Der Magen im Reiz-Zustand

Nach den 3 Tagen an der Ostsee, hatte ich zum Glück noch das ganze Wochenende zur weiteren Erholung…und die Tage habe ich auch gebraucht…Samstag und Sonntag war mir überhaupt nicht nach Kommunikation.

Nach all dem Wandern und der vielen frischen Seeluft war ich körperlich ermattet hahahaa….aber nicht nur das.

Was ich bisher nicht erwähnt habe…ich habe seit fast 2 Wochen immer wieder anhaltende Magenschmerzen…mal gehen sie wieder und dann sind sie wieder da. Erst dachte ich ja, das ist psychosomatisch (also stressbedingt)…aber mittlerweile scheint es doch eine körperliche Ursache zu haben.

Da ich ja nicht gleich zum Arzt renne, habe ich mich seit meiner Rückkehr selber auf Schonkost gesetzt….d.h. ich lasse alles weg, was die Magenschleimhaut reizen könnte. Also gibt es keinen Kaffee, keine Früchte die Säure enthalten, nichts stark Gewürztes, nichts scharf Gebratenes, keine Schokolade..stattdessen gedünstetes Gemüse quasi ungewürzt, leichtes Kartoffelpürree, Zwieback, warmen Haferbrei, Naturjoghurt mit etwas Honig und nur leicht gebratene Hähnchenbrust (ohne Haut – seufz)…

…und ja meinem Magen geht es wieder viel besser…ich denke ich werde das noch bis Ende der Woche so mit der Ernährung beibehalten und dann sollte der Spuk auch wieder vorbei sein.

Normalerweise habe ich keinen empfindlichen Magen…keine Ahnung woher das kam. Früher hatte ich jahrelang einen stressbedingten Reizdarm…aber den habe ich überwunden, seitdem ich hier oben in Schleswig-Holstein lebe. Aber mein Magen hat immer alles vertragen….

Letzter Tag an der Ostsee

An meinem letzten Urlaubstag am Freitag, habe ich es ruhig angehen lassen…Schwimmen gehen im Hotelpool, anschließend Duschen, fertig machen und frühstücken gehen…in Ruhe den Koffer packen und auschecken….sooooooo

…und nun? Ich hatte mehrere Ideen und habe die meisten davon verworfen….ich bin also noch einmal runter zum Strand um die Atmosphäre zu geniessen…Später ging es dann von Zingst mit dem Auto in Richtung Fischland/Darß…dort gibt es den Ort Prerow und die Seemannskirche….davon hatte ich im Internet gelesen.

Auch in Prerow gab es natürlich einen Strand und die Ostsee…also bin ich hier eine Weile am Strand entlang gegangen und die Wellen waren hier noch wilder….

es war ja immer noch kalt und windig…..also bin ich durch den Wald in Richtung der Seemannskirche…eigentlich hätte ich mir die Kirche gerne von Innen etwas genauer angeschaut, aber obwohl es an dem Morgen wenig Menschen draussen gab, waren es mir zu Viele in der Kirche…na gut…dann bin ich halt weiter durch den Wald zurück zum Auto

Für meinen Rückweg hatte ich mich für den Weg über Wismar entschieden…und auch für einen kleinen Zwischenstopp in der Stadt. Ich mag Wismar….also blieb ich ungefähr 2,5 Stunden in der schönen Stadt….bin gemächlich herum geschlendert…war in einem Cafè, habe ich einem Geschäft noch eine tolle Sommerhose gesehen (und gekauft) und bekam dann richtig Hunger.

Lustig war: seit dem salz-lastigem Abendessen tags zuvor, hatte ich Lust auf Asia-Nudeln. Keine Ahnung warum…aber der Japp darauf blieb und ging nicht wieder weg.

Als ich dann beim Schlendern durch die Stadt, an einem Asia-Imbiss vorbei kam, habe ich mir eine große Nudelbox (ohne Fleisch) einpacken lassen, mich auf eine Bank in einer ruhigen Straße gesetzt und den Inhalt mit großem Appetit geleert…also nicht ganz, sondern nur ca. bis zur Hälfte…den Rest habe ich dann mit Nachhause genommen. Das war genau das Richtige….es war nichts besonderes….aber in dem Moment einfach nur lecker.

So gesättigt, ging es dann wieder in Richtung Heimat…es war voll auf den Straßen, doch es gab keinen Stau und gegen 19 Uhr war ich zuhause.

