It`s Tea-Time

Schon vor einiger Zeit hatte mir Kollegin Katrin vom „Eaton Place“ in Hamburg Altona vorgeschwärmt. Das ist ein kleines Teehaus mit britischem Flair und ganz viel royalem Ambiente.

Im Mittelpunkt stehen 3 Afternoon TeaZermonien. Dabei stehen mehr als 30 Teesorten zur Auswahl, dazu eine Etagere mit verschiedenen Köstlichkeiten, die traditionell zur einem afternoon-tea gereicht werden, kleine Sandwiches mit Gurken, Ei und graved Lachs, warme scones mit clotted creme und verschiedenen feinen Marmeladen und kleinen Petit Fours.

Ich hatte Schwester + Schwager dazu eingeladen, quasi als nachträgliche Geburtstagsfeier. Okay ich hatte bereit Ende April Geburtstag, aber vorher haben wir es zeitlich nicht hin bekommen…denn man muss unbedingt im Voraus buchen und einen Tisch für 3 Personen an einem Samstag zu bekommen, war nicht so einfach. Für 2 Personen wäre es einfacher geworden. Man bucht dabei einen Time-Slot von 2 Stunden, der auch genau eingehalten wird…aber 2 Stunden waren für uns absolut ausreichend.

Ich hatte also 3 x die Variante „Queen Elisabeth“ gebucht…das heißt wir bekamen noch je ein Glas Cremant (oder eine Alkohlfreie Variante wer wollte) als Aperitif dazu. Wir bekamen von einer super netten Bedienung einen genauen Überblick, was uns erwartet und auch die Aufforderung, das wir uns aus den 30 Teesorten so viele verschiedene Tees aussuchen konnten, wie wir wollten. Von jedem Tee wurde dann eine Kanne extra für uns aufgebrüht und in jeder Kanne waren dann so 3-4 Tassen Tee. Es gab nicht nur verschiedene schwarzen Tees, sondern auch grünen Tee, weißen Tee und Früchtetees.

Wir haben uns dann meistens für je 2 Sorten gleichzeitig entschieden. Meine Schwester liebt Schwarzen Tee mit Milch und Kandis, mein Schwager mag den gar nicht, dafür lieber Früchtetee und ich bin auch nur selten für Schwarzen Tee. Alle Tees wurden in einer Karte (eigentlich mehr ein Buch) ausführlich beschrieben und uns auch mündlich erklärt. Dazu gab es auch Erläuterungen zur Etikette…das ist ja etwas, was ich mag, wenn Dinge nach bestimmten Regeln ablaufen.

Tatsächlich fanden meine Schwester und ich einen Schwarzen Tee der uns Beide begeisterte und wir alle Drei waren von einem der Früchtetee begeistert. Tees, die uns gar nicht schmeckten gab es natürlich auch…aber das war kein Problem, die konnten wir wieder zurück geben und dafür den nächsten Tee ordern. Alle war sehr ruhig, gediegen und doch fröhlich und auch lustig. Wir haben 11-12 Sorten probiert und dann von den Tees, die wir im liebsten mochten, auch noch nachbestellt.

Wir hatten 2 kurzweilige Stunden in dem Teehaus und haben am Ende unsere Lieblings-Teesorten auch noch zum Mitnehmen gekauft. Günstig war das alles natürlich nicht , es kostete 59 EUR pro Person. Aber alle Tees, zusammen mit den Leckereien auf den Etageren und die super Betreuung ….das war ein echtes Erlebnis…hat Spaß gemacht und war jeden Euro wert.

Wem der Name „Eaton Place“ irgendwie bekannt vorkommt, kennt wahrscheinlich noch die britische Fernseh-Serie „Das Haus am Eaton Place“ aus den 70er Jahren. Es ging um das Leben einer wohlhabenden Londoner Familie und deren Dienstboten in der Zeit von 1903 bis 1930. Diese Serie war tatsächlich ein Teil meiner Kindheit.

Erkundungsrunde – Bad Segeberg

Bald ist es für uns soweit mit dem Besuch der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg. Da es um die Feinplanung ging und ich noch nie so richtig IN Bad Segeberg war, wollte ich mir das Ganze mal Vorort anschauen., denn es würde nicht mehr lange dauern, bis meine Schwester mich fragt: wann und wo treffen wir uns hahaha..

Letzten Sonntagbin ich also die knappen 70km dorthin gefahren…habe direkt am Marktplatz geparkt und anhand der Menschen die alle zum Kalkberg hochgelaufen sind, schon mal direkt einen Eindruck bekommen, wo wir hin müssen, wie weit die Entfernungen sind, wo es Parkplätze für die Besucher gibt und überhaupt wo man sonst noch so parken kann.

