Umzug oder modernes Raubrittertum

Inzwischen hab ich 3 Angebote von seriösen Umzugs-Unternehmen vorliegen….oooohhhaaaa  DAS ist ja mal richtig teuer.  Was es so richtig teuer macht, ist die Strecke von ca. 510km und da das Unternehmen ja auch wieder zurück muss ist es ein Umzug über 2 Tage….Die beiden wirklich seriösen Unternehmen mit festangestellten Mitarbeitern und ECHTEN Festpreisen liegen so bei  3.500-3.800 EUR.

ABER …das eine Unternehmen (mit dem ich vor 3 Jahren schon von Frankfurt nach Schnöselhausen gezogen bin) hat mir angeboten, wenn ich etwas flexibel  mit den Umzugsterminen bin, kann ich eine Menge Geld sparen, dann können die einen Kombi-Umzug machen….

D. h. wenn die an einem bestimmten Tag sowieso schon einen Umzug z.B. nach Hamburg haben,  ist es möglich noch einen Anhänger an den Umzugswagen zu koppeln, so dass die reinen Kosten für die Wegstrecke fast wegfallen… Das geht aber nur wenn die Mengen nicht zu groß sind. Der Mitarbeiter der mir diesen Vorschlag gemacht hat, war wirklich sehr nett und super freundlich… und ist mir  mit dem Angebot sehr entgegen gekommen….

2 Tassen Kaffee später hatte ich auch SOFORT das fixierte Angebot, das hat der freundliche Mitarbeiter sofort errechnet und die Termine gleich mit seiner Kollegin per Handy abgeglichen: die Kosten  liegen jetzt NUR noch bei ca. 2.200 EUR.

Na klar ist das immer noch eine Menge Geld….aber mit dem Preis kann ich gut leben. Immerhin brauche ich mich nach dem Einpacken meines Hausstands um nichts weiter zu kümmern…und die arbeiten sauber und sorgfältig…Für gute Leistungen muss man eben auch bereit sein zu zahlen…und das bin ich.

Es gilt eben immer noch der alte Spruch: 2x umgezogen ist gleich 1x abgebrannt.

Es gibt auch sehr viele unseriöse Unternehmen, die zwar  günstige Verträge abschließen, aber dann Voort die Möbel nicht abladen oder nicht in die neue Wohnung bringen um so noch mehr Geld zu …ja sagen wir es ruhig: zu erpressen… oder die nur mit Teil-Festbeträgen arbeiten und sich so jede Extra-Minute und jeden Extra-Handgriff teuer bezahlen lassen. Das ist dann modernes Raubrittertum der schwarzen Schafe in dieser Branche. Mit dem  jetzt ausgewählten Unternehmen WEIß ich einfach, alles wird gut 🙂

 

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Termine – alles erledigt

Sooo  – heute Vormittag hab ich dann mal alles erledigt, was ich mir so vorgenommen hatte:

        Beim Arzt ein Rezept abholen und mal wieder

        Blut zapfen lassen für einen erneuten VitaminD-Spiegel  (zur Kontrolle)

        Zum  Bürgerbüro – ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen

        Zur  Post  ein Paket aufgeben

        Zur Drogerie ein paar Kleinigkeiten besorgen

        Zum Supermarkt – Brot und Milch besorgen

Hmmm, bisher brauchte ich noch nie ein polizeiliches Führungszeugnis für einen neuen Job, die nette Dame beim Bürgerbüro meinte, das nimmt immer weiter zu und gilt schon fast als neuer Standard…mit 13 EUR  ist das zwar nicht billig, aber gerade noch akzeptabel.

Apropos Geld…inzwischen hab ich 3  Angebote von seriösen Umzugs-Unternehmen vorliegen….oooohhhaaaa  DAS wird ja mal richtig teuer. 

Verwirrung im Wald

Dieses Mal WOLLTE ich wirklich den Beschilderungen im Wald folgen….damit ich erst ja nicht auf die Idee komme, wieder quer-feld-ein zu laufen und dann nicht mehr weiß wo ich bin.

Aber mal ehrlich bei DEM Schilderwald… ich hatte mich für einen Wanderweg entschieden, aber bereits ab der 3.Abzweigung wurde der dann gar nicht mehr angezeigt…..tztztz  also hab ich es gemacht wie immer…einfach drauf los…und ich hab mich Nicht verlaufen.

Glauben oder Wissen

Der evangelische Gottesdienst hat um 10 Uhr in der Kirche nebenan begonnen. Wie immer schallen Orgel und Gesang zu mir rüber….ich sitze immer noch auf dem Balkon und kann die Liturgie mitsingen…lol.

