aktiver Samstag

Samstagnachmittag war ich dann, nach dem Friseurbesuch und dem Spaziergang durch die „Holmer Sandberge“ wieder zuhause und immer noch voller Tatendrang…habe erst die Wohnung aufgeräumt, einen Weißkohl-Eintopf gekocht und hatte auf einmal Lust auf Kartoffelsalat…die Kartoffeln mussten eh verarbeitet werden, denn ich fahre ab nächsten Mittwoch für 3 Tage in Urlaub – an die Ostsee.

Also gab es bei mir auch noch einen selbstgemachten schwäbischen Kartoffelsalat, verfeinert mit grünen Spargelspitzen.

Und anschließend habe ich endlich mal meinen Balkon vom Winterdreck befreit, habe alle abgestorbenen Pflanzen ausgebuddelt, die PflanzKästen sauber gemacht und auch die weiße Balkonumrandung gereinigt…sowie die Holzfliesen geschrubbt.

Nach fast 2 Stunden sieht der Balkon jetzt zwar etwas kahler aus, als vorher…aber dafür ist er komplett sauber und sobald die Aktion mit dem Gerüst vorbei sein wird, kümmere ich mich um die weitere Bepflanzung, damit die entstandenen Lücken wieder aufgefüllt werden.

Zwischenzeitlich hatte ich mich noch 1/2 Stunde mit Nachbar Mirko und seiner Freundin unterhalten….die Beiden saßen draußen auf Ihrer Terrasse im Nebenhaus und ich wollte etwas von der Terrasse meiner Nachbarn unter mir holen, was mir beim Putzen runter gefallen war…zum Glück waren die Nachbar nicht zuhause….puhhhh Glück gehabt…das hätte sonst Mecker gegeben.

Leider werden Nachbar Mirko und seine Freundin bald ausziehen….Beide haben jeweils ein Kind und für 4 Personen ist seine Wohnung auf Dauer etwas zu eng…die Kinder kommen jetzt in die Pubertät…während seine Eltern sich gerne verkleinern wollen…also tauscht er mit seinen Eltern und zieht damit in ein Dorf in der Nähe, in sein ehemaliges Elternhaus.

Ich finde es total schade, kann mich mit den Beiden gut unterhalten…sehr schade.

Kleine Auszeit am Vormittag – Holmer Sandberge

nach 6 Wochen ist nun auch endlich meine Friseurin wieder zurück…sie hatte eine Knie-OP…aber jetzt geht es wieder…und ich war so froh….ich hatte natürlich an einigen Stellen wieder zur Schere gegriffen und dem Wildwuchs auf meinem Kopf Paroli gegeben…mit der Nivellier-Schere habe ich auch am Hinterkopf den Übergang geschnitten und die Haare vorne ausgedünnt….

Aber jetzt war ich froh, das ich gestern ganz früh einen Termin bei ihr hatte…jetzt sieht alles wieder toll aus….ich habe schon länger nicht mehr nachgefärbt und meine grauen Haare und vereinzelt silbern leuchtend Haare werden immer mehr….durch die kurzen Haare kommen die immer mehr zur Geltung…ich werde es mal eine Weile ausprobieren…noch haben die Haare eine Spur von Rot, vorwiegend Vorne, wo die Haare ja etwas länger sind. Mal sehen wie mir das gefällt.

Und weil ich jetzt ja schon in Pinneberg war, bin ich anschließend noch ein kleines Stück weiter gefahren, bis zu den „Holmer Sandbergen“.Ich liebe dieses Fleckchen hier

Ich hatte meinen Becher Kaffee dabei und dazu ein Stück Apfelkuchen, habe mich am Rande der Lichtung auf einem alten Baumstamm niedergelassen und Sonne und Ruhe genossen…

..und noch mehr Änderungen

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs !!)

So kurz vor dem Wochenende haben wir dann auch noch erfahren, das wir jetzt schon mal „zu Übungszwecken“ ab SOFORT monatliche Abschlüsse abgeben müssen, für alle die Gesellschaften, die wir sonst auch im Quartal melden müssen und das immer bis zum 5. (dänischen) Werktag….also fällt der 3. Oktober (nur Deutscher Feiertag) auf einen Wochentag, bleiben nur 4 Tage…langfristig wird aber überlegt, die Abgabefrist auf den 3. Arbeitstag vorzuverlegen. hahahaaa dann haben wir DAS Problem zumindest nicht mehr.

Zum Glück werden im Moment nur die Sachen im „Monats-Abschluss“ gefordert, die wir sowieso schon, auch ohne Abschlüsse, monatlich machen müssen. Aber diese Taktik kenne ich schon von anderen Konzernen in denen ich gearbeiett habe. Das wird so nicht bleiben, da kommen mit jedem Monat mehr und mehr Anforderungen…aber dann fällt es nicht mehr so auf, weil immer nur 1-2 Dinge zusätzlich neu gefordert werden,…hahahaaa das habe ich schon öfter erlebt. Und an jedem Quartalsende haben wir sowieso das volle Programm.

Okay, momentan denke ich, komme ich monatlich mit meinen 17 Gesellschaften klar…nur das ich ja noch mehr Gesellschaften habe, die ich immer zusätzlich kurz nach dem 1/2-Jahresabschluss auch noch fertig stellen muss….vom Jahresabschluss mit allen 26 Gesellschaften will ich gar nicht sprechen. Wie das dann laufen soll: Keine Ahnung. Mein Chef meinte, das wenn wir noch eine zusätzliche Kraft bekommen, ich dann evtl. auch davon profitieren würde…ich habe erst einmal abgelehnt…wichtiger ist, das er selbst Firmen abgibt und gleichzeitig auch die Mädels entlastet werden. Dann wäre an der Front vielleicht endlich mehr Ruhe…das käme mir auch zu Gute.

Achja die Idee, das ein paar meiner Firmen liquidiert , also aufgelöst werden, hat sich aufgelöst…in Luft aufgelöst hahahaha. Die werden bald für andere Projekt benutzt…bleiben damit aber bei mir. Da habe ich mich wohl etwas zu früh gefreut. Aktuell gibt es tatsächlich nur 1 kleine ehemalige Komplementär-GmbH die tatsächlich aufgelöst wird. Na gut – dann ist es einfach so.

Nach den fast unkomplizierten Quartalsabschlüssen per 31.03. fühle ich mich inzwischen gut aufgestellt. Ich bin gut vorbereitet. Nur meine Abwesenheiten muss ich jetzt noch genauer planen, damit das mit allen Terminen hin kommt. Am besten sind immer die Zeiten nach dem 10. eines Monats und vor dem 25….aber auch das wird sich alles noch weiter einspielen.

Denn auch weiterhin wird versucht, Prozesse mittels KI zu automatisieren. Aber es ist klar wo die Reise hingeht. Sobald der externe Investor die seit nunmehr 1,5 Jahren andauernde due-diligence-Prüfung abgeschlossen hat und er tatsächlich einsteigt, werden wir endgültig in einem kapitalmarkt-orientierten Groß-Konzern arbeiten – mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Die Menschlichkeit leidet ja jetzt schon. Eine Kollegin aus dem Controlling hat mir auf eine Mail geantwortet, ich solle sie nicht über ihre persönliche Mail-Adresse anschreiben (dabei hatte Sie mir vorher über ihre persönliche Mail Adresse bestätigt, das eine wichtige Zahlung rausgegangen ist. Allerdings hatte sie bei der Zahlung einen Fehler gemacht und ich habe ihr über die Antwortfunktion auf diese Mail geantwortet, das Sie die Zahlung bitte noch einmal korrekt ausführen soll, da das Geld zurück gekommen sei).

Also ich solle sie nicht über ihre persönliche Mail-Adresse anschreiben, weil sie heute eben nicht für diese Tätigkeit zuständig ist, sondern eine Kollegin und wenn ich sie persönlich anschreibe, würde das ihren Arbeitsablauf stören und sie würde dann ihre Arbeit nicht mehr schaffen. – BOA ….ich bin selten richtig sauer…aber diese Mail habe ich meinem Chef zur Info geschickt aber auch NUR zur Info). Später stellte sich heraus auch eine andere Kollegin in DK, hatte so eine Mail von der gleichen Controllerin bekommen….wir mussten Beide lachen, weil auch sie diese Mail als frech ansah…wir fühlten uns in unserer Empörung verbunden.

