16. Urlaubstag Fr 30.06. – Endspurt

Es ist heute mein letzter richtiger Urlaubstag und dann kommt noch das Wochenende dazu. Montag heißt es wieder: früh aufstehen und zur Arbeit fahren.

Meinen letzten Urlaubstag hab ich einigermaßen ausgeschlafen dafür genutzt einen Frühstückskaffee im Café zu trinken und mich über die DHL/Post zu ärgern. Mein Paket steht seit 2 Tagen zur Abholung bereit, ist aber in der Filiale nicht auffindbar. Beschwerden an der Abhol-Filiale werden nicht entgegen genommen. Ich soll stattdessen die DHL ANRUFEN.

Nun gut, das hab ich dann auch getan…dort wurde sehr sachlich meine Beschwerde entgegen genommen und ich werde INFORMIERT, sobald mein Paket wieder aufgetaucht ist. Laut Aussage der Filial-Mitarbeiterin war der entsprechende Fahrer auch in den letzten Tagen gar nicht aufgetaucht und ich wäre nicht die Einzige.

Also wieder ab nach Hause…hier hab ich mich voller Energie daran begeben in der Küche die Küchenschränke von oben sauber zu machen und ein paar Dinge in der Küche zu verändern…dabei ist ein Rollregal auf den Balkon gewandert und schwuups war ich auch hier mitten drin im Räum-und Saubermach-Modus.  Und plötzlich ist auch der Balkon mit Bankirai-Öl getränkt. Okay, besser wäre es gewesen das bereits an den heißen Tagen zu machen…das hat aber einen großen Nachteil…es  war einfach zu heiß dazu.  Auch dieser indirekte Programmpunkt ist damit erledigt…Jetzt müssen noch ein paar Teile wieder in den Keller und dann bin ich zufrieden.

Bleibt noch die Frage: nehme ich jetzt tatsächlich meinen kleinen Gefrierschrank im Keller wieder in Betrieb oder ist das nur Stromverschwendung? Mein kleiner Gefrierschrank in der Küche ist übervoll  mit  vorgekochten Vorräten….es bleibt leider kein Platz für z.B. Brot, Brötchen oder Eis….oder so spontane Sachen.

Bisher habe ich immer entschieden, das ein Gefrierschrank ausreichend ist…und dann eben auch zügig daraus gegessen werden muss. Aber jetzt musste ich schon 2x spontan Fleisch einfrieren und der freie Raum ist futsch….Aber ich hab ja noch einen 2. Gefrierschrank im Keller und dazu noch eine funktionierende Steckdose…also warum nicht die vorhandene Möglichkeiten nutzen.

Wenn ich den Gefrierschrank nicht nutzen wollte, könnte ich ihn ja ebenso gut entsorgen….Also JA – ich gehe gleich mal in den Keller und schalte ihn mal ein. Wenn er nach 1,5 Jahren tatsächlich noch gut funktioniert, dann nutze ich ihn…sollte er kaputt sein – dann kommt er weg und es bleibt bei dem Einen in der Küche.

Schon mein Vater sagte immer: man kann ruhig doof sein…man muss sich nur zu helfen wissen: Aus einem Rollwagen in der Küche hab ich mir quasi mit wenigen Handgriffen einen Pflanztisch für den Balkon gebastelt.  Er ist ca. 1m hoch, hat 3 Ebenen und ganz oben eine Art Geländer ringsherum. Auf dieser Oberste Ebene hab ich dann eine große ausrangierte Auflaufform aus Aluminium gestellt. Das muss mein Freund mir nur noch mit 2 Schrauben  und einem Haken festzurren. Zusammen mit den Rädern und dem Betonsockel auf dem der Wagen steht, hab ich jetzt eine komfortable Höhe von ca. 1.30m und die Erde fällt  beim Hantieren mit den Pflanzen nicht mehr direkt auf den Boden, sondern wird aufgefangen.

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15. Urlaubstag Do 29.06. – ohne Turbo

So schön kann es sein, wenn der Kopf nur mitmacht. Also wenn mein Innerstes mir nicht ständig sagt: MACH etwas aus dem Tag. Ich hatte also weiterhin kein innere Unruhe oder Angst meinen Urlaub einfach zu verpassen.

Mit den Kopfhörern auf den Ohren habe ich gemütlich in den Wohnungen hantiert…lach – also das was man immer machen muss: Betten und Wäsche, Abwaschen, Müll entsorgen, aufräumen,Essen vorbereiten…Blumen gießen, Vögel füttern….dazu ein paar nette Dokumentation aus dem Fernseher hören.

Das was Hausfrauen täglich machen müssen und  was ich sonst auch mache, wenn ich arbeiten gehe…aber eben alles viel langsamer und entspannter…ohne den üblichen Turbo. Mittags bin ich dann zu einer Metzgerei gefahren und habe für meinen Schatz und mich frisch belegte Brötchen geholt und wollte ihn Mittags  besuchen. Da  Wohnort, Metzger und die Arbeitsstelle meines Schatzes in 3 unterschiedlichen Orten sind hatte ich 1,5 Stunden eingeplant  um bis 14 Uhr da zu sein.

Nuuun, das war viel zu viel Zeitpuffer und ich hatte noch fast eine Stunde Zeit…also ab in einen Möbelladen in dem ich vor 3 Jahren meinen Küchenläufer gekauft habe…und schwuuups hatte ich schon einen neuen Küchenläufer. Es war der Gleiche. Durch so einige Küchenunfälle mit Roter Beete und Tomaten sieht meiner bereits nicht mehr so ansehnlich aus.  Blieben immer noch fast 40 Minuten Zeit.

Ich könnte ja noch mein Auto waschen. Das war einer der Pläne für Morgen…egal – jetzt kann ich die Zeit gut nutzen. Diese Waschstraße war mit 9 EUR relativ günstig…Modern mit  Hand-Vorwäsche und vor allen Dingen mit kostenlosen Staubsaugern….perfekt. Also mein Auto glänzte dann auch für fast ½ Stunde, bis der große Regen kam. Aber immerhin auch von Innen ist er jetzt wieder ansehnlicher.

Unsere gemeinsame Mittagsstunde war super. Ich hab meinen Schatz vor dem Büro abgeholt, haben uns auf einen Parkstreifen gestellt und haben auf der Rückbank des Autos ein kleines Picknick veranstaltet. Ok – also für ein Picknick fehlte der Sekt und die Gürkchen…aber immerhin belegte Brötchen, frische Pfefferbeißer und Cola hatten wir.

Am Nachmittag hab ich dann zuhause den Pizzateig gemacht, einen großen Topf Pizzasoße gekocht und alles weitere vorbereitet. Heute gibt es selbstgemachte Pizza mit Mozzarella, Serano-Schinken, Rucola und Parmesan. Aber erst nach dem Sport.

Beim Sport waren wir  1,5 Stunden…davon alleine 40 Minuten auf den Cardiogeräten… Wie immer nach dem Sport hab ich mich toll gefühlt, obwohl ich vorher überhaupt keine Lust hatte hinzugehen. Ja es war ein schöner Tag und endete mit Kaffee auf dem Balkon, frischer Pizza und ein wenig Kuscheln auf der Couch.  Urlaub kann  ja sooo herrlich entspannt sein.

Na klasse – abgezockt

Da ist mir das doch tatsächlich auch passiert.

Nachdem ich mich ja mit dem Thema PC-Sicherheit beschäftigt hatte, gab es gestern eine Doku über Handy-Fallen…und wie leicht es ist, in so eine Abo-Falle zu geraten. Der dringende Rat war: eine sogenannte „Drittanbieter-Sperre“ zu setzen.

Mit dieser Sperre wird verhindert, das über meine Handy-Rechnung weitere Leistungen von anderen Firmen abgerechnet werden, die mittels meines Handys  zufällig oder manipulativ entstanden sind. In beiden Fällen hat der  Handy-Nutzer keine bewusste Willenserklärung für den Abschluss eines Abos gegeben…aber man merkt es nicht…oder wenn erst dann, wenn es zu spät ist.

Drittanbieter-Sperre….das hatte ich vor Monaten schon einmal gehört …hab ich das eigentlich gemacht? Ich weiß das ich es machen wollte….Nun, ich hab ja gerade Zeit, also hab ich mich bei meinem Mobilfunk-Anbieter eingeloggt und nachgeschaut.

NEIN, das hatte ich tatsächlich nicht gemacht – also das hab ich dann mal schnell geändert. So….jetzt bin ich sicher.

Neben dem Reiter zum Setzen der Sperre, war ein weiterer Reiter: benutzte Drittanbieter…oder so ähnlich. Nur aus Spaß hab ich da drauf geklickt und hatte erwartet, das nichts erscheint….aber was soll ich sagen: DOCH….da stand das ich seit ein paar Monaten JEDE WOCHE 4,99 an Cellfish GmbH zahle….und ich hab es nicht gemerkt.

