Einfach abgebogen

Fest eingeplant für den Sonntag war das Arbeiten im Büro…also am Morgen den Rucksack gepackt und ab aufs Fahrrad…erst mal grob Richtung Innenstadt um dann in Richtung Taunus abzubiegen…
Dann war ich auf einmal in der Nähe der EZB am Osthafen…ohhh hier war ich ja auch schon gefühlte Ewigkeiten nicht mehr….Noch bevor die EZB gebaut wurde und die alte Großmarkthalle eher als Bauruine und Mahnmal ein trostloses Dasein fristete und rund um die Eisenbahnbrücke noch keine gepflastertes Wege und parkähnliche Anlagen waren, bin ich dort gerne mit dem Rad entlang geholpert.
Also bin ich kurzerhand am und um den Osthafen herum geradelt hab mich Dribb-de-Bach am Mainufer nieder gelassen und den Morgen genossen…und mit jeder Minute die ich dort war schwand mein Wille etwas mehr an einem Sonntag ins Büro zu fahren.
Ich hab bestimmt 2 Stunden am Mainufer gesessen. Vor 12 Uhr gab es nur zwei verschiedene Typen von Menschen….Jogger und Radfahrer im Kampf-Modus….zuerst haben mich diese ständigen Sportler in eine Art Hektik versetzt…ich bekam ein schlechtes Gewissen, weil ich eben NICHT in ständiger Bewegung war, sondern einfach nur da saß und zuschaute…dann aber war es mir egal und ich konnte entspannen. Nach 12 Uhr kamen dann auch die normalen Spaziergänger und Touristen hinzu…das machte es bunter. Auf dem Main waren viele Ruderer und auch einige Ruder-Wettkämpfe zu sehen.
Da ich nichts gefrühstückt hatte, bekam ich Mittags irgendwann solchen Hunger, da bin ich zur Gerbermühle geradelt…Die Spareribs waren zwar nicht ganz so gut, wie in meiner Erinnerung …aber immer noch lecker und ich bin mit einer Frau am Nebentisch ins Gespräch gekommen, später bin ich dann noch ein paar Kilometer den Main in Richtung Hanau entlang geradelt…. Und ohne ein schlechtes Gewissen (ohh man die Arbeit stapelt sich im Büro) zu haben, bin ich dann am Nachmittag wieder in meinem Zuhause auf Zeit angekommen…Herrlich so ein Ausflug am Sonntag…

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Umzugsvorbereitungen und PC-Spiele der Vergangenheit

Meine Umzugsvorbereitungen sind nahezu abgeschlossen…fast mein gesamter Hausstand ist bereits in Kisten verpackt…nur das was ich für die nächsten Wochen benötige, liegt noch griffbereit.

Ich bin gerne gut vorbereitet…und da ich alles  so nach und nach verpacke…ist das auch keine Belastung, sondern wie ein Computer-Spiel  aus seeeehr alten Zeiten…als ein Computer noch anhand seiner Prozessor-Generation benannt wurde: 486er….586er….das war noch in den 1990er Jahren: Sokoban…ein einfaches zweidimensionales Spiel in dem es darum ging Kisten so in einem verwinkelten Raum zu verschieben, so das am Ende alle Kisten drin sind…ohne sich dabei selbst einzumauern. (Ich hab es gerade mal gegoogelt – das gibt es sogar heute noch…krass das Spiel stammt ursprünglich aus dem Jahr 1982 und wird heute noch gespielt…also ein Klassiker).

Mit anderen Worten ich versuche meinen  Hausstand optimal nach bestimmten Gesichtspunkten in Kisten zu verpacken: Thematisch möglichst zusammen hängend (aber nicht zwingend), möglichst dicht an dicht packen – so kann nichts kaputt gehen, jeden Hohlraum nutzend, die Handriffe der Kisten müssen frei greifbar sein, ausgewogene Gewichtsverteilung…insgesamt nicht zu schwer (also z.B. eine Kiste nur zur Hälfte mit Büchern, den Rest mit leichten Sachen auffüllen: z.B. Handtücher oder Plastikdosen aus der Küche). Die Mitarbeiter vom Umzugsunternehmen müssen diese auch noch tragen können und die nehmen lieber 2-3 Kisten auf einmal wenn diese zu leicht sein sollten…aber wenn eine Kiste viel zu viele  schwere Sachen enthält, haben die keine Wahl…das vermeide ich.

Die vollen Kisten versuche ich so zu schieben und zu stapeln (ich lebe ja in einer dreidimensionalen Welt) und auf die Räume zu verteilen, das es mich nicht einschränkt.

