Über der Stadt

Über der Stadt

Manchmal ist es auch gut oberhalb einer großen Stadt zu wohnen. Die Luft ist besser…und manchmal scheint auch oben die Sonne und über der Stadt liegt eine Dunstglocke…

Mein Spaziergang gestern zum Bürgerbüro endete an dem Schild „montags geschlossen“….nun gut – dann eben nicht….also bin ich einfach weiter gelaufen…wieder in den Taunus…durch einen verwilderten Park…über kleine schmale Wege bis in den Wald…bis zum Opel-Zoo und auf der anderen Seite wieder zurück nach Schnöselhausen.

Die Sonne scheint ohne Wolken am Himmel… im Wald ist es schattig und es geht ein leichter Wind…Aber auf dem Rückweg hab ich dieses Bild von Frankfurt geschossen.  Und so ganz nebenbei war ich noch 1,5 Stunden im Wald wandern. Herrlich entspannt, ruhig und im Wald  und gut geschützt vor der Sonne und  weitweg vom  Lärm Zuhause  von Schule, Kindergarten und Kirche und den Straßenbauarbeiten.

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Verwirrung im Wald

Dieses Mal WOLLTE ich wirklich den Beschilderungen im Wald folgen….damit ich erst ja nicht auf die Idee komme, wieder quer-feld-ein zu laufen und dann nicht mehr weiß wo ich bin.

Aber mal ehrlich bei DEM Schilderwald… ich hatte mich für einen Wanderweg entschieden, aber bereits ab der 3.Abzweigung wurde der dann gar nicht mehr angezeigt…..tztztz  also hab ich es gemacht wie immer…einfach drauf los…und ich hab mich Nicht verlaufen.

Termine, Sport und Planungen

Mit meinem Sportprogramm an diesem Wochenende bin ich trotz des unbeständigen Wetters sehr zufrieden…ich hab mal wieder meine Gewichtsmanschetten und den Schwingstab hervor geholt…lach….

Sa:

½  Einheit Bodenübungen f. Rücken/Bauch/ Schultern und Arme zuhause

¼ Einheit Ausdauer  zuhause

1 Einheit Ausdauer  draußen (mal wieder  1 Stunde wandern rund um Schnöselhausen)

So:

1 Einheit Krafttraining im Fitnessstudio (Beine / Rücken / Bauch)

1 Einheit Ausdauer im Wald (1 Stunde wandern im Taunus)

 Da ich diesen Sonntag eigentlich anders verbringen wollte, werde ich das auf die nächste Woche schieben…ich hab ja noch eine Woche Urlaub….evtl. fahre ich doch noch mal für 1-3 Tage weg…aber das entscheide ich wieder mal sehr spontan.

Ein paar fixe Termine hab ich noch, die sich nicht verschieben lassen,  zwei Termine kommen noch hinzu die zwar nicht fixiert sind, aber da kann ich kurzfristig auch ohne Termin hin …aber bis Mittwoch sollte das alles erledigt sein: Einschließlich der noch anstehenden Steuererklärungen…seufz.

Also Montag und Dienstag bin ich voll verplant. Den Rest der Woche steht zur freien Verfügung. Und ich hab schon ein paar Ideen was ich an diesen Tagen machen möchte…mal sehen, was sich davon in die Tat umsetzen lässt.

Mein Leben – Zwischenstand-Meldung

Mir geht es erstaunlich gut. Ich fühle mich körperlich wohl…wenn man mal von den ständigen Kopfschmerzen absieht, die aber vom Wetter herrühren.

Mein seit Jahren andauerndes Problem mit dem  Magen-Darm hat sich vollständig erledigt. Auf der einen Seite lässt mein Stress langsam nach, aber das Problem mit dem Darm begleitet mich schon seit ca. 15 Jahren und kann nicht nur mit dem Stress des letzten Jahres erklärt werden. Nach einer  NUR 3wöchigen Tabletten-Kur gegen Reizdarm mit dem Bakterium : Bifidobakterienstamm, sind die schmerzhaften Symptome verschwunden …unglaublich. Hätte ich das gewusst, wie einfach das geht, hätte ich es schon viel früher gemacht.

Die Haustaubmilden-Allergie hab ich im Griff (nur bei Nutzung der Klima-Anlage im Auto oder im Büro hab ich danach wieder Probleme)….und ich hab das „Encasing“ der Bettwäsche wieder runter genommen…das sind ja auch Kunstfasern und ich hab es nicht vertragen…obwohl meine eigene Bettwäsche darüber war, hab ich mich  fast „zu-tode-geschwitzt“… das ging leider gar nicht. Okay – wenn die Hitzewallungen dann irgendwann einmal vorbei sind, versuche ich es erneut…bis dahin heißt es eben, wöchentlich das Bett neu beziehen und auch das gesamte Kopfkissen ab in die Waschmaschine. Die Bettdecke 1x im Monat ebenfalls waschen. Aber immer noch besser als jede Nacht von den Füssen bis zum Kopf nacssgeschwitzt zu sein.