Eine Due-Diligence-Prüfung (von englisch due diligence ‚Sorgfaltspflicht‘, ‚gebührende Sorgfalt‘, lateinischer Ursprung diligentia[1]), entsprechend dem englischen Rechts- und Geschäftsjargon oft verkürzt zu Due Diligence (DD), ist der Anglizismus für eine sorgfältige Prüfung, die – im Regelfall durch den Käufer veranlasst – beim Unternehmenskauf, Erwerb von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien sowie bei einem Börsengang erfolgt

Due-Diligence-Prüfungen (sinngemäß übersetzt als „im Verkehr gebotene Sorgfalt“) analysieren Stärken und Schwächen des Objekts sowie die entsprechenden Risiken im Rahmen einer Ist-Aufnahme und spielen daher eine wichtige Rolle bei der Wertfindung des Objektes.

Käufer und Verkäufer vereinbaren Zeitraum und Umfang für die Due-Diligence-Prüfung, dabei kann ggf. die Zahlung einer Gebühr vereinbart werden, falls ein Kauf nicht zustande kommt. Bei Due-Diligence-Prüfungen werden i. d. R. externe Berater (SteuerberaterUnternehmensberaterWirtschaftsprüfer etc.) zu Rate gezogen.

Auszug aus Wikipedia

Änderungen in Planung – Stress für mich

Da der Servicetechniker erst zwischen 14-17 Uhr kommen sollte, bin ich morgens ins Büro gefahren…es war mal wieder unser monatliches Büro-Frühstück und anschließend unser wöchentliches Team-Jour fixe.

Das monatliche Bürofrühstück mit allen Kollegen war eigentlich lustig und schön…aber es wurden 2 Dinge so nebenbei verkündet, die bei mir gar nicht gut ankamen:

Wir sind in dem Gebäude auf 3 Teiletagen aufgeteilt, die sich in 2 Gebäuden befinden und es wurde beschlossen, das wir auf der Etage in der ich mich befinde, auch die restlichen Büroräume anmieten, damit wir alle auf einer Etage sind…das obere Stockwerk wird dafür aufgegeben.

Generell finde ich es gut, wenn wir alle auf einer Etage sind…aber die Einzelheiten machen mich wieder unruhig….es werden Wanddurchbrüche zu den Nebenbüros geschaffen, so das wir nicht mehr über die Dachterrasse müssen…auch können wir die Dachterrasse dann alleine nutzen, weil nur noch unser Firma Zugang dazu hat.

Die komplette Etage soll dann aber auch neu aufgeteilt werden…auch die bestehenden Büros werden sich verändern, es wird mehr Schreibtische in den einzelnen Büros geben….es werden „open-working-spaces“ dort geschaffen, da wo jetzt die Besprechungsräume sind…dann aber ohne Wände,……und auch die Buchhaltung soll umziehen….und mehr Parkplätze wird es NICHT geben…dafür sollen ein paar der wenigen Parkplätze mit Wallboxen ausgestattet werden…auch der, auf dem ich üblicherweise stehe.

Ahhhhgrrrrrrrrrrrrrr ….neeeee ich will nicht. Ich brauche die Sicherheit eines Büros mit fester Besetzung und wer weiß ob ich dann mit Kollegin Katrin weiterhin in einem Büro sitzen kann…oder ob wir demnächst zu Viert im Büro sitzen werden. Und wo und was passiert dann drumherum mit den offenen Arbeitsplätzen…..immerhin haben wir viele Glaswände …also keinerlei Schallschutz. Das wird alles laut und unruhig und fördert nicht gerade unsere Ambitionen zum Arbeiten ins Büro zu fahren. Kollegin Katrin hat ähnliche Sorgen.

Ich wäre auch noch bereit für ein 2er Büro mit Rotation für uns 3 Mädels…und da wir evtl. noch ein weiteres Teammitglied bekommen, wäre ich auch noch für ein 3er Büro mit Rotation für 4…weil wir ja auch feste HO-Tage haben. Aber das wäre schon nicht ganz einfach für mich.

Mich hat das gleich mal so gestresst, zusammen mit der Info das ein Kollege aus Hamburg uns bald verlässt, mit dem ich gerne und gut zusammen arbeite und dem merkwürdigen Servicetechniker von Vodafone, das ich ab Mittwochabend mit Kopf-und Magenschmerzen zu kämpfen hatte, so das ich mich Donnerstagvormittag krank gemeldet habe. Ich war ins Büro gefahren und habe versucht zu arbeiten….habe alles Wichtige und Eilige erledigt und bin wieder nach Hause gefahren.

