Putzen und Sonntag

Ganz in der Nähe meines Arbeitgebers gibt es ein etwas kleines Waldstück  mit einem Cafe im Sockel einer sehr alten Mühle. Die eigentliche Mühle war 1889 abgebrannt.

Der Brite hatte mich dorthin eingeladen und so sind wir letzten Sonntag, während sich der Orkan „Sabine“ so langsam ausgetobt hatte,  dort spazieren gegangen…und haben anschließend sehr leckeren Kuchen im Café genießen können.

Ja es war windig und ungemütlich draussen, aber im Wald war es angenehm…auch wenn es mal etwas geknackt hat in den Bäumen…lach es ist uns keiner auf den Kopf gefallen…und wir haben nur wenig geredet…so schön war es im Wald zu sein.

Das Cafe war danach so urgemütlich…der Kaffee war gut, der selbstgebackene Kuchen genial lecker….es war ein gemütlicher Nachmittag…

Da muss ich heute wieder dran denken, wenn ich den Wind um meine Zuhause pfeifen höre, das nächste Sturmtief naht …und obwohl es relativ warm ist, empfinde ich den Tag als ungemütlich….der Wind peitscht mit ziemlicher Wucht ums Haus. Brrrrr  – irgendwie ist mir kalt.

Gut das ich beschlossen hatte erst heute die Wohnung zu putzen und gestern den schönen Tag zum Rausgehen genutzt habe….so läuft schon seit Stunden die Waschmaschine….mit Bettwäsche und Bettdecken und all der normalen  anderen Wäsche.

Den Staubsauger hab ich gereinigt, danach dann den Staub in der Wohnung erst mit Staubtuch, dann mit dem Staubsauger und zum Schluss mit feuchtem Wischen den Garaus gemacht….die Wohnung ist jetzt top-staubfrei (zumindest für ein paar Tage).

Ich hab Weizen-Brötchen selber gebacken und noch einen Kohleintopf mit Rindfleisch gekocht…und jetzt überlege ich, was ich neben dem Bloggen heute noch so anstellen könnte…. eigentlich wollte ich noch ins Fitness-Studio…hmmm mal sehen…aktuell treibt mich nichts nach draussen.

Über Audible hab ich mir ein Hörbuch über Meditation runter geladen…das könnte ich mal rein lauschen. Kontrolliert Atmen, die Gedanken im Kopf einfach mal anhalten, einfach mal NICHTS denken….hmmm mal sehen ob das etwas für mich ist…geht das überaupt nichts zu denken?

 

Verantwortung loslassen….

Ich habe vor ein paar Tagen mit meiner ehemaligen Chefin telefoniert…es war schön mal wieder etwas von ihr zu hören….sie ist ein Gegner von WhatsApp, während  ich ja nicht so gerne telefoniere und so tauschen wir nur gelegentlich mal ein paar Infos über SMS aus.

Interessant war zu erfahren (allerdings nicht von ihr) das sie – entgegen dem was sie mir mal erzählt hatte – nicht dazu aufgefordert wurde, ihren Platz zu räumen um einem Mitglied der Inhaber-Familie den Aufstieg zu ermöglichen, sondern sie aktiv hat verlauten lassen, das sie gerne einen anderen Posten einnehmen würde….

So, damit hat sie also  genau wie ich, das Unternehmen freiwillig verlassen….nur das sie innerhalb des Konzern an einen anderen Standort gewechselt hat, während ich den Konzern verlassen habe.

Nur 2 Wochen nach meinem Weggang, hat sie sich dort ebenfalls verabschiedet. Ihre Wechselfrist war wesentlich länger, als meine Kündigungsfrist….Auf die Frage wie ihr der neue Job gefällt und ob sie nun zufriedener ist, war die Antwort erstaunlich negativ.

