Lütt un`Lütt auf Hessisch

Ein Monat ist vergangen seit meinem kleinen Unfall in Kassel…und zwei Wochen seit dem  Sturz imWald….HEUTE hab ich mich seitdem zum ersten Mal wieder aufs Fahrrad geschwungen.

Einen Monat hab ich quasi keinen Sport gemacht…und ich hab es gemerkt… Körperlich ging es  zwar richtig gut…also keine Schmerzen…aber das viele Ruhen und Stillhalten hat meine Ausdauer torpediert.

Trotzdem bin ich etwas mehr als 30 km gefahren…Aus dem Taunus bis nach Frankfurt…und zurück…also die Hälfte der Strecke ging bergauf…und mit mir ging es dabei bergab….also mit der Ausdauer…was zum Teil aber auch an meinem Verpflegungsstopp gelegen haben könnte…also vielleicht…

Ich bin bei 24-26 Grad, leichtem Wind und Sonnenschein in die Apfelweinbotschaft gefahren. Die ist in Frankfurt-Rödelheim (Industriegebiet)  und ist ein Ausflugslokal der Apfelwein-Kelterei Possmann mit typischer Frankfurter Hausmannskost und leckerm Apfelwein, Apfelsaft und vielem mehr.

Ich hab bei dem Wetter im Garten unter einem Apfelbaum gesessen… nette Leute drumherum… aufmerksame Bedienung….hab ein Frankfurter Schnitzel und  einen Sauer-Gespritzten  bestellt…. Es war lecker und reichlich. Bei der Hitze hatte ich darum gebeten keine Bratkartoffeln zu bekommen, sondern stattdessen einen Beilagensalat…das war überhaupt kein Problem. Und zum Abschluss noch  ein Mispelchen  (Das ist Calvados mit einer Mispel-Frucht)….

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Apfelwein und Mispelchen sind damit die Antwort auf das Norddeutsche Lütt un` Lütt (Kümmel und Bier) …hihihi  und da ich 2 Unfälle hatte gab es natürlich auch 2 Mispelchen…. sooo leicht angeheitert hab ich dann die Bergtour nach Hause angetreten.

Für viele ist der Apfelwein von Possmann „nicht richtig“ … zu sauer..zu herb…zu schlecht….zu präsent… zu kommerziell…mir schmeckt er .

 

 

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Flucht in ein neues Leben

Mit Beginn meiner Balkon-Gärtnerei hab ich mich mit einem meiner Team-Mitglieder immer über Garten, Gartenarbeit, Blumen-Zucht und Gemüse-Anbau unterhalten. Sie hat mir viele Tipps gegeben….ich mag ja Gärtnern, habe aber keine natürliche Begabung…muss mir alles anlesen.

Sie ist etwas älter als ich, ein herzensguter Mensch…hatte nach einer schwierigen Ehe  2 Kinder alleine groß gezogen und hat es im Leben nie leicht gehabt.  Der Vater der Kinder ist seit der Trennung (da waren die Kinder noch ganz klein)  im Ausland geblieben, aus dem sie sich bei Nacht und Nebel geflüchtet hat – nachdem sie ihre Pässe vom Ehemann hatte stehlen müssen. 

Ich habe vor vielen Jahren mal ein sehr populäres Buch gelesen: „ Nicht ohne meine Tochter“ von Betty Mahmoody, darin ging es um die Flucht einer deutschen Frau, verheiratet mit einem Perser, die mit ihrer Tochter aus dem Iran flüchten muss, weil der Ehemann das Kind nicht zurück nach Deutschland lassen wollte.. So dramatisch wie in dem Buch war die Flucht meiner Kollegin NICHT, aber auch ihr ausländischer Ehemann wollte sie und die Kinder nicht gehen lassen, hatte ihre Pässe an sich genommen und sie eingesperrt.

In Deutschland ist sie erst einmal in ein Frauenhaus geflüchtet, bevor sie anfing ihr Leben mit den Kindern neu zu ordnen. Seitdem hat sie immer gearbeitet, wollte nie jemandem auf der Tasche liegen, nicht dem Staat und nicht ihrer Familie…und sie hat es geschafft.

Beide Kinder sind inzwischen Ende 20…beide haben studiert…stehen im Leben und sie kann stolz sagen, das hat SIE möglich gemacht.

Sie hat auf schmerzhafte Art gelernt sich durch zu boxen, auf eine stoische, ruhige Art…irgendwie MUSS es ja weiter gehen…sie MUSSTE ja immer funktionieren…schon alleine für ihre Kinder. 