Hier hat man keine Chance dem zu entgehen…und es ist erstaunlich was ich noch so alles mitsingen kann, obwohl ich schon lange kein Kirchgänger mehr bin.

Mein Glauben hat im Laufe der Jahre sehr gelitten und ich begreife mich inzwischen mehr als Agnostiker. Ein Agnostiker geht davon aus das sich die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes nicht beweisen lässt.

Gläubiger: glaubt an einen/mehrere Götter (je nach Religion)

Atheist:     glaubt NICHT an einen/mehrere Götter

Agnostiker: glaubt das das menschliche Wissen zu begrenzt ist, um die Frage nach der Existenz oder Nicht-Existenz eines/mehrerer Götter  zu beantworten.

Frage: Gibt es einen Gott?

Es gibt so vieles was dafür spricht, aber noch mehr was dagegen spricht…ich wage es nicht als Mensch diese Frage mit einem eindeutigen Ja oder Nein zu beantworten:

Antwort eines Agnostikers: „ich weiß es nicht“

Meine Großeltern sind streng gläubige evangelische Freichristen…mein Vater hat sich davon los gesagt und hat es zeitlebens vermieden in die Kirche zu gehen. Höchstens um sich Kirchen als touristische Attraktion anzuschauen und  um zu heiraten und die Kinder taufen zu lassen. Die andere Familienseite war von jeher atheistisch eingestellt.

Als Kinder bekamen wir also keine religiöse Erziehung. Das hat sich erst in der Schule geändert und später dann allem durch den Konfirmanden-Unterricht. Ich mochte vor allem den klaren vorgegebenen Ablauf der Gottesdienste…die Liturgie je nach Kirchenkalender. Das war eine vorgegebene Ordnung die mir gut gefallen hat. Ordnung und Struktur danach hab ich mich immer gesehnt. In der Zeit zwischen Konfirmation und Führerschein war ich regelmässig in der Kirche. Über meinem Bett hing ein selbstgebasteltes kleines Bild mit der Überschrift: „ich möchte eine Gottes-Kind sein“…. mein Vater war irritiert – hat aber nichts gesagt.

Mit zunehmendem Alter hab ich meinen Verstand benutzt und fing an den christlichen Glauben zu hinterfragen…und der Verstand hat die Oberhand behalten…Glauben kann man eben nicht mit dem Verstand erklären. Es heißt eben „Glauben“ nicht „Wissen“. 

Jeder kann und darf glauben was er möchte – das ist das Schöne an unserer Zeit…wir werden nicht gezwungen…es gibt genügend Religionen aus denen man Auswählen kann…oder man lebt eben ohne eine Religion…keiner ist besser oder schlechter nur weil er etwas glaubt …oder eben nicht glaubt.

 

MIST – es regnet

Regen der auf Bäume trifft, das hat etwas Beruhigendes. Ein schönes gleichmäßiges ruhiges Geräusch.

Obwohl für viele Menschen Regen als etwas Negatives gesehen wird, hat es doch so viel Positives. Ist Lebensspender. Unsere Wasserspeicher sind durch den extrem trockenen Sommer im letzten Jahr IMMER noch nicht wieder ausgeglichen…In einem Bericht über das Baumwohl wurde noch einmal darauf hingewiesen, die Schäden an den Bäumen sind massiv und noch so ein trockener Sommer und gerade junge Bäume oder nicht so tief verwurzelte Bäume könnten das kaum überleben.

Ich weiß, das klingt schon sehr nach den düsteren Prophezeiungen Ende der 70er Jahre mit dem Waldsterben durch Sauren Regen. Aber nur, weil kaum noch jemand darüber redet heißt es nicht, das es das nicht mehr gibt. Nur „…aus der akuten Erkrankung ist inzwischen eine chronische Vergiftung geworden“ (Zitat aus: www.Fortpraxis.de)

Wir Menschen sind Meister darin, unangenehme Dinge zu verdrängen, einfach auszublenden oder sie uns schön-zu-Reden. Das ist in vielen Dingen sehr gut und nützlich, wie sonst könnte man nach Schicksalsschlägen einfach weiter leben?

Dieses: Weiter-so, was uns so zu eigen ist, führt aber in den letzten 100 Jahren dazu das wir wider besseren Wissens Dinge machen, die uns und unserem Planeten nicht gut tun. Und was machen wir? …einfach weiter wie bisher.

Ich will hier auf keinen Fall der Moral-Apostel sein, denn ich mache ja auch mit. Ich finde es nur äußerst spannend wie wir Menschen „ticken“.

