langsames Aufstehen und schnelle Rezepte

Mittwoch dann hatte ich einen Tag Urlaub. Ich habe etwas länger geschlafen, noch im Bett gelesen…mich dann gaaanz langsam fertig gemacht, meine Sporttasche geschnappt und bin nach Wedel zu „Badebucht gefahren

Eigentlich wollte ich ganz früh hin…aber mir war nach einem sanften und langsamen Start. Es ist ein normaler Wochentag…da wird ja hoffentlich nicht so viel los sein, so um 8 Uhr Morgens.

Und am Anfang war es auch so…mit nur wenigen anderen Schwimmern konnte ich ruhig und entspannt meine Bahnen ziehen…und auch die neue Schwimmbrille testen. Meine Vorherige hatte sich beim letzten Besuch hier, mit einem Knacks verabschiedet. Nun habe ich eine Neue, mit etwas größeren Gläsern…sie ist sehr bequem – aber innerhalb der ersten Viertelstunde musste ich das Gummiband ein paar Mal nachjustieren. Nun ist sie perfekt eingestellt.

Nach einer 3/4 Stunde wurde dann leider das Becken für die Bahnenschwimmer verschmälert und um Punkt 9 Uhr startete in dem abgeteilten Bereich dann die Wassergymnastik mit lauter Musik und mit megalauten Ansagen der Trainerin, um die Musik zu übertönen und die mehrheitlich älteren Damen und Herren auch akustisch zu erreichen.

Obwohl ich den Kopf beim Bahnenschwimmen immer wieder unter Wasser habe, komme ich ja genauso oft mit dem Kopf aus dem Wasser, um zu atmen…und das war dann ein sehr unschöner Effekt auf meinen Ohren und es wurde langsam auch eng in dem Becken, weil immer neue Schwimmer hinzu kamen.

Aber egal, meine Mindeststrecke von 1km hatte ich schon erreicht und überschritten. Ich bin dann trotzdem zufrieden gegangen, auch wenn ich gerne noch länger geschwommen wäre.

Memo an mich selbst: Achte darauf nicht später als 7.00 – 7.30 Uhr mit dem Schwimmen zu beginnen – sonst wird es laut und eng. Aber Immerhin hatte ich in der Dusche Ruhe und ich konnte mir viel Zeit lassen.

Von Wedel bin ich dann nach Elmshorn gefahren…ich wollte noch ein paar Rankhilfen aus Holz für den Balkon besorgen (mir sind ein paar vom letzten Jahr zerbrochen) und dann mal wieder einen etwas größeren Einkauf erledigen…die Rankhilfen, die ich suchte, waren aber noch nicht da…also ging es dann zum Supermarkt und vor allem auch zum heimischen Spargelstand.

Ich bin seit letzten Jahr ein großer Fan von Grünem Spargel. Vor allem zum Braten ist der toll und super aromatisch. Was ich noch nicht kannte war violetter Spargel. Beide braucht man nicht zu schälen, sondern man schneidet nur evtl. holzige Enden ab und schneidet sie einfach in Stücke und dann geht es für wenige Minuten in die Bratpfanne.

Ich kombiniere es mit allem Möglichen an Gemüse, brate alles zusammen, dann ablöschen mit Brühe und Passata, gewürzt je nach Laune und manchmal zum Abrunden kommt auch noch Mozzarella oben drauf: das ist eine vollwertige Mahlzeit. Schnell und einfach – so wie hier:

Nach dem Einkaufen hab ich alle Vorräte in Keller, Vorratsschrank und Küche verstaut und habe den violetten Spargel zu einer schnellen Pfanne verabeitet (ohne Foto – deshalb das Beispiel von ein paar Tagen zuvor).

Mitte April habe ich auch mal wieder ein paar Waffeln gebacken. Das Besondere hier ist, das der Teig nicht aus normalem Weizenmehl besteht, sondern eine Mischung aus Dinkel-Vollkornmehl, Haferflocken und Skyr ist. Natürlich sind auch etwas Zucker, Dattelsirup, Butter, Ei und Milch, sowie Vanille enthalten.

Wie man sieht, mag ich Waffeln etwas dunkler und sie müssen auch nicht perfekt sein…aber das ist ja Geschmackssache.

Was für mich wichtig ist: diese Waffeln sind lecker und halten lange satt und führen bei mir nicht zu einem Heißhunger-Effekt.

So eine Waffel passt daher bei mir prima als Nachtisch zu einem Mittagessen, bei dem ich auf Füll-Beilage wie Kartoffeln, Nudel oder Reis verzichte.

Ich friere die Waffeln ein und wenn ich eine essen möchte, egal ob als Nachtisch oder einfach nur so zwischendurch, dann kommt sie unaufgetaut im „Re-Heat“-Modus für ca 3-5 Minuten in die Heißluft-Fritteuse – dann ist sie wieder schön knusprig.

Ich weiß nicht jeder mag oder verträgt Haferflocken – für mich sind sie inzwischen ein unverzichtbarer Teil beim Kochen.

Chaos – gute Kollegin / überforderte Kollegin

(Achtung: nur langweiliges Arbeitszeugs!!)

Montag und Dienstag hab ich von Zuhause gearbeitet und hatte endlich einmal wieder so ein Gefühl von Normalität…das neue System wirkt nicht mehr ganz so neu und das Unverständnis für einige Prozesse weicht dem Gefühl: ich weiß was ich tun muss und wenn das nicht läuft, weiß ich, wie ich es auf anderem Wege erreichen kann….nicht schön – aber lösbar. Neue Abläufe festigen sich so langsam und werden zu Routinen.

