wurde gerade gekündigt und er soll etwas unterschreiben, was er in seiner Aufregung nicht versteht und er weiß jetzt nicht, was er tun soll.

Nach dem ersten Schock, werde ich sofort ruhig und sage in klaren kurzen Sätzen: Er braucht sich zu nichts drängen zu lassen….er soll mir das Kündigungsschreiben per Whatsapp schicken…die Kündigung ist lang, enthält wiele Worte, aber keine Erklärung warum ihm auf einmal gekündigt wird (er arbeitete bis vor kurzem als LKW-Fahrer im Nahverkehr und seit kurzer Zeit ist er ins Lager gewechselt, incl. neuem Vertrag dessen Einzelheiten ich aber nicht kenne).

Was er in der Aufregung des Moments nicht verstanden hat, er soll nur den Erhalt der Kündigung unterschreiben…und genau dazu hab ich ihm auch geraten. Es ist nur die Bestätigung die Kündigung erhalten zu haben…es ist kein Aufhebungsvertrag oder keine Bestätigung das er dem Inhalt der Kündigung zustimmt.

Das beruhigt ihn soweit, dass er die Bestätigung unterschreibt und damit dann endlich das Werksgelände verlassen kann, um nach Hause zu fahren.. Er wird ab sofort freigestellt.

Später haben wird dann noch zu Dritt telefoniert…meine Schwager ist deprimiert und meine Schwester fassungslos…soviel zu „in Ruhe auf die Untersuchung/OP vorbereiten“.

Ich mache Handlungsvorgaben: 1. Montag gleich arbeitssuchend melden / 2. den Rechtsanwalt für Arbeitsrecht anrufen, den meine Schwester ja auch schon bemüht hat.

Mein Schwager ist sehr mundfaul was die Begründungen seines Arbeitsgebers angeht, aber da die Fahrer suchen, ein extrem gutes Wirtschaftsjahr hatten, sogar zusätzliche Boni ausgezahlt haben, kann es m.E. nicht sein, das ihm einfach so gekündigt wird….aber da kenne ich mich einfach zu wenig aus…das hat evtl. aber auch mit seinem Wechsel ins Lager zu tun.

Ich fahre Montagnachmittag ja eh nach Flensburg, um zu sehen wie es meiner Schwester nach der OP geht und da kann ich auch mal einen Blick auf seinen Vertrag werfen. Aber klar ist – da muss ein Anwalt her für eine Beurteilung zur Einreichung einer Kündigungsschutzklage.

Bei der Gelegenheit erfahre ich: meine Schwester hat immer noch keine Patienten-Verfügung geschrieben und ich nötige sie dazu, das auf jeden Fall vor der OP am Montag noch machen – biete ihr eine Art Diktat per Telefon an.

Das Thema drängte sich wieder einmal auf, da ich am Freitag noch erfahren hatte, das eine junge Kollegin (mit Mann und 2 kleinen Kindern) so schnell nicht wieder arbeiten kommt, weil der Mann nach einer unspektakulären OP jetzt wohl zu einem Pflegefall geworden ist…das hat mich entsetzt und zeigt mal wieder, das bei JEDER Operation etwas passieren kann.

So hab ich mich am Samstag selbst noch einmal an meine eigene vorhandene Patientenverfügung gesetzt und mit Hilfe einer Datei vom Bundeministerium für Justiz zur „Formulierungshilfe Patientenverfügung“ noch einmal genauer formuliert….und heute Mittag hab ich dann das Ganze mit meiner Schwester gemacht: ich hab ihr vorgelesen was man wie wählen kann und dann haben wir zusammen mittels der Formulierungshilfe-Datei für sie die Patientenverfügung formuliert…sie hat es per Hand niedergeschrieben…ja das hat gut 1 Stunde gedauert, aber jetzt ist es fertig.

Sie wird das Ganze noch einmal ins Reine schreiben und noch einmal überdenken…aber die 1.Version ist jetzt schon mal unterschrieben und ich fühle mich besser…Mein Schwager und ich müssen doch, im Falle eines Falles, wissen und auch durchsetzen können, was sie möchte und was nicht.

