viele Kleinigkeiten

Also es gibt Wochenenden da vertrödel ich einfach so meine Zeit – und es gibt dieses Wochenende…und da fluppt es so richtig.

Ich hab so viele dieser „Kleinigkeiten“  erledigt…das bringt so richtig das Gefühl JAA – endlich wieder etwas erledigt.

  • 1. Friseur-Besuch seit dem Corona-Pandemie Lockdown
  • In der Küche die alten Läufer entsorgt und dafür Sauberlauf-Matten besorgt (ich mag beim Kochen nicht so gerne auf Fliesen stehen)
  • Für Schlaf- und Kleiderzimmer Flachflor-Teppiche  für Allergiker bestellt (die, die ich haben möchte, gibt es leider nur online)
  • Für das Schlafzimmer endlich das Nachttischen gekauft – jetzt muss ich es nur noch aufbauen – das mache ich am nächsten Wochenende
  •  Für den Firmenlaptop eine externe Tastatur besorgt (mein Laptop hat leider keinen separaten Nummernblock…. den brauche ich aber dringend für die Masseneingaben)
  •  bereits am Donnerstag den Balkon sauber gemacht und die Pflanzen neu geordnet

Ebenfalls bereits am Donnerstag hab ich mich endlich für einen der Sonnenschirme entschieden. Also eigentlich hatte ich bereits im letzten Jahr einen halbrunden Schirm gekauft  den ich super finde…aber ich hatte keinen Schirmständer gefunden der passte, bzw. das einseitige Gewicht zu einer Seite adäquate  halten konnte…. Also habe  ich letztes Wochenende einen Alternative gekauft…nennt sich „Balkon-Dach“…. das Gewicht ist auf beiden Seiten der Halterung gleich verteilt und das verträgt sich gut mit dem Schirmständer. Eine Halterung am Balkongeländer wäre sinnvoll gewesen, ist mir aber leider nicht gestattet. Aber jetzt endlich hab ich auch  einen Sonnenschutz … nur das es seitdem mehr geregnet hat….aber den Regen brauchen wir ja dringend.

Nun gut…und jetzt habe ich einen Sonnenschirm zu viel…den werde ich dann demnächst mal verkaufen. Erfahrung ist das, was am Ende des Tages übrig bleibt…

Zusammen mit den Arbeitsstunden für den Job, dem Putzen der Wohnung und das Kochen war das ein echt zufriedenstellendes Wochenende…

 

 

eine haarige Angelegenheit

Das mit dem Friseur-Termin im Juni war mir jetzt eindeutig zu spät….inzwischen nutzt auch das diletantische eigene  Schneiden des Pony und der Seiten nichts mehr…mein Kopf ist ein einziger Haufen Haare und bändigen lassen die sich kaum mehr.

..also hab ich mal woanders angerufen und sofort für den gleichen Nachmittag noch einen Termin bekommen. Na also – geht doch!

Der Friseurin hab ich haarklein erklärt ,was ich gerne hätte und sie hat sich strikt daran gehalten….naja…nur das sie  es hinten im Nacken seehr kurz geschnitten hat.

Aber es sieht prima aus, eignet sich hervorragend als Sommer-Schnitt…und ich hab mich auf dem Kopf so super luftig und leicht gefühlt wie schon lange nicht mehr …herrlich – es fühlt sich an, wie 2 Kilo leichter hahahahha ….naja es fühlt sich nur so an.

Da ich jetzt wieder ungetrübten Blick auf die  Seiten- und Nackenhaare habe, muss ich feststellen ich bin doch sehr ungleichmäßig  hell- und dunkelgrau…gut das heute Abend gleich noch wieder die rote Farbe ins Spiel kommt…

Also selbst wenn jetzt die Friseure wieder schließen MÜSSTEN – mit der Frisur kann ich locker 1,5- 2 Monate überstehen, ohne das ich selber eingreifen müsste….aber wir hoffen jetzt mal, das das so schnell nicht wieder passiert.

Ich hab gestern gesehen das mein Fitnessstudio wieder geöffnet hat…muss nur mal schauen, unter welchen Bedingungen man dort trainieren kann (also evtl. mit Voranmeldung….)

