Schwimmen, Regen und Dampf

Mit einem frisch gereinigten Auto ist es auf jeden Fall schöner eine längere Strecke zu fahren…durch meine vielen Spaziergänge, Walkingrunden oder Wanderausflüge mit den groben Wanderstiefeln, landet doch eine Menge Sand, Kies und Dreck im Auto.

Auf der Fahrt nach Flensburg, Samstagmorgen ,konnte ich, auch ohne Blick in den Kalender, feststellen das in NRW die Sommerferien begonnen hatten. Die meisten Autokennzeichen die mit mir noch weiter nach Norden wollten, stammten aus dem bevölkerungsreichstem Bundesland in dem ich groß geworden bin…viele KFZ-Kennzeichen sind mir daher vertraut oder zumindest geläufig. Es war voll auf der Autobahn, aber es floss ohne Stau und ich kam kurz vor dem verabredeten Zeitpunkt bei Schwester+Schwager an.

In den letzten Tagen hatten wir uns darauf verständigt, das wir beim ursprünglichen Plan bleiben und nicht zur Kieler Woche fahren. Wir werden am Abend auf dem Balkon grillen und zuvor geht es kurz vor die dänische Grenze zu einem großen Hotel, das einen Innenpool und einen riesigen Außenpool, sowie einige Saunen auch externen Gästen anbietet. Die Beiden waren vor der Pandemie oft dort und hatten noch Gutscheine….und mich dorthin eingeladen.

Das Wetter war super sonnig und windstill…wir schwammen also draußen und gegen Mittag hatten wir fast den gesamten Außen-Pool und auch die Saunen, für uns alleine. Und während meine Schwester und ich in den verschiedenen Saunen waren, hat mein Schwager die Zeit im Pool oder auf dem Liegestuhl verbracht.

Wir konnten also ziemlich ungestört unsere Bahnen ziehen….endlich mal wieder richtig schwimmen und das in einem nur leicht kalten Außenpool, bei Sonnenschein…ich fühlte mich wie im Urlaub.

An einen Sonnenschutz hatte ich jedoch nicht gedacht….meine Schwester ist fast immer für ALLE Gelegenheiten gerüstet.. so auch für diesen….aber letztlich hatten wir am Ende des Tages trotzdem einen leichten Sonnenbrand….bei mir war es nur zum Glück ganz leicht unterhalb meiner empfindlichen Augenpartie.

Im Laufe des frühen Nachmittags zogen sich immer mehr Wolken über uns zusammen und die Außentemperatur nahm schlagartig ab, so das ich das vorher als kalt empfundene Wasser, auf einmal als angenehm warm empfand……da war es, das eigentlich schon für den Vormittag angesagte Regenwetter…und während wir bereits wieder in den Umkleiden waren, prasselte der Regen runter.

Nur ein paar Meter weiter, an einem Stand gab es dann noch das unbedingt notwendige original dänische Hotdog…da hatte der Regen gerade wieder aufgehört und es entstand eine sehr surreale Atmosphäre.. Der auf den aufgeheizten Asphalt treffende Regen verdampfte und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so richtig sichtbar…auf dem gesamten Gelände dampfe der Boden. Das sah gespenstisch aus.

Es war schön, wieder ausgiebig schwimmen und tauchen zu können….aber ich war dann auch platt, als wir später, schon wieder bei Sonnenschein, auf dem Balkon saßen….bei leckerem Eiskaffee….und ich brauchte mich um nichts zu kümmern…..

Spaziergang durch die Waschküche

Freitag war es warm und es wurde wärmer und wärmer….und als kurz nach 14 Uhr der leichte Regen in Hamburg begann, wurde es nicht besser – Zeit ins Wochenende zu gehen….obwohl der Schreibtisch noch gut gefüllt war, aber das kann auch bis Montag warten.