Wer sich dafür interessiert, hier der Link:

Bundesministerium für Justiz

Ich muss zugeben, ist hatte mir diese Woche auch etwas entspannter und ruhiger vorgestellt.

Einfaches Essen und besonderes Nachtgewand

Die kleinen Dinge im Leben bedeuten oft mehr, als die Großen…das merke ich, je älter ich werde.

Letzte Woche gab es bei mir seit langer Zeit mal wieder ein ganz typisches Essen: Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Apfelmus und als moderne Variante dazu: leicht angebratene Möhrchen …Wichtig an dieser Kombination ist jedoch das frische Kartoffelpüree mit dem Apfelmus..

Die Fischstäbchen mache ich schon seit vielen Jahren nicht mehr in der Bratpfanne, sondern im Backofen, bzw. mittlerweile in der Heißluft-Fritteuse. Warum ich sie aber schon so lange gar nicht mehr gemacht habe, weiß ich gar nicht genau.

Jetzt war es mal wieder soweit und wie das geschmeckt hat…Vor allem auf den neuen Tellern angerichtet, sah es auch toll aus….und wie früher, hab ich natürlich gleich die gesamten 15 Fischstäbchen zubereitet und die restlichen noch am nächsten Tag kalt gegessen.

….

Und noch ein Thema begleitet mich seit mehreren Wochen in Bezug auf ein besonderes Kleidungsstück, das normalerweise keine große Beachtung erhält: Meine alten Schlafanzughosen lösen sich auf….der Baumwollstoff zerfällt so langsam in seine Einzelteile…und auch die kleinen, händischen Ausbesserungsarbeiten können nicht verhindern, dass der Stoff dünner und dünner wird und sich auflöst. Das liegt nicht an der Qualität des Stoffes, sondern daran das, ich sie schon sehr alt sind.

Neuere Modelle hab ich als nicht bequem und einengend schon längt wieder aussortiert…nur die beiden Alten nicht…die sind immer noch da…verschiedene Versuche sie gegen Neue auszutauschen, scheiterten bisher:

  • entweder es passt der Schnitt, aber der Stoff ist ein Mischgewebe oder Baumwoll-Jersey, was ich gar nicht leiden kann.
  • oder es handelt sich um 100% Baumwolle und der Schnitt passt so einigermaßen, aber dann hat es einen Gummizug der fest mit dem Bündchen verbunden ist und sich nicht entfernen lässt, ohne das gesamte Kleidungsstück zu zerstören..Gummizug an Bauch und Hüften sind nichts für mich….
  • hab ich dann endlich einen Hose ohne Gummizug gefunden und ist auch wirklich ohne Elastan und sonstige Beimischungen, dann ist garantiert die Beinweite schmal zulaufend oder gar eng anliegend….
  • Eine Alternative hab ich sogar jetzt im Schrank…allerdings gibt es hier ein engzulaufendes Bündchen an den Knöcheln, das ich wenig elegant einfach aufgerissen habe…wer das im Keller auf der Leine sieht, muss auch denken, ich bin eine arme Frau

Aber meine Lieblingshosen sehen durch den dünnen, mittlerweile teilweise abgeschabten und löcherigen Stoff auch nicht besser aus. Ich hätte nicht gedacht, wie schwer es mir fällt, diese einfachen Kleidungsstücke zu ersetzen. So bin ich auf die Idee gekommen im Internet nach Herren-Schlafanzughosen zu suchen und bin fündig geworden…aha – interessant…warum gibt es die zwar noch für Männer, nicht aber mehr für Frauen?

Na egal – 2 Stück sind jetzt bestellt – mal sehen ob das tatsächlich eine Alternative ist…es wird Zeit…eine der Hosen hab ich heute schon mal vorm Mülleimer deponiert…noch liegt sie nicht drin…sollte sie aber.

