Mini-Brötchen mit pochiertem Ei

Den Hefeteig für die Frühstücks-Brötchen hatte ich gestern Abend noch vorbereitet….so langsam lerne ich endlich, kleinere Mengen zu nutzen….

Also hab ich nur die Hälfte des angesetzten Teigs genommen (den Rest hab ich noch im Kühlschrank) und daraus 6 kleine Kugeln geformt…Gebacken in der Muffin-Backform, sind daraus niedliche kleine Brötchen-Pralinen geworden.

Und damit ein Ei daneben nicht überdimensioniert wirkt, hab ich ein pochiertes Ei dazu gemacht. Irgendwo hab ich vor kurzem gehört, das ein Ei auf diese Art intensiver schmeckt, als ein Gekochtes.

Nun gut, ich hab in meinem Leben noch nicht so oft Eier pochiert zubereitet…aber es hat funktioniert und passte perfekt zu den Mini-Brötchen:

Herbst-Vorbereitungen in der Küche

Einen großen Teil des Tages hab ich gestern in der Küche verbracht…

Mein Vorrat an Gemüsebrühe ist aufgebraucht….also hab ich in einem großen Topf mit Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Lauch eine neue Brühe gekocht.

Anders als in den üblichen Rezepten, mache ich jedoch keine klare Gemüsebrühe. Bei mir wird das Gemüse also am Ende des Kochvorgangs nicht durchgesiebt und dann weg geschmissen (das kann man gut machen, wenn man die Brühe aus den Resten und Schalen des Gemüses kocht).

Ich nehme frisches Gemüse, schäle dieses und schneide alles in kleine Würfel. Ansonsten ist alles genau so wie bei der klassischen klaren Gemüsebrühe….nur am Ende nehme ich den Stabmixer und püriere das weichgekochte Gemüse in der Brühe und schmecke es danach noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Damit entsteht eine breiige Gemüsemasse, die ich dann portionsweise mit 50-150g pro Beutel einfriere. Der Vorteil ist, das ich das gesamte Gemüse nutze und damit auch den gesamten Geschmack erhalte…..und gleichzeitig meine Gerichte damit leicht angedickt werden.

Ich habe 20 Portionen abefüllt.

Bei der Gelegenheit hab ich mit den nun übrig gebliebenen Gemüseabschnitten und Schalen und einer Rinderbeinscheibe eine klare Rinderbrühe gekocht.

Diese habe ich auf alle kleinen Schälchen verteilt, die ich so in meiner Küche gefunden habe…Eigentlich sollte die konzentriere Brühe in den großen Eiswürfelbereiter….hahaha…aber den finde ich nicht….na gut dann geht es eben so:

sooooo – jetzt bin ich wieder gut ausgestattet….

Das Socken-Massaker

Neben der Theorie, das bei jedem Waschgang eine Socke verschwindet, gibt es in jedem Herbst noch ein anderes Phänomen: das Socken-Massaker.

In jedem Herbst, wenn die Sneaker-Socken so langsam wieder im Schrank nach hinten gedrängt werden und die normalen Socken wieder im Vordergrund stehen, dauert es nicht lang und jeweils eine Socke hat am Ende des Tages ein Loch.

Das passiert mir nicht im Winter und auch nicht im Frühjahr….dafür regelmässig im Herbst…und es wechselt auch die Seite…also nicht immer rechts oder links….Inzwischen kaufe ich mehre gleiche Sockenpaare, und lagere die heilen Einzelstücke, solange bis das nächste Einzelstück dazu kommt…so hab ich wieder ein ganzes Paar hahaha.

Ja na klar könnte ich die kaputten Socken stopfen und dann weiter tragen. Das wäre vernünftig und sparsam.

Aber gestopfte Socken sind für mich nicht komfortabel…bin da eine Mimose und reagiere sehr empfindlich, wenn ich mit gestopften Socken in Schuhen gehen muss….das macht mich ähnlich wahnsinnig, wie jede Art von Schildchen in der Kleidung, die ich konsequent sofort nach dem Kauf rausschneide….die scheuern und pieksen sonst auf meiner empfindlichen Haut.