Jetzt war ich aber auch froh, wieder zuhause zu sein….3 Tage sind lang genug für mich, denn auch an dem Tag waren es etwas mehr als 13km die ich zu Fuß unterwegs war …

Abendessen – hätte gut werden können

Donnerstagabend hatte ich in einem gut bewertetem Restaurant einen Platz reserviert…weil es dort immer voll sein sollte.

Die Wirtin war super nett und ich hatte freie Platzwahl…hahaha es war nämlich um 19 Uhr Niemand da. Die Wirtin meinte auch, das es sehr ungewöhnlich wäre – wir haben uns ein bisschen unterhalten.

Ich hatte mich für das „gebratene Filet vom Seehecht „nordic flair“ entschieden…dabei aber schon auf die Sanddornsoße verzichtet. Sanddorn ist so gar nicht meines.

Der Teller kam und sah auch phantastisch aus….und der „Kartoffelstampf“ war echt ein Highlight…soooo lecker.

Wenn ich allerdings geahnt hätte, das sich hinter „Nordic Flair“ eine Würzmischung aus gefühlt 99% Salz bestehend, großzügig auf dem gesamten Fischfilet verteilt befindet, hätte ich die Chance gehabt, nur das Filet unterhalb der Haut zu essen.

So aber habe ich das Filet mit Haut und Würzmischung angefangen zu essen, bis mir dieser Salzgeschmack an Zunge und Gaumen so penetrant unangenehm auffiel, das ich fast nicht weiter essen konnte… ich habe mit Wasser und dem Gemüse versucht, diesen beissenden Würzsalz-Geschmack los zu werden….habe den Fisch dann umgedreht und versucht nur das weiße Fischfleisch zu essen…aber es ging nicht – ich wurde diesen Geschmack einfach mehr nicht los.

Als ich gefragt wurde, ob alles in Ordnung sei, und ich ihr versuchte zu erklären, das diese Würzmischung sehr unangenehm für mich ist, meinte sie: ohhh sie würze eben gerne salz-lastig und auf der Karte wäre es auch als „Nordic Flair“ angegeben. Sie bot mir aber auch gar nichts an, um es mir leichter zu machen (z.B. einen Salat oder Nachtisch als Ersatz, einen Schnaps zum Runterspülen, einen Preisnachlass) NICHTS …hmmm das fand ich dann weniger nett…

Also ließ ich den Rest des Fisches liegen, bezahlte was ich bezahlen musste und bin wieder gegangen. Schade – so komme ich bestimmt nicht wieder.

Aber das kommt auch davon wenn Gastronomen versuchen zu innovativ zu sein und sich nicht mehr darauf verlassen, das gute Produkte kein Shi-Shi brauchen um gut zu schmecken…ohne diese reichhaltige Würzmischung wäre das ein tolles Gericht gewesen und wozu brauche ich z.B. bei einem Zanderfilet eine gratinierte Banane mit Käse?

Ich hätte mir vorher die Speisekarte genauer anschauen sollen…

Ostsee-Strand – kilometerlange Wanderungen

Am 2. Urlaubstag habe ich, nach dem Schwimmen und einem sehr guten Frühstück im Hotel, wieder meine Wanderschuhe angezogen, meinen Thermobecher mit Kaffee gefüllt (ein Hoch auf diese kleinen Kaffeestationen auf den Zimmern…und die Kaffee-Sticks hatte ich selber mitgebracht..genauso wie den Tee) habe also meinen Rucksack gepackt und bin wieder runter zum Strand.

Und wenn Jemand etwas anderes erwartet hat, nein ich habe nichts anderes gemacht, als wieder bis zur Wasserlinie zu laufen und dann immer daran entlang….und immer weiter in Richtung Osten der Insel.

Was waren auch an diesem Tag nur wenige Menschen so früh am Strand…und selbst wenn es mehr gewesen wären..das hätte sich, auf der langen Strecke, echt gut verlaufen.

Zwischendurch habe ich mich am Rande des Strandes auf meinem Thermo-Sitzkissen niedergelassen und eine Decke zum Unterlegen hatte ich auch dabei…denn auch für diesen Tagen waren nur maximal 13 Grad angesagt.

Nach fast 2 Stunden habe ich den Strand verlassen und  versucht einen Weg durch den angrenzenden Wald zu finden…es gibt tatsächlich nur ganz Wenige Wege hinein.