Um bei dem Beispiel mit dem Regen zu bleiben: Wir WISSEN wie dringend nötig wir den Regen  brauchen…und trotzdem jammern die Meisten darüber, wenn es denn tatsächlich mal regnet.

Der Mensch ist ambivalent. Regen bedeutet Leben in einer puren Form.  Wasser brauchen wir alle: Felder und Bäume, und die Tiere und auch der Mensch. Die Sonne ist ein ebenso wichtiger Bestandteil des Lebens, steht bei dem normalen Bürger aber meistens für Freizeit, Entspannung, Lebensfreude und für eine angenehme Zeit in netter Atmosphäre. Obwohl der Mensch also BEIDES braucht, beschränkt sich die Sehnsucht der Menschen auf die Sonne…Und Wasser höchstens im Glas oder im Schwimmbecken des Freibades.

Ich sitze mal wieder auf meinem Balkon und lausche dem Regen der auf die Bäume fällt…und es ist ein schönes Geräusch….und auch ich wünschte die Sonne würde scheinen…ich wollte heute nach Kassel fahren um dort mit dem Rad durch den Volkspark zu fahren, wollte an der Orangerie anhalten und in dem Café  eine Pause einlegen…wollte zum Bergpark fahren und dort vom Schloß Wilhelmshöhe aus bis zur Herkules-Statue laufen  um den Ausblick zu genießen… jaja…auch ich wünsche gerade für heute die Sonne herbei …ich habe immerhin Urlaub und Urlaub ist nun einmal auch Sonnenschein.

Der Verstand und eigenes Wohlbefinden gehen oft getrennte Wege.

Mein Leben – Zwischenstand-Meldung

Mir geht es erstaunlich gut. Ich fühle mich körperlich wohl…wenn man mal von den ständigen Kopfschmerzen absieht, die aber vom Wetter herrühren.

Mein seit Jahren andauerndes Problem mit dem  Magen-Darm hat sich vollständig erledigt. Auf der einen Seite lässt mein Stress langsam nach, aber das Problem mit dem Darm begleitet mich schon seit ca. 15 Jahren und kann nicht nur mit dem Stress des letzten Jahres erklärt werden. Nach einer  NUR 3wöchigen Tabletten-Kur gegen Reizdarm mit dem Bakterium : Bifidobakterienstamm, sind die schmerzhaften Symptome verschwunden …unglaublich. Hätte ich das gewusst, wie einfach das geht, hätte ich es schon viel früher gemacht.

Die Haustaubmilden-Allergie hab ich im Griff (nur bei Nutzung der Klima-Anlage im Auto oder im Büro hab ich danach wieder Probleme)….und ich hab das „Encasing“ der Bettwäsche wieder runter genommen…das sind ja auch Kunstfasern und ich hab es nicht vertragen…obwohl meine eigene Bettwäsche darüber war, hab ich mich  fast „zu-tode-geschwitzt“… das ging leider gar nicht. Okay – wenn die Hitzewallungen dann irgendwann einmal vorbei sind, versuche ich es erneut…bis dahin heißt es eben, wöchentlich das Bett neu beziehen und auch das gesamte Kopfkissen ab in die Waschmaschine. Die Bettdecke 1x im Monat ebenfalls waschen. Aber immer noch besser als jede Nacht von den Füssen bis zum Kopf nacssgeschwitzt zu sein.

Blutdruck und Herz geht es auch wieder gut….aktuell hab ich keine Probleme ( bin aber auch seit 1 Woche im Urlaub)

Mein Körper insgesamt macht alles was er soll….er funktioniert einwandfrei…und die Einheiten im Fitnessstudio mit Kraft-, Ausdauer- und Pilates-Training bekommen mir super gut. Ich bin gelenkiger als noch vor 2 Jahren… hab keinerlei Schmerzen im Rücken oder sonstwo.

Seelisch bin ich ausgeglichen und entspannt (nur nicht beim Autofahren – da gerate ich doch noch sehr schnell in Rage)…trotzdem – ich fühle mich wohl. Bin nicht einsam und vermisse gerade nichts … Ich genieße meine freie Zeit, bin auf meine ruhige Art neugierig und unternehmungslustig. Habe Augen und Ohren offen und nehme wieder viele Kleinigkeiten  in der Natur wahr. Meine Umgebung signalisiert mir eine sehr positive und gelassene Ausstrahlung…ich komme wieder leicht mit Menschen ins Gespräch und erhalte positives Feedback.

Fühle mich frei und selbstbestimmt und hoffe, dass es noch eine Weile so bleibt .

