Vorfreude und Freundschaften

Die Entscheidung für den relativ spontanen Kurzurlaub kam genau richtig…obwohl es hätte für mich nicht unbedingt „der heißeste Tag des Jahres“ sein müssen…aber es kamen eben für so eine  kleine Auszeit, nur genau diese 2 Tage in Betracht.

Ich hatte die Vorbereitung mit Reisetasche packen und Reiseproviant vorbereiten usw. am Montagabend gut geplant, bin dann aber an einer Telefon-Verabredung mit meinem ehemaligen Tanzpartner hängen geblieben.

Dabei hätte ich es wissen müssen, denn auch bei unserer letzten Telefon-Verabredung haben wir uns ganz locker 2,5 Stunden ausgetauscht…und hätte ich dieses Mal nicht nach 2 Stunden auf meine noch ausstehenden Reisevorbereitungen hingewiesen, wäre es auch dieses Mal noch länger geworden.

Wir sind uns eigentlich einig, das wir öfter als alle 3 Monate miteinander plauschen sollten…aber in der Realität schaffen wir das dann doch nicht. Aber WENN wir dann mal telefonieren, ist es immer so, als ob wir uns gerade erst ein paar Tage zuvor gesehen hätten…das ist sooo schön und neben dem Rentner aus Hessen + seiner Frau, ist das meine engste und wichtigste Freundschaft.

Bei meinem letzten Besuch in Hessen im letzten Jahr, waren Er und sein Mann leider im Urlaub und so ist unser letztes Treffen tatsächlich schon 2 Jahre her…aber er plant im Herbst mit anderen Freunden nach Hamburg zu kommen….und dann werden wir uns auf jeden Fall treffen.

Es war daher schon recht spät als ich mich um Reisetasche, Wanderrucksack und Proviantkorb gekümmert habe…um es etwas zu beschleunigen hab ich auf die eigentlich geplanten Blumenkohl-Frikadellen verzichtet und statt dessen nur Ananas und Wassermelone in Stücke geschnitten, dazu noch die Haferkekse eingepackt und ein paar Scheiben meines Haferflockenbrots zum auftauen raus gelegt. Die wollte ich am Morgen dann kurz aufbacken und mit Butter+Gurkenscheiben belegen.

Nach den Kühlakkus musste ich erst einmal fahnden…irgendwo im Keller sollten sie sein…aber nach der hektischen Räumaktion durch die Überflutung war ich mir nicht mehr so sicher, wo die abgeblieben sind…aber na klar hab ich sie gefunden. Die gekauften Wasserflaschen (normalerweise beschränke ich mich auf meine Glasflaschen mit ungekühltem Leitungswasser) wollte ich in der Kühlbox mitnehmen …bei der angekündigten Hitze war das auch notwendig…eine der Flaschen hatte ich dann auch tatsächlich tagsüber im Auto vergessen: das Wasser hatte am Abend ungefähr 40 Grad – nicht sehr schön zum trinken.

Und dann lag ich endlich um 23.30 Uhr im Bett….und war voller Vorfreude auf die Fahrt und die ebenfalls noch kurzfristig gebuchte Wattwanderung „Mit der Flut an den Strand“ und war auf einmal wach. Hellwach. Ich hab mich so sehr auf das alles gefreut, das ich einfach nicht schlafen konnte. Das ist für mich sehr ungewöhnlich. Normalerweise würde ich an der Stelle eher darüber nachdenken, alles wieder abzusagen…aber nein, ich freute mich unbändig und wurde von Minute zu Minute wacher.

Ich wollte früh los fahren, damit ich die Fähre Glückstadt-Wischhafen ohne große Wartezeit nehmen kann. Aufstehen wollte ich so ca. um 05.00 Uhr am Morgen…es wurde also endlich Zeit für etwas Schlaf. Nun gut, ich hab dann mein aktuelles Hörbuch angeschaltet, den Timer auf 1 Stunde gestellt und irgendwann hab ich es dann auch geschafft einzuschlafen.

Mein kleines Balkon-Glück

Ich nutze momentan jede Gelegenheit um auf dem Balkon zu sitzen…das ist super – zur Zeit. Denn ohne meine Nachbarn unter mir, herrscht hier himmlische Ruhe.