WIE konnte mir das passieren?  MIR? Ich mache mit dem Handy relativ wenig im Internet…und ich kontrolliere meine Kontoauszüge regelmäßig….Jaaaaaaa, aber……gerade das mit der Handy-Rechnung war immer ein Problem bei mir.

Die Telekom stellt mir die Rechnung online zur Verfügung. Aber mit der alten Webseite der Telekom hatte ich immer Probleme und damit hat es mit dem runterladen und speichern nie geklappt…aber solange immer der Gleiche Betrag abgebucht wird…dachte ich … brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Und hier kommt mein Stress der letzten Monate ins Spiel… den Sprung um 20 EUR pro Monat hab ich irgendwie nicht wahr genommen. Ich war unaufmerksam…und da seitdem immer der gleiche Betrag abgebucht wurde, hab ich mir weiter keine Gedanken gemacht.

Seit kurzem funktioniert das mit dem Online-Zugang und da hab ich gestern tatsächlich  meine Handy-Rechnungen  angeschaut…das steht das auch mit dem Drittanbieter drin. Ich hätte es also merken können, wenn ich mir die Rechnungen angeschaut hätte.

Aber WAS für ein Abo hab ich da eigentlich abgeschlossen und noch viel wichtiger:  wie werde ich es wieder los. Es ist wohl eine Seite für Online-Spiele und Klingeltöne.

Das Internet ist voll von Hilfestellung zu Thema  Abofallen künigen  und sogar „mein Anbieter“ war dabei….also schnell eine Mail an die entsprechende Stelle geschrieben und mit sofortiger Wirkung gekündigt. Für einen Widerspruch (also Annullierung des Vertrags war es bereits zu spät – das geht nur innerhalb von 2 Wochen).

Tja und bekomme ich mein Geld zurück?  Ja es ist möglich. Bedeutet jedoch viel Aufwand und man muss sich nicht nur mit der Abo-Firma streiten, sondern auch mit dem Mobilfunkanbieter….nein, diesen Weg werde ich nicht gehen.

Die Sperre ist ab sofort gesetzt und das verlorene Geld nehme ich mal als „Lehrgeld“….DAS passiert mir bestimmt nicht noch einmal.

14. Urlaubstag Mi 28.06 – Schöner Tag

Heute ist ein schöner Tag. Nach einer entspannten Nacht bin ich heute Morgen fast ausgeschlafen aus dem Bett gekommen, hab ein paar Handgriffe in der Wohnung gemacht, meine Markise verkauft und bin dann ganz entspannt zum Großeinkauf.

Auf meiner Einkaufsliste stehen  2 Supermärkte  und noch ein paar weitere Läden…schon klar, das ist für einen Tag doch etwas viel…aber zumindest die Lebensmittel und Drogerieartikel kaufe ich heute…da gibt es wieder extra-Rabatte bei Abnahme größerer Mengen…unser Vorratsschrank hat bei Duschgel, Haarlack (mein Freund braucht mehr davon als ich hihi) und Toilettenreiniger erheblichen Schwund….das muss ich dringend wieder auffüllen.

Heute Abend gibt es bei uns Rinder-Hüftsteaks zum Abendessen, mit Rosmarinkartoffeln und Kohlrabi. Dazu einen Salat mit Rucola, rote Beete, Tomaten und  gebratenen Garnelen. Ich ahne schon jetzt, dass es wieder einmal viel zu viel sein wird, werde mich also bei den einzelnen Portionen zurückhalten….

Nach dem Regen hier scheint aktuell die Sonne und ich habe noch einen Spaziergang zur Post und zurück gemacht um ein Päckchen für meinen Schatz abzuholen…jetzt sitze ich auf dem Balkon und wundere mich über das sehr warme und daher für mich unverhoffte Wetter…

Nach dem doch leicht anstrengenden Treffen gestern Abend bin ich heute komplett  zufrieden mit meinem entspannten Tag.  Mit unserer ehemaligen Trainerin ist es dann doch immer sehr schnell anstrengend…was hauptsächlich an ihrer Art liegt. Sie ist Ende 60 und möchte immer noch mit uns konkurrieren und sie erzählt immer wieder „NEUE“ Geschichten, die aber genau so klingen, wie die „Alten“… trotzdem war es echt mal wieder schön unsere alte Tradition uns Dienstags zum Apfelwein zu treffen, wieder aufgenommen zu haben.

To Do-Liste

Schon kurz nach meinem Einzug in diese Wohnung hab ich eine dieser modernen Seiten-Auszugsmarkisen gekauft, in dem Glauben, das passt sicher gut auf den großen Balkon als Sichtschutz.

Erst nach dem Kauf hab ich so richtig realisiert, das dafür die Hauswand und der Betonsockel angebohrt werden müssen, um die Markise anzubringen. Dafür hätte ich wahrscheinlich sogar die Genehmigung meiner Vermieter gebraucht. Also lag das teure Teil jetzt einfach nur unter dem Bett. Unbenutzt. Schwer. Original-verpackt und absolut überflüssig.

Also hat mein Schatz das Teil für mich über Ebay verkauft. Viel wichtiger als das Geld (was natürlich auch gut ist)  war aber die Tatsache das dieses Teil endlich verschwindet. Es hat unter dem Bett zwar nicht sooo viel Platz weg genommen, aber immer wenn ich es gesehen habe war klar – ich muss etwas damit tun. Dieses „to do“ hat mich immer herausgefordert und nun ist auch das erledigt. Gerade wurde es abgeholt.

Diese Dinge wie „das muss ich irgendwann auch einmal erledigen“ oder „ja das wollte ich schon längst mal gemacht haben“ kosten einem ein Stück Unbeschwertheit. Immer ist da noch etwas, was getan werden sollte. Aber es eilt nicht, also schiebt man und schiebt und so kommt eines zum anderen und dann werden diese Schiebe-Arbeiten immer mehr.

Lach…soooo nun hab ich ein paar Euro mehr in der Tasche, wieder Platz unter dem Bett und ein Stück Zufriedenheit in mir. Eine Aufgabe ist erledigt. Was kommt als nächstes? Steuererklärung – ach Du Schreck….naja…also JETZT geh ich erst einmal Lebensmittel einkaufen…das mit der Steuererklärung mache ich dann später…also Morgen….evtl.

Ein Abend in der Stadt

Bei 28 Grad in einer überfüllten S-Bahn zu sitzen, macht wahrscheinlich Niemandem wirklich Spaß….aber ich war wieder kurz davor panisch zu werden….vor allem als mir die Hintern anderer Menschen fast in Gesichtshöhe entgegengestreckt wurden oder ich von Handtaschen und Rücksäcken attackiert wurde. So richtig schmerzhaft war nur ein großer Plastiksack mit hartem Inhalt, der mir gegen das Schienbein gedonnert wurde….

Na egal, immerhin konnte ich mit der S-Bahn direkt bis zum Südbahnhof fahren ohne umzusteigen… Wie immer wenn wir uns mit meinem Ex-Tanzpartner und unserer Ex-Trainerin treffen findet das im Schreiber-Heyne statt. Der Laden gehörte mal zu den absolut genialen entspannten Locations in Frankfurt, wo vor allem Frankfurter  hin gehen und nicht so viele Touristen. Hier ging es immer frankfurterisch rustikal und entspannt zu….

Doch nicht nur der Inhaber und die Köche haben gewechselt, sondern vor allem auch die Theken-Mannschaft und die war heute echt unterirdisch.

Als wir nach der Rechnung fragten, kam die Frage: “Alles zusammen“. Mehrstimmige Antwort „NEIN“. Nun trotzdem kam die Rechnung auf einem Bon und wurde uns quasi wortlos auf den Tisch gelegt…so nach dem Motto: dann rechnet selber….wir waren etwas empört…und irgendwann kam die Bedienung wieder und versuchte mittels eines Handy-Taschenrechners die Positionen zusammen zu rechnen !!!!!!!!

Also das hab ich noch nie erlebt….anstatt jetzt auf einem Zettel die einzelnen Beträge pro Person zusammen zu schreiben und DANN zu rechnen, hat er mal eben ein paar Zahlen eingetippt…jeder weiß wie schnell man sich auf so einem Taschenrechner vertippen kann….und es kam, wie es kommen musste, am Ende stimmte es nicht….

Mein Schatz brachte es auf den Punkt: früher hat man sich als Bedienung geschämt, wenn man die Preise nicht im Kopf ausrechnen konnte, sondern Zettel und Stift dazu benötigte….Doch in Zeiten von Sammelrechnungen hatte sich das echt bewehrt….aber heute braucht man das alles nicht mehr – Hauptsache der Taschenrechner vom Handy lässt einen nicht im Stich. Manchmal war es früher doch schöner….

