Zeit-Jongleur

Was für ein herrlicher Arbeitstag im Büro….Es war mal wieder so richtig viel zu tun. Also jetzt keine Hektik oder Stress dabei, sondern einfach nur viele Dinge.

So ein wenig Action hat mir dann doch in der letzten Zeit etwas gefehlt…hahaha. Ja, das hat mich heraus gefordert…aber hat Spaß gemacht. Immer nur entspanntes Einerlei ist zwar gut…aber manchmal darf es auch ruhig etwas turbulent zu gehen.

Nicht das meine Fähigkeiten, mit mehren thematisch sehr unterschiedlichen, fachlich aber gleichwertigen Anforderungen gleichzeitig zu jonglieren, so das trotzdem alles rechtzeitig fertig wird, noch einrosten…wäre ja schade drum.

Aber nein, das soll kein Rückfall in alte Zeiten werden…DEN Stress aus Hessen wünsche ich mir definitiv nicht zurück und auch heute hab ich pünktlich Feierabend gemacht.

Selbst-Überlistung funktioniert

Nach einem unaufgeregten, aber produktiven Arbeitstag von Zuhause aus, hab ich das Auto geschnappt und bin zum Klövensteen gefahren.

Nach nur einer kleinen Walking-Runde am Morgen, sollte es jetzt am Nachmittag noch eine etwas größere werden.

Am Morgen war es schwierig genug, mich überhaupt zu einer Runde zu motivieren…hahaha es hat geregnet und geregnet und das Thermometer zeigte nur 4 Grad, es wirkte einfach ungemütlich…also hab ich einen Deal mit mir selber geschlossen:

Ja – ich gehe raus…aber nur eine Runde „um den Block“, wie ich es immer noch nenne. Das wären dann so ca. 10-15 Minuten. Ausreichend, um wenigstens ein wenig munter zu werden. Wohlwissend, das – wenn ich erst einmal draussen bin, dann auch länger laufen werde…Also eine Art Selbstüberlistung.

Und ja – es hat gewirkt: immerhin bin ich dann 35 Minuten unterwegs gewesen. Zusätzlich konnte ich heute endlich mal meinen Südwester ausprobieren hahaha. Kopf und Nacken blieben erwartungsgemäß trocken…dafür war meine Hose ziemlich nass. Was mal wieder beweisst, der Regen fällt nur selten senkrecht.

Die Runde am Nachmittag im Klövensteen war locker und leicht und einfach nur schön….und mit knapp 6 km auch mit einer für mich normalen Strecke. Und da es ja am Morgen so heftig geregnet hat und ich es ja liebe die kleinen Wege zu laufen, die unbefestigt sind…waren meine Schuhe durchnässt…aber das machte mir überhaupt nichts.

Ich hab ein paar Schleifen durch durch den Wald gezogen…und während es innen schon ganz dunkel wurde,gabes am Waldrand noch etwas Licht….

Auf dem Rückweg hab ich in dem Selbst-Bedienungs-Hofladen noch allerhand Gemüse und auch Eier gekauft….

Soooo – damit ist auch klar, was ich kochen werde: frischen Grünkohl

Regen und Sonne…

Nach der enttäuschenden Fahrt zum überfüllten Brennermoor letztes Wochenende, wollte ich heute lieber in der Nähe bleiben. Warum so weit fahren, wenn das Schöne doch so nah liegt…

Also bin ich heute bei Sonnenaufgang für die knappen 10km ins Auto gestiegen und noch einmal zum Himmelmoor gefahren…Da gibt es noch genügend Wege zu entdecken und ich war ja schon beim 1. Besuch begeistert von der Umgebung.

So am frühen Morgen, nach dem Sonnenaufgang war es sehr ruhig und strahlte eine leicht erhabene Freundlichkeit aus.

Ich bin dieses Mal andere Wege gelaufen und es war einfach phantastisch…auch wenn es zwischendurch sehr dunkel wurde….aber selbst der Regen hatte etwas ….hmmm….stimmungsvolles:

Wahrscheinlich, weil ich genau für so ein Wetter vorgesorgt hatte…und weil der Wind nur manchmal etwas stärker wurde.

Und nur wenige Minuten später, war alles wieder strahlend schön:

In den 2 Stunden, die ich unterwegs war, hab ich genau 3 Menschen getroffen… und bin auch „nur“ 7 km weit gekommen….zu oft blieb ich einfach stehen und hab mich umgeschaut, den Schwarzhals-Gänsen zugeschaut, Vögel beobachtet….und ihren Rufen gelauscht, dem Klang des Regens…und noch viel wichtiger…der RUHE zu gehört.

Nass von oben und mit matschigen Schuhen, dafür voll zufrieden war es ein schöner Sonntags-Start….

Sauerteigbrot – knusprig

Dafür hab ich gestern wieder ein Brot gebacken.

Ein kleines Sauerteigbrot mit Weizenmehl…auf dem Bild sieht es größer aus:

Der Teig hat ca. 16 Stunden geruht und nach dem durchkneten, dann noch einmal 2 Stunden…das Brot ist sehr knusprig und lecker.

Jahrelang wusste ich nicht, warum meine Krusten bei Brot und Brötchen nicht richtig knusprig werden….seitdem ich bei jedem Backvorgang eine Tasse heißes Wasser in eine kleine Auflaufform unten im Backofen in dem Moment dazu gebe, wo ich den Teig in den Ofen schiebe und dann gleichzeitig die Hitze etwas reduziere, wird die Kruste echt klasse.

Brot wird also mit etwas Wasserdampf und bei abfallender Hitze gebacken….ja das hab ich oft gelesen, aber bisher nicht wirklich ernst genommen….hahaha..

Dosen-Auflauf

Das mit dem Kochen war in dieser Woche nicht so meines, hatte auch keine Lust einkaufen zu gehen…und so hab ich eben aus meinem Gefrierschrank gelebt…für solche Gelegenheiten koche ich ja vor.

Nur an einem Tag gab es etwas Neues: einen Nudel-Thunfisch-Auflauf.

Thunfisch aus der Dose ist normalerweise seit Jahren nicht mehr so meines…aber vor Kurzem hab ich einfach mal 2 Dosen mitgenommen….

Es wurde also eine Art: Dosen-Auflauf….

Spiralnudeln kochen, in eine gefettete Auflaufform geben, dann eine Dose Mais darüber verteilen, eine Frühlingszwiebel klein schneiden darüber geben, dann 1 Dose Thunfisch darüber, 1 Dose kleingeschnittene Tomate n darauf, abschmecken mit Salz, Pfeffer, Oregano….und dann alles mit Mozzarella-Käse bedecken und bei 180Grad solange in den Ofen, bis der Käse schön hellbraun ist….

Im ursprünglichen Rezept stand noch etwas von Sahne-Soße bevor der Käse drauf kommt…auf die hab ich aber verzichtet.

Und leider ist Dosen-Gemüse nicht gleich Dosen-Gemüse….so musste ich feststellen, das die Dose Mais, die ich gekauft hatte, qualitativ nicht so dolle war…der Mais war stellenweise zu hart. Schade, also das nächste Mal hole ich lieber eine andere Marke.

Lecker war der Auflauf trotzdem …

Morgen-Routine – Walking

Und das 3. Mal in dieser Woche war ich bereits vor Sonnenaufgang draußen unterwegs.

Bei 2 Grad, Regen und Wind fiel es mir zwar schwer…aber es hat sich gelohnt… Der Regen hörte schnell auf, der Wind lies etwas nach, es waren entspannte 6km und der Sonnenaufgang war mal wieder sehr schön….

…und danach fällt mir so ein Homeoffice-Tag viel leichter, als mich direkt nach dem Aufstehen, mit Umweg über Bad und Küche gleich an den Schreibtisch zu setzen.

Es kann zwar auch Spaß machen, sich mit weniger Morgen-Routine quasi noch im Schlafanzug oder Jogginghose an den PC zu setzten….aber an den Tagen, wo ich das mal gemacht habe, fiel es mir nach Feierabend unglaublich schwer, mich zu irgendeiner Tätigkeit ausserhalb der Wohnung aufzuraffen.

