Veränderungen und Kommunikation im Überfluss

Da ist es endlich – dieses kleine Sommerloch, auf das ich gehofft hatte. Eine Woche in der ich endlich mal nichts Unerwartetes, Eiliges, Dringendes oder sonstwie Ungewöhnliches zu erledigen hatte….okay etwas Ungewöhnliches gab es schon, aber der Teil der mich betraf, war dann auch in ca. 2 Std. erledigt.

Nächste Woche wird es wieder vorbei sein mit dieser kleinen Pause.

Glücklicherweise war ich auch in einer extrem kommunikativen Phase, so das ich sie genutzt habe, um mich mal wieder länger mit den Kollegen Vorort zu unterhalten und es kamen durch diverse Meetings so einige Kollegen aus den unterschiedlichen Standorten nach Hamburg.

Noch wichtiger, ich habe auch den Kontakt zu unserem neuen 3. Teammitglied gesucht. Sie ist Anfang 50 und scheint echt gut zu uns zu passen…die Chemie stimmt.

Sie ist vom Wesen eher ruhig, aber sie kommuniziert gerne – stellt die richtigen Fragen, aus denen man erkennt, sie weiß wovon wir sprechen…und ich bin sehr erleichtert…es ist schon jetzt eine Interaktion zwischen uns Dreien erkennbar: wir reden miteinander, tauschen uns aus und es kommt Feedback. Genau SO soll es sein.

Ich habe sogar schon ausgelotet ob wir büro-kompatibel sind und ich wage mal ein vorsichtiges: ja – ich könnte mir vorstellen mit ihr zusammen ein Büro zu teilen….aber noch warten wir auf unseren nächsten Zuwachs Anfang September und dann werden die Karten neu gemischt…also die Büroplätze in unseren beiden 2er Büros endgültig aufgeteilt.

Lustig ist auch, das die Homeoffice-Regeln für unsere Firma neu formuliert wurden. Damit haben wir jetzt ein vertragliches Recht unsere Arbeit an einem anderen Ort (innerhalb Deutschlands), als an unserer zugewiesenen Arbeitsstätte, auszuüben, sofern es nicht die Effizienz der Arbeitserledigung oder die Team-Zusammenarbeit beeinträchtigt.

Natürlich behält sich die Geschäftsleitung das „Direktionsrecht“ vor…d.h. sie kann etwas anderes verfügen, wenn sie es für erforderlich hält.

Ich bin sehr zufrieden mit dieser neuen Regelung, auch wenn es im täglichen Arbeitsalltag eigentlich nichts für mich ändert. Durch diese neue Formulierung wird nur der betrieblichen Praxis Rechnung getragen…denn bisher galt: es gibt das Recht auf 1 Tag Homeoffice pro Woche, aber mehr sind nach Absprache mit dem Vorgesetzten möglich.

Ich bin bisher ja regulär an 2 Tagen im Homeoffice und erweitere diese Tage, je nach Bedarf, während der Abschlusszeiten.

Durch die Team-Erweiterung von 2 auf 4 Mitarbeiter, scheint der GF uns auch endlich als SEIN Team anzuerkennen…denn es sollen wohl bald monatliche Team-Meetings mit dem GF stattfinden. Dann hätten wir tatsächlich mal so etwas wie eine Führung und wir würden nicht sooft in einem luftleeren Raum hängen.

Aber natürlich bin ich Realist und weiß, das er nicht unsere Alltagsprobleme hören möchte…ich denke es geht eher um „das-Große-Ganze“…organisatorische Änderungen, Fortschritte der Migration auf das neue IT-System usw. und evtl. möchte er auch sehen, ob es im Team Probleme gibt.

Es hat ja noch einigen Ärger gegeben, weil der inzwischen ehemalige Zuarbeiter des Controller sich auf einem Firmen-Bewertungsportal derartig negativ über die gesamte Firma ausgelassen hat (noch während er zwei Wochen mit dem Controller zusammenarbeiten musste), das sich die Firma genötigt sah, dagegen vorzugehen. Seine Bewertungen waren nur boshaft und grob falsch, mit dem Ziel maximalen Schaden anzurichten. Wir waren alle überrascht und teils schockiert über seine Äußerungen, er hat die Tatsachen einfach umgedreht und sich so als Opfer dargestellt.

Dabei wollte er nicht mit uns und den anderen Kollegen kommunizieren und hat auch alle Angebote zur Weiterbildung ausgeschlagen, er hatte nie Zeitdruck oder Abgabestress wie der Controller oder ich, er brauchte nie Überstunden machen, wurde nie vom Controller kontrolliert oder gegängelt, konnte HO machen wann er wollte – also so frei muss man auf der Arbeit erst einmal sein und letztlich hat er selber gekündigt – selbst Schuld kann ich da nur sagen.

