Schwimmen, schlendern und Pläne

Nachdem unser Tagesprogramm für Montag, durch den Aufenthalt im Krankenhaus, nicht so wie geplant, stattfinde konnte, habe ich mich gegen Mittag von Schwester+Schwager verabschiedet und bin wieder nach Hause gefahren.

Ich war nach all der Aufregung durch die Geburtstagsfeier und den kleinen „Unfall“ meiner Schwester, einfach nur noch platt ….und ihr war es auch Recht, das ich gefahren bin. Sie musste das ebenfalls erst einmal verarbeiten.

Wie immer noch solchen Tagen, brauche ich anschließend ein paar stumme Tage…ich habe mich also zuhause eingeigelt und mich erholt. Habe gekocht und gebacken, etwas den Haushalt gemacht und mich mit einigen Dingen beschäftigt, die noch auf meinem Plan standen: hab mich mit meinen Finanzen und Investitionen beschäftigt und meine private Ablage zumindest mal sortiert…Die Steuererklärung muss ich noch für das vergangene Jahr machen…aber noch habe ich so gar keine Lust dazu.

Dafür bin ich dann Mittwochmorgen zum Schwimmen gefahren, über meine Firmen-Fitness-App kann ich von Mo-Do für jeweils 2 Stunden schwimmen, ohne zuzahlen zu müssen….ich fuhr also nach Norderstedt ins Arriba-Bad. Da ich aktuell nicht so früh aus dem Bett komme, wie sonst, war ich erst kurz vor 8 Uhr im Schwimmbecken…aber es war eine gute Zeit und ich konnte insgesamt 2 km schwimmen….achh das war schön.

Anschließend hatte ich noch keine Lust nach Hause und bin noch eine Runde ganz entspannt durch den Stadtpark spaziert…gut das ich meinen Thermobecher mit dem Kaffee dabei hatte.

Und was soll ich sagen: genau dasselbe hab ich am Donnerstag morgen noch einmal gemacht: wieder ins Schwimmbad, dieses mal waren es aber nur 1,45 km die ich geschwommen bin (dann wurde es mir zu voll) und anschließend eine entspannte Runde durch den Stadtpark schlendern.

Jaa das sollte ich öfter machen. Es bereitet mir einfach Vergnügen ruhig und zügig Bahn um Bahn zu ziehen. Bisher mache ich das nur manchmal im Urlaub, da ich dann morgens früh hin gehen kann. Ich scheue immer noch den Besuch des Hallenbads am Abend…denke dann immer: es wird viel zu voll sein ..aber ich sollte es einfach mal ausprobieren….kostest mich ja nichts extra außer ein paar km Autofahrt und meine Zeit….und die habe ich ja.

Und jetzt ist bereits schon wieder Freitag und ich wollte noch ein neues Fitness-Studio ausprobieren, welches auch in meiner Firmen-Fitness-App enthalten ist….und und ich will endlich mal wieder Kajak auf den Alsterkanälen fahren…ich glaube das Wochenende wäre ideal….mal sehen, wie sich das Wetter entwickelt. Es soll ja gut werden.

Momentan sitze ich auf meinem Balkon….das Gerüst wurde gestern endlich abgebaut (nach über einem Monat) und ich muss mich nun um meine Bepflanzung kümmern, die ich zwischenzeitlich abnehmen und wegstellen musste. Aber noch sitze ich hier und genieße die Ruhe des Morgens….es ist nämlich erstaunlich ruhig – wenn auch etwas kühl…aber dafür habe ich ja meine Wolldecke und den heißen Kaffee. Noch treibt mich nichts zum Handeln…

Pizza und Käsekuchen ….frisch und selbstgemacht

Samstagmittag habe ich mich um meinen Haushalt gekümmert….was man halt so machen muss…und ich habe wieder stundenlang in der Küche verbracht…hatte die Kopfhörer auf und mir eine Dokumentation aus der ZDF-Mediathek angehört, während ich gleichzeitig den weißen Spargel für das Mittagessens schälte, den grünen Spargel blanchierte und weitere Zutaten für eine Pizza vorbereitete…der frische Hefeteig ruhte bereits seit dem Morgen.

und während 2 Belche Pizza im Ofen backten habe ich auch noch einen Käse-Erdbeerkuchen gebacken.

