und dann der nächste Tiefschlag

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs – es geht weiter mit den Dramen)

Ab Donnerstag war ich dann wieder im Büro….so schnell kann eine Woche vorübergehen, wenn man faulenzt…aber es tat gut…richtig gut…und auch diese Energielosigkeit ist scheinbar vorüber. Ich sprudele zwar noch nicht wieder vor Energie…aber zumindest schlafe ich nicht alle naselang ein, sobald ich mich auf die Couch setze.

Die beiden Tage im Büro waren aber auch aufregend genug….immerhin habe ich jetzt meinen Teamleiter mit im Büro sitzen…nachdem in den letzten Tagen Kollegin Katrin sich seiner angenommen hat, war ich nun wieder dran.

Ich erkenne immer noch nicht seinen Wissensstand…er lässt nichts raus, sondern er beobachtet, hört zu und schreibt mit…und bestätigt meine/unsere Aussagen…mehr nicht. Er selber übernimmt bisher nicht einmal bei einem fachlichen Austausch die Führung. Ich bin wie ich bin, sage was ich denke und erkläre was hier hier machen, wie wir es hier machen und was die Zentrale von uns verlangt, das wir machen…auch wenn es für einen deutschen Buchhalter manchmal schwer zu akzeptieren ist.

Und deshalb hab ich am Freitag auch mal meinen Ärger über die nächste Einschränkung unserer buchhalterischen Freiheiten, laut zum Ausdruck gebracht…und dann auch gemässigter in einer Mail.

Da wurde mir am Donnerstagabend mit einer Mail aus der Zentrale mitgeteilt, das ab sofort ein weiterer Teil der angeblichen Standard-Arbeiten, nun auch von der Zentrale übernommen wird. EINE EINZIGE Person übernimmt nun auch das Buchen der Stromerlöse für mehr als 100 Gesellschaften.

Ab jetzt heißt es also ich muss warten, bis diese Person die Zeit findet meine Gesellschaften zu buchen…ich kriege die Abrechnungen quasi erst dann zu Gesicht, wenn sie gebucht sind. Ich finde diese Vorgehensweise fahrlässig….aber nun gut…inzwischen hab ich mich schon wieder abgeregt und es grummelt nur noch in meinem Bauch….habe eine Mail an die Teamleitung in DK zurück geschrieben, was ich davon halte….und meinen neuen Teamleiter in cc gesetzt.

Es würde zu weit führen, jetzt zu erläutern warum ich es für fahrlässig halte…und es ist scheinbar auch nur meine Meinung.

Fakt ist, so schaffe ich es niemals rechtzeitig vor Monatsende die dann, hoffentlich richtig, verbuchten Umsätze weiter zu berechnen und das Geld noch im Abrechnungsmonat fließen zu lassen. Aber dann ist das eben so – ich werde mir dafür auch kein Bein mehr ausreißen.

Vernünftige Buchungstexte und das richtige Benennen von Dateien spielt auch keine große Rolle…aber wozu soll man auch die richtigen Dateien vernünftig wiederfinden wollen. Das spielt aus dänischer Sicht überhaupt keine Rolle. Ich hatte noch keine Gelegenheit mit den Kollegen aus der Zentrale darüber zu sprechen…aber laut Aussage der Finanzchefin schon vor einer Weile würden die es begrüssen, sich damit nicht mehr beschäftigen zu müssen.

Für mich dagegen ist es die Basis all meiner Arbeit. Wenn die Basis nicht stimmt, kann am Ende auch nichts Ordentliches dabei rauskommen…außer das man ständig damit beschäftigt sein wird, die Fehler anderer auszubügeln und versucht zu verstehen, was die da eigentlich gemacht haben, denn auch diese vermeintliche Standard-Arbeit hat so ihre Tücken und führt immer wieder zu Problemen.

Damit gehen wir den nächsten Schritt in die bereits seit 2 Jahren andauernde Richtung alles zu verändern, was diese Firma einmal ausgemacht hat. Weg von der Verantwortung der Controller für eine Firma, zu immer kleinteiliger aufgesplittete Aufgabenteilung.

Während der ersten industriellen Revolution, als die Arbeit automatisiert wurde, war es das gleiche Prinzip…im Namen der Effizienz wurde jeder Mitarbeiter nur noch mit wenigen Handgriffen betreut, die er dann tagaus-tagein immer und immer wiederholen musste.

Heue weiß man, das diese Form der Arbeit krank macht, wenn der einzelne Mitarbeiter nur noch ein kleines Zahnrad ist.

Aber genau das machen wir gerade im geistigen Sinne. Aus einer vielfältig und breitgestreuten Aufgabe, werden mehr und mehr Aufgaben zentral übernommen…es gibt Kollegen die machen den ganzen Tag nichts anderes als Daten für hunderte Gesellschaften zu speichern, ein anderer übernimmt das Verteilen von Mails und uploaden von Rechnungen…der nächste übernimmt das Vorkontieren…es gibt inzwischen sogar schon jemanden der für alle möglichen Gesellschaften nur noch Zahlläufe generiert.

