Ostsee-Strand – kilometerlange Wanderungen

Am 2. Urlaubstag habe ich, nach dem Schwimmen und einem sehr guten Frühstück im Hotel, wieder meine Wanderschuhe angezogen, meinen Thermobecher mit Kaffee gefüllt (ein Hoch auf diese kleinen Kaffeestationen auf den Zimmern…und die Kaffee-Sticks hatte ich selber mitgebracht..genauso wie den Tee) habe also meinen Rucksack gepackt und bin wieder runter zum Strand.

Und wenn Jemand etwas anderes erwartet hat, nein ich habe nichts anderes gemacht, als wieder bis zur Wasserlinie zu laufen und dann immer daran entlang….und immer weiter in Richtung Osten der Insel.

Was waren auch an diesem Tag nur wenige Menschen so früh am Strand…und selbst wenn es mehr gewesen wären..das hätte sich, auf der langen Strecke, echt gut verlaufen.

Zwischendurch habe ich mich am Rande des Strandes auf meinem Thermo-Sitzkissen niedergelassen und eine Decke zum Unterlegen hatte ich auch dabei…denn auch für diesen Tagen waren nur maximal 13 Grad angesagt.

Nach fast 2 Stunden habe ich den Strand verlassen und  versucht einen Weg durch den angrenzenden Wald zu finden…es gibt tatsächlich nur ganz Wenige Wege hinein.

Den Weg den ich dann gefunden habe, war naja…erst einmal als „Reitweg“ deklariert und dann auch noch als Teil einer Re-Naturierungsmaßnahme zur Wiedervernässung…okay, also trockenen Fußes bin ich da nicht durch gekommen…aber wann hat es mich schon jemals davon abgehalten einem Weg zu folgen. hahaha

Später zweigte sich der Weg dann  und war nun als Kutschweg und später als Wanderweg ausgeschildert… Immer wieder habe ich mich zwischendurch niedergelassen..habe die Luft bewusst eingeatmet und die Stille genossen…

und erst jetzt im Wald habe ich bemerkt wie unglaublich laut die Wellen am Strand sind…die Wellen hier sind wesentlich stärker, als auf Rügen…dort waren es kleine sanfte Wellen, die leise ans Ohr drangen. Hier sind die Wellen ausdauernd kräftig.

Als es dann nicht mehr im Wald weiterging, bin ich zurück zum Strand, bis ich wieder im Ort ankam.

Für das  verspätete Mittagessen gab es ein paar Kleinigkeiten aus dem nahegelegenem Supermarkt: etwas Obst, Joghurt und ja auch eine kleine Flasche Sekt (Piccolo) um auf mich selbst anzustoßen..denn es war ja mein 58.Geburtstag.

Für den Abend hatte ich in einem Restaurant im  Neben-Ort einen  Tisch für mich reserviert….deshalb wollte ich vorher nur etwas Leichtes essen.

Letztlich hatte ich auch an diesem 2. Tag mehr als 16 km zu fuß zurück gelegt…die meiste Zeit wieder einmal auf weichem Sand oder weichen Waldboden…

Also ein gelungener Tag für mich.

an dieser Weite kann ich mich kaum  satt sehen…

Sonnenuntergang am Strand

Das Hotel ist ein 4* Wellnesshotel…nur das mir die Auswahl der Wellnes-Angebote schon beim Buchen nicht gefallen haben. Sehr eingeschränkte Auswahl, sogar bei den Massagen..naja noch ist ja keine Saison.

Nur dass Schwimmbad fand ich toll…es hat von 7 Uhr morgens bis 20 Uhr abends geöffnet. Mit 5×15 Metern und 28Grad Wassertemperatur sprach es mich sofort an.

Ich bin also am späten Nachmittag am Mittwoch erst einmal S#chwimmen gegangen…das war richtig schön…vor allem war es nicht so voll..phasenweise sogar leer….haach so ein Schwimmbad „nur für mich“ …zumindest für ein paar Minuten..das ist schon Luxus.

Die nächsten beiden Tage bin ich, jeweils direkt nach dem frühen Aufstehen, direkt ins Schwimmbad gegangen…jaaaa das fand ich super.

Okay also nach der 1. Runde am Anreise Tag im Schwimmbad und einem nur mässigen Abendessen im Hotel, hat es mich wieder an den Strand gezogen…es war die Zeit des Sonnenuntergangs…und was für einer…

Ich bin erst 45 Minuten in die Gegenrichtung gelaufen und dann den gleichen Weg zurück. Immer direkt an der Wasserkante entlang.

und konnte der Sonne beim „Versinken“ in der Ostsee beobachten.