Dabei sind wir insgesamt 9 Wohneinheiten in diesem Haus, 9 rechts daneben und links sind noch einmal 6. Und doch sind die unter mir die Einzigen die ständig irgendeine Unruhe verursachen. Seit ein paar Wochen sind diese Nachbarn scheints im Urlaub oder auf Kur…keine Ahnung – auf jeden Fall nicht da.

Jedes Mal wenn ich nach Hause komme, schaue ich auf ihre Fenster, um zu sehen ob die geöffnet sind und freue mich sie immer noch geschlossen vorzufinden.

Den Balkon habe ich inzwischen auch wieder für mich…soll heißen, alles was ich aus dem Keller zum Trocknen auf den Balkon gebracht habe, ist entweder jetzt entsorgt oder wieder in Kisten sortiert. Das ist gut, wird es doch langsam etwas eng hier mit all den Pflanzen hahaha.

Sogar das Olivenbäumchen fühlt sich richtig wohl, denn es produziert tatsächlich einige Oliven. Die meisten sind zwar nur ganz klein, aber ein paar haben inzwischen die Größe von Kapern erreicht.

Erst auf die Frage meiner Schwester, ob man die essen könne, hab ich mal nachgelesen: also reif werden die Oliven erst im Spätherbst (und damit ist bestimmt nicht der kalte Herbst in Deutschland gemeint)…aber selbst dann könnte man sie nicht direkt vom Baum essen, denn sie sind sehr bitter und müssen in Wasser gelegt werden, um zu entbittern. Anschließend kommen die Oliven dann in eine Salzlake und das kann mehrere Wochen dauern, bevor die Oliven dann essfertig sind und richtig mariniert werden können.

Es ist also eine Menge Aufwand…ich muss erst einmal sehen, ob meine überhaupt bis dahin kommen und ob sich der Aufwand dann für eine Handvoll Oliven lohnen würde, ist auch eher unwahrscheinlich und ob die dann überhaupt schmecken ist auch ungewiss.

Aber es geht mir mit dem Bäumchen ja auch nicht um eine üppige Olivenernte, sondern um einen netten Zierstrauch, an dem etwas wächst…das Olivenbäumchen macht mir viel Freude, genau wie der Oleander und die Clematis, die bereits zum 3x in diesem Jahr Blütenknospen trägt.

Ebenso stolz bin ich auf diese Hortensie, die ich erst seit dem letzten Jahr habe und die in diesem Jahr genau so prächtig blüht….sie steht sehr geschützt und scheint sich wirklich wohl zu fühlen…sie blüht bereits seit gut 2 Monaten.

Aber jetzt werde ich mich gleich vom Balkon losreißen und zu einem kleinen Ausflug aufbrechen.

Spontane Urlaubspläne

Wenn es mir gut geht, dann bin ich auch spontan…und so hab ich Freitag kurzfristig beschlossen in der nächsten Woche am Dienstag und Mittwoch Urlaub zu machen – bevor der Controller Ende der Woche seine 2 Wochen Sommerurlaub startet und ich mit der neuen Kollegin alleine sein werde.

In meinem „Sommerurlaub“ war es ja nicht so erholsam, wie gehofft ( Erledigen dringender Dinge für den Job/ Schwester im Krankenhaus / Überflutung des Kellers). Jetzt bin ich wieder raus aus dem Sorgenmodus.

Inzwischen hat auch die Rentenversicherung alles was sie braucht, um zu Entscheiden ob sie meinem Schwager eine Umschulung zum Busfahrer genehmigt. Da gab es ja aufgrund der Krankheit eines Arztes auch noch Verzögerungen und so langsam nähert sich das Ende des Arbeitslosengeldes.

Jetzt muss also eine Entscheidung her, sonst sieht es bei den Beiden bald zappenduster aus. Immerhin ist meine Schwester ja immer noch krank geschrieben und kommt bald zur „Anschluß-heilbehandlung“…rutscht also auch wieder ins Krankengeld.

Auf mein Drängen sich doch erst einmal wieder als LKW-Fahrer oder wenigstens als sonst wie Aushilfsfahrer zu bewerben bekam ich nur hören: die Dame vom Arbeitsamt hat ihm abgeraten einen anderen Job anzunehmen, weil dann die Umschulung mangels Notwendigkeit eher nicht genehmigt würde. Tja – was soll man dazu sagen.