Blutdruck und Herz geht es auch wieder gut….aktuell hab ich keine Probleme ( bin aber auch seit 1 Woche im Urlaub)

Mein Körper insgesamt macht alles was er soll….er funktioniert einwandfrei…und die Einheiten im Fitnessstudio mit Kraft-, Ausdauer- und Pilates-Training bekommen mir super gut. Ich bin gelenkiger als noch vor 2 Jahren… hab keinerlei Schmerzen im Rücken oder sonstwo.

Seelisch bin ich ausgeglichen und entspannt (nur nicht beim Autofahren – da gerate ich doch noch sehr schnell in Rage)…trotzdem – ich fühle mich wohl. Bin nicht einsam und vermisse gerade nichts … Ich genieße meine freie Zeit, bin auf meine ruhige Art neugierig und unternehmungslustig. Habe Augen und Ohren offen und nehme wieder viele Kleinigkeiten  in der Natur wahr. Meine Umgebung signalisiert mir eine sehr positive und gelassene Ausstrahlung…ich komme wieder leicht mit Menschen ins Gespräch und erhalte positives Feedback.

Fühle mich frei und selbstbestimmt und hoffe, dass es noch eine Weile so bleibt .

Kleidungs-Dilemma

Wann hat es eigentlich angefangen so schwierig zu sein die RICHTIGE Kleidung zu tragen.

Durch den kommenden Umzug bin ich mal wieder in Verhandlung mit mir selbst…WAS nehme ich mit, WAS  brauche ich nicht mehr, WAS möchte ich behalten, WAS passt mir noch…

Ich bin entsetzt über mich selbst, wieviel sich in nur 3 Jahren hier angesammelt hat. Vor allem Kleidung. Bereits vor ein paar Wochen habe ich schon mal 13kg!!!! Kleidung per Paket zu meiner Schwester geschickt.

Ich liebe Kleidung und kaufe gerne Neues. Der Körper verändert sich, die Mode verändert sich und auch mein Geschmack für Mode ändert sich.

Als ich noch aktiv getanzt habe,  hab ich gerne weite Marlene-Hosen angezogen, dazu dann Oberteile die locker auf die Hüften fielen, oft Pullover/Shirts mit Fledermaus-Ärmeln, zusammen ergibt das eine X-Silhouette, was ich als schön empfinde. Dieser Stil betonte meine Körpermitte. Oder kurze Hosen und Röcke: die betonten meine Beine.

Nun ist meine Körpermitte nicht mehr ganz so schlank, also trage ich lieber weitere Oberteile…kombiniert mit den Marlene-Hosen sieht das aber nur für einen Moment gut aus….schon nach ein paar Minuten finde ich mein Spiegelbild unförmig…Neeeein, das geht nicht mehr. Seitdem trage ich liebe enganliegende Hosen: also Jeggings oder Skinny-Jeans: das geht super mit den weiten Oberteilen – kaschiert die Körpermitte und betont die Beine ohne diese zu sehr zu zeigen.

Die ganz kurzen Hosen und Röcke hab ich schon vor 1-2 Jahren radikal aussortiert, ebenso die dazu gut passenden Stiefel (Overnknees mit über 50 sieht eher lächerlich aus).

Seit dem ich Jeans trage (was nicht so lange ist, wie man glauben könnte – ich hab erst mit Mitte 30 angefangen Jeanshosen für mich zu entdecken) liebe ich die Jeans mit gerade geschnittenem Bein und unten leicht ausgestellt (Boot-Cut)….das streckt die Beine, aber nur wenn die Oberteile bis maximal zur Hüfte gehen…Jetzt mit den längeren und Oberteilen wirkt auch das sehr schnell plump und unförmig. Mit der Notwendigkeit die Shirts etwas weiter zu tragen, MUSS aber auch die Länge der Shirts angepasst werden, sonst wirkt es sehr schnell wie ein Kasten ohne sichtbare Figur.

Okay: Also Shirts/Blusen etwas weiter geschnitten, damit aber etwas länger, damit geht es nicht mehr mit Marlene-Hosen oder Bootcut-Jeans. Dafür trage ich dann Jeggings, Skinny-Jeans und Bleistiftröcke: also alles eng-anliegend unten herum.