….und obwohl es leicht nieselte bin ich mit dem Auto in eine Waschstraße in der Nähe gefahren, die auch Innenraumreinigung anbieten….ich hab seit Monaten mein Auto nicht mehr gewaschen…mich jetzt aber selbst hinzustellen und das Auto von Innen zu putzen fand ich nicht verlockend….In dieser Firma wird für 35 EUR wird das Auto von Außen und Innen gereinigt und die machen das richtig gut, wovon 20 EUR auf die Innenreinigung entfallen. Samstag fahre ich übers Wochenende zu Schwester+Schwager…da wollte ich gerne ein sauberes Auto haben.

Mit dem sauberen Auto ging es dann durch den leichten Nieselregen nach Hause…dort regnete zwar noch nicht, aber die Luft wurde unangenehm schwül.

Als ich mich um kurz nach 20 Uhr zu einem langsamen Spaziergang entschloss find es auch gerade an zu töpfeln…es waren immer noch 25-26 Grad und mit jedem Schritt und jedem Atemzug schien es, als ob weniger Sauerstoff in meinen Lungen ankommt.

Auch dieser Regen brachte keine Erleichterung…keine Abkühlung, und das obwohl ich keine Jacke anhatte und der Regen auf Kopf und Arme tropfte….Die feuchte warme Luft brachte den Waschküchen-Effekt die Hitze des Tages kann durch den kälteren Regen nicht entweichen, alles vermischt sich zu einem unangenehmen feucht-warmen Brei der auf der Stelle verharrt…aber ich war trotzdem froh eine kleine Runde gelaufen zu sein, auch wenn ich anschließend am ganzen Körper mit Schweiß überzogen war.

Nachdem ich mich ausgiebig vom Schweiß befreit hatte, hab ich mir seit Wochen mal wieder ein Glas Wein gegönnt…zugunsten meines Blutdrucks und meinem allgemein Wohlbefinden hatte ich darauf verzichtet. Jetzt saß ich zufrieden auf der Couch und hab mein Wochenende eingeläutet.

Und bei Waschküche fällt mir noch ein: Ich hab dann auch mal ein Fazit gezogen für das feste Haar-Shampoo, feste Haarspülung und normale Körperseife, welche ich jetzt mehr als 1/2 Jahr benutze: Ich hatte Glück mit der Auswahl, meine Haare haben sich gut daran gewöhnt, sind schön glänzend und lassen sich gut kämmen…das Feste Shampoo schäumt gut und ist auch ideal, um mal eben die Haare am Waschbecken zu waschen…es verteilt sich gut, ist ergiebig und lässt sich leicht wieder ausspülen. Für Unterwegs (also Sport oder Reisen) hab ich jetzt eine große Seifendose, da liegen alle 3 Seifen gleichzeitig drin. Das nimmt auch weniger Platz weg, ist nicht so schwer….einzig, man muss sich merken welches Seifenstück für was ist und welche Sorte man gekauft hat (dafür hab ich am Anfang die Papp-Verpackung aufbewahrt hahaha). Also ich bleibe dabei und brauche keine Plastikflaschen mit Shampoo, Seife oder Haarspülung mehr zu kaufen. Das fühlt sich richtig an.

Wieder auf dem Sattel

Es ist früher Morgen und ich sitze auf meinem Balkon und freue mich über die noch morgentliche Stille ….es sind angenehme 18 Grad…da nutze ich doch diese frühe Stunde für einen Kaffee draußen. Der Tag soll ja noch richtig warm werden.

Ich weiß gar nicht warum, aber inzwischen ist schon Mitte Juni und bisher hab ich mein Fahrrad in diesem Jahr noch gar nicht genutzt. schon vor Wochen hatte ich es aus dem Fahrradkeller geholt und in die Tiefgarage gebracht. Der Boden im Fahrradkeller wurde neu gemacht und alle Räder mussten für eine kurze Zeit weichen. Nun steht es also hinter meinem Auto und wartet darauf, das es endlich los geht….und es wartet und wartet und dann laufe ich doch wieder meine Walkingrunden und lasse das Rad außer Acht.

Gestern Abend nun hab ich die Luftpumpe und einen Lappen geschnappt…und nach ein paar Minuten war mein inzwischen schon fast 16jahre altes Trekking-Cross-Rad schon wieder einsatzbereit.