Ich wollte aber warten bis die Neuen angekommen sind..obwohl das für diese Eine keine Bedeutung mehr hat…die kann ich gar nicht mehr tragen…denn spätestens beim nächsten Waschen bleibt nicht mehr viel von ihr übrig.

Diese Zeilen hab ich gestern Nachmittag geschrieben und heute Morgen kam die Lieferung und …und….die neuen Schlafanzughosen sind super…, perfekter Stoff, perfekte Beinform, jaaa etwas länger und auch etwas weiterm als bei der Größe gedacht (ich kenne mich eben nicht so gut mit Herren-Größen aus,das nächste Mal würde ich die nächst kleinere wählen) – aber eigentlich sind die genau so, wie ich es mag – lieber übergroß…daher ziemlich Perfekt!!

Wie kann ich aus einer ordinären Schlafanzughose nur einen so langen Beitrag schreiben?…ja die Frage stelle ich mir tatsächlich selber. Antwort: weil mir alles, was mit meinem Wohlbefinden um gut Schlafen zu können, zu tun hat, sehr wichtig ist…und dazu gehört nicht nur die richtige Matratze, das richtige Bettzeug und die richtige Temperatur im Raum, sondern auch das, das ich in der Nacht am Leib trage…Alles gehört hier zusammen, um meinen perfekten Schlaf zu bekommen.

Nun liegt die eine Alte tatsächlich im Mülleimer…die Andere…also…. die liegt noch im Schrank…also ähm, die kann ich doch noch ein paar Mal tragen…die Neuen müssen ja eh erst mal gewaschen werden…und so ein paar Wochen geht es doch noch bis sich auch diese vor meinen Augen auflösen…

Jetzt ist es soweit…

…die AKN informiert über den Ausbau der Privatbahn, die hinter meinem Balkon entlangfährt.

Schon seit dem Frühjahr weiß ich, das es noch in 2022 losgehen wird…nur wann, war mir nicht klar. Baustart hinter dem Haus beginnt jetzt am 01.12.mit dem Fällen aller Bäume, die zwischen den Grundstücken der Wohnanlage und der vorhandenen Bahnstrecke stehen…denn die Strecke wird nicht nur von 1 auf 2 Spuren erweitert, sondern vor allem auch „elektrifiziert“ und dafür müssen Oberleitungsmasten gebaut werden…ohne Bäume, die im Weg stehen.

Mit anderen Worten, die gesamten Baum- und Buschreihen, die mich bisher von der tiefergelegenen Bahntrasse und den Häusern auf der gegenüberliegenden Seite, schützen, fallen weg…kein Lärmschutz mehr und vor allem auch kein Sichtschutz…die gemütliche Abgeschiedenheit meines Balkons (und auch die meiner Nachbarn natürlich) fällt weg.

Das hat mich am Freitag dann noch vor dem grippalen Infekt umgehauen.

Ja klar soll da stattdessen irgendwie ein halbhoher Erdwall hin kommen…allerdings kein Lärmschutzwall, wie auf anderen Teilabschnitten….und ob es jemals wieder so gemütlich wird, wie vorher, weiß ich nicht. Ab dem 16.01.23 wird die Strecke voll gesperrt und soll bis August 2023 gesperrt bleiben. Während der achtmonatigen Sperre, werden also die Bäume gefällt, die Bahn-Stationen verlängert und erhöht, die Gleise 2spurig ausgebaut, Brücken erweitert und die Oberleitungsmasten errichtet.

Laut AKN-Zettel: „Leider müssen Sie mit einer erhöhten, jedoch unvermeidlichen Lärmbelastung durch das Baugeschehen rechnen…“ Ja das ist klar – mich interessiert aber eher, wie hoch die Lärmbelästigung NACH dem Umbau sein wird…denn das wird ja dauerhaft bleiben….Aber auch die Nachbarn die sich den Umbau im Rathaus damals angeschaut haben, konnten mir nicht sagen, wie das mit dem Erdwall werden wird.

