Erdbeerduft

zieht durch meine Wohnung…..endlich gibt es wieder Deutsche Erdbeeren…Donnerstag hab ich die erste Schale gekauft und noch unterwegs aufgefuttert. Sooo süß und aromatisch – lecker.

Aber die Preise an den Erdbeer-Ständen sind schon noch happig…5,50 EUR für 400 Gramm = 13,75 EUR pro Kilo. JA okay – es sind die ersten Erdbeeren des Jahres und es ist immer noch Handarbeit die leckeren Früchte zu ernten. Aber auch hier wird bereits mit Robotern experimentiert, um die fehlenden Erntehelfer zukünftig, zumindest teilweise, zu ersetzen – denn sie machen nur auf großen Plantagen Sinn.

Die Preise werden sich in den nächsten Wochen noch einpendeln.

Gestern hab ich nun 2 Schalen gekauft und heute morgen, ganz früh – also noch vor dem Morgen-Kaffee, in Scheiben geschnitten und mit einem Küchenkrepp abgedeckt.

Seitdem ich im letzten Jahr angefangen habe, Äpfel im Dörrautomaten zu trocken und immer noch begeistert davon bin…möchte ich versuchen die Erdbeeren zu trocknen. Äpfel kommen bei mir regelmässig in den Dörrautomaten, Bananen eher selten und Wirsing-Chips habe ich nach kurzer Zeit wieder aufgegeben.

Ich weiß nicht, ob das mit den Erdbeeren meinen Vorstellungen entsprechen wird – aber heute versuche ich es …in ein paar Stunden weiß ich mehr….

wie durch ein Brennglas

Kollegin Katrin steht sich momentan selbst im Weg. Sie ist unzufrieden mit sich, Teilen ihrer Familie (Schwester+Eltern), ihrer Arbeit, Kollegen und Chefs und überhaupt….

….sie ist vor 1,5 Jahren zu uns in die Firma gekommen…wir haben uns von Anfang an gut verstanden. Als sie kam, haben wir gerade mit der Umstellung auf das neue System begonnen und der Controller hat sie einfach so ins Geschehen geworfen…das war kein glücklicher Start…aber sie hat sich durchgekämpft und ich habe ihr den Rücken gestärkt. Denn sehr schnell kam ein weiterer Kollege, um den sich der Controller kümmern wollte…Katrin fiel bei ihm schnell hinten rüber.

Für sie war es nicht schön…und dann kam der Zeitpunkt, da konnte sie sich quasi täglich über den Contrller aufregen…Der andere Neue war dann schnell wieder Geschichte und dann kam auch schon unser Teamleiter hinzu…also wieder viel Unruhe und Kollegin Katrin fiel wieder hinten runter und es war sinnvoll das sie zu mir ins Büro kam.

Aber das Ärgernis „Controller“ blieb…ich hatte sie gewarnt sich nicht zu sehr auf den Controller einzuschießen und als dieser dann gekündigt hat, war ich ehrlicherweise froh und hoffte das es ab jetzt für die Kollegin besser wird.

Doch seit dem Weggang des Controller hat sie sich auf unseren Chef eingeschossen. Ja ich war auch nicht wirklich glücklich über seine Art….er hat oft unglücklich agiert…das hätte besser laufen können…und ja er geht immer den Weg des geringsten Widerstandes…hält Minimalismus bei der Arbeit für eine Tugend und kommuniziert beruflich nicht wirklich gerne und auch nicht gut. Etwas mitgeteilt bekommt nur Derjenige, der gerade im Raum oder in der Nähe ist – und das ist somit reiner Zufall. Dazu kann er sich Dinge nicht gut merken. Ich schicke ihm oft seine eigenen Mails zurück….weil er sich nicht mehr darin erinnern kann, uns etwas gesagt oder geschickt zu haben, hahaha.

Gut das wir 3 Mädels untereinander gut kommunizieren…wir haben einen 3er Teams-Chat (es gibt natürlich auch einen 4er-Chat – also inklusive unseres Teamleiters – aber den nutzt dieser kaum für Infos)…und tauschen uns gut aus…sonst wüssten wir oft nicht, ob der Chef nun da ist, im HO oder gar frei hat. Solche Termine trägt er auch erst ganz kurzfristig in seinen Kalender ein…darauf kann man sich also auch nicht auf den Kalender verlassen.

Aber in den letzten Monaten hat er sich wirklich angestrengt und auch kommunikationstechnisch verbessert….da geht noch mehr, aber es ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Außerdem arbeitet er an Themen, mit denen wir bisher nicht so viel zu tun hatten, weil wir nie einen Teamleiter Vorort haben. Daraus ergeben sich für das Management ganz andere Möglichkeiten, die seine Zeit binden. Aber dann soll er das doch bitte auch kommunizieren….Seufz.