Der Standplatz in der Tiefgarage hat einen enormen Vorteil…ich kann sofort ohne Mühe losfahren und noch besser, ich darf das Rad sogar hochoffiziell da stehen lassen…das hat mir meine Vermieterin im Frühjahr erzählt. Die Eigentümer-Gemeinschaft hat nämlich festgelegt, was jeder auf seinem Autostellplatz neben dem Auto, noch da abstellen darf. Einige hatten angefangen Koffern und Getränkekisten und alles Mögliche dort zu lagern…Jetzt gibt es Regeln und ein Fahrrad ist erlaubt. Hab ich schon erwähnt, das ich echt gerne hier wohne? Aaach ist das schön, es gibt klare Regeln und die hängen nicht von den Launen eines einzelnen Drachen ab.

Also hab ich mich in den Sattel geschwungen und bin ein paar Kilometer gefahren….und sofort war es wieder da, dieses Gefühl von Freiheit, welches ich immer verspüre, wenn ich ohne Weg und Ziel, ohne Verpflichtung und Zeitdruck mit dem Rad unterwegs bin….unbändige Freude, wie ich sie ja auch beim Kajak-Fahren erlebe.

Diese Leichtigkeit der Bewegung wurde aber dann schon nach ein paar Kilometern durch meinen Hintern beeinträchtigt….ach ja, da war noch was…Meine Kehrseite muss sich erst wieder an den Sattel gewöhnen.

Aber mein Ziel für diesen Tag hatte ich schon erreicht: die Hemmschwelle zum Rad zu Greifen ist wieder weg – keine Ahnung warum die überhaupt da war.

Jetzt können die kleinen Radtouren wieder beginnen…und die Kombitouren: Rad ins Auto, ferneres Ziel ansteuern, Radtour machen und später wieder mit dem Auto zurück. Die Kombination mit dem 9EUR-Ticket für die Bahn hatte ich zuerst ins Auge gefasst…das würde aber nur gehen, wenn ich morgens früh zu einem Ziel mit der Bahn fahre und den Rückweg per Rad antrete…denn ich denke an den Wochenenden werden die Züge weiterhin überfüllt sein. Aber es ist schön, jetzt wieder mehr Möglichkeiten zu haben…auch wenn ich vielleicht nicht alle nutzen werde.

Ich bin auf jeden Fall wieder auf dem Sattel.

Zähhhhhhhhh

Beruflich läuft es etwas zäh…und selbst die gelassenen Kollegen aus der Zentrale sind nicht mehr so „hygge“. Nachrichten werden neuerdings öfter nicht einmal mehr mit Anrede oder Grußformel am Schluss versendet, Smileys viel seltener genutzt….ausgetauscht wird nur noch der notwendige Inhalt…das Menschliche lässt rapide nach.

Ich habe Antennen für diese Art von Veränderungen im Verhalten von Menschen und mache mir so meine Gedanken. Z.B. wenn mein Chef mir um 23.29 Uhr eine Mail geschrieben hat und ich sehe das er um 7.04 Uhr schon wieder online ist und auf meine Antwort sofort reagiert….verschiedene Kollegen fast erschrocken Fragen zur Klärung von Sachfragen abblocken, weil sie keine Zeit mehr haben und eine Kollegin im technischen Bereich ihre Fragen und ihren Frust bei mir abläd und vorwurfsvoll meint: DU bist doch der Controller.

Ja – das in ich…Controller und kein Hellseher. Ich kümmere mich um das buchhalterische Zahlenwerk für das Projekt – aber an der Planung 2011, wo auf einem Grundstück nun die Zuwegung zu unserer Anlage genau liegt und wer welche Pflichten übernimmt, war ich nun wirklich nicht beteiligt und diese Information brauche ich auch für meine Arbeit nicht……ich hab dann mal den Kontakt zum damaligen Projekt-Manager empfohlen, ihr dann aber doch beim Suchen in der Datenbank geholfen.

Jetzt beginnen die 1/2 Jahres-Abschlüsse und für die Zentrale bedeutet es sogar: Jahresabschluss…die heiße Phase beginnt…und überall tauchen neue Probleme auf….ist eines gelöst, kommen zwei neue hinzu.