Mein neues Laptop läuft immer noch nicht zu 100%,, wie es soll…aber einige Probleme habe ich tatsächlich selber lösen können (zum Glück hab ich immer noch ein gutes Gedächtnis und konnte mich erinnern, das ich das eine oder andere Problem schon einmal hatte und wie es gelöst wurde) und für das größte Problem hoffen die IT und ich auf kommenden Freitag, wenn ein anderer IT-Kollege wieder da ist.

Und seit dann Dienstagnachmittag noch eine systemseitige Lücke geschlossen wurde, bin ich mit dem Banken-und Zahlungsmodul inzwischen sehr zufrieden…es gibt nur noch EIN Bankportal, bei dem es noch nicht einwandfrei klappt. So fange Ich endlich an dem System zu vertrauen, weil die Prozesse tatsächlich funktionieren. Jetzt geht es ans „aufräumen“ – alles da,s was am Anfang nicht richtig lief, was wir nicht besser wussten und einfach „irgendwie“ gemacht haben, um voran zu kommen…all das muss jetzt überprüft und korrigiert werden.

Ich bin dabei in guter Gesellschaft…meine Lieblings-Kollegin aus DK hat nach Ihrer Elternzeit vor 2 Monaten wieder ihre „alten“ Gesellschaften von ihrer Vertretung zurück bekommen, so das wir jetzt wieder bei vielen Gesellschaften zusammen arbeiten.

Als ich sie auf ein großes Problem aufmerksam machte, meinte sie…jaaa da hat die Vertretung ein etwas größeres Chaos in ihren dänischen Firmen angerichtet…sie fängt gerade erst an mit dem Aufarbeiten. Da unsere Gesellschaften miteinander verbunden sind, sehe ich das Chaos tatsächlich bei jedem Zahllauf…weil ich für die dänischen Gesellschaften die Zahlungen über die entsprechende Deutsche Gesellschaft ausführen muss. Mit der Funktion der Cross-Company-Buchungen sehe ich somit, das alle Rechnungen aus 2024 immer noch als unbezahlt in ihrer Bilanz stehen, was nicht sein kann…da diese ALLE von mir bezahlt wurden, damals noch mit manueller Verbuchung auf beiden Seiten. Irgendwas mit der Verbuchung auf dänischer Seite hat bei der Vertretungs-Kollegin nicht funktioniert.

Die Lieblings-Kollegin aus DK und nunmehr junge Mutter, ist eine tolle Controllerin und wir haben schon ein paar Jahre super an einigen Firmen zusammen gearbeitet. So lernt sie das neue System ja auch gerade erst kennen und wir hangeln uns zusammen durch die Veränderungen…ich bin froh das sie wieder da ist.

Die „Vertretung“ geht nun selber Ende Mai in Mutterschutz und anschließend in Elternzeit. Bisher dachte ich, sie hat alles im Griff….aber durch die Übernahme einer Gesellschaft von ihr, die kein dänisches Pendant hat, und die komplett neu für mich ist, sehe ich, das sie hier bei der noch relativ neuen Gesellschaft nicht alles richtig durchdacht hat.

Und ich verstehe nun immer besser, warum ich gefragt wurde, diese rein deutsche Firma zu übernehmen. Sie hat versucht es sich einfach zu machen und nach fast 3 Jahren ist das nun ein heilloses Wirrwarr. Die Abrechnungen der letzten Jahre an die Landeigentümer können gar nicht stimmen….aber um das genau zu berechnen, muss ich erst einmal die Verträge nachlesen und dann mit der Teamleitung in DK klären, warum diese Art der Aufteilung gewählt wurde…es widerspricht allen Regeln, die ich im Laufe der Jahre gelernt habe. Warum ist das vorher Niemandem aufgefallen?

Und nun wollen die Landeigentümer Rechenschaft über ihre Abrechnungen für die letzten Jahre. Das Recht haben sie und meine Kollegen haben es sooo lange verschoben sich damit zu beschäftigen, bis sie es an mich übergeben haben.

Aber ich weiß gar nicht WIE ich das erklären soll….weil es nicht logisch und auch nicht korrekt ist. Na danke auch – ich werde wohl alle Jahre überprüfen und korrigieren müssen. Aber dazu brauche ich erst das GO aus der Zentrale. Das gibt noch einmal richtig Chaos, denn gleichzeitig gab es im April diesen Jahres vom Netzbetreiber korrigierte Abrechnungen für das Jahr 2023….grrrrrrr, wodurch ich nur durch Zufall drauf gestoßen bin.

Die Kollegin hat es nicht für nötig befunden mich darüber zu informieren, obwohl sie die korrigierten Abrechnungen erhalten hat. Sie hat NICHTS damit gemacht. Erst durch eine Mahnung habe ich über Recherche und viele Telefonate davon erfahren.

Jetzt habe ich mal wieder meinem Kopf beim Schreiben freien Lauf gelassen…und bin (wieder einmal) überrascht über das Ergebnis 😇. Eigentlich wollte ich nur kurz das Positive erwähnen und dann zu einem anderen Thema wechseln….hahaha.

Aber wenn die Gedanken so raussprudeln – dann müssen sie eben raus und aufgeschrieben werden.