Endspurt zum Wochenende

Schon um 5.30 Uhr war ich fertig angezogen um noch bei den 18 Grad draußen eine Morgenrunde zu walken….die bestimmte einzige Zeit dieses Tage, die noch etwas Kühle versprach…

und so bin ich eine meiner Standard-Wege gelaufen, der mich bereits nach ein paar hundert Metern aus dem Ort herausführt. Fast unmittelbar bekomme ich dann das Gefühl von Freiheit… und schaue in diese schöne Natur..

Auch ein paar Jogger sind heute früher unterwegs….noch schnell raus – bevor es richtig heiß wird…knappe 5km und eine Stunde später, war ich dann bereit für den letzten Arbeitstag in dieser Woche.

Wie schon geschrieben war es danach im Homeoffice bis zum Mittag richtig angenehm….und die letzten beiden Strategie-Punkte für den heutigen waren

  • einen leckeren leichten Salat zum Mittagessen und
  • Feierabend um 14 Uhr machen

Bestehend aus: Rucola, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Rote-Beete, Feta, Thunfisch in Eigensagt und geröstete Pinienkerne…dazu Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Hmmm, das nächste Mal lieber wieder ohne Thunfisch….die Kombination Pinienkerne und Thunfisch passte dann doch nicht so zusammen.

Für den Rest des Nachmittags werde ich mich jetzt gleich auf den Balkon begeben….und die Füße kommen in eine Schüssel mit Wasser…..

der Backofen kocht

Nach dem Ausflug letzten Samstag, hab ich den Sonntag zuhause genutzt um den Stapel Bügelwäsche abzuarbeiten (noch bevor die große Hitze kommt), weitere Wäsche zu waschen und meinen Kleiderschrank zu optimieren…immerhin brauche ich jetzt weder Winter-Jeans noch dicke Strickjacken…

Ich war den ganzen Tag über fast kommunikationslos und doch gut beschäftigt….so das ich am Ende des Tage sehr zufrieden mit dem Tag war…auch wenn ich nicht eine Zeile geschrieben habe. Ich hatte einfach auch keine Lust mit anderen Menschen in Kontakt zu treten…und hatte auch kein Bedürfnis etwas zu schreiben.

Aber gekocht habe ich dann doch.

Das einzige Brot in dieser Woche war der Versuch eines doppelt gerollten Brotkranzes….heraus gekommen ist…. ähmmm….. DAS hier 😂

Also ich hab den Brotteig dünn ausgerollt…so flach und dünn wie bei einem Strudelteig…danach hab ich den Teig zu einer Rolle aufgerollt….und dann diese lange Rolle zu einem Kreis zusammen gedreht…und ab in den Backofen (hier aber ohne Wasserdampf).

Der Effekt sollte eine Art lockeres blättrig strukturiertes Fladenbrot ergeben….so hatte ich es zumindest mal bei Jamie Oliver gesehen…was ich aber erst NACH dem Backen realisiert habe…. vor dem Backen sollte der Teig noch einmal flachgedrückt werden….das habe ich natürlich nicht getan…und so sieht es eher wie ein großer Haufen aus…..hahaha…aber die Konsistenz, Struktur und der Geschmack waren echt klasse.

Nun gut…für den Rest der Woche hab ich auch nur unkomplizierte Dinge gekocht, die der Backofen quasi von selbst kocht:

Backofen-Gemüse: Spitzkohl, Zucchini, Porree und Champignons glein-geschnippelt in die Auflaufform geben, darauf Hähnchenbrut-Filets…mit Salz und Pfeffer würzen und darüber etwas Käse … in den Backofen bei 180 Grad Umluft
Backofen-Gemüse auf dem Backblech: Grünen Spargel, Paprika, Zucchini, Zwiebeln, frischen Spinat klein schnippeln und auf dem Backpapier verteilen…würzen und mit Olivenöl beträufeln, darüber in Scheiben geschnittene Kartoffeln verteilen und noch einmal würzen und Olivenöl dazu…dann in den Backofenn dieses Mal bei 220 Grad Ober-und Unterhitze…zum Schluß auf Grillen gestellt, damit die Kartoffeln etwas knuspriger werden.