Ich habe mich inzwischen an den Teamleiter und seine Art gewöhnt und ich erkenne an, das er wirklich versucht, alles richtig zu machen. Dabei lässt er uns ganz viele Freiheiten (in meinen Augen manchmal sogar zu viele). Außerdem ist er freundlich und nett zu uns. Oftmals mit Sprüchen, die man heute so nicht mehr macht…aber wir sagen es dann auch direkt…..und auch das ist besser geworden.

Kollegin Katrin schaukelt sich jedoch seit Monaten immer weiter hoch in ihrer Empörung über den Chef – aber nicht nur – auch andere Kollegen regen sie auf. Sie hat sich so in ihrer Empörung verfangen. Jeder Versuch meinerseits ihr vorsichtig zu vermitteln, das sie sich mit dem Dauer-Gemeckere nur selber schadet, mag sie nicht hören. So bleibt ihr Empörungslevel auf hohem Niveau und ständig kommt etwas neues hinzu. Das heißt sie kommt überhaupt nicht mehr raus aus dieser negativen Spirale.

Dazu fühlt sie sich ungerecht behandelt und für alle anderen Sichtweisen, ist sie nicht zugänglich. Ich dachte es würde ihr gut tun, ihren Frust auszusprechen und danach würde es dann besser…nein…leider ist das Gegenteil der Fall und inzwischen zieht es auch mich runter.

Ich will und mag das alles nicht mehr hören…denn es ist immer dasselbe was sie erzählt und es gibt in ihrer Wahrnehmung keinen Fortschritt…was ich anders sehe. Also sage ich das auch…aber das will sie natürlich auch nicht hören.

Donnerstag haben wir über Teams telefoniert und als ich nach ihrem erneuten Empörungsausbruch ruhig meinte: „Lass Dich davon doch nicht so stressen“, konnte ich sehen wie ihr Körper erstarrte, ihr Lächeln gefror und dann meinte sie, sie würde das Gespräch jetzt gerne beenden. es hat mich frustriert und enttäuscht, das sie so reagiert….nun gut – dann ist das so.

Aber was ist das denn für eine Perspektive für die Zukunft unseres Teams?

Der Chef weiß auch nicht mehr, wie er mit ihr umgehen soll, damit sie sich nicht angegriffen fühlt, Kollegin Cordula hat mir erzählt, wie sehr sie diese Dauer-Motzerei ebenfalls runter zieht (und die Beiden arbeiten sehr eng zusammen). Ich bin die Einzige die sich etwas zurück ziehen kann, ohne das es berufliche Auswirkungen hat…dafür würde aber menschlich viel verloren gehen, was ich nicht möchte – weil ich sie echt mag.

Ich habe unserem Chef gesagt: Wenn sie für das gesamte Team ein Problem wird, dann musst Du mit ihr reden. Er sieht es genauso – denn er möchte das wir alle gut zusammenarbeiten – es muss sich etwas ändern und er muss mit ihr zusammen herausfinden, wie wir etwas verändern können, das es allen gut geht.

Oft sagt sie das sie sich eigentlich etwas ganz Anderes suchen müsste, etwas das nichts mit Buchhaltung zu tun hat. Ein Cafè eröffnen oder ein „Feel-Good-Manager“ sein. Aber sie will dann doch nicht weg, weil sie hier eben gut verdient…wenn auch in ihren Augen nicht gut genug. Spaß macht ihr die Arbeit zwar nicht wirklich, dann aber doch irgendwie…aber diese ständigen Umstrukturierungen bei uns machen ihr zu schaffen und auch das Anspruchsdenken der Kollegen.

Zur Kollegin meinte sie, sie würde gerne auch irgendwo am Empfang sitzen und sich um Besucher kümmern. Hmmm ich habe diesen Aussagen bisher nicht viel Bedeutung zugemessen, aber Kollegin Cordula meinte, sie kenne solche Reaktionen aus ihrem persönlichen Umfeld, es könnten Anzeichen eines beginnenden Burnout-Syndroms sein.

In diese Richtung hatte ich noch gar nicht gedacht. Außerdem meinte sie, Ich hätte ja Erfolgserlebnisse in meinem Job und würde diese immer feiern. Kollegin Katrin mache ja auch viele Dinge, oft sind die auch kompliziert zu lösen, aber sie hätte damit nicht solche Erfolgserlebnisse.