Die Pizza hat all das Gemüse abbekommen, was ich noch so im Kühlschrank hatte und ist nach dem Backen, portionsweise in meinem Gefrierschrank gelandet.

und auch von dem Käsekuchen mit frischen Erdbeeren (und ein paar von den Getrockneten und zerbröselten Erdbeerstücken) habe ich nur 1 Stück gegessen und den Rest, direkt portionsweise eingefroren.

Obwohl ich ja nur 2 Tage weg sein werde, wollte ich alles an Obst und Gemüse verarbeiten. Ja es sind 2 meiner Standard-Rezepte, die ich immer wieder gerne mache….Beides geht einfach und unkompliziert und schmeckt mir sehr gut.

Erdbeeren und Spargel

Das mit dem Trocknen der Erdbeerscheiben im Dörrautomaten hat gut geklappt..allerdings liessen sich die dünnen Scheiben teilweise nur schwer von den Gittern lösen hahaha.

Der Erdbeergeschmack ist super intensiv…na kein Wunder bestehen die Erdbeeren doch zu ca. 90% aus Wasser.

Aber na klar, nichts geht über eine saftige süße und frische Erdbeere.

So ist es trotzdem eine unkomplizierte Methode Erdbeeren, auch über die Erdbeerzeit im Jahr hinaus, als zusätzlichen Geschmack mit in Kuchen und Nachtisch-Variationen zu verarbeiten oder als Topping obendrauf zu verwenden (nicht nur als getrocknete Scheiben, sondern auch – als zerstossene Krümel)…es bleibt einfach ein intensives und natürliches Erdbeeraroma….und ich muss die Erdbeeren nicht einfrieren.

…..

Spargel polarisiert. Viele meinen das Gemüse werde überbewertet…zu viel gehypt und sei viel zu teuer.

Ich mag Spargel – am Liebsten den Grünen…einfach und unkompliziert in der Pfanne gebraten …aber ich mag auch den Weißen und ja  – ich schäle selbst….

In diesem Jahr bin ich erstaunt, das der Grüne Spargel teilweise teuer als der Weiße ist und dabei teilweise sehr holzig  – schade drum.

Also greife ich auf dem Markt vermehrt zu Weißem Spargel

Dann gibt es daraus eine  frische  Spargelsuppe  und anschließend die gekochten Stangen mit kleinen Pellkartoffeln und Butter…Schinken und Schnitzel lasse ich weg..stattdessen gibt es  selbstgemachte Pilzkoketten aus brauen Champignons ..hmmm lecker..sie sind diesesmal, von der Form her, weniger Kroketten, dafür mehr Klöße – aber super lecker….

das Frittieren in Öl habe ich mir gespart und sie stattdessen nur leicht mit Öl eingeprüht und dann in der Heißluft-Fritteuse gebacken.

Ein schöne Essen…einfach und lecker …genau wie ich es mag

Schonzeit vorbei

Nachdem mein Magen sich wieder beruhigt hatte und ich Montagmorgen den Kaffee gut vertragen habe, gab es dann auch wieder etwas mehr als nur Schonkost…also gebratenes Gemüse, anstatt Gedämpftes….dazu gebratenes Hähnchenschnitzel (allerdings ohne Panade)…. und ein Apfelcrumble zum Nachtisch…der Crumble bestand aus gemahlenen Mandeln – anstatt Mehl…).

Achja und am Wochenende hatte ich schon ein Bananenbrot gebacken: mit Skyr und überreifen Bananen….nach der Woche mit überwiegend Haferbrei und ungewürztem Gemüse, war das ein absoluter Hochgenuss…dabei war es nur ein simpler Rührteig:

Interessant fand ich, wie intensiv auf einmal alles schmeckte. Die Geschmacksnerven waren in Hab-Acht-Stellung. Ich glaube ich muss öfter mal Schonkost-Tage einlegen…

Heute nun, hab ich mal wieder ein Blech Pizza gebacken…der Hefe-Teig hatte seit heute Mittag geruht (es war mein 3. Homeoffice-Tag in dieser Woche) und dann habe ich ihn vorhin ganz dünn ausgerollt, belegt, noch etwas ruhen lassen und für ca. 13 Minuten im Ofen gebacken…ist schön knusprig geworden.

Wie immer reichte der Teig für 2 Bleche….Das Meiste davon friere ich portionsweise ein…genauso wie das Bananenbrot…dann habe ich wieder etwas auf Vorrat, wenn es mal schnell gehen soll.

Ich wünsche Euch Allen einen schönen Abend …

Freiheit auf dem Rad

Fahrradfahren hat für mich schon immer etwas mit Freiheit zu tun….Einfach drauf setzen und losfahren…ohne Weg und Ziel….einfach die Wege nehmen, die mir gefallen….immer der Nase nach, abbiegen wo ich möchte, anhalten wo es mir gefällt. Draußen sein in der Natur, durch Wälder, an Wiesen und Äckern vorbei.

Als ein Mensch der immer sehr lange im Büro oder Homeoffice sitzt und arbeitet, ist das einfach DAS ultimative Gefühl von Freiheit für mich. Sobald ich auf dem Sattel sitze und lostrete kann es nur gut sein. Das ist seit vielen Jahren so und hat zu manchem Streit mit meinem damaligen Freund geführt nach dem Motto: Du warst doch gestern erst mit dem Rad unterwegs. Hahahaha

Ich nutze das Rad also eher nicht für Alltägliches, nicht um Einzukaufen oder um damit zur Arbeit zu fahren…ich fahre nicht bei Regen oder starkem Wind…es ist reines Wohlfühl-Sportgerät. Gerne im Sommer abends, wenn andere im Garten sitzen.

Seitdem ich hier oben in Schleswig-Holstein wohne, habe ich ja ca. 5x die Woche meine Walkingrunde am Abend oder morgens….aber meine Strecken hierbei sind mit 4,5-6km begrenzt und meistens bin ich damit ca. 1 Stunde unterwegs.

Das hat aber nichts mit der oben beschriebenen Freiheit zu tun, sondern ich brauche regelmäßig die Bewegung um Erlebtes zu verarbeiten, um meine Gedanken zu ordnen, auch um die Natur drumherum in mich aufzusaugen und zu entspannen…oder auch um schlechter Laune vorzubeugen oder diese wieder abzuschütteln und schnelles Gehen, geht fast immer und zu jeder Jahreszeit.

Bewegung draußen ist für mich eine Notwendigkeit und zaubert mir meistens sofort ein Lächeln ins Gesicht.

Gestern habe ich in diesem Jahr zu Ersten Mal mein Rad aus der Tiefgarage geholt. Aufgepumpt hatte ich es schon einen Tag zuvor. und habe mich auf den Sattel geschwungen. Es war optimal – wenig Wind, angenehme Temperatur und ich bin einfach losgeradelt.

Hmmmm….und bei dem Versuch mich an mein letztes Mal zu erinnern, ist mir bewusst geworden, das ich im Jahr 2025 mein Rad gar nicht genutzt habe. Die Suche nach der Ursache war kurz und erkenntnisreich.

Das Jahr 2025 war ein sehr sehr herausforderndes und arbeitsreiches Jahr, mit sehr vielen Überstunden und wenig Freizeit. Und während der freien Zeit die mir dann blieb, habe ich zwar oft meine Walkingrunden gedreht…aber mich auch noch öfter einfach zum Ausruhen in die Ecke gesetzt. Erst war es zu kalt und zu viel zu tun, dann habe ich den Zeitpunkt zum „Einstieg“ aufs Rad verpasst und je weiter es im Jahr voran ging, umso mehr trat es in den Hintergrund – ohne das ich es wirklich registriert hatte.

Dann war es ohnehin viel zu warm für mich und bei dem Gedanken im Urlaub erst mit dem Radfahren anzufangen, hatte ich schon keine Lust mehr. Denn am Anfang tut mir immer der Hintern weh hahaha….das dauert so 1-2 Wochen, dann habe ich wieder das nötige Sitzfleisch für meinen Sattel und damit für längere Touren. Warum sollte ich also bei meinen Kurzurlauben das Rad überhaupt mitnehmen…ist eh nur Arbeit es ins Auto zu bugsieren.

Um es kurz zusammenzufassen: ich habe viel zu viel gearbeitet und war auf der anderen Seite zu faul für das Fahrrad. Keine angenehme Erkenntnis…aber das soll mir in diesem Jahr nicht wieder passieren.

Ich war gestern zwar auch nur ca. 15 km unterwegs (so ganz kann ich es nicht sagen, die Batterie meines Fahrrad-Tachos hatte aufgegeben und mein Fitnesstracker hat die ersten Kilometer auf dem Rad nicht einmal mehr erkannt, ich habe dann mittendrin manuell starten müssen.)

Aber die Fahrt war toll…habe sogar ein für mich neues Waldstück mit schönen kleinen Wander- und Radwegen in Richtung Henstedt-Ulzburg und Norderstedt gefunden…darauf lässt sich aufbauen.