Aber wenn man die Zusammenhänge in einer Firma nicht mehr sieht…kann bei einzelnen Schritten eben auch keiner mehr Wissen ob das richtig ist oder eben nicht…Nicht jede offene Rechnung im System darf bezahlt werden…nicht jede Abrechnung vom Direktvermarkter ist richtig und wenn die Kontrolle der Abrechnung vom Controller erst dann erfolgt, wenn sie schon verbucht ist…dann müssen wir diese dann wieder stornieren oder korrigieren…nicht jede Rechnung in einer Mail ist echt….und wenn dann noch die sprachliche Barriere hinzukommt, dann laufen Rechnungen auch schon mal komplett in falsche Abteilungen und es dauert Wochen, bis ich sie zu Gesicht bekomme, nur um dann sagen zu müssen: den Freigabeprozess müssen wir jetzt doch noch einmal von vorne starten…auch wenn die Rechnung dann schon überfällig ist.

Ich habe ja gar nichts dagegen, bestimmte Arbeitsschritte auszulagern…aber das muss gut überlegt sein. Es hat ja auch Gründe warum gerade so viele Controller in der Zentrale die Firma wieder verlassen oder sich in andere Abteilungen versetzen lassen. Viele sind unzufrieden, was insgesamt mit der Arbeitsbelastung zu tun hat…aber ich glaube nicht, das es die Lösung ist, die Aufgaben einfach zu splitten, anstatt mehr Leute einzustellen, die sich um die Firmen komplett kümmern. Es mag durchaus sein, das es eben nicht mehr genügend Fachkräfte gibt, die solche Firmen komplett übernehmen können…gute Buchhalter sind knapp…aber warum können wir unsere internen Prozesse nicht verschlanken, anstatt es mit jedem Monat komplizierter zu machen.

Wir alle möchten doch mehr sein, als nur ein dressierter Affe. Immerhin haben wir langjährige Ausbildungen und Erfahrungen mit dieser Art von Arbeit, weil wir genau diese Vielfalt mögen.

Ich werde es akzeptieren wie es jetzt ist…habe mich ja entschlossen zu bleiben…also darf ich mich nicht beschweren, das es genau so kommt, wie uns schon im letzten Jahr angekündigt wurde…aber ärgern tut es mich trotzdem.

Wie immer liegt es an meiner Einstellung zu der Arbeit….es ist eben nur ein Job und genau so sollte ich es handhaben…immer wieder nehme ich solche Entscheidungen fast persönlich hahahha… Das ist jetzt mein nächstes Ziel: es ist nur ein Beruf, keine Berufung…ich werde dafür bezahlt die Arbeit zu machen, die man mir gibt und das werde ich weiterhin tun.

Aber das Herz und die Passion für diesen Beruf….die werde ich Stück-für-Stück in dieser Firma zurückschrauben…warum soll ich mich über Dinge ärgern, wenn ich sie nicht ändern kann und gleichzeitig auch nicht gehen möchte. Ich bekomme gutes Geld für weniger Verantwortung…und meine freie Zeit kann ich auch anders verbringen…also ohne mich über den Job zu ärgern.

Tagesausflug: Lauenburg/Elbe

Ostermontag ging es dann weiter, wie die Tage zuvor…ich war antriebslos und müde….so langsam machte ich mir schon Sorgen….wieso kam ich nicht aus meinem Energie-Tief heraus?

Aber ich habe es akzeptiert …dann ist das eben so…hatte ja auch echt lange Monate Stress…das geht dann nicht in 3 Tagen wieder weg. Zum Glück hatte ich Dienstag und Mittwoch ja noch Urlaub.

Und so blieb ich auch den Dienstag eher passiv, aber immerhin fing ich wieder an mit meinem regelmässigen Walkingrunden…denn so langsam ging es doch aufwärts mit meiner Energie.

Für den Mittwoch hatte ich einen Ausflug nach Lauenburg/Elbe geplant…das sind ca. 80km von hier und liegt am Rande des Mecklenburgischen Elbetals, unterhalb von Hamburg und gehört als südlichste Stadt tatsächlich noch zu Schleswig-Holstein.

Wie jedes Jahr zu meinem Geburtstag suche ich mir ein Ausflugsziel und lasse es mir gut gehen. Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier, aber nur um mein Auto abzustellen, um dann mit dem Fahrrad von Lauenburg nach Mölln zu fahren, immer am Elbe-Lübeck-Kanal entlang.

Mir ist damals entgangen, was für eine schöne kleine Altstadt Lauenburg hat…uralte kleine Gassen und Fachwerkhäuser…das älteste Haus stammt aus dem Jahr 1573…..leider war das Cafe/Eisdiele wegen Umbau geschlossen…aber auch von Außen wirkt es immer noch imposant.

Die Altstadt schmiegt sich zwischen Elbe und Neustadt an den Hang und bietet an vielen Stellen eine wunderschöne Aussicht auf die Elbe und das Umland.

Es gibt nette kleine Cafes und Restaurants und ich habe es sehr genossen kreuz und quer durch diese niedliche Stadt zu laufen.