Je mehr ich einpacke umso mehr wird mir klar, wieviel Sachen ich eigentlich besitze und das ich bestimmt noch gut  auf mindestens 1/3 davon verzichten könnte…. Also hab ich ein paar der Kisten tatsächlich noch einmal aufgemacht und noch einiges heraus genommen.

Es ist ein permanentes Abwägen: was brauche ich, was möchte ich, wie sehr hänge ich daran. Schon vor Jahren hab ich beschlossen ich brauche als Geschirr weder eine Ausstattung für 12 Personen, noch ein Geschirr für besondere Anlässe…und das Sammelsurium an Einzel-Kaffeebechern hab ich auf wenige Lieblingsbecher reduziert.

Früher haben wir Zuhause die Senfgläser als Wassergläser aufbewahrt…später hab ich sie zum Anwurzeln von Stecklingen genutzt…heute landen die leeren Gläser im Glascontainer.

Essstäbchen vom Chinesen/Thai oder Japaner hab ich aufbewahrt um meine Pflanzen abzustützen….hat aber nicht so gut funktioniert…die sind jetzt auch im Müll gelandet.

Ich hatte noch so alte Stromverlängerungskabel…teilweise war die Schutzhülle etwas  defekt…die sind auch gleich mal mit aussortiert worden…ich will ja keinen Kurzschluss riskieren. Mein Ex-(Ehe)Mann hat mir damals bei der Trennung eine kleine Grundausstattung an Handwerkzeugen und diese Verlängerungskabel zusammengestellt …das sind jetzt auch schon 17 Jahre her (Im Gegenzug hab ich ihm damals Anleitungen geschrieben wie er die Waschmaschine bedienen  und die Wäsche sortieren muss, wie was bei welcher Temperatur gebügelt wird usw.).

Die meisten Möbel haben auch schon die Aufkleber in welchen Raum in der neuen Wohnung diese wieder aufgestellt werden… Im Kopf hab ich das alles schon mehrfach durch geprobt…aber wie es wirkt, sehe ich erst wenn es soweit ist. In der Regel hab ich eine ganz gute Vorstellungskraft wie etwas im Raum wirken wird….manchmal liege ich aber auch daneben.

Wochenende

Hurra, nicht nur das es endlich regnet…es geht auch ein leichter Wind bei 22 Grad…und damit sind es immerhin 15 Grad weniger als gestern Nachmittag…zumindest hier in Schöselhausen.

…ich muss DRINGEND bügeln….zum Glück hab ich einen großen Kleiderschrank aus dem ich mich täglich bedienen kann…aber jetzt wird es mal wieder Zeit die frisch gewaschene  Kleidung auch zu bügeln…

…und ich muss /will / möchte die Wohnung mal wieder putzen und vom Staub befreien….

Dieses Wochenende fühlt sich fast wie Urlaub an….das liegt an meiner inneren Gelassenheit, der Blutdruck ist zwar erhöht…aber in dieser  Höhe ist er bei mir ja quasi normal. Ich fühle mich aber nicht gehetzt, hab keine innere Unruhe… um es auch positiv auszudrücken: ….ich fühle mich wohl (wenn auch immer noch mit leichten Kopfschmerzen)…

Mein Fahrrad hab ich abgeholt (ähmmm…mit dem Auto) und das Geld hat sich wirklich gelohnt. JETZT hat mein Rad auch einen Gepäckträger, vernünftiges Licht hinten und vorne, neue Bremsbelege UND Packtaschen die man leicht an-und abmachen kann. Und das Beste…der sportliche Eindruck des Rads ist erhalten geblieben….deshalb hab ich mich auch für die Taschen entschieden, anstatt für einen Fahrrad-Korb…

Wenn ich mal irgendwann auf ein klassisches Damenrad umsteigen sollte, dann kann ich auch einen Fahrradkorb anbringen…aber bei diesem Rad sähe das etwas komisch aus. 

Fahrrad und Fön

Nachdem es Sonntag mit dem Fahrrad ohne Probleme funktionierte, hab ich mich gestern Abend noch auf eine kleiner Rundtour eingelassen…Aber erst NACH Sonnenuntergang.  Zusammen mit dem Fahrtwind war das dann auch bei 26 Grad angenehm. Das waren dann insgesamt nur knapp 18km…und das ohne große Höhenunterschiede, da ich meine Rundtour auf Höhe Oberursel, Stierstadt, Oberhöchstadt gehalten habe…. Danach habe ich in der letzten Nacht super schlafen können.

Und damit ich auch in Bewegung bleibe, bin ich gleich heute Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren bei 21 Grad um 6.30 Uhr….