Freitag war ich dann wieder im Büro, dem Kopf ging es ganz okay… und seit gestern Nachmittag sind auch die Magenschmerzen wieder weg…

Termin mit Servicetechniker – sehr merkwürdig

In dieser Woche hatte ich am Mittwochnachmittag einen Service-Techniker von Vodafone bei mir, dabei habe ich weder Festnetz, noch Mobilfunk darüber….aber Vodafone betreibt ja auch das Kabelfernsehen…und genau das funktionierte zu dem Zeitpunkt bereits seit 1 Woche nicht mehr.

Vor einiger Zeit wurde uns mitgeteilt das am 07./08.04. einigen Fernsehsendern neue Frequenzen zugewiesen werden und ich daher den Sendersuchlauf neu starten sollte…und genau das tat ich am 08.04. und was hat mein Fernseher gefunden: NICHTS…keinen einzigen Sender…da mich mein Gerät auch ständig genervt hat, das der Speicher bald voll ist und ich APPs löschen soll, habe ich mich für einen Werks-Reset entschieden.

Sooo damit war zumindest dieser lästige Warnhinweis weg….also noch einmal den Fernseher neu einrichten….und den Sendersuchlauf starten….und wie schon die male zuvor: er läuft bis 26% findet bis dahin weder analoge noch digitale Fernsehsender und verharrt so lange auf den 26% bis ich die Geduld verliere oder sich der Fernseher nach ein paar Stunden von alleine ausschaltet hahaha.

Ich habe alle Stecker gezogen, auch an der Kabel-Fernseh-Buchse….alles wieder neu eingesteckt, den Fernseher komplett ausgeschaltet und gewartet und ich habe es immer wieder probiert: nichts….aber okay….dann gibt es eben Fernsehen über die Mediatheken und Magenta-TV, denn meinen Fernseher habe ich schnell wieder ans Internet angeschlossen…DAS hat funktioniert.

Freitag beim Spaziergang durch ein Shoppingcenter war ich kurz in einem Vodafone-Laden und fragte ob es eine Störung in Quickborn gibt…der Mensch Vorort hatte schlechte Laune oder auch nur keine Lust und meinte es gäbe keine Änderungen….jaaa aber ich frage hier für Quickborn, nicht für Hamburg….und als er meine Telefonnummer wollte und ich meinte das ihm die nichts nutzen würde, weil ich bei der Telekom bin, wurde er auch nicht lockerer.

Letztlich hat er mich dann über meine Adresse gefunden und auf einmal wurde er gesprächiger…ohhh jaaa…bei Ihnen gab es eine Änderung und ohhh….da ist im „Großraum“ Norderstedt tatsächlich seitdem 08.04. eine Störung…ich solle einfach ein paar Tage warten. Im Internet hatte ich nichts über eine Kabelstörung gefunden.

Am Montag dann hab ich Vodafone angerufen und die meinten auch ruhig und freundlich. melden sie sich das nächste Mal sofort bei uns telefonisch, dann können wir Ihnen eine Störungsnummer zuordnen und falls nötig einen Techniker schicken. Ach schau mal an…das war die Hotline echt viel freundlicher als der Mensch Vorort.

Also bekam ich meine Störungsnummer und wurde per SMS auf dem Laufenden gehalten, das man mein Problem versucht zu lösen, dann das es nicht geklappt hat und dann bekam ich den Service-Termin für Mittwoch..prima.

Jaaa und als der Techniker kam und ich ihm mit einem freundlichen „Moiin“ begrüsste, schaute er mich grimmig an, presste die Lippen zusammen und betrag wortkarg meine Wohnung…ich zeigte und erklärte mit wenigen Worten mein Problem und sah wie sein Kiefer „mahlte“…irgendwie hatte er beschlossen den Termin mit mir ätzend zu finden…

Ich habe ihn dann in Ruhe seine Arbeit machen lassen, habe freundlich und kurz seine Fragen beantwortet, die er patzig und leicht aggressiv abschmetterte z.B. : Haben Sie den Sendersuchlauf neu gestartet ? – jaaaa viele Male …..na evtl. nicht richtig .