Aber das ist auch nicht ganz einfach, weil zu enganliegende Hosen  an Hüfte und Bauch bedeuten, sobald ich mich bewege rutschen die kleinen Pölsterchen über den Hosen-/Rockbund und zeichnen sich unter den Shirts ab. Also hab ich beim Kaufen von Röcken lieber ½ Kleidergröße zu groß gekauft und diese dann zur Schneiderin gebracht um die dann zu weite Form in eine Bleistiftform abnähen zu lassen…das wirkt übrigens mit weiten Pollpullovern und Boots im Winter auch klasse.

Aus den ganz kurzen Jeanshosen  für den Sommer sind inzwischen halb-lange  bis zum Knie geworden und in diesem Sommer gibt es diese Hosen aus den 50er Jahren die enganliegend knapp bis über die Knie reichen…die sind perfekt…ich finde meine Beine zwar schön…aber nicht die Kniescheiben. So kann ich die Hosen auch ohne Strumpfhosen anziehen….und dazu passen Sneaker wunderbar.

Ich liebe auch die aktuell gerade geschnittenen kurzen Kleider, leider sind die nach dem Waschen oft 1-2cm kürzer als beim Kauf,  und damit zu kurz um es tatsächlich als Kleid zu nutzen…aber mit einer halblangen Jeggings geht das dann auch wieder.

Als nächstes Hindernis beim täglichen Aussuchen meiner Kleidung aus den Schränken kommen noch die Stoffe hinzu. Durch die Wechseljahre mag ich manche Stoffarten nicht mehr auf der Haut, bei vielen Kleidungsstücken bekomme ich schon nach wenigen Minuten Schweißausbrüche. Vor allem bei Mischgeweben mit Polyester, aber auch pure Viskose-Shirts vertrage ich nicht oder hohe Elastan-Anteile sind aktuell nicht ganz so einfach…seufz….Am besten ist Baumwolle oder Leinen

Also es ist  aktuell nicht leicht mich so zu kleiden das ICH mich wohl damit fühle…und aus dem Grund hab ich auch so viele Klamotten.  Aber jetzt ist erst einmal Schluss damit…ich hab beschlossen:

1.     Bis zum Winter kaufe ich keine neue Kleidung mehr hinzu

2.     Ich sortiere jetzt weiter meine Kleiderschränke aus

Auch so bleiben meine Schränke weiter gut gefüllt und ich kann mich ordentlich anziehen…und im Winter im hohen Norden brauche ich bestimmt ein paar warme Pullover mehr als ich jetzt besitze…aber erst dann 🙂

Unaufgeregtes Wochenende

Endlich mal wieder ein Wochenende ab dem ich nichts machen MUSS…

aber eben kann….wenn ich denn will.

Samstag hab ich dann auch tatsächlich mal ausgeschlafen. Im eigenen Bett ist es immer noch am Schönsten…kein Hotelbett hat MEINE Matratze … Ich hab lange mit dem Kaffee auf dem Balkon gesessen und einfach das Grün der Bäume und Büsche genossen…und Pläne für den Tag gemacht…. Okay – also Aufräumen kann ich auch Morgen noch – ich wollte das schöne Wetter draußen genießen.

Okay – also bis mittags hab ich dann  „rum-gepröddelt“….und mir seit Monaten mal wieder Pfannkuchen gebacken…Der Plan stand  da schon fest…ich fahre mit dem Fahrrad nach Frankfurt in die Innenstadt, zur  Kleinmarkthalle. Von hier aus sind das ca. 15km bei direktem Weg bis in die Innenstadt…bei strahlendem Sonnenschein ….

Durch Waldstücke und durch Felder, mit einigen verschlungenen Wegen waren es dann ziemlich genau 20km….herrlich zu fahren. Etwas geschockt war ich von den Menschenmassen in Frankfurt….Gerade rund um die Kleinmarkthalle gab es ein Weinfest…da war es nicht möglich mit dem Fahrrad durch zu kommen…viel zu viele Menschen. Ich hab mein Fahrrad also auf der anderen Seite abgestellt und bin von dort aus durch die Markthalle geschlendert…..ohhhhhh – GUT das ich mit dem Fahrrad dort war (oder auch schade) sooo viel frische Kräuter in Töpfen… und Blumen und  Gemüse, frische Pasta….. ich konnte aber  nur so viel kaufen, wie ich im Rucksack angenehm tragen kann…lach… also blieb es bei 1,5kg Kartoffeln und ein paar Zwiebeln….in den letzten Wochen hab ich im Supermarkt immer nur Kartoffeln aus Ägypten usw. gefunden – die kaufe ich aus Prinzip nicht.

