„Reparatur“ mit dem Hammer

Schon seit dem letzten Jahr weiß ich, das in der Küche entweder das Thermostat oder das Ventil an der Heizung nicht mehr ordenltich funktioniert. Ich heize normalerweise nicht in der Küche, aber immer wieder war die Heizung warm bis heiss…obwohl ich das Thermostat auf 0 stehen hatte.

Dumm ist nur das ich das oft erst spät gemerkt habe, denn die Heizung ist zwar unter dem Fenster, aber drüber ist die Arbeitsplatte und davor ein mobiler Küchenwagen. Gemerkt habe ich es oft erst, wenn ich direkt davor stand und die unnatürliche Wärme spürte.

Jaaa das ist Energieverschwendung und das mag ich gar nicht…immerhin steht bei mir sehr oft das Fenster auf Kipp…ich koche ja sehr viel.

Nun gestern also – beim Rund-um-Schlag in der Wohnung – habe ich den Küchenwagen weggestellt, mich mit Kniekissen, Taschenlampe und Rohrzange unter die Arbeitsfläche begeben und habe mir das Thermostat angeschaut. Es ist noch ein sehr altes Thermostat (die Wohnung ist aus den 80er Jahren) – hat keine moderne Verriegelung, die man ohne Werkzeug abziehen kann, deshalb die Rohrzange.

Genau nach Anleitung aus dem Internet: das Thermostat voll aufgedreht, die dicke Schraube am Ende des Thermostats entgegen dem Uhrzeigersinn losgedreht, bis ich es abziehen konnte. Inzwischen strömte ganz viel Wärme in die kleine Heizung und mir wurde sofort unangenehm warm in diesem engen Raum unter der Arbeitsfläche.

Nun habe ich versucht mit einem Handtuch (zum Schutz meiner Hand vor der Hitze) das Ventil händisch reinzudrücken…aber es bewegte sich nicht….jaaa das hatte ich befürchtet…aber wozu gibt es die Hammer-Methode….ich habe also mit der flachen Seite der Rohrzange (für den Hammer hätte ich erst einmal wieder hervorkrabbeln müssen) mehrere Schläge auf das Ventil gegeben, bis es sich tatsächlich etwas bewegte…dann noch etwas Balistol-Öl draufsprühen und schon nach kurzer Zeit liess sich das Ventil auch mit der Hand gut bewegen.

Puh Glück gehabt….jetzt habe ich erst einmal das alte Thermostat wieder angeschraubt und siehe da -jetzt schließt es wieder ordentlich. Wenn ich es jetzt auf 0 stehen habe ist weder die Heizung warm, noch das Zuleitungsrohr…soooo das war ja mal eine einfache „Reparatur“.

Ich stelle den mobilen Küchenwagen aber noch ein paar Tage nicht zurück, so kann ich jederzeit prüfen, ob die Heizung weiterhin kalt bleibt.

…im heimischenWoll-Chaos und „Unter Strickerinnen“

Ich habe ja schon mal erwähnt das ich wieder mit dem Stricken angefangen habe und inzwischen habe ich schon einen Stapel unterschiedlichster Mützen und schmalen Schals / Loops angehäuft.

Ich habe tolle Wollsorten und Woll-Marken kennengelernt und in einer Ecke meines Wohnzimmers ist so ein Woll-Vorrat entstanden. Neue Wollknäule und Wollreste in und um einen großen Korb herum, verschiedenste Stricknadeln, Fertige Mützen, Schals und Loops – bereits gewaschen, gespannt und getrocknet – aber zu schön um sie einfach in die nächste Schublade zu packen.. Ich brauche dringend Ordnung in meiner Wollecke…das Thema werde ich in den nächsten Wochen angehen.

Zuerst habe ich hauptsächlich Farbverlaufswolle gekauft, inzwischen aber auch uni-farbige Knäule. Die einfachen Muster sind inzwischen komplexeren Mustern gewichen und ich teste verschiedene Strickarten (z.b. einen Dreickschal von der Spitze aus zunehmend stricken oder von einer Seite aus oder von der Gesamtbreite aus abnehmend stricken…hat alles Vor- und Nachteile wegen Farbverlauf und Muster-Ausrichtung) und inzwischen habe ich auch aus dem Internet einige Tutorials mit interessanten Mustern gefunden.

Lustigerweise hat meine Suche im Internet dazu geführt, das die Zeitschrift „Für Sie“-Online Werbung für das „Knitting-Festival in Hamburg“ gemacht hat und dazu auch Eintrittskarten verlost hat. Ich habe bei der Verlosung mitgemacht und 2 Eintrittskarten gewonnen….hahahaa – das kam unerwartet.

Da ich Niemanden in meiner direkten Umgebung habe, der sich fürs Stricken interessiert, bin ich tatsächlich Samstagnachmittag (letzte Woche) alleine auf das Gut Karlshöhe gefahren.

Was sollte geboten werden: einige Wollhersteller mit Zubehör haben ausgestellt, dazu wurden ein paar Workshops angeboten und Kaffeee und Kuchen sowie 2 Foodtrucks und jede Menge Platz um sich gemeinsam zum Stricken draussen nieder zu lassen.