Klar ist aber, durch den 2spurigen Ausbau der AKN, die dann später als Verlängerung der Hamburger S-Bahnlinie S21 weitergeführt werden soll, kommt es durch eine kürzere Taktung der Züge, zu mehr Bahnverkehr in beiden Richtungen.

Na ja – ich kann es ja eh nicht ändern und muss abwarten, was geschieht.

Von Geräuschen und Sorgen

Donnerstag ging es dann wieder mal ins Büro….so langsam gewöhne ich mich an den neuen Kollegen…und der Controller hat ihn auch schon auf meine Besonderheit in Bezug auf Geräusche hingewiesen.

Der Neue hatte zwar sein Headset auf, trotzdem konnte ich (selber mit Headset auf den Ohren) jedes Wort hören, dass sein Gegenüber zu ihm sprach. Mit dem Hinweis, das ich jedes Wort aus seinem Headset hören konnte, bat ich um eine leichte Reduzierung der Lautstärke im Kopfhörer, und da kam dann die Info von ihm, das ihn der Controller bereits über mein ausgeprägtes Hörvermögen informiert hatte und auch darüber, dass ich auf Lautstärke nicht so gut reagiere.

Ich hab ihm versucht das zu erklären und er war auch sofort bereit, die Lautstärke in seinem Hörer anzupassen…ich versuche also seine ständigen Schlürfgeräusche beim Kaffeetrinken zu akzeptieren, solange ich seine Gespräche aus dem Headset nicht mithören muss ….es ist ja nicht so, als ob ich jedem jedes Geräusch verbieten wollen würde…okay würde ich zwar gerne – kann ich aber nicht…jeder Mensch macht nun einmal normale Geräusche, die ich eben überlaut wahrnehme..aber dafür hab ich ja mein eigenes Headset, welches ich auch oft nutze um ruhige Musik zu hören, damit ich meine Aufmerksamkeit auf andere Dinge fokussieren kann.

Normalerweise lasse ich mein privates Handy während der Arbeitszeit unangetastet…aber meine Schwester hat momentan Redebedarf…wir haben also öfter gechatted und telefoniert (dazu verlasse ich immer unser Büro uns suche mir ein leeres Büro).

Sie hat nach dem Schreiben ihres Anwalts an den Arbeitgeber nun ein erneutes Gespräch mit ihrem Chef gehabt. Sie bekommt zwar immer noch nicht das, was der Tarifvertrag für ihre Betriebszugehörigkeit eigentlich vorschreiben würde, aber dafür 2 Sonderzahlungen und die Zusicherung im nächsten Jahr bei der nächsten Anpassung entsprechend berücksichtigt zu werden. Sie hat das akzeptiert und ich kann sie verstehen. Zusammen mit der bisherigen Gehaltserhöhung und den Sonderzahlungen steht sie schon mal ganz gut da, ohne den Arbeitgeber verklagen zu müssen..das möchte sie auf keinen Fall, immerhin möchte sie auch noch die letzten Jahre bis zur Rente dort arbeiten.

Das Gespräch hatte noch einen weiteren Teilnehmer, so das es einen Zeugen für die Vereinbarung gibt…was ich für nicht unwichtig halte. Andere Kolleginnen haben die neuen Verträge wohl inzwischen klaglos unterschrieben, so ist meine Schwester eine der Wenigen, die sich zur Wehr gesetzt hat.

Die erneute Anpassung kam wohl auch zustande, weil sie bei der Pflegedienstleistung schon mal erwähnt hat, also falls das Gehalt so bleibt, würde sie eben weniger oft freiwillig in Notsituationen aushelfen…weil das ja überhaupt nicht im Gehalt berücksichtigt wird, wie oft sie ihre Freizeit und Erholung opfert, um bei der angespannten Personaldecke auszuhelfen.

Prima – also eine Sorge weniger – nur um einen Tag später gleich die nächste Hiobs-Botschaft aus Flensburg zu bekommen….meine Schwester war beim Kardiologen und Ende des Monats bekommt sie eine Herzkatheter-Untersuchung bei der gleichzeitig einen oder mehrere Stents gesetzt werden sollen um wohl natürlich verengte Blutgefäße zu erweitern bzw. offen zu halten. Diese Operationen gelten als Routine-Eingriff.