Dabei hab ich Glück, das ich bereits vorher einen kleinen Zeitpuffer herausarbeiten konnte…aber wenn das so weiter geht, ist dieser verbraucht, bevor ich auch nur in die Nähe meiner Abgabetermine komme…

Okay: Challenge accepted …. na klar schaffe ich das trotzdem..

Eine von 16 Millionen

…auch ich habe das 9EUR-Ticket für den Juni gekauft und bin damit eine von 16 Millionen Menschen in Deutschland.

Ob das Ticket auch alle nutzen, weiß ich nicht…ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen es zumindest für die 3 Tage in der Woche für die Fahrt zur Arbeit zu nutzen…denn die Anbindung mit der AKN von Quickborn nach Hamburg-Bahrenfeld ist ziemlich gut. Mein bevorzugtes Transportmittel ist das Auto.

Während der ersten 1,5 Jahre mit der Pandemie wollte ich partout nicht mit den Öffentlichen fahren…hab es von Pinneberg aus ein paar Mal machen müssen, als mein vorheriges Auto mehrfach zur Reparatur war…das war ganz okay, aber es hat mich nicht ganz überzeugt.

Nun also von Quickborn aus…ich brauche nur 5-6 Minuten zufuss von meiner Wohnung bis zur Bahn….fahre dann 8 Stationen mit der AKN, muss dann 1-2 Minuten am Gleis warten, um dann in die S-Bahn zu steigen…und nach wenigen Stationen Fahrt, laufe ich dann noch mal knappe 15 Minuten bis zum Büro. Reine Fahrzeit der Bahn 35 Minuten. Das ist wirklich eine sehr gute Anbindung und für den Moment fühlt es sich auch richtig gut an.

Die Bahn morgens früh ist erst ziemlich leer und war bisher in Hamburg zwar voll, aber nicht überfüllt….am Nachmittag dagegen ist es schon ziemlich voll…aber noch so, das jeder einen Sitzplatz bekommt, wenn gewünscht…aber dann ist an Abstand überhaupt nicht zu denken…aber es geht und ist auch auszuhalten.

Wieder mit so vielen Menschen in engerem Kontakt zu sein, ist jetzt nicht mein erklärtes Vergnügen, aber noch geht es…und durch die Masken die 99% aller Mitreisenden auch ordentlich tragen, wird es mir auch nicht zu unangenehm. Die Meisten verhalten sich ruhig, Lesen ein Buch oder schauen gebannt auf das Smartphone.

Aber ob ich das auf Dauer machen werde, weiß ich noch nicht…immerhin verbinde ich mit der Heimfahrt am Nachmittag auch noch den Besuch im Fitnessstudio, mache den Einkauf, fahre noch an das Elbufer oder in den Wald…..Dinge für die ich jetzt erst nach Hause muss, um erst einmal das Auto zu holen.

Aber die Bahnfahrt bringt tatsächlich auch wieder eine etwas straffere Führung in meinen Alltag…nix da mit: aaaach ich lese noch ein paar Minuten im Bett oder ich räume noch die Spülmaschine aus….jetzt heißt es: nach dem Wecker klingeln bleiben maximal 10 Minuten um wach zu werden…und dann gilt es einen straffen Ablaufplan einzuhalten, damit ich pünktlich um kurz nach 6 Uhr am Bahnsteig stehe. Jawohl – und bisher hab ich es an allen Tagen geschafft…hab bisher noch keine Bahn verpasst.

Ich finde es sogar lustig, das ich es so unkompliziert schaffe, mich wieder an einen straffen Zeitplan zu halten, hatte ich es in den letzten Monaten ja durchaus mal etwas schleifen lassen mit dem Aufstehen und ins Büro fahren…..ist doch egal ob ich um 7.00 Uhr oder 7:30 Uhr im Büro bin…die meisten Kollegen kommen erst gegen 9 Uhr.

Die Bahn wartet aber nicht auf mich…auch wenn ich dann einfach die nächste nehmen könnte….aber nein…..das fange ich gar nicht erst an. Und ja – es hat sogar etwas Beruhigendes, das ich mir um Verkehr und Parkplatz keine Gedanken machen muss.