Mir war von Anfang an klar, das ist eigentlich so gar nichts für mich….aber ich wollte mal nach Wolle schauen und mich über die Weiterentwicklung von Stricknadeln schlau machen…..da hat sich seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts tatsächlich einiges getan…also bei den Rundstricknadeln und den „Nadelspielen“.

Das Wetter war regnerisch und es war – wie zu erwarten – sehr voll. Die Anbieter von Wolle und Zubehör waren auf engem Raum zusammengepfercht und fast jede 2.Frau hatte einen prall-gefüllten Rucksack auf dem Rücken…nahm also Platz für 2 Personen ein. Mir wurde es sehr schnell zu viel…denn ich bin kaum durchgekommen, habe nichts in Ruhe und gemütlich anschauen können…

….ich habe mich schnell für ein modernes Nadelspiel (3er und gebogen, anstatt der bisherigen 5 geraden Nadeln) entschieden, noch ein paar Takte über die Erfahrungen dazu mit ein paar Frauen unterhalten und mich schleunigst wieder aus der Halle verzogen. Das angebotene Essen reizte mich nicht, auf Kuchen hatte ich keine Lust und die Workshops naja…die waren schon ein paar Tage vorher ausgebucht.

Sooo – also wenn ich den Eintritt für das Gelände hätte selber bezahlen müssen, hätte ich mich geärgert…aber so war es okay…ich war nach 1,5 Stunden (inklusive Rundgang draussen durch das schöne Gelände) fertig.

Da es keine bzw. nur wenige Parkplätze auf dem Gelände gab, sollten alle Gäste in den umliegenden Wohngebieten nach Parkplätzen suchen…na die Anwohner tun mir auch leid.

Ich habe gelernt:

  • Die meiste Wolle die dort angeboten wurde, war extrem teuer, weil handgefärbt und selbst-gesponnen…also das ist nicht mein Preissegment…da kaufe ich lieber in den Wollgeschäften oder im Internet direkt bei den Wollherstellern oder deren Vertriebspartnern
  • In den Wollläden kann man in Ruhe Wolle aussuchen, wird beraten, wenn man möchte und das Zubehör verkaufen die auch
  • Die Tutorials im Internet bieten ein Fülle an Hilfestellungen zu Techniken und Mustern
  • große Rucksäcke, prall gefüllt verdoppeln nahezu das Volumen einer einzelnen Person – was bei so vielen Menschen gleichzeitig in einem Raum NICHTs für mich ist

Aber immerhin war das eine Erfahrung….und ach ja – das Geschnatter war unbeschreiblich laut in den Hallen und Räumen…und durch das schlechte Wetter fanden sich auch nur sehr wenige die sich zum gemeinsamen stricken draußen zusammen fanden…aber da wollte ich eh nicht mitmachen – ist nicht meine Art, mich irgendwo einfach dazu zu setzen.

Durch die Woche …

….und genau so zogen sich die nächsten Wochen…ich fühlte mich nicht ganz wohl in meiner Haut: Nase schniefen, Nase zu, Hustenreiz, schnell schlapp und müde)…nicht wirklich krank, aber auch irgendwie nicht ganz gesund.

Ich habe mich viel öfter als sonst, abends auf die Couch gelegt und mich ausgeruht…konnte mich kaum aufraffen Essen zu kochen (gut das mein Gefrierschrank gut gefüllt ist).

Auf der Arbeit lief es ruhig und der Monatsabschluss bis zum 07.09. lief reibungslos und sooo ruhig, das war schon fast unheimlich.

Okay, am Freitag, den 04.09. bekamen wir auch noch hohen Besuch aus der Zentrale, unsere neue Interim-Finanzchefin wollte uns kennen lernen und hören wie es uns mit der Software und mit den neuen Strukturen so geht.

Ich hatte mir fest vorgenommen, nicht allzu viel Kritik zu äußern, immerhin wurde, für alle überraschend, ein sehr engagierter und guter Teamleiter einer anderen Abteilung Knall-auf-Fall entlassen. Wir saßen auf der gleichen Etage und ich habe mich öfter mit ihm unterhalten…auch über seinen Frust über unsere Strukturen. Leider konnte ich mich nicht mehr von ihm verabschieden – ich war an dem Tag im HO und die offizielle Mitteilung über die Freistellung des Kollegen kam erst, nachdem er das Haus bereits verlassen hatte. Daran hatte ich schon ein paar Tage zu knabbern…er war jung, sehr engagiert, sehr KI affin (was bei uns ja gefördert wird) und hat sich immer bemüht das Beste für seine Abteilung zu tun….Puhhh sehr schade – das er jetzt gehen musste.

Aber es kam natürlich bei dem Besuch ganz anders…natürlich habe ich mehr als nur eine Sache angesprochen, die nicht gut läuft und die neue Chefin hat zugehört und sich auch einiges notiert…nicht nur von mir, aber ich war die Erste die geredet hat…immerhin kommen mir die Themen, auch in Englisch locker über die Lippen…so konnten die Kolleginnen ihre Scheu vor dem Reden schneller abbauen…und dann kam auch noch unser deutscher GF hinzu, der dann auch noch einen großen Teil mitbekommen hat…ich habe also bei seinen Erklärungen auch noch ein paar Dinge mit in den Ring geworfen.