Aber zurück zu meinem Urlaub…den hab ich am Freitag auch gleich genehmigt bekommen und mich für Cuxhaven entschieden…ich möchte mal wieder ins Watt.

Der nächste Gedanke: vielleicht lege ich vorsichtshalber die alten Krücken mit ins Auto – beim letzten Urlaub in Cuxhaven bin ich am Stand in ein überspültes tiefes Loch getreten und habe mir die Bänder am rechten Fußgelenk gedehnt…das war sehr schmerzhaft und ich hab es kaum mit dem Auto nach Hause geschafft.

Nun gut – also ich habe bereits den Wattwanderungskalender studiert und es passt auf jeden Fall…und ich habe auch bereits ein Hotelzimmer für eine Nacht gebucht und das sogar zu einem annehmbaren Preis von 85 EUR für ein Einzelzimmer inclusive Frühstück und Parkplatz. und die Bewertung des Hotels war auch gut.

Sooo – und jetzt bin ich tatsächlich in Urlaubsstimmung…freue mich auf die kleine Auszeit.

Ich besitze zwar keine Koffer mehr (den kleinen Koffer hatte ich im Großen gelagert und auch das Beautycase war darin – alles zusammen stand im Keller im Wasser und liegt inzwischen in einem Müllcontainer), aber für eine Übernachtung reicht mir meine kleine Reisetasche und die liegt zum Glück gut verstaut im Einbauschrank in der Wohnung.

Den großen Koffer hab ich eh seit Jahren nicht mehr gebraucht. Wann fahre ich mal mehr als ein paar Tage irgendwohin und der Koffer war inzwischen auch schon mehr als 20 Jahre alt. Den hatte ich damals angeschafft, als ich für 3 Wochen zur Sprachenschule nach Cambridge geflogen bin. Damals lebte ich noch in NRW zusammen mit meinem heutigen Ex-Mann und wollte unbedingt weg vom reinen Schul-Englisch.

Ich war dort die gesamte Zeit bei einer Familie untergebracht, das war eine tolle Erfahrung und hat mir tatsächlich geholfen mein Furcht vor falsch angewendeter Grammatik zu nehmen, sondern einfach drauf los zu sprechen. Genau das hilft mir heute bei meiner täglichen Arbeit und die Gewissheit: für die Anderen ist es ebenfalls eine Fremdsprache.

Ich mache also einen Kurzurlaub und freue mich drauf….

Veränderungen und Kommunikation im Überfluss

Da ist es endlich – dieses kleine Sommerloch, auf das ich gehofft hatte. Eine Woche in der ich endlich mal nichts Unerwartetes, Eiliges, Dringendes oder sonstwie Ungewöhnliches zu erledigen hatte….okay etwas Ungewöhnliches gab es schon, aber der Teil der mich betraf, war dann auch in ca. 2 Std. erledigt.

Nächste Woche wird es wieder vorbei sein mit dieser kleinen Pause.

Glücklicherweise war ich auch in einer extrem kommunikativen Phase, so das ich sie genutzt habe, um mich mal wieder länger mit den Kollegen Vorort zu unterhalten und es kamen durch diverse Meetings so einige Kollegen aus den unterschiedlichen Standorten nach Hamburg.

Noch wichtiger, ich habe auch den Kontakt zu unserem neuen 3. Teammitglied gesucht. Sie ist Anfang 50 und scheint echt gut zu uns zu passen…die Chemie stimmt.

Sie ist vom Wesen eher ruhig, aber sie kommuniziert gerne – stellt die richtigen Fragen, aus denen man erkennt, sie weiß wovon wir sprechen…und ich bin sehr erleichtert…es ist schon jetzt eine Interaktion zwischen uns Dreien erkennbar: wir reden miteinander, tauschen uns aus und es kommt Feedback. Genau SO soll es sein.

Ich habe sogar schon ausgelotet ob wir büro-kompatibel sind und ich wage mal ein vorsichtiges: ja – ich könnte mir vorstellen mit ihr zusammen ein Büro zu teilen….aber noch warten wir auf unseren nächsten Zuwachs Anfang September und dann werden die Karten neu gemischt…also die Büroplätze in unseren beiden 2er Büros endgültig aufgeteilt.

