Vier Kuchen auf einmal

Ich backe nicht gern….hab mich aber darauf eingelassen diesen Mittwoch tatsächlich 4 Kuchen selber zu backen…lach …gut wenn man vorher nicht so richtig weiß auf WAS man sich da eigentlich einlässt.

Ich  kann zwar backen – aber es macht mir nicht so viel Spaß…und ist auch immer etwas Stress…Ach Quatsch…das krieg ich schon hin….

So: Planungszeit1 – welche Kuchen mache ich? 2x Blitzkäsetorte / 1x Apfeltarte / 1x Käsekuchen

Mo: Planungszeit2 – Was brauch ich / was hab ich / was muss ich einkaufen….4x Kuchen in der Springform…ich besitze aber nur 2 Springformen..

Di: Einkauf nach Feierabend und vor dem Sport – 1,5kg Sahne / 1kg Quark / 800g Frischkäse  / 1,5 kg Äpfel usw.  DAS sind mal  Mengen ….zur Erinnerung: ich lebe in einem 2Personen-Haushalt – da sind die Zutaten für einen kleinen Kuchen etwas kleiner.

Mi: Backen – Feierabend um 16 Uhr …Zuerst die Blitzkäsetorten…die „backen“ im Kühlschrank…die  Zubereitung ist zwar nicht schwer, aber alles muss zeitlich gut aufeinander abgestimmt sein – nicht zu kalt, nicht zu warm …und das 2x hintereinander…. Eigentlich kein Problem wenn man ALLE Zutaten da hat…ich war ja gut vorbereitet…hatte alles eingekauft….aber WO ist nur meine 4.Packung Frischkäse….Ahhhhhhhhhhhhhhggggggggggggrrrrrrrrrr….also gaanz ruhig den Schatz informiert er muss JETZT sofort noch einmal ins Auto springen und 1 Packung Frischkäse kaufen  Soooo  – geschafft

…dann die Apfeltarte mit einem Mürbteig….auch oft erprobt und kein Problem….auch die Streusel  sind nicht zu hart geworden – super und dann die Herausforderung ein echter Käsekuchen mit Mürbteigboden.

Tja…..und hier ging es dann nicht mehr so glatt….Den Teig hab ich schön dünn in die Springform gebracht…den ganzen Rand hoch – weil die Käsemasse bei diesem Kuchen bis knapp zum Rand geht und sehr flüssig ist…..

        Die Springform sollte dann in den heißen Backofen…leider schwappte dann die Käsemasse über und landete auf dem heißen Backblech… Ruhig bleiben – Springform abstellen…Backblech rausnehmen und anderes Backblech rein….

        Das neue Backblech ist leider etwas zu klein und kracht manchmal runter……also vooorsichtig die Springform drauf abstellen – nicht das es runter kracht.

        Schon nach 5 Minuten wird der Rand braun….weil ja die Käsemasse durch das überschwappen  nun NICHT mehr bis zum Rand geht….tief durchatmen

        Also Backofen wieder auf und mit Alufolie den Kuchen abdecken…nur das die Folie in der Mitte durchhängt und die flüssige Käsemasse berührt…also wieder runter mit der Alufolie….

        Dann rutscht das Backblech doch langsam weg….also schnell das vorherige Backblech sauber machen (man ist das heiß) und schnell gewechselt.

        Nun wird der Teigrand dunkler und schwärzer und ich lege doch noch die Alufolie drüber

        Ach ja….entgegen den bisherigen Erfahrungen mit diesem Rezept geht der Teig NICHT hoch…. Aus Erfahrung weiß ich aber ,das dieser Kuchen gerne am Ende zusammen fällt.

Ich bin also ziemlich mit den Nerven am Ende…und signalisiere  vorsichtshalber meinem Schatz, das es eventuell nur 3 Kuchen für seine Verabschiedung aus 2 Abteilungen gibt. 