Ja prima – also unsichtbar werden geht echt anders….aber ich stehe zu meinen Aussagen. Sie hat sich später auch für unsere offene Kommunikation und konstruktiven Kritiken und Vorschläge bedankt…na mal sehen was daraus wird.

An dem Abend und auch an dem Samstag blieb ich  bis mittags kraftlos zu Hause. Habe nur das Nötigste erledigt…so langsam nervt das mit dem ausgelaugt fühlen…ich habe also mit VitaminD und Eisentabletten einfach mal supplementiert und siehe da…die Schlappheit lässt nach.

An dem Sonntagmorgen bin ich, noch vor Sonnenaufgang aufgestanden und habe mich auf den Weg nach Heist gemacht…ins „Tävsmoor“

Bei Sonnenaufgang kam ich an und es waren himmlische 6,5 km …ich bin langsam gegangen und das hat so gut getan…also nicht im Sportmodus, wie sonst immer. Die Atmosphäre war unbeschreiblich

Den Rest des Tages habe ich wieder nicht allzu viel gemacht…etwas Kochen, etwas die Wohnung aufräumen…die Bügelwäsche stapelt sich langsam, auf dem Balkon muss ich dringend einiges erledigen und das Putzen der Wohnung wäre auch mal wieder notwendig…….okay mache ich in der kommenden Woche….tja und gemacht habe ich es erst an diesem Wochenende – aber dafür gründlich

Müde im Moor

An meinem letzten Urlaubstrag (21.08. – also schon etwas länger her) ….bin ich späten Nahcmittag ins Brenner Moor (bei Bad Oldesloe) gefahren. Das war eine zähe Fahrt, sehr viel Verkehr…kein Wunder – es war ja Freitag – wo quasi jeder auf dem Weg ins Wochenende ist.

Und kurz bevor ich ankam, war ich unglaublich müde….und wäre am liebsten wieder umgedreht. Immerhin war ich einen Abend zuvor zum Schwimmen ins Arriba-Bad gefahren…das hatte ich ja schon lange mal vor: Abends schwimmen zu gehen und es hat mir Spaß gemacht, blieb aber mit 1,2 km im unteren Bereich meiner Leistungsfähigkeit.

Ich kämpfe schon seit einigen Wochen mit einer Art leichten „Sommer-Grippe“ gemischt mit Allergien…die Nase läuft und ist ständig zu und ich habe einen oft anhaltenden Hustenreiz…es wird nicht wirklich besser und ich habe immer noch das Gefühl als würde eine Decke auf meinen Bronchien liegen…auch mit Hilfe von Schleimlösern klappt es aber nicht, mit dem Abhusten. Vielleicht kommt da auch meine vermehrte Müdigkeit her.

Aber kaum hatte ich mein Auto auf dem kleinen Parkplatz, in der Nähe der Grünen Brücke, abgestellt, kamen meine Lebensgeister zurück…das Wetter war kühl-nass-durchwachsen…also genau richtig für einen Besuch im Moor.

Es war himmlisch und schon nach wenigen Metern habe ich tief eingeatmet (ohne gleich einen Hustenreiz zu bekommen) und die Luft, die Stille und die Bewegung genossen…die Müdigkeit war erst einmal wieder weg.

Die einfache Runde im Brenner Moor ist so ca. 4,5 km lang…und ich habe es auch dabei belassen…das reichte mir für den Tag

…und das es die richtige Idee war, konnte ich schon Minuten später feststellen…es regnete auf einmal in Strömen….hahahaa zum Glück war ich da nur noch ca 200m vom Auto entfernt und natürlich hatte ich eine leichte Regenjacke an..

Später zuhause konnte ich mich nicht mehr zu irgendetwas aufraffen…hahahaaa bin quasi auf der Couch eingeschlafen….und das ist mir in den folgenden Wochen noch öfter zu ergangen.

Ausflug in die Harburger Berge

Mittwoch morgen habe ich mich, mit Kaffee-Becher und Butterbroten im Rucksack, ins Auto gesetzt und bin in die Harburger Berge /Schwarze Berge gefahren.. Das ist ein Höhenzug der im Süden von Hamburg am Rande zu Niedersachsen liegt. Dieses Mal habe ich aber „unten“ geparkt und bin kreuz und quer entweder bergauf oder bergab gelaufen…ja inzwischen spüre ich diese ungewohnte Gangweise überall hahaha…ich habe Muskelkater im Hintern, in den hinteren Oberschenkeln und hinteren Waden…gehe sonst eher ebenerdig.

Das Wetter war eher trübe und kühl, für mich also perfekt – ich bin langsam gegangen, habe tief in mich hinein geatmet und die Stille im Wald sehr genossen.

Kraft tanken, die Gedanken zur Ruhe bringen, den Körper fordern und dabei einfach den Blick auf das Grün lenken….wunderbar.

Nach gut 1,5 Stunden war ich dann wieder am Ausgangspunkt. Wollte ich noch weiter laufen: ja gerne – aber möglichst auf ebenem Grund…hahahaa. Ich war nur ca 15km von Buxtehude entfernt (Niedersachsen) …da war ich auch schon eine Weile nicht mehr…also ab ins Auto.