Okay aber das ist ja eine Sache der inneren Einstellung. Denn sie lässt es nicht zu, diese gut gelösten Dinge als Erfolg zu betrachten.

Ich habe gelernt, mich über viele kleine Dinge zu freuen und diese auch laut auszusprechen: Die Verprobung der Vorsteuer für einem Monat geht auf, die Abschlüsse sind rechtzeitg fertig geworden. Eine Unstimmigkeit mit einem Lieferanten geklärt, einem Investor in die Geheimnisse der Kaptialkonten eingeführt und jetzt vertraut er mir, einem Landowner geholfen und er bedankt sich mit der Rückmeldung „wie immer haben Sie mir schnell geholfen“.

Wir hatten Kollegin Katrin vor ca. 2 Monaten ein Glückstagebuch geschenkt. Einfach so – zwischendurch. Es sollte sie motivieren die positiven Seiten ihrer Tage zu erkennen. Sie fand das zwar toll, aber sie macht es nicht. Am Ende des Tages sieht sie nur die Probleme und die negativen Dinge – und nicht die kleinen schönen Momente. Sie kann Lob nicht annehmen und sieht alles Negative durch ein Brennglas.

Ein Aufprall mit Folgen

Vieles Dinge im Leben kommen unverhofft…manchmal zum ungünstigen Zeitpunkt und manchmal hat man sogar noch ein wenig Glück dabei … so ist das Leben.

Heute Morgen hab ich mich ins Auto gesetzt, um ins Büro zu fahren. Nach 3 Tagen Remote-Arbeit, wurde es auch mal wieder Zeit für`s Büro.

Doch nanu, warum habe ich da so „weiße“ Streifen unten auf der Windschutzscheibe. Das Licht in der Tiefgarage ist nicht gerade hell…doch beim Rausfahren habe ich es dann erkannt.

Da laufen von einem Punkt aus, zwei flach-V-förmige Risse über die Windschutzscheibe, jeder ungefähr 15cm lang….und der Punkt war die Aufprallfläche eines Steinschlags.

Ich erinnerte mich daran, das es auf der Rückfahrt von der Ostsee einen lauten Aufprall gab, aber ich konnte keinen Schaden feststellen…und da die Scheibe auch noch keine Risse hatte, habe ich das Ganze mit einem „Glück gehabt“ wieder vergessen.

Der Aufprall war so weit unten und mehr auf der Beifahrerseite, das ich den Aufprallschaden nicht wahrgenommen habe, dazu war die Windschutzscheibe ja auch, durch die lange Auto-Fahrt, nicht mehr sauber und so konnte sich der Schaden vor mir verstecken….immerhin bin ich jetzt 1 Woche noch damit rumgefahren…und nun hat sich, ich nehme an durch den schlechten Straßenbelag überall und das Kopfsteinpflaster über das ich öfter fahre, so eine Spannung in der Scheibe aufgebaut, das sie gerissen ist.

Ohjjje nicht schon wieder. Ich bin dann trotzdem erst einmal ins Büro gefahren…ganz vorsichtig natürlich…und jaa auch wieder über das Kopfsteinpflaster in Hamburg. Mein Plan war schnell gefasst….ich MUSS heute erst einmal meine restlichen Abschlüsse fertig bekommen, dann melde ich mich bei meiner Versicherung und dann mache ich einen Termin bei der Autoglas-Firma und bringe den Wagen direkt dorthin. Beim letzten Mal hatte die Autoversicherung mich zu Carglass in Norderstedt geschickt. Das ging alles an einem Tag sehr schnell und unkompliziert.

Nun der Tag zog sich bei mir arbeitsmässig in die Länge, es hat bis 13 Uhr gedauert, bis die Zentrale endlich die letzten Buchungen gemacht hat, dann musste ich noch überprüfen ob die Werte auch korrekt sind…dann noch ca. 45 Minuten warten, bis die gebuchten Daten auch im Reporting-Tool angekommen sind und DANN konnte ich erst, auch für die letzten Gesellschaften, jeweils einzeln und nacheinander, den Button „hochladen“ drücken.

Es war also schon nach 15 Uhr als ich endlich alles fertig hatte. Optimal ist anders…aber immerhin ich habe den Termin eingehalten. Aber der Tag war auch ansonsten unruhig, was etwas mit unserem Team zu tun hat…da läuft bei Jemandem etwas unrund und das hat Auswirkungen auf uns Andere.

Sooo jetzt wurde es aber Zeit, das ich das mit der Versicherung kläre….und bei der Hotline-Abfrage nach dem zu meldenden Glasschaden, wurde mir eine Online-Service angeboten, um selber einen Termin bei der Autoglas-Firma zu vereinbaren…ja klar, nehme ich…dieses Mal war es zwar auch in Norderstedt, aber nicht Carglass. Schade – die waren echt toll beim letzten Mal.

Und was ich dann auch sehr schade fand, der nächst mögliche Termin ist erst kommenden Montagmorgen…seufz…okay, dann nehme ich mein Auto wieder mit Nachhause und lasse es bis Montagmorgen in der Tiefgarage. Gut das ich für das Wochenende noch keine Pläne habe. Mein Chef hat mir sofort gesagt, es ist keine Problem wenn ich den Freitag dann auch wieder im Homeoffice bleibe.

Ich bin froh das es jetzt passiert ist…eine Woche später wäre mehr als ungünstig gewesen, dann werde ich wieder nach Flensburg, fahren, um den 60.Geburtstag meines Schwagers zu feiern. Puhh, da habe ich sogar noch Glück gehabt.

Schonzeit vorbei

Nachdem mein Magen sich wieder beruhigt hatte und ich Montagmorgen den Kaffee gut vertragen habe, gab es dann auch wieder etwas mehr als nur Schonkost…also gebratenes Gemüse, anstatt Gedämpftes….dazu gebratenes Hähnchenschnitzel (allerdings ohne Panade)…. und ein Apfelcrumble zum Nachtisch…der Crumble bestand aus gemahlenen Mandeln – anstatt Mehl…).

Achja und am Wochenende hatte ich schon ein Bananenbrot gebacken: mit Skyr und überreifen Bananen….nach der Woche mit überwiegend Haferbrei und ungewürztem Gemüse, war das ein absoluter Hochgenuss…dabei war es nur ein simpler Rührteig:

Interessant fand ich, wie intensiv auf einmal alles schmeckte. Die Geschmacksnerven waren in Hab-Acht-Stellung. Ich glaube ich muss öfter mal Schonkost-Tage einlegen…

Heute nun, hab ich mal wieder ein Blech Pizza gebacken…der Hefe-Teig hatte seit heute Mittag geruht (es war mein 3. Homeoffice-Tag in dieser Woche) und dann habe ich ihn vorhin ganz dünn ausgerollt, belegt, noch etwas ruhen lassen und für ca. 13 Minuten im Ofen gebacken…ist schön knusprig geworden.

Wie immer reichte der Teig für 2 Bleche….Das Meiste davon friere ich portionsweise ein…genauso wie das Bananenbrot…dann habe ich wieder etwas auf Vorrat, wenn es mal schnell gehen soll.

Ich wünsche Euch Allen einen schönen Abend …

Schleppender Start in den Montag

Der Start in die neue Woche fiel mich schwerer als gedacht…erst war ich Sonntagabend hundemüde und später dann wieder hellwach…hatte also den optimalen Zeitpunkt, um ins Bett zu gehen, verpasst…hahhaa entsprechend kurz war meine Nacht.

Die Diskussion hier auf meinem Blog hatte mich viel zu lange mental beschäftigt…Aber selber Schuld, warum lasse ich mich darauf ein, wenn ich doch merke, das mir das hin und her der Argumente nicht gut tut. Kennst Ihr das, wenn man das Gefühl hat durch einen Kommentar in eine Art Erklärungszwang zu geraten….man sich aber eigentlich gar nicht weiter erklären will? Dann fühle ich mich in meiner eigenen virtuellen Umgebung fremdbestimmt. Nun gut – das Thema ist für mich jetzt abgeschlossen und ich habe wieder etwas gelernt.

Um mir den schleppenden Start etwas zu versüßen, gab es endlich wieder Kaffee …..seit mehr als 1 Woche hatte ich, zugunsten meines angeschlagen Magens, darauf verzichtet.. Ja klar – es ist immer noch entkoffeinierter Kaffee hahahaaa. Aber um 6:45 Uhr morgens in meinem Arbeitszimmer zuhause, die Tasse mit dem heißen Kaffee in den Händen und mit kleinen Schlucken einfach geniessen…das war sooooo lecker und aufbauend…..und dann lief der gesamte Tag so richtig rund.

Es blieb den ganzen Tag ruhig von Außen…die Kollegen in Hamburg und DK waren alle selber ausreichend beschäftigt, so das ich gut voran gekommen bin, um zum ersten Mal in dieser Firma MONATS-Abschlüsse zu erstellen. Als ich vor 6 Jahren anfing, gab es nur Halbjahres-Abschlüsse…dann vor ca. 2 – 2,5 Jahren sind wir zu Quartalsabschlüssen gewechselt… und nun Proben wir also Monatsabschlüsse.