Ich bin also zu meiner kompletten morgentlichen Routine zurück gekehrt, ziehe mir auch etwas Vernünftiges an, style meine kurzen Haare und schminke mich dezent…so wie ich es sonst auch mache.

Und NACH so einer morgentlichen Walkingrunde bin ich wach und zufrieden…freue mich dann auf den ersten Kaffee des Tages, während ich gleichzeitig meinen Laptop hochfahre und mit der Arbeit beginne.

Hurra: Büro-Tag

Misstrauisch bin ich in den Mittwoch gestartet…puhhh zum Glück sind die Kopfschmerzen wieder weg.

Und – Yuchuuuu …. heute ist Officetag….und es waren doch eine Menge Kollegen anwesend (in JEDEM Büro und den Besprechungsräumen) saß eine Person…mehr hätten also gar nicht kommen dürfen und die meisten waren froh, wieder im Büro sein zu können, wenn auch mit Maske….nur von Zuhause aus arbeiten ist eben auch blöd.

Schon interessant ,wie sich die Sichtweise auf den Arbeitsort ändert. Erst waren alle froh, auch „mal“ ins Homeoffice gehen zu können…aber so nach einer Weile kommt bei allen die Erkenntnis: MAL ist wirklich gut und effektiv….aber „größtenteils“ oder „nur“ Homeoffice hat doch auch viele Nachteile.

Jeder macht seine Arbeit, egal wo und wann…aber sich alleine zu motivieren fällt dem Einen oder Anderen schon schwer…vor allem, wenn sie sowieso keinen Zeitdruck bei Ihrer Arbeit kennen oder nur einen sehr vagen Zeitrahmen dafür haben…da fehlen dann die Kollegen um sich gegenseitig zu pushen.

Da geht es uns in der Buchhaltung natürlich ganz anders…wir haben zwar hier auch keinen extremen Zeitdruck (das kenne ich ja gaaanz anders), aber wir haben einen ziemlich klaren Zeitrahmen durch die verschiedenen Abgabetermine für UST, Z4-Meldung, ZM-Meldung, Zahlungsfristen von Eingangs-Rechnungen, Fristen für die Erstellung von Ausgangs-Rechnungen, Cash-Planung zum Monatsende, interne Abgabetermine für alles Mögliche.

Bei uns kommt es nicht so sehr auf kreativen Austausch mit anderen an, sondern um klare Strukturen, um immer für alle Gesellschaften alles zu den jeweiligen Terminen rechtzeitig fertig zu haben. Mit diesem Rahmen fällt es leichter sich zu motivieren, als den Kollegen aus der Projekt-Entwicklung.

Einen Teil des Tages war ich also erst einmal mit ausführlichen Gesprächen beschäftigt, das hat Spaß gemacht ..und trotzdem konnte ich meinen Teil-Ausfall von gestern wieder aufholen. Der November ist bisher sowieso ein eher ruhiger Arbeitsmonat.

Nach Feierabend war ich noch im Altonaer Volkspark, um noch vor und während des Sonnenuntertags meine Walking-Runde durch zu ziehen….Zuhause hab ich nach noch 40 Minuten Kraftsport gemacht….sooo reicht für heute.

Kopf und Schmerz

Nachdem der Montag so gut anlief, bin ich nach der Arbeit auch noch einmal für eine kleinere Runde laufen vor die Tür gegangen….Ich war so voller Energie…

…und so sollte es am Dienstag dann auch weiter gehen….doch schon beim Aufstehen wollte mein Kopf lieber liegen bleiben: Kopfschmerzen und das nicht zu knapp.

Ach was, liegen bleiben gilt nicht…ich kenne ja meine (inzwischen seltenen) Kopfschmerzen, die noch überlegen, ob sie sich nicht doch lieber als Migräne zeigen wollen….

..und manchmal kann ich mich mit dem Alltag so ablenken, das die Schmerzen von alleine verschwinden. Also Aufstehen, Kopfschmerztablette nehmen, Morgen-Routine erledigen und dann bin ich auch noch zu einer Walking-Runde aufgebrochen….frische kühle Luft mag ich ja gerne.

