Nach dem, auch für mich, unterwarteten Blick zurück in meine Vergangenheit, werfe ich noch ein letztes Mal einen Blick auf das Jahr 2023 und nur selten hatte ich bisher dieses inbrünstige Gefühl von ENDLICH ist das Jahr gleich vorbei.
Da es sich um meinen persönlichen Jahresrückblick handelt, blende ich hier mal alles aus, was „draußen“ so geschieht…also den Russland-Krieg in der Ukraine, den Krieg der Hamas mit Israel, das Klima, den Antisemitismus, das Wetter und die restliche Politik. Hier geht es um meinen persönlichen Microkosmos.
Während mir die Corona-Jahre zuvor, emotional fast nichts ausgemacht haben, war das Jahr 2023 geprägt von Sorgen und Nöten um die Gesundheit meiner Schwester, meines Schwagers und meiner Eigenen…die wirtschaftlichen Nöte der Beiden, durch den 2maligen Job-Verlust meines Schwagers und die fast 7 Monate Genesungszeit meiner Schwester und das während ihr Arbeitgeber von einem anderen sozialen Träger übernommen wurde…diese ganze Unsicherheit, diese unsäglich falschen Verträge, wo nichts stimmte und das Alles, während sie sich ja nicht aufregen durfte….nach der 4fach Bypass-OP am offenen Herzen und dann die Hüft-OP meines Schwagers im Herbst.
Dann, zu guter Letzt auch noch die eigene Ungewissheit ist das auf der Lunge jetzt Krebs oder doch nicht….die mich mehr als 1 Monat Lebenszeit gekostet hat…Danke, also von dem Jahr 2023 hab ich echt genug. So eine konzentrierte emotionale und auch körperliche Belastung (auch durch die Corona-Infektion im Frühjahr, mit Geschmacks- und Geruchsverlust und einer langen Zeit mit unglaublicher Müdigkeit und Schlappheit) in nur einem Jahr, reicht gleich für die nächsten Jahre mit.
Aber wir haben alles überstanden…und wir haben als Familie gut funktioniert, so gut, wie noch nie…unsere kleine 3er Kernfamilie ist emotional noch enger zusammen gerückt.
Beruflich hat sich bei mir in der Firma auch einiges verändert, es gab viel Unruhe, viel Ungeklärtes, neue Herausforderungen, wenig Konkrete Hilfestellungen, so das ich tatsächlich häufig frustriert war….und auch teilweise immer noch bin. Aber es gibt auch intensiveren Kontakt zu einigen Kollegen, vor allem zur Kollegin Svea, was mir auch hilft, mit vielen besser klar zu kommen…wir erzählen und lachen viel…das tut gut.
Die Firma hat im letzten Moment (nämlich am 22.12.) zum Glück auch noch die Reißleine gezogen, und sich für diesen Jahresabschluss von dem Diktat am 12.Janaur mit ALLEN Gesellschaften fertig sein zu müssen, verabschiedet. Diese Meldung kam aber so klein, versteckte sich fast unsichtbar in einer langen dänischen Mail, so das ich es fast übersehen hätte und konnte es kaum glauben, bis ich mir eine gesonderte Bestätigung der Teamleiterin aus der Zentrale habe geben lassen. WIRKLICH wahr – wir bekommen 2 Wochen länger Zeit? (also ich dann natürlich nur 1 Woche – aber immerhin EINE ganze Woche)….jawohl das habe ich jetzt schriftlich bestätigt bekommen.
Ja das ist ja grandios….mit etwas Glück und gutem Willen, lassen sich so eine Menge Probleme elegant umschiffen…wenn die Direktvermarkter nicht trödeln und die Netzbetreiber zügig bezahlen, DANN kann ich die tatsächlichen Werte nutzen, und muss nichts Schätzen….spare mir also als das ganze Gehampel mit schätzen, buchen, stornieren und Neu-Buchen innerhalb kürzester Zeit.
So bekommt der Jahreswechsel auch noch eine ganz versöhnliche Stimmung….und ich freue mich auf einen ruhigen Jahreswechsel (das meine ich durchaus ernst, es war noch sie soooo ruhig an einem Silvester-Nachmittag …so wenig wird hier gerade geknallt…das war in den letzten 2 Jahren ganz anders) .
Ich wünsche Euch allen einen sanften Rutsch ins neue Jahr 2024. Lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund.