Buxtehude, da wo die Hunde mit dem Schwanz bellen…die kleine schöne Stadt, mit vielen kleinen Geschäften…es macht Spaß durch die Straßen zu laufen.

In der Fußgängerzone gibt es viele Cafes und Restaurants…ich habe mich zur Mittagszeit im Bürghaus „Amadeus“ niedergelassen…und weil es wärmer wurde, blieb ich draussen unter der Markise…ich hatte aber den Wind unterschätzt…es war schon sehr zugig.

Aber egal…für mich gab es eine Lachs-Spinat-Lasagne ….die war gut und reichlich und es hat mir tatsächlich mal wieder Spaß gemacht einfach nur dort zu sitzen und die vorbei flanierenden Menschen zu beobachten, wie sie miteinander agieren. Ich finde so etwas spannend.

Früher in Frankfurt haben mein (inzwischen verstorbener) Ex-Freund und ich oft Geschichten erfunden, was die Menschen wohl beruflich machen, wie die wohnen oder über was die gerade reden / streiten usw. Ich finde es unglaublich spannend wieviel non-verbale Kommunikation von Paaren ausgeht – Körperhaltung – kleine Gesten – Blicke …manchmal spüre ich unterdrückte Wut oder leichte Aggressivität unterschwellig …dafür habe ich eine Antenne.

Ich habe also nach dem Essen noch eine Weile dort gesessen und bin dann weiter durch die Altstadt gelaufen…an dem Fleth entlang (oben auf dem Bild) gab es auch ein Handarbeitsgeschäft und ich konnte nicht widerstehen und habe mir noch ein paar Knäuel Strickgarn gekauft. Hatte ich schon erwähnt, das ich das Stricken für mich wieder entdeckt habt ? – nach mehr als 30 Jahren.

Inzwischen habe ich schon 6 Mützen, mehrere schmale Dreiecksschals, ein Dreickestuch groß und 2 asymmetrische Loop-Schals gestrickt und es macht mir riesigen Spaß. Das geht so nebenbei, wenn ich abends auf der Couch sitze…und auch beim Fernsehen und ich spüre eine große Zufriedenheit, wenn ich sehe, wie so ein schönes Stück entsteht.

Hier nur ein Beispiel für eine einfache Mütze:

Aktuell teste ich gerade ein paar Techniken und Lochmuster weitere Dreiecksschals…

Sooo, also mit neuer Wolle ausgestatte,t ging es dann noch weile durch die Stadt, am späten Nachmittag ging es dann wieder nach Hause.

Das Hin-und Rückfahrt nicht ganz reibungslos waren, war ja klar…es ging über die A7 und da hatte bereits am frühen Morgen ein Lastwagen unbeabsichtigt Klärschlamm auf der A7 verteilt, so das die Fahrspuren im Berufsverkehr auf 1 Spur verengt wurden, weil die anderen erst einmal gereinigt werden mussten…..hahahaaaa und auch vor dem Elbtunnel verzögerte sich alles… ebenso auf dem Rückweg…aber das war mir fast egal….

Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit meinem Ausflug .

Wetterumschwung – unentspannt

Ich bin so froh das der Wetterumschwung bei uns im Norden endlich richtige Abkühlung gebracht hat.

Während der ganz heißen Tage, habe ich meinen Bewegungsdrang notgedrungen unterdrückt und mich eher auf die Couch zurück gezogen. Mit wenig Bewegung konnte ich es so zuhause aushalten…und auch im Büro ging es eingermassen.

Also mit der Abkühlung werde ich wieder lebendiger und mache auch wieder regelmässig meine Walkingrunden am Abend…

…aber so richtig schwungvoll fühle ich mich im Moment nicht. Auf der Arbeit nervt gerade wieder einiges und ich muss wieder mehr Energie darauf verwenden, mich mit nicht ordentlich funktionierenden Systemen, vielen Verzögerungen bei der Bearbeitung meiner IT-Tickts und mit Eingriffen der Kollegen aus der Zentrale auseinander zu setzen ….das macht keinen Spaß und ist sowas von überflüssig und ich würde viel lieber meine eigene Arbeit gerne selbst bestimmt ausführen, ohne das mir jemand dazwischen grätscht oder versucht mir zusätzliche Arbeit aufzudrängen und ich dann wiederum darum kämpfen muss, das andere ihre Finger aus meiner Arbeit lassen.

Das führt dazu, das ich auch mehr Energie benötige, um diese Eingriffe wieder gelassener hinzunehmen…die ganze letzte Woche fühlte ich mich schon genervt und leicht gereizt…ich fühle mich ausgelaugt und bin deshalb froh, das ich seit diesen Mittwoch 3 Tage Urlaub habe.

Den Gedanken weg zu fahren, habe ich schnell wieder aufgegeben: überall wo ich hinfahren wollen würde: zu voll, zu teuer ….ich bleibe zuhause und mache lieber kleine Ausflüge.

Im Tal der „Cowboys und Indianer“

Mir fällt gerade auf, das ich noch gar nichts über unseren Besuch der Bad Segeberger Karl May-Festspiele geschrieben habe.

Es war ein echt schöner Tag und sehr lustig. Mit Schwester+Schwager war ich bereits kurz nach Mittag auf einem der ausgewiesenen Parkplätze für die Festspiel-Besucher verabredet…und wie immer, waren wir fast gleichzeitig da – und damit mehr als 1/2 Stunde früher als verabredet hahahaaa. Dabei hatte ich dieses Mal die kürzere Anreise.