Zum späten Frühstück war ich einem kleinen Cafe in der Neustadt…eine Mischung aus Cafe und Weinbar mit leckerem Kuchen und einem süffigen Chardonnay – um auf mich selber anzustoßen. Von dem Wein habe ich mir dann noch eine kleine Flasche gekauft. So manchmal gönne ich mir doch einen richtig guten Wein.

Und am frühen Nachmittag war ich dann in der Altstadt in einem Cafe/Restaurant zum Mittagessen mit Lachs, Rührei und einem herrlichen Blick auf die Elbe.

Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Hause…leider war der Elbtunnel aufgrund eines Unfalls in beide Richtungen erst gesperrt / dann nur eingeschränkt nutzbar und ich bin durch Hamburg hindurch gefahren…naja…wie immer war das ein Fehler….hahaha – aber egal…ich hatte auf jeden Fall einen schönen Tag .

Entspannter Ostersonntag

Ostersonntag bin ich dann zum Mittagessen zu Schwester und Schwager gefahren…es gab Lammbraten mit Rotkohl und Klößen…hmmm lecker.

Beide sind momentan viel entspannter, als die Monate zuvor.

Meine Schwester ist ja immer noch im „Hamburger Model“, d.h. seit Monaten wird ganz langsam ihre Arbeitszeit wieder angehoben…aktuell ist sie bei 5 Stunden täglich….und seit längerem schon will sie ihre Stundenzahl dauerhaft reduzieren. Sie hat mit ihrem Arbeitgeber gesprochen und sich bei verschiedenen Szenarien ihr Gehalt ausrechnen lassen, dann hat sie über die Rentenversicherung die Auswirkungen auf ihre Rente ausrechnen lassen und seitdem mein Schwager in einer „Maßnahme“ der Rentenversicherung für die nächsten 10 Monate ein geregeltes Einkommen hat, wird sie nun ab Mitte Mai ihre Arbeitszeit von 38,5 Stunden auf 25 Stunden reduzieren. Zusätzlich laufen bei ihr noch Anträge auf einen Schwerbehindertenausweis und eine Teil-Invalidenrente….aber zu beiden Anträgen gibt es noch keine Entscheidung.

Ich kann sie verstehen, zu der körperlichen Belastung im mobilen Pflegedienst (seit nunmehr 40 Jahren) führt auch immer wieder, seit den Herzoperationen und der OP an der Wirbelsäule, ihre psychische Instabilität, zu Problemen…sie fühlt sich schnell überfordert und gerät in Panik.

Zu der geplanten „Umschulung“ meines Schwagers vom Berufskraftfahrer zum Busfahrer, hat die Rentenversicherung inzwischen entschieden, das auch der Beruf des Busfahrers für ihn nicht mehr geeignet ist. Nun ist er in einer Maßnahme die ihm 10 Monate die Möglichkeit gibt, herauszufinden, welchen Job er noch machen kann…dazu gehören auch Bewerbungstraining, Computer-Kurse und auch ganz wichtig: 3x die Woche Fitnesstraining mit Anwesenheitspflicht….u.a. helfen die Coaches dabei verschiedene 2 wöchige Praktikumsplätze in Unternehmen zu finden, um so wieder Zugang zum Arbeitsmarkt zu bekommen.

Inzwischen liebäugelt mein Schwager mit einem Praktikum als Fahrer im Sozialbereich…also z.B. als Fahrer für Behinderte oder alte Menschen. Er ist nun einmal durch und durch Fahrer und kann sich für seine letzten Jahre im Beruf keinen Bürojob vorstellen. Und wenn alles gut läuft, kann er jederzeit direkt aus der Maßnahme heraus in einen Job wechseln…das motiviert ihn.

Das Beide nun wieder eine Perspektive haben, ist auch für mein Seelenleben eine Wohltat. Ich komme nun endlich aus dem Krisenmodus raus und werde auch meine finanzielle Unterstützung Ende Mai einstellen können, da mein Schwager über die Rentenversicherung jetzt monatlich sogar mehr Geld bekommt, als er vorher Arbeitslosengeld bekommen hatte.

Beide haben sich im Laufe der letzten 1,5 Jahre eine sparsamere Haushaltsführung angewöhnt und so werden sie auch zukünftig besser mit ihrem Haushaltseinkommen auskommen…vorallem seit ihre Eigentumswohnung abbezahlt ist.

Wir hatten einen schönen Ostersonntag und die Zeit verging wie im Fluge mit Essen, einem schönen Spaziergang an der Flensburger Förde entlang

und später gab es noch das klassische Osterbrot als Kuchen, dazu eine selbstgemachte Erdbeer-Mandarinen-Marmelade. Diesmal hatte mich meine Schwester vorher informiert, das SIE den Hefezopf backt. In den Jahren zuvor haben wir öfter mal Beide gebacken, um den jeweils anderen zu überraschen.

In diesem Jahr war ich aber sowieso zu schlapp…und da aus ihrem Teig 2 Brote geworden sind, hab ich auch noch ein kleines Care-Paket mit nach Hause bekommen….freu

Ostern schlapp und müde

okay- nun aber zurück zu meinem Urlaub… Karfreitag fiel ich dann in ein Loch.