Auf jeden Fall brechen jetzt neue Zeiten an. Mit der NEUEN sind wir nun 3 gleichwertige Bilanzbuchhalter im Team und haben erstmalig die Chance unsere Arbeit so aufzuteilen, das wir uns auch gegenseitig wirklich vertreten können…ich werde ihr auf jeden Fall zwei meiner Windparks abgeben, so das sie auch diese Seite unseres Geschäfts beherrschen lernt…der Rest wird sich finden und etwas Unsicherheit bleibt ja noch wegen unseres nächsten Zuwachses, der ja Gesellschaften von den dänischen Group-Controllern übernehmen soll.

Durch die Ruhe in dieser Woche und auch durch meinen Urlaub zuvor, hab ich inzwischen wieder etwas mehr Gelassenheit und sehe nicht mehr nur die Probleme durch diese unerwartete Erweiterung von 3 auf 4 Controller. Aber nein, ich freue mich immer noch nicht auf den Team-Zuwachs – sehe es aber nicht mehr so negativ.

Mit meiner liebsten Kollegin aus Brandenburg hatte ich am Dienstag nun unser letztes Teams-Meeting…wir haben noch letzte Dinge vor ihrem Weggang geklärt und ich werde ab jetzt die Rechnungen, die sie immer, in Abstimmung mit mir, für einen Teil der Gesellschaften geschrieben hat, selber schreiben. Das sind die Alt-Projekte, die jetzt langsam zum Ende kommen.

Dann hab ich mich bei ihr für die letzten 4 Jahre, für diese tolle Zusammenarbeit auf so schön lockere und menschliche Art bedankt und natürlich flossen ein paar Tränen auf beiden Seiten des Bildschirms. Wir bleiben beruflich auch noch ein wenig verbunden, durch ein paar Uralt-Projekte, bei denen ihr Arbeitgeber noch mit unserer Firma verbunden ist….und privat wollen wir ja eh in Kontakt bleiben.

Soooo und nach all diesen Veränderungen und der vielen Kommunikation war ich gestern Abend so platt, das ich bereits um kurz nach 20 Uhr auf der Couch eingeschlafen bin, bevor ich dann irgendwann ins Bett gekrochen bin.

Gutes Essen

Das ich insgesamt wieder entspannt bin, merke ich auch daran das ich wieder Lust aufs Kochen habe und auch mal wieder eine neue Idee:

Gestern gab es Wirsingkörbchen gefüllt mit geröstetem Blumenkohl und mit etwas Käse überbacken. Wie immer hab ich einfach Gemüse nach Lust und Laune gekauft und dann beim Blick in den Kühlschrank erst entschieden, was ich damit mache:

Den Blumenkohl hab ich in Röschen geteilt und mit ein paar geschnittenen braunen Champignons und Zwiebeln in etwas Olivenöl angebraten und mit einen Schuss Gemüsebrühe geröstet bis er etwas Farbe angenommen hat, also so lange gebraten bis die Flüssigkeit verdampft ist….das spart ne Menge Öl.

Gewürzt mit viel Pfeffer und etwas Kümmel. Extra Salz war durch meine selbst gekochte Gemüsebrühe nicht notwendig. Die großen Wirsingblätter habe ich in etwas Salzwasser blanchiert.

Die ausgekühlten Wirsingblätter habe ich zu kleinen Körbchen geformt und in eine gefettete Auflaufform gegeben…Anschließend den gerösteten Blumenkohl in die kleinen Körbchen gefüllt und mit etwas Käse bei 170 Grad im Backofen gegart bis die Wirsingblätter am Rand knusprig wurden.

Vor ein paar Tagen gab es wieder Blumenkohltaler (oder auch Blumenkohlfrikadellen), die mache ich inzwischen öfter und sind durch den Senf und das Majoran echt super lecker. Aus dem restlichen Gemüse hab ich noch eine schnelle Gemüsesuppe gekocht.

..und es gab ein Kohlrabi-Reis-Linsengemüse (ohne Bild) und weil der Backofen durch die Blumenkohl-Frikadellen sowieso gerade heiß war, hab ich auch wieder meine Haferflocken-Mandelkekse gebacken….die sind super dünn und knusprig geworden und versüßen mir meine Nachmittage – ohne Magen-Darm zu belasten.

Veränderungen

Ich laufe fast jeden Abend meine Walkingrunde, auch wenn es mir manchmal auch dann noch viel zu warm ist…ich gehe sehr zügig und komme immer wieder gut ins Schwitzen. Manchmal entscheide ich mich auch für das Rad…dann kühlