Musical und verwirrende Bahnfahrt

Letzte Woche Freitag (ich hinke mal wieder etwas hinterher mit dem Schreiben) ….war ich mit meiner lieben Kollegin Svea im Musical Hamilton in Hamburg. Die Eintrittskarten hatte ich ja bei der Verlosung der Online-Zeitung gewonnen.

Da wir Beide nicht in Hamburg wohnen, sind wir an dem Tag später ins Büro gefahren und anschließend gleich dort geblieben…für kurz nach 18 Uhr hatte ich einen Tisch im kleinen asiatischen Restaurant, bei uns um die Ecke, reserviert. Die sind immer gut besucht, weil echt lecker. Die bieten moderne asiatische Küche an und vor allem die Bowls sind klasse.

Die Kollegin hatte mich zu dem Essen eingeladen…das fand ich super nett, hab ihr aber auch gesagt, das es nicht notwendig ist, weil ich die Eintrittskarten ja selber geschenkt bekommen habe…aber es war ihr ein persönliches Anliegen…nicht wegen der Karten, sondern wegen „überhaupt“….ich hab es sofort verstanden und mich sehr darüber gefreut und gleich mal festgehalten, das ich dann bei unser nächsten Aktivität, die Restaurant-Rechnung übernehme.

Das „überhaupt“ bezieht sich auf unsere vielen kleinen und großen Gespräche als es ihr, besonders nach der Trennung, nicht so gut ging und sie hatte mir schon einmal gesagt, wie gut ihr unsere Gespräche tun und weil ich mich immer wieder auch erkundigt hatte, wie es ihr nach dem Schlüsselbein-Bruch ging. Beides fiel ja in dieselbe Zeit.

Anschließend blieb uns noch eine gute Stunde um mit der S-Bahn von der neuen Haltestelle Ottensen (die wurde erst am 31.05. eröffnet) bis zur Haltestelle Reeperbahn zu kommen. Das ist eigentlich kein großes Ding. Normalerweise.

Erst konnte ich mir über meine HVV-App keine Fahrkarte kaufen, weil mal wieder meine Zugangsdaten nicht mehr gespeichert waren…also ab an den Automaten und manuell eine Karte kaufen…und dann fuhren die S-Bahnen nicht wie erwartet….dann waren wir in der falschen S-Bahn und weil wir uns unterhalten haben, hat es etwas gedauert, bis wir es bemerkten.

Also schnell raus an der nächsten Haltestelle um wieder zurück zu fahren, dort war der Zugang zum Bahnsteig für S1, S2 und S3 aber gesperrt. Die Anzeigen waren verwirrend und in der HVV-App stand etwas anderes ..also dann ab zur U-Bahn und bevor wir dann noch weiter mit den Bahnen durch die Gegend irren…sind wir dann ausgestiegen und den restlichen Weg zu Fuß gegangen. Jaja, es fühlte sich ein wenig wie eine Schnitzeljagd an…weil überall an S- und U-Bahnen gebaut und gesperrt wird….und wir uns so von einer Station zur nächsten gehangelt haben.

Letztlich kamen wir mit 10 Minuten Verspätung am Theater an und mussten – na klar – warten!. Weil die Vorstellung bereits angefangen hatte.

Dieses ungeplante Chaos war doppelt lustig, weil ich ja in der Regel sehr gut organisiert bin und die Kollegin, auch aufgrund ihres Jobs als Assistentin der Geschäftsleitung, ebenfalls ein echtes Talent im Organisieren ist….hier aber haben wir Beide keinen Plan gehabt.

Es kam dann noch ein Pärchen mit Verspätung und nach ca. 10 Minuten wurden wir Alle auf die Empore geführt und sollten uns dort am Rand einen Platz suchen. Man könne uns jetzt nicht auf unsere regulären Plätze bringen, da diese Mitten im Saal waren.

Durch diese Verspätung hatten wir somit unerwartet tolle Plätze mit einem grandiosen Blick von oben auf die Bühne und auch nach der Pause, sind wir wieder dorthin gegangen, anstatt auf unsere Plätze unten im Saal.

Das Musical selbst war schon interessant. Tolle Musik, toller Gesang, tolle Tänzer, schönes Bühnenbild….aber man hat kaum verstehen können, was die dort singen. Durch den schnellen RAP-Gesang auf Deutsch, gesungen von (wahrscheinlich) Amerikanern….es war einfach zu schnell mit zu viel Akzent…und da die Bühnen-Performance nicht viel von der Geschichte preisgab…brauchte man die Worte um überhaupt zu verstehen, um was es eigentlich ging.

Aber mit etwas Phantasie konnte man so einigermaßen folgen. Aber ich kann verstehen, warum das Musical jetzt bereits nach einem Jahr fort geht. Es ist nicht so massentauglich wie „König der Löwen“, „Phantom der Oper“ oder ähnlichem. Aber ich freue mich darüber, das sich es mir angeschaut habe.

Nach der Vorstellung kamen wir aus dem Theater und es war unglaublich warm, dabei war es schon nach 23 Uhr. Tagsüber war es gar nicht soo warm gewesen. Wir sind also wieder mit der U-Bahn zurück gefahren und bewusst eine Station eher ausgestiegen, um den Rest des Weges zu Fuß zu laufen…das Wetter war einfach zu schön. Am Büro angekommen haben wir die Autos aus der Tiefgarage geholt und sind in unterschiedliche Richtungen nach Hause gefahren.

Trotz der kleinen Verwirrfahrt auf dem Hinweg, war es ein schöner Abend….ich will jetzt echt wieder öfter ins Theater und schon ganz bald fahre ich mit Schwester+Schwager zur Freiluftbühne in Lübeck. Gespielt wird ein Krimi: Sherlock Holmes` Rache…. Die Karten hab ich bereits bestellt.

Neues Hobby: Zum Arzt fahren

….nicht das ich so krank bin…aber ich bin ja unter Beobachtung…und für die verschiedenen Termine, brauche ich aktuelle Blutwerte, Überweisungen und wie schon mal erwähnt, muss ich für jede Terminanfrage, jeden Termin, jede Nachfrage und Abholung jedes Ergebnisses immer persönlich erscheinen…WEIL die in den beiden Arztpraxen (Kardiologie und Lungenfacharzt) eben aktuell fast Nie ans Telefon gehen und so etwas wie Mails ist wahrscheinlich zu modern…grrrrrr

Der Kardiologe ist knappe 10 km entfernt und der Lungenfacharzt, knappe 9 km….also jedes Mal springe ich ins Auto und fahre hin…das sah dann in der letzten Woche so aus:

  • Montag mit Schrecken fest gestellt, das mir keiner gesagt hat, das ich für das Stress-MRT eine Woche später neue Blutwerte brauche (hatte es aber im Internet gelesen, als ich mich nach dem Ablauf eines Stress-MRT erkundigte) also nach Feierabend um 16 Uhr ins Auto gesprungen und zum Kardiologen gefahren um nachzufragen. Die hatten aber lt. Aushang „ausnahmsweise“ bereits ab 15.30 Uhr geschlossen (auf der Webseite stand das nicht) – also ein vergeblicher Versuch
  • Dienstag früher Feierabend gemacht und wieder die 10 km zum Kardiologen gefahren…heute war geöffnet : Brauche ich jetzt neue Blutwerte? oohhhh ja – das hätten sie ganz vergessen – ich solle Morgen früh zwischen 8.30 und 9.00 Uhr zur Blutentnahme kommen – naaa gut
  • Dann vom Kardiologen zum Lungenfacharzt (im nächsten Ort) gefahren….der Termin steht ja schon seit Wochen. Der Check dauerte 2 Stunden, Blut wurde mir auch abgezapft für ein Lungen-CT…das wiederum demnächst im 15km entfernten Pinneberg stattfinden soll…also wenn ich einen Termin bekomme. Muss mich selber darum kümmern…aber die brauchen die Bilder aus dem Herz-CT vom März aus der Klinik auf CD…hatte natürlich nur den schriftlichen Befund – keine Bilder.
  • Die Klinik hab ich dann auch telefonisch erreicht, jaaaa ich könne mir die CD Donnerstag bis 16 Uhr abholen ….die ist wiederum in einem anderen Ort, auch ca. 8 km entfernt
  • Mittwochmorgen also wieder die 10 km zum Kardiologen zur Blutentnahme…die Werte gehen dann direkt ins Krankenhaus…dafür brauche ich nicht wiederkommen – gut so.
  • Donnerstagnachmittag wieder ins Auto in die 8km entfernte Klinik um die CD abzuholen ….das hat auch geklappt und anschließend wieder zum Lungenfacharzt um den einzelnen Blutwert abzuholen….beides für das Lungen-CT
  • Den Termin zum Lungen-CT hab ich zum Glück dann per Telefon bekommen…die waren super nett am Telefon, gar nicht gestresst und freuten sich, das ich schon alles Daten zusammen habe…Termin ist in der nächsten Woche.

Und als ich mich schon am Freitag freute, das ich nun ALLEs erledigt habe, kam der Anruf aus der Klinik, das mein Termin zum Stress-MRT (sollte der 14.08. sein) nicht geht, da das MRT kaputt ist…neuer Termin ist jetzt Ende des Monats…ach ja – und ich soll mich um neue Blutwerte kümmern. Jaja – schon klar.

Jetzt hab ich wirklich Glück mit meinem Job und Arbeitgeber, das ich eigentlich fast jederzeit mal eben zwischendurch zum Arzt kann…aber auch im Homeoffice bedeutet das hin- und zurück immer mind. 1 Stunde…vom Büro in Hamburg auch länger. Wie regeln andere das nur, die nicht mal eben weg können? Das ist ja schon ein richtiges Hobby…Soviel Zeit nimmt das in Anspruch.