Das die Socken so schnell kaputt gehen, hat evtl. auch etwas damit zu tun, das diese bei mir aus mindestens 80%-Baumwolle bestehen sollten…also wenig Kunstfaser besitzen, damit ich keine Hitze bekomme…

Dabei liebe ich eigentlich diese tollen Sportsocken aus einem Polyamid-Elastan-Mix, die so herrliche Eigenschaften haben, das der Fuß immer schön trocken bleibt und sich gut an den Fuß schmiegt und damit auch sehr wenig scheuert…sobald ich die Dinger aber zuhause anhabe, dauert es keine 10 Minuten und ich zubbel sie wieder aus….laufe dann lieber wieder ohne Socken.

An meinen Zehennägeln liegt es nun auch nicht: die sind immer kurz und rund gefeilt…so das es keine Ecken und Kanten gibt….evtl. schon eher an den oft eng geschnürten Schuhen, damit ich mit meinem Problemfuß nicht durchtrete….

Achja…wenn ich es also recht bedenke liegt es also an mir und meinem komplizierten Verhältnis zwischen Körperempfindlichkeit und Kleidung .

…aber schon jetzt ist klar: mein Vorrat an heilen Sockenpaaren nimmt so rapide ab, da muss ich Abhilfe schaffen….

Schmortopf-Gericht

Nach intensiver Suche ist es mir vor ein paar Wochen endlich gelungen einen kleinen ofenfähigen runden Topf zu kaufen…so einen schweren aus Gusseisen. Meistens gibt es nur die ovalen oder die sehr großen Runden….

ich wollte jedoch einen kleinen Topf haben…den zu finden, war gar nicht so einfach, aber nun hab ich einen.

Das erste Mal genutzt hatte ich den Topf für`s Brotbacken, was auch ziemlich gut gelungen ist…

….und in dieser Woche hatte ich ein herrliches Schmorgericht darin zubereitet: Rindfleisch mit viel Zwiebeln, Knoblauch, Möhren und kleingeschnittenen Tomaten. Nach dem Anbraten mit Brühe und weißem Sherry aufgiessen und alles zusammen für 2 Stunden im Backofen schmoren. Danach nur noch gewürzt mit Salz, einer Prise Zucker, frischem Pfeffer und Chili aus der Mühle:

Dazu gab es frisches Sauerteigbrot aus einem Geschäft in Hamburg das heißt: „Backgeschwister“. Einen der Läden hab ich durch Zufall beim Schlendern durch die Nebenstraßen entdeckt.

Es wird damit geworben, das es sich um Brote mit Natursauerteig handelt und das der Teig sehr lange geht, um die Brote bekömmlicher zu machen.

Zum Testen hatte ich 1/2 kleines Brot gekauft und ja, es schmeckt ausgezeichnet und passte mit Butter perfekt zu meinem rustikalen Eintopf….

Gemeinschaft

….entsteht manchmal da, wo man es gar nicht erwartet.

Heute waren wir nur mit wenigen Kollegen im Büro, der Rest hatte entweder: Homeoffice, Urlaub oder war krank.

Der Kollege aus der Rechtsabteilung hatte veranlasst, das heute mehrere hundert Briefe gedruckt wurden und wir waren uns einig, das wir die Schreiben zusammen falzen und einkuvertieren werden.

Während der Kollege Mittagspause machte, hab ich mich mit dem 1.Schwung zu ihm in den Frühstücksraum gesetzt und während wir uns unterhielten hab ich schon einmal angefangen (ich selber hatte nichts zu Essen mit und wollte auch früh Feierabend machen). Nach dem Essen hat er mit gemacht und nach und nach kamen die Kollegen aus der Pause zurück und jeder hat sich einen Stapel geschnappt und zusammen haben wir ALLE im Frühstücksraum gesessen und die Briefe verpackt…

…das war lustig und laut und hat mit 7 Personen dann auch gar nicht so lange gedauert….und es hatte etwas rührend Gemeinschaftliches….

Sushi

Auf meiner gestrigen Feierabend-Schlendertour durch die Stadt, bin ich wieder einmal am Mercado vorgekommen…und noch am Mittag hatte mir ein Kollege von dem kleinen Sushi-Stand dort erzählt…

….da ich heute auf meine Mittagspause verzichtet hatte, war ich am Nachmittag hungrig…was lag also näher, als den Laden gleich einmal auszuprobieren…

Meine bisherigen Erfahrungen in Hamburg mit Sushi: Wenig auf dem Teller für viel Geld.

Das hier war sehr LECKER, war wir fast schon zu viel als verspätetes Mittagessen und preislich absolut okay. Lachsteller:

Yummy…. das es in der Mitte so leer aussieht liegt daran, das ich auf den obligatorischen Ingwer verzichtet habe 😇

Auto – S-Bahn – Fahrrad

Regelmässig mit der S-Bahn zur Arbeit zu fahren, bringt ganz neue Routinen….und ich bin überrascht…

Die ganze Woche bin ich jetzt mit meinem Wochenticket von Pinneberg nach Hamburg zur Arbeit gependelt, wie es wahrscheinlich sehr viele Menschen regelmäßig überall machen…nicht nur hier.

Als überzeugter und freiheitsliebender Autofahrer hab ich bisher noch keine Variante gefunden, die mich langfristig zum Umsteigen auf die Öffis überzeugen konnte….Das Haupt-Hindernis ist für mich, das ich zwischen 6-9 Uhr Morgens mein Fahrrad nicht mit in die Bahn nehmen darf. So könnte ich morgens mit dem Rad die knappen 2km zur Bahn zurücklegen, dann die Bahn nehmen und dann noch einmal knapp 1km mit dem Rad bis zum Büro. Das wäre also ideal.

Die Alternativ jeden Tag die insgesamt 6km bei Wind und Wetter zu laufen, kommt für mich nicht in Frage…schon gar nicht im Winter….Busse sind für mich auch keine wirklich machbare Variante, da stehe ich immer und warte auf den nächsten Bus, neee – in der Zeit kann ich auch Laufen.

In dieser Woche hab ich es mit Park+Ride probiert und finde, das ist eine schöne und machbare Alternative: Ich fahre mit dem Auto zu der S-Bahn Station die einen großen kostenlosen P+R Parkplatz bietet…laufe das kurze Stück bis zum Bahnsteig, fahre mit der S-Bahn nach Hamburg und laufe den knappen km bis zum Büro. Die Bahn fährt alle 10 Minuten !!

DAS ist praktikabel und auch bei schlechtem oder heißem Wetter durchzuhalten…

…und es ist aktuell auch sehr entspannend, da die Züge nicht so voll sind, wie ich es z.B. von Frankfurt her kenne…wenn ich da Morgens von Frankfurt nach Bad Soden in der S-Bahn saß, war es oft ooo eng, das ich öfter kurz vor einer Panikattake stand…die 1. Station in diese Richtung ist eben eine Bürostadt mit großen Unternehmen und seeeeehr vielen Mitarbeitern, die scheinbar alle zwischen 6-7 Uhr ins Büro wollten. Der Nachteil hier, die Bahn fährt nur alle 30Minuten und im Winter kam es immer wieder zu massiven Verspätungen und Zugausfällen, das war dann nicht mehr spaßig…

Was ich in dieser Woche noch feststelle, ich halte mich nach Feierabend länger in Hamburg auf…laufe noch nach Ottensen oder in Richtung Volkspark, schlendere durch die Gegend…setze mich wieder mal in Cafés und laufe einfach herum….Ist ja egal von welcher Station ich dann in Richtung Zuhause mit den Öffentlichen fahre.

Mit dem Auto ist es anders, erst einmal ist die morgentliche Parkplatzsuche etwas schwieriger geworden, da gerade rund um das Büro sehr viel gebaut wird und damit eine ganze Menge Parkplätze für längere Zeit ausfallen, bisher hab ich immer noch einen gefunden – aber es bedeutet etwas mehr Zeitaufwand.

Und nach Feierabend fahre ich meistens sofort zurück…oder unternehme andere Touren mit dem Auto, meistens raus aus Hamburg, und gerade am Nachmittag staut sich der Verkehr manchmal sehr.

Aktuelles Fazit: mir macht das Bahnfahren im Moment sogar Freude, weil es insgesamt entspannter für mich ist….und mit einem 10-Minunten-Takt fühle ich mich auch Morgens nicht so gehetzt….

Hmmm – mal sehen, ich werde es wohl noch weiter ausprobieren….und fange jetzt mal an, das finanziell durch zu rechnen…

Erfahrungen

… sind das, was am Ende des Tages übrig bleibt.

In unserer modernen Zeit ist es doch inzwischen ganz einfach in Kontakt zu bleiben…es gibt so viele Möglichkeiten…ich denke noch mit Schrecken an die Zeit, als es NUR per Telefon möglich war…für mich ein absoluter Graus.

Aber per Mail, SMS, Whatsapp oder eben Telefon ist es heute doch leicht Kontakt zu halten…eine kurze Nachricht, wenn es ins eigene Zeit-Konzept passt…niemand muss Adhoc schreiben. Umso auffälliger ist es, wenn es dann doch irgendwie nie ins Konzept passt.

Da fehlt es dann nicht an Möglichkeiten, sondern doch eher am Willen. Noch einmal hab ich die verschiedenen Whatsapp- Kommunikationen in den letzten Tagen mit den ehemaligen Kollegen Revue passieren lassen…

Wie haben sie mit mir kommuniziert und wie hab ich mich dabei gefühlt?

Wenn ich nicht ein kleine Nachricht sende, passiert erst einmal nicht so viel….und manchmal bekomme ich eine Rückmeldung…manchmal jedoch auch nicht….manchmal mit 1-2 Wochen Verzögerung, manchmal kommt nur eines diese Bildchen mit nettem Spruch, die man einfach weiterleitet…ohne Anrede, ohne sonstige Mitteilung.

Ich bemühe mich jeden, den ich anschreibe, mit Namen anzusprechen, und immer eine individuelle Nachricht zu schicken…meistens mit Bildern die ich selber fotografiert habe…ich mag es auch eine Grussformel ans Ende zu setzen…ich bin da so hoffnungslos altmodisch, das ich sogar meinen Namen drunter setze…

….und dann auf einmal passt es bei den Kollegen wieder und es sprudelt Nachrichten…und ich bekomme überschwängliche Mitteilungen: „Schön von Dir zu hören….“ / „ich wollte mich auch schon melden…“

Ich merke mehr und mehr, das ich nicht mehr auf Antworten warte und mich auch nicht mehr so auf eine Antwort und diesen Überschwang in den Nachrichten freue….ich werde gleichgültiger. Das betrifft hauptsächlich mein altes Team.

Natürlich gibt es auch Kollegen, mit denen ich auch nach 1 Jahr immer noch in regelmäßigem Kontakt bin…und da läuft die Kommunikation auch anders….also wesentlich besser ….auf Gegenseitigkeit…auf Augenhöhe?

Drohende Wolken

Drohende Wolken

Abgabetermine kommen immer genau so PLÖTZLICH und unerwartet wie Weihnachten und Silvester….absolut unplanbar… oder nicht? hahaha

Die Kollegen aus der Zentrale sind wirklich super nett und arbeiten auch fleißig, aber das eine Deadline wirklich bedeuten kann, danach geht es NICHT mehr, ist in deren Leben eher unbekannt.

AAACH – zu dem Datum ändert sich etwas…jaja das wissen wir schon seit 6 Monaten…..aacchh so, jetzt ist es endgültig…sind ja nur ca. 40 Firmen mit mehreren Hunderten Einzeladressen…..ja – das wird schon…wir sind dabei… Ach so Ende DIESEN Monats…ja dann müssen wir uns evtl. doch etwas sputen.

Während ich heute echt nervös geworden bin, weil sich einiges eben nicht so einfach ändern lässt….und ich das nicht für alle übernehmen kann…bleiben alle Anderen entspannt…

Nun gut – dann entspann ich mich jetzt auch…ich hab ja im letzten Jahr dazu gelernt: Ich habe die entsprechenden Stellen innerhalb der Firma noch einmal informiert und auf die Dringlichkeit hin gewiesen…hab einen Teil ,den ich netterweise zusätzlich übernehmen wollte, an die richtige Stelle weiter gegeben…

Aktuell bin ich ja auch noch die Urlaubsvertretung für den Controller …sooo und unsere beiden Bereiche sahen heute um 15 Uhr sooo gut aus, das ich den Feierabend frühzeitig einläuten konnte.

Damit entgehe ich der Gefahr mich weiter in eine Aufgabe zu verbeißen, für die ich gar nicht eingeteilt bin….hahaha….denn tatsächlich gibt es in der Zentrale eine Person, die genau diesen speziellen Teil der Änderungen übernehmen soll.