Den Weg den ich dann gefunden habe, war naja…erst einmal als „Reitweg“ deklariert und dann auch noch als Teil einer Re-Naturierungsmaßnahme zur Wiedervernässung…okay, also trockenen Fußes bin ich da nicht durch gekommen…aber wann hat es mich schon jemals davon abgehalten einem Weg zu folgen. hahaha

Später zweigte sich der Weg dann  und war nun als Kutschweg und später als Wanderweg ausgeschildert… Immer wieder habe ich mich zwischendurch niedergelassen..habe die Luft bewusst eingeatmet und die Stille genossen…

und erst jetzt im Wald habe ich bemerkt wie unglaublich laut die Wellen am Strand sind…die Wellen hier sind wesentlich stärker, als auf Rügen…dort waren es kleine sanfte Wellen, die leise ans Ohr drangen. Hier sind die Wellen ausdauernd kräftig.

Als es dann nicht mehr im Wald weiterging, bin ich zurück zum Strand, bis ich wieder im Ort ankam.

Für das  verspätete Mittagessen gab es ein paar Kleinigkeiten aus dem nahegelegenem Supermarkt: etwas Obst, Joghurt und ja auch eine kleine Flasche Sekt (Piccolo) um auf mich selbst anzustoßen..denn es war ja mein 58.Geburtstag.

Für den Abend hatte ich in einem Restaurant im  Neben-Ort einen  Tisch für mich reserviert….deshalb wollte ich vorher nur etwas Leichtes essen.

Letztlich hatte ich auch an diesem 2. Tag mehr als 16 km zu fuß zurück gelegt…die meiste Zeit wieder einmal auf weichem Sand oder weichen Waldboden…

Also ein gelungener Tag für mich.

an dieser Weite kann ich mich kaum  satt sehen…

Sonnenuntergang am Strand

Das Hotel ist ein 4* Wellnesshotel…nur das mir die Auswahl der Wellnes-Angebote schon beim Buchen nicht gefallen haben. Sehr eingeschränkte Auswahl, sogar bei den Massagen..naja noch ist ja keine Saison.

Nur dass Schwimmbad fand ich toll…es hat von 7 Uhr morgens bis 20 Uhr abends geöffnet. Mit 5×15 Metern und 28Grad Wassertemperatur sprach es mich sofort an.

Ich bin also am späten Nachmittag am Mittwoch erst einmal S#chwimmen gegangen…das war richtig schön…vor allem war es nicht so voll..phasenweise sogar leer….haach so ein Schwimmbad „nur für mich“ …zumindest für ein paar Minuten..das ist schon Luxus.

Die nächsten beiden Tage bin ich, jeweils direkt nach dem frühen Aufstehen, direkt ins Schwimmbad gegangen…jaaaa das fand ich super.

Okay also nach der 1. Runde am Anreise Tag im Schwimmbad und einem nur mässigen Abendessen im Hotel, hat es mich wieder an den Strand gezogen…es war die Zeit des Sonnenuntergangs…und was für einer…

Ich bin erst 45 Minuten in die Gegenrichtung gelaufen und dann den gleichen Weg zurück. Immer direkt an der Wasserkante entlang.

und konnte der Sonne beim „Versinken“ in der Ostsee beobachten.

Es war fast menschenleer…was bestimmt auch daran lag, das es immer noch sehr windig war und die Temperatur nur bei ca. 9 Grad.

Hahahaa ich fand es phantastisch und geschlafen habe ich nach mehr als 16km,  an diesem Tag,richtig gut.

Das war weniger als im März in Binz….aber da fühlte ich mich am folgenden Tag ja auch echt erschlagen…deshalb habe ich dieses Mal etwas ruhiger angehen lassen

Auf zur Ostsee

Also mit einer leichten Verspätung,  bin ich dann gegen 7.30 Uhr am Mittwochmorgen  losgefahren.

Vollgetankt hatte ich schon tagszuvor, auch der Koffer war schon fast fertig gepackt, die Wohnung sauber und ordentlich..ich war vorbereitet.

Das erste Ziel des Tages lag ca. 300km entfernt: die Kleinstadt Barth im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Die Fahrt war unkompliziert…viel Verkehr, aber es lief.

Wie erwartet war es seeeehr windig und kühl, als ich meinen Rundgang startete….

…erstaunlicherweise bin ich erst gar nicht in Urlaubsstimmung gekommen. Gestern noch hab ich mich überschwänglich gefreut. Jetzt war ich da und doch konnte ich es nicht so geniessen…habe ein wenig vor mich hingegrummelt: wenn mir der Wind mal nicht ins Gesicht bliess war es viel zu warm in der Jacke…sobald der Wind wieder um die Ecken kam, war es kalt…grrrrrr.

Dann habe ich dieses gemütlich eingerichtete kleine Cafè gefunden und meine Welt war wieder in Ordnung:

Danach konnte ich auch den weiteren Rundgang durch die Stadt wieder mit der mir eigenen Neugierde gelassen geniessen.