        Nach der geplanten 1 Stunde im Backofen ist die Käsemasse immer noch flüssig….und der Kuchen ist nicht 1mm hoch gegangen….also weitere 15 Minuten …dann schalte ich den Backofen aus und lasse den Kuchen einfach drin stehen. Ich kann es eh nicht mehr ändern.

Inzwischen ist es 22.30 Uhr und ich hab die Schnauze voll vom Backen…..

Am nächsten Morgen öffne ich den Backofen und könnte jubeln…der Kuchen sieht genial aus…genau so wie früher bei der Oma…. Er ist NICHT zusammen gefallen…dazu Unregelmässig gebräunt  etwas uneben  – nur der Rand ist verbrannt. Nun gut …also nehme ich den Kuchen aus der Form und schneide den zu dunklen Rand einfach weg….ein wenig Puderzucker drauf und zurück in die Springform…Puhhhh – Glück gehabt.

Also konnte mein Schatz doch 4 Kuchen mit zur Arbeit nehmen um sich von seinen jetzigen Kollegen zu verabschieden und zu bedanken und  mir fällt ein Stein vom Herzen…egal wie es schmeckt – alle Kuchen sehen toll aus…

Hab ich schon erwähnt das ich in diesem Jahr noch 3x mehrere Kuchen gleichzeitig backen muss? Ohjjje – meine Nerven

Advertisements

Hilf Dir selbst …

Wenn Du es nicht tust – ein anderer tut es nicht.

Ja – so ist es im Leben….je älter ich werde, umso mehr bemerke ich das. Es gibt nur ganz wenige Menschen die sich wirklich für Dich interessieren….also eigentlich nur Dein Partner und Deine Familie…wenn Du Glück hast noch eine gute Freundin.

Ich mache mir immer noch Sorgen wegen meiner depressiven Verstimmung im letzten Jahr –genau zu diesem Zeitpunkt und vermute ja weiterhin eine durch VitaminD-Mangel ausgelöste Depression….und ganz ehrlich ich hab ANGST vor so einem weiteren Schub.

Also bin ich zum Arzt gegangen um Ende Januar meinen VitaminD Spiegel bestimmen zu lassen….Meine Erläuterungen was letztes Jahr mit mir los war  hat die Ärztin nur mit der Bemerkung quittiert das ich das selber bezahlen muss, weil die Krankenkasse das nicht übernimmt….und anstatt mir richtig zuzuhören hat sie lieber nach den Preisen des Labors gesucht um mir den genauen Preis zu nennen…ich hatte ihr gesagt mir ist der Preis egal und ich bezahle das.

Also hab ich Blut da gelassen und ein paar Tage später hab ich angerufen und die Sprechstundenhilfe hat mir erklärt es wäre „Alles in bester Ordnung, ich brauche mir keine Sorgen zu machen“  – mein Wert liegt bei 20,7.

Ich habe das ganze 2.Halbjahr  2017 jeden Sonnentag genutzt und bin überhaupt  JEDEN Tag draussen gewesen  (und bin es weiterhin jeden Tag – bei jedem Wetter) um Sonne zu tanken und mich zu bewegen- dazu esse ich regelmässig VitaminD-haltige Produkte und mein Wert liegt Ende Januar NUR bei 20,7. 

Erst ab März hat die Sonne überhaupt wieder den richtigen Winkel und die Kraft  das meine Haut überhaupt  VitaminD produzieren kann und mein Wert liegt NUR bei 20,7 . Aber das interessiert weder die Ärztin – noch die Dame am Empfang.

Also ab ins Internet und mal etwas recherchiert: Es gibt verschiedene Normwerte…veraltet sind die Normwerte von 20 – 60 ng. Nach neueren Erkenntnissen liegen die Normwerte zwischen 40-80ng. Also selbst nach alter Lesart bin ich JETZT SCHON haarscharf an einem leichten Mangel  -nach neuerer Lesart bin ich bereits auf dem Weg zu einem richtigen Mangel….soviel zu „Alles in bester Ordnung“.