Lustig ist auch, das die Homeoffice-Regeln für unsere Firma neu formuliert wurden. Damit haben wir jetzt ein vertragliches Recht unsere Arbeit an einem anderen Ort (innerhalb Deutschlands), als an unserer zugewiesenen Arbeitsstätte, auszuüben, sofern es nicht die Effizienz der Arbeitserledigung oder die Team-Zusammenarbeit beeinträchtigt.

Natürlich behält sich die Geschäftsleitung das „Direktionsrecht“ vor…d.h. sie kann etwas anderes verfügen, wenn sie es für erforderlich hält.

Ich bin sehr zufrieden mit dieser neuen Regelung, auch wenn es im täglichen Arbeitsalltag eigentlich nichts für mich ändert. Durch diese neue Formulierung wird nur der betrieblichen Praxis Rechnung getragen…denn bisher galt: es gibt das Recht auf 1 Tag Homeoffice pro Woche, aber mehr sind nach Absprache mit dem Vorgesetzten möglich.

Ich bin bisher ja regulär an 2 Tagen im Homeoffice und erweitere diese Tage, je nach Bedarf, während der Abschlusszeiten.

Durch die Team-Erweiterung von 2 auf 4 Mitarbeiter, scheint der GF uns auch endlich als SEIN Team anzuerkennen…denn es sollen wohl bald monatliche Team-Meetings mit dem GF stattfinden. Dann hätten wir tatsächlich mal so etwas wie eine Führung und wir würden nicht sooft in einem luftleeren Raum hängen.

Aber natürlich bin ich Realist und weiß, das er nicht unsere Alltagsprobleme hören möchte…ich denke es geht eher um „das-Große-Ganze“…organisatorische Änderungen, Fortschritte der Migration auf das neue IT-System usw. und evtl. möchte er auch sehen, ob es im Team Probleme gibt.

Es hat ja noch einigen Ärger gegeben, weil der inzwischen ehemalige Zuarbeiter des Controller sich auf einem Firmen-Bewertungsportal derartig negativ über die gesamte Firma ausgelassen hat (noch während er zwei Wochen mit dem Controller zusammenarbeiten musste), das sich die Firma genötigt sah, dagegen vorzugehen. Seine Bewertungen waren nur boshaft und grob falsch, mit dem Ziel maximalen Schaden anzurichten. Wir waren alle überrascht und teils schockiert über seine Äußerungen, er hat die Tatsachen einfach umgedreht und sich so als Opfer dargestellt.

Dabei wollte er nicht mit uns und den anderen Kollegen kommunizieren und hat auch alle Angebote zur Weiterbildung ausgeschlagen, er hatte nie Zeitdruck oder Abgabestress wie der Controller oder ich, er brauchte nie Überstunden machen, wurde nie vom Controller kontrolliert oder gegängelt, konnte HO machen wann er wollte – also so frei muss man auf der Arbeit erst einmal sein und letztlich hat er selber gekündigt – selbst Schuld kann ich da nur sagen.

Auf jeden Fall brechen jetzt neue Zeiten an. Mit der NEUEN sind wir nun 3 gleichwertige Bilanzbuchhalter im Team und haben erstmalig die Chance unsere Arbeit so aufzuteilen, das wir uns auch gegenseitig wirklich vertreten können…ich werde ihr auf jeden Fall zwei meiner Windparks abgeben, so das sie auch diese Seite unseres Geschäfts beherrschen lernt…der Rest wird sich finden und etwas Unsicherheit bleibt ja noch wegen unseres nächsten Zuwachses, der ja Gesellschaften von den dänischen Group-Controllern übernehmen soll.

Durch die Ruhe in dieser Woche und auch durch meinen Urlaub zuvor, hab ich inzwischen wieder etwas mehr Gelassenheit und sehe nicht mehr nur die Probleme durch diese unerwartete Erweiterung von 3 auf 4 Controller. Aber nein, ich freue mich immer noch nicht auf den Team-Zuwachs – sehe es aber nicht mehr so negativ.

Mit meiner liebsten Kollegin aus Brandenburg hatte ich am Dienstag nun unser letztes Teams-Meeting…wir haben noch letzte Dinge vor ihrem Weggang geklärt und ich werde ab jetzt die Rechnungen, die sie immer, in Abstimmung mit mir, für einen Teil der Gesellschaften geschrieben hat, selber schreiben. Das sind die Alt-Projekte, die jetzt langsam zum Ende kommen.