Es gilt mal wieder der Grundsatz: Melden befreit.

Das ist normalerweise nicht meine Arbeitsweise…aber so ist es eindeutig entspannter in meinem Magen…..

Und Kaffee auf dem Balkon zu trinken, macht auch bei 13 Grad und Windstille noch Spaß….trotz der drohenden Regenwolke über mir…aber besser hier, als im Job…

Erkenntnisse des Tages

Am Wochenende hatte ich mich seit längerem mal wieder mit einem kurzen Gruß bei meinen ehemaligen Kolleginnen gemeldet und wie auf ein geheimes Zeichen hin, hab ich heute einige Rückmeldungen erhalten.

Eine hat mich besonders gewundert….immerhin hat diese Kollegin in den letzten Monaten nur noch sehr selten auf meine Nachrichten reagiert…so das ich sie oft schon gar nicht mehr anschreibe…

….und im Laufe des Whatsapp-Chats hab ich gemerkt, warum sie heute so fleißig schreibt. Es gibt zwischen ihr und ihrer direkten Kollegin …Unstimmigkeiten, die wohl inzwischen zu einem ernsthaften Zerwürfnis geführt haben.

Streit gab es zwischen den Beiden schon von Anfang an und es hat mich mehr als 2 Jahre gekostet, bis aus den Beiden endlich so etwas wie ein Team wurde…und dann lief es sogar ein paar Jahre richtig gut.

Aber in den letzten Monaten muss es wieder vermehrt zu Problemen gekommen sein…von der Einen hab ich schon vor ein paar Wochen per Telefon etwas gehört, was in die Richtung ging…von der Anderen heute per Whatsapp…. (mein erneutes Angebot, doch mal wieder zum Telefonhörer zu greifen, hat sie jedoch wieder ignoriert…dann also per Whatsapp).

Es ist wie all die Jahre…sobald es zu Problemen untereinander kommt, wollen sich Beide absichern…bei mir…wie war das noch, was hatten wir vereinbart usw….

Aber was ich einmal vereinbart hatte, muss heute ja nicht mehr gültig sein…ich weiß ja nicht, was die neuen Chefs sich inzwischen ausgedacht haben…von daher bin ich sehr vorsichtig in meinen Formulierungen…immerhin hab ich jetzt schon mehr als 1 Jahr nicht mehr in dieser Firma zu sagen…. hahaha – zum Glück bin ich da raus.

Ich hab vorgeschlagen, das sich die Beiden doch mal mit ihrer neuen Teamleiterin zusammen setzen, um die Aufgabenverteilung zu besprechen und ansonsten gilt das, was ich für jede der Beiden in den Arbeitsplatz-Beschreibungen fixiert habe. Solange die Niemand geändert hat, haben die noch Gültigkeit.

Aber diese „Unterhaltung“ hat mir auch etwas gezeigt:

  1. ich finde es zwar nett, das sie versuchen sich noch Rückendeckung bei mir zu holen – wie früher wenn es Probleme jedweder Art gab
  2. ich bin auch bereit zu helfen oder zu unterstützen wenn es um spezielle sachliche Fragen geht, die durch den zweimaligen Teamleiter-Wechsel und den sehr kurzfristigen Wechsel der kfm. Leitung evtl. auf der Strecke geblieben sind
  3. ich finde es nicht mehr nett, das sich die eine Kollegin nur noch meldet, wenn es genau darum geht…ansonsten aber kein Hallo mehr zustande bringt…da fühle ich mich schon benutzt…
  4. ich unglaublich froh bin, das ich dort nicht mehr arbeite, weil sich scheinbar nichts verbessert hat. Weder sachlich, noch menschlich
  5. ich mir noch bewusster bin, wie toll sich mein Leben seit meinem Weggang zum Positiven verändert hat
  6. ich mich emotional auch gar nicht mehr in diese Firmen-Interna hineinziehen lassen möchte….und es gelingt mir

Sehr schön….es hat tatsächlich ein ganzes Jahr gedauert bis ich das so sagen kann…und ich mich wirklich nicht mehr verantwortlich FÜHLE…(das ich es schon lange nicht mehr bin, war mir natürlich klar).

Und was schreibt mir heute meine ehemalige Chefin…fast das gleiche wie die Kollegin: Sie denkt sehr oft an mich….