Ich  hab also beschlossen dem jetzt mit Tabletten entgegen zu wirken…und nehme jetzt zusätzlich  täglich eine Tablette mit  einer Tagesdosis 1.700 IE. Bei meiner Größe und meinem Gewicht kann ich mit dieser Tagesdosis  meinen Wert von 20ng auf 30ng steigern. Das ist nicht zu hoch dosiert. In 1-2 Monaten lasse ich dann meinen VitaminD  Spiegel noch einmal bestimmen.

Ich fühle mich auf jeden Fall wesentlich besser als im Jahr zuvor….auch wenn meine Nerven immer mal wieder echt blank liegen….aber mit einem Arzt werde ich mich nicht mehr über Vitamin- oder Magnesiumwerte unterhalten….

Fahrradtour im Dreck

SO – ich hatte einen PLAN für gestern….jawohl – und ich mag es nicht – wenn mir etwas dazwischen kommt und ich den Plan ändern muss.

Mein Schatz war mit einem Freund zu einem „Männer-Dings“ verabredet. Die Beiden wollten 170km mit dem Auto fahren um eine Probefahrt mit einem anderen Auto durchzuführen…und ich hatte mir vorgenommen bei dem angekündigten Sonnenschein mich diesem auszusetzen – mit dem Fahrrad.

Jawohl ich wollte bei 4Grad Plus und strahlendem Sonnenschein mein „Draussen“-Sport  in diesem Jahr so früh wie noch nie beginnen. 

Der Morgen war drübe….na gut das klart bestimmt auf…es war ja stahlender Sonnenschein für diesen Teil der Republik angesagt….na hoffentlich klappt das… Der Vormittag war dann seeeehr trübe und es wurde immer diesiger…  Naaa? Wo bleibt der Sonnenschein?

Dann sagte mein Schatz  sein Freund hätte ihm eine Nachricht geschickt …NAAA? Der wird doch wohl nicht schon wieder absagen?….Nein – nur zeitlich etwas verschieben…okay.

Ich hab inzwischen ein paar Dinge erledigt und als ich wieder nach Hause kam – waren die Beiden auch tatsächlich schon unterwegs….ich wollte so um 15 Uhr los fahren….aber das  Wetter klarte NICHT auf….

Nun gut – dann hab ich mich eben mit Thermohose, Mütze, Regenjacke und Handschuhen ausgestattet,  die Reifen am Rad aufgepumpt bin tatsächlich bei diesem trüben Wetter los gefahren.. Pah – ich lass mich doch davon nicht aufhalten.

Wie immer ging es zuerst etwas bergauf – dann ab auf einen Feldweg – bergab…und als ich an der nächsten Querstraße ankam  war ich von oben bis unten geprenkelt….jaaa der Feldweg stand nicht nur unter Wasser …sondern war auch mit allerlei Dreck der Bauern bedeckt und ich bin mit fast 30kmh dadurch gefahren und hab nur gedacht  – jetzt bloß nicht anhalten und bloß nicht ausrutschen.

Ich war also dreckig und nass und trotz Thermohose war mir etwas kalt…aber aufgeben? ICH? – nö also bin ich weiter gefahren und mir wurde warm und es hat so tierisch Spaß gemacht und weil auch Kraft und Ausdauer mitspielten fiel es mir auch leicht und ich fand es gar nicht anstrengend immer wieder bergauf fahren zu müssen und ich war zufrieden und fast glücklich….auch wenn sich  am Himmel  IMMER noch keine Sonne zeigte und die Sicht sowieso nur bei ca.150m lag.

Nach knapp 9km hab ich noch an einem Supermarkt angehalten um noch Fleisch für Sonntag einzukaufen. Nun zuerst war ich nicht sicher ob ich soooo überhaupt den Laden betreten wollte. Das passte so gar nicht zu „Schnöselhausen“, wo die Frauen auch im Supermarkt immer adrett und gepflegt gekleidet  sind. Lach – egal. Dann noch den letzten Anstieg und ich war wieder daheim.