Dafür rückt etwas anderes in den Vordergrund: das WETTER und damit verbunden auch die Kleidung. Und hier zeigen sich die Tücken des Bahnfahrens, die mich schon früher haben verzweifeln lassen.

Wenn es Morgens um 6 Uhr nur 11 Grad sind, dann brauche ich also eine Jacke die mich warm hält, denn auf den Bahnsteigen ist es immer zugig und Laufen muss ich ja auch noch vor und nach der Fahrt . Also ist es egal wenn für nachmittags 22 Grad und Sonne angesagt sind….ich brauche morgens eine wärmende Jacke…die ich dann am Nachmittag bei der Wärme nicht anziehe und trotzdem wieder mit nach Hause nehmen muss.

Und ich brauche Schuhe in denen ich einigermaßen gut Laufen kann, das sind dann aber nicht die, die ich normalerweise zu den Klamotten tragen würde, wenn es warm wird….aber auch noch Wechsel-Schuhe mitnehmen…neeee, das ist mir zu viel Geschleppe. Laptop + Unterlagen + Kaffeebecher+ Frühstück/Mittagessen und sonst noch Kram müssen ja eh schon mit. Okay bei 3 Tagen Büro am Stück, kann ich den PC im Büro lassen, dann muss er nur Mittwochs und Freitags mitgeschleppt werden.

Also alles hat Vor-und Nachteile….für den Juni finde ich das ganz okay…vor allem der Preis ist unschlagbar…Aber sobald das Wetter noch heißer wird oder aber regnerisch, werde ich wieder zum Auto zurückkehren….ich bin und bleibe einfach ein Autofahrer….

Bin wieder da

Bin wieder da

Wie schnell doch eine Woche vergehen kann….und ich hab einfach keine Muße gefunden, etwas zu schreiben…und wenn ich dann doch mal etwas Zeit hatte, war ich einfach zu müde.

Wie schon öfter, hab ich einfach gedacht alles ist wieder im Lot und ich bin so energie-geladen, wie vor der „Grippe“. Aber meine körpereigenen Akkus fühlen sich zwar aufgeladen an, halten aber nicht mehr so lange….ich komme immer noch schnell an meine körperlichen Grenzen und dann fühle ich mich ziemlich ausgelaugt und müde und es dauert einfach ewig lang, bis sich alles wieder normal anfühlt, nur um wieder fest zustellen: neee – die Power reicht nur für kurze Zeit.

Die Arbeitstage in der letzten Woche, waren gut gefüllt und Abends hab ich Wohnung und den restlichen Balkon sauber gemacht…denn für das Wochenende hab ich Besuch aus Hessen erwartet…meinen ehemaliger Tanzpartner.

Wir hatten Karten für ein Musical in Hamburg und nach 2 Jahren mit Pandemie, Insolvenz des Musicals „Cirque du Soleil Paramour“ in 2020 usw. hatten wir letztlich unsere Gutscheine für ein anderes Stage-Musical in der Neuen Flora in Hamburg getauscht und letzten Freitag war es dann soweit.

Im August 2021 war ich ja in Frankfurt und Umgebung im Urlaub und da hatten wir einen sehr schönen angeregten Abend gehabt und da auch bei ihm so einiges los war, in den letzten Monaten, haben wir nur ganz selten telefoniert…es gab also eine ganze Menge zu erzählen…. und dazu blieb fast ein ganzes Wochenende Zeit.

So toll das Wochenende auch war, schön, anregend, lustig und unterhaltsam….so leer gesabbelt, war ich Sonntagmittag, als ich ihn am Flughafen abgesetzt hatte….seitdem bin ich fast ununterbrochen müde…hab jetzt mal mit ein paar Mineralstoffen und Vitaminen nachgeholfen…und so langsam kommen die Kräfte zurück.

Dabei haben wir keinen Drauf gemacht, waren Essen, am Hamburger Elbufer spazieren und im Moor, haben lange auf meinem Balkon gesessen und auch in der Wohnung und und…also kein Action-Programm.