Na gut der Lungenfacharzt war auch super nett…meinte meine Ausgangslage wäre ja schon mal richtig gut. Fitness und Lungenkapazität sind im Guten Zustand….wahrscheinlich kommen meine Probleme mit der andauernden Schlappheit und Kurzatmigkeit (inzwischen ist mir auch öfter mal schwindelig) nicht von der Lunge, obwohl es da etwas auf dem Bild zu sehen war….er hat aber auch noch ein paar Ideen: Schilddrüse / Asthma / Schlaf-Apnoe…das wird jetzt nach und nach alles getestet…

Ich jedenfalls war in der letzten Woche echt genervt und auch gestresst….gut das es im Job aktuell sehr ruhig läuft….

Essen zum sattbleiben

An diesem Wochenende hab ich auch mal wieder Lust zu backen…der Brotteig ist jedoch noch nicht soweit…der ruht noch.

Es sollten bis dahin noch knusprige Haferkekse werden…im Rezept stand, die Knusprigkeit kommt, wenn man die kleinen Teigkugeln flach auf das Backblech ausstreicht….ich vermute jedoch das ich entweder den Ofen etwas heißer stellen, noch eine Schicht Fett auf die Kekse geben muss oder es noch einen weiteren „Trick“ gibt..,denn meine Kekse sind zwar dünn und leicht knusprig…aber nicht ganz so knusprig, wie ich gedacht habe…aber seeehr lecker:

Und da der Backofen gerade schon mal heiß war, hab ich gleich noch eine großes Blech Granola gemacht.

Mein Granola besteht dieses mal nur aus: Mandeln, Cashew-Kernen, kernigen Haferflocken, etwas Honig und Kokosöl (den leichten Kokosgeschmack brauche ich eigentlich nicht…das nächste Mal habe ich es wieder mit Leinöl) und ist echt lecker geworden.

Zusammen mit Obst und etwas Joghurt/Quark ist es ein tolles Frühstück…und ich nasche es ab und an auch einfach so…das hält lange satt und ich bekomme keinen Heißhunger.

Für das vergangene Wochenende mit Besuch von Schwester+Schwager, hatte ich – wie immer – viel zu viel eingekauft und so blieb meine Avocado und die Limette unbenutzt… hab mir daher eine Guacamole gemacht mit: Avocado, Tomate, Zwiebel, Knoblauch, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Koriander und Chili.

Und weil auch noch ein schöner großer Blumenkohl im Kühlschrank lagerte, hab ich diesen mit einem großen Messer in kleine Stücke geschnitten (erst in Scheiben und dann noch kleiner)….so das er etwas zerbröselte…dann einfach mit etwas Öl in der Pfanne anbraten (ohne kochen)…so das schöne Röst-Aromen entstehen…anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Gleichzeitig während der Blumenkohl röstete, hab ich die Bechamelsauce gemacht, die geht ja sehr schnell (Butter, Mehl, Milch, Salz, Muskatnuss)

Anschließend Blumenkohl, Bechamelsauce und Käse abwechselnd in die gefettete Auflaufform schichten und für ca. 30 Minuten im Backofen backen lassen. Durch den gerösteten Blumenkohl ist der Geschmack intensiver, als wenn man den Blumenkohl vorkocht…außerdem hat er so noch etwas mehr Biss.

Und für heute gibt es gefüllte Paprika-Schoten….ich habe für mich ja schon vor einiger Zeit entdeckt, das ich das Hackfleisch einfach gegen gehackte Champignons austauschen kann…die erzeugen bei mir tatsächlich den gleichen Yummy-Effekt.

Ich brate also die klein geschnittenen frischen Champignons mit etwas Zwiebeln an, gebe noch eine klein-geschnibbelte Zucchini dazu und mische es mit gekochtem Reis, das Ganze gebe ich dann in die Paprika und backe diese in einer Auflaufform im Backofen.

Es geht mir gut…

Ja – es geht mir gut.

Die berufliche Stressphase ist gerade mal wieder vorbei….sind ja auch noch viele in Urlaub…also kommt eher weniger „Störung“ von außen…Ich hatte auch nur 3 Arbeitstage in dieser Woche…dafür aber im Büro, denn der Controller ist jetzt in Urlaub und sein Zuarbeiter macht Homeoffice (in seinem Heimatland) und auch sonst waren, in dieser Woche, nur wenige Kollegen vor Ort.

Meine beiden Urlaubstage Anfang der Woche boten tatsächlich keine so entspannte Erholung…mir ist das anhaltende Regenwetter aufs Gemüt geschlagen….ich war müde und unausgeglichen…jaaa es gibt kein falsches Wetter – nur falsche Kleidung…aber wenn man bereits 2x am Tag durchnässt nach Hause kommt, und es mehrere Tage dauert, bis alles wieder trocken ist…selbst im Trockenkeller…dann vergeht einem die Lust auf weitere Ausflüge…also mir zumindest.