Es war vielleicht nicht meine längste Tour, nicht die wärmste, die sonnigste schon mal gar nicht – aber es war definitiv die früheste in einem Jahr und die befreienste Tour ever.

Arbeit und die Folgen

Und kaum KÖNNTE ich mal wieder durchatmen, mal wieder normale Stunden am Tag arbeiten, um alles für das Jahr 2018 vorzubereiten (Der Januar ist ja schon fast vorbei und bisher hab ich ausschließlich für den Jahresabschluss 2017 gearbeitet) – da macht mir die Grippewelle einen Strich durch die Rechnung…und nicht nur die.

Montagmorgen – Mein Viererteam:

1 in Urlaub / 1 krank / 1 Kind krank / ICH bin da…..und so bleibt es bis Mittwoch

1 Kollegin wollte noch länger Urlaub – musste ich leider ablehnen / 1 krank / 1 krank mit Kind / ICH bin da….und so bleibt es noch den Rest der Woche…

Dumm nur das ich ja eigentlich Donnerstag und Freitag frei machen wollte, um mich endlich mal wieder zu erholen.

Ich bin wütend – nicht auf die kranken Kolleginnen – sondern auf die Tatsache dass ich einfach keine normalen Arbeitszeiten in diesem Laden hin bekomme. IMMER ist irgendetwas. Und so wird es auch in den nächsten Jahren bleiben.

Inzwischen ist klar das in diesem Jahr noch 2 Großprojekte starten werden – und wir dazu voraussichtlich noch eine weitere Tochtergesellschaften gründen….na super – ich schaffe das jetzt schon nicht mehr mit 3 Gesellschaften – wie immer wird davon gesprochen :

1. Es wird alles gaaanz klein und simpel gehalten / das wird nicht viel Arbeit sein

2. Es wird schon für Abhilfe gesorgt werden

Na toll – noch eine Teilzeitkraft mehr – immer nur ½ Sachen und keine wirkliche Entlastung…denn das würde ja echt teuer werden – gute Leute kosten eben Geld.

Ich wollte bewusst in dieser Firma NICHT in eine Führungsposition….bin aber letztendlich trotzdem dort gelandet– weil es sich organisatorisch sonst sehr schwer gestaltet hätte…und nun hab ich das Dilemma…inzwischen sind es 3 Mitarbeiter….und das sind schon mehr als ich wollte. Wir wachsen und mein zeitlicher Einsatz ist wieder auf einem Level den ich nie wieder erreichen wollte….okay okay es macht ja auch Spaß und ich verdiene gutes Geld….und ICH hab eben ja gesagt….also ist es mein selbst gewähltes Schicksal….

Und hier wieder raus zu kommen, müsste ich wieder einmal mein Leben radikal auf den Kopf stellen. Ich müsste kündigen – mir einen Job als Alleinbuchhalter suchen oder eben einen Job ganz ohne Verantwortung…und damit auch mit wesentlich weniger Geld ….. aber Ich ziehe Verantwortung an – weil es in meiner Natur liegt mich verantwortlich zu fühlen….und würde woanders eben auch Verantwortung übernehmen – auch wenn ich das dann nicht vergütet bekäme….

Also mein Dilemma heißt: Akzeptiere ich endlich die ständige Verantwortung die ich in meinem Job quasi natürlich übernehme – immer mit der Gefahr das es mehr und mehr wird und ich immer weiter hineingezogen werde …. Oder steige ich komplett aus diesem Hamsterrad aus?

Wahrscheinlich würde ich jetzt mit fast 50 tatsächlich noch einmal das Hamsterrad anhalten und aussteigen …. WENN ….. wenn ich noch alleine wäre…bin ich aber nicht….ich trage ja auch Verantwortung in und für meine Beziehung…und mein Job ist eben ein sicherer Hafen.