Noch sieht es nicht so rosig aus…Bin mal gespannt ob wir es tatsächlich mit allen Gesellschaften bis Donnerstagabend schaffen. 11 Gesllschaften habe ich schon hochladen können. Nun warte ich immer noch bei 6 Gesellschaften auf die Daten aus DK…die Kollegin, die das bisher immer gemacht ist, hat gekündigt (habe mich heute lange mit einer dänischen Kollegin per Telefon ausgetauscht und mal wieder diese und andere Neuigkeiten aus der Zentrale erfahren) Die Daten auf die ich warte, sollten heute noch eingebucht buchen….hmmm bis zum Feierabend waren sie aber nicht da. Ohne die, geht es leider nicht.

Dann hat mein Internet zuhause für mehrere Minuten seinen Geist aufgegeben und als das wieder funktionierte, kam ich nicht mehr auf unser Laufwerk…okay – das ist ein Zeichen…Morgen ist auch noch ein Tag. Morgen ist dann Endspurt…aber ich bin inzwischen komplett entspannt bei dem Thema.

Freiheit auf dem Rad

Fahrradfahren hat für mich schon immer etwas mit Freiheit zu tun….Einfach drauf setzen und losfahren…ohne Weg und Ziel….einfach die Wege nehmen, die mir gefallen….immer der Nase nach, abbiegen wo ich möchte, anhalten wo es mir gefällt. Draußen sein in der Natur, durch Wälder, an Wiesen und Äckern vorbei.

Als ein Mensch der immer sehr lange im Büro oder Homeoffice sitzt und arbeitet, ist das einfach DAS ultimative Gefühl von Freiheit für mich. Sobald ich auf dem Sattel sitze und lostrete kann es nur gut sein. Das ist seit vielen Jahren so und hat zu manchem Streit mit meinem damaligen Freund geführt nach dem Motto: Du warst doch gestern erst mit dem Rad unterwegs. Hahahaha

Ich nutze das Rad also eher nicht für Alltägliches, nicht um Einzukaufen oder um damit zur Arbeit zu fahren…ich fahre nicht bei Regen oder starkem Wind…es ist reines Wohlfühl-Sportgerät. Gerne im Sommer abends, wenn andere im Garten sitzen.

Seitdem ich hier oben in Schleswig-Holstein wohne, habe ich ja ca. 5x die Woche meine Walkingrunde am Abend oder morgens….aber meine Strecken hierbei sind mit 4,5-6km begrenzt und meistens bin ich damit ca. 1 Stunde unterwegs.

Das hat aber nichts mit der oben beschriebenen Freiheit zu tun, sondern ich brauche regelmäßig die Bewegung um Erlebtes zu verarbeiten, um meine Gedanken zu ordnen, auch um die Natur drumherum in mich aufzusaugen und zu entspannen…oder auch um schlechter Laune vorzubeugen oder diese wieder abzuschütteln und schnelles Gehen, geht fast immer und zu jeder Jahreszeit.

Bewegung draußen ist für mich eine Notwendigkeit und zaubert mir meistens sofort ein Lächeln ins Gesicht.

Gestern habe ich in diesem Jahr zu Ersten Mal mein Rad aus der Tiefgarage geholt. Aufgepumpt hatte ich es schon einen Tag zuvor. und habe mich auf den Sattel geschwungen. Es war optimal – wenig Wind, angenehme Temperatur und ich bin einfach losgeradelt.

Hmmmm….und bei dem Versuch mich an mein letztes Mal zu erinnern, ist mir bewusst geworden, das ich im Jahr 2025 mein Rad gar nicht genutzt habe. Die Suche nach der Ursache war kurz und erkenntnisreich.

Das Jahr 2025 war ein sehr sehr herausforderndes und arbeitsreiches Jahr, mit sehr vielen Überstunden und wenig Freizeit. Und während der freien Zeit die mir dann blieb, habe ich zwar oft meine Walkingrunden gedreht…aber mich auch noch öfter einfach zum Ausruhen in die Ecke gesetzt. Erst war es zu kalt und zu viel zu tun, dann habe ich den Zeitpunkt zum „Einstieg“ aufs Rad verpasst und je weiter es im Jahr voran ging, umso mehr trat es in den Hintergrund – ohne das ich es wirklich registriert hatte.