Wie erwartet hat sich mein Bobbes / Hintern irgendwann in Erinnerung gebracht…und auf dem Weg zurück nach Hause hatte ich dann gehörigen Wind von vorne….ach wäre ja auch zu schön gewesen, so ganz ohne Wind – grins. Die Beinmuskulatur ist aber weiterhin auf gutem Niveau…nur mit dem Gegenwind musste ich etwas schwerer atmen, um das Tempo zu halten.

Soooo der Anfang ist damit gemacht und ich kann jetzt schon sagen: es war eine gute Entscheidung wieder aufs Rad zu steigen und zeigt auch, das meine Arbeitsbelastung wieder normaler geworden ist und ich mich wieder wohler fühle.

Hallo Freiheit – ich komme jetzt öfter wieder mit dem Rad

Fast schon Sommer…

Sooo die Arbeitstage waren also anstrengend….dazu die ganze Woche Schonkost, um den gestressten Magen zu beruhigen….Und dazu dann wieder meine regelmässigen Walkingrunden….bei dem aufkommenden sonnigen Wetter war das auch für mich schön…und die Rapsfelder drumherum blühen so schön.

Aber meistens war es schon viel später, eher so zwischen 20-21 Uhr, Geschlafen habe ich wirklich gut in dieser Woche. Freitag, 01.05. ein schöner Feiertag, den ich in aller Ruhe genossen habe. Keine großen Aktionen…einfach nur herrlich ruhig.

Ich sitze jetzt wieder öfter auf meinem Balkon…zwar steht immer noch das Gerüst davor…aber mich stört es gar nicht. Es ist eher das Gegenteil…ich fühle mich etwas geschützter. Die Dachrinnen wurde auf meiner Ebene schon komplett erneuert…sieht sehr gut aus….vor allem so ohne Löcher hihi.

Inzwischen habe ich mir weiter Gedanken gemacht, was ich noch tun kann, um mich vor der Sommerhitze mit direkter Sonneneinstrahlung zu schützen…Im Internet habe ich verschiedene Varianten von Sonnenschutzfolien, bzw. wärmeisolierendem Sichtschutz für Fenster gefunden und auch schon bestellt. Bin mal gespannt.

Und jetzt ist es schon fast 22 Uhr und ich sitze immer noch auf dem Balkon. Zwischenzeitlich war ich aber drinnen, als die Nachbarn unter mir anfingen mit dem Geschirr zu klappern…okay…also während die draußen grillen, essen und sich unterhalten, muss ich nun wirklich nicht, hier draußen sitzen. Zum Glück waren die um 20 Uhr – pünktlich zu den Nachrichten wieder drinnen….und dann hatte ich wieder meine Ruhe draußen.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstagabend

Der Magen im Reiz-Zustand

Nach den 3 Tagen an der Ostsee, hatte ich zum Glück noch das ganze Wochenende zur weiteren Erholung…und die Tage habe ich auch gebraucht…Samstag und Sonntag war mir überhaupt nicht nach Kommunikation.

Nach all dem Wandern und der vielen frischen Seeluft war ich körperlich ermattet hahahaa….aber nicht nur das.

Was ich bisher nicht erwähnt habe…ich habe seit fast 2 Wochen immer wieder anhaltende Magenschmerzen…mal gehen sie wieder und dann sind sie wieder da. Erst dachte ich ja, das ist psychosomatisch (also stressbedingt)…aber mittlerweile scheint es doch eine körperliche Ursache zu haben.

Da ich ja nicht gleich zum Arzt renne, habe ich mich seit meiner Rückkehr selber auf Schonkost gesetzt….d.h. ich lasse alles weg, was die Magenschleimhaut reizen könnte. Also gibt es keinen Kaffee, keine Früchte die Säure enthalten, nichts stark Gewürztes, nichts scharf Gebratenes, keine Schokolade..stattdessen gedünstetes Gemüse quasi ungewürzt, leichtes Kartoffelpürree, Zwieback, warmen Haferbrei, Naturjoghurt mit etwas Honig und nur leicht gebratene Hähnchenbrust (ohne Haut – seufz)…

…und ja meinem Magen geht es wieder viel besser…ich denke ich werde das noch bis Ende der Woche so mit der Ernährung beibehalten und dann sollte der Spuk auch wieder vorbei sein.