Am Nachmittag bin ich dann auf die Halbinsel Zingst gefahren und sofort runter zum Strand geschlendert..

…bis es Zeit wurde, ins Hotel zu fahren.

Kurz vor dem Urlaub

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs)

Mein letzter Arbeitstag, vor dem Urlaub, wurde noch einmal unerwartet brisant…

…klappt das noch mit der Freigabe einer sehr hohen und überfälligen Rechnung…das Geld hatte ich schon angefordert und stand zur Zahlung bereit.

Aber wie schon öfter, gibt es gaaaaaaaaanz weit oben in der Hierarchie immer Einen, der sich mit den Freigaben erstaunlich viel Zeit lässt…und nein, das ist nicht gewollt – wir sollen immer rechtzeitig bezahlen…unser Finanzchef  ist da sehr eindeutig.

Nun gut….vorsichtshalber hatte ich noch einmal einen „friendly reminder“ geschickt und zum Glück hat es funktioniert. Die Rechnung wurde  endlich freigegeben…jetzt konnte ich auch die Zahlungsdatei erstellen.

Zahlungen die bestimmte Wertgrenzen übersteigen, muss unser Finanzchef verifizieren…und der hat es tatsächlich innerhalb von Minuten gemacht.

Und nun kam die Technik ins Spiel…den 1 von 4 Zahlungsdateien wurde, auch nach Stunden, als „noch nicht übermittelt“ in unserem Buchungssystem angezeigt….das war zum Glück nicht diese ganz große Zahlung, aber auch diese Datei enthielt wichtige  Zahlungen und ich hatte ja ab dem nächsten Tag Urlaub.

Also habe ich Mittwochmorgen, gleich nach dem Aufstehen, noch schnell die Banken überprüft…und tatsächlich waren alle 4 Zahlungsdateien ausgeführt…während in unserem System die 1 IMMER noch als nicht weitergeleitet angezeigt wurde.

Erst einmal war ich erleichtert….aber das ich mich jetzt nicht mehr auf die Angaben in unserem System verlassen kann, ist echt blöde…aber das kläre ich nächste Woche.

So Laptop wieder zu und ab in den Urlaub.

Urlaub – einen Tag noch arbeiten…

Im März war ich ja bereits 3 Tage in Binz auf Rügen…das hat mir soooo gut gefallen, das ich ab Mittwoch noch einmal 3 Tage an die Ostsee fahre…dieses Mal geht es jedoch auf die Halbinsel „Darß-Zingst“ in den Ort Zingst.

Am Stand von Binz war ich mit einem älteren Ehepaar ins Gespräch gekommen…sie fanden es so malerisch schön, das es nur so aus ihnen heraussprudelte…sie waren tags zuvor von Zingst nach Binz gekommen und legten mir nahe mir doch unbedingt auch einmal Zingst anzuschauen.

Die Kollegin aus einer anderen Abteilung, mit der ich im letzten Jahr zusammen in die Firmenzentrale gefahren bin, ist auf Rügen groß geworden und meinte auch, wenn mir Binz schon so gut gefällt, wird mir Zingst noch mehr gefallen…noch mehr Ruhe, noch mehr Natur. Auch meine Schwester war schon mal da und sogar die Rentner aus Hessen.

So habe ich jetzt mehrere Orte und Sehenswürdigkeiten genannt bekommen, das ist schon wieder zu viel…aber es sind gute Anhaltspunkte. Tatsächlich ist mein Plan, mich hauptsächlich am Strand entlang des Wassers und in Richtung Wald zu bewegen. Einfach treiben lassen…keine Verpflichtungen – keine wilden Aktionen…einfach Strand, Wasser, Laufen und Abschalten.

Mittwochfrüh geht es los, zuerst nach Barth…eine schöne Kleinstadt, die es bereits seit dem 13. Jahrhundert gibt, noch auf dem Festland. Ich werde mir die Stadt anschauen, irgendwo zu Mittag einkehren und erst später dann geht es auf die Halbinsel. Mehr Pläne habe ich noch nicht…alles wird sich finden

Ich wünsche Euch einen schönen Montagabend

und wieder : die „144“-Challenge

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs !!)

…und auch in diesem Jahr ist sie wieder da: die „144“-Challenge…d.h. ich muss in einer Gesellschaft so um die 140 (mal etwas mehr – mal etwas weniger) Ausgangsrechnungen erzeugen.

In diesem Jahr erst zum 2. Mal über die neue Software und inzwischen mit einer Funktion, die es mir erlaubt, mehrere Rechnungen gleichzeitig zu generieren und auf BEIDEN Seiten zu verbuchen, wenn die Vertragsdaten, Kundendaten, Intercompany-Beziehungen usw. ordentlich eingepflegt sind.