Es war fast menschenleer…was bestimmt auch daran lag, das es immer noch sehr windig war und die Temperatur nur bei ca. 9 Grad.

Hahahaa ich fand es phantastisch und geschlafen habe ich nach mehr als 16km,  an diesem Tag,richtig gut.

Das war weniger als im März in Binz….aber da fühlte ich mich am folgenden Tag ja auch echt erschlagen…deshalb habe ich dieses Mal etwas ruhiger angehen lassen

Auf zur Ostsee

Also mit einer leichten Verspätung,  bin ich dann gegen 7.30 Uhr am Mittwochmorgen  losgefahren.

Vollgetankt hatte ich schon tagszuvor, auch der Koffer war schon fast fertig gepackt, die Wohnung sauber und ordentlich..ich war vorbereitet.

Das erste Ziel des Tages lag ca. 300km entfernt: die Kleinstadt Barth im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Die Fahrt war unkompliziert…viel Verkehr, aber es lief.

Wie erwartet war es seeeehr windig und kühl, als ich meinen Rundgang startete….

…erstaunlicherweise bin ich erst gar nicht in Urlaubsstimmung gekommen. Gestern noch hab ich mich überschwänglich gefreut. Jetzt war ich da und doch konnte ich es nicht so geniessen…habe ein wenig vor mich hingegrummelt: wenn mir der Wind mal nicht ins Gesicht bliess war es viel zu warm in der Jacke…sobald der Wind wieder um die Ecken kam, war es kalt…grrrrrr.

Dann habe ich dieses gemütlich eingerichtete kleine Cafè gefunden und meine Welt war wieder in Ordnung:

Danach konnte ich auch den weiteren Rundgang durch die Stadt wieder mit der mir eigenen Neugierde gelassen geniessen.

Am Nachmittag bin ich dann auf die Halbinsel Zingst gefahren und sofort runter zum Strand geschlendert..

…bis es Zeit wurde, ins Hotel zu fahren.

Kurz vor dem Urlaub

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs)

Mein letzter Arbeitstag, vor dem Urlaub, wurde noch einmal unerwartet brisant…

…klappt das noch mit der Freigabe einer sehr hohen und überfälligen Rechnung…das Geld hatte ich schon angefordert und stand zur Zahlung bereit.

Aber wie schon öfter, gibt es gaaaaaaaaanz weit oben in der Hierarchie immer Einen, der sich mit den Freigaben erstaunlich viel Zeit lässt…und nein, das ist nicht gewollt – wir sollen immer rechtzeitig bezahlen…unser Finanzchef  ist da sehr eindeutig.

Nun gut….vorsichtshalber hatte ich noch einmal einen „friendly reminder“ geschickt und zum Glück hat es funktioniert. Die Rechnung wurde  endlich freigegeben…jetzt konnte ich auch die Zahlungsdatei erstellen.

Zahlungen die bestimmte Wertgrenzen übersteigen, muss unser Finanzchef verifizieren…und der hat es tatsächlich innerhalb von Minuten gemacht.

Und nun kam die Technik ins Spiel…den 1 von 4 Zahlungsdateien wurde, auch nach Stunden, als „noch nicht übermittelt“ in unserem Buchungssystem angezeigt….das war zum Glück nicht diese ganz große Zahlung, aber auch diese Datei enthielt wichtige  Zahlungen und ich hatte ja ab dem nächsten Tag Urlaub.

Also habe ich Mittwochmorgen, gleich nach dem Aufstehen, noch schnell die Banken überprüft…und tatsächlich waren alle 4 Zahlungsdateien ausgeführt…während in unserem System die 1 IMMER noch als nicht weitergeleitet angezeigt wurde.

Erst einmal war ich erleichtert….aber das ich mich jetzt nicht mehr auf die Angaben in unserem System verlassen kann, ist echt blöde…aber das kläre ich nächste Woche.

So Laptop wieder zu und ab in den Urlaub.

Urlaub – einen Tag noch arbeiten…

Im März war ich ja bereits 3 Tage in Binz auf Rügen…das hat mir soooo gut gefallen, das ich ab Mittwoch noch einmal 3 Tage an die Ostsee fahre…dieses Mal geht es jedoch auf die Halbinsel „Darß-Zingst“ in den Ort Zingst.

Am Stand von Binz war ich mit einem älteren Ehepaar ins Gespräch gekommen…sie fanden es so malerisch schön, das es nur so aus ihnen heraussprudelte…sie waren tags zuvor von Zingst nach Binz gekommen und legten mir nahe mir doch unbedingt auch einmal Zingst anzuschauen.

Die Kollegin aus einer anderen Abteilung, mit der ich im letzten Jahr zusammen in die Firmenzentrale gefahren bin, ist auf Rügen groß geworden und meinte auch, wenn mir Binz schon so gut gefällt, wird mir Zingst noch mehr gefallen…noch mehr Ruhe, noch mehr Natur. Auch meine Schwester war schon mal da und sogar die Rentner aus Hessen.

So habe ich jetzt mehrere Orte und Sehenswürdigkeiten genannt bekommen, das ist schon wieder zu viel…aber es sind gute Anhaltspunkte. Tatsächlich ist mein Plan, mich hauptsächlich am Strand entlang des Wassers und in Richtung Wald zu bewegen. Einfach treiben lassen…keine Verpflichtungen – keine wilden Aktionen…einfach Strand, Wasser, Laufen und Abschalten.

Mittwochfrüh geht es los, zuerst nach Barth…eine schöne Kleinstadt, die es bereits seit dem 13. Jahrhundert gibt, noch auf dem Festland. Ich werde mir die Stadt anschauen, irgendwo zu Mittag einkehren und erst später dann geht es auf die Halbinsel. Mehr Pläne habe ich noch nicht…alles wird sich finden

Ich wünsche Euch einen schönen Montagabend

und wieder : die „144“-Challenge

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs !!)

…und auch in diesem Jahr ist sie wieder da: die „144“-Challenge…d.h. ich muss in einer Gesellschaft so um die 140 (mal etwas mehr – mal etwas weniger) Ausgangsrechnungen erzeugen.

In diesem Jahr erst zum 2. Mal über die neue Software und inzwischen mit einer Funktion, die es mir erlaubt, mehrere Rechnungen gleichzeitig zu generieren und auf BEIDEN Seiten zu verbuchen, wenn die Vertragsdaten, Kundendaten, Intercompany-Beziehungen usw. ordentlich eingepflegt sind.

Dumm nur, das ich diese Daten nicht selber einpflegen darf…das läuft über unser IT-Helpdesk….aber ich habe da tolle Kollegen sitzen, die meine Tickets oft innerhalb von Minuten erledigen…so komme ich gut voran.

Allerdings wurde ich davor gewarnt, nimm nicht zu viele Sales Order auf einmal….es KÖNNTE zu Problemen führen…und um Himmels-Willen nicht aus Versehen, die Seite zu früh schließen…dann werden die Rechnungen nur auf unserer Seite, nicht jedoch auf „der anderen Seite“ gebucht. Insgesamt dauert es auch ziemlich lange, bis diese „cross-company“-Buchungen erzeugt werden, und da könnte man schnell mal ungeduldig sein.

Ich war also gewarnt…hatte bereits Montag alle Sales-Order mit den Handelsregister-Einträgen abgeglichen und war gespannt ob es jetzt gut mit der Rechnungsstellung funktioniert. Letztes Jahr war es etwas mühsam…aber das Meiste war in diesem Jahr tatsächlich leicht zu handhaben.

Im Endeffekt habe ich nur 13 von momentan 136 Rechnungen, die nicht funktioniert haben….nur weiß ich nicht was bei diesen 13 anders war. Die Rechnungen wurden erzeugt, auf meiner Seite auch verbucht, es wird auch auf der Gegenseite angezeigt, das eine Verbindung da ist…trotzdem wurden die Rechnungen bei den Kunden nicht auch automatisch verbucht. Aber okay 13 Stück ist ganz in Ordnung. Ein Ticket an die IT zur Überprüfung läuft bereits.

Also wenn alles richtig eingestellt ist, ist das schon eine tolle Funktion…trotzdem werde ich kein Fan dieser Art von Firmen-übergreifenden Buchungen,…aber da habe ich keine Wahl.

Die neuen Firmen, die dazu kommen, werde ich sowieso erst im Mai oder Juni bearbeiten…da fehlen einfach noch zu viele Stammdaten und auch die entsprechenden Verträge sind noch gar nicht fertig.