 

abgetaucht…

abgetaucht…

…in die Welt von Soll und Haben

ich bin gerade da, wo ich gerne bin…in der Welt der Zahlen. Ich entwickele gerade für mich die beste Strategie wie ich die kompletten externen Daten umwandeln und in unser  internes ERP-System übernehmen kann.

Es gibt mir so eine befriedigende Ruhe zu sehen, das es funktioniert und sich Stück für Stück viele der Aufgaben auf einmal klären lassen…Und wenn nach fast 10 Stunden an diesem Wochenende ein Betrag von 0,05 EUR Differenz bleibt, dann suche ich ebennoch einmal alles durch …und hab den Fehler auch gefunden.

Ich bin noch nicht fertig, da mir zu einigen Daten noch weitergehende  Informationen fehlen, konnte aber bereits Vieles klären, umwandeln und abstimmen….

Dienstag ist ein Meeting, bis dahin muss ich zumindest alle noch nicht geklärten Fragen zusammen gestellt haben….

Gut das es an diesem Wochenende mehr regnet….also anstatt mich hier mit Hausputz zu beschäftigen, kann ich ruhig etwas arbeiten…das macht mir keinen Stress und ist auch eine einmalige Angelegenheit. Damit ist klar es wird nicht zum Normalzustand.

Gleich zu Anfang dieses große Projekt zu lösen bringt mir den Vorteil, wenn ich DAS erledigt habe, dann hab ich NAVISION von „grundauf“  kennen gelernt ….

(Das Bild hab ich gestern Abend während einer kleinen Fahrrad-Tour gemacht…bin dann später noch richtig nass geworden…war trotzdem eine schöne Fahrt von knappen 16km)

Ich bin heute doch früh genug aufgewacht um mich für eine Wanderung fertig zu machen, bevor es die Menschenmassen nach draußen zieht.

Wandern bedeutet, ich kann mich abseits der Wege halten und muss nicht den Rad-Wegen folgen…also heute lieber kein Fahrrad.

Auf nach Glücksstadt und einmal quer durch die malerische Innenstadt, bis zur Elbe…und dann bin ich auf dem Deich einfach nur entspannt gelaufen…bis zum Stör-Sperrwerk. Bei strahlendem Sonnenschein an diesem Morgen war es einfach phantastisch.

Bis ich wieder bei meinem Auto ankam, waren es 11km. Und ich hätte auch nicht viel weiter gehen können…wieder kann ich mich von einem Paar Schuhe verabschieben….schade, diese festen Schuhe hab ich oft für längere Spaziergänge gut nutzen können, heute hab ich ganze 3 Pausen einlegen müssen, weil ich vor lauter Schmerzen nicht mehr weiter konnte…also Schuh ausziehen und den blöden Fuß wieder massieren und alles wieder zurecht drücken und biegen….inzwischen bin ich sehr geübt darin die Knochen, Knorpel und Sehnen gezielt zu bearbeiten…leider tut das aber auch ganz gehörig weh, aber danach kann ich wieder für eine Weile weiter laufen.

Seitdem ich hier viel und oft auch lange laufe, vergesse ich manchmal sogar, das ich ein Problem mit dem Fuß habe….erst wenn die Schuhe meinem Fuß keinen vernünftigen Halt mehr bieten, werde ich schmerzhaft daran erinnert.

Also wieder ein Paar Schuhe, welches ich nicht mehr benutzen kann…innerhalb der letzten Wochen ist es bereits das 3. Paar, welches ich aussortieren musste….na gut, diese jetzt hab ich wirklich oft getragen und das mehr als 1,5 Jahr lang…das ist schon lange für mich…

Das Stör-Sperrwerk sieht erst einmal unspektakulär aus…um nicht zu sagen, aus der Entfernung sogar naja hässlich…. Bis sich die ein ca. 17-18m langes Stück der Fahrbahn auf einmal senkrecht stellt um Schiffen den Zugang von der Stör zur Elbe und umgekehrt zu ermöglichen. Also das ist schon imposant:

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Leuchtturm

Ein Leuchtturm ist für die Schifffahrt zur Positionsbestimmung gedacht.