Ähnlich wie ich, ist sie auf einen Posten gegangen, der weniger Verantwortung und weniger Stress beinhaltet….aber auch bei ihr hat sich der neue Job bisher nicht so positiv entwickelt. Der langjährig sehr unabhängig agierende Kollege, der in Rente gehen soll…will davon auf einmal nichts mehr wissen… und stellt sich einfach quer…macht ihr das Leben schwer, unterstützt sie nicht beim Einarbeiten…und das Pendeln ist jetzt noch umständlicher, weil der Standort noch weiter weg ist…

Aber immerhin kann sie sich jetzt stressfreier um ihre Familie kümmern…wenn sie Home-Office Tage hat…laut eigener Aussage ist sie etwas ruhiger geworden. Wir haben noch mal die Erinnerungen an unsere intensivsten Zeiten hervor geholt…wie wir den ganzen Schlammassel während des Konzernumbaus gemeistert haben, wie wir all die Probleme beseitigt haben…wie wir es geschafft haben alles am Laufen zu halten, so das andere sich entspannt zurück lehnen konnten…lach…

Irgendwie ärgert es mich aber, das sie mir nicht ehrlich erzählt hat, das sie freiwillig gehen wollte…es wäre nicht notwendig gewesen mich (und andere) anzulügen. Aber wahrscheinlich brauchte sie diese Lüge, um es vor sich selbst zu rechtfertigen. Wer gibt schon gerne zu, sich dem Stress nicht mehr gewachsen zu fühlen. ICH  – ich hab es laut gesagt und entsprechend gehandelt….genau das hab ich auch in meiner Kündigung geschrieben (aber das war ja nur ein Teil meiner Entscheidung…der 2. Teil war ja meine private Situation mit der Trennung).

Etwas anderes finde ich auch etwas enttäuschend…sie hat inzwischen intensiven Kontakt zu einem meiner Mädels…aber auch das erfahre ich weder von der Einen, noch von der Anderen…sondern über Dritte.  Na klar schmeichelt es meinem ehemaligen Teammitglied, das die ehemalige Chef-Chefin sie jetzt endlich mal beachtet…was sie in fast 10 Jahren eben nicht getan hat. Das Teammitglied hat sich immer ein wenig vor ihr gefürchtet…

Meine langjährige Aufmerksamkeit in Ihre Richtung, die Förderung und Unterstützung in beruflicher Hinsicht…das für sie Einstehen und vor anderen Verteidigen…das Unterstützen in privaten Krisen und das Wieder auf die Beine bringen nach depressiven Phasen…das zählt nicht mehr…aber geschenkt…ich hab es ja nicht getan, um Dankbarkeit zu erhalten, sondern weil ich es wollte das es allen gut geht. Oft hab ich ihre schwierige Stimmungslage eher erahnt und es dann behutsam und  langsam aus ihr heraus geholt…bis der Damm dann brach.

Tja – soviel Zeit und Energie hab ich in das Wohlergehen meines Team gesteckt. Es macht mich im Nachhinein stolz, das ich es auf diese Art geschafft habe, viele Fallstricke im Team auszuräumen…aber nun muss ich mich davon endgültig  lösen…es wird Zeit…

….dieses verdammte Verantwortungsbewusstsein hält immer noch an….ich glaube mein Team hat sich besser von mir gelöst, als ich von ihm…..Grummel….aber jetzt ist es bei mir auch vorbei….man, das es mir soo schwer fällt und so lange dauert hätte ich nicht gedacht..

…na zumindest komme ich dem schon einen Schritt näher…aber solange ich es mir noch vorsagen muss, ist es noch nicht ganz vorbei…aber ich werde immer besser darin…

Soweit die Füße tragen

Soweit die Füße tragen

Da hätte ich doch beinahe gestern  Nachmittag das schöne Wetter verpasst….ich hab lange telefoniert (also für mich fast rekordverdächtig lange – es waren fast 2 Stunden) und mich voll auf das Gespräch konzentriert….

Bis ich dann meinen Rucksack gepackt, Wanderstiefel angezogen und endlich los marschiert bin, hat es dann nur ein paar Minuten gedauert… aber es war schon ca. 15.30 Uhr und die Sonne verzog sich dann auch sehr schnell… Schade.

Aber egal…denn ob die Sonne scheint oder nicht,  Draussen sein  bringt immer noch mehr Sonne, als sich drinnen aufzuhalten.