Sie ist in ihrer ganzen Art sehr ehrlich, manchmal etwas verpeilt (bei uns Zuhause hiesse das: dappich)… und manchmal  etwas zu gutmütig ….so, dass ich ihr in den letzten Jahren immer wieder den Rücken gestärkt habe, um sich nicht zu viel gefallen  zu lassen, egal ob von Kollegen oder ihrem Lebensgefährten.

Aber auch ohne meine moralische Unterstützung  würde sie sich nicht unterkriegen lassen, aber meine  Unterstützung macht es ihr heute leichter 🙂.

Sie hat eine unglaubliche innere Stärke, da man bei ihr nicht vermuten würde, denn nach außen wirkt sie mit ihrer sehr korpulenten  Statur, der ruhigen Art und den manchmal stockenden Sätzen eher unsicher.

Sie  ist in einem Kleingarten-Verein und hat einen großen Garten mit vielen Obstbäumen, vielen Büschen, Blumenbeeten, Gemüsebeeten,  mit einem Gewächshaus, einem Gartenhäuschen…mit etwas Rasen und soooooooo viiiiieeel Arbeit. Der Garten ist in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung und es ist ihr Rückzugsgebiet, ihre Trutzburg…und ich kann es verstehen…ihr Garten ist so abgeschirmt, so gemütlich verwildert…so  liebevoll verwildert…da hab ich mich gleich wohl gefühlt.

Freitag haben wir um 15 Uhr Feierabend gemacht, wir hatten  uns verabredet das sie mal schaut,  welche der Pflanzkübel und sonstigen Planzgefäße  sie  für  ihren Balkon und Garten gebrauchen kann… ich hab zu viele und kann nicht alle mit in die neue Wohnung nehmen…und  ehe ich die weg werfe, gebe ich sie lieber meiner lieben Kollegin.

Zuerst die Arbeit: die hat sich für die großen Planzgefäße entschieden…dazu noch ein paar der Kleineren…und mein riesiges Schwerlast-Regal aus Holz….ich bin froh das ich es nicht zum Sperrmüll geben muss, sie ist froh sich kein neues kaufen zu müssen…also ist uns beiden geholfen.

Nachdem wir alles in unsere  beiden Autos verfrachtet hatten (sie hat nur so einen wirklichen Kleinwagen…lach.. da passte das Regal nicht hinein)….haben wir uns auf meinem Balkon mit Kaffee und Kuchen niedergelassen und  uns ausgiebig unterhalten. Im Büro hat man ja nicht immer die Zeit dazu…wir  gehen zwar öfter auch Mittags zusammen in die Pause…aber auch da ist es zeitlich limitiert oder die Anderen sind dabei.

Fast erschrocken haben wir dann fest gestellt wie schnell die Zeit vergangen ist….und es war schon nach 20 Uhr als wir dann  zu ihrem Garten gefahren sind  um die  Sachen dort auszuladen.

Das war ein schöner Nachmittag und Abend…

Einladung

Nachdem zwischen meinen Vermietern, meiner Nachmieterin und mir alles geklärt war, hab ich überraschenderweise  eine Einladung zum Essen erhalten.

Meine Vermieter wollten sich von mir mit einem Essen bedanken und da die Termine etwas knapp sind haben wir das jetzt diesen Donnerstag gemacht.  Ich wurde abgeholt, da mein Vermieter im Bad noch etwas nachschauen wollte…ich weiß nicht wieso, meine Vermieterin wirkte etwas verstimmt…das muss aber nichts mit mir zu tun haben – lach.

Auf jeden Fall hatte ich einen  großen schönen Blumenstrauß binden lassen….und als ich ihr den Blumenstrauß als Dankeschön überreicht habe, war sie so erstaunt und fast überwältigt, das diese etwas zurückhaltende Frau mich spontan umarmt hat um sich zu bedanken.

Wow – jetzt war ich erstaunt und überwältigt bei dieser Reaktion.

Wir sind dann in ein nettes Restaurant gefahren und hatten einen kurzweiligen und  interessanten Abend bei einem gut gebratenen  Steak und einem Glas Wein…und  ich habe den Abend als wirklich angenehm empfunden  (Bei der 1. Einladung zu Beginn meiner Mietzeit war ich über die Einladung nicht so erfreut – mit Vermietern hatte ich bis dato nicht so gute Erfahrungen gemacht).