Und da ich noch frische Erbsen gedöppt und auch Möhren noch ausreichend vorhanden waren, hab es noch buttriges Erbsen-Möhrengemüse und dazu inKnoblauch gebratenes Gehacktes:

Dafür hab ich Donnerstag mit zwei meiner inzwischen drei weiblichen Kolleginnen die Mittagspause in einem indischen Restaurant verbracht…also davor sitzend….In Ottensen bedeutet das zwar direkt an einer Straße zu sein, das Essen war trotzdem lecker und es war eine lustige kleine Auszeit.

Hitze-Strategien

Fast jeder sagt, das er bei der Hitze gerne ins Freibad oder an den nächsten See fährt. Das ist natürlich die beste Idee…aber ich verbringe i.d.R. nicht meine gesamten Tage am Baggersee.

Für mich ist es daher viel wichtiger, das ich es während solch akuter Hitzephase auch Zuhause gut aushalten kann…

  • Solange auch nur ein wenig Wind gibt, ist es phantastisch, dass ich eine Wohnung über die gesamte Etage habe und sich somit Fenster zu jeder Himmelsrichtung öffnen lassen…ich kann also richtig durchlüften. Nutzt aber nichts, wenn es windstill ist
  • Die Sonne startet bei mir in Küche und erst gegen Mittag wandert sie zum Kleiderzimmer…Leider hat mein Velux-Fenster in der Küche kein Rollo. Also hab ich bereits im Frühjahr eine Hitzeschutz-Folie von innen auf der Scheibe angebracht….die verhindert den Sonnenschein-Einfall in dem kleinen Raum schon um ca. 30% (Laut Hersteller-Angabe) und zusätzlich hab ich heute von Innen ein leichtes Badetuch vor dem Fenster angebracht (einfach oben mit kleinen Gummibändern angeknotet und den unteren Teil aus dem Fenster hängen lassen….

Und DAS macht sich echt bemerkbar….Während mein Außen-Thermometer in der Sonne 45 Grad anzeigt und es 44 Grad zwischen Scheibe und Badetuch sind, sind es im Raum vor dem Badetuch am Fenster nur 31 Grad. Ja das kann ich gut aushalten.

Im Kleiderzimmer und im Wohnzimmer hab ich die Außen-Jalousien erst gegen Mittag zu 3/4 geschlossen, aber gleichzeitig die Balkontür geöffnet gelassen…so kam immer noch ein Hauch von Luft herein und es wirkte nicht stickig….

Erst jetzt am Nachmittag sind es in der gesamten Wohnung 29-30 Grad….und langsam wird es hier etwas unangenehmer. Aber durch die noch leicht geöffneten Dachfenster auf der anderen Seite des Wohnzimmers und des Schlafzimmers kommt immer noch etwas angenehme Luft hinein.

Ich dusche inzwischen komplett abends….so kann ich erfrischt mit einem T-Shirt und nur mit dem Bettbezug als Decke angenehm und gut schlafen….Tagsüber brause ich Arme und Beine gerne mal zwischendurch mit warmen Wasser ab…das kühlt dann im Nachhinein (nur kein zu kaltes Wasser…davon bekomme ich innere Hitze, die dann noch zusätzlich belastet hihihi).

Zu späterer Stunde, wenn die Sonne nicht mehr so unerbittlich auf die Wohnzimmerseite knallt, bin ich dann gerne wieder auf dem Balkon….oder auch früher – dann aber nur mit Sonnendach…..Und so ab 20 Uhr machen dann auch meine kleinen Radtouren wieder Spaß.

Vor 2 Tagen hab ich mich am Abend aber etwas verausgabt…..und das bei nur 23 km Strecke und bei immer noch 23 Grad…eigentlich perfekt, weil es schönen Fahrtwind gab. Aber mich hatte der Ehrgeiz gepackt und ich war viel zu schnell unterwegs. Später konnte ich an meinem Fitness-Tracker ablesen, das ich mich über eine längere Strecke mit dem Puls in meinem persönlichen „Höchstleistungs-Bereich“ aufgehalten hatte…kein Wunder also, das ich im Gesicht knallrot war…hahahaha….also hab ich unterwegs kurz pausiert…

…und für heute Nacht (Die Temperatur soll hier in dieser Nacht nicht unter 21 Grad fallen) werde ich auf dem Balkon schlafen…..Grins…gut das Morgen Samstag ist….

Klein Amsterdam im Norden

Klein Amsterdam im Norden

Wer in Norddeutschland das Bedürfnis nach einem Tapetenwechel hat, sollte wirklich einmal nach Friedrichstadt (Schleswig-Holstein)fahren….dort wo die Treene in die Eider fließt.

Dieses nette Städtchen sollte einmal eine große Handelsmetropole werden, hat es aber nie geschafft mehr als 3.000 Einwohner anzusiedeln….Mit dem Versprechen auf Religionsfreiheit wurden vor mehr als 300 Jahren vor allem Niederländer nach Friedrichstadt gelockt. So ist es auch kein Wunder, das die gesamte Innenstadt niederländisches Flair ausstrahlt…Brücken und Grachten inklusive. Von den ursprünglich 15 verschiedenen Religionen, gibt es heute aber nur noch 5. Außerdem konnte die Stadt nur entstehen, weil man den Boden dem Wasser abgetrotzt hatte…..der liegt nämlich unterhalb des Meeresspiegel.

Die meisten Informationen, die ich hier gerade weitergebe, stammen von einem lustigen, redseeligen AufflugsSchiff-Kapitän mit dem wir eine einstündige Grachtenfahrt durch die Stadt und drumherum unternommen haben. Das hat richtig Spaß gemacht. Das Boot mit ca.35 Personen besetzt, passte an manchen Stellen gerade so durch die Grachten und unter den Brücken hindurch. Und mehr als einmal mussten Tretbootfahrer und Stand up-Paddler zurückweichen, damit unser Boot hindurch passte…

Dabei war das Wetter jetzt nicht hochsommerlich….es gab viel Wind…dafür nur mäßig Sonne….und obwohl der Ort vom Tourismus lebt, konnte man an sehr vielen Stellen sein Auto kostenlos parken.

Ich war mit Schwester+Schwager für 12 Uhr verabredet….hatte aber geahnt, das die Beiden wieder einmal viel früher da sein würden…und so bekam ich tatsächlich schon um kurz nach 11 Uhr die Info: Wir sind da….grummel….grummel. Meine Ankunft war um 11.30 Uhr.

Gemeinschaftlich ging es dann erst einmal auf die Suche nach einer öffentlichen Toilette…..hahaha….es gibt inzwischen sogar Apps dafür…mein Schwager hat die App „Flush“….hab mich halb schlapp gelacht…und denke jetzt selber darüber nach, diese ebenfalls auf meinem Smartphone zu installieren.

Nun konnten wir entspannt mit der Sightseeingtour beginnen. Mein Vorschlag war, erst einmal nach der Grachtenfahrt zu schauen….da ich durch Corona nicht weiß, ob der reguläre Fahrplan überhaupt funktioniert….dort angekommen hieß es….eigentlich geht jede Stunde eine Tour los, wenn mindestens 10 Personen zusammen kommen…..und die nächste Tour startet quasi JETZT…..es war 12 Uhr und die Sonne wagte sich gerade hervor… so haben wir kurzfristig Tickets gekauft.