Ich hab mich also zuhause verkrochen…Dänisch gelernt, Sport gemacht, Wäsche gewaschen und ansonsten relativ antriebslos herumgelümmelt…auch eine Form der Erholung…aber nicht das, was ich eigentlich geplant hatte: Rad fahren, endlich mal wieder Kajak fahren, durch die Stadt bummeln.

Jetzt ist Samstag und das Wetter ist seit gestern bei uns wieder normal (nach 2 Wochen mit Dauerregen und ohne Sonne).

Jetzt fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut, bin entspannt und freue mich auf ein ruhiges Wochenende…mit etwas Sonne und Temperaturen um die 20 Grad….gerne kann es dann auch ab und an regnen.

Das letzte Wochenende mit Schwester+Schwager war schön….aber aktuell schwingt bei allem eine erneute Ungewissheit mit…meinem Schwager geht es mit seiner kaputten Hüfte immer schlechter und deshalb hat er auch noch seinen neuen Job nach 2 Monaten schon wieder verloren…innerhalb der Probezeit braucht es ja keinen Grund für die Entlassung, aber sie haben es ihm so erklärt, dass sie gesehen haben, wie oft er sich humpelnd und mit schmerzverzehrten Gesicht über den Hof bewegt hat…und ein paar Fehltage hatte er auch schon…er ist also erneut arbeitslos. Das ist für Beide keine schöne Situation.

Im Putz-Flow mit akustischer Untermalung

Meinen ersten freien Tag hab ich ganz entspannt, dafür aber sehr aktiv verbracht…mit Putzen der Wohnung.

In den letzten Wochen war ich ein wenig nachlässig…hab nur das Wichtigste erledigt…aber so richtig Allergiker-freundlich war das nicht….ich halte mich ja nicht sklavisch an irgendwelche Putzpläne…ich putze wenn es sein muss oder ich es für nötig empfinde.

Nun traf Beides zu…also hab ich ganz ohne Stress und Hetze auch alle die Ecken geputzt, die im Alltag nicht so offensichtlich sind: Fußleisten, auf den Türen, unter der Couch, hinter der Waschmaschine…allerdings kommt das Bad erst heute so richtig dran. Dafür hab ich die inzwischen schon sehr wuchernde Bepflanzung auf dem Balkon etwas ausgedünnt…nicht jede Pflanze verträgt das regnerische Wetter gleich gut und manches sah einfach nicht mehr schön aus.

Die Waschmaschine lief auch den ganzen Tag mit normaler Kleidung und dazu noch Sofakissen-Bezügen, Bettwäsche und Wolldecken – also ein rund-um-Schlag.

Dabei hetze ich mich ja nicht…mache kleine Pausen auf dem Balkon…hab immer die Kopfhörer auf den Ohren und lausche einer Dokumentation…manchmal auch einem Krimi…dazu habe ich bei meinem Fernsehen die Audio-Deskription eingeschaltet…das ermöglicht es mir einem Film zu folgen, auch wenn ich nicht vor dem Fernseher sitze…denn es beschreibt in kurzen Worten, was gerade auf Bildschirm passiert, wenn gerade nicht gesprochen wird.

Audiodeskription, auch als akustische Bildbeschreibung oder seltener als Audiokommentierung bezeichnet, ist ein Verfahren, das blinden und sehbehinderten Menschen ermöglichen soll, visuelle Vorgänge besser wahrnehmen zu können. Dabei wird die Handlung mit einem akustischen Kommentar versehen, um sie für das Publikum erfassbar zu machen. Dies kann durchaus auch ohne derartige Einschränkungen hilfreich sein. Autistischen Menschen, die aufgrund von Gesichtsblindheit oft die handelnden Charaktere miteinander verwechseln und damit bei Spielfilmen leicht den Roten Faden verlieren, ist die Audiodeskription eine gute Hilfe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Audiodeskription

Ich mag es wirklich, wenn anschließend, nach so einer Putz-Aktion, die Wohnung einen leichten Überzug von Frische und Sauberkeit ausstrahlt…was hauptsächlich an der Gewissheit liegt, wirklich jede Ecke mal wieder berücksichtigt zu haben. Das gibt mir eine entspannte Zufriedenheit.

Aus den Resten im Kühlschrank hab ich mir dann noch Mittag- und Abendessen gebastelt….und hab das Haus nur am Abend verlassen, um noch eine kleine Runde zu laufen.

So heute mache ich noch den Rest und später gehe ich für das Wochenende einkaufen….Morgen kommen Schwester+Schwager zu Besuch und sie bleiben bis Sonntag.

Eigentlich wäre es mir lieber ich hätte an diesem Wochenende keinen Besuch…aber wir haben uns ja schon vor langer Zeit verabredet. Nach dem letzten Wochenende würde ich dieses jetzt lieber alleine verbringen…aber na gut, nun ist es so. Familie eben – und sie freuen sich so darauf und mir tut es ja dann oft auch gut….