Gelungener Abend

Ich hatte am Donnerstag mein inzwischen 4köpfiges Team zu mir nach Hause eingeladen…Das wollten wir  schon im letzten Jahr gemacht haben, aber das Jahr 2018 war nja….nicht so optimal verlaufen.

Was die Vermischung von Beruflichem und Privaten angeht bin ich aus alten Zeiten ein eher gebranntes Kind…aber meine Leute sind mir echt ans Herz gewachsen…und als wir bei einem unser wöchentlichen Team-Meeting mal wieder auf darauf kamen hab ich  spontan auf meinen Balkon eingeladen…und alle waren sofort begeistert…JA das machen wir JETZT endlich mal….und ja Liebste Kollegin, es gibt auch „Schirmchen-Drinks“ also Cocktails und ja lieber Kollege ich nehme Rücksicht darauf, dass IHR alle noch mit dem Auto nach Hause fahren müsst….

(Ich weiß inzwischen, dass mein Team vor hat mich mit einer 2tägigen Weinprobe auf einem Weingut  zu verabschieden…ohhhh was für eine schöne Idee  –  eines meiner Mädels hat mich mal direkt darauf angesprochen ob mir das gefallen  würde, weil wir Beide für ein bestimmtes Weingut schwärmen… ja klar …ich bin dabei)

Also hab ich für einen mediteranen Abend auf dem Balkon bereits Mittwoch angefangen die entsprechenden Lebensmittel und Getränke einzukaufen…Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal eine Erdbeerbowle gemacht habe…die war auf jeden Fall super-lecker mit Wein und Sekt. Und dann hab ich noch 2 alkoholfreie Cocktails vorbereitet: Coconut-Kiss  und einen Brasilian Lover (bei dem Namen hab ich mich fast schlapp gelacht)…

Coconut-Kiss: Kokosmilch, Sahne, Kirsch-Saft und Ananas-Saft und frischen Ananas-Stückchen mit Eiswürfeln

Brasilian-Lover: O-Saft, Limettensaft, Pfirsichnektar, Mineralwasser mit Limttenspalten und Minze mit Eiswürfeln

Dabei habe ich festgestellt, es ist schwierig Ananas-Saft und Kirschsaft zu bekommen. Nachdem ich die Jagd auf den Ananas-Saft gewonnen habe, musste ich auf Cranberry-Saft zurückgreifen, Kirschsaft hab ich einfach nicht bekommen…schmeckte aber auch damit.

Dann hab ich kleine panierte Schnitzel gemacht  und Partyfrikadellen, dazu Tomate-Mozzarella, Pumpernickel mit Lachs, Melone mit Schinken, selbstgebackenes Fladenbrot mit französischen Kräutern und dazu einige leckere  Frischkäse-Cremes vom türkischen Händlers und frische Oliven…alles leckere Kleinigkeiten und dazu einen Himbeer-Mascapone-Nachtisch.

Es war ein entspannter, lustiger Abend und wir haben es tatsächlich geschafft nicht über Aktuelles aus der Firma zu sprechen… Nur ab und an ein paar Anekdoten aus vergangenen Jahren (die Kolleginnen  arbeiten ja schon unterschiedlich lange mit mir zusammen (8 Jahre, 5 Jahre, 4 Jahre, 5 Monate)….so hab ich mit einigen natürlich ganz unterschiedliche Erfahrungen die mit „Weisst du noch…“ anfangen. Vor allem hat es mich gefreut, das unser männlicher Neuzugang mit dabei war und er uns jetzt stolz die Bilder seiner schwangeren Frau gezeigt hat, die bekommen gerade ihr 2. Kind. Wir Frauen sind alle schon ein Stück älter als er und trotzdem passt er sehr gut zu uns….Besonders gut versteht er sich mit einer Kollegin, die auch 2 noch jüngere Kinder hat…während der Team-Meetings sind Beiden oft wie übermütige Teenager und tuscheln über Nebensächlichkeiten, wenn es nicht um ihre Themen geht, …das ich schon mal scherzhaft gemeint habe ich würde die Beiden beim nächsten Mal auseinander setzen, da ich gerne die Aufmerksamkeit ALLER Kollegen in den Meetings habe. Lach.

Da alle ausser mir am nächsten Tag wieder arbeiten mussten, sind die Letzten um kurz nach 22 Uhr gegangen…ich hatte nicht mal damit gerechnet das es so lange gehen würde. Nun finde ich es schade das ich erst jetzt die Einladung ausgesprochen habe und nicht schon früher… Eine Kollegin besitzt eine Parzelle in einem Kleingarten-Verein….das wird der nächste Ort sein, wo wir uns treffen…das ist schon fest verabredet J