Dann war es ohnehin viel zu warm für mich und bei dem Gedanken im Urlaub erst mit dem Radfahren anzufangen, hatte ich schon keine Lust mehr. Denn am Anfang tut mir immer der Hintern weh hahaha….das dauert so 1-2 Wochen, dann habe ich wieder das nötige Sitzfleisch für meinen Sattel und damit für längere Touren. Warum sollte ich also bei meinen Kurzurlauben das Rad überhaupt mitnehmen…ist eh nur Arbeit es ins Auto zu bugsieren.

Um es kurz zusammenzufassen: ich habe viel zu viel gearbeitet und war auf der anderen Seite zu faul für das Fahrrad. Keine angenehme Erkenntnis…aber das soll mir in diesem Jahr nicht wieder passieren.

Ich war gestern zwar auch nur ca. 15 km unterwegs (so ganz kann ich es nicht sagen, die Batterie meines Fahrrad-Tachos hatte aufgegeben und mein Fitnesstracker hat die ersten Kilometer auf dem Rad nicht einmal mehr erkannt, ich habe dann mittendrin manuell starten müssen.)

Aber die Fahrt war toll…habe sogar ein für mich neues Waldstück mit schönen kleinen Wander- und Radwegen in Richtung Henstedt-Ulzburg und Norderstedt gefunden…darauf lässt sich aufbauen.

Wie erwartet hat sich mein Bobbes / Hintern irgendwann in Erinnerung gebracht…und auf dem Weg zurück nach Hause hatte ich dann gehörigen Wind von vorne….ach wäre ja auch zu schön gewesen, so ganz ohne Wind – grins. Die Beinmuskulatur ist aber weiterhin auf gutem Niveau…nur mit dem Gegenwind musste ich etwas schwerer atmen, um das Tempo zu halten.

Soooo der Anfang ist damit gemacht und ich kann jetzt schon sagen: es war eine gute Entscheidung wieder aufs Rad zu steigen und zeigt auch, das meine Arbeitsbelastung wieder normaler geworden ist und ich mich wieder wohler fühle.

Hallo Freiheit – ich komme jetzt öfter wieder mit dem Rad

Fast schon Sommer…

Sooo die Arbeitstage waren also anstrengend….dazu die ganze Woche Schonkost, um den gestressten Magen zu beruhigen….Und dazu dann wieder meine regelmässigen Walkingrunden….bei dem aufkommenden sonnigen Wetter war das auch für mich schön…und die Rapsfelder drumherum blühen so schön.

Aber meistens war es schon viel später, eher so zwischen 20-21 Uhr, Geschlafen habe ich wirklich gut in dieser Woche. Freitag, 01.05. ein schöner Feiertag, den ich in aller Ruhe genossen habe. Keine großen Aktionen…einfach nur herrlich ruhig.

Ich sitze jetzt wieder öfter auf meinem Balkon…zwar steht immer noch das Gerüst davor…aber mich stört es gar nicht. Es ist eher das Gegenteil…ich fühle mich etwas geschützter. Die Dachrinnen wurde auf meiner Ebene schon komplett erneuert…sieht sehr gut aus….vor allem so ohne Löcher hihi.

Inzwischen habe ich mir weiter Gedanken gemacht, was ich noch tun kann, um mich vor der Sommerhitze mit direkter Sonneneinstrahlung zu schützen…Im Internet habe ich verschiedene Varianten von Sonnenschutzfolien, bzw. wärmeisolierendem Sichtschutz für Fenster gefunden und auch schon bestellt. Bin mal gespannt.

Und jetzt ist es schon fast 22 Uhr und ich sitze immer noch auf dem Balkon. Zwischenzeitlich war ich aber drinnen, als die Nachbarn unter mir anfingen mit dem Geschirr zu klappern…okay…also während die draußen grillen, essen und sich unterhalten, muss ich nun wirklich nicht, hier draußen sitzen. Zum Glück waren die um 20 Uhr – pünktlich zu den Nachrichten wieder drinnen….und dann hatte ich wieder meine Ruhe draußen.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstagabend

Spontane Firmen-Feier – online

Für mich läuft die Arbeit aktuell ganz okay… es gibt nur kleinere Störungen im Ablauf, die ich gut bewältigt bekomme…im Großen und Ganzen kann ich mich jetzt der nächsten Herausforderung widmen: dem 1. Monatsabschluss für 17 Gesellschaften…für die mir nur 4 Arbeitstage bleiben. Der 1. Mai ist in Dänemark ja kein Feiertag….deshalb fehlt uns jetzt ein Tag…aber ich bin ganz entspannt…die Anforderungen sind momentan ja noch moderat.