Büro-Umzug mit Dachterrasse

So langsam rückt auch mein Umzug in ein anderes Büro in reale Nähe…Nachdem in den letzten Tagen bereits viele Kollegen aus unserer Etage in die zusätzlichen Räume im Nebenhaus gezogen sind…wird es langsam still bei uns.

Was ja einerseits schade ist, weil so alle die, mit denen ich mich gerne im Büro unterhalte, dann nicht mehr direkt da sind…Andererseits war das die einzige Möglichkeit, das wir 3 Controller uns nun auf 2 Büros aufteilen können.

Wir „übrig-gebliebenen“ 8 Kollegen aus 2 Abteilungen haben aktuell viel Platz zur Verfügung und da die Kollegen aus der Technik ja überwiegend vom Homeoffice aus arbeiten, bzw. oft auch zu den Anlagen fahren müssen….wird es schon recht leer hier sein.

Überall stehen jetzt leere Kartons, liegen herrenlose Kabel herum und andere Überbleibsel des Umzugs. Ein paar der traurig halbvertrockneten Pflanzen in den nun verwaisten Büros hab ich jetzt unter meine Fittiche genommen…es gibt nichts trauriges als lieblos missachtete Büropflanzen…..und so fühlte es sich für mich auch irgendwie wie „zurück gelassen werden“ an.

Zumal am Mittwoch tatsächlich nur 3 Kollegen anwesend waren…wovon einer auch noch „rüber“ ziehen muss…sein Umzug verzögert sich noch etwas, da sein neues Büro noch keine Türen hat.

Aber spätestens in 2 Wochen ist auch er drüben….und bis dahin werden wir Controller auch in die anderen Räume umziehen. Die neue Raumaufteilung für uns ist nun genehmigt, ebenso die zusätzlichen Schränke …immerhin arbeiten wir immer noch mit viel Papier und brauchen Stauraum für Ordner und auch wer in welches Büro geht, ist nun klar. Ich bekomme also eines der 2er Büros zur Einzelnutzung…mal sehen, wie lange ….denn in allen Abteilungen soll ja noch zusätzliches Personal eingestellt werden…wenn sie denn welche finden….mal sehen ob unsere Abteilung dann auch aufgestockt wird.

Ich freue mich natürlich bald mein vorläufig eigenes Reich zu haben…das macht einiges leichter für mich…auch wenn die beiden Kollegen direkt im Nebenbüro sitzen werden…und Beide gerne ohne Headset telefonieren….aber alles ist besser, als so eng zu Dritt auf der Pelle zu hocken.

Das Gute ist auf jeden Fall, das wir jetzt auf unserer Etage weniger Meetings und Besuch haben werden…die Unruhe, die damit immer verbunden ist, verlagert sich dann in das vordere Hause, wo unser GF sitzt.. die haben einen riesigen Meetingraum…da ist unser bisheriger „großer“ Raum, jetzt klein dagegen…d.h auch alle internen Treffen werden dort statt finden.

Für mich überwiegen die Vorteile….auch wenn ich ein paar der Kollegen aus dem Vorderhaus jetzt schon vermisse…mal eben 2-3 Minuten im Vorbeigehen plaudern…oder sich für 5 Minuten eben das Neueste vom Tage erzählen, geht dann nicht mehr eben so…das muss dann schon etwas geplant werden.

Ja klar sind wir durch die Dachterrasse auch verbunden…was aber nicht so einfach ist, weil wir für den Zugang zur Dachterrasse keine richtige Türen mit Türöffner machen durften…und weil es auch keinen richtigen Weg durch die Dachbegrünung gibt. Aber immerhin haben wir jetzt auf beiden Seiten eine Klingel angebracht,

Also ein Kollege vom Vorderhaus, der zu uns in das rückwärtige Haus möchte…öffnet die große Terrassentür (die nicht ebenerdig ist, sondern einen großen Absatz innen und außen hat), stapft durch ein schmales Kiesbett und trampelt durch die Begrünung bis zu unserer Terrassentür (ebenfalls nicht ebenerdig mit Absätzen) klingelt…wartet bis einer kommt, um die Terrassentür von innen zu öffnen und kann dann einkommen. Solange wie der Kollege bei uns ist, werden die Türen nur angelehnt (die haben aber außen gar keine Griffe und lassen sich dadurch nicht richtig ran ziehen). Wenn der Kollege also wieder rüber geht, muss einer von uns dann die Terrassentür von Innen wieder schließen.

Da wir nicht die einzige Firma mit Zugang zur Dachterrasse sind, ist das suboptimal.

Der lange Weg wäre: raus aus dem Büro über das Treppenhaus runter gehen, raus aus dem Haus, um das Haus herum laufen, dort in das andere Treppenhaus, rauf gehen (oder mit dem Aufzug) und dann ins Büro.