Und obwohl es noch eine 2. Groß-Veranstaltung an dem Tag gab, klappte es mit dem Parken super…es waren viele „Ordner“ da, die sicher und routiniert die Automassen auf die Parkplätze dirigierten…da merkt man, die machen das oft – sehr oft.

Von unserem Parkplatz aus sind wir noch ca. 15 Minuten bis in die Innenstadt gelaufen….es war eine ruhige und fröhliche Atmosphäe und ich war überrascht das soooo viele Menschen sich mit Cowboy-Hüten und anderen Accessoires ausgestattet hatten. Später haben wir ein paar junge Männer neben uns sitzen gehabt, die erzählten uns, das sie das jedes Jahr als Gruppen-Event machen…die freuten sich einfach auf das Freiluft-Theater und auf die Geschichten von Karl May.

Auch wir (Ende 50 / Anfang 60 – also Boomer) sind mit den Geschichten von Karl May groß geworden – mit den Büchern und natürlich auch mit den alten Filmen. Und da es Teil meiner Kindheit ist, lasse ich es mir auch nicht nehmen, es weiterhin so zu benennen…wir haben als Kinder oft Cowboy und Indianer gespielt. Wer sind jetzt an dem Wort „Indianer“ stört, siehe bitte unten das Zitat des Native American Association of Germany e.V. und den Link dazu.

Es war ein angenehmer Tag mit viel Sonne und etwas Wind ….war aber mit ca. 25 Grad doch angenehmer, als gedacht…und weil wir ja noch in die Kalkberghöhle wollten, hatten wir auch Jacken dabei.

Aber zuerst ging es in die Innenstadt. Es war voll, aber wir fanden noch ein Plätzchen für uns 3 in einem Eiscafè…dort saßen wir eine Weile mit Spaghetti-Eis und Kaffee und haben uns unterhalten….später sind wir eine Weile durch die Straßen und Gassen der Stadt gelaufen, bis es Zeit wurde für die Führung durch den Kalkberg.

Ich habe selten eine so unterhaltsame, launige und informative Führung mit gemacht. Die junge Frau versprühte so gute Laune und hatte einen tollen Humor…leider war es verboten in der Höhle zu fotografieren, denn die ist echt sehenswert…aber wer mal nach Bad Segeberg kommt, dem kann ich so einen Besuch sehr empfehlen. Inzwischen ist auch in der Höhle die Temperatur von dauerhaften 8 Grad auf 10 Grad hochgegangen….eine Jacke ist trotzdem sehr zu empfehlen.

Nach diesen launigen ca 35 Minuten ging es wieder raus in die Wärme …hahaha und wir sind durch die Straßen geschlendert bis es Zeit wurde für das Restaurant.

Das war eine gute Entscheidung indisch essen zu gehen, das Essen war super lecker und ein Naan-Brot hatten die – einfach klasse. Wir konnten uns noch gut Zeit lassen, denn da es feste Sitzplätze im Freiluft-Theater gibt, brauchten wir nicht mit den Massen hineinzuströmen, was mir sehr entgegen kam. Mir war vorher nicht bewusst, das es dort Platz für 8.000 Menschen gibt und es schien nahezu ausverkauft zu sein – 👀 ohhhaaaaaa

und jaaaa die Plätze auf den Bänken waren sehr eng, so das ich zu dem jungen Mann neben mir meinte, tjaaa dann müssen wir wohl kuscheln hahahaaaa und damit war das Eis gebrochen und ich konnte mich durch meine gute Laune und die freundliche Art der Jungen Männer neben uns, auch mit der Enge arrangieren. Jeder von uns hat versucht so wenig Platz einzunehmen, wie möglich. In einem Kino oder Theater wäre das für mich nicht so einfach möglich gewesen, aber so ein Freiluft-Theater ist tatsächlich etwas anderes und ich habe mich darüber gefreut, das ich mit der Enge an dem Tag gut umgehen konnte.

Und dann begann das Stück „Das Tal des Todes“ und ich muss sagen, die Aufführung war super lustig und sehr gut an die örtlichen Begebenheiten angepasst…es hat Spaß gemacht zuzuschauen und es gab 2 – 3 Mal auch kleine verbale Seitenhiebe auf die aktuellen Kriege und politischen Gegebenheiten, dann war es auch mal etwas anrührend und natürlich ein Happy End.

Ich hatte ja schon im Vorfeld damit gerechnet das es laut werden würde, aber soooooo laut. Aber ich hatte vorgesorgt und mir Ohrstöpsel mitgenommen, die ich ununterbrochen in den Ohren hatte und trotzdem konnte ich jedes Wort verstehen, auch das, was meine Schwester mir zwischendurch erzählte….hahahaaa und trotz der Dämpfung durch die Ohrstöpsel bin ich bei den „Explosionen“ zusammen gezuckt und fand die Musik immer noch etwas zu laut.