Ich war antriebslos und müde und müde…das Wetter lud ohnenhin nicht ein nach Draussen zu gehen und so blieb ich bis zum späten Nachmittag müde und schläfrig auf der Couch.

Dann endlich hab ich mich aufgerappelt und bin noch eine Runde durch die Holmer Sandberge gewandert.

Für den Abend hatte ich den grünen Spargel und anderes Gemüse in der Pfanne gebraten und mit Käse verfeinert….sehr lecker

Anschließend schlief ich dann schnell auf der Couch ein…mein Ruhepuls sackte in den letzten 2 Tagen um 6 Schläge ab…das war wahrscheinlich dann doch etwas zu schnell. Immerhin konnte ich dadurch erkennen, das der Stress von mir abfiel.

Leider blieb dies auch am Samstag so…ich war zwar früh auf, um noch Blumen für Ostersonntag zu kaufen…aber danach war nichts mit mir anzufangen….ich blieb müde und antriebslos.

Neuer PC notwendig

In den letzten Wochen wurde mir im Job mehrfach mitgeteilt, das ich doch jetzt endlich mal ein neues Laptop beantragen sollte…meines ist inzwischen 5 Jahre alt und das führt regelmäßig bei Updates und Software-Anpassungen zu Problemen.

Mehr wusste ich nicht. Ich habe dann gebeten es auf NACH Beendigung der Quartalsabschlüsse zu schieben. Bei meinem letzten Telefonat mit der IT wegen eines Softwareproblems war klar, mein Laptop läuft noch auf Windows10. Okay, dann schreibe ich die Anforderung an unseren eigenen ITler in Hamburg. Mein Gedanke: dann gehe ich in Urlaub und wenn ich zurück komme, dann kann ich mich mit dem neuen Laptop vertraut machen.

Der Hamburger Kollege allerdings war vorbereitet – er wusste schon aus der Zentrale das ich kurzfristig umstellen muss und so habe ich am 14.April die Anforderung per Mail geschrieben für ein neues Laptop mit 2 Dockingstation und schon am Nachmittag meldete er „fertig“ alles liegt für mich auf meinem Schreibtisch bereit, so das ich selber die neue Dockingstation anschließen kann. jajaja…genau so hatte ich es mir vorgestellt hahaha.

So ein Mist…da möchte ich einmal, das die Kollegen sich etwas Zeit lassen…nun hatte ich am 15.April im Büro nicht nur meinen neuen Teamleiter in Empfang zu nehmen und mich „zu kümmern“, sondern auch ein neues Laptop…und natürlich waren nicht alle Programme übernommen worden und ich hatte kein „Chrome“ mehr mit allen meinen externen Zugängen als Favoriten und warum hab ich kein „Snipping-Tool“ mehr usw. Das hat der Kollege dann aber im Laufe des Tages alles noch gerichtet.

Überhaupt war der IT-Kollege die meiste Zeit des Tages bei mir im Büro…da auch der neue Teamleiter Probleme mit seinen Geräten hatte…vor allem mit dem Mobiltelefon. Ja auch der neue Teamleiter ist leider kein technisch versierter Mensch. An normales Arbeiten war an dem Tag kaum zu denken.

Na immerhin konnte ich meine Schulung als Präsenzschulung abhalten und hab es sogar geschafft mein Laptop mit der Kommunikationstechnik im Meetingraum zu verbinden. Etwas an dem ich sonst regelmäßig scheitere. Also – ich mache Fortschritte…wobei mir die moderne Technik natürlich sehr entgegen kommt, die ja vieles auch ohne mein Zutun macht.

Osterurlaub – Zuhause

Mein einwöchiger Urlaub startete bereits am Gründonnerstag…und da war ich voller Elan und freute mich auf die freien Tage. Das waren ja immer noch die Urlaubstage aus dem Vorjahr, die ich nun endlich nehmen musste…Einen aller letzten alten Urlaubstag hab ich dann noch am 30.04. Es blieb vorher einfach keine Zeit diese Tage zu nehmen…zu groß war noch das Chaos im Job.

Jetzt ist es ein schöner Gedanke immer noch 30 Urlaubstage für dieses Jahr zu haben, die ich auf die kommenden 8 Monate verteilen kann.

Am ersten Urlaubstag hab ich erst einmal die Reifen an meinem Auto wechseln lassen….und während der Wagen beim Reifenhändler stand bin ich in das Cafè des Supermarktes gegenüber gegangen und habe mir zum Frühstück einen Becher Kaffee und eine belegte Laugenecke gekauft.

Ich gehe ja nicht so oft zum Bäcker und hole mir Brötchen oder gar ein belegtes Brötchen oder ähnliches…backe mein Brot ja immer noch gerne selbst. Entsprechend irritiert war ich also als ich für diese „Laugenecke“ belegt mit etwas Salat und ein paar Putenbrustscheiben 5,10 EUR bezahlen musste….mit dem Kaffee zusammen waren das also 8,10 EUR. WHAT? Es ist keine Bioware oder handgekneteter Teig von einem Handwerksbäcker mit besten Zutaen…es ist eine dieser Bäckerei-Ketten, die es haufenweise überall gibt und die ihre Ware massenweise industriell produzieren.