Und dann wäre da ja noch das Büro in der 4. Etage im rückwärtigen Haus…die kommen also von der 4. Etage zu uns in die 1.Etage und dann über die Dachterrasse, wie eben beschrieben, in den neuen Meetingraum im Vorderhaus….. hahaha na da bin ich gespannt, wie oft ich dann die Terrassentür öffnen und schließen darf….denn mein neues Büro ist der Terrassentür am Nächsten hahaha.

Wie man Erkennen kann ist das nicht wirklich logisch und fördert weder die Gemeinsamkeit der Kollegen, noch ist es effektiv. Aber immerhin es gibt zusätzlichen Platz….und lustig wird es bestimmt auch…spätestens wenn die Hausverwaltung dem Einhalt gebietet, weil wir die Dachbegrünung zu sehr schädigen.

Doch etwas zu viel Trubel – ich bin platt

Es war genau richtig Hamburg am Freitag schon vor 12 Uhr verlassen zu haben…denn obwohl man dem Kalender kaum glauben möchte….es ist Hochsommer…es sind sogar die „Hundstage“ und Ferien in allen Bundesländern…und der hochsommerliche Verkehr auf der A24 Richtung Berlin nahm dann auch sehr schnell zu.

Aber immerhin floss der Verkehr noch…auch wenn er öfter mal drohte zu stocken. Mit einer kurzen Pause war ich dann nach 3 Stunden am Zielort: Neuruppin. Die Stadt mit dem Beinamen: Fontane-Stadt….denn hier wurde Theodor Fonatane geboren.

Bisher kannte ich die Stadt gar nicht…bin nur beruflich ein paar Mal hindurch gefahren…aber die Architektur und die vielen Pflasterstein-Straßen haben mich gereizt, mir die Stadt einmal genauer anzuschauen.

Zuerst hab ich mal in dem kleinen Hotel eingecheckt und mich auf dem Zimmer entspannt…später hab ich mich dann für meine Verabredung mit der Brandenburgerin und ihrer Familie frisch gemacht und bin hin gefahren. Wie immer in solchen Situationen, hab ich mir während des Nachmittags mehr als einmal gewünscht, ich könnte wieder nach Hause fahren….hahaha.. Was natürlich nichts mit der Kollegin zu tun hatte, sondern nur mit meiner eigenen Unzulänglichkeit mich bei solchen Verabredungen zu entspannen.

Ich wurde auch gleich sehr herzlich von Allen empfangen von ihr, ihrem Freund, ihrer Mutter und dem Hund…zum Glück waren die Kinder aber dann doch nicht da…sonst wäre es mir schnell zu viel geworden in der kleinen Wohnung. Also wie gesagt, alle waren sehr herzlich, freundlich und es hat mir sehr gut gefallen…wir hatten einen schönen Abend…später bin ich dann noch mit der Kollegin alleine eine Weile am Ruppiner See entlang gelaufen….da haben wir uns noch etwas intensiver über ihre Arbeitssituation unterhalten.

Es war fast 22 Uhr als ich zum Hotel zurück fuhr…dann war ich noch ein paar Minuten in der Nähe vom Hotel spazieren, bevor ich super gut geschlafen habe.

Samstag war ich dann bereits früh auf und bin nach einem tollen Frühstück durch die Stadt und vor allem durch die Wallanlagen mit dem Tempelgarten gelaufen und gelaufen (mehr als 11km und tags zuvor auch schon) und es war mir warm, und kalt und wieder warm…es war windig, ich hab gefroren…dann war es schwül und ich hab überhaupt nicht gemerkt wie sehr mir das Alles zusetzte…ich wurde nur immer müder.

Nach dem Mittag hab ich mich noch einmal mit der Kollegin am See getroffen und wir sind noch etwas gelaufen bevor wir uns in einem Cafè niederließen…Auch das war ein nettes Treffen…aber die Kollegin war auch etwas gedrückt und mir machte das Wetter zu schaffen.

Und dann bin ich die knappen 245 km wieder nach Hause gefahren…und war einfach nur platt. Den Rest des Wochenendes hab ich dann quasi nur auf dem Balkon und auf der Couch verbracht und fühlte mich, als ob ich einen Marathon gelaufen wäre…nicht das ich das jemals getan hätte…aber ich könnte mir vorstellen, das ich mich so fühlen würde….mir taten die Muskeln in Armen und Beinen weh, ich war schlapp und sehr müde…und fand meine eigene körperliche Reaktion auf dieses Wochenende selber übertrieben…aber was sollte ich machen.

Als dann noch meine Schwester anrief, um mir mitzuteilen, was wir zu Dritt am kommenden Wochenende machen werden, war ich hoffnungslos überfordert….ich konnte und wollte nicht sprechen und schon gar nicht in dem Moment Pläne schmieden…sie hat es sogar schnell verstanden und es zum Glück nicht auf sich selbst bezogen….wir telefonieren in den nächsten Tagen…erhol Dich gut…und weg war sie…Ich war ihr in dem Moment sehr dankbar.