Immerhin habe ich läuten hören, das es eine Gehaltserhöhung geben wird…ich rechne nicht wirklich mit einem größeren Aufschlag…freue mich aber, das es überhaupt eine Anpassung gibt…und nein, Verhandlungen darüber gibt es nicht. Es wurde von der Zentrale festgelegt und soll von den Chefs an die Mitarbeiter weiter verteilt werden. Mal sehen was dabei rum kommt.

Aber da wir immerhin die Due Diligence nach fast 2 Jahren endlich abgeschlossen haben, wurde uns am Donnerstag aus der Zentrale ganz offiziell, während einer kleinen Online Feier über alle Standorte hinweg, mitgeteilt, das es in diesem Jahr einen freiwilligen Bonus für Alle gibt…und der genannte %-Satz bezieht sich für jeden auf ein komplettes Jahresgehalt.

Wir waren uns einig, das das endlich mal wieder ein positives Signal ist…immerhin sind wir im letzten Jahr leer ausgegangen und bisher wurde auch noch nichts von einem regulären Bonus verlautbart. Die Ankündigung ist freiwilliger Bonus. Auch wenn sich die Auszahlung noch eine Weile hinziehen wird, es ist ein gutes Signal für Alle Mitarbeiter.

Ich war Donnerstag die Einzige aus unserem Team, die im Hamburger Büro anwesend war, aber wir haben uns mit insgesamt 13 oder 14 Kollegen im Meetingraum getroffen, es gab Kekse und alkoholfreien Sekt….die Ankündigung über die kleine Feier mit Ansprache des Konzernchef kam sehr kurzfristig am gleichen Morgen…da blieb keine Zeit für Vorbereitungen……hahahaha

Viele waren vom Homeoffice aus zugeschaltet, aber noch mehr waren bereits im verlängerten Wochenende….genau wie unser Teamleiter.

leicht gestörte Kommunikation verunsichert mich

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs !!!)

Meine Arbeitswoche war anstrengend…was aber gar nicht an der Arbeit lag, sondern eher an der Kommunikation mit den Kollegen im Allgemeinen…die Stimmung war in unserem Hause zwar oberflächlich entspannt….aber es fühlte sich nicht richtig an.

Wahrscheinlich nehme ich das einfach anders wahr, als die Kollegen…und ich komme mir dann dumm vor, wenn ich frage und alle sagen neiiiin – ist alles okay…oder wenn ich frühere Aussagen meiner direkten Kollegen aufgreife und die dann auf einmal kollektiv das Gegenteil behaupten. Dann bleibe ich ratlos zurück und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Ein konkretes Beispiel?: ich hatte mich vor ein paar Monaten in unserem wöchentlichen Team-Meeting zum Thema Korrektur-Buchungen mit MWST positioniert, das ich eben aus diversen Abstimmungsgründen die Umbuchungen immer Brutto mache, damit ich z.B. auch später noch die Vorsteuer-Verprobung auf Sachkonto-Ebene durchführen kann. Das mache ich schon mein ganzes Berufsleben so und war für mich normal. Prompt kam von meinen beiden Kolleginnen die Aussage: neee also sie machen es netto. Was ich zu dem Zeitpunkt befremdlich fand und wir ein paar Minuten über Vor- und Nachteile gesprochen haben. Ich habe es dann akzeptiert und bei mir innerlich abgespeichert (beide Varianten sind möglich – es gibt da kein falsch).

Diese Woche im Team-Meeting kam das Thema aus anderen Gründen wieder auf den Tisch, weil uns inzwischen ein Umsatzsteuer-Report von der Zentrale aus umgestellt wurde. Wir sollen nun, entgegen unser deutschen Buchungslogik (Soll an Haben) jetzt nach der Logik der Software D365 buchen, nur um Fehler in dem Report zu vermeiden. (Echt strange ich kann mich noch erinnern, das früher solche Reports an die Bedürfnisse des Kunden angepasst wurden, heute müssen wir unsere Arbeitsweise an das System anpassen). Dabei habe ich erwähnt, das es die Beiden ja wahrscheinlich nicht betrifft, da sie ja die Korrekturbuchungen netto machen und nicht Brutto, wie ich.

Prompt hat Cordula gesagt, nein also sie bucht immer Brutto und Katrin meinte ebenfalls nene, also sie buche auch Brutto. Momentmal – das habt Ihr vor 2 Monaten aber anders herum gesagt…Katrin meinte nein, das könne nicht sein. Doch – wir haben doch sogar noch darüber diskutiert?.

Immerhin hat Cordula dann doch zugegeben, das sie ganz oft DOCH netto Korrekturen macht….aber nur in bestimmten Bereichen.