….Bereits am Nachmittag bin ich dann weiter nach Frankfurt gefahren…bei über 30 Grad…und ich hatte meinen tollen Sonnenhut zuhause liegen lassen…aber immerhin hatte ich die Sonnenschutz-Creme nicht nur mit, sondern auch benutzt….was ich aber trotzdem komplett unterschätzt habe ,war die Anstrengung in der prallen Sonne  zu fahren. Sonne von oben, aufsteigende Hitze von unten und ein Fahrtwind von vorne der  streckenweise so warm war, als ob ich gegen einen Riesenfön anfahre.

Nur auf dem ersten Teil der Strecke konnte ich durch Wald fahren, danach kamen mehrere Kilometer OHNE Schatten. Ich hatte in Frankfurt einen Termin beim Händler, der soll mein Fahrrad noch einmal optimieren….für die Strecke hatte ich 1 Std. eingeplant.

Und die hab ich auch gebraucht….und war am Ziel ziemlich fertig. Den Rückweg hab ich dann mit Bus und Bahn erledigt…am Samstag kann ich mein Rad wieder abholen…Mal sehen ob ich das nicht lieber mit dem Auto erledige …lach…ich frage vorher lieber noch mal den Wetterbericht – und meinen Sonnenschutz-Hut (mit Lichtschutzfaktor 50) hab ich gleich mal an der Wohnungstür deponiert…

Wieder in Bewegung kommen

Die Tage die ich jetzt Zuhause geblieben bin um mein Bein zu schonen, waren tatsächlich sinnvoll, gearbeitet habe  ich halbe Tage von der Couch aus.  Ich kann das Bein inzwischen soweit beugen, das ich eine Treppe fast normal  hoch und runter gehen kann, die Schwellungen klingen ab und auch der Bluterguss scheint sich aufzulösen…die Schürfwunden heilen langsam ab.

In den letzten Tagen war ich allerdings etwas müde und antriebsarm…was einerseits bestimmt am Heilungsprozess lag  und andererseits am Bewegungsmangel.

Ich bin es ja gewohnt ständig herum zu wieseln. Es fehlen mir die Spaziergänge/Walken im Wald, das ständige herumlaufen in der Wohnung….das Fitnessstudio…

Ich brauche BEWEGUNG!!

…und natürlich juckt es mich ja auch in den Fingern nun endlich weiter meinen Hausstand in Kartons zu verstauen.

Ich werde mich heute Nachmittag etwas fordern und mache einen Spaziergang…NEIN nicht im Wald, NEIN nicht joggen…nur einen Spaziergang im Ort….ganz  unspektakulär – gemächlich wieder etwas in Bewegung kommen.

Ins Fitnessstudio gehe ich noch nicht…kann weder die Cardiogeräte nutzen, noch „Boden-Gymnastik“ machen, kann mich noch nicht hinknien…und für den Oberkörper, Bauch und Rücken kann ich auch zuhause etwas tun…dann sieht auch keiner wie  umständlich und mühselig ich mich vom Boden erhebe…..lach….

Also hoch jetzt…und  BEWEGE Dich endlich 

Zwangsweise Zuhause

Montag war ich arbeiten…konnte aber nur extrem langsam laufen und sitzen ging nur mit ausgestrecktem Bein, jedes Aufstehen und Hinsetzen war schmerzhaft.

Wie immer wenn ich mal  krank/verletzt bin, ist es zum Monatsabschluss…naja, okay beim Arzt hab ich erst für den Nachmittag einen Termin bekommen, also hab ich bis dahin gearbeitet.

Dann aber hat die Ärztin sich wirklich Zeit genommen um genau zu prüfen ob meine Kniescheibe gebrochen, gesplittert oder sonst etwas ist…ist sie zum Glück nicht.  Dafür hat jede ihrer  kleinen Abtastungen seehr weh getan…boa…unglaublich.

Ich habe eine ausgeprägte Prellung oberhalb des Knies und einen Bluterguss IM und unterhalb des Knies. Hab noch mal Glück gehabt.

Ja ich soll das Bein ruhig halten, wenig rumlaufen, hoch lagern und kühlen….und damit hat sie mich bis Ende der Woche krank geschrieben.

Was auch sehr unangenehm ist sind die Schürfwunden, vor allem die großflächige am Ellenbogen …man außer Zahnschmerzen kann ich Schmerzen eigentlich ganz gut ertragen…aber so eine große Wunde ist ja echt schmerzhaft….die am Bein sieht viel schlimmer aus, die ist sogar tiefer…tut aber nur halb so viel weh.

Egal….ich bin also Zuhause und arbeite im Liegen nur so viel wie unbedingt nötig um heute die Daten abgeben zu können… Meine Chefin war wirklich besorgt (hmmm sie sagt zwar wegen mir – ich glaube aber eher wegen unseres Abschlusses J)

Die Schmerzsalbe macht mich komischerweise müde…aber egal, ich kann ja schlafen wenn ich möchte….Couch ich komme. Erholung ist angesagt.