War aber selber verwundert, wie sehr mich die Fahrt, die Treffen und das Wetter und die intensiven beruflichen Wochen jetzt ausgelaugt zurück gelassen haben, aber gut…ich blieb also den Sonntag ziemlich stumm und nahezu regungslos und hatte bei dem Dauerregen mit Wind auch keine Lust, das Haus zu verlassen.

Zum Glück startete diese Woche wieder ganz regulär mit meinen Homeoffice-Tagen und ich konnte mich um einige stille Themen kümmern…erst gegen Mittag verschwand diese bleierne Müdigkeit und ich fühlte mich so langsam wieder normal und hab mich dann auch gezwungen 2-3 berufliche Telefonate zu führen….meine Schwester hab ich dann am Nachmittag auch noch kurz angerufen, um unsere Ausflugspläne zu fixieren…das kommende Wochenende hatten wir schon vor einem Monat beschlossen…aber gestern konnte ich mich an einige Einzelheiten gar nicht mehr erinnern….jajaja – heute funktioniert das wieder mit dem Denken.

Eine Woche im Büro

Die gesamte Woche hab ich dann im Hamburger Büro gearbeitet, da meine beiden Kollegen gleichzeitig in Urlaub sind…da hatte ich ja zugestimmt…Homeoffice war dadurch nicht möglich.

Es war eine unruhige Woche im Büro und trotzdem hat es gut geklappt, da ich in unserem 3er Büro alleine war und die Tür zum Gang schließen konnte…immerhin war ich im Endspurt meiner Halbjahres-Abschlüsse und Freitag hatte der Report ja immer noch nicht wieder funktioniert.

Da ich Montagmorgen direkt den Termin bei der Führerscheinstelle hatte, hab ich Sonntag noch knappe 2 Stunden von Zuhause aus arbeitet und noch einmal den Report laufen lassen. Erfreut stellte ich fest: er funktioniert…hab also also Reports nachgeholt und somit den Abgabe-Rückstand wieder aufgeholt.

Montag im Büro klappt es dann aber wieder nicht mit dem Report…Zuhause arbeite ich über eine VPN Verbindung, im Büro über das interne Netzwerk. Versuchsweise hab ich es dann im Büro auch über VPN versucht und siehe da…jetzt konnte ich den Report auch im Büro benutzen…mehr hat mich erst einmal nicht interessiert. Bis zum Donnerstagmorgen hatte ich somit alle Termine eingehalten – Geschafft….fertig !!

Ich war unglaublich erleichtert, das, trotz einiger unvorhergesehener Problemchen, alles noch rechtzeitig fertig geworden ist…und ich merk,e wie sehr ich mich an meine mind. 2-3 Homeoffice Tage gewöhnt habe…also jeden Tag den Verkehr rein nach Hamburg (über eine große breite Straße an der schon seit Monaten ständig gebaut wird)…das ist schon zeitaufwändig.

Sofort hab ich den Arbeitsschwung, den ich noch hatte, genutzt, um die liegen gebliebene laufende Arbeit wenigstens zum Teil sofort wieder Aufzuholen. Denn immerhin wollte ich Freitag bereits vor dem Mittag ins Wochenende gehen…und in der kommenden Woche hab ich auch nur 3 Arbeitstage….also jetzt nur nicht Nachlassen mit dem Arbeitseifer…für Müßiggang und Trödeln hab ich einfach gerade keine Zeit…dafür aber ein paar Urlaubstage in Sichtweite.

Freitagabend war ich also mit der Brandenburgerin, meiner lieben Kollegin verabredet…bei ihr zuhause.

Führerschein-Zwangsumtausch

Die Bürokratie unterliegt ja auch einem Wandel…und die Digitalisierung schreitet langsam voran…so auch die Terminvergabe im Straßenverkehrsamt. Ich hab es mitbekommen, hab ich mir doch in der Pandemie nicht nur ein neues Auto zugelegt, sondern bin auch noch umgezogen…ich war also gleich mehrmals dort…denn das hatte „damals“ nicht ganz so optimal geklappt.

Gut finde ich, das sie die Neuerungen, die während der Pandemie eingeführt wurden, beibehalten haben…und es funktionierte prima.

Früher: man kommt hin, geht rein, zieht eine Nummer und wartet bis man aufgerufen wird.

Heute: Man bucht vorab einen Termin. Bereits vor Betreten des Gebäudes kann man online (per Mobilephone) einchecken oder aber spätestens nach Betreten des Gebäudes gibt es Terminals zum Enchecken. Dann muss man an einer Einlasskontrolle vorbei und zeigt dort vor das man sich erfolgreich angemeldet hat, der nette Mann gibt dann Auskunft in welche Etage man muss.

Mein Termin war Montagmorgen um 7.34 Uhr und als ich im 1.Stock ankam, wurde mein Termin mit der entsprechenden Zimmer-Nummer bereits auf dem Wartebildschirm angezeigt….ich konnte also direkt weiter gehen.