Meine Chefin ist auch überlastet und krank und hat kleine Kinder und wohnt auch noch gut 100km entfernt vom Büro – pendelt also mehrmals die Woche – und ist auf der Karriereleiter ziemlich weit oben…..und damit immer im Fokus der männlichen Führungsriege….immer im Kampfmodus……aber sie ist 36 Jahre und sie hat sich dieses Leben ausgesucht…. ihre Mitarbeiter bekommen ihre Unzufriedenheit sehr oft zu spüren…das macht es mir auch nicht gerade leichter.

Mein einziger aktueller Vorteil ist eine erstaunliche Gelassenheit …lach….na sagen wir mal es ist eher ein innerer Schutz nicht durchzudrehen das ich denke: mehr geht eben nicht – und jetzt eines nach dem Anderen – ich versuche mich gerade nicht aufzuregen und auch nicht hektisch zu werden….und es gelingt mir….dann bleibt die Arbeit eben liegen…ach ja …und ich hab mir trotzdem Freitag und Montag frei genommen…dann bleiben die Plätze eben unbesetzt…auch wenn ich davon ausgehen muss, das am Montag der Krankenstand immer noch genauso hoch ist, wie heute…dann ist das eben so…ist nicht zu ändern.

Nach 9 Stunden Arbeit ist aktuell auch Schluss bei mir…der Rest muss eben warten. Ich arbeite nach dem Ordnungs-Prinzip: „Vom Dringenstens zum Wichtigsten“. Es nutzt ja keinem etwas, wenn ich jetzt hektisch werde oder gar Durchdrehe…also nehme ich mir meine Auszeit und dann schaue ich mal weiter….

Hallo Zusammen

Es ist der 18.Januar  und endlich kann auch ich mal wieder Luft holen…heute ist der 1. Tag im Jahr 2018 an dem ich tatsächlich noch im Hellen Feierabend machen konnte.

Wie in jedem Jahr bin ich seit Anfang Dezember  bis Heute fast rund um die Uhr im Büro. Heute ist Reporting-Schluss….und wir haben es tatsächlich mal wieder geschafft.

Anfang Dezember hätte ich nie gedacht, das wir es in diesem Jahr auch schaffen….aber bei  meinen 7-Tagewochen mit 11-14 Stunden haben wir es geschafft.  

Das neue Jahr ist noch keine 3 Wochen alt, aber unser Wirtschaftsprüfer ist schon 1,5 Wochen dabei den Jahresabschluss auf seine Richtigkeit zu überprüfen….lach…dabei waren bei seiner Ankunft die Daten noch nicht einmal fertig…aber so ist es in jedem Jahr…

SOOOO  – tief-einatmen, ruhig ausatmen und endlich einmal aufmerken: Das Jahr 2018 hat Angefangen – FROHES NEUES JAHR.

Aber etwas war anders – ich hab extrem viele Stunden gearbeitet (wie immer) aber trotzdem bin ich innerlich nicht so aufgelöst wie in den Vorjahren. Das ist gut und hat m.E. hauptsächlich mit dem Sport der letzten Monate zu tun….ich bin körperlich fitter und geistig leistungsstärker. Und zusätzlich war ich gewappnet das einige Dinge ungeplant passieren werden….so hat es mich nicht aus der Bahn geworfen als es tatsächlich Probleme auftauchten.

Und kaum lies der Stress letzte Woche so leicht  nach – kam die Grippe angeflogen mit Fieber und Allem was dazu gehört ….na prima !! Aber auskurieren war nicht – hab mich in meinem Büro verschanzt um keine Kollegen anzustecken und mit dem Prüfer per Mail und Telefon gesprochen..

 

und manchmal….manchmal wird alles gut….

All die Sorgen der vielen Jahre….jetzt endlich wird alles gut.