Was ich nicht wusste, bei Frauen wird das meistens über die Handvenen und nicht über die Leisten-Venen gemacht. Klingt Beides nicht so prickelig…und natürlich mach uns das allen Dreien Angst…in unserer Familie sind Herzprobleme leider sehr ausgeprägt…egal welche Familienseite man sich anschaut. Aber sie ist ja sonst körperlich fit, bewegt sich viel und ernährt sich ziemlich ausgewogen um auch den Diabetes in Schach zu halten ohne Insulin spritzen zu müssen.

Hmmm meine eigene Untersuchung beim Kardiologen ist ja erst in 3 Monaten…wohl ist mir bei den Aussichten mit meiner Schwester in Bezug auf meine eigene Untersuchung ja gar nicht…aber immerhin hatte ich bei der letzten Untersuchung (noch in Frakfurt vor 3 Jahren) die info, das ich keine angeborenen Verengungen habe und auch sonst alles gut aussah, eben bis auf die angeborene „Anomalie“, die zu Herzrhythmus-Störungen führen kann. Aber jetzt geht es erst einmal um sie – nicht um mich….ich bin also immer noch im Sorgen-Modus

Winteressen – Gulasch

Mit dem Absinken der Temperaturen in Richtung 0 und darunter, kommt bei mir wieder der Wunsch nach klassischen Winter-Gerichten hervor. Und was bietet sich da als Erstes an? Ein klassisches Gulasch. Schon seit einigen Wochen weiß ich, dass ich davon nichts mehr im Gefrierschrank habe – nun wird es also Zeit für einen großen Topf voll Gulasch – ähmm oder einen vollen Bräter..denn ich mache es schon seit Jahren im Backofen.

Nach Feierabend im Homeoffice bin ich Mittwoch also losgezogen und habe je 1,5 kg Rind- und Schweinefleisch eingekauft, dazu noch knappe 2kg Gemüse: frische Paprika, Zwiebeln, Pilze frisch und aus der Dose.

Immer noch hab ich keine Bräter für den Induktionsherd, musste also alles etappenweise in einem großen Topf anbraten und anschließend in den Bräter umschütten…um dann das Ganze im Ofen für 1,5 Stunden kochen zu lassen, Danach alles noch einmal abgeschmeckt und die Pilze dazu gegeben:

Der Bräter blieb nun die ganze Nacht im heißen, aber jetzt ausgeschalteten Backofen und am nächsten Morgen war es immer noch warm und alles war zu einem wunderbaren Eintopf zusammengegart. Das Fleisch war wunderbar mürbe und durch den geschlossenen Deckel blieb aller Geschmack im Bräter…jetzt musste nur noch die Soße angedickt werden.

Wer sich Sorgen um die verkochten Vitamine im Gemüse macht: das stimmt zwar – aber lecker ist es auf jeden Fall…das ist ein Winter-Wohlfühl-Essen.

Aus dem vollen Bräter hab ich dann sehr viele 1-2er Portionen abgefüllt und eingefroren. Und die erste Portion gab es gleich mittags mit gekochten Nudeln…

Auf Dienstreise

Auf die Dienstreise nach Brandenburg hatte ich mich schon länger gefreut…endlich mal wieder die Kollegen sehen und knuddeln, mit denen ich soo viel zu tun habe. Unser letztes Treffen ist schon ziemlich lange her.

Natürlich war es im Vorfeld ein einziges Durcheinander…weil eigentlich wollte ich alleine fahren…und hab mir dafür unser firmeneigenes Pool-Fahrzeug „gesichert“. Dann wollte eine Kollegin mit, die dann aber doch nicht konnte, zwischenzeitlich wurde ich gebeten das Pool-Fahrzeug anderen Kollegen zu überlassen, die zur gleichen Zeit in die Zentrale fahren mussten, dann hab ich versucht einen Mietwagen zu bekommen, aber mein Account bei dem Unternehmen, lies sich nicht mit unserem aktuellen Firmen-Account verknüpfen und DANN hat es sich ergeben, dass der Controller mitfahren wollte.