Die Bedienung war langsam echt angefressen…und wir auch….man konnte ja nicht nachvollziehen, was er da gerechnet hat…. Wir waren mit 4 Leuten dort und jeder hatte unterschiedlich viele  und unterschiedliche Getränke und unterschiedliche Essen.

Da auch die Aufmerksamkeit der Bedienung stark geschwächt war und ihm so der eine oder andere Umsatz schlichtweg  wegen Unaufmerksamkeit entgangen ist, fiel das Trinkgeld auch entsprechend klein aus… Ja schade für den Laden und die Bedienung.  Ich hoffe das war nur eine Momentaufnahme und wird kein Dauerzustand.

Sicherheit?

Da ich aktuell wenig Lust auf Außerhaus-Aktivitäten habe, beschäftige ich mich gerade mal mit Computer-Sicherheit und Online-Banking.

Einen wirklich tollen  Ratschlag hab ich vorhin bekommen: Überweisungslimit.

Für jedes Online-Banking-Konto kann man ein Limit setzen und das für Inlands- und Auslandsüberweisungen getrennt. Das ist genial.  Ich kaufe  i.d.R. NICHTS über das Ausland und so hab ich das Überweisungs-Limit für Auslandsüberweisungen auf  0,01 EUR gesetzt (bei meiner Bank kann man keine 0,00 EUR eingeben). Und sollte ich doch 1x im Jahr ein Ferienhaus im Ausland vorab bezahlen müssen, dann kann ich das Limit hoch setzen und später wieder runter setzen. Was das kostet? 3 Minuten Arbeit und zwei  TAN-NummernJ. Da viele Betrugsversuche über ausländische Bankkonten erfolgen, ist das zumindest ein wirksamerer Schutz, als gar kein Limit zu setzen und evtl. auf einen Schlag sein gesamtes Guthaben zu verlieren.  Ja, ich weiß – oft erstatten die Banken ohne großen Umstand den Schaden, aber besser ist doch, wenn erst gar kein Schaden entsteht, oder?

Das Überweisungslimit  bietet aber auch für inländische Überweisungen  eine gewisse Sicherheit, ebenso ein Tages- und Wochenlimit für Barabhebungen und Bezahlen mit der Bankkarte.  Da haben die Banken i.d.R. schon ein Limit eingerichtet. Bei „meiner Bank“ kann man das leider nicht weiter herabsetzen…schade.

Ich hab eine tolle Online-Bank…bin super zufrieden mit dem Service und den Funktionen…aber durch den Komfort das sofort nach dem Einloggen ALLE meine Teilkonten sichtbar sind, könnte auch jeder Eindringling sofort mit einem Blick erkennen, wie gut oder schlecht meine finanzielle Situation ist….das finde ich NICHT gut.  Genauso wenig halte ich davon so etwas über eine Handy-App immer mit mir „rumzuschleppen“.

Das Thema Sicherheit und Passwörter ist ja auch ein inzwischen heikles….das früher oft übliche  „Eines für Alles“ ist  sträflich. Noch leichter kann man es Betrügern gar nicht machen.

Und so hab auch ich mich dazu durch gerungen alle Kennwörter noch sicherer zu gestalten…also wirre Kombinationen  und vor allem keine Wörter die ein Wörterbuch kennt…lach…ich fand das zuerst etwas mühselig… und auch übertrieben, bis ich vor ein paar Wochen Sendungen über Internet-Kriminalität sehen habe und wie einfach wir es den Betrügern doch machen. Also bitte vergesst alle Kosenamen, Haustiernamen und Geburtstage als Passwörter.

Schon mit ein paar Minuten nachdenken habe ich einige Zahlenkombinationen  gefunden, die mir zwar etwas sagen, aber die in keinem Zusammenhang mit meiner Person, meiner Familie oder meiner arbeit stehen. Dazu noch ein paar Buchstaben und Sonderzeichen. Die Schwierigkeit besteht nur darin, jetzt für die verschiedenen  Zugänge die verschiedenen Passwörter in meinem Kopf auseinander zu halten. AUFSCHREIBEN GEHT GAR NICHT

Passend zu dem Thema hab ich doch gerade im Fernsehen mit bekommen: Auf keinen Fall sollten Kontoauzüge oder Überweisungsformulare bei der Bank in den Mülleimer geworfen werden oder über das Altpapier entsorgt werden…. tztztztz so langsam kann man bei der Fülle an Betrugsmöglichkeiten echt paranoid werden.