Ich bin daher ganz zufrieden mit diesem Tag und noch 1 Tag arbeiten und dann habe ich den Rest der Woche Urlaub.

aktiver Samstag

Samstagnachmittag war ich dann, nach dem Friseurbesuch und dem Spaziergang durch die „Holmer Sandberge“ wieder zuhause und immer noch voller Tatendrang…habe erst die Wohnung aufgeräumt, einen Weißkohl-Eintopf gekocht und hatte auf einmal Lust auf Kartoffelsalat…die Kartoffeln mussten eh verarbeitet werden, denn ich fahre ab nächsten Mittwoch für 3 Tage in Urlaub – an die Ostsee.

Also gab es bei mir auch noch einen selbstgemachten schwäbischen Kartoffelsalat, verfeinert mit grünen Spargelspitzen.

Und anschließend habe ich endlich mal meinen Balkon vom Winterdreck befreit, habe alle abgestorbenen Pflanzen ausgebuddelt, die PflanzKästen sauber gemacht und auch die weiße Balkonumrandung gereinigt…sowie die Holzfliesen geschrubbt.

Nach fast 2 Stunden sieht der Balkon jetzt zwar etwas kahler aus, als vorher…aber dafür ist er komplett sauber und sobald die Aktion mit dem Gerüst vorbei sein wird, kümmere ich mich um die weitere Bepflanzung, damit die entstandenen Lücken wieder aufgefüllt werden.

Zwischenzeitlich hatte ich mich noch 1/2 Stunde mit Nachbar Mirko und seiner Freundin unterhalten….die Beiden saßen draußen auf Ihrer Terrasse im Nebenhaus und ich wollte etwas von der Terrasse meiner Nachbarn unter mir holen, was mir beim Putzen runter gefallen war…zum Glück waren die Nachbar nicht zuhause….puhhhh Glück gehabt…das hätte sonst Mecker gegeben.

Leider werden Nachbar Mirko und seine Freundin bald ausziehen….Beide haben jeweils ein Kind und für 4 Personen ist seine Wohnung auf Dauer etwas zu eng…die Kinder kommen jetzt in die Pubertät…während seine Eltern sich gerne verkleinern wollen…also tauscht er mit seinen Eltern und zieht damit in ein Dorf in der Nähe, in sein ehemaliges Elternhaus.

Ich finde es total schade, kann mich mit den Beiden gut unterhalten…sehr schade.

Kleine Auszeit am Vormittag – Holmer Sandberge

nach 6 Wochen ist nun auch endlich meine Friseurin wieder zurück…sie hatte eine Knie-OP…aber jetzt geht es wieder…und ich war so froh….ich hatte natürlich an einigen Stellen wieder zur Schere gegriffen und dem Wildwuchs auf meinem Kopf Paroli gegeben…mit der Nivellier-Schere habe ich auch am Hinterkopf den Übergang geschnitten und die Haare vorne ausgedünnt….

Aber jetzt war ich froh, das ich gestern ganz früh einen Termin bei ihr hatte…jetzt sieht alles wieder toll aus….ich habe schon länger nicht mehr nachgefärbt und meine grauen Haare und vereinzelt silbern leuchtend Haare werden immer mehr….durch die kurzen Haare kommen die immer mehr zur Geltung…ich werde es mal eine Weile ausprobieren…noch haben die Haare eine Spur von Rot, vorwiegend Vorne, wo die Haare ja etwas länger sind. Mal sehen wie mir das gefällt.

Und weil ich jetzt ja schon in Pinneberg war, bin ich anschließend noch ein kleines Stück weiter gefahren, bis zu den „Holmer Sandbergen“.Ich liebe dieses Fleckchen hier

Ich hatte meinen Becher Kaffee dabei und dazu ein Stück Apfelkuchen, habe mich am Rande der Lichtung auf einem alten Baumstamm niedergelassen und Sonne und Ruhe genossen…

..und noch mehr Änderungen

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs !!)

So kurz vor dem Wochenende haben wir dann auch noch erfahren, das wir jetzt schon mal „zu Übungszwecken“ ab SOFORT monatliche Abschlüsse abgeben müssen, für alle die Gesellschaften, die wir sonst auch im Quartal melden müssen und das immer bis zum 5. (dänischen) Werktag….also fällt der 3. Oktober (nur Deutscher Feiertag) auf einen Wochentag, bleiben nur 4 Tage…langfristig wird aber überlegt, die Abgabefrist auf den 3. Arbeitstag vorzuverlegen. hahahaaa dann haben wir DAS Problem zumindest nicht mehr.