Irgendwie war es mir einfach zu teuer…aber gegessen hab ich es trotzdem und die Laugenecke war knusprig und frisch…also auch lecker….aber 5,10 EUR grummel…

Anschließend bin ich noch gaanz in aller Ruhe durch den Supermarkt geschlendert, habe mir Zeit gelassen…hab hier und dort geschaut, noch etwas Deko für Ostern (nur für die Wohnungstür) hier, noch ein kleines Mitbringsel für Schwester+Schwager dort…den ersten frischen grünen Spargel usw. alles nicht großes, aber es hat mir Freude gemaht.

Dann war die Wartezeit auch rum und ich konnte meinen Wagen wieder abholen…mit dem Hinweis das meine Winterreifen aus 2016 nun ein Alter erreicht haben, wo ich über neue Nachdenken sollte.

Generell sollten Reifen nicht älter als 10 Jahre sein, der TÜV empfiehlt maximal 6 Jahre…immer unter der Voraussetzung, das noch genügend Profiltiefe vorhanden ist und die Reifen noch nicht sichtbar porös sind.

Im ersten Moment war ich irritiert: warum sind die Winterreifen von 2016, wenn der Wagen von 2020 ist….hahahaha – irgendwann fiel es mir wieder ein: Ach ja – das sind ja noch die Reifen von meinem ersten Fiat 500L. Den hatte ich ohne die zusätzlichen Winterreifen verkauft.

Okay – also ich habe mich entschlossen im nächsten Herbst bekommt mein Auto 4 neue Winterreifen…dann bin ich auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Immerhin die die Reifen die einzigen Teile am Auto, die direkten Kontakt mit der Straße haben.

Später bin ich dann noch nach Henstedt-Ulzburg gefahren… hab später noch ein paar Frühlings-Shirts gekauft…viele meiner Klamotten sind mir inzwischen ja viel zu groß geworden, brauchte noch ein VGA-Kabel, um meinen 2. Monitor im Homeoffice an die neue Dockingstation anzuschließen.

Der Verkäufer traute meiner Aussage nicht und fragte wie ALT mein Gerät sei hahaha….Die Monitore sind alt, die Dockingstation und das Laptop sind nigelnagelneu und JA ich benötige ein VGA-Kabel…da alle anderen Steckplätze an der Dockingstation bereits belegt sind.

Im Laufe der Jahre ist hier meine völlige Unkenntnis über die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten von Kabeln, einem gewissen Pragmatismus gewichen, so das ich inzwischen in der Lage bin, die Art der Anschlüsse an den Geräten abzulesen. Denn entweder es ist ein Symbol drauf oder aber es wird sogar die Anschlussart beim Namen genannt…und das war hier der Fall. Für den 2. Monitor brauche in ein VGA-Kabel auf beiden Seiten.

Den Rest des Tages hab ich dann damit verbracht meinen Kleiderschrank wieder auf Frühlingsbetrieb umzustellen und Wäsche zu bügeln, Wäsche zu waschen und die Wohnung vom Staub zu befreien….es war ein schöner und entspannter Tag…

Ein kleiner Urlaub – Malente

Ende März hatte ich mich mit Schwester und Schwager in Malente getroffen….das liegt so ungefähr zwischen Plön und Eutin und ist ein anerkannter Kurort in Ostholstein. Den Beitrag hatte ich angefangen…aber nicht abgeschlossen…dann mache ich das eben jetzt:

Als wir vor einem Jahr die 5-Seenfahrt auf den Plöner Seen gemacht haben, war ein Zielpunkt auch Malente…wir sind dort allerdings nicht an Land gegangen. Es war also klar, hier kommen wir auf jeden Fall noch einmal hin, um uns den Ort anzuschauen.

Nun hatten wir den 22.März schon länger für einen Ausflug geplant….das mit meinem Rücken kam mir dann in die Quere. Mit viel Schmerzmittel, der Sitzheizung im Auto und kleineren und langsameren Schritten als sonst, ging es dann doch…und Laufen ging bei mir besser, als sitzen…und wir sind viel gelaufen.

Es war ein herrlicher Frühlingstag mit viel Sonnenschein, dafür aber auch mit kräftigen Windböen…Zuerst ging es in den Windpark, dann durch den Wald weiter zum Dieksee…immer am Wasser entlang. Zum Mittagessen hatte ich in einem Fisch-Restaurant direkt am See einen Tisch für uns bestellt.

Das Essen war genau nach unserem Geschmack…wir hatten tatsächlich alle Drei dasselbe…nur das ich mich für Kartoffel-Rösti, anstatt Bratkartoffeln entschieden hatte: Das Gericht heißt: „Malenter Bratkaroffelerhältnis“ 🙃

Nach dem Essen ging es weiter am See entlang und später dann durch den Wald immer weiter rauf zum Holzberg auf den Holzbergturm…der erst 2020 eröffnete Turm (inzwischen der 3.Turm) besteht – anders wie der Name vermuten lässt, nicht aus Holz, sondern aus Stahl und ist 30Meter hoch, mit 147 Stufen.