Haben Sie den Fernseher resetet ?- ja habe ich – das sehen Sie da auf dem Bildschirm – nein, das ist der Sendersuchlauf – ähmm nein das ist die Abfrage nach Sprache, Land, Kabelanbieter usw…. und DANN geht er automatisch auf den Sendersuchlauf…das ist die Abfolge die immer nach dem Werksreset erfolgt (laut Handbuch des Marken-Herstellers) Der eigentliche Sendersuchlauf (den ich ja auch zuvor durchgeführt hatte) kommt ohne diese Abfragen aus.

Der Techniker startete auch den Sendersuchlauf intuitiv (mit genau der gleichen Auswahl, wie ich es auch gemacht habe) und es passiert genau das, was ich gesagt habe…Er prüft die Kabelbuchse, er prüft das Kabel und sein Urteil „Ihr Fernseher ist kaputt“…. Acch echt? ….aber ist das nicht merkwürdig…ich meine bis zu dem Frequenzwechsel hat ja alles einwandfrei funktioniert und der ist auch erst 5-6 Jahre alt… S

eine Antworten auch weiterhin leicht aggressiv: Ich bin hier der Experte, das müssen Sie mir schon glauben. Und wenn die Buchse funktioniert und das Kabel auch, dann liegt es am Fernseher. Und Vodafone ist nur bis zur Buchse verantwortlich…immerhin gehen auch Waschmaschinen plötzlich kaputt.

Ja, Sie sind der Experte…aber finden Sie den zeitlichen Zusammenhang nicht auch merkwürdig? Aber gut wenn Sie das sagen…dann ist das wohl so. Er presste weiterhin die Lippen aufeinander, sein Kiefer mahlte beständig und er probierte noch etwas herum….und auf einmal findet der Sendersuchlauf tatsächlich die ersten Sender…ganz langsam zwar…dafür werden es aber immer mehr.

Nanu…was haben Sie denn jetzt anders gemacht, als eben…das ist ja klasse….Na er hat nicht den eigentlich richtigen Kabelanbieter „Vodafone“ angeklickt, sondern stattdessen „Sonstige“ ausgewählt und auf einmal ging es.

Ab da wurde er etwas freundlicher.. Sein Kiefer hörte auf zu mahlen und er rang sich sogar ein kurzes kleines Lächeln ab und hat sogar mal 3 ganze Sätze herausgebracht, die halbwegs freundlich waren und am Ende hat er auch „keine Rechnung erstellen“ angeklickt, obwohl ich meinte…na dann muss ich diesen Einsatz wohl tatsächlich selber bezahlen…er meinte etwas von Wackelkontakt oder so….also habe ich mich freundlich bedankt.

Keine Ahnung was ihn an mir gestört hat…ich habe noch länger über diesen Termin nachgedacht, das war schon etwas merkwürdig…entweder ich als Person habe ihm nicht gepasst oder er hat allergisch auf das „moin“ reagiert? keine Ahnung -ist letztlich auch egal. Es funktioniert wieder.

Nachbarn und Befindlichkeiten – Meinungsfreiheit

Mit dem Nachbars-Ehepaar aus dem 1.Teil hatte ich mich vor ein paar Wochen auch über die Abholzung vor unseren Balkonen unterhalten. Wir wohnen im gleichen Hauseingang, auf der gleichen Ebene….aber während ich all der Idylle, Ruhe und Abgeschiedenheit nachtrauere, freut sich die Nachbarin darüber.

Denn jetzt endlich wäre es in deren Wohnung nicht mehr so dunkel….endlich würde die Sonne früher in die Wohnung kommen und es wäre wärmer. Und sie hätte nicht gedacht, das Jemand das anders sehen könnte. Nun war es an mir erstaunt zu sein.

Natürlich habe unsere beiden Meinungen ihre Daseinsberechtigung….Jeder hat andere Bedürfnisse. Während ich schon seitdem ich hier wohne versuche zu verhindern, das zu viel Sonne (und damit Wärme) in die Wohnung kommt, wollten die Beiden gerne viel mehr Sonne. Die fehlende Idylle, das mehr an Lautstärke und Wind sind für die Beiden nicht so wichtig…sie wollen es hell und sonnig.

Ich bin aber skeptisch ob den Beiden wirklich bewusst ist, wie heiß es ohne die schützenden Bäume im Sommer tatsächlich werden wird…ich merke es jetzt schon…vor ein paar Tagen hatte ich schon in der Sonne 31 Grad auf dem Balkon….und im Wohnzimmer waren es damit schon 23 Grad…Seitdem ziehe ich bereits ab Mittags meine Thermovorhänge auf der gesamten 6m-Fensterfront zu und wenn ich ins Büro fahre, bleiben die Vorhänge den ganzen Tag geschlossen.