Dann ging alles sehr schnell: das „Bild ohne lächeln“, Personalausweis und die Bestätigung das ich die Karteikartenabschrift der „Führerschein-ausgebenden-Stelle“ aus meinem früheren Wohnort beantragt hatte. Ehrlicherweise hatte ich nicht damit gerechnet, das das geklappt hatte…hatte es dann aber doch.

Ich hab mich dann noch für die Variante entschieden, die mir einen 2. Termin hier ersparte: ich hab meinen alten Führerschein sofort entwerten lassen, bekam einen sogenannten Vorläufigen ausgestellt (der gilt aber nur innerhalb Deutschlands und ist zeitlich begrenzt) und der Neue wird mir dann per Einschreiben nach Hause geschickt…das kostete dann 4,50 EUR mehr…so hab ich insgesamt knappe 30 EUR bezahlt (+10 EUR für das Foto) und dann hoffentlich die nächsten15 Jahre Ruhe….so lange sind die Neuen nämlich nur noch gültig.

Mal sehen was ich dann als 70jährige tun muss, um eine weitere Verlängerung zu bekommen…hahaha wahrscheinlich wird es dann eine Gesundheitsprüfung geben und/oder eine Pflicht zum Nachweis seiner weiteren Fahrtauglichkeit…hahaha aber darüber mache ich mir dann in 15 Jahren Gedanken.

Lächeln nicht erwünscht

Freitagmittag fiel mir mit Schrecken ein, das ich Montagmorgen doch nicht sofort am Arbeitsplatz sein werde …ich hab nämlich einen sehr frühen Termin bei der Führerscheinstelle.

Die Jahrgänge 1965-1970 sind jetzt dran, bis zum 19.Januar 2024, ihre alten Führerscheine umtauschen zu lassen…ich hab auch noch so ein rosafarbenes Teil mit einem Bild von mir mit langem wild-gelocktem braunen Haar (ich sag nur Korkenzieher-Dauerwelle…immerhin war das 1993)…das war als ich den „großen“ Motorradführerschein habe eintragen lassen.

Zugegebenermaßen man erkennt mich auf dem Bild, aber eben als wesentlich jüngere Version meines heutigen Ichs. Inzwischen sind, auf den Monat genau, 30 Jahre vergangen.

Ich hab also vor ca. 1,5 Monaten bereits per Mail in NRW um Übermittlung einer Kopie meiner Führerscheinakte an meine jetzig zuständige Stelle gebeten. Eine Auftragsnummer habe ich erhalten…jedoch keine Rückmeldung ob das erledigt wurde…das stand auch nirgends. Auf der Webseite stand nur, das bei Antrag die Daten per Briefpost an die darin genannte Stelle geschickt werden.

Also hab ich mir vor ca. 1 Monat den Termin bei meiner jetzigen Wohnort-Führerscheinstelle geben lassen…mal sehen, ob das alles klappt.

Und nun muss auch ein neues Foto her und zwar unkompliziert und schnell. Bei der Terminvergabe wurde darauf hingewiesen, das auch die Führerscheinstelle so einen Fotoautomaten hat…okay, also so ein Ding kenne ich auch aus verschiedenen Einkaufszentren …wenn das also reicht – dann nichts wie hin. Nicht am Ende am Montag der Automat Vorort nicht funktioniert…dann stände ich ziemlich dumm da.

Gestern, mitten in der unangenehmen Schwüle des Tages, bin ich nach Norderstedt ins Einkaufszentrum gefahren und hab den Automaten auch schon sehr schnell gefunden.

Das Prinzip des Automaten ist zum Glück ziemlich idiotensicher aufgebaut…es gibt exakte Bildschirm- und Sprachanweisungen um die Kamera genau zu positionieren und es hat gut geklappt…man hat 3 Versuche und kann sich dann am Ende eines davon aussuchen. Davon gibt es dann 5 Abzüge und es kostest 10 EUR.

Nur das mit dem „nicht lächeln“ und den „Mund geschlossen“ halten, fiel mir schwer. Ich finde Bilder von mir mit geschlossenem Mund immer grässlich und wenn ich nicht lächele wirke ich leicht grimmig, was an der senkrechten „Zornesfalte“ oberhalb der Nasenwurzel liegt. Mit 55 hat man eben bereits natürliche Spuren im Gesicht.

Jaa also ganz leicht mit geschlossenem Mund lächeln, sollte zwar möglich sein…aber der eine Versuch wurde „als nicht biometrisch“ sofort ausgeschlossen.

So nun hab ich also ein Foto, das jedem Verbrecherfoto Ehre machen würde….starrer Blick gerade aus in die Kamera, grimmig wirkender Gesamteindruck…toll

Aber egal…es geht ja nur um den Führerschein…bleibt nur zu hoffen das Morgen dann auch alles reibungslos klappt.