Ja gut – da wir ja gerade ein großes gemeinsames Thema haben, das die brandenburgischen Kollegen in unsere Hauptfirma wechseln sollen (also weg von mir, hin zu ihm) war es stimmig, das er mitkommt.

Auf meine drängendsten Fragen vor mehreren Wochen, wann und wie der Wechsel vollzogen wird, hab ich bis heute keine Rückmeldung von meinem Chef, Wir haben also keine Vorgaben….jetzt „machen“ wir einfach genau das, was wir Beide für richtig erachten…wir müssen langsam handeln, wenn der 1.1. realistisch sein soll (irgendjemand aus DK hatte sogar den 01.12. als Termin genannt – das ist schon nicht mehr zu schaffen).

Der Controller hat es dann auch gleich mal übernommen, den Mietwagen zu bestellen (bei mir hat es ja nicht geklappt)…und so ging es Dienstagmorgen ganz früh über die A24 nach Brandenburg. Es war kalt und nebelig, aber die Fahrt von West nach Ost brachte uns auf dem größten Teil der Strecke einen herrlichen Herbstmorgen mit Nebel und verhangenem Sonnenaufgang….das war ein wunderschönes Szenario über der Autobahn. Unseren persönlichen Vorlieben entsprechend ist der Controller die erste Strecke gefahren und ich hab den 2. Teil der Hinfahrt übernommen…auf der Rückreise dann umgekehrt…ich fahre immer noch nicht gerne mitten durch Hamburg, liebe dafür lange Autobahnfahrten.

Der Tag mit den Kollegen in Brandenburg war richtig toll….zuerst ging es um das Thema mit dem Personal-Transfer, anschließend um meine eigentlichen Themen: Anlagen-Inventur und Abstimmung der offenen Projektkosten für das Jahresende. Mittags wurde Pizza bestellt und wir haben vieles geklärt, viel gelacht und erzählt und trotzdem produktiv gearbeitet.

Bis auf den Controller, gefällt uns allen der Personalwechsel nicht, weil das auch einen Rattenschwanz an Veränderungen in der Verwaltung bedeutet und ich unsere unkomplizierte Zusammenarbeit genau so mag, wie sie ist…aber das liegt nicht mehr in unserer Hand….der Controller freut sich dagegen, das demnächst alles Personal in einer Firma gebündelt ist…naja….das mag organisatorisch gut sein…nicht aber für das menschliche Miteinander mit den Brandenburgern…unsere Berührungspunkte werden kleiner.

Aber, wie gesagt, der Tag war toll und auf der Rückfahrt von Ost nach West fuhren wir dann auch in einen wunderschönen Sonnenuntergang…das war auch sehr malerisch.

Nach dem Treffen hab ich wieder an meinen Chef in die Zentrale geschrieben, zusammengefasst, was wir jetzt beschlossen haben und das wir jetzt mit der Umsetzung starten, so das der Wechsel zum 01.01. stattfinden kann und um seine Zustimmung gebeten….und auch darauf habe ich keine Rückmeldung erhalten…also auch eine Woche später ist immer noch keine Antwort da…dafür hat mein Chef zwischenzeitlich meine Urlaubstage für die nächsten Wochen genehmigt – Er lebt also noch und liest Mails. Nun gut – wir machen jetzt einfach weiter.

Ich weiß dieses Stumm-bleiben durch meinen Chef ist nicht böse von ihm gemeint, er geht einfach unter, hat zu viele Themen, zu viele Änderungen, alles ist einfach zuviel an zu vielen Stellen…immerhin ist er als Finanzchef für alle Länder zuständig…und das mit wesentlich wichtigeren Themen. Und er weiß unsere Unabhängigkeit in DE sehr zu schätzen, aber manchmal brauchen wir eben auch ein OK oder wenigstens die Ahnung, was von der Zentrale gewollt ist.