Da wir die Abendveranstaltung hatten, wurde es bei der Dunkelheit mit der Beleuchtung auch echt stimmungsvoll…und das Ende wurde mit einem kleinen Feuerwerk gefeiert…

Das war ein echt schöner Tag …und wir sind später gaaaaanz langsam wieder in Richtung unserer Autos geschlendert und haben den Tag locker ausklingen lassen….ich war erst nach Mitternacht wieder Zuhause und dann hat es noch mal mehr als eine Stunde gedauert, bis die Nachricht kam, das Schwester+Schwager auch wieder heile zuhause angekommen sind.

Also das können wir gerne wieder einmal machen…

Hier nun das Zitat zum Thema “ Darf man Indianer heute überhaupt noch sagen:

Lässt sich daraus ableiten, dass alle Native Americans die Bezeichnung „American Indians“ (bzw. kurz „Indians“) ablehnen?

Nein. Es gibt unter Native Americans viele, unterschiedliche Meinungen und es ist deshalb nicht möglich, eine Pauschalaussage zu treffen. Als Organisation verwenden wir in erster Linie die Bezeichnung „Native Americans“, sowohl im Deutschen als auch im Englischen. In der Kommunikation mit deutschsprachigen Kindern benutzten wir weiterhin die Wörter „Indianer“ und indianisch“. Wir wollten damit sicherstellen, dass uns die Kinder verstehen. Inzwischen ist das ein Problem, da vielen Kindern gesagt wird, sie sollen das „böse I-Wort“ nicht mehr benutzen.
 

 Wird die Bezeichnung „American Indians“ in den USA noch immer verwendet?

Ja. Sehr viele Organisationen und Institutionen, die von Native Americans gegründet wurden, oder die inzwischen eng mit Native Americans zusammenarbeiten, verwenden nach wie vor das Wort „Indian“ in ihrer Bezeichnung.

https://naaog.de/Deutsch-German/Indianer-Politische-Korrektheit

Anpassungsprozess – 4 Phasen (von Ablehnung bis Akzeptanz)

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeuges !!!)

Die schöne ruhige Zeit des letzten Monats ist damit wieder vorbei. Kaum ist der Juli vorbei, steigt bei uns in der Firma das Aktivitätsniveau und bringt damit den nächsten Schwung an Unruhe und Änderungen.

Mir war ja schon aufgefallen, das ich kaum noch Steuerbescheide bekomme…und auch das mir noch die finalen Ausfertigungen der Jahresabschlüsse und Steuererklärungen für 2025 der Wirtschaftsprüfer fehlen. Eigentlich sollen die für „meine“ Gesellschaften immer noch direkt zu mir gehen….aber auch bei der Prüfungsgesellschaft arbeiten viele unterschiedliche Kollegen und die allgemeine Anweisung aus der Zentrale lautet eben, alles an eine bestimmte Mail-Adresse in DK zu schicken…dabei vergessen die Kollegen in DK und in der Prüfungsgesellschaft immer wieder mal, das es mich (und unseren Chef der ja auch noch ein paar Gesellschaften betreut) auch noch gibt.

Sobald die Mails aber an die Zentrale gehen, arbeiten die ganz stoisch ab, was rein kommt….ich bekomme davon allerdings nichts mit. Also weder bekomme ich die Mails weiter geleitet, so das ich sie selber bearbeiten kann, noch erfahre ich, das die Kollegen aus der Zentrale das gemacht haben. Hier kommen wir wieder zu dem Problem: Informationen sind Bring-Schulden…keine Hol-Schulden.

Denn woher soll ich wissen, das eine Information in DK auf mich wartet. Außerdem würde ich die Mails gerne selber bearbeiten, denn ich kenne die Firmen am Besten und ich kann schneller kontrollieren ob alles richtig ist. Der Kollege in Dänemark der auf auf einmal anfing in meinen Gesellschaften die Steuervorauszahlugnen einzubuchen, die ich bereits gebucht hatte, meinte dann auch:

Wenn er die Mail zum Bearbeiten zugewiesen bekommt, geht er davon aus, das er das auch tatsächlich machen soll. Von seiner Seite aus ist das natürlich logisch…das sehe ich ein. Die Neuen Kollegen sind eben nur noch für bestimmte Aufgaben zuständig…die kennen weder die einzelnen Firmen in ihren Besonderheiten, noch sind das Buchhalter oder Menschen mit buchhalterischen Vorkenntnissen. Die meisten tragen die Bezeichnung „Office Assistent“ und arbeiten stoisch das ab, was man ihnen gibt.

Für mich ist das ein sehr unglücklicher Umstand…so verliere ich den Überblick über meine Arbeit. Ich habe mit der Prüfungsgesellschaft gesprochen und auch die Kollegen in der Zentrale, die die Mail-Adresse betreuen…mein Chef ist ebenfalls informiert.