Bei schönem Wetter (sonnig, leicht kühl mit Wind) bin ich erst durch den Innenstadt Bereich gelaufen , habe nach Restaurants Ausschau gehalten, wo wir an dem Tag dann vorher Essen gehen können..und war in einem Bäckerei-Café für eine kleine Stärkung ….hmmm eine Zitronen-Joghurt-Cremeschnitte….sehr lecker

Dann bin ich über den Friedhof runter zum großen großen See gegangen. Ja hoppla der ist ja richtig groß…das war mir gar nicht bewusst. Ganz spontan bin ich dem Weg am Wasser entlang gefolgt und habe beschlossen ihn komplett zu umrunden…allerdings musste ich erst das Internet zu Rate ziehen, ob das überhaupt möglich ist und ja es ist möglich und bedeutet eine ungefähre Strecke von ca. 8 km (die Angaben im Internet waren sehr unterschiedlich) lt. meinem Fitness-Tracker.

Immerhin war ich an dem Morgen bereits 1,5 Stunden im Fitness-Studio zum Krafttraining, hatte also eigentlich keine weitere Sporteinheit geplant. Aber mir ging es super, das Wetter war ideal und ich hatte einfach Lust darauf und es war ein wirklich schöner Weg direkt am Wasser unter Bäumen…schön geschützt vor der Sonne

und später dann führte der Weg eine ganze Weile weg vom See…aber man konnte ihn immer noch sehen, manchmal auch nur erahnen.

In Stipsdorf musste ich den Wanderweg dann erst einmal suchen, der war schlecht ausgeschildert..was wirklich half, waren die vielen Schilder an Einmündungen auf denen stand, das es sich bei dem Weg NICHT um den Wanderweg handelt…hahahaaa…dadurch wurde man quasi auf indirekte Weile auf den richtigen Weg geleitet….über kleine Wege, an Feldern vorbei….abwechslungsreich und sehr schön zu laufen.

Als ich wieder am Ausgangspunkt ankam, war ich sehr zufrieden mit mir. Diese Runde  mache ich bestimmt bald wieder und ich hatte jetzt alle Informationen für die Feinplanung.

Aus 3 Restaurants habe ich meiner Schwester die Wahl gelassen und wir haben uns letztlich für ein indisches Restaurant entschieden und auch für eine Uhrzeit und mein Schwager hat uns noch einen Besuch IM Kalkberg gebucht…

Zwischenstopp im Altoner Volkspark

Ich habe schon öfter mal erwähnt, das ich manchmal – wenn ich nach Feierabend im Büro in Hamburg, noch anschließend in Pinneberg etwas zu tun habe – dann fahre ich über eine der „Nebenstrecken“. Dabei komme ich in Hamburg automatisch am Altonaer Volkspark vorbei…und mache dort ganz gerne mal Halt für einen Spaziergang durch Park und Rosengarten mit dem Honighaus.

So auch am Freitag vor einer Woche…ich hatte in Pinneberg am späten Nachmittag einen Termin beim Friseur und musste noch knappe 3 Stunden überbrücken. Eigentlich war der Plan an dem Tag noch etwas länger zu arbeiten…aber dazu konnte ich mich nicht motivieren. Es war mit 28 Grad an dem Nachmittag auch ziemlich warm und wurde zunehmend schwüler…später sollte es noch regnen und und irgendwie war bei mir die Luft raus.

Also bin ich zum Park gefahren…habe mein Auto im Schatten abgestellt und bin langsam zum Rosengarten geschlendert…für einen zügigen Spaziergang war es mir eindeutig zu warm..

Verteilt in dem Rosengarten stehen alte Holzbänke und Holzsitze herum, manche davon unter Bäumen im Schatten…also habe ich mir ein schattiges Plätzchen auf einer Bank gesucht und es so gemacht, wie andere auch…Schuhe und Socken ausgezogen und mich auf die Bank gelegt…meine Tasche dabei als Kopfkissen…..und immer wieder ging ein leichter Wind….haaach wunderbar…so lässt es sich aushalten.

Ich habe den Wolken zugeschaut, sogar ein paar Minuten die Augen geschlossen…später dann habe ich etwas online gelesen. Das war pure Entspannung…wenn mir persönlich auch etwas zu warm.

Als die Sonne öfter hinter der Sonne verschwand bin ich zum Honighaus geschlendert und habe mir einen Eis-Kaffee gekauft und mich auf so einen Holzstuhl gesetzt….denn die Bank auf der ich mich vorher ausgebreitet hatte, war bei meiner Rückerkehr anderweitig belegt…kein Problem – kann ich gut verstehen – mir hat es ja auch gut gefallen.

Jaaa normalerweise versuche ich Plastik so gut es eben geht zu vermeiden und Sprühsahne ist jetzt auch nicht so mein Ding…die einzige Alternative wäre heute der Verzicht gewesen, da ich weder meinen eigenen Becher eingesteckt hatte, noch eine Alternative zur Verfügung stand. Aber ich wollte nicht verzichten…es war trotzdem lecker und ich habe es bewusst genossen.

Die Wolken wurden mehr, der Wind frischte leichte auf….also bin ich später noch langsam durch den Park geschlendert, bevor es dann Zeit wurde weiter nach Pinneberg zu fahren. Das war das vorletzte Mal, das ich den Friseur dort aufsuchen kann. Meinen letzten Termin dort hab ich schon für den August gebucht.

Ab September wird die Filiale geschlossen und die Friseurinnen werden dann in die Filiale Elmshorn wechseln…und ich wechsle mit. Von Quickborn aus nach Elmshorn ist es ähnlich weit, wie nach Pinneberg und auch von Hamburg aus ist es okay. zu erreichen..nur komme ich dann nicht mehr so ohne Weiteres am Volkspark vorbei, um dort halbwegs spontan einen Stopp einzulegen. Werde ich trotzdem machen…aber eben dann richtig geplant…weil es einen kleinen Umweg bedeutet.

Mit einem frischen Sommer-Haarschnitt ging es dann weiter nach Hause…unterwegs habe ich noch an einem Stand Kirschen und Stachelbeeren gekauft…und als es schon nach 22 Uhr am Abend wieder angenehm kühl wurde, bin ich noch eine kleine Walking-Runde entlang der Felder gelaufen

unbeabsichtigte Blogpause – rundherum Wohlfühlen

Nach meiner unbeabsichtigten Blog-Pause, bin ich jetzt mal wieder da. Die Blog-freie Zeit war nicht geplant, kam weder aus Zeitmangel, noch aus anderen bewussten Gründen. Es war mir einfach nicht nach Schreiben. Mir ging es sooo gut, das ich diese emotional entspannte Zeit mit Erstaunen erlebte und einfach auf mich wirken lassen wollte…und es hat sich sooo gut angefühlt.

Es klingt irgendwie bescheuert, aber es fühlte sich für mich fast fremd an, mich rundherum wohl zu fühlen…so ganz ohne Stress und ohne Sorgen. Kein Überstunden, aktuell keine Probleme zu lösen…alles läuft – irgenwie…also nicht alles läuft komplett runde…aber es läuft.

Jaa ich habe immer wieder darüber nachgedacht, einen Beitrag zu schreiben…weil, ich hatte schon Einiges, über das ich berichten wollte…andererseits war ich so damit beschäftigt, diese neue Entspanntheit in mich aufzusaugen, das ich mich privat nicht an den PC setzen wollte hahahaa.

Während unseres Monatsabschlusses Anfang Juli, hat diese (für mich) extreme Entschleunigung eine kleine Delle erhalten….aber das war nur an 2 Tagen, die mich etwas nervös haben werden lassen…immerhin gibt es schon wieder neue Anweisungen und damit neue Routinen, an die wir uns erst gewöhnen müssen…und die letzten Daten kamen tatsächlich erst AM Reporting-Tag – unfassbar. Aber im nachhinein kann ich sagen, ich habe es gut geschafft und bin sogar zufrieden mit den meisten Neuerungen…allerdings müssen die zentralisierten Buchungen unbedingt früher kommen, damit ich noch Zeit habe, diese noch orgendlich mit zu verarbeiten.

Kollegin Katrin hat diese unsichtbare Wand zwischen uns aufgelöst – aktuell fühlt es sich fast so an, wie „früher“…mal sehen, wie lange das anhält. Auch bei ihr es entspannter…es ist halt Sommer – auch bei uns an den deutschen Standorten und vor allem in der Zentrale sind die meisten Kollegen im Urlaub. Es gibt dort nur eine Art Notbetrieb für das Nötigste…auch nach 6 Jahren überrascht mich das immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit ein – gefühlt – ganzes Land gleichzeitig in Sommerurlaub geht hahahaaa.

Mir geht es also immer noch gut…ich gehe regelmässig 2x in der Woche ins Fitnessstudio, ja auch während der heißen Tage. Bei den ganz heißen Tagen, habe ich dann weniger gemacht: weniger Gewicht, weniger Wiederholungen oder weniger Durchgänge…dann gibt es keine 2500m auf der Rudermaschine, sondern mal nur 1000m….ich passe das so an, das es zu meiner Verfassung an dem Tag passt. Hauptsache ich gehe hin und hinterher fühle ich mich immer wunderbar.

Nagut, bis auf diesen Mittwoch…aber das war meine eigene Schuld. Ich hatte für das Mittagessen Spaghetti mit Knoblauch-Garnelen dabei und schon kurze Zeit später kamen heftige Symptome und habe eine Allergietablette nehmen müssen. Leider wird meine Garnelen-Allergie mit jedem Jahr schlimmer, dabei esse, ich die wirklich nur noch ganz selten. Ich hatte dann bereits am frühen Nachmittag Feierabend gemacht und merkte bereits auf der Fahrt nach Norderstedt wie ich müder und müder wurde…alles fühlte sich schwer und bleiern an….nanu…also sooo habe ich auf die Allergie-Tablette noch nie reagiert.

Entsprechend war meine Leistungsfähigkeit beim Sport stark eingeschränkt …aber ich habe alle Übungen gemacht…wenn auch wirklich nur ganz moderat….und auch die anschließende Dusche half nicht gegen die bleierne Müdigkeit….kaum hatte ich mich zuhause auf die Couch gesetzt, war ich auch schon eingeschlafen und bin auch erst ca. 2 Stunden später wieder aufgewacht. Da war dann alles wieder gut. Eigentlich sind das Tabletten, die eben nicht müde machen sollen….wer weiß, was da zusammen kam.

Ich hatte in den letzten Wochen, nach mehr als 30 Jahren, wieder angefangen zu stricken…Zuerst einen Loop-Schal und dazu passend dann noch eine Mütze…..meine Schwester hat Beides zu gefallen und als ich ihr die beiden Teile anbot, hat sie freudig zugegriffen. Die Mütze war für mich sowieso etwas zu klein geraten…also habe ich mit derselben Wolle noch einmal eine Mütze gestrickt…die passt jetzt und aktuell bin ich an dem entsprechenden 2. Loop-Schal. Das ich noch mal die Geduld für`s Stricken aufbringe, hätte ich nicht gedacht…aber es macht mir tatsächlich viel Spaß.

Ich wünsche Euch einen schönen entspannten Freitagabend …sitze jetzt auf dem Balkon und geniesse die leichte Abendbrise bei sanfter Musik und mit einem Becher Tee….hahahaa herrlich die Hitze ist jetzt erst einmal für die nächsten Tage wieder vorbei.

Neues aus dem Büro – eine unsichtbare Wand

Ich stelle aktuell fest, das mein erster Impuls beim Schreiben, nicht mehr unbedingt meinem Job gilt. Wenn ich mich an den PC setze, weiß ich oft noch gar nicht genau, über was ich schreiben werde. Sobald ich die Finger auf die Tastatur lege…fange ich einfach an zu schreiben und wundere mich manchmal bei welchem Thema ich lande.

Und manchmal, wenn ich mir ein Thema vornehme, bin ich am Ende überrascht, das ich doch irgendwann mittendrin den Fokus verändere hahaha.

Sooo in meinem Job ändert sich tatsächlich immer noch sehr viel, oft kurzfristig, nur mit rudimentären Anweisungen aus DK – „mach erst mal und dann sehen wir dann“ – das ist das Motto , aber ich kann damit momentan gut umgehen…ich bin ruhiger geworden und entspannter, nehme viel mehr hin und akzeptiere die Dinge, wie sie nun mal sind. Was daran liegt, das ich nicht mehr der Arbeit hinterher hetzen muss, sondern alles im Griff habe – auch wenn es immer noch Problem mit den Systemen gibt.

Anfang Mai hatte ich in meinem Beitrag „wie durch ein Brennglas“ von Kollegin Katrin erzählt, die sich manchmal selbst im Weg steht…seitdem hatte sie ein Gespräch mit unserem Chef, der ihr aber leider nicht vermitteln konnte, wo er das Problem sieht – nämlich bei ihr.

Mit mir hat sie seitdem erst einmal nicht mehr gesprochen, und wenn dann nur noch über Privates – aber nur Positives…gar nichts Negatives….immer mit einem Lächeln, das ja alles in Ordnung sei. Es war super anstrengend, weil ich genau gespürt habe, das es eben nicht ehrlich ist. Sie wollte partout nichts mehr von der Firma oder unserem Chef erzählen und auch wenn ich versucht habe das Thema mit ihr zu klären…sie blockte alles ab, sobald ich auch nur in die Nähe dieses Thema`s kam. Ich kam einfach nicht mehr an sie heran.

Also hab ich das gemacht, was ich dann immer mache, ich war weiterhin freundlich und nett und habe ihr weiterhin diese kleinen lustigen Anekdoten aus meinem Alltag erzählt, sie aber ansonsten komplett in Ruhe gelassen. Ich habe also signalisiert, das ich mit ihr kommunizieren möchte, es aber ihr überlassen, dieses auch zu tun.

Kollegin Kordula war ab dem Zeitpunkt Ihr Ansprechpartner für alles Negative was sie loswerden wollte, vor allem über unseren Chef. Aber auch sie ist bei dem Thema „Chef“ und „Kommunikation mit mir“, nicht bis zu ihr durchgedrungen. Sie blockte alles ab.

Wir waren etwas ratlos, haben sie machen lassen. Im Laufe der Wochen wurde es dann besser. Sie hat gemerkt, das ich mich zurück gezogen habe und fing dann langsam wieder an, mit mir über dies und das zu plaudern…ich bin locker darauf eingegangen und so kam dann irgendwann auch wieder ihre lockere Herzlichkeit in unsere Gespräche, die ihr wohl auch gefehlt haben.

So langsam berichtete sie auch wieder das ein oder andere über die Firma – auch Negatives…aber NICHTS mehr über den Chef. Mit mir wollte und will sie nicht mehr über unseren Chef reden – das habe ich mir verscherzt, indem ich es mehr als einmal gewagt habe, ihre Aussagen nicht zustimmend hinzunehmen, sondern Partei für den Chef ergriffen habe. Eigentlich habe ich nur relativieren wollen, das ja nicht alles schlecht ist und er sich doch echt zum Positiven entwickelt hat.

Übrigens auch Kollegin Kordula muss sich bei dem Thema immer noch zurückhalten…Katrin WILL einfach nicht hören, das wir zumindest teilweise anderer Meinung sind.

MIR tat und tut es gut, nicht mehr ständig mit ihrer Unzufriedenheit konfrontiert zu werden, denn es lässt mich ja nicht kalt wenn sie sich unwohl fühlt, aber es ist auch anstrengend und mit dem Zuspruch den sie von mir erhalten hat, konnte sie nichts anfangen und auch gut gemeinte Hinweise wie sie evtl besser damit umgehen klönnte, kamen bei ihr nicht an und etwas relativierendes oder gar Positives will sie ja nicht hören…das macht es auch nicht leider. Mir geht es also besser…aber ich habe die Offenheit unserer Gespräche verloren.

Inzwischen plaudern wir also wieder in unserem Dreier Chat oder auch mal nur zu Zweit…plaudern wenn wir in unserem gemeinsamen Büro zusammen treffen und es scheint auf den ersten Blick alles in Ordnung. Wir hatten uns sogar am Freitag zu Dritt (alle 3 waren wir im Homeoffice und wohnen ja nicht allzu weit auseinander) in einem Restaurant zum Mittagessen verabredet und es war lustig und nett – aber….

…es ist eben nicht alles gut. Ich spüre diese unsichtbare Wand, die vorher nicht da war und ich kann sie nicht durchbrechen. Wir können sie nicht durchbrechen. Kordula meinte auch, sie hatte gehofft, wir könnten das Thema noch einmal beim Essen anschneiden…aber es kam nicht dazu. Die Stimmung wäre dann sofort zerstört gewesen und das wäre dann wohl auch das letzte Treffen dieser Art gewesen.

Wir hoffen einfach weiter, das sie anfängt sich öfter mal selbst zu reflektieren, warum sie so unzufrieden ist und was sie machen könnte, um es zu ändern.

Es fehlt an Kraft

Was ich mir in dieser „Hitze-Woche“ nicht habe nehmen lassen: ich war tatsächlich 2x im Fitness-Studio und es hat mir so richtig gut getan.

Mir war es wichtig, das ich jetzt nicht gleich nach 2 Wochen wieder aufhöre, „nur“ weil es warm bzw. heiß draussen ist…für mich ist es wichtig, da wieder eine Art von Routine rein zu bekommen. So bin ich Dienstag nach Feierabend im Homeoffice, nach Norderstedt gefahren und Samstagmorgens um 7 Uhr das zweite Mal für diese Woche.

Das Fitnessstudio versucht mit mobilen Klimageräten und Ventilatoren eine angenehmes Raumtemperatur zu halten und jaa das ist auch (bisher) gelungen. Aber na klar schwitze ich dort sowieso- immerhin mache ich Krafttraining, d.h. ich gehe mit Gewichten und Wiederholungen an meine Grenzen.

Seit meinem Wegzug aus Pinneberg war ich nicht mehr regelmässig in einem Fitnessstudio…aber meine eigenen Hanteln und kleinen Hilfsmitteln wie Wackelbrett, Gewichtsmanschetten und Therabänder ersetzen eben keine Beinpresse, Latzug und sonstige Maschinen. Ich konnte mich zuhause auch mit meinen Gewichten nicht steigern.

Stattdessen habe ich über die Firmen-Fitness-Apps Online Yoga, Pilates, Bauch- und Entspannungsübungen, sowie regelmäßig Dehnübungen gemacht. Mit meinen Walkingrunden 4-5x die Woche und ab und an etwas Schwimmen oder Radfahren war ich trotzdem viel mehr im Kardio-Bereich unterwegs. Mir fehlte schlicht und einfach das pure Krafttraining.

Ja klar hab ich gesehen, das mein Körper noch „weicher“ geworden ist….und ja gerade im Bauchbereich gefiel mir das überhaupt nicht…aber so richtig aus dem Quark gekommen bin ich trotzdem nicht. Zum ersten Mal gemerkt habe ich den Kraftverlust, als ich im Frühjahr einen 60l Sack Blumenerde nur mit sehr großer Mühe heben konnte. Den habe ich dann doch lieber liegen gelassen und einen kleineren Sack mitgenommen.

Aber auch dann noch hat es gedauert mich zu überwinden wieder in ein Fitness-Studio zu gehen, dabei geht es eigentlich ganz einfach, weil ich über die Firmen-Fitness-App bei vielen Studios schnell Zugang bekomme, ohne mich für eines fest entscheiden und binden zu müssen.

Doch jetzt setzte mein Kopf wieder ein: hmmm ich muss ja dahin fahren, dann treffe ich wieder auf viele Leute, dann wird es mir wieder schnell zu laut und zu eng….dann muss ich mich da mit den Trainern besprechen usw. Alles Dinge die mir nicht so leicht fallen.

Aber das habe ich vor ein paar Wochen überwunden, habe mir eines angeschaut und mir eine Zugangskarte ausstellen lassen…jetzt kann ich jederzeit während der Öffnungszeiten hinfahren, auch wenn keine Trainer vor Ort sind.

Ich war jetzt ein paar Mal da und es gefällt mir noch ganz gut. Die Geräte verteilen sich auf mehrere Räume auf 2 Etagen und zu den Zeiten wenn ich gehe, sind nur wenig Menschen dort und die Öffnungszeiten sind prima, weil auch am Wochenende ganz früh am Morgen geöffnet ist, was mir sehr entgegen kommt.

Ich musste meinen Trainingsplan auch nicht vorlegen oder absprechen. Wenn ich einen neuen Trainingsplan haben möchte, kann ich mich melden…aber das ist meine Entscheidung. Wenn ich eine Geräte-Einweisung bekommen möchte, kann ich jederzeit während der Anwesenheitszeiten der Trainer danach fragen. Brauche ich i.d.R. aber nicht…die meisten Geräte sind mir seit vielen Jahren vertraut.

Es sind nette Menschen dort…bin mit einigen auch schon mal ins Gespräch gekommen. Prima – ich habe hier also maximale Freiheit, genau so wie ich es mag.

Aber die Unsitte auf den Trainingsflächen zu Telefonieren und das mit Lautsprecher-Funktion, so das man ganzen Gesprächen folgen kann, gibt es hier leider auch. Seufz…lustigerweise eher bei den Frauen, als bei den Männern. Das kannte ich bisher nur anders herum. Ich habe bereits einmal gebeten, doch bitte wenigstens die Lautsprecher-Funktion auszustellen und das Handy ans Ohr zu nehmen, während sie auf dem Stepper stand und ich mich direkt davor auf dem Rudergerät aufwärmte.

Also das Krafttraining tut mir gut…habe auch schon 2x die Gewichte erhöht und fühle mich nach dem Training jedes Mal gefordert, aber auch erfrischt…und auch das Duschen Vorort ist angenehm…so brauche ich nicht total verschwitzt ins Auto zu steigen. Ich bin also auf guten Wege meine Muskelkraft wieder aufzubauen.

Erkenntnisse aus der 1.Hitzewelle in diesem Jahr

Ich habe in dieser Woche einiges über mich gelernt. Ich kann im Moment tatsächlich besser mit Hitze umgehen, als ich überhaupt vermutet habe.

Meine Wohlfühltemperatur liegt normalerweise bei 20-21 Grad. Alles was darüber hinaus geht, gefällt mir nicht mehr. Aber in den letzten Tagen fühlten sich bis 24 Grad auf einmal doch ganz angenehm an, ohne das es mich belastete… 25 Grad war dann die Steigerung und jaaa das ließ sich auch noch aushalten.

Kein Wunder also, das mich die bis zum Wochenende angesagten 38 Grad (im Schatten) Anfang der Woche in eine Art Panik-Modus katapultierten. Aber es fing ja langsam an…zum Glück.

So waren die Außentemperaturen mit 30-31 Grad okay, weil ich in der Wohnung die Temperatur erst einmal bei 23 Grad halten konnte und auch im Büro waren es nie mehr als 24 Grad. Die Büros der Buchhaltung haben keine direkte Sonneneinstrahlung und ich habe um kurz nach 6 Uhr morgens angefangen zu arbeiten und konnte daher die Morgenkühle zum querlüften nutzen.

Aber mit jedem Tag wurde es draußen heißer und auch während der Nächte blieb es heiß Wenn ich bei 29Grad um 23 Uhr ins Bett gehe, brauche ich das Fenster gar nicht zu öffnen, wenn meine Raumtemperatur bei 25 Grad liegt. Frische Luft ist das dann zwar auch nicht mehr – aber egal.

Während der Nacht, wenn die Temperatur endlich draußen niedriger war als drinnen, habe ich gelüftet. Aber es fehlte der Wind um die warme Luft aus den Zimmern zu pusten…

Gestern nun erreichten, bei 38 Grad Außentemperatur (im Schatten), meine Räume am späten Nachmittag 26 Grad…dazu wurde die Luft feucht-Schwül…und da ich die letzten beiden Nächte schon echt schlecht geschlafen hatte, ging es mir ab da nicht mehr gut. Das war der Kipppunkt in meinem Wohlbefinden.

Um 3 Uhr heute morgen habe ich dann wieder alle Fenster und die Balkontür aufgerissen…erst kamen die Blitze, dann Blitz und Donner und etwas Wind und DANN kam der Regen..

Draußen sind es aktuell an diesem Morgen 20 Grad und sollen am heutigen Sonntag auch „NUR noch“ auf 30 Grad steigen. Aber trotz der „böig auffrischenden Winde“ sinkt die Temperatur in den Räumen nicht so schnell, wie ich gerne hätte. Obwohl ALLE Fenster weit geöffnet sind.

Aber egal, mit den aktuellen 24 Grad in den Räumen, bin ich wieder in einem Temperatur-Bereich in dem ich mich wieder wohl(er) fühle. Ich bin also tatsächlich etwas Hitze-resilienter geworden.

Mir geht es damit wesentlich besser, als meinen Freunden, den Rentnern in Hessen. Die haben einen Reihenmittelhaus mit Außenjalousien am Rande eines Dorfes mit direkter Sonneneinstrahlung von Vormittags bis Abends auf der Terrassenseite. Der Rentner schrieb gestern, das sich ihr Haus komplett aufgeheizt hat und das er sogar im Keller 30 Grad gemessen hat….ohhje die Armen…sie haben sich jetzt entschieden eine Klimaanlage ins Haus einbauen zu lassen. Es ist ein Hausreihe aus den 80ern mit großen Fensterfronten. Ein Handwerker war in dieser Woche schon mal da um sich das anzuschauen und zu beraten.

Ich bin froh das ich mich in rechtzeitig um die „Sonnenschutz-Folie“ gekümmert habe….OHNE den Hitzeschutz vor den Fenstern wäre meine Bilanz dieser ersten Hitzewelle in diesem Jahr, sicher auch wesentlich negativer ausgefallen.

Ich wünsche Euch einen angenehmen Sonntag 🍀🥀

Neue Hitze-Strategie – Funktion vor Ambiente

Ich habe vor ca. 2 Monaten im Internet nach Möglichkeiten gesucht, wie ich meine Wohnung – ohne bauliche Veränderungen – besser vor der Hitze des Sommers schützen kann.

Ich wohne zur Miete und die Wohnung hat keine Außen-Jalousien und dadurch das jetzt die Bäume vor meinem Balkon gefällt bzw. gekappt wurden, bekomme ich auf der Wohnzimmer-Seite viel mehr Sonne ab, als die Jahre zuvor.

Bereits im Frühjahr konnte ich feststellen, das bei moderaten Außen-Temperaturen mit gleichzeitigem strahlendem Sonnenschein, die Temperatur an meiner langen Fensterfront im Wohnzimmer (von außen gemessen) bei über 30 Grad lag…natürlich in der Sonne gemessen…und meine Wohnzimmer-Innen-Temperatur kletterte da schon auf gute 25 Grad.

Ich ahnte da schon, das meine innen-liegenden Thermo-Vorhängen, für einen heißen Sommer nun einfach nicht mehr ausreichen würden.

Im Internet fand ich dann eine „Aluminium-Sonnenschutz-Folie mit Saugnäpfen 9mm Stärke“…die kann man Innen – aber auch Außen anbringen. Man misst einfach die reine Fensterfläche (ohne Rahmen) und kann fast jede Breiten- und Höhen-Kombination bestellen. Das hab ich testweise für ein paar Fenster getan.

Bei den ersten heißeren Tagen vor ein paar Wochen, hatte ich diesen Sonnenschutz erst einmal innen am Wohnzimmer-Fenster angebracht. Es ist eine reflektierende dicke Alu-Folie (bei 9mm ist es eher eine stabile Matte, als eine Folie) und jaa es funktionierte wirklich gut, musste aber feststellen, das die Scheibe dabei richtig heiß wird. Die Sonne dringt durch die Fensterscheibe, trifft auf die Schutzmatte und die Wärme kann nicht abgeleitet werden, also bleibt sie zwischen Matte und Scheibe…das macht auf Dauer keinen Sinn.

Das geht aber wunderbar an der Front-Seite des Hauses, wo die Sonne nur 1-2 Stunden auf den Fenstern steht….aber so geht es nicht im Wohnzimmer. Hier kann ich zum Glück diese Sonnenschutz-Matte von Außen, also vom Balkon aus, anbringen und jaaa so macht es Sinn.

Gestern nun hatte die Folie ihren ersten Härtetest…und das hat super geklappt. Als ich nach Hause kam, war in der gesamten Wohnung eine Temperatur von 22 Grad – AUCH im Wohnzimmer.

Beim Blick auf das kombinierte Innen-Außenthermometer im Wohnzimmer konnte ich den Erfolg ablesen: Draußen vor dem Fenster in der Sonne : 41,6 Grad, drinnen direkt am Fenster: 24,2 Grad….da ja noch die Thermovorhänge zugezogen waren, blieben die 24 Grad zwischen Fenster und Vorhänge…und im Raum selber waren es so nur 22 Grad – obwohl ich diese Fenster-Folie nur für einen Teil des großen Fensters genutzt habe (hahaha bevor ich das Geld für eine so große Fensterfläche ausgebe, wollte ich es ja erst einmal testen).

Die Fenster-Folie seht Ihr auf dem Bild oben nicht….das was Ihr da vor dem Fenster seht, ist Teil eines Sonnendaches, welches ich als provisorischen Schutz vor das Fenster gestellt hatte.

So nun aber zu den Nachteilen….denn diese Folie ist für die Meisten wahrscheinlich keine Alternative – sie dunkelt die Räume Innen wirklich sehr stark ab, was bedeutet, wenn man das in der gesamten Wohnung macht, wird es sehr dunkel, so das man teilweise schon das Licht anmachen muss. Mir macht das nichts aus….ich mag auch das halbdunkle.

Außerdem ist es etwas umständlich jeden Tag die Folie an den Fenstern anzubringen. Auf der Frontseite des Hauses (mit wenigen Stunden Sonne) nutze ich die Saugnäpfe nicht, sondern schiebe die Folie einfach zwischen Fenster und Sichtschutz-Plissees die da schon hängen hahahha…. das geht schneller UND ein letzter Nachteil: sie ist unglaublich hässlich.

Ich halte mich eigentlich für einen Ästheten, aber in diesem Falle ist es mir ehrlichweise sch…..ss-egal wie es aussieht…ich muss meine Wohnung niemandem präsentieren und da geht mir Funktion vor Ambiente.

Mein Fazit lautet: Die Sonnenschutz-Folie macht genau das, was sie soll: sie hält bei direkter Sonnen-Einstrahlung die Wärme davon ab, meine Wohnung unkontrolliert aufzuheizen. Ich werde mir jetzt auch noch für das Wohnzimmer für Fenster und Balkontür passende Folien bestellen.

Für mich ist das eine tolle Methode und ich fühle mich der Hitze nicht mehr so ausgeliefert.

Ein Tag in: Hamburg-Schnelsen

An meinem letzten Urlaubstag (Dienstag)  hatte ich Vormittags einen Termin beim Optiker in Schnelsen, um mir eine Gleitsicht-Sonnenbrille anpassen zu lassen. Hier war ich auch schon die letzten Male gewesen….in dem Laden ist es nicht so hektisch und der ist auch nicht so überlaufen und mit dem vorher vereinbarten Termin, ist es dann auch echt angenehm dort.

Vorher war ich aber noch im Arriba-Bad in Norderstedt zum Schwimmen. Da ich immer noch leichten Muskelkater vom Fitness-Studio hatte….habe ich es locker angehen lassen und bin lediglich meine 40 Bahnen (= 1 km) geschwommen…so hatte ich auch kein zeitliches Problem mit dem nachfolgenden Optiker-Termin. Konnte mich danach in Ruhe fertig machen und bin direkt nach Schnelsen gefahren.

Die Optikerin, die ich dieses Mal hatte, war super nett und wir haben während des Termins angeregt geplaudert…das hat Spaß gemacht. Lachen mussten wir Beide, als ich mit schlafwandlerischer Sicherheit genau zu demselben Model gegriffen habe, wir vor knapp 2 Jahren…das konnte sie in ihren Unterlagen sehen….Okay – dann habe ich mich doch für ein anderes Model und eine andere Farbe entschieden hahaha.

Nach dem Termin war es schon fast Mittag und ich bin noch ein wenig durch die umliegenden Geschäfte gestreift und habe mir 2 ärmellose Blusen gekauft- der Sommer steht ja vor der Tür.

Eigentlich habe ich wirklich genügend anzuziehen und ich hab mir für diesen Sommer ein Zukauf-Verbot erteilt….aber diese 2 Blusen fand ich einfach zu schön…also her damit.

Anschließend bin ich zum Mittagessen in das Steakhouse nebenan gegangen und jaaa ich habe mir ein Rib-Eye-Steak (auch Entrecôte genannt) medium-rare bestellt und dazu ein Glas Chardonnay….das war ein Hochgenuss. Da ich Beide nur noch selten auswähle (wegen s.o.), zelebriere ich es viel mehr.

Später war ich noch in einem nahegelegenen Park spazieren…aber nur etwas mehr als 1/2 Stunde…das sollte für diesen Tag reichen. Es war zwar leicht wärmer geworden…also ca.16 Grad, aber der Wind war noch viel zu stark und ich hatte nur eine dünne Strickjacke an, aber nichts um meinen Hals zu schützen…mir war also kalt.

Wieder zuhause angekommen, habe ich mich für den Rest des Tages zuhause verkrümelt und einfach die letzten Stunden meines Urlaubs in Ruhe und voll zufrieden genossen.

Cholesterin-Blocker…..geht doch

Während meines Urlaubs war es mal wieder soweit, das ich zur ärztlichen Kontrolle musste…jedes 1/4-Jahr wird mein LDL-Cholesterin überprüft, denn um die Arteriosklerose zu verlangsamen, ist es wichtig, das sich keine weiteren Ablagerungen in meinen Arterien bilden…und maßgeblich dafür ist das LDL-Cholesterin.

Ich hatte es ja schon mehrfach erwähnt. Bei Frauen gilt ein Wert von 160mg/dl als zu hoch…normal ist ein Wert unter 116 mg/dl. Das gilt für Frauen OHNE Vorerkrankungen. Mein Wert lag im letzten Jahr mit durchschnittlich 78mg/dl also weit unter dem Normalwert, aber eben für meine Vorerkrankungen (Arteriosklerose und eine mittelgradig defekte Herzklappe) immer noch viel zu hoch.

Für Menschen, wie mich, gilt ein Zielwert von unter 50mg/dl…mein Kardiologe wollte aber (weil ja noch so „jung“) einen Wert von unter 40mg/dl…aber irgendwie kam ich nicht bis dahin, trotz Ernährungsumstellung und Sport usw…aber lt. Arzt kann man seine Cholesterin-Werte nur zu ca. 30% über Ernährung und Lebensweise steuern…wenn das nicht ausreicht, müssen eben Medikamente her.

Deshalb habe ich Anfang des Jahres noch zusätzlich zu den ganzen Tabletten, die ich sowie täglich nehme, noch eine weiteres Medikament verschrieben bekommen: einen Cholesterin-Blocker und siehe da…endlich bin ich in einem Bereich der akzeptabel ist.

Bei der jetzigen Kontrolle waren es 36ml/dl …. endlich nach 3 Jahren bin ich so eingestellt, das ich damit gut leben kann…und auf eine Tablette mehr oder weniger kommt es ja nicht an….Hauptsache ich muss so schnell nicht unters Messer.