Kleine Anekdote am Rande: meine Vermieter haben auch mal für ein paar Jahre im Kreis Pinneberg gelebt…und das sehr gerne….Sie haben mir von Pinneberg und Hamburg vorgeschwärmt.

Unter Beobachtung

Was ich überhaupt nicht mag, ist das aktuelle Gefühl  privat unter Beobachtung zu stehen…

Sobald ich auf die Kommunikations-Versuche meines Ex-Freundes  reagiere  (ich hatte nur für die Information das meine Nachbarin über mir auszieht mit einem Dank geantwortet…die Info hatte ich ja selber schon.) , versucht er sofort  nachzuhaken…als ob er denkt er hätte jetzt endlich wieder „Zugang“. Aber auf alle anderen Kommunikations-Versuche bleibe ich stumm…ich hab ihm dann noch einmal aufgefordert endlich damit aufzuhören oder ich würde ihn bei Whatsapp sperren.

Daraufhin hat er mir eine Mail geschrieben…und der Inhalt zeigt leider das er die Trennung immer noch nicht akzeptiert und er immer wieder Spaziergänge ums Haus macht um auf meinen Balkon und in mein Wohnzimmer  zu schauen.

Na prima…jetzt fühle ich mich nicht mehr wohl auf meinen Balkon….fühle mich beobachtet und ich lasse wieder öfter und schneller die Rollladen runter wenn ich abends im Wohnzimmer sitze.

Natürlich lasse ich mich nicht von meinem Balkon vertreiben…aber ich hab mich jetzt etwas anders plaziert…so bekomme ich es zumindest nicht immer mit ,wenn er hier rum läuft. Ich möchte mich nicht ständig beobachtet fühlen…und ich möchte auch keine Nachrichten mehr erhalten.

Da er normal freundliche Antworten nur als Aufforderung sieht weiter damit zu machen, war meine  letzte Antwort (und das war definitiv meine Allerletzte Antwort auf Irgendetwas)  unfreundlicher formuliert…. Ich bin nicht für sein Glück oder Unglück zuständig und er solle sich jetzt endlich mal zusammen reißen.

Ich überlege seit einiger Zeit meinen Blog hier still zu legen :-(, da er ja leider meinen Blognamen kennt…und ich weiß er liest ab und an mit….Aber alles was ich hier schreibe bringt ihn nicht zu der Einsicht, das es keinen Zweck mehr hat…ich liebe meine neu gewonnene Freiheit und die Unbeschwertheit die so langsam wieder in mein Leben kommt.

Ich kann mich aber noch nicht dazu durchringen den Blog aufzugeben….und unter einem anderen Blognamen neu anzufangen…oder gar die Plattform zu wechseln…Das wäre nur die letzte Maßnahme…wenn es gar nicht anders geht….Es bleibt eine Option..

meine Arbeit – mag ich /mag ich nicht

Und auch diese Woche ist vorbei….haha und langsam spüre ich Veränderungen die auf mich zukommen…

–        Ich spüre eine Tendenz der Chefs mich nicht mehr mit  neuen Themen zu betrauen … nicht um mich zu schützen oder um es mir leichter zu machen…sondern aus der Notwendigkeit heraus, das ich auch in den letzten knappen 2 Monaten meinen Job mache und meinen Nachfolger noch einarbeite. Irgendwie fürchtet meine Chefin ich könnte jetzt noch mal krank werden oder mich krankschreiben lassen um dem Druck zu entgehen.

Anders kann ich es mir nicht erklären, das mir mal so nebenbei mitgeteilt wird, das wir aus Energiesteuer-Gründen jetzt für eine der vier Gesellschaften  NOCH einen Jahresabschluss machen müssen für einen gewillkürten Zeitraum von 9 Monaten. Rückwirkend per 30.06.  Ich aber aus dem Abschluss „weitest gehend“ herausgehalten werden soll, wenn jetzt die Wirtschaftsprüfer kommen um den zu prüfen.  Naja…außer wenn es um ein paar Rechnungen geht…oder um evtl. Saldenbestätigungen. AHA !  Na da bin ich aber gespannt.

–        Immer öfter bekomme ich  von Andern zu hören…das braucht Dich ja nicht zu interessieren oder „Wenn ich Du wäre – würde ich mich jetzt nicht mehr anstrengen“.   AHA  – aber meine Arbeit muss ich ja trotzdem machen…also ganz so einfach funktioniert das dann doch nicht…

–        Aber natürlich denke ich bei manchen Themen inzwischen: Prima – ich brauche den nächsten Quartalsabschluss nicht mehr zu reporten ….und damit gibt es ein paar Aufgaben die ich so NIE wieder machen muss…und das freut mich.