Soo und jetzt startet wieder mein Anpassungsprozess:

1.Phase : Erst einmal totale Ablehnung: ich MÖCHTE meine Dateien selber bekommen und bearbeiten…es geht nicht, das die komplett an mir vorbei gehen = Versuch der Klärung das die Mails wieder direkt zu mir gehen, bzw. an mich weiter geleitet werden.. ich ärgere mich und fühle mich hilflos, abgeschnitten von meiner Arbeit. Das macht mich unzufrieden und grummelig…weil überall so viele Personen daran beteiligt sind und ich Niemanden direkt ansprechen kann

2.Phase: Suche nach Lösungen WIE ich es ändern kann, nur um festzustellen, das ich nur wenig Einfluss-Möglichkeiten habe…ich bleibe unzufrieden und grummelig

3.Phase: Versuch der Annäherung: Ich entwickle ein Basta-Gefühl…okay wenn ich keine Informationen (die Mails) erhalte, dann muss ich versuchen, anders an die Informationen zu kommen. Wenn die es nicht zu mir schaffen, muss ich sie mir eben holen. Ich habe mir jetzt einen monatlichen Termin eingestellt um im Archivierungssystem für alle meine 26 Gesellschaften nach neu abgelegten Dateien zu suchen. Das verhindert zwar nicht, das die Zentrale einen Teil meiner Arbeit macht…aber so bekomme ich es immerhin mit. Und ich werde nun vor jeder Buchung immer erst einmal die gebuchten Journale aufrufen, um zu schauen, wer mal wieder in meinen Gesellschaften was gebucht hat. Auch weiß man nie, wie in der Zentrale gebucht wird. Bei manchen Vorgängen machen die sogenannte „Cross-Company“ -Buchungen (Buchungen werden durch bestimmte Voreinstellungen und Auswahlmöglichkeiten gleichzeitig in 2 verschiedenen Gesellschaften gebucht) so das ich die Buchung nicht auch noch buchen muss. ..aber verlassen kann sich darauf auch nicht.

4.Phase: Akzeptanz: Ist es tatsächlich schlimm, wenn ich diesen Teil meiner Arbeit nicht mehr selber mache, sondern es der Zentrale überlasse? Wenn ich trotzdem alle Informationen erhalte (egal ob nachträglich oder direkt) könnte ich damit leben, das andere die damit verbundenen Arbeiten für mich erledigen? z.B. den Teil: Dateien prüfen, umbenennen, ablegen, Unterschriften online einholen, an die Prüfungsgesellschaften schicken oder aus den neuen Steuerbescheiden die angepassten Steuervorauszahlungen buchen

Hmmmm das würde ich alles trotzdem lieber selber machen, dann WEIß ich, das die Daten korrekt sind…ich vertraue eben nicht, das jemand der solche Arbeiten im Schnelldurchlauf für hundert Gesellschaften macht, mit der nötigen Sorgfalt an jede einzelne Gesellschaft geht…das erlebe ich aktuell oft genug.

Aber okay ich könnte es hinterher immer noch kontrollieren, würde mir aber den standardisierten und „langweiligen“ Teil der Arbeit ersparen. Also jaaaa ich könnte schon damit leben – müsste meine Arbeitsweise aber noch weiter an die neuen Gegebenheiten anpassen….es ginge also schon…vor allem wenn ich die Mails trotzdem bekommen könnte.

Kollegin Cordula hatte eine gute Idee, das wir mit unser eigenen zentralen Deutschen Mail-Adresse von der Prüfungsgesellschaft immer in cc gesetzt werden könnten, wenn die Mails an die Zentrale schicken…dann könnten wir alle diese Mails in einen speziellen Mail-Ordner leiten und dort immer nachschauen, ob etwas für unsere Gesellschaften dabei ist…unser Chef klärt das aktuell mit den Prüfern und mit der Zentrale.

Ich fange also an mich wieder zu entspannen, jaa so ginge es…und da ich an der gesamten Prozedur nur wenig ändern kann, versuche ich es zu akzeptieren, so wie es ist.

Ich weiß, das es in der kommenden Woche ein Gespräch mit der Prüfern und der Zentrale gibt, weil die inzwischen auch schon ihre Erfahrungen mit den ständigen Umstrukturierungen in unserem Hause gemacht haben, und mich dabei mit meinen Gesellschaften immer noch als Vergleich haben. Nach der Aussage meines Lieblingsprüfers, hat die Qualität der Daten aus der Zentrale merklich nachgelassen.

Erkenntnisse aus der 1.Hitzewelle in diesem Jahr

Ich habe in dieser Woche einiges über mich gelernt. Ich kann im Moment tatsächlich besser mit Hitze umgehen, als ich überhaupt vermutet habe.

Meine Wohlfühltemperatur liegt normalerweise bei 20-21 Grad. Alles was darüber hinaus geht, gefällt mir nicht mehr. Aber in den letzten Tagen fühlten sich bis 24 Grad auf einmal doch ganz angenehm an, ohne das es mich belastete… 25 Grad war dann die Steigerung und jaaa das ließ sich auch noch aushalten.

Kein Wunder also, das mich die bis zum Wochenende angesagten 38 Grad (im Schatten) Anfang der Woche in eine Art Panik-Modus katapultierten. Aber es fing ja langsam an…zum Glück.

So waren die Außentemperaturen mit 30-31 Grad okay, weil ich in der Wohnung die Temperatur erst einmal bei 23 Grad halten konnte und auch im Büro waren es nie mehr als 24 Grad. Die Büros der Buchhaltung haben keine direkte Sonneneinstrahlung und ich habe um kurz nach 6 Uhr morgens angefangen zu arbeiten und konnte daher die Morgenkühle zum querlüften nutzen.