Also los….ab aufs offene Boot..kaum sassen wir, nahmen wir die Masken runter, wie alle Anderen auch…da kam schon das Kommando: Masken auf….während der gesamten Fahrt (Erst ab der kommenden Woche geht es wieder ohne)…es war eine lustige und kurzweilige Tour.

Die 15 EUR pro Person sind mehr als angemessen….weil man unablässig lustig und locker über die Geschichte der Statdt informiert wurde und die Fahrt einfach Laune macht.

Danach kam der Hunger und in der Nähe des Marktplatzes haben wir etwas gefunden, das uns gefallen hat. Drinnen (mit negativem Corona-Test) in der „Prinzenstube“ fanden die Mitarbeiter noch einen großen freien Tisch für uns, das ganze Ambiente wurde dem Namen gerecht, es wirkte wie aus dem vorletzten Jahrhundert : antiquiert, aber edel.

Für mich gab es Scholle mit Krabben und Pellkartoffeln mit ausgelassener Butter…einfach nur lecker…dazu einen trockenen Weißburgunder.

Wir blieben eine ganze Weile sitzen, bevor wir dann zu Fuß kreuz und quer durch die Stadt gelaufen sind…über Brücken, durch Parks, durch liebevoll restaurierte kleine Straßen und Gassen…..am Wasser entlang….auf die Insel….wieder zurück…..die gesamte Innenstadt wirkt wie aus einer anderen Zeit…..die meisten Häuser mit Blumen dekoriert, viele Bänke vor den Türen….eine Art lebendiges Freilicht-Museum…..

Am späten Nachmittag saßen wir auf dem Marktplatz im Außenbereich eines Eiscafes….mit Milchkaffee und Spaghetti-Eis…und einem Glas Prosecco zum nachträglichem Anstoßen auf den Geburtstag meiner Schwester Anfang Juni.

Dann kam etwas Regen… danach wurde es frischer…..wir haben noch größere Kreise durch die Stadt gezogen…aber die Luft war bei uns raus: ich war kommunikations-müde, mein Schwager bekam Probleme mit der Hüfte und meine Schwester hatte Probleme mit ihren Schuhen (ICH nicht hahaha)…also haben wir den Ausflug beendet und sind zu den Autos zurück.

Der gesamte Tag brachte mir mehr als 20.000 Schritte und 14 km …..Ich war froh, als ich am Abend wieder zuhause war….und für den Rest des Wochenendes hatte ich überhaupt keine Lust mehr mich irgendwie mitzuteilen…..hahaha – also schreibe ich erste heute….

Himmelrichtung: der Nase nach

Der ruhige, schöne Arbeitstag, mit viel Unterhaltung und einer tollen Mittagspause in größerer Runde, ging genauso zu Ende wie er gestartet ist…zuhause hab ich frische Schnitzel geklopft, paniert und gebraten…dazu gab es einfach nur Pommes aus der Heißluft-Fritteuse..

…..und nach einer kurzen Erholung auf der Couch hab ich das Rad geschnappt….ohne Weg und ohne Ziel…einfach drauf los…nur die Anfangsrichtung war klar: Richtung Prisdorf…auf dem schönen kleinen Weg den ich vor ein paar Monaten gefunden habe….und von da an ging es einfach immer nur der Nase nach….ich hab spontan immer den Weg genommen, der mir am Besten gefiel.

Und es gibt viele schöne Wege von Prisdorf in Richtung Tornesch, quer durch den „Esinger Wohld“ wunderschön, vor allem als die langsam untergehende Sonne auf das Kornfeld schien….da hab ich mich eine kurze Weile einfach auf dem Boden niedergelassen und das Bild genossen:

Danach ging es in Richtung Kummerfeld und über Prisdorf wieder zurück nach Hause. Die Temperatur hat auch super gepasst….bin ohne Jacke gefahren, bei leichtem Wind….erst auf dem Rückweg wurde es langsam kühl an den Armen, hatte aber eine dünne Sportjacke dabei.

Jetzt sitze ich hochzufrieden nach 22km auf dem Rad, bei 18 Grad, frisch geduscht noch auf dem Balkon und gönne mir ein Glas Riesling halbtrocken….So darf der Sommer gerne bleiben….

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend.

Schöner Morgen

Seit längerem ist es mir mal wieder gelungen wirklich um kurz nach 5 Uhr aufzustehen….also so schwer wie in diesem Jahr ist mir die Zeit-Umstellung echt noch nie gefallen….meine natürliche Aufstehzeit ist schon seit Jahren so ca. 5 Uhr Morgens, allerdings WINTER-Zeit.

So früh aufzustehen hatte den Vorteil, das ich auch früh genug los konnte, um im nahen Stadtforst meine Morgenrunde zu drehen….Eine Stunde im Wald….noch vor den Joggern oder Hundegassi-Gehern….2 Radfahrer sind mir begegnet…sonst Niemand….Mir ist im Laufe der letzten Monate aufgefallen, das es nur sehr wenige Menschen gibt, die wie ich unterwegs sind….also zügig gehend, ohne Hund und ohne zu joggen…ich bin also ein Exot, zumindest am frühen Morgen oder späten Abend.

Es war weder trübe noch sonnig, einfach ein normaler Durchschnitts-Morgen….und doch ist es morgens im Wald besonders schön….leicht kühl, still auf eine besondere Art, trotz der vielstimmigen Vogelgesänge….Die Heu-Ernte hat auch schon begonnen….also zumindest sind die Wiesen drumherum schon gemäht …hmmm dachte immer, die findet Ende des Sommers statt….aber es gibt wohl unterschiedliche Felder.

Es dufte auf jeden Fall nach dem geschnittenen Gras.

Wieder Zuhause ging es erst einmal unter die Dusche, und mit einem legeren Sommer-Outfit und mit dem ersten Kaffee des Tages ging es zum Schreibtisch….2. Homeoffice-Tag für diese Woche…ab Morgen geht es für den Rest der Woche wieder ins Büro.

Nach Feierabend zog es mich direkt auf den Balkon….auf den Liegestuhl und unter das Sonnendach und … … schon war ich eingeschlafen…aber nur für knappe 15 Minuten…danach hab ich fast eine Stunde den wenigen Wolken am Himmel beim langsamen Vorbeiziehen zugeschaut….und war komplett zufrieden mit dem Tag.

Marschrichtung: In Schwung bringen

Mit leichtem Entsetzen stelle ich nun fest, das die mehr als entspannte Arbeitsweise der dänischen Muttergesellschaft gerade dabei ist, der Realität eines international operierenden Konzern zu weichen…mehr und schneller als ich dachte.

In einem Online-Meeting zu Dritt wurden wir heute auf kommende Änderungen und Überlegungen hingewiesen.

Während für meine letzte Gesellschaft immer noch kein OK für den Jahresabschluss 2020 existiert, wurden wir gefragt, wie schnell wir es schaffen würden, die kommenden 1/2-Jahres-Abschlüsse per 30.06. fertig zu bekommen.

Pause – ähmm….also im letzten Jahr gab es von einer der anderen Chefs einen Plan in dem die verschiedenen Abgabetermine für jede Gesellschaft aufgelistet wurde…da hatte ich für alle meine Gesellschaften 2,5 Monate Zeit. Die Zeitspanne war sehr großzügig bemessen…aber auch sehr willkommen, da es für mich ja erstmalige Abschlüsse in dieser Firma waren und ich 11 Gesellschaften gerade neu implementiert hatte.

Meine Frage: Wann SOLLEN wir denn in diesem Jahr fertig werden.

Gegenfrage des Chefs: Wie schnell KÖNNT Ihr denn fertig sein

Aber dann hat er uns gesagt das er die Daten gerne bis Ende Juli hätte….maximal – also allerspätestens bis 06.08….Alles wegen des Konzernabschlusses.

Ja, also bei mir wird das schon klappen…ich hab inzwischen nach den letzten beiden Abschluss-Sessions meine Abläufe im Blick, vieles ist schon prozess-optimiert, ich weiß wie die Programme funktionieren und worauf besonderen Wert gelegt wird…..und in diesem Jahr gibt es zum Glück keine weitere MWST-Änderung, die mich im letzten Jahr viel Zeit gekostet hat.

Wenn also nichts weiter dazwischen kommt, sollte das kein Problem sein…ich hab ja erst im August Urlaub und mit einem straffen Zeit-Management und ein paar Extra-Stunden werde ich das auch hinbekommen.

Allerdings soll in den nächsten Wochen noch eine Freigabe-Software ausgetauscht werden…eine komplett andere Software und an der Implementierung sind wir in HH nicht beteiligt….müssen dann also mit dem Arbeiten, was uns die Dänen zur Verfügung stellen und ob das mit der Schnittstelle zur Buchhaltungs-Software dann auch funktioniert….na da bin ich ja gespannt….In meiner alten Firma war ich in solche Änderungen immer mit einbezogen um zu Testen hahahaha -so konnte ich selber mit entscheiden.

Die Wirtschaftsprüfer mit denen wir zusammen arbeiten haben meinem Chef außerdem vorgeschlagen doch für alle Gesellschaften eine geändertes Geschäftsjahr einzuführen…was den Prüfern etwas mehr Zeit verschaffen würde, uns jedoch genau zu dem Prinzip des FAST-Close zwingen würde, dem ich gerade erleichtert entkommen bin. Das wäre purer Stress und bringt unseren Firmen keine Vorteile…Ich hab sofort interveniert und meine Bedenken zu dem Thema mitgeteilt.

UND durch die Ambitionen der Gesellschaft sich weiter international auszubreiten, drohen uns in den nächsten 1-2 Jahren außerdem die internationalen Rechnungslegungs-Vorschriften. Wer in vielen Ländern aktiv und erfolgreich sein möchte kann sich auf Dauer den einheitlichen Standards der IFRS-Regeln nicht entziehen…und schon gar nicht, wenn man sogar mit einem Gang an die Börse liebäugelt…..da müssen dann jedes Quartal Zahlen nach US-GAAP oder IFRS präsentiert werden….und dafür müssen alle Einzelgesellschaften Daten zur Verfügung stellen….Anstatt wie jetzt 2x im Jahr.

Noch ist das alles Zukunftsmusik – aber die Marschrichtung zeichnet sich klar ab in Richtung: Big-Player ….und die Ausläufer davon bekommen wir gerade schon zu spüren.

Und so ganz nebenbei fällt dem Chef ein, das mein fehlender letzter Jahresabschluss für 2020 bereits vor 2 Wochen das OK bekommen hat …er es aber versäumt hatte, mir Bescheid zu geben….(Während das Jahr 2019 allerdings immer noch nicht abschließend geklärt ist….seufz).

Somit war ich die letzten beiden Tage mehr als ausreichend damit beschäftigt die letzte Änderung einzupflegen und danach zügig alle Daten für die Prüfer vorzubereiten…..na immerhin geht es jetzt endlich weiter….Stück für Stück….

Und ab Morgen werde ich mit den ersten Abschluss-Vorbereitungen für das 1/2 Jahr beginnen…..bei 25 Gesellschaften ist es vernünftig sich einen Zeit-Puffer zu erarbeiten….wer weiß, was sonst noch so kommen wird…

Nein, das versetzt mich jetzt noch nicht in Stress oder Hektik….aber ich bin jetzt in einem höheren Aktivitäts-Modus…hab das Ziel fokussiert und versuche alle Arbeiten darauf auszurichten…was hat Priorität, was kann warten, woher – wer – was – wann – wohin – wie…. hahahha es bringt mich in Schwung….