Von meiner Idee ein Glas Wein in der Markthalle zu trinken, hab ich kurzerhand abgesehen…bei den  Massen an Menschen macht mir das keinen Spaß. Stattdessen bin ich lieber in die Fußgängerzone in ein Cafe gegangen. Aber auch hier waren Horden von Menschen….und die Chistlichen  Missionierer waren überall lautstark am Werk, mit Musik und mikrofon-verstärkten Predigten das jeder zu Gott finden kann.

Sorry, aber das ist für mich Zwangs-Missionierung…man konnte diesen Predigten nur auf eine Art entgehen – die Fußgängerzone meiden. Ich blieb trotzdem und versuchte es zu ignorieren…keine Chance. Die Bedienung meinte das wäre letztes Wochenende auch schon so gewesen, sie würde das langsam mürbe machen. Kann ich gut verstehen. Jeder kann glauben was er will….und darf auch gerne versuchen andere davon zu überzeugen, aber dann bitte in einer Lautstärke die es anderen ermöglicht in einiger Entfernung normal zu sitzen ohne  das einem die Worte in den Kopf gehämmert werden.  …

Ich blieb aber trotzdem, immerhin war ich extra in die Stadt gefahren. Bis auf die „Lärmbelästigung“  war es ja auch schön…ich bin dann noch etwas herum geschlendert und hab mich nach ein paar Stunden wieder auf den Heimweg gemacht….in Richtung Taunus – bergauf… So richtig Lust den GANZEN Weg jetzt wieder bergauf zu fahren hatte ich nicht mehr. Also hab ich ca. auf halber Strecke die S-Bahnstation angesteuert und bin den Rest des Weges mit der  Bahn gefahren…GRINS ….jaaa – etwas faul war das schon….aber schön.

Am Abend hab ich dann noch meinen großen Balkon sauber gemacht, die Holzdielen geschrubbt…die Spuren des Winters beseitigt…und später hab ich dann noch in der gesamten Wohnung, Staub gewischt, das Bett bezogen, die Böden gesaugt und nebelfeucht „gefeudelt“…lach….mit dieser blöden Hausstaub-Milben-Allergie muss ich das jetzt ständig machen…

Sooo und als Belohnung hab es dann die frischen Kartoffeln, in Schale gekocht – nur mit Salz und Butter – ein Gedicht ….

Stille am Morgen

Ich liebe die Stille am Morgen. Es ist Sonntag und ich sitze bei 7Grad auf meinem geschützten Balkon. Natürlich in eine dicke  Jacke und mit Schal, Decke über Füße und Beine. Eine Tasse Kaffee dampft  und schmeckt himmlisch.

Es ist friedlich und still, nachdem die Glocken jetzt fertig geläutet haben. Ich schaue auf die Bäume und Büsche, die von der Sonne  beschienen werden, aber die noch nicht genügend Kraft hat, die Luft zu erwärmen. Aber es ist eine freundliche Atmosphäre. Überall zwitschert es, und es raschelt am Boden… Die Büsche und Bäume haben inzwischen wieder genug Blätter um mir das Gefühl von geschützter Abgeschiedenheit zu vermitteln, so das sogar die Fahrgeräusche der Autos kaum stören…

Mein Balkon liegt weiterhin im Schatten und wird neben mir, auch von Meisen, Rotkehlchen und anderen Vögeln bevölkert. Und die kleinen Eichhörnchen hadern damit, dass neben den Nüssen, nun auch noch ich dort bin…aber langsam gewöhnen sie sich wieder daran.

Mein Körper fühlt sich beansprucht an, ich war gestern wieder einmal beim Pilates-Kurs….Lach und inzwischen hab ich drei verschiedene Trainer erlebt, die es sehr unterschiedlich gestalten. Mir gefallen alle 3 Varianten…und auch dieses Mal merke ich im Nachhinein alle meine Muskeln.

Wie immer, hab ich  wenig Freizeit und schaffe es daher nicht so oft in die Kurse, wie ich gerne möchte. Aber dafür bin ich mehrfach in der Woche spät abends noch wandern … Durch  den Ort und um den Ort herum. Es gibt hier viel Grün…und Felder und Wege. Im Dunkeln gehe ich nicht unbedingt durch den Wald oder Park, möchte mir ja nicht die Haxen brechen….das hebe ich mir für die schönen Tage auf. Solche Abend-Wanderungen dauern zwischen 30 Minuten und  2 Stunden,  je nachdem wie mein Fuß mit macht…länger geht leider nicht, auch nicht mit den Einlagen und Super-Wanderschuhen. Aber ich bin froh überhaupt bis zu 2 Stunden am Stück laufen zu können. Meistens fangen sie Schmerzen aber bereits nach 1 Stunde an und ich muss pausieren, den Schuhe ausziehen, danach die Schnürung noch enger machen…dann geht es wieder ein kleine Weile.