Aber mit jedem Tag wurde es draußen heißer und auch während der Nächte blieb es heiß Wenn ich bei 29Grad um 23 Uhr ins Bett gehe, brauche ich das Fenster gar nicht zu öffnen, wenn meine Raumtemperatur bei 25 Grad liegt. Frische Luft ist das dann zwar auch nicht mehr – aber egal.

Während der Nacht, wenn die Temperatur endlich draußen niedriger war als drinnen, habe ich gelüftet. Aber es fehlte der Wind um die warme Luft aus den Zimmern zu pusten…

Gestern nun erreichten, bei 38 Grad Außentemperatur (im Schatten), meine Räume am späten Nachmittag 26 Grad…dazu wurde die Luft feucht-Schwül…und da ich die letzten beiden Nächte schon echt schlecht geschlafen hatte, ging es mir ab da nicht mehr gut. Das war der Kipppunkt in meinem Wohlbefinden.

Um 3 Uhr heute morgen habe ich dann wieder alle Fenster und die Balkontür aufgerissen…erst kamen die Blitze, dann Blitz und Donner und etwas Wind und DANN kam der Regen..

Draußen sind es aktuell an diesem Morgen 20 Grad und sollen am heutigen Sonntag auch „NUR noch“ auf 30 Grad steigen. Aber trotz der „böig auffrischenden Winde“ sinkt die Temperatur in den Räumen nicht so schnell, wie ich gerne hätte. Obwohl ALLE Fenster weit geöffnet sind.

Aber egal, mit den aktuellen 24 Grad in den Räumen, bin ich wieder in einem Temperatur-Bereich in dem ich mich wieder wohl(er) fühle. Ich bin also tatsächlich etwas Hitze-resilienter geworden.

Mir geht es damit wesentlich besser, als meinen Freunden, den Rentnern in Hessen. Die haben einen Reihenmittelhaus mit Außenjalousien am Rande eines Dorfes mit direkter Sonneneinstrahlung von Vormittags bis Abends auf der Terrassenseite. Der Rentner schrieb gestern, das sich ihr Haus komplett aufgeheizt hat und das er sogar im Keller 30 Grad gemessen hat….ohhje die Armen…sie haben sich jetzt entschieden eine Klimaanlage ins Haus einbauen zu lassen. Es ist ein Hausreihe aus den 80ern mit großen Fensterfronten. Ein Handwerker war in dieser Woche schon mal da um sich das anzuschauen und zu beraten.

Ich bin froh das ich mich in rechtzeitig um die „Sonnenschutz-Folie“ gekümmert habe….OHNE den Hitzeschutz vor den Fenstern wäre meine Bilanz dieser ersten Hitzewelle in diesem Jahr, sicher auch wesentlich negativer ausgefallen.

Ich wünsche Euch einen angenehmen Sonntag 🍀🥀

Angespannte Lage

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs !)

Überhaupt stelle ich fest, das in unserem Büro und auch in unserem Team eine Menge Anspannung herrscht. Der Einstieg des Groß-Investors in unseren Konzern führt weiterhin zu einer Unruhe in der Firma.

Eine Weile konnte ich es „übersehen“, weil es mir ja gut geht…ich habe KEINEN Stress, komme gut mit der Arbeit zurecht, die Programme laufen einigermaßen störungsfrei und ich habe oftmals sogar eine Art von Sommerloch. Daher kümmere ich mich um meine Aufzeichnungen, die E-Mail-Ablage und die gefühlt 2.000 verschiedenen Anweisungen die in immer kürzeren Abständen geändert werden.

Dazu habe ich aktuell noch eine UST-Sonderprüfung für eine Gesellschaft und der externe Investor bei einer anderen Gesellschaft, der mich schon viele Stunden Arbeit und Nerven gekostet hat, ist auf den letzten Metern vor der Inbetriebnahme der Anlage wieder aktiv und will von mir etwas, was ich ihm nicht geben kann.

Er möchte unseren Netzanbieter eine Klage androhen und benötigt von mir Daten über den Vermögensschaden. Bisher konnte ich ihm aber noch nicht klar machen, das wir noch gar keinen Schaden erlitten haben. Dann sprach er von Darlehnszinsen, die er geltend machen möchte und meine Erklärungen, das die Darlehnszinsen sowie anfallen wegen der Investition, hat er nicht gelten lassen…er wollte von mir eine Berechnung.

Weder sagt er mir auf welchen Zeitraum sich die Zinsen beziehen sollen und noch auf was er eigentlich die Zinsen berechnet haben möchte…also habe ich ihm die Daten für das 2.Quartal gegeben und gleichzeitig geschrieben, das es sich um Zinsen für die Investition, nicht für den Betrieb der Anlage handelt….seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört….da er sich sonst immer überschwänglich bedankt, ahne ich also schon, das er mit meinen Aussagen nicht zufrieden ist.

Ich hatte ihm auch den Kontakt zu unserer Versicherungsabteilung gegeben, da hätte er sich erkundigen können, was er als Schaden geltend machen kann, denn meine Aussagen was ich als Vermögensschaden ansehe, hat er ja abgewehrt mit: das versteht er nicht, er wäre kein Buchhalter. Dabei hatte das mit Buchhaltung gar nichts zu tun.

Aber das Ganze ist nicht mein Problem…er ist der Projektleiter (und Investor)….das ist sein Problem.