Leider half alles nichts…die Kopfschmerzen blieben…bis in den Vormittag hinein quälte ich mich im Homeoffice herum…dann hab ich mich bei den Kollegen abgemeldet und den Rest des Tages auf der Couch gelegen…die meiste Zeit schlafend.

Der Tag war damit eher suboptimal…aber immerhin ging es am Abend langsam wieder aufwärts.

2.Versuch: Haferflocken-Brot

Nach dem 1.Versuch mit Haferflocken und Quark, dafür ohne Hefe, wollte ich jetzt mal eines mit Hefe probieren.

Dazu habe ich, ohne ein festes Rezept zu haben , einfach mal los gelegt.

Meine Zutaten: zarte Haferflocken, kernige Haferflocken, Weizenmehl, Salz, Hefe, Joghurt und Wasser.

Das Ergebnis:

Na, das sieht doch gut aus – oder? Und es schmeckt lecker…es ist außen knusprig und innen fluffig.

Allerdings gibt es einen kleinen Haken: die Knusprigkeit der Kruste hat bereits nach dem Abkühlen sehr schnell nach gelassen…dafür ist es auch heute noch nicht trocken und immer noch fluffig und lecker. Das liegt wahrscheinlich an dem Joghurt .

Für die fehlende Knusprigkeit hab ich einfach einzelne Scheiben des Brotes noch einmal auf getoastet (das geht auch in der Heißluft-Fritteuse wunderbar – ich hab nämlich keinen Toaster).

Aufgeschnitten sieht es, durch die kernigen Haferflocken, aus wie ein Mehr-Saatenbrot:

Wie fast immer gibt es bei mir nur Butter dazu….bzw. ich esse das Brot als Beilage zum Hauptgericht.

Frühstart an der Elbe

Um mir den Start in diese Woche, mit 2 Homeoffice-Tagen, so angenehm wie möglich zu gestalten…hab ich mich zur einer Früh-Walking-Runde an der Elbe aufgemacht.

Ausgerüstet mit einem Thermobecher Kaffee, dicker Jacke und Taschenlampe, bin ich zum Willkomm-Höft nach Wedel gefahren und von dort noch im Dunkeln in Richtung Heizkraftwerk gelaufen.

Anfangs war es ungemütlich kalt und windig und die Taschenlampe brauche ich steckweise, um überhaupt den Weg zu finden. An einer Treppe bin ich 3 Mal hoch-und runter gejoggt um den Kreislauf in Schwung zu bringen…danach war mir endgültig warm … und ich hab die kühle klare Luft tief eingeatmet…die Ruhe tief eingesogen und den Blick auf den schmalen Streifen Licht, in Richtung der bald aufgehenden Sonne, gerichtet.

…aber erst auf dem Rückweg gab es genügend Helligkeit, das ich die Taschenlampe nicht mehr brauchte… und jetzt konnte ich auch die kleinen Wellen auf der Elbe erkennen.

Auf dem Rückweg zum Auto hab ich gemerkt, ich hätte jetzt sooo gerne ein Matjes-Brötchen zum Frühstück…leider waren die Fischbuden aber noch geschlossen…

…so bin ich auf der Fahrt nach Hause noch an dem Fischladen beim Famila vorbei gefahren.

Die noch sehr unwirsche Verkäuferin – immerhin ist es erst 7.25 Uhr an einem Montag Morgen – hahaha da kann man doch nicht schon wach und freundlich sein…ich hab wirklich Verständnis dafür – hat mir jedoch auf meine freundliche Frage, auf zwei knusprig-frische Baguette-Brötchen Matjes, Salat und Zwiebeln gepackt. Ich liebe den Matjes dort, der ist dick, mild und zart…..hmmmm lecker.

Zuhause hab ich also erst einmal in Ruhe gefrühstückt…was ich sonst ja eigentlich nie in einer Arbeitswoche mache und dann erst um 8 Uhr mein Homeoffice geöffnet….