Bei den starken Windböen war es vor allem oben auf der Aussichtsplattform echt abenteuerlich…wir hatten unsre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen und mussten uns aktiv gegen den Wind stemmen und an der Reeling festhalten…aber die Aussicht war einfach wow……

Später ging es wieder runter vom Turm, runter vom „Berg“ wieder zum Dieksee und da das anvisierte Cafe leider geschlossen hatte, haben wir uns in einem alten Kurhaus, das gleizeitig, Hotel, Spa und Cafe war, niedergelassen.

Drinnen fühle ich mich irgendwie in eine andere Zeit versetzt…So Ende der 70er Jahre…wenn wir als Kinder mit Oma und Opa zum Kaffeetrinken gehen mussten….ein großer karger Raum mit kleinen 4er-Tischen, riesige Fenster die man nicht öffnen kann, keine Gardinen, kein Fensterschmuck, mit wenigen traurig wirkenden Pflanzen auf den Fensterbänken, jeder Tisch hatte eine weiße Tischdecke mit einem kleinen künstlichen Blumenstrauß in einer kleinen Vase in der Mitte, weiße halbhohe Holzvertäfelung an den Wänden, darüber Bilder, wie das Haus 19…. ausgesehen hatte….große weiße schwerwirkende Türen zu den Nebenräumen…ich musste unwillkürlich lachen…es war für mich so surreal.

Das alles hatte so einen altmodischen Charme einer Kuranstalt, das ich mich nicht gewundert hätte, wenn die Bedienung ein schwarzes halblange Kleid mit weißer Halbschürze getragen hätte hahaha – hat sie natürlich nicht…und auch das Angebot war jetzt nicht so antiquiert wie das Äußere vermuten liess.

Ganz im Gegenteil, der Kuchen war derartig lecker – also DER war richtig klasse – wir gerieten richtig ins schwärmen:

Irgendwann am späten Nachmittag wurde es dann aber auch Zeit, das wir uns wieder auf unsere Heimwege machten…mein Rücken wollte sich gerne mal wieder ausruhen und auch Schwester+Schwager hatten mit ihren Schmerzen zu kämpfen.

Aber wir haben den Tag so richtig geniessen können…für mich war es tatsächlich ein kleiner Urlaub.

Der NEUE – etwas irritierend

Seit diesem Dienstag ist er nun da….unser deutscher Teamleiter, und er sitzt jetzt mit mir zusammen in einem Büro….wer mich schon länger hier begleitet wird wissen, das ich nicht gut darin bin, mit Kollegen (oder Chefs) zusammen zu sitzen.

Durch meine sozial-genetischen Defizite, gehen mir Menschen schnell auf den Geist. Sie reden und telefonieren laut, quasseln leise vor sich hin, beißen herzhaft in Äpfel, Nüsse oder Cracker, Schniefen, Husten und wollen ständig reden oder Hilfestellung haben… und wenn wir im gleichen Büro sitzen, kann ich dem einfach nicht ausweichen. Das alles stresst mich und tut mir einfach nicht gut.

Ich funktioniere am Besten, wenn ich alleine sitze….dann können Kollegen zum Quatschen vorbei kommen und die gehen dann ja auch wieder…das funktioniert mit mir prima…oder ich gehe zu den Kollegen ins Büro. So kann ich gute Arbeit leisten und trotzdem einen guten Draht zu den Kollegen haben.

Nun gut….der Controller hatte sich schon vor Wochen, während eines Online-Meetings mit der Finanzchefin aus der Zentrale mit Händen-und-Füßen dagegen gewehrt, das unser neuer Teamleiter bei ihm im Büro sitzt…er möchte mit Kollegin Katrin zusammen sitzen bleiben.

Er findet es außerdem unverschämt, das ihm jetzt ein Teamleiter „vor-die-Nase-gesetzt-wird“ ….hahaha, da ist sie, die verletzte Eitelkeit. Er hatte immer behauptet, es macht ihm nichts aus und jetzt ist er beleidigt, das ihn Niemand gefragt hat, ob er das machen möchte.

Ich hatte ihm ja schon vor längerer Zeit geraten: wenn Du Teamleiter sein möchtest, dann musst Du Dein Interesse auch an die Zentrale kommunizieren. Nein das sieht er anders…sie hätten ihn fragen müssen…nun ja. Ehrlichweise muss ich aber auch sagen, er hätte wahrscheinlich keine Chance gehabt, da er ja selbst ein Teil des Problems ist.

Sooo und nun habe ich die große Ehre unseren neuen Teamleiter an die Hand zu nehmen und ihm die grundlegenden Sachen in unserer Firma zu erläutern…er hat keinerlei Erfahrungen in unserer Branche…was nicht schlimm ist…das musste ich ja auch lernen. Eigentlich wäre das Aufgabe des Controllers…aber er ist der Meinung jetzt wäre ich mal dran.

Also eines ist schon mal klar: in technischen Angelegenheit ist der Neue auch nicht fit – laut seiner Aussage macht das Zuhause seine Frau.