Hab auch fast keinen Alkohol getrunken, ich hab natürlich die Fahrerei übernommen, ihn ins Hotel gefahren, morgens wieder abgeholt…..einzig ich bin die gesamte Woche sehr spät ins Bett gekommen und sehr früh wieder aufgestanden. Immerhin fahre ich jetzt an den Bürotagen mit der Bahn zur Arbeit (das 9EUR-Ticket lässt grüßen).

Wandern – im Moor um die Ecke

Wandern – im Moor um die Ecke

Der Pfingstmontag hat mich gegen Abend dann doch noch aus dem Haus getrieben…das Wetter war einfach zu schön.

Kurzerhand hab ich die neuen Wanderschuhe und den Rucksack gepackt und ab ging es in das Moor direkt hier um die Ecke….ich wollte einmal außen herum laufen, das bedeutet in der kleinen Version von „außen herum“ etwas mehr als 9km….

….und genau das hab ich auch gemacht….das Wetter war toll, es war geradezu himmlisch ruhig, die Aussicht über das Moor war perfekt:

Aber ich musste Pausen einlegen….mein Fuß machte sich unangenehm bemerkbar…aber so konnte ich den Blick eben noch länger in die Ferne schweifen lassen.

Was auf dem Titelbild so wunderbar weiß nach Blüten aussieht, ist Wollgras…das hat so einen herrlich weißen Flaum wie Baumwolle….das sieht toll aus.

Nach diesen 9,1km war ich nach der Dusche herrlich erfrischt und bin fast augenblicklich eingeschlafen….

Schnelle Erholung – Holmer Sandberge

Was mir in dieser Woche mal wieder richtig Freude bereitet hatte, war eine Walkingrunde am Abend in den Holmer Sandbergen….um diese Zeit sind nur wenige Menschen unterwegs und ich hab bereits die leichte Abendkühle .

Die Holmer Sandberge sind ein kleines Naturschutzgebiet im Kreis Pinneberg und laut Wikipedia handelt es sich um „Dünen am Rande des einstigen Urstromtales der Elbe“ .

Hier findet man eine schöne Heidelandschaft mit Sand, Heidekraut, Birken und Kiefern…und es sieht zu Jeder Jahreszeit schön aus und vor allem ändert es aus jedem Blickwinkel heraus sein Erscheinungsbild und wirkt so immer wieder anders….ich liebe dieses kleine Fleckchen Natur …vor allem am Abend:

Bei jedem Besuch hier geht die Ruhe der Umgebung auf mich über, ein Effekt der mich immer wieder erstaunt….und mit knappen 4km fühlte ich mich danach vollkommen erholt und erfrischt.

gegen die Wärme und für gutes Raumklima

Ansonsten hatte ich mir für den Feiertag und auch für dieses Wochenende nichts weiter vorgenommen.

Dafür hab ich das Dänisch lernen wieder aufgenommen. Während ich krank war konnte ich mich nicht dazu durchringen. Aber jetzt jetzt es wieder voran…und macht wieder Spaß und die kleinen Fortschritte ermutigen mich, weiter zu machen.

Außerdem mache ich zuhause wieder Kraftaufbau-Training und Gleichgewichts-Übungen. Ab der kommenden Woche kann ich dann auch wieder ins Fitness-Studio gehen…ich hab in dem Monat tatsächlich einiges an Kraft verloren und dann auch noch gute 3KG zugenommen…Mist…aber es war richtig, mich während dieser Grippe körperlich zu schonen…und natürlich hab ich in dieser Zeit mehr und auch ungesünder gegessen. Das kann ich gut akzeptieren und jetzt achte ich wieder auf eine vernünftige Balance.

Das Frühlingswetter macht ja auch gerade eine Pause und beschert mir dafür wieder, für die Walkingrunden am Abend, leicht kühles und nasses Wetter – genau das mag ich…ich atme gerne kühle frische Luft und weil ich ja zügig unterwegs bin, komme ich dann nicht so schnell ins Schwitzen. Ich ziehe lieber eine Jacke drüber und setze eine Mütze auf und hab dafür frische Luft in den Lungen, als das es zu warm ist.