Ich fühle mich nach solchen Aktionen immer ausgelaugt und und …na sagen wir mal – veräppelt. Ich bleibe sprachlos zurück und denke immer: sag mal ich bin doch noch nicht ganz verkalkt…das kann doch nicht sein.

Mit Kollegin Katrin hatte ich in der Tat mehrere solcher Aktionen in den letzten Wochen. Sie würde so etwas nicht sagen, sie hätte das so nie gesagt usw…. Ich staune dann ungläublig mit offenem Mund und denke: sie hat eine ganz andere Wahrnehmung über das, was sie sagt – als das, was bei mir angekommen ist.

Ich unterstelle ihr keineswegs das bewusst zu tun…aber mir fällt es immer mehr auf…und wenn sie sich angegriffen fühlt, dann bleibt bei ihr von meinen gesagten „Das sagst du momentan ca. 4x die Woche“…. „neeeeeinnnnn, das sage ich nicht 4x am Tag“ und ist beleidigt. Was soll ich da noch sagen.

Vielleicht ist ihre Reaktion in meine Richtung auch deshalb so angespannt, weil ich aktuell versuche immer wieder aufzuzeigen, das unser Chef sich doch um einiges kümmert und wenn wir ihn nicht hätten, müssten die Mädels das alles selber machen. Ich versuche also die allseits negativen Äußerungen der Kollegen, wieder sachlich zurecht zu rücken.

Das ist mir alles viel Gemotze…zu viele negative „Schwingungen“ Sie sehen das zwar, aber diese Arbeit, die der Chef aktuell zusätzlich machen muss, ist so weit weg von ihrer regulären Tagesarbeit,, das sie es aber dann doch wieder nicht wahrnehmen, wenn sie sich ärgern. Und ja, er hat oft eine unglückliche Art zu kommunizieren, und ja er sucht oft Ablenkung in anderen Abteilungen…das kommt bei den Mädels nicht gut an.

Ich kann mich aktuell nicht beschweren, auf meine Anliegen reagiert er im Moment prompt…ich habe aber auch nur selten etwas…und die Arbeit, bei der ich ihm in der Vorbereitung geholfen habe, hat er inzwischen auch erledigt. Das ich ihm dabei geholfen habe, hat er auch mehrfach an anderer Stelle erwähnt. Er schmückt sich also nicht mit fremden Federn…wie gerne behauptet wird.

Meine natürliche Reaktion auf diese ganzen zwischenmenschlichen Komplikationen: ich ziehe mich ein wenig zurück….so war der Mittwochnachmittag bei uns im Büro auch sehr still. Donnerstag war dann alles wieder normal …aber ich bin jetzt vorsichtiger geworden und bleibe auf der Hut…

Der Magen im Reiz-Zustand

Nach den 3 Tagen an der Ostsee, hatte ich zum Glück noch das ganze Wochenende zur weiteren Erholung…und die Tage habe ich auch gebraucht…Samstag und Sonntag war mir überhaupt nicht nach Kommunikation.

Nach all dem Wandern und der vielen frischen Seeluft war ich körperlich ermattet hahahaa….aber nicht nur das.

Was ich bisher nicht erwähnt habe…ich habe seit fast 2 Wochen immer wieder anhaltende Magenschmerzen…mal gehen sie wieder und dann sind sie wieder da. Erst dachte ich ja, das ist psychosomatisch (also stressbedingt)…aber mittlerweile scheint es doch eine körperliche Ursache zu haben.

Da ich ja nicht gleich zum Arzt renne, habe ich mich seit meiner Rückkehr selber auf Schonkost gesetzt….d.h. ich lasse alles weg, was die Magenschleimhaut reizen könnte. Also gibt es keinen Kaffee, keine Früchte die Säure enthalten, nichts stark Gewürztes, nichts scharf Gebratenes, keine Schokolade..stattdessen gedünstetes Gemüse quasi ungewürzt, leichtes Kartoffelpürree, Zwieback, warmen Haferbrei, Naturjoghurt mit etwas Honig und nur leicht gebratene Hähnchenbrust (ohne Haut – seufz)…

…und ja meinem Magen geht es wieder viel besser…ich denke ich werde das noch bis Ende der Woche so mit der Ernährung beibehalten und dann sollte der Spuk auch wieder vorbei sein.

Normalerweise habe ich keinen empfindlichen Magen…keine Ahnung woher das kam. Früher hatte ich jahrelang einen stressbedingten Reizdarm…aber den habe ich überwunden, seitdem ich hier oben in Schleswig-Holstein lebe. Aber mein Magen hat immer alles vertragen….