Koch-Ideen

Ich hatte am Wochenende einen richtig tollen Rinderschmorbraten mit einer Paprika-Rahmsoße im Ofen gebrutzelt und dazu den letzten selbst gekochten Rotkohl aus dem Gefrierschrank geopfert…..der Braten war so schön mürbe und trotzdem nicht trocken (der war ja auch 2 Stunden im geschlossenen Topf im Ofen….ich bin quasi über den Teller hergefallen….so lecker war das. Durch den Deckel bleibt der gesamte Geschmack im Topf…dann ist die Soße quasi schon fertig und benötigt keinen Schnick-Schnack mehr um lecker zu sein….(gewürzt war der Braten mit Senf, Salz und Pfeffer und in den Topf kam noch ein Lorbeerblatt und etwas von meiner Gemüsebrühe )

Heute nun bei dem herrlichen Sommer-Wetter (Homeoffice-Tag) gab es aus den Resten meines letzten Brotteigs eine Spinat-Pide…war mir doch beim Suchen des Rotkohls, in den Tiefen des Gefrierschranks auch noch eine Packung Spint in die Hände gefallen….und Feta-Käse hab ich eh fast immer im Kühlschrank…

Den Brotteig hab ich vor dem Backen lediglich mit etwas Olivenöl bestrichen…..und Spinat, Zwiebeln und Knoblauch hab ich nur kurz in der Pfanne angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt….Zum Schluß gab es noch einmal etwas Olivenöl über den Feta-Käse…..15 Minuten bei 180Grad im Ofen….und der Teig ist außen knusprig und innen fluffig….

Also auf diese Ideen hätte ich auch schon mal früher kommen können….hmmmm was ich auch lange nicht gemacht habe: Klassischen Zwiebelkuchen…

Tagesausflug: Hohes Elbufer

Sonntag ging es mal wieder an die Elbe….es war zuerst diesig und auch nicht sooo warm, also bin ich am Vormittag los….mit dem Auto bis Blankenese….von dort durch das Treppenviertel bis runter an die Elbe. Und tatsächlich hat das noch trübe Wetter nicht ganz so viele Menschen ans Elbufer gelockt.

Zum ersten Mal in diesem Jahr bin ich eine ganze Weile barfuß durch das seichte Wasser am Strand gelaufen….obenrum aber immer noch mit Jacke an….das hat Spaß gemacht und es fühlte sich auch gleich nach Urlaub an.

Ich bin in Richtung Wedel gelaufen….also weg von Hamburg…zwischendurch hab ich mich im Sand niedergelassen und dabei Wasser und Wellen zugeschaut…..irgendwann klarte das Wetter auf und es wurde sofort voller….also hab ich auf Höhe es alten Wasserwerks den Strand verlassen und dafür den Waldpark erklommen….Im wahrsten Sinne…denn es ging erst einmal bergauf.

Auf 3/4 Höhe verlief der schmale Weg dann parallel zur Elbe….und das war so richtig schön….quasi mitten im Wald. Dabei waren ringsum viele riesige Anwesen mit großen Wald-und Grünflächen….aber alles fügte sich harmonisch zu einer Gesamtfläche….auf der Strecke waren ein paar Parks …es ging Holzbrücken (um Privat-Anwesen zu überqueren)…und es gab auch immer wieder kleine Abzweigungen zu höheren oder niedriger gelegenen Wegen.

Ich hab jedoch versucht dem sich schlängenden Weg immer auf dieser Höhe zu folgen….Die meiste Zeit lag der Weg auch so einsam, das mir niemand begegnet ist…..

Je näher ich allerdings wieder nach Blankenese und in die Nähe von größeren Seitenwegen kam, umso öfter waren auch Spaziergänger unterwegs und manchmal sogar Radfahrer.