In Ländern in denen es traditional viel heißer ist, als bei uns, werden Häuser nicht mit so großen Fensterflächen gebaut…die Wände sind dicker, die Fenster kleiner, stattdessen gibt es öfter mal geschlossene Innenhöfe.

Wann haben wir eigentlich angefangen lichtdurchflutete Wohnungen und Häuser als Ideal zu betrachten. Im Internet steht, das es erst im 20.Jahrhundert begonnen hat. Sollten wir aber nicht langsam wieder umdenken….in Zeiten in denen es an vielen Orten im Winter oft viel kälter wird und die Sommer bei uns auch immer heißer werden, sollten wir da nicht eher darauf achten, das die hohen Temperaturen unseren Organismus nicht zu sehr belasten ?

Okay es ist nicht jeder so empfindlich wie ich, was Wärme angeht…aber während Städte darüber nachdenken, mehr Bäume auf großen Plätzen zu pflanzen, um die Bürger besser vor der Hitze zu schützen, wurden bei uns viele schützende Bäume einfach abgeholzt….jaaa ich weiß: es ist für den S-Bahn-Ausbau…aber trotzdem bezweifele ich die rein technische Notwendigkeit dabei so radikal vorzugehen.

Was ich aber aus der Unterhaltung mit den Nachbarn gelernt habe: es gibt immer mehr als eine Meinung…und jede hat ihre Berechtigung…egal ob mir die Meinung des anderen gefällt – oder nicht.

Nachbarn und Befindlichkeiten

Vor einiger Zeit habe ich schon bemerkt, das unsere Trockenkeller nicht mehr geputzt werden, so langsam wurde es echt dreckig. Darüber hatte ich mich mit einer Nachbarin (Eigentümerin) unterhalten…jaa es gäbe da eine neue Putzkraft und es gäbe ein paar Querelen zwischen anderen Eigentümern und dem Hausmeister, da es in den verschiedenen Hauseinheiten unterschiedliche Putzkräfte gibt …sie hat mir die ganze Story erzählt…habe es aber nicht ganz verstanden…es war sehr verworren…ich glaube sie wusste auch nur ein Teil.

Als ich mich dann an einem anderen Tag mit einem anderen Nachbars-Ehepaar (Eigentümer) unterhalten habe, kam das Thema noch einmal zur Sprache. Ich weiß, das dieser Nachbar auf den Hausmeister (soweit ich weiß: Mieter) leicht aggressiv reagiert. Als ich fragte, ob er als Eigentümer nicht mal mit dem Hausmeister darüber sprechen könnte kam ein promptes: Nein – auf keinen Fall.

Okay – dann mache ich (Mieterin) das eben….inzwischen komme ich mit dem Hausmeister gut zu recht….er grüßt freundlich, manchmal lächelt er sogar und seit einiger Zeit richtet er sogar manchmal das Wort an mich hahahaa.

Ich habe ihn also angerufen und gefragt, ob er der Putzkraft nicht einmal sagen könne, das die Trockenkeller unbedingt von Staub und Spinnweben befreit werden müssen. Sofort kam ein: ohhhh nein… er hätte sich da schon einmal mit in die Nesseln gesetzt, ich solle mich an die externe Hausverwaltung wenden…er würde sich zum Thema Putzkraft nicht mehr äußern.

Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet…aber okay…an einem Freitagmittag habe ich also der externen Hausverwaltungsfirma mein Anliegen auf den Anrufbeantworter gesprochen und um einen Rückruf gebeten.

Einen Rückruf habe ich zwar nie erhalten, aber ein paar Tage später waren unsere Trockenkeller SAUBER.

Alle diese Nachbarn und auch der Hausmeister sind weit über das Rentenalter hinaus, also jenseits der 65 …aber die benehmen sich wie Kinder, die um ein Förmchen die Vorherrschaft im Sandkasten streiten…unfassbar.

leicht und unbeschwert…

….was für ein schönes Gefühl.. Wochenende und ich habe früh Feierband, alles war ruhig und entspannt und das fühlte sich so richtig gut an.