Normalerweise habe ich keinen empfindlichen Magen…keine Ahnung woher das kam. Früher hatte ich jahrelang einen stressbedingten Reizdarm…aber den habe ich überwunden, seitdem ich hier oben in Schleswig-Holstein lebe. Aber mein Magen hat immer alles vertragen….

Letzter Tag an der Ostsee

An meinem letzten Urlaubstag am Freitag, habe ich es ruhig angehen lassen…Schwimmen gehen im Hotelpool, anschließend Duschen, fertig machen und frühstücken gehen…in Ruhe den Koffer packen und auschecken….sooooooo

…und nun? Ich hatte mehrere Ideen und habe die meisten davon verworfen….ich bin also noch einmal runter zum Strand um die Atmosphäre zu geniessen…Später ging es dann von Zingst mit dem Auto in Richtung Fischland/Darß…dort gibt es den Ort Prerow und die Seemannskirche….davon hatte ich im Internet gelesen.

Auch in Prerow gab es natürlich einen Strand und die Ostsee…also bin ich hier eine Weile am Strand entlang gegangen und die Wellen waren hier noch wilder….

es war ja immer noch kalt und windig…..also bin ich durch den Wald in Richtung der Seemannskirche…eigentlich hätte ich mir die Kirche gerne von Innen etwas genauer angeschaut, aber obwohl es an dem Morgen wenig Menschen draussen gab, waren es mir zu Viele in der Kirche…na gut…dann bin ich halt weiter durch den Wald zurück zum Auto

Für meinen Rückweg hatte ich mich für den Weg über Wismar entschieden…und auch für einen kleinen Zwischenstopp in der Stadt. Ich mag Wismar….also blieb ich ungefähr 2,5 Stunden in der schönen Stadt….bin gemächlich herum geschlendert…war in einem Cafè, habe ich einem Geschäft noch eine tolle Sommerhose gesehen (und gekauft) und bekam dann richtig Hunger.

Lustig war: seit dem salz-lastigem Abendessen tags zuvor, hatte ich Lust auf Asia-Nudeln. Keine Ahnung warum…aber der Japp darauf blieb und ging nicht wieder weg.

Als ich dann beim Schlendern durch die Stadt, an einem Asia-Imbiss vorbei kam, habe ich mir eine große Nudelbox (ohne Fleisch) einpacken lassen, mich auf eine Bank in einer ruhigen Straße gesetzt und den Inhalt mit großem Appetit geleert…also nicht ganz, sondern nur ca. bis zur Hälfte…den Rest habe ich dann mit Nachhause genommen. Das war genau das Richtige….es war nichts besonderes….aber in dem Moment einfach nur lecker.

So gesättigt, ging es dann wieder in Richtung Heimat…es war voll auf den Straßen, doch es gab keinen Stau und gegen 19 Uhr war ich zuhause.

Jetzt war ich aber auch froh, wieder zuhause zu sein….3 Tage sind lang genug für mich, denn auch an dem Tag waren es etwas mehr als 13km die ich zu Fuß unterwegs war …

Abendessen – hätte gut werden können

Donnerstagabend hatte ich in einem gut bewertetem Restaurant einen Platz reserviert…weil es dort immer voll sein sollte.

Die Wirtin war super nett und ich hatte freie Platzwahl…hahaha es war nämlich um 19 Uhr Niemand da. Die Wirtin meinte auch, das es sehr ungewöhnlich wäre – wir haben uns ein bisschen unterhalten.

Ich hatte mich für das „gebratene Filet vom Seehecht „nordic flair“ entschieden…dabei aber schon auf die Sanddornsoße verzichtet. Sanddorn ist so gar nicht meines.

Der Teller kam und sah auch phantastisch aus….und der „Kartoffelstampf“ war echt ein Highlight…soooo lecker.

Wenn ich allerdings geahnt hätte, das sich hinter „Nordic Flair“ eine Würzmischung aus gefühlt 99% Salz bestehend, großzügig auf dem gesamten Fischfilet verteilt befindet, hätte ich die Chance gehabt, nur das Filet unterhalb der Haut zu essen.

So aber habe ich das Filet mit Haut und Würzmischung angefangen zu essen, bis mir dieser Salzgeschmack an Zunge und Gaumen so penetrant unangenehm auffiel, das ich fast nicht weiter essen konnte… ich habe mit Wasser und dem Gemüse versucht, diesen beissenden Würzsalz-Geschmack los zu werden….habe den Fisch dann umgedreht und versucht nur das weiße Fischfleisch zu essen…aber es ging nicht – ich wurde diesen Geschmack einfach mehr nicht los.