Mein Schatz hat HEUTE einen Job angeboten bekommen, einen unbefristeten Job (aber natürlich erst einmal mit 6 Monaten Probezeit)…ENDLICH mal nicht über die Zeitarbeit oder mit Befristung auf 1 Jahr….eine Festanstellung in der Firma, wo er aktuell schon seit 9 Monaten arbeitet…aber eben „prekär“ beschäftigt ist.

Ich hatte es kaum mehr zu hoffen gewagt, jetzt mit fast 50 hat er endlich die Chance anzukommen…und wir können nun die Freizeit auch tatsächlich unbeschwert als Freizeit genießen, in den Urlaub fahren und Pläne für die Zukunft gestalten OHNE ständig die Messerspitze im Rücken zu spüren….

Das ist das 2.schönste Geschenk so kurz nach Weihnachten….das Schönste war kurz vor Weihnachten die Nachricht das die  Krebskontrolle bei ihm auch diesesmal wieder unauffällig war….puh…..das bedeutet schon 2 Jahre sind geschafft.

Und zu Silvester wird deshalb eine extra Flasche Sekt  getrunken und ein paar Böller können auch nicht schaden…..

 

Spirale – das war ´s dann endlich

Schon mit dem Einsetzen der Spirale, war meine Angst zementiert: Das Ding muss ja auch wieder raus…

Wer sich jemals auf eine Hormonspirale zur Verhütung eingelassen hat und noch niemals ein Kind geboren hat, kann mich eventuell verstehen. NIEMAND hat mir im Vorfeld erzählt, wie schmerzhaft es sein kann die Spirale gesetzt zu bekommen…meine Gebärmutter fühlte sich danach 2 Tage geprellt an, die Schmerzen waren lang anhaltend und stark…erst heute weiß ich das es Frauenärzte gibt, die vorab Schmerzmittel geben und etwas um den Gebärmuttermund „weich“ zu machen.

Nun gut…meine Frauenärztin hat das nicht getan und jetzt sind 5 Jahre vergangen und das Ding muss raus….Ihrer Meinung nach soll gleich die Nächste rein und sie hat mir eine Neue aufgeschrieben…OHNE weiter darüber zu reden hat sie mir eine neue Spirale aufgeschrieben die erst seit ein paar Monaten am Markt ist… Ähm – nein Danke!!!!

Das war für mich der Zeitpunkt mich zu lösen…und hab mir eine neue Frauenärztin gesucht….nachdem ich ihr meine Situation mit den Schmerzen und meiner Angst erzählt habe und sie mich untersucht hat (meine Gebärmutter ist quasi „zu“ – also so dicht, das sie noch nicht einmal mit einem Instrument nach dem Faden suchen konnte) hat sie mir den Vorschlag gemacht die  Spirale unter Vollnarkose zu entnehmen.

Erleichtert hab ich zu gestimmt. Der Eingriff dauert nur ein paar Minuten und kann in einem ambulanten OP-Zentrum erfolgen….das ist für mich und auch für die Ärzte besser…Ich war schon diesen Montag zur Voruntersuchung  dort…die sind super nett und verständnisvoll dort….Nächsten Montag ist es dann soweit. Ich kenne jetzt die Risiken und das Prozedere und bei Abwägung aller Vor-und Nachteile einer Vollnarkose bin ich super froh mich dafür entschieden zu haben. Ich hoffe es geht alles gut und danach werde ich für die letzten 1-2 Jahre wieder auf die Pille umsteigen.

Das Internet ist voll davon das viele Frauenärzte die Spirale propagieren weil diese angeblich wesentlich niedriger dosiert sind…was aber nicht stimmt und das war für mich ja auch der ausschlaggebende Punkt: meine bisherige Frauenärztin meint, durch meinen Bluthochdruck sollte ich lieber keine Pille nehmen…Die Neue Ärztin meint: ich hab sonst so gar keine Risikofaktoren…ich kann die Pille ruhig weiter nehmen, wenn ich das möchte.

Aufgeregt bin ich schon…