Da diese Zusammenlegung aber gar nicht aus seiner Abteilung kommt und derjenige der das initiiert hat, ist noch weiter oben in der Hierarchie und der will sich nicht mit Verwaltungskram beschäftigen, aber so manches Mal wünschte ich mir doch mal einen definierten Handlungsrahmen.

Aber gut – man kann eben nicht alles haben…somachen wir einfach das, was wir am Besten können: einfach mal machen…

kuscheliger Sonntag

Nach dem schönen Samstag mit meiner Familie (incl. Abschluss am Abend in dem tollen Steak-Restaurant, da waren wir lange nicht mehr) war ich erst gegen 22 Uhr wieder zuhause…und bin dann auch bald schlafen gegangen.

Den Sonntag (also letzte Woche Sonntag) habe ich ausgeschlafen…das Wetter war eh immer noch trübe…so blieb ich im Bett und las noch eine ganze Weile, bis mich der Kaffeedurst dann doch aus dem Bett trieb….also rein in die Wohlfühlklamotten und mit einem frischen Kaffee hab ich mich auf die Couch gekuschelt…..wäre dort auch beinahe wieder eingeschlafen, dann aber doch lieber eine weitere Lektion Dänisch gelernt und dann kam die innere Unruhe…

….ich muss jetzt dringend etwas unternehmen, sonst bekomme ich schlechte Laune…nach all den Morgen- und Abend-Walkingrunden, all dem Dehnen und Strecken der letzten Woche wusste ich auf einmal genau, was ich brauchte: Krafttraining.

Nun gut – dann geht es jetzt endlich mal wieder ins Fitness-Studio auch auf die Gefahr hin, dort nicht Duschen zu können…aber das war mir dann mal egal.

Und es war wie immer: wenn man erst einmal da ist, tut es so richtig gut…und anschließend konnte ich sogar heiß duschen…was will ich also mehr. Also die Regeln wann es noch heißes Wasser wo gibt, habe ich scheinbar nicht richtig begriffen…die Umkleiden und auch die Trainingsflächen, fühlten sich ungeheizt an…aber in dem Duschen gab es heißes Wasser.

Das Fitness-Studio ist in Hamburg und so bin ich noch kurz ins Büro gefahren…mir ist zum Glück noch eingefallen, dass der Controller meinen Führerschein benötigt, um mich als 2.Fahrer für den Leihwagen eintragen zu lassen…und ich komme ja sonst erst Dienstag für unsere Dienstreise ins Büro, das wäre dann schon zu spät.

Da ich dann ja schon mal da war, gab esauch gleich noch einen lockeren Spaziergang durch Ottensen und einen Falafel-Teller zum Mitnehmen…schade die Falafel-Freitage mit den Kollegen, sind in der letzten Zeit etwas eingeschlafen…und nun bin ich ja auch freitags im Homeoffice.

Den Rest des Tages hab ich dann ganz zufrieden und entspannt Zuhause verbracht.,,,hier und da muss ja immer etwas erledigt werden…

kleiner Grenzübertritt

Samstag letzte Woche bin ich früh am Morgen zu Schwester+Schwager gefahren. Ich liebe gute Frühstücks-Cafes und Flensburg hat wirklich einige davon. Das sind dann nicht, wie bei mir hier, Bäckereien mit angeschlossenem Cafè, sondern moderne Bistros mit reichhaltiger Auswahl an diversen Frühstücken oder Frühstücks-Buffets.