Wie er ist – der Neue? Nun ja, er ist Ende 50, von kleiner Statur…war immer Teamleiter in kleinen Teams, hat sehr oft die Firmen gewechselt, kennt unsere neue Software nicht, wie gesagt branchenfremd…ist jetzt kein „lauter“ Mensch, sprudelt nicht gerade über vor Selbstbewusstsein, ist also nicht arrogant oder soetwas.

In den 2 Tagen, die wir zusammen gesessen haben, habe ich schon einiges über ihn erfahren…er erzählt auch ganz gerne mal etwas…das ist okay. Beruflich kann ich ihn noch überhaupt nicht einschätzen.

ABER …irgendetwas an seinem Verhalten ist merkwürdig.

Er spricht gerne von seiner Frau….aber diese Aussagen sind meistens nicht wertschätzend, sondern auf eine subtile Art und Weise herabsetzend. Wenn bei den Aussagen irgendeine Art von Ironie oder Scherz dabei sein sollte, dann nehme ich zumindest, diese nicht wahr. Mit den Kollegen hab ich noch nicht darüber gesprochen…ich beobachte erst einmal.

z.B. als ich lustig in unserem 1:1-Gespräch meinte, sooo ich habe Dir jetzt alle meine Einschränkungen und Schwächen mitgeteilt meinte er : „Sein größter Fehler ist, das er eine Frau mit Pferd geheiratet hat“.

Ich war perplex und wusste nicht, wie ich reagieren sollte…war das ein Scherz? ich sah kein Lächeln und er hat es auch nicht entschärft. Meine Antwort: na wenn Du Deine Frau liebst, dann trägst Du ihr Hobby doch gerne mit oder nicht? Er kam dann darauf zu sprechen, wieviel Geld und Zeit er schon in dieses alte, kranke Pferd hat stecken müssen (seine Frau arbeitet auch Vollzeit). Ich fand das irritierend.

Und an beiden Tagen, konnte ich beobachten, wie verzückt er auf unsere hübschen jungen Kolleginnen reagiert. Einer hat er am ersten Tag gleich mal ein Kompliment über ihre gute Figur gemacht. Nach kurzem Erstaunen hat sie mit einem höflich-lockeren Spruch geantwortet.

Bei einer Anderen, brachte er seine Verzückung laut zum Ausdruck, als die sehr hübsche junge Kollegin uns entgegenkam…ich kann nicht genau wiederholen, was er genau gemacht hat..es war einfach ein Laut, als ich ihn erstaunt von der Seite anschaute, hab ich aber dann auch noch den Blick gesehen….sehr irritierend.

Unser ersten Teamgespräch zu Viert lief aber gut…und auch die 1:1-Gespräche waren wohl gut. Meines brachte genau das Ergebnis, was ich gehofft hatte:

Er wird sich nicht in mein Tagesgeschäft einmischen, ich gebe einen Windpark an ihn ab, damit er diesen Teil der Arbeit auch verstehen lernt…und Homeoffice ist kein Thema…das kann ich machen, wie bisher….Also 3x pro Woche sind gar kein Problem…und auch 4 Tage wenn nötig. Er wird wohl eher selten ins Homeoffice gehen, weil er kein eigenes Arbeitszimmer hat.

An den beiden ersten Tagen des neuen Teamleiters, hab ich fast gar nichts von meiner Arbeit erledigen können…seufz…jetzt bin ich seit Gründonnerstag für eine Woche in Urlaub…da dürfen die Kollegen gerne seine Betreuung übernehmen. Ich hoffe danach hat sich einiges eingependelt.

Schokolade als Stressbegleiter – schlechte Entscheidung

Auch die nächsten Tage war ich immer noch extrem müde und fühlte mich ausgelaugt…so richtig Freude kam immer noch nicht bei mir auf.

…und was hab ich in den letzten 3 Wochen gemacht?….ich ärgere mich wirklich über mich selbst…ich habe dieses betäubt-Gefühl und den Stresss mit viel Schokolade (die ich extra für Schwester+Schwager für Ostern gekauft hatte) und anderem süßen Essen versucht zu kompensieren.

Das Einzige was ich damit erreicht habei ist, das mein Gewicht um fast 2 KG hoch gegangen ist…ja sage mal…das kann doch nicht wahr sein…von meinen ursprünglich abgenommenen mehr als 9kg, waren damit fast 2kg wieder drauf….okay inzwischen ist ein 1kg schon wieder runter und ich passe immer noch gerade so in meine Hosen Größe 38….aber auch nur noch geraaaade soeben….da sich das zusätzliche Gewicht natürlich rund um die Körpermitte sammelt.

Ich mache jetzt seit 11 Monaten Intervallfasten 16:8…das passt prima in mein Leben und fühlt sich auch gar nicht nach Einschränkung oder Verzicht an…und hat mir auch über die Weihnachtszeit und die stressigen Monate seitdem wunderbar geholfen mein Gewicht zu halten, trotz Grünkohl vom Weihnachtsmarkt und Kinderschokoladen-Weihnachtsmann und anderer Weihnachtsschlemmereinen…sogar ab und an eine kleine Tüte Chips…alles kein Problem.