Ich wollte noch nicht nach Hause, wusste aber auch noch nicht so Recht was ich mit dem Nachmittag anfangen sollte. Als Erstes habe ich mein Auto in die Waschstraße in der Nähe gefahren….einmal Reinigung von Innen und Außen bitte.

Dabei ist mir aufgefallen, das im Kofferraum immer noch 2 Säcke lagen, die eigentlich zum Altkleidercontainer sollten…darin befanden sich aussortierte Bettdecken, Bettwäsche und Decken….uuuuupssss, das hatte ich ganz vergessen.

Okay dann fahre ich von Hamburg aus eben über die Landstraße nach Pinneberg…dort ist noch ein „ordentlicher“ Container für Altkleider u.a. Es war ja mein alter „Arbeitsweg – die Strecke bin ich schon sehr lange nicht mehr gefahren…..und als ich in die Nähe des Volksparks kam, habe ich spontan entschieden…ich mache bei dem schönen Wetter (mal sonnig, mal wolkig, teilweise windig und das bei 11 Grad) erst einmal einen Spaziergang durch den Volkspark.

…also ab in die entsprechende Seitenstraße, Auto abstellen und schon war ich im Park.

Alles fühlte sich so unbeschwert an, ich war super gelaunt…keine Gedanken mehr an die Firma, nur noch der Park, die Luft, die Sonne….herrlich sich so leicht zu fühlen

Zuerst an den Wiesen entlang, dann durch den Wald, später in Richtung Schulgarten….es war so herrlich…endlich mal Sonne (aber eben noch ohne gleich zu warm zu sein)…..und der Blick in das beginnende Grün überall…

und ganz in der Nähe dieses Pavillion da gab es einen Cafe-Kiosk….habe mir einen Latte Macchiato gegönnt und mich damit auf einem, auf der Wiese stehenden Holzstuhl niedergelassen …himmlisch diese Ruhe hier…davon stehen hier eine locker verteilt herum.

Nach fast 2 Stunden im weitläufigen Volkspark bin ich weiter in Richtung Pinneberg gefahren und habe noch Halt im Schenefelder -Einkaufzentrum gemacht….bin ein wenig durch die Geschäfte gelaufen…hab mir ein paar Sneaker gekauft (die haben sogar ein ausgeprägtes Fußbett…das ist sehr selte und sie passten auch sofort – und mit dem Sonderpreis konnte ich mich schnell anfreunden.

Später in Pinneberg landeten die Säcke, dann endlich auch im Altkleider-Container und irgendwann gegen 19 Uhr war ich auch wieder zuhause…super zufrieden mit mir und meinem Tag und überhaupt mit der ganzen Woche. <jaaaa so schön kann der Frühling sein…wenn man keine Sorgen hat, mal keine Wehwehchen, keinen Druck verspürt.

Ich wünsche Euch Allen einen schönen Samstag

Endlich Wochenende

(Achtung !! -nur langweiliges Arbeitszeugs)

Bis einschließlich Donnerstag war ich im Homeoffice und konnte einen Abschluss nach dem anderen fertig stellen…jaaa es lief nicht alles problemlos, aber ich konnte für jedes Problem unkompliziert eine Lösung finden.

Nur meine „Sorgen-Firma“, die die ich schon im Feb. 2025 abgegeben hatte, hatte mich am Donnerstag mal wieder auf verschiedene Weisen eingeholt…zum Glück kann ich mich auf mein gutes Gedächtnis verlassen und hatte so sehr schnell die Antworten parat. Und weil bei dieser Gesellschaft von Anfang an, alles kompliziert lief und der Verantwortungs-Übergang von HH nach DK durch die Umstrukturierung in eine Art „Leere“ lief, hat sich seitdem nie wieder jemand richtig um diese Gesellschaft gekümmert….also kommen immer noch alle zu mir….

….und so bekam ich einen Anruf von ganz weit oben aus DK…und die Frage die mir diese Person stellte, konnte ich auch schnell beantworten und auf die vertraglichen Besonderheiten hinweisen….und auf die nachträglichen Änderungen, die wir für das Jahr 2024 noch Anfang diesen Jahres machen mussten….Er hat alles sofort verstanden und war beruhigt.