Trotzdem hatte ich größtenteils das Gefühl diese Pracht ganz für mich alleine zu haben.

Später am Auto angekommen waren es tatsächlich nur knappe 9 km…es fühlte sich aber nach einem ganzen Urlaubstag an …..so abwechslungsreich und unerwartet schön war dieser Ausflug.

Den Rest des Tages hab ich Anstrengung durch das bergauf-und bergab Laufen doch gemerkt….hahahaha, also hab ich auf die obligatorische Abendrunde verzichtet und es mir stattdessen auf der Couch bequem gemacht.

Samstag – Radtour mini

Im Moment versuche ich jedes Wetter so sinnvoll wie möglich zu nutzen…

Samstagmorgen bei 22-24 Grad und Sonnenschein gab es ein kleines Frühstück auf dem Balkon. Schnell hab ich noch mein Sonnendach aufgespannt, sonst hätte ich in der prallen Sonne gesessen und nichts auf dem Laptop-Bildschirm gesehen.

Da ich noch etwas in der Nähe vom Krupunder See zu erledigen hatte, hab ich das Fahrrad genommen…..das war um die Mittagszeit, der Himmel war zwar schon bedeckt, aber trotzdem waren es noch 22 Grad. Regen war erst für den Abend angesagt.

Mit dem Rad sind es nur ca. 9 km….aber nach 1,5 km ist mir dann auch mal aufgefallen, das ich gar keine Maske dabei hatte…obwohl ich dachte, inzwischen in JEDER Jacke und JEDEM Rucksack mindestens eine Maske deponiert zu haben. Es war Zufall das ich es so früh gemerkt habe. Am Sportplatz traffen gerade jede Menge Jugendliche in Sportkleidung zusammen und da dachte ich auf einmal an Maske und Abstand….MASKE?….also hab ich etwas entfernt angehalten und nachgeschaut.

Kommando: Kehrt um, ab nach Hause und hab das Versäumte nachgeholt. Ich hätte ja nicht mal eine Maske kaufen können….weil dazu hätte ich ja eine Maske benötigt um in einen Laden zu gehen…hahaha. Egal – der Weg ist ja auch das Ziel.

In dem Elektronikfachmarkt war es erstaunlich leer….es gab mehr Verkäufer als Kunden….das fand ich schon ungewöhnlich, aber auch gut für mich. So hab ich gleich einen freundlichen Verkäufer gefunden, der sich als sehr kompetent und erklär-freudig meiner Ratlosigkeit vor der unglaublichen Auswahl an Kopfhörern für Mobiltelefone annahm…

und ich hab mir noch eine 3. externe Festplatte für die Datensicherung zugelegt. Das Cloud-Prinzip hab ich zwar mal für Fotos genutzt….aber inzwischen speichere ich lieber alles auf meiner eigenen Festplatte…und alle paar Jahre soll man ja auch die alten Daten auf den Externen Speichermedien umspeichern…nichts hält ewig.

Später am Krupunder See hab ich mich direkt am flachen Wasser niedergelassen ….da wurde es langsam schwül, aber am See ging noch etwas Wind. Hätte ich an das Handtuch gedacht, wäre ich sogar mit den Füßen reingegangen…so blieb ich nur eine Weile sitzen…

Es waren insgesamt zwar nur 23km…aber das reichte mir für diesen Tag…. zuhause hab ich alle Fenster aufgerissen, doch die Luft blieb stickig….da mir ohnehin mehr als warm war, hab ich gleich mal in der Küche das Abendessen gebrutzelt: Schweinefilet mit gebratenen Kartoffeln und gebratenem weißen und grünen Spargel….lecker war`s.

Erst später hab ich die immer kühler werdende Abendluft wieder auf dem Balkon genossen, wenn die innere Hitze mal wieder hervor brach…Geregnet hat es dann in der Nacht….und heute ist es wieder angenehm kühl in der Wohnung….