Eigentlich mag ich alle meine Aufgaben, ob sie nun zu meinem Kerngebiet gehören oder nicht…ich mag auch die langweiligsten und blödesten Aufgaben….Es gibt aber genau EINE Aufgabe die ich ABSOLUT NICHT mag und ich habe auch nur wenige Male versucht diese Aufgabe/Datei tatsächlich zu verstehen, aber es konnte mir keiner wirklich erklären…NEIN – ich finde es absolut unlogisch und überhaupt nicht nachvollziehbar…aber jedes Quartal quäle ich mich durch diese Datei und „bastel“ so lange daran rum, das alle Quer-Checks aufgehen. Es ist das „Package“ das für IFRS Zwecke 3 verschiedene Bilanz-Arten in  2 Spalten gegenüberstellt und daraus Steuern errechnet, die wir dann doch nicht buchen sollen, weil am Ende wieder alles auf Null gestellt wird.

Hier rufe ich laut HURRA – per 30.06. hab ich es wieder so hin bekommen, das alle Checks auf OK stehen…. Und das war jetzt das letzte Mal.

–        Andererseits werde ich jetzt gepuscht um noch 2 der großen  noch nicht abgeschlossenen Projekte die uns die Konzernmutter aufgebürdet hat,  jetzt endgültig umzusetzen…. Nun für eines der Projekte hab ich in dieser Woche erst die letzten Anweisungen und Daten für das neue Programm erhalten und habe mich in den letzten Tagen mit den Anleitungen dazu und den Nachfolge-Auswertungen beschäftigt…Montag muss ich zum Rapport  um zu berichten ob alles noch in diesem  Monat live gehen kann (für interessierte Leser oder Kenner der Materie: IFRS16 Bilanzierung von Leasingverhältnissen). Der Programm-Hersteller der für uns eine Lösung programmiert hat,  ist bereits ½ Jahr im Rückstand  und  vorgestern hab ich erst meine Zugangsdaten erhalten…Die Vorarbeiten zum Ermitteln der Grunddaten sind jetzt fast 2 Jahre her und war bis gestern eher eine „Black-Box“.

Na aber immerhin hab ich kapiert was wir brauchen um das Programm zu füttern, wie wir das Programm jetzt benutzen sollen und wie wir das Ergebnis dann in SAP verbuchen müssen…Eigentlich solle es einen automatischen Upload geben…hahaha- das haben die aber nicht geschafft.

Aber ich bin zufrieden ins Wochenende gegangen….ich hab anhand einer meiner Gesellschaften das komplette Prozedere einmal durch gespielt und verstanden…und ich kann den Chefs mitteilen: die Umsetzung wird bis Ende Juli fertig sein…im nächsten Monat werde ich das dann gleich meinem Nachfolger vermitteln.

Für das letzte (oder auch das LETZTE) Projekt innerhalb des Konzernumbaus kommen nur bruchstückhaft die Anweisungen per Mail…aber immer noch fehlen die Daten dazu…Bis Ende September muss alles fertig sein…na da bin ich ja mal gespannt ob ich das noch mitbekomme….GRINS…

Aktueller Countdown:

Verbleibende reguläre Arbeitstage: 40 ./. 2 = 38 Tage

kurzeitiges Abenteuer – ohne Wohnung

Na zumindest hab ich gestern mein Auto in Bewegung gebracht.
Wieder in die norddeutsche Kleinstadt die mein neues Zuhause wird, 500 km im Auto ….ganze 7,5 Stunden war ich unterwegs….von Frankfurt bis Salzgitter lief alles reibungslos….ab da ging es nur noch im Schneckentempo:
Baustelle – Unfall – Baustelle – Unfall – Baustelle……
Meinen Zeitpuffer von 2,5 Stunden (also für Pausen und Staus eingerechnete Extra-Zeit) habe ich bis auf 4 Minuten aufgebraucht….also ich war gerade noch PÜNKTLICH zur Wohnungsübergabe. Da war tatsächlich eine mühselige Fahrt .
Bei der Begehung zur Protokoll-Erstellung hab ich gesehen wo ich noch mit der Farbrolle rüber muss: Vor allem im Wohnzimmer an den Schrägen wo meine Couch hinkommt…das mache ich dann noch rechtzeitig bevor die Möbel anrollen.
Mit meiner neuen Vermieterin hab ich mich nett und entspannt unterhalten…..ich darf auch auf dem Balkon grillen, wenn ich es nicht übertreibe (also nicht täglich), ich darf mein Vogelhäuschen aufstellen (Sie hat selber eines) und ich darf auch meine Wäsche auf dem Balkon trocknen. Für mein Fahrrad hat sie mir den Schlüssel zum Gerätehäuschen gegeben.
So hier läuft also alles.
Und in den letzten Tagen habe ich auch die Einzelheiten zur Übergabe meiner jetzigen Wohnung geklärt…Die Nachmieterin übernimmt die Waschmaschine und noch ein paar Dinge auf die wir uns geeinigt haben. Auch der Termin der Wohnungsübergabe ist zwischen den Vermietern, der Nachmieterin und mir geklärt…ebenso wer was wann zu zahlen hat. Meine Sorgen in dieser Hinsicht lösen sich langsam in Wohlgefallen auf…
Bis auf….
Ich hab in meiner gesamten Planung tatsächlich EINEN Fehler gefunden….Für die Übergangszeit zwischen Wohnungsübergabe und letztem Arbeitstag hab ich ja eine Ferienwohnung angemietet….dabei habe ich aber übersehen das mir für die 1 .Nacht zwischen Wohnungsübergabe und Bezug der Ferienwohnung eine Nacht fehlt…
Wie blöd…..
…na und damit ich nicht eine Nacht im Auto schlafen muss …. GRINS– hab ich kurzerhand ein Hotelzimmer für eine Nacht gemietet…Es scheint zu der Zeit auch keine Messe zu sein…das Zimmer ist bezahlbar, um nicht zu sagen günstig (da ich dort öfter schon Zimmer für unsere Wirtschaftsprüfer buchen musste, weiß ich wie teuer die sonst sein können).
Ich werde also wie ein Nomade alle meine Sachen die ich NICHT mit dem Umzugswagen gen Norden schicke, in meinem Auto mitführen…das Auto bleibt für diese eine Nacht in der Firmen-Garage und nur mit einem kleinen Koffer gehe ich dann ins Hotel….Für die dann folgenden Wochen werde ich eine Ferienwohnung beziehen…dafür hab ich dann die entsprechenden Dinge in meinem Auto. Alles war man für ein paar Wochen braucht.
Klingt umständlich? Ich finde es lustig und auch spannend…und zu guter Letzt spare ich auch noch Geld UND es ist komfortabler als in einer leeren Wohnung zu leben. Meine Möbel müssen ja wie schon geschrieben schon etwas früher umziehen, damit es mich finanziell nicht umhaut.

Wieder in Bewegung kommen

Die Tage die ich jetzt Zuhause geblieben bin um mein Bein zu schonen, waren tatsächlich sinnvoll, gearbeitet habe  ich halbe Tage von der Couch aus.  Ich kann das Bein inzwischen soweit beugen, das ich eine Treppe fast normal  hoch und runter gehen kann, die Schwellungen klingen ab und auch der Bluterguss scheint sich aufzulösen…die Schürfwunden heilen langsam ab.

In den letzten Tagen war ich allerdings etwas müde und antriebsarm…was einerseits bestimmt am Heilungsprozess lag  und andererseits am Bewegungsmangel.

Ich bin es ja gewohnt ständig herum zu wieseln. Es fehlen mir die Spaziergänge/Walken im Wald, das ständige herumlaufen in der Wohnung….das Fitnessstudio…

Ich brauche BEWEGUNG!!

…und natürlich juckt es mich ja auch in den Fingern nun endlich weiter meinen Hausstand in Kartons zu verstauen.

Ich werde mich heute Nachmittag etwas fordern und mache einen Spaziergang…NEIN nicht im Wald, NEIN nicht joggen…nur einen Spaziergang im Ort….ganz  unspektakulär – gemächlich wieder etwas in Bewegung kommen.

Ins Fitnessstudio gehe ich noch nicht…kann weder die Cardiogeräte nutzen, noch „Boden-Gymnastik“ machen, kann mich noch nicht hinknien…und für den Oberkörper, Bauch und Rücken kann ich auch zuhause etwas tun…dann sieht auch keiner wie  umständlich und mühselig ich mich vom Boden erhebe…..lach….

Also hoch jetzt…und  BEWEGE Dich endlich