Dann kam der Anruf von der Teamleiterin: wo in unserem neuen System sie diese Daten finden kann, von denen ich dem „Kollegen“ vorher erzählt habe. Jaaa liebe Teamleiterin, diese Daten findest Du genau da, wo ich sie Dir schon Anfang Januar zur Verfügung gestellt habe….also da, wo ich auch bei der letzten Session zu der Gesellschaft schon darauf hingewiesen habe, das diese Daten immer noch von ihr zu überprüfen sind..sie sind also noch immer nicht gebucht, weil vorher erst noch das Anlagevermögen von einem DK-Kollegen geändert werden muss…das war vor ein paar Wochen so dringend war, das ich ja alles stehen und liegen lassen sollte….hahahahaaaa ….darum hat sich immer noch Niemand gekümmert. Die Daten sind vorerfasst und warten auf die Endkontrolle durch die Teamleiterin.

Ihre Antwort: Okay – jetzt ergibt alles einen Sinn. Ehrlich? – na dann bin ich ja „beruhigt“ hahahaaaaaa….neee nicht wirklich…aber lustigerweise stresst es mich nicht mehr. Die machen das schon…irgendwann….ist doch egal das im April 2026, die Bilanzen aus 2025 und dem 1.Quartal 2026 noch immer nicht die Eröffnungsbilanz-Werte für 2024 im neuen System enthalten. Was letztlich bedeutet auch die Bilanz 2026 kann noch gar nicht die richtigen Werte haben…..Aber wenn die das so gelassen sehen, warum sollte gerade ich mich aufregen.

Freitag war ich im Büro..die Mädels hatten Beide einen freien Tag und mein Chef war auch mit den Abschlüssen beschäftigt…es war also sehr ruhig für mich.

Während ich noch darauf wartete die endgültigen Daten hochladen zu können (zwischen Buchung und Report-Erstellung müssen wird manchmal bis zu 1,5 Stunden warten…..unfassbar, das die Daten nicht sofort und direkt in den Report fließen), habe ich auch noch rechtzeitig alle Umsatzsteuern über das Elster-Portal gemeldet….sooooooo….irgendwann war dann wirklich alles für diesen Tag erledigt und ich bereit für das Wochenende…und ich hatte richtig Lust nocch etwas in Hamburg zu unternehmen…

Sehr zufrieden mit mir und meiner Arbeitswoche habe ich meine Sachen gepackt und bin gegangen.

Der Balkon – jetzt ohne Schutz

Heute sitze ich zum ersten Mal, seit dem Kahlschlag vor meinem Wohnzimmerfenster, tatsächlich wieder auf meinem Balkon.

Noch habe ich mich fast gar nicht um die überwinterten Pflanzen gekümmert….ein paar haben den langen kalten Winter scheinbar nicht überlebt…doch den Meisten geht es schon wieder gut…und bei ein paar Anderen sehe ich, das sich, neben den abgestorbenen Teilen, ein paar neue feine Spitzen aus der Erde recken. Ohh wie schön…da freue ich mich.

Da es bei uns letzte Nacht noch frostig war und auch in den nächsten Tagen evtl. noch Bodenfrost geben soll, warte ich mit den weiteren Arbeiten auch noch etwas. Außerdem wird in der kommenden Woche auch noch unsere Wohneinheit für ein paar Wochen eingerüstet um Löcher im Dach und in der Regenrinne zu reparieren…da werde ich meine Pflanzkästen sowieso abnehmen müssen. Meiner Hausrats-Versicherung muss ich auch noch Bescheid geben…damit ich abgesichert bin, falls während dieser Zeit eingebrochen wird.

Also sitze ich jetzt erst einmal hier, habe mein Sonnendach aufgespannt, eine Jacke an und dazu eine Tasse heißen Tee neben mir. So hinter dem Sonnendach abgeschirmt, ist es immer noch schön…

Trotzdem: es ist sonnig, aber immer noch kalt und windig und Beides merke ich neuerdings sehr stark hier in meiner eigentlich geschützten Ecke. Gestern schien die Sonne ungebremst auf den Balkon und in der Sonne waren es schon (laut Thermometer) 31 Grad….hurra 😪das kann ja im Sommer so richtig „heiter“ werden….seufz.

Der Wind ist seit dem Kahlschlag permanent auf meinem Balkon und wirbelt die ganze Zeit meinen 3-geteilten Fliegen-/Insekten-Vorhang hin und her. das hatte ich bisher nur bei sehr starkem Sturm. Ja ich akzeptiere, das es so ist…aber ich kann mich immer noch nicht mit den Auswirkungen anfreunden…das geht nur ganz langsam.