Die Beiden hatten für 10 Uhr im Central Cafe einen Tisch reserviert…die bieten seit Corona ein „Tisch-Buffet“ und auch ein „Luxus-Frühstück“ das ist inclusive Sekt, O-Saft, Kaffee und Tee. Bei Beiden wird in Etageren und kleinen Schüsselchen alles serviert, was ein Frühstücksliebhaber so essen mag…Honig und Nussnougat-Creme kommen auch in kleinen Schraubgläsern, Eiersalat usw. in offenen Glasschälchen, dazu jede Menge verschiedene Aufschnitt und Käse, knusprigen Speck und Rührei, gekochte Eier, Lachs, leckere gebratene Scampis in Kräuteröl, aufgeschnittenes frisches Obst, etwas Roastbeef….dazu Brötchen, Brot und Croissants…

Und obwohl es von allem nur „Etwas“ gab, war das natürlich alles viel zu viel für 3 Personen, Eine gute Idee fand ich aber, das man die Reste direkt eingepackt bekommt und mit nach Hause nehmen kann. So wird es nicht weggeschmissen, sondern kann später noch gegessen werden und das Café spart sich die Entsorgungskosten.

Nach dem ausgiebigen und unterhaltsamen Frühstück – bei dem ich aber gar nicht so viel gegessen habe, sind wir anschließend in die Nähe von Wassersleben gefahren, Das ist eine kleine Siedlung am Rande von Flensburg, hat einen wunderschönen Sandstrand in der Bucht der Flensburger Förde und bietet einen der kleinsten Grenzübertritte Europas: die Schusterkate

Es gibt einen kleinen Pfad bis zu einer schmalen Holzbrücke über den Fluss Krusau und mitten auf der Brücke ist die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark.Das alles sieht sehr unspektakulär aus und da zu viele Menschen auf der Brücke waren, gibt es kein Bild davon.

Es ist auch so unspektakulär, weil es keine Landesschilder gibt…man merkt es nur an der Sprache auf den Schildern…ansonsten merkt man nicht, das man von einem EU-Staat in den nächsten gewandert ist. Wir sind auf der dänischen Seite, bei insgesamt trüben Wetter, direkt am Wasser und durch den Wald gewandert. Auf dem Rückweg ging es dann noch auf der deutschen Seite die teilweise etwas höher gelegenen Wanderwege entlang…

Trotz des trüben Wetters haben wir uns noch ganz entspannt an einem Strandcafè den ersten Glühwein der Saison gegönnt…der wurde in herrlichen alten Porzellan-Bechern serviert und wir saßen warm eingepackt draußen ….es war wenig los und wunderbar ruhig

Es war heute auch eher ein gemütlicher Wohlfühltag, als ein strammer Wandertag…also war klar, es geht um Entspannung, ruhige Unterhaltungen und gutes Essen.

So war es nicht verwunderlich als ich später zum Kaffee bei den Beiden zuhause, auf einmal einen gekauften Baumkuchen aufgetischt bekam und mir vor Rührung fast die Tränen kamen. Das muss ich wohl erklären:

Wir sind, zum großen Teil, in Soest aufgewachsen, da gibt es eine Kuchenfabrik…ja wirklich ein Fabrik – also kein kleiner Handwerksbäcker, sondern eine riesengroße Industrie-Anlage, die Fertigkuchen in 80 Ländern der Welt verkauft. Jetzt bin ich ja ein Fan von selbstgemachtem Essen und auch selbstgebackenem Kuchen. Aber diese frischen Baumkuchen aus der Fabrik, das sind nicht nur schöne Kindheitserinnerungen , sondern hat mich auch sptäer immer weiter begleitet…ich hab mit meinem damaligen Mann in einem Wohngebiet gewohnt, wo der Duft der Kuchenfabrik immer zu uns rüber wehte…und wir konnten im Werksverkauf den wirklich frischen Kuchen als 2. oder 3. Wahl (also mit optischen Mängeln) für kleines Geld kaufen.

Ein Baumkuchen der quasi aus der Produktion direkt in den Werksverkauf ging, war somit manchmal nur ein paar Stunden alt…und schmeckt ganz anders, als wenn dieser ein paar Monate später beim Einzelhändler zu kaufen ist. Und jetzt hatten sie ihn hier bekommen…ja okay – also nicht so frisch – aber eben eine schöne Geste der Erinnerung….und entsprechend hat er auch geschmeckt.