Auch versuche ich mit den Thermovorhängen und mit Querlüften, die Temperatur in der Wohnung auf maximal 20-21 Grad zu halten….was in warmen Sommern nicht so einfach und manchmal schlichtweg unmöglich ist, aktuell sind es noch zwischen 19-20 Grad – das ist perfekt.

Mit jedem Jahr merke ich mehr, das ich Wärme nicht sonderlich mag und Hitze überhaupt nicht. Einen Wohnort im Norden Deutschlands zu haben, ist also goldrichtig. Hier ist es im Verhältnis zur Mitte Deutschlands immer etwas angenehmer vom Wetter her…allgemein schlechteres Wetter, mehr Wind, weniger Hitzerekorde,…und in der Kleinstadt hier, gibt es auch nicht diese Wärme-Inseln, wie in den zubetonierten Großstädten, die den Hitze-Effekt noch verstärken.

Deshalb hat das Thema: Gardinen, Jalousien und Rollos einen so hohen Stellenwert bei mir….es geht nicht nur um Sichtschutz, sondern auch um Hitze-Schutz im Sommer und Kälte-Schutz im Winter. Eine Klimaanlage kommt für mich aber überhaupt nicht in Frage.

Für das Schlafzimmer hab ich aber inzwischen zwei Geräte, die mir das Schlafen erleichtern können: einmal habe ich seit ein paar Jahren einen hochwertigen elektrischen Luftfilter. Den setze ich nur alle paar Wochen ein, um die Allergene im Schlafzimmer zu reduzieren, vor allem nach dem Putzen, um auch die aufgewirbelten Staubpartikel aus der Luft zu filtern. Den Filter brauche ich sogar nur noch selten…hab den gesamten Winter über keine Probleme mit der Hausstaub-Allergie gehabt.

Und als zweites besitze ich seit einiger Zeit einen elektrischen Luftbefeuchter im Schlafzimmer…denn im Frühjahr war die Luft in der gesamten Wohnung auf unangenehme Art viel zu trocken – das ließ die Schleimhäute austrocknen.

Beide Geräte kommen nur manchmal zum Einsatz und vor allem nur 2-3 Stunden bevor ich schlafen gehe und keinesfalls laufen die Geräte während ich schlafe.

Brot im Gusseisernem Topf backen

Das restliche Emmer-Mehl hab ich am Mittwoch zu einem Hefe-Brotteig geknetet, am Abend dann noch in einen gusseisernen runden Bräter/Topf umgefüllt und bis zum nächsten Tag ruhen lassen. Den Topf hatte ich vorher mit Backpapier ausgelegt, so bleibt das Brot, nach dem Backen, nicht im Topf hängen.

Das Ergebnis hat mich dann wirklich überrascht. Es ist toll geworden.

Obwohl es nur mit Hefe gebacken wurde, ist der Geschmack kräftig, die Krume fluffig und die Kruste angenehm knusprig. Ich hab es auch nicht mit Dampf gebacken, sondern mit der kombiniertem Umluft-Grill-Funktion – das war eher ein Versehen, denn Absicht…weil ich vorher einen Apfelkuchen kurz über-grillen wollte.

Das Brot lässt sich herrlich in Scheiben schneiden….belegt mit Butter und jungem Mai-Gouda oder meinem Favoriten im Moment: Butter, Tomatenscheiben, körniger Frischkäse, garniert mit Frühlingszwiebeln….LECKER:

Vorher hatte ich aus dem restlichen Buchweizenmehl und gemahlenen Mandeln einen Rührteig gemacht und mit vielen Apfelspalten belegt. Erst gebacken, dann leicht übergrillt und mit Zimt und Zucker bestreut.

Den Kuchen den hatte ich für Freitag, fürs Büro geplant…viele der Kollegen mögen Buchweizen, im Gegensatz zur mir….und so war es auch. Die beiden einzigen Kollegen, die neben mir, am Freitag im Büro waren, waren geradezu begeistert vom Ergebnis…für mich war der Kuchen okay….aber Buchweizen-Mehl kaufe ich trotzdem nicht mehr.