Zum Glück werden im Moment nur die Sachen im „Monats-Abschluss“ gefordert, die wir sowieso schon, auch ohne Abschlüsse, monatlich machen müssen. Aber diese Taktik kenne ich schon von anderen Konzernen in denen ich gearbeiett habe. Das wird so nicht bleiben, da kommen mit jedem Monat mehr und mehr Anforderungen…aber dann fällt es nicht mehr so auf, weil immer nur 1-2 Dinge zusätzlich neu gefordert werden,…hahahaaa das habe ich schon öfter erlebt. Und an jedem Quartalsende haben wir sowieso das volle Programm.

Okay, momentan denke ich, komme ich monatlich mit meinen 17 Gesellschaften klar…nur das ich ja noch mehr Gesellschaften habe, die ich immer zusätzlich kurz nach dem 1/2-Jahresabschluss auch noch fertig stellen muss….vom Jahresabschluss mit allen 26 Gesellschaften will ich gar nicht sprechen. Wie das dann laufen soll: Keine Ahnung. Mein Chef meinte, das wenn wir noch eine zusätzliche Kraft bekommen, ich dann evtl. auch davon profitieren würde…ich habe erst einmal abgelehnt…wichtiger ist, das er selbst Firmen abgibt und gleichzeitig auch die Mädels entlastet werden. Dann wäre an der Front vielleicht endlich mehr Ruhe…das käme mir auch zu Gute.

Achja die Idee, das ein paar meiner Firmen liquidiert , also aufgelöst werden, hat sich aufgelöst…in Luft aufgelöst hahahaha. Die werden bald für andere Projekt benutzt…bleiben damit aber bei mir. Da habe ich mich wohl etwas zu früh gefreut. Aktuell gibt es tatsächlich nur 1 kleine ehemalige Komplementär-GmbH die tatsächlich aufgelöst wird. Na gut – dann ist es einfach so.

Nach den fast unkomplizierten Quartalsabschlüssen per 31.03. fühle ich mich inzwischen gut aufgestellt. Ich bin gut vorbereitet. Nur meine Abwesenheiten muss ich jetzt noch genauer planen, damit das mit allen Terminen hin kommt. Am besten sind immer die Zeiten nach dem 10. eines Monats und vor dem 25….aber auch das wird sich alles noch weiter einspielen.

Denn auch weiterhin wird versucht, Prozesse mittels KI zu automatisieren. Aber es ist klar wo die Reise hingeht. Sobald der externe Investor die seit nunmehr 1,5 Jahren andauernde due-diligence-Prüfung abgeschlossen hat und er tatsächlich einsteigt, werden wir endgültig in einem kapitalmarkt-orientierten Groß-Konzern arbeiten – mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Die Menschlichkeit leidet ja jetzt schon. Eine Kollegin aus dem Controlling hat mir auf eine Mail geantwortet, ich solle sie nicht über ihre persönliche Mail-Adresse anschreiben (dabei hatte Sie mir vorher über ihre persönliche Mail Adresse bestätigt, das eine wichtige Zahlung rausgegangen ist. Allerdings hatte sie bei der Zahlung einen Fehler gemacht und ich habe ihr über die Antwortfunktion auf diese Mail geantwortet, das Sie die Zahlung bitte noch einmal korrekt ausführen soll, da das Geld zurück gekommen sei).

Also ich solle sie nicht über ihre persönliche Mail-Adresse anschreiben, weil sie heute eben nicht für diese Tätigkeit zuständig ist, sondern eine Kollegin und wenn ich sie persönlich anschreibe, würde das ihren Arbeitsablauf stören und sie würde dann ihre Arbeit nicht mehr schaffen. – BOA ….ich bin selten richtig sauer…aber diese Mail habe ich meinem Chef zur Info geschickt aber auch NUR zur Info). Später stellte sich heraus auch eine andere Kollegin in DK, hatte so eine Mail von der gleichen Controllerin bekommen….wir mussten Beide lachen, weil auch sie diese Mail als frech ansah…wir fühlten uns in unserer Empörung verbunden.