Dann hab ich mich bei ihr für die letzten 4 Jahre, für diese tolle Zusammenarbeit auf so schön lockere und menschliche Art bedankt und natürlich flossen ein paar Tränen auf beiden Seiten des Bildschirms. Wir bleiben beruflich auch noch ein wenig verbunden, durch ein paar Uralt-Projekte, bei denen ihr Arbeitgeber noch mit unserer Firma verbunden ist….und privat wollen wir ja eh in Kontakt bleiben.

Soooo und nach all diesen Veränderungen und der vielen Kommunikation war ich gestern Abend so platt, das ich bereits um kurz nach 20 Uhr auf der Couch eingeschlafen bin, bevor ich dann irgendwann ins Bett gekrochen bin.

Gutes Essen

Das ich insgesamt wieder entspannt bin, merke ich auch daran das ich wieder Lust aufs Kochen habe und auch mal wieder eine neue Idee:

Gestern gab es Wirsingkörbchen gefüllt mit geröstetem Blumenkohl und mit etwas Käse überbacken. Wie immer hab ich einfach Gemüse nach Lust und Laune gekauft und dann beim Blick in den Kühlschrank erst entschieden, was ich damit mache:

Den Blumenkohl hab ich in Röschen geteilt und mit ein paar geschnittenen braunen Champignons und Zwiebeln in etwas Olivenöl angebraten und mit einen Schuss Gemüsebrühe geröstet bis er etwas Farbe angenommen hat, also so lange gebraten bis die Flüssigkeit verdampft ist….das spart ne Menge Öl.

Gewürzt mit viel Pfeffer und etwas Kümmel. Extra Salz war durch meine selbst gekochte Gemüsebrühe nicht notwendig. Die großen Wirsingblätter habe ich in etwas Salzwasser blanchiert.

Die ausgekühlten Wirsingblätter habe ich zu kleinen Körbchen geformt und in eine gefettete Auflaufform gegeben…Anschließend den gerösteten Blumenkohl in die kleinen Körbchen gefüllt und mit etwas Käse bei 170 Grad im Backofen gegart bis die Wirsingblätter am Rand knusprig wurden.

Vor ein paar Tagen gab es wieder Blumenkohltaler (oder auch Blumenkohlfrikadellen), die mache ich inzwischen öfter und sind durch den Senf und das Majoran echt super lecker. Aus dem restlichen Gemüse hab ich noch eine schnelle Gemüsesuppe gekocht.

..und es gab ein Kohlrabi-Reis-Linsengemüse (ohne Bild) und weil der Backofen durch die Blumenkohl-Frikadellen sowieso gerade heiß war, hab ich auch wieder meine Haferflocken-Mandelkekse gebacken….die sind super dünn und knusprig geworden und versüßen mir meine Nachmittage – ohne Magen-Darm zu belasten.

Veränderungen

Ich laufe fast jeden Abend meine Walkingrunde, auch wenn es mir manchmal auch dann noch viel zu warm ist…ich gehe sehr zügig und komme immer wieder gut ins Schwitzen. Manchmal entscheide ich mich auch für das Rad…dann kühlt wenigstens der Fahrtwind etwas.

Gestern war es fast 21 Uhr, als ich los ging. Das Gewitter war schnell mit wenig Regen schon vorbei gezogen und es klarte sich, passend zum bevorstehenden Sonnenuntergang, dann schnell wieder auf und bot noch einen schönen Blick auf den Himmel

Und jetzt habe ich nach dem Ende meines Urlaubs, dem Wasserschaden im Keller und dem Aufarbeiten der liegengebliebenen Arbeit im Job, endlich das Gefühl, das ich entspannen kann.

Zumal am Donnerstag auch unsere neue Kollegin im Controlling angefangen hat. Der erste Eindruck ist bei mir ein Guter….die scheint nett und aufgeschlossen zu sein…ich glaube, sie passt gut zu dem Controller und mir. Beruflich kann ich sie noch nicht einschätzen, aber zumindest menschlich scheint es zu passen.