Ich bin direkt vor meiner Wohnungstür mit meinem Wanderausflug gestartet …Ziel war der Klövensteen…der ja nur etwas mehr als 2km entfernt ist….

und aus der eigentlich nicht so groß geplanten Runde wurde eine wunderschön entspannte Wanderung kreuz und quer durch den Wald. Dabei hab ich so ziemlich alles ausgeblendet und mich einfach Schritt für Schritt durch den Wald tragen lassen… Anfangs hab ich noch bewusst auf die Wege geachtet…aber nach der 6. oder 7. Abzweigung war es mir einfach egal….obwohl das Wetter mild und ohne Wind leise vor sich hin strahlte, blieb es auf den Wegen erstaunlich leer. Sehr entspannend.

Erst mit einsetzender Dämmerung hab ich mir Gedanken über den Rückweg gemacht und bin auch einigermaßen in die richtige Richtung gelaufen (hab es mit Google-Maps tatsächlich geschafft mich grob zu orientieren)… dann hab ich eine Frau mit großem Hund getroffen und sie vorsichtshalber gefragt….sie hat mir dann auf dem Handy das Google-Maps auf „Satellit“ umgestellt und  mir gezeigt wo ich entlang gehen sollte.

Das war ein guter Rat die App auf Satelliten-Ansicht umzustellen, so erkennt man tatsächlich die Wanderwege…auf der normalen Kartenansicht sind diese dagegen oft  nicht sichtbar.

Es wurde langsam dunkel im Wald, aber immer noch gab es genügend Restlicht um den Weg zu erkennen….erst als es richtig dunkel wurde, hab ich meine Taschenlampe hervor geholt .

Inzwischen bin ich auch bei kleineren Touren immer gut ausgerüstet: Wasserflasche / wenigstens einen Apfel  oder sonst etwas zum Essen, das Thermositzkissen für Pausen, meine Taschenlampe / immer etwas Geld / Pflaster / Kopfschmerztabletten / Mütze+Handschuhe / Taschentücher / wenn ich daran denke auch eine Power-Bank (durch die vielen Fotos wird mein Hand recht schnell entladen)  oder auch eine Wanderkarte (jaa  hatte ich auch mit – aber nicht für den Klövensteen ….aber in der Lüneburger Heide wäre ich damit zurecht gekommen hahaha)….

Obwohl ich zügig gelaufen bin, hab ich nur wenig Geräusche verursacht und so konnte ich im Schatten noch ein Reh beobachten, das vor mir den Weg kreuzte….es war leider nur eines…schade…

Irgendwann kurz bevor ich wieder auf den Hauptweg treffen sollte, sah ich vor mir zwei rote Lichter…zuerst dachte ich das wäre ein Radfahrer….aber nein…es war ein Hund mit einem leuchtendem Halsband und neben dem Hund war die Frau von vorhin, die mir beim Weg geholfen hatte.

Sofort kam sie auf mich zu und hat sich entschuldigt, das sie mir den Weg nicht korrekt beschrieben hätte….sie hätte sich vertan…ich hab sie dann beruhigt, das sie mir sehr geholfen hat…schon allein durch die andere Ansicht …und ich den richtigen Weg gefunden hätte….sie hatte sich Sorgen gemacht, weil es ja inzwischen komplett dunkel im Wald war….ich fand das total nett…

Da sie fast den gleichen Rückweg hatte, sind wir eine Weile zusammen gelaufen und haben uns unterhalten….mit dem Hund geht sie hier regelmässig spazieren…auch im dunkeln…UND sie hatte Gummistiefel bis zu den Knien an, so konnte sie noch  ungefährdeter im Dunklen laufen als ich mit meinen nur knöchelhohen Wanderstiefeln….lach…ich musste schon etwas auf die Pfützen achten….Am Ende des Weges hat sie mir noch einmal gezeigt wo ich hin muss, wir haben uns mit Handschlag verabschiedet… ich hab mich noch einmal für ihre fürsorgliche Unterstützung bedankt…und sie hat mir noch ihren Namen genannt…wenn wir uns mal wieder begegnen sollten…. Echt klasse…so einfach, freundlich und unkompliziert….eine nette Frau.

ich bin dann noch die letzten Km nach Hause gewandert…und war überrascht das mein Fuss während der gesamten Stunden KEINE Probleme bereitet hat…ich bin mehr als 14km gewandert, das waren fast 22.000 Schritte, ich bin mehrere Stunden (mit 2 kleinen Pausen) unterwegs gewesen….und mein Fuß hat alles mit gemacht.

Normalerweise hab ich innerhalb von 2 Stunden mindestens 1x ein großes Problem…und spätestens auf dem letzten Km mit Asphalt unter den Füßen bekomme ich große Probleme, die mich dazu zwingen für eine Weile anzuhalten und dann muss ich den Schuh ausziehen und meinen Fuß massieren……heute: NICHTS…gefühlt hätte ich noch Stunden so weiter laufen können.

Ich bin hellauf begeistert…mache aber inzwischen sehr regelmässig abends Fuß-Gymnastik, mit Dehnen und Beugen, Strecken und Greifen… Besonders  gut ist dann noch die Druckmassage unter den Fußballen…manchmal tut das höllisch weh…und wenn ich danach noch mal die Zehen dehne dann hört man ein leises mehrfaches Knacken…und dann geht alles auf einmal wieder besser…zumindest für ein paar Tage….

 

 

 

Alleine laufen lassen

Seit mein altes Team auf sich selbst gestellt ist, ist der Kontakt in meine Richtung etwas ruhiger geworden. Das ständige Ärgernis mit dem, inzwischen entlassenen, Teamleiter ist vorbei und nun müssen sich die 4  vorübergehend alleine durch schlagen.

Sie benötigen dazu nicht mehr meine Hilfe, da sie sich in den letzten 5 Monaten bereits ausgiebig darin geübt haben, alleine zu laufen. Und nun wollen sie natürlich den Chefs beweisen, das sie alles im Griff haben…. und das ist gut so.

Sie sind inzwischen sturm-erprobt und versuchen sich neu zu positionieren…jetzt heißt es für die 4 aufräumen und wieder alles in Gang bringen und da wäre es nicht hilfreich wenn ich aus der Ferne auch noch mit meiner Meinung dazwischen-grätsche….lach.

Dachte ich zumindest…bis ich während ich das hier noch schrieb,  ein fast 2 stündiges Gespräch mit einem der Mädels hatte.

Wie sagte sie es: bisher war ich die „Prima-Ballerina“  und das muss jetzt erst einmal eine „Neue“  lernen diesen Platz  auszufüllen.

 

 

 

 

 

Auf der einen Seite finde ich es natürlich schade, das der Kontakt weniger wird…auf der anderen Seite bin ich stolz wie sie sich alleine durchkämpfen…

Im Mai kommt dann wohl die neue Teamleitung.

 

 

 

Turbulente Zeiten

Wir leben in turbulenten Zeiten…die Nachrichten-Sendungen waren auch schon mal un-spannender: Sturm „Sabine“ und die Folgen / das Corona-Virus / die Wahl in Thüringen und die „Macht-Beben“ danach / F. Merz der für die CDU wieder einmal aus der Versenkung auftaucht / Die Vorwahlen in den USA / Brexit und die Auswirkungen  und dann noch der alltägliche Wahnsinn….

Nächsten Mittwoch hab ich mein „Probezeit-Endgespräch“ mit meinen beiden Chefinnen und ich weiß noch nicht genau WIE ich reagieren soll wenn man mich fragt, wie es mir gefällt.

Ich will dabei nicht Lügen müssen……aber manchmal ist es eben besser nicht immer  sofort mit der vollen Wahrheit herauszurücken…und genau da fängt mein Dilemma an.

Ich kann nicht so tun, als ob alles i.O. wäre…also werde ich versuchen meine Unzufriedenheit über die personelle Zusammensetzung in den Büros und die aktuelle Arbeitssituation so zu formulieren, das klar wird, das es  für mich nicht trivial ist, andererseits aber auch nicht zu deutlich meine Abneigung zeigen, wie wenig ich   langfristig für dieses Unternehmen arbeiten möchte.

Ich hatte letzte Woche ein Gespräch mit meinem Vermittler…er rät mir auch zur Zurückhaltung….ich muss ja jetzt noch nicht die Tür zuschlagen…

Evtl. brauche ich ja auch nichts zu sagen…Denn wenn sie mich nach Ende der Probezeit nicht haben wollten, dann wäre (lt. Vertrag + noch ausstehendem Urlaub) jetzt die Zeit dafür gekommen es mir mitzuteilen….

 

 

 

 

 

Land unter

Gestern Abend hat mich meine Walking-Runde mal wieder an die  Mühlenau geführt…es ist ein eher kleines Flüsschen…normalerweise.

Nach den aktuellen Sturm „Sabine“ gefolgt vom Dauerregen ist die Mühlenau einfach voll….der ansonsten sehr schöne Spazierweg entlang des Flüsschens,  war zum Teil überflutet und auch der Versuch über den Rasen auszuweichen führte dazu, das ich fast bis zum Rand meiner knöchel-hohen Wanderschuhe im Wasser stand…

Es ist natürlich nicht zu vergleichen mit Hamburgs Sturmfluten…oder den reißenden Flüssen, die auf einmal in den Bergen aus harmlosen Bächen entstehen….aber trotzdem zeigt es die Naturgewalt die im Wasser steckt….wenn auf einmal der Flusslauf nicht mehr sichtbar ist oder der Uferrand…  wenn alles  gleichmäßig  vom Wasser bedeckt ist…es so aussieht, als ob alles einfach dem Fluss gehört, dann ist sichtbar…der Mensch hat der Natur nur wenig entgegen zu setzen.

Es ist gut, das es hier so viel unbebautes Land gibt…Polderflächen…die fähig sind, das überschüssige Wasser aus Bächen und Flüssen aufzunehmen, wenn diese über die Ufer treten…so etwas kann es nur auf dem Land geben….je mehr Flächen versiegelt werden, um so schwieriger wird es mit dem vielen Wasser.

 

 

Aufraffen zum Sport….sehr mühsam

Aufraffen zum Sport….sehr mühsam

Letzten Donnerstag bin ich direkt nach Feierabend wieder an die Elbe gefahren. um zu laufen…zuerst direkt am Strand entlang und auf dem Rückweg…es wurde langsam dunkel,…über den Elb-Höhenweg…

Es war ein interessantes Zwielicht…und ehrlicherweise war der Himmel nicht ganz so blau, wie das Bild vermuten lässt….aber es war ein unglaublich surreale Atmosphäre…

Das Laufen hat mir gut getan und wie immer ,in den letzten 2 Wochen, bin ich später wie ein Stein ins Bett gefallen und hab geschlafen. Ich schlafe aktuell sehr viel. Aber ich schlafe vor allem sehr gut…und bin danach richtig erholt. Sogar an meine Träume kann ich mich wieder erinnern…..nur hält diese Erholung nicht lange an und nach Feierabend fühle ich mich kraftlos, antriebslos.

Ich hab jetzt endlich wieder angefangen mehr Sport im Fitness-Studio zu machen: Krafttraining, Rück-und Bauchtraining, Dehnübungen. Mal im Studio…mal Zuhause (gut das ich seit Jahren schon Hanteln zuhause habe…lach…jetzt kann ich sie mal wieder einsetzen).

Das walken hilft zwar meiner Seele und ist auch für die Beine gut…aber es fehlen die anderen Muskelgruppen  und bei DEM Wetter der letzten Tage kann ich auf meine Walking-Runde am Abend auch gerne verzichten.

Dafür hab ich heute um 21 Uhr das Fitness-Studio besucht….ich hoffe ich schaffe es endlich wieder so einen normalen Rythmus für das Fitness-Training in mein Leben zu implementieren….häufig nehme ich mir vor: Also HEUTE geht’s in Fitnessstudio…und wenn es dann soweit ist, hab ich tausend andere Dinge, die ich lieber erledigen könnte…aber kaum bin ich zuhause falle ich dann erst einmal auf die Couch und später mache ich dann doch nur meine Walking-Runden….

Es ist sehr frustrierend wie stark ich gegen den inneren Schweinehund ankämpfen muss…