Aber diese letzten 3 Wochen waren dann doch zu viel…anstatt mich auf meine selbstgemachten Hafer-Mandel- Oder Schokokekse zu konzentrieren…bin ich wieder in die Zuckerfalle getappt….grrrrr…Ich liebe Kinderschokolade in diesen „Hohlkörperfiguren“ wie Weihnachtsmann oder Osterhase.

Okay seit ein paar Tagen hat mein Verstand sich wieder durchgesetzt und ich bin wieder bei meinem gewohnten Essverhalten…und die neu gekauften Schoko-Osterhasen für meine Familie, habe ich gut weggepackt.

wie betäubt…

…fühle ich mich seit Donnerstagnachmittag…gefolgt von einer körperlichen Erschöpfung, die mir vorher gar nicht bewusst war.

Wie schon vorher beschrieben, war Freitag endgültiger Abgabeschluss für die Quartalsabschlüsse, was auch bedeutet, das die Jahresabschlüsse (und damit die auf das neue System migrierten Daten aus dem Altsystem) ein gewisses Level an „fertig“ aufweisen mussten. Das eine bedingte also das Andere.

Und Donnerstagnachmittag hatte ich diesen Punkt erreicht.. Ich hatte zu dem Zeitpunkt 24 von 26 Firmen erfolgreich in unserem Konzern-Konsolidierungstool hochladen können. Bei den beiden noch Fehlenden, habe ich zwar von meiner Seite aus alles fertig, aber die Konzernabteilung muss da noch etwas Technisches anpassen. Das liegt aber außerhalb meines Zuständigkeitsbereichs.

Ich bin also fertig….und als ich nach 9 Arbeitsstunden (Pause bereits abgerechnet) dann Feierabend machte, fühlte es sich so an, als ob ich nur 1/2 Tag gearbeitet hätte.

Als der Adrenalinspiegel ganz langsam abnahm, kam diese große körperliche Müdigkeit und eine Art großer seelischer Leere, ich konnte mich nicht wirklich freuen (warte immer noch auf eine Art „Knall“), konnte es noch nicht begreifen, das es tatsächlich geschafft ist. Ich habe mich im Wohnzimmer auf den Boden gesetzt und in mich hineingehorcht…und im Kopf fühlte ich mich leer und benommen…eben wie betäubt.

Endlich – nach diesen vielen Monaten mit gefühlt hunderten von kleinen und größeren Tiefs und Katastrophen…mit jeder Menge Wut über die grottenschlechte Vorbereitung und und teilweise aufkommender Verzweiflung, wegen der noch schlechteren Umsetzung bei einer so umfassenden Transformation, ist es jetzt geschafft. Die meisten Probleme waren tatsächlich haugeemacht…hätten also mit einer vernünftigen Planung und einer besseren zeitlichen Vorgabe vermieden oder zumindest gemildert werden können.

Na klar läuft immer noch nicht alles rund im neuen System und es sind auch immer noch nicht ALLE Daten im neuen System…ein Rest von ca. 10% muss ich noch nacharbeiten, …aber dazu habe ich nun wieder mehr Zeit.

Immerhin hatte ich in diesen letzten Wochen beim Abarbeiten der Abschüsse teilweise massiv Informationen eingefordert, bin gerade den Verantwortlichen in DK auf die Nerven gefallen und habe verlangt, das man uns endlich mal mitteilt, was in den neuen Systemen, von uns verlangt wird…WAS sollen wir Wie machen. Bis zum Schluß kamen solche Anweisungen eher zögerlich und teilweise auch unvollständig…aber nach und nach ergab sich dann ein Bild. Führung wirklich einzufordern ist heikel und macht mir echt keinen Spaß.

Einer meiner größten Vorteile ist, das ich immer einen guten bis sehr guten Draht zur IT habe….die Kollegen dort sind mir immer wohlgesonnen und sie erklären auch gerne mal etwas ausführlicher…weil ich interessiert nachfrage. Dadurch habe ich immer ein bisschen mehr Wissen über das neue System, als so manch Anderer und kann mich schneller darin zurecht finden.

Wie auch jetzt wieder, hab ich tatsächlich einige Möglichkeiten des Systems ausgelotet, die mir langfristig das Leben ein wenig einfacher machen werden…und ich hoffe da auch noch auf einiges mehr. Aber dazu brauche ich etwas mehr Zeit.

Freitag fühle es sich auch immer noch unwirklich an und die körperliche Erschöpfung hatte da auch noch nicht nachgelassen…deshalb hab ich tatsächlich nur 1/2 Tag gearbeitet….hahahah.

Heute nun geht es mir körperlich wieder besser…aber ich glaube meine Seele braucht noch eine Weile um aus dem Krisenmodus ganz herauszukommen….ich hoffe meine Unbeschwertheit kommt dann auch bald zurück.

Aber die nächsten Wolken am Arbeitshorizont sind schon in Sicht….aber darüber denke ich jetzt nicht weiter nach. Eines nach dem Anderen…mehr geht nicht…jetzt genieße ich das Wochenende ….