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Der Leuchtturm  im Allgemeinen ist DAS Zeichen der Küste und der Seefahrt…und in jedem Frühjahr bis zum Sommer kommt keine Stranddeko-Idee  ohne aus….es geht immer um Muscheln, Sand und Leuchttürme.

Für mich persönlich hat so ein Leuchtturm keinen Bezug zu meiner eigenen Geschichte…also es gibt bei mir nicht den EINEN oder eine besondere Geschichte dazu.

Aber Leuchttürme sind für mich ein Symbol auf dem richtigen Weg zu sein…eine emotionale Erinnerung, das ich nicht verkehrt sein kann…denn ich sehe ja den Turm…und kann mich daran orientieren. Ein Wegweiser und wenn man dem Weg folgt auch ein Weg-Begleiter. Ein Bollwerk gegen Sturm und Wellen….ein zuverlässiger Begleiter in unruhigem Gewässer.

Auf jeden Fall hab ich heute beim wandern entlang der Elbe und mit Blick auf diesen wirklich sehr klassischen Leuchtturm darüber nach gedacht. 

Was ist mein Leuchtturm, was zeigt mir den Weg durch schwierige (Ge-)Zeiten? Welchem Licht folge ich….Bei mir ist es, kaum erstaunlich, kein Mensch und es ist auch kein Glaube an eine höhere Macht, kein Gott o.ä…. ich kann nur sagen was es nicht ist, habe aber gerade kein Wort was mich durch mein Leben lotst.

….

 

Vatertags-Roulette

Morgen ist Feiertag….Vatertag.

Was bedeutet, das in normalen Zeiten Morgen Horden von Männern (meistens zumindest sind es wirklich Väter) die Wander- und Radwege bevölkern.. Oft mit einem Bollerwagen und jeder Menge Alkohol, erst an Bord und nicht viel später auch im Mann.

Laut Wetterbericht soll es ja ein sehr schöner sonniger Tag werden.

Für mich bedeutet der Vatertag eigentlich, das ich lieber Zuhause bleibe um den Menschen-Massen zu entgehen….aber bei schönem Wetter bin auch ich geneigt mich für einen Ausflug auf den Weg zu machen…

Da stellt sich wieder die Frage: wie wird es in diesem Jahr sein? Gibt es das überhaupt noch, das sich viele Menschen/Männer im Pulk zusammen finden, um mit dem Bollerwagen durch die Landschaft zu wandern um mit jeder Menge Alkohol Spaß  daran zu haben, das sie wenigstens einmal im Jahr ungestraft feiern dürfen….

Für mich stellt es sich so dar:

  • wenn ich davon ausgehe, das es so ist wie all die Jahre zuvor, dann stehe ich Morgen gaaanz früh auf und bin bereits früh unterwegs, bevor es alle anderen tun…
  • und sollte ich es nicht so früh mit dem Aufstehen hin bekommen, dann bleibe ich lieber zuhause und gehe  nur erst gegen Abend meine Runde …
  • und wenn ich denke, in diesem Jahr wird es bestimmt nicht so viele Väter geben, die sich diesem Ritual stellen, dann mache ich mich erst am späten Vormittag  auf den Weg…

Bei dem Gedanken an die vielen Eltern, die jetzt nach fast 3 Monaten zuhause verzweifeln, könnte ich sogar davon ausgehen, das noch mehr Männer es zum Anlass nehmen sich wenigstens für diesen Tag vom Home-Office/Home-Schooling und eng-auf-der-Pelle hocken zu befreien und gerade jetzt mit Freunden und Bollerwagen um die Häuser ziehen…Also ich könnte es verstehen…

Ich überlasse es dann doch dem Zufall was ich machen werde…. und warte mal  wie früh ich morgen aufwachen werde, so ganz ohne Wecker….lach…und ich bin inzwischen Meister darin meine Pläne zu modifizieren ohne das es mir etwas ausmacht…der Vorteil der inneren Gelassenheit