Die neue Kollegin sitzt jetzt vorläufig erst einmal beim Controller im Büro…aber wenn am 1.9. der zusätzliche neue Kollege kommt, wird sich das evtl. noch ändern. Aus irgendeinem Grund möchte der Controller das wir beiden Frauen zusammen in einem Büro sitzen…er möchte lieber mit der männlichen Verstärkung das Büro teilen, weil er hofft, das es dann für ihn ruhiger ist.

Na, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn ich möchte auch eher mit einem ruhigen Kollegen zusammen sitzen…aber dazu muss ich den erst einmal kennenlernen. Es bleibt also weiter spannend und so ganz wohl ist mir sowieso nicht, bald wieder mit Jemandem das Büro teilen zu müssen….Ein Hoch auf das Homeoffice – so wird es für mich zumindest leichter, weil ich ausweichen kann.

Am Donnerstag hatte ich mit meiner liebsten Kollegin aus Brandenburg per Teams einiges zu besprechen….ich weiß ja, das sie Ende August die Firma verlassen wird…aber das bereits nächsten Dienstag ihr quasi letzter Arbeitstag sein wird, war mir irgendwie nicht klar….sie hat ja noch Sommerurlaub. Ooooch menno…das geht mir einfach zu schnell.

Trocken-Dienst im Keller

Die ersten 3 Tage, in dieser Woche, habe ich von Zuhause aus gearbeitet…und das war genau der richtige Plan, um meinen Urlaubsrückstand zügig wieder aufzuholen.

Immerhin wurde ja auch mein neuer Gefrierschrank geliefert…und natürlich gab es erst einmal eine Diskussion, das die Speditionsleute nur ein altes Gerät mitnehmen wollten. Bei denen stand im Auftrag nur 1 Gerät….obwohl ich auf meinem Auftrag 2 Gerät stehen hatte…Für die Mitnahme des 2. hab ich immerhin auch 10 EUR bezahlt.

Sie haben den Auftrag fotografiert und dann auch die alte ausgebaute Spülmaschine meiner Vermieterin tatsächlich mitgenommen. Sooo, das gibt also jetzt noch etwas mehr Platz im Keller. Inzwischen habe ich auch 4 Holzpaletten bestellt, die kommen aber erst noch.

Nun steht der neue Gefrierschrank also erst einmal ungenutzt im Keller. Dafür startet die Aktion: Kellerboden trocken bekommen.

JAAA es sind inzwischen von der Hausverwaltung Trockengeräte aufgestellt worden…ich finde es jedoch merkwürdig an welchen Stellen die stehen..und mein abseits gelegenes Kellerabteil profitiert dann aktuell zumindest noch nicht…genau wie die anderen Kellerräume, die näher dran sind.

Da mein Zimmer-Hygrometer, das ich letztes Wochenende dort aufgestellt hatte, immer noch eine Luftfeuchtigkeit von über 90% anzeigte, bin ich seitdem im aktiven“ „Trockendienst-Modus“:

Zweimal am Tag gehe ich in mein Kellerabteil und lege dort alte Handtücher/Badetücher auf dem Kellerboden aus und nehme die feuchten Tücher mit nach oben in die Wohnung. Dort trockne ich diese auf dem Wäscheständer und nehme sie beim nächsten Wechsel mit zurück in den Keller.

Zusätzlich hab ich 2 dieser manuellen Luftentfeuchter mit Granulat aufgestellt. Die nutze ich im Winter immer aus Vorsicht im fensterlosen Bad. Während ich im Bad mit einem Granulatbeutel über den gesamten Winter komme, sind innerhalb von einer Woche die beiden Beutel fast aufgebraucht.

Beide Maßnahmen bringen aber auch etwas, die Luftfeuchtigkeit befindet sich mittlerweile bei 85-87%. Es geht also nur langsam voran…aber immerhin funktioniert es überhaupt.

Eigentlich könnte ich mich entspannt zurücklegen und bräuchte nichts weiter zu tun…denn ich wohne hier zur Miete und muss mich um das Haus nicht kümmern…aber ich möchte schnell wieder meinen Keller vernünftig nutzen können, deshalb mache ich das freiwillig und aus Eigennutz.

Hoffe immer noch, das die Trockengeräte in den nächsten Wochen auch noch auf unsere Kellerabteile gerichtet werden, denn wenn die Feuchtigkeit nicht dauerhaft unter 70% geht, droht hier Schimmelbildung und das kann Niemand wollen.