Dumm nur, das ich diese Daten nicht selber einpflegen darf…das läuft über unser IT-Helpdesk….aber ich habe da tolle Kollegen sitzen, die meine Tickets oft innerhalb von Minuten erledigen…so komme ich gut voran.

Allerdings wurde ich davor gewarnt, nimm nicht zu viele Sales Order auf einmal….es KÖNNTE zu Problemen führen…und um Himmels-Willen nicht aus Versehen, die Seite zu früh schließen…dann werden die Rechnungen nur auf unserer Seite, nicht jedoch auf „der anderen Seite“ gebucht. Insgesamt dauert es auch ziemlich lange, bis diese „cross-company“-Buchungen erzeugt werden, und da könnte man schnell mal ungeduldig sein.

Ich war also gewarnt…hatte bereits Montag alle Sales-Order mit den Handelsregister-Einträgen abgeglichen und war gespannt ob es jetzt gut mit der Rechnungsstellung funktioniert. Letztes Jahr war es etwas mühsam…aber das Meiste war in diesem Jahr tatsächlich leicht zu handhaben.

Im Endeffekt habe ich nur 13 von momentan 136 Rechnungen, die nicht funktioniert haben….nur weiß ich nicht was bei diesen 13 anders war. Die Rechnungen wurden erzeugt, auf meiner Seite auch verbucht, es wird auch auf der Gegenseite angezeigt, das eine Verbindung da ist…trotzdem wurden die Rechnungen bei den Kunden nicht auch automatisch verbucht. Aber okay 13 Stück ist ganz in Ordnung. Ein Ticket an die IT zur Überprüfung läuft bereits.

Also wenn alles richtig eingestellt ist, ist das schon eine tolle Funktion…trotzdem werde ich kein Fan dieser Art von Firmen-übergreifenden Buchungen,…aber da habe ich keine Wahl.

Die neuen Firmen, die dazu kommen, werde ich sowieso erst im Mai oder Juni bearbeiten…da fehlen einfach noch zu viele Stammdaten und auch die entsprechenden Verträge sind noch gar nicht fertig.

Ich bin daher ganz zufrieden mit diesem Tag und noch 1 Tag arbeiten und dann habe ich den Rest der Woche Urlaub.

aktiver Samstag

Samstagnachmittag war ich dann, nach dem Friseurbesuch und dem Spaziergang durch die „Holmer Sandberge“ wieder zuhause und immer noch voller Tatendrang…habe erst die Wohnung aufgeräumt, einen Weißkohl-Eintopf gekocht und hatte auf einmal Lust auf Kartoffelsalat…die Kartoffeln mussten eh verarbeitet werden, denn ich fahre ab nächsten Mittwoch für 3 Tage in Urlaub – an die Ostsee.

Also gab es bei mir auch noch einen selbstgemachten schwäbischen Kartoffelsalat, verfeinert mit grünen Spargelspitzen.

Und anschließend habe ich endlich mal meinen Balkon vom Winterdreck befreit, habe alle abgestorbenen Pflanzen ausgebuddelt, die PflanzKästen sauber gemacht und auch die weiße Balkonumrandung gereinigt…sowie die Holzfliesen geschrubbt.

Nach fast 2 Stunden sieht der Balkon jetzt zwar etwas kahler aus, als vorher…aber dafür ist er komplett sauber und sobald die Aktion mit dem Gerüst vorbei sein wird, kümmere ich mich um die weitere Bepflanzung, damit die entstandenen Lücken wieder aufgefüllt werden.

Zwischenzeitlich hatte ich mich noch 1/2 Stunde mit Nachbar Mirko und seiner Freundin unterhalten….die Beiden saßen draußen auf Ihrer Terrasse im Nebenhaus und ich wollte etwas von der Terrasse meiner Nachbarn unter mir holen, was mir beim Putzen runter gefallen war…zum Glück waren die Nachbar nicht zuhause….puhhhh Glück gehabt…das hätte sonst Mecker gegeben.

Leider werden Nachbar Mirko und seine Freundin bald ausziehen….Beide haben jeweils ein Kind und für 4 Personen ist seine Wohnung auf Dauer etwas zu eng…die Kinder kommen jetzt in die Pubertät…während seine Eltern sich gerne verkleinern wollen…also tauscht er mit seinen Eltern und zieht damit in ein Dorf in der Nähe, in sein ehemaliges Elternhaus.

Ich finde es total schade, kann mich mit den Beiden gut unterhalten…sehr schade.