Umzugsvorbereitungen und PC-Spiele der Vergangenheit

Meine Umzugsvorbereitungen sind nahezu abgeschlossen…fast mein gesamter Hausstand ist bereits in Kisten verpackt…nur das was ich für die nächsten Wochen benötige, liegt noch griffbereit.

Ich bin gerne gut vorbereitet…und da ich alles  so nach und nach verpacke…ist das auch keine Belastung, sondern wie ein Computer-Spiel  aus seeeehr alten Zeiten…als ein Computer noch anhand seiner Prozessor-Generation benannt wurde: 486er….586er….das war noch in den 1990er Jahren: Sokoban…ein einfaches zweidimensionales Spiel in dem es darum ging Kisten so in einem verwinkelten Raum zu verschieben, so das am Ende alle Kisten drin sind…ohne sich dabei selbst einzumauern. (Ich hab es gerade mal gegoogelt – das gibt es sogar heute noch…krass das Spiel stammt ursprünglich aus dem Jahr 1982 und wird heute noch gespielt…also ein Klassiker).

Mit anderen Worten ich versuche meinen  Hausstand optimal nach bestimmten Gesichtspunkten in Kisten zu verpacken: Thematisch möglichst zusammen hängend (aber nicht zwingend), möglichst dicht an dicht packen – so kann nichts kaputt gehen, jeden Hohlraum nutzend, die Handriffe der Kisten müssen frei greifbar sein, ausgewogene Gewichtsverteilung…insgesamt nicht zu schwer (also z.B. eine Kiste nur zur Hälfte mit Büchern, den Rest mit leichten Sachen auffüllen: z.B. Handtücher oder Plastikdosen aus der Küche). Die Mitarbeiter vom Umzugsunternehmen müssen diese auch noch tragen können und die nehmen lieber 2-3 Kisten auf einmal wenn diese zu leicht sein sollten…aber wenn eine Kiste viel zu viele  schwere Sachen enthält, haben die keine Wahl…das vermeide ich.

Die vollen Kisten versuche ich so zu schieben und zu stapeln (ich lebe ja in einer dreidimensionalen Welt) und auf die Räume zu verteilen, das es mich nicht einschränkt.

Je mehr ich einpacke umso mehr wird mir klar, wieviel Sachen ich eigentlich besitze und das ich bestimmt noch gut  auf mindestens 1/3 davon verzichten könnte…. Also hab ich ein paar der Kisten tatsächlich noch einmal aufgemacht und noch einiges heraus genommen.

Es ist ein permanentes Abwägen: was brauche ich, was möchte ich, wie sehr hänge ich daran. Schon vor Jahren hab ich beschlossen ich brauche als Geschirr weder eine Ausstattung für 12 Personen, noch ein Geschirr für besondere Anlässe…und das Sammelsurium an Einzel-Kaffeebechern hab ich auf wenige Lieblingsbecher reduziert.

Früher haben wir Zuhause die Senfgläser als Wassergläser aufbewahrt…später hab ich sie zum Anwurzeln von Stecklingen genutzt…heute landen die leeren Gläser im Glascontainer.

Essstäbchen vom Chinesen/Thai oder Japaner hab ich aufbewahrt um meine Pflanzen abzustützen….hat aber nicht so gut funktioniert…die sind jetzt auch im Müll gelandet.

Ich hatte noch so alte Stromverlängerungskabel…teilweise war die Schutzhülle etwas  defekt…die sind auch gleich mal mit aussortiert worden…ich will ja keinen Kurzschluss riskieren. Mein Ex-(Ehe)Mann hat mir damals bei der Trennung eine kleine Grundausstattung an Handwerkzeugen und diese Verlängerungskabel zusammengestellt …das sind jetzt auch schon 17 Jahre her (Im Gegenzug hab ich ihm damals Anleitungen geschrieben wie er die Waschmaschine bedienen  und die Wäsche sortieren muss, wie was bei welcher Temperatur gebügelt wird usw.).

Die meisten Möbel haben auch schon die Aufkleber in welchen Raum in der neuen Wohnung diese wieder aufgestellt werden… Im Kopf hab ich das alles schon mehrfach durch geprobt…aber wie es wirkt, sehe ich erst wenn es soweit ist. In der Regel hab ich eine ganz gute Vorstellungskraft wie etwas im Raum wirken wird….manchmal liege ich aber auch daneben.

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Trennt Euch

Vor genau ½ Stunde hab ich angefangen das Buch von Thomas Meyer zu lesen: „Trennt Euch“.

Mir hat es eine nette Kollegin empfohlen, die sich vor einem Jahr mit 4 Kindern von einem nazistisch-veranlagten Mann getrennt hat….

Nein- warum soll ich ein Buch lesen in dem es darum geht zu entscheiden ob man sich trennt oder nicht…ich bin ja bereits getrennt… Für die Kollegin ja – na klar ist das gut…ich reflektiere mich ja selbst sehr stark…brauche keine Entscheidungshilfe und auch keine Hilfe die Trennung durch zu halten…

Trotzdem hat sie mir das Buch nahe gelegt…und ich hab es mir heute als E-Book zu gelegt.

Und zum ersten Mal bereue ich ein Buch als E-Book gekauft zu haben!!! Nicht weil es schlecht ist – nein im Gegenteil. Ich bereue es nicht das gedruckte Exemplar gekauft zu haben, denn….

Ich habe das dringende Bedürfnis die Sätze mit einem Textmarker  zu markieren…lach…  Der Mann der es geschrieben hat schreibt in so klaren eindringlichen Sätzen das mein Kopf automatisch anfängt zu nicken…und ich möchte die Sätze unterstreichen…markieren….sie sollen sich in meinem Kopf fest setzen…In 3 von 4 Sätzen  stimme ich voll mit dem Autor überein und bewundere seine klare und treffende Sprache….seine  unverblümte und unverkrampfte Sicht : Was nicht passt – passt einfach nicht.

Kostprobe gefällig:

„Denn eine Beziehung mit jemandem, der nicht zu  Ihnen passt, verursacht erheblichen Stress, was sich in Gefühlen von Beklemmung, Ohnmacht, Frustration und Isolation äußert…….sowie verschiedenste körperliche Reaktionsbeschwerden nach sich zieht und Ihnen zu wenig Zeit und Kraft für die Dinge lässt, die Sie und andere erfreuen und weiterbringen.“

„Das über einer derartigen Szenerie fortwährend Trennungsgedanken aufsteigen, ist nicht verwunderlich…“

„ Es gibt Menschen, denen das ganz recht ist, denn sie neigen zum Drama und sind erst zufrieden, wenn sie unzufrieden sind….“

„und wenig zerreißt einen mehr als jemanden zu lieben und festzustellen,….auch die größte Liebe allein als Grund nicht genügt, um mit jemandem zusammen zu sein….“

JA…JA….GENAU so……Endlich hab ich einen schriftlichen Nachweis, das ich mit diesen Gedanken nicht alleine bin….auch wenn ich es bisher nicht geschafft habe es so klar und treffend zu formulieren. Ich weiß noch wie mein Ex-Freund mehrfach gesagt hat: …also alles ist in Ordnung in unserer Beziehung und kann so bleiben,…wenn Du nur nicht immer alles so ernst nehmen würdest, mehr lachen könntest und lockerer werden würdest….mit anderen Worten ich sollte mehr so werden wie er…

Hallo liebe Kollegin….DANKE für den Tipp.

Wochenende

Hurra, nicht nur das es endlich regnet…es geht auch ein leichter Wind bei 22 Grad…und damit sind es immerhin 15 Grad weniger als gestern Nachmittag…zumindest hier in Schöselhausen.

…ich muss DRINGEND bügeln….zum Glück hab ich einen großen Kleiderschrank aus dem ich mich täglich bedienen kann…aber jetzt wird es mal wieder Zeit die frisch gewaschene  Kleidung auch zu bügeln…

…und ich muss /will / möchte die Wohnung mal wieder putzen und vom Staub befreien….

Dieses Wochenende fühlt sich fast wie Urlaub an….das liegt an meiner inneren Gelassenheit, der Blutdruck ist zwar erhöht…aber in dieser  Höhe ist er bei mir ja quasi normal. Ich fühle mich aber nicht gehetzt, hab keine innere Unruhe… um es auch positiv auszudrücken: ….ich fühle mich wohl (wenn auch immer noch mit leichten Kopfschmerzen)…

Mein Fahrrad hab ich abgeholt (ähmmm…mit dem Auto) und das Geld hat sich wirklich gelohnt. JETZT hat mein Rad auch einen Gepäckträger, vernünftiges Licht hinten und vorne, neue Bremsbelege UND Packtaschen die man leicht an-und abmachen kann. Und das Beste…der sportliche Eindruck des Rads ist erhalten geblieben….deshalb hab ich mich auch für die Taschen entschieden, anstatt für einen Fahrrad-Korb…

Wenn ich mal irgendwann auf ein klassisches Damenrad umsteigen sollte, dann kann ich auch einen Fahrradkorb anbringen…aber bei diesem Rad sähe das etwas komisch aus. 

Geister-Tastatur

Bereits seit ein paar Wochen merke ich, das mein Laptop nicht mehr rund läuft… Die Tastatur bleibt öfter hängen (vor allem bei der Leertaste), viele Programme werden langsamer…vor allem auch WordPress und manchmal geschehen Dinge die ich mir nicht ganz erklären kann…lach….aber ich bin ja auch ein Technik-Dau.

Um Abhilfe zu schaffen folge ich den Aufforderungen der Programme: z.B. JavaScript zu deaktivieren damit WordPress besser läuft…Dadurch läuft aber das Bankprogramm nicht mehr und fordert mich auch JavaScript zu aktivieren…. Hmmm – okay das muss ja sein.

Ich leere den Cache und lösche die Cookies… danach  geht zwar alles wieder etwas schneller, aber nur für 2 Tage…meine Internet-Verbindung ist phasenweise extrem langsam…obwohl ich hier sonst High-Speed Internet besitze und auch bezahle….

Das alles ist nicht wirklich schlimm…allenfalls etwas lästig und die Langsamkeit stört mich nur manchmal…aber heute war ich gerade dabei einen Kommentar in WordPress zu lesen…die Hände lagen NICHT auf der Tastatur…und auf einmal steht da „Der Kommentar wurde als Spam eingestuft“….der Versuch das Ganze wieder rückgängig zu machen schlug fehl…

Evtl. ist die hakende Tastatur eine Erklärung für „geisterhafte“ Klicks…oder die Wärme…LOL…einer muss ja Schuld sein….

Statt Erholung – Kopfschmerz

Heute ist Samstag, ich brauche nicht arbeiten, es ist nicht mehr so heiss, ich brauche mich an diesem Wochenende nur um ein paar Dinge zu kümmern…alles könnte gut sein…

Aber ich habe Kopfschmerzen…und bisher ist es nicht besser geworden. Ich weiß nicht wieso ich letzte Nacht auf dem Bauch geschlafen habe….ich WEIß das mir das nicht bekommt…mein Nacken wird dabei verdreht und so bekomme ich IMMER Kopfschmerzen.

Deshalb hatte ich mir das Schlafen auf dem Bauch schon vor Jahren abgewöhnt…Aber gut, jetzt ist es so. So langsam muss ich mich mal aufraffen…mich bewegen – dann gehen die Kopfschmerzen bestimmt wieder weg.

Heute muss ich einkaufen, bisher habe ich das in dieser  Woche vermieden. Da heute der Schmelz-Faktor für frische Lebensmittel wieder auf relativen Normalmaß ist, kann ich also auch Milch, Fleisch und Käse kaufen OHNE das Gefühl zu bekommen nur noch mit Krankheits-Erreger zuhause anzukommen.

Trotz der Euphorie das heute keine 37-40 Grad erreicht werden sollen….28-30 Grad sollen es doch noch werden…deshalb nehme ich auf jeden Fall noch meine Kühltasche mit zum Einkaufen….ich hab so eine kleine von Tupper…bestimmt schon  15 Jahre alt…aber sie tut genau das was sie soll.

…und vorher muss ich ja noch mein Fahrrad abholen….seufz….

Endlich mehr Gelassenheit

In dieser Woche hab ich es tatsächlich geschafft gelassen zu bleiben…liegt vielleicht auch an der Hitze…aber Unruhe, Stress und Hektik gibt es trotzdem…

ABER ich hab es nicht mehr so stark an mein Innerstes gelassen…UND ich  halte mich daran, nicht  mehr als 40-45 Stunden in der Woche zu arbeiten…auch nicht noch zusätzlich am Wochenende.

Heute hab ich mir tatsächlich mal den gesamten Vormittag genommen um einen seit 11-Monaten schwellenden Verwaltungs-Rückstau abzuarbeiten. Nur das was  unbedingt nötig ist und mittlerweile nur noch als Online-Ablage….

Meine liebgewonnenen und super-durchstrukturierten gedruckten Zusammenfassungen für die Jahresabschlüsse gibt es eben bei diesen vielen Abschlüssen und so vielen Firmen nicht mehr in gedruckter Form. Das war bisher mein Backup, ein schnelles Nachschlagewerk….und Helfer in vielen prekären Situationen….ein unumstößlicher Beweis des IST-Zustands zu dem Zeitpunkt.

Jaaa – ich weiß, natürlich sind solche Ordner auch etwas altmodisch…aber diese wurden nur von Denen belächelt, die noch nie meine schnelle Hilfe brauchten….meine Chefs und die Wirtschaftsprüfer wussten diese leicht antiquierte Methode immer zu schätzen.

Wie bereits beschrieben ziehe ich mich Schritt für Schritt aus einigen Themen zurück…und inzwischen hat auch mein Team wieder zur normalen Stärke zurück gefunden…die Qualität der Arbeit steigt.

Nächsten Donnerstag nun startet dann die nächste große Veränderung…dann fängt mein Nachfolger an und dann heißt es EINARBEITEN…Reden, Erklären, Zeigen…bin mal gespannt wie schnell er die Dinge aufnimmt und umsetzt…wir haben nicht so viel Zeit…

….ach ja ich hab nicht mal 1,5 Monate Zeit für die Einarbeitung…weil mein Nachfolger tatsächlich auch noch 14 Tage Urlaub während der Einarbeitung hat….aha…interessant…ja dann….dann kann ich der Einarbeitung ja auch gelassen entgegen sehen…oder?

Solidarisches Inne-Halten

Meine Chefin war heute am Rande einer Nervenkrise…und den Tränen nahe. Wir waren nach einer Besprechung mit den Wirtschaftsprüfern alleine in meinem Büro…

….und da wir uns schon so lange kennen, hab ich sie ermutigt den Überdruck des seelischen Stress mal kurzzeitig rauszulassen…Beinahe wäre  ihr ein teurer Fehler passiert, aber sie hat es noch gemerkt und es kann gerade noch abgewendet werden.

Jetzt hat sie Befürchtungen, das sie an dem (noch nicht wirklich passierten) Fehler gemessen wird…Ich hab versucht ihr zu vermitteln, das auch sie ein Mensch ist, dem nun mal Fehler passieren können und wenn ihre „Reputation“ jetzt wegen dieses Fehlers Schaden nimmt, obwohl sie seit Jahren  mit ihrem unermüdlichen Einsatz viel Geld für die Firma erwirtschaftet UND andererseits viel Schaden abgewendet hat….dann sind es diese Leute nicht wert, das sie sich um deren Wohlwollen sorgt. Und ihre Sorge nach einer persönlichen Haftung kann ich zwar nach vollziehen, aber sie weiß eigentlich das sie über die Firma entsprechend abgesichert ist.

Wir standen für einen kurzen Moment mal auf der gleichen Seite: Es gibt ein Leben NACH dieser Firma…und dann wird hoffentlich für uns alles besser…bis dahin heißt es Durchhalten.

Es waren nur ein paar Minuten mit diesen solidarischen  Gedanken…aber ich glaube das hat schon geholfen.