Eine Due-Diligence-Prüfung (von englisch due diligence ‚Sorgfaltspflicht‘, ‚gebührende Sorgfalt‘, lateinischer Ursprung diligentia[1]), entsprechend dem englischen Rechts- und Geschäftsjargon oft verkürzt zu Due Diligence (DD), ist der Anglizismus für eine sorgfältige Prüfung, die – im Regelfall durch den Käufer veranlasst – beim Unternehmenskauf, Erwerb von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien sowie bei einem Börsengang erfolgt

Due-Diligence-Prüfungen (sinngemäß übersetzt als „im Verkehr gebotene Sorgfalt“) analysieren Stärken und Schwächen des Objekts sowie die entsprechenden Risiken im Rahmen einer Ist-Aufnahme und spielen daher eine wichtige Rolle bei der Wertfindung des Objektes.

Käufer und Verkäufer vereinbaren Zeitraum und Umfang für die Due-Diligence-Prüfung, dabei kann ggf. die Zahlung einer Gebühr vereinbart werden, falls ein Kauf nicht zustande kommt. Bei Due-Diligence-Prüfungen werden i. d. R. externe Berater (SteuerberaterUnternehmensberaterWirtschaftsprüfer etc.) zu Rate gezogen.

Auszug aus Wikipedia

Änderungen in Planung – Stress für mich

Da der Servicetechniker erst zwischen 14-17 Uhr kommen sollte, bin ich morgens ins Büro gefahren…es war mal wieder unser monatliches Büro-Frühstück und anschließend unser wöchentliches Team-Jour fixe.

Das monatliche Bürofrühstück mit allen Kollegen war eigentlich lustig und schön…aber es wurden 2 Dinge so nebenbei verkündet, die bei mir gar nicht gut ankamen:

Wir sind in dem Gebäude auf 3 Teiletagen aufgeteilt, die sich in 2 Gebäuden befinden und es wurde beschlossen, das wir auf der Etage in der ich mich befinde, auch die restlichen Büroräume anmieten, damit wir alle auf einer Etage sind…das obere Stockwerk wird dafür aufgegeben.

Generell finde ich es gut, wenn wir alle auf einer Etage sind…aber die Einzelheiten machen mich wieder unruhig….es werden Wanddurchbrüche zu den Nebenbüros geschaffen, so das wir nicht mehr über die Dachterrasse müssen…auch können wir die Dachterrasse dann alleine nutzen, weil nur noch unser Firma Zugang dazu hat.

Die komplette Etage soll dann aber auch neu aufgeteilt werden…auch die bestehenden Büros werden sich verändern, es wird mehr Schreibtische in den einzelnen Büros geben….es werden „open-working-spaces“ dort geschaffen, da wo jetzt die Besprechungsräume sind…dann aber ohne Wände,……und auch die Buchhaltung soll umziehen….und mehr Parkplätze wird es NICHT geben…dafür sollen ein paar der wenigen Parkplätze mit Wallboxen ausgestattet werden…auch der, auf dem ich üblicherweise stehe.

Ahhhhgrrrrrrrrrrrrrr ….neeeee ich will nicht. Ich brauche die Sicherheit eines Büros mit fester Besetzung und wer weiß ob ich dann mit Kollegin Katrin weiterhin in einem Büro sitzen kann…oder ob wir demnächst zu Viert im Büro sitzen werden. Und wo und was passiert dann drumherum mit den offenen Arbeitsplätzen…..immerhin haben wir viele Glaswände …also keinerlei Schallschutz. Das wird alles laut und unruhig und fördert nicht gerade unsere Ambitionen zum Arbeiten ins Büro zu fahren. Kollegin Katrin hat ähnliche Sorgen.

Ich wäre auch noch bereit für ein 2er Büro mit Rotation für uns 3 Mädels…und da wir evtl. noch ein weiteres Teammitglied bekommen, wäre ich auch noch für ein 3er Büro mit Rotation für 4…weil wir ja auch feste HO-Tage haben. Aber das wäre schon nicht ganz einfach für mich.

Mich hat das gleich mal so gestresst, zusammen mit der Info das ein Kollege aus Hamburg uns bald verlässt, mit dem ich gerne und gut zusammen arbeite und dem merkwürdigen Servicetechniker von Vodafone, das ich ab Mittwochabend mit Kopf-und Magenschmerzen zu kämpfen hatte, so das ich mich Donnerstagvormittag krank gemeldet habe. Ich war ins Büro gefahren und habe versucht zu arbeiten….habe alles Wichtige und Eilige erledigt und bin wieder nach Hause gefahren.

Freitag war ich dann wieder im Büro, dem Kopf ging es ganz okay… und seit gestern Nachmittag sind auch die Magenschmerzen wieder weg…