Als ich gefragt wurde, ob alles in Ordnung sei, und ich ihr versuchte zu erklären, das diese Würzmischung sehr unangenehm für mich ist, meinte sie: ohhh sie würze eben gerne salz-lastig und auf der Karte wäre es auch als „Nordic Flair“ angegeben. Sie bot mir aber auch gar nichts an, um es mir leichter zu machen (z.B. einen Salat oder Nachtisch als Ersatz, einen Schnaps zum Runterspülen, einen Preisnachlass) NICHTS …hmmm das fand ich dann weniger nett…

Also ließ ich den Rest des Fisches liegen, bezahlte was ich bezahlen musste und bin wieder gegangen. Schade – so komme ich bestimmt nicht wieder.

Aber das kommt auch davon wenn Gastronomen versuchen zu innovativ zu sein und sich nicht mehr darauf verlassen, das gute Produkte kein Shi-Shi brauchen um gut zu schmecken…ohne diese reichhaltige Würzmischung wäre das ein tolles Gericht gewesen und wozu brauche ich z.B. bei einem Zanderfilet eine gratinierte Banane mit Käse?

Ich hätte mir vorher die Speisekarte genauer anschauen sollen…

Ostsee-Strand – kilometerlange Wanderungen

Am 2. Urlaubstag habe ich, nach dem Schwimmen und einem sehr guten Frühstück im Hotel, wieder meine Wanderschuhe angezogen, meinen Thermobecher mit Kaffee gefüllt (ein Hoch auf diese kleinen Kaffeestationen auf den Zimmern…und die Kaffee-Sticks hatte ich selber mitgebracht..genauso wie den Tee) habe also meinen Rucksack gepackt und bin wieder runter zum Strand.

Und wenn Jemand etwas anderes erwartet hat, nein ich habe nichts anderes gemacht, als wieder bis zur Wasserlinie zu laufen und dann immer daran entlang….und immer weiter in Richtung Osten der Insel.

Was waren auch an diesem Tag nur wenige Menschen so früh am Strand…und selbst wenn es mehr gewesen wären..das hätte sich, auf der langen Strecke, echt gut verlaufen.

Zwischendurch habe ich mich am Rande des Strandes auf meinem Thermo-Sitzkissen niedergelassen und eine Decke zum Unterlegen hatte ich auch dabei…denn auch für diesen Tagen waren nur maximal 13 Grad angesagt.

Nach fast 2 Stunden habe ich den Strand verlassen und  versucht einen Weg durch den angrenzenden Wald zu finden…es gibt tatsächlich nur ganz Wenige Wege hinein.

Den Weg den ich dann gefunden habe, war naja…erst einmal als „Reitweg“ deklariert und dann auch noch als Teil einer Re-Naturierungsmaßnahme zur Wiedervernässung…okay, also trockenen Fußes bin ich da nicht durch gekommen…aber wann hat es mich schon jemals davon abgehalten einem Weg zu folgen. hahaha

Später zweigte sich der Weg dann  und war nun als Kutschweg und später als Wanderweg ausgeschildert… Immer wieder habe ich mich zwischendurch niedergelassen..habe die Luft bewusst eingeatmet und die Stille genossen…

und erst jetzt im Wald habe ich bemerkt wie unglaublich laut die Wellen am Strand sind…die Wellen hier sind wesentlich stärker, als auf Rügen…dort waren es kleine sanfte Wellen, die leise ans Ohr drangen. Hier sind die Wellen ausdauernd kräftig.

Als es dann nicht mehr im Wald weiterging, bin ich zurück zum Strand, bis ich wieder im Ort ankam.

Für das  verspätete Mittagessen gab es ein paar Kleinigkeiten aus dem nahegelegenem Supermarkt: etwas Obst, Joghurt und ja auch eine kleine Flasche Sekt (Piccolo) um auf mich selbst anzustoßen..denn es war ja mein 58.Geburtstag.

Für den Abend hatte ich in einem Restaurant im  Neben-Ort einen  Tisch für mich reserviert….deshalb wollte ich vorher nur etwas Leichtes essen.

Letztlich hatte ich auch an diesem 2. Tag mehr als 16 km zu fuß zurück gelegt…die meiste Zeit wieder einmal auf weichem Sand oder weichen Waldboden…

Also ein gelungener Tag für mich.

an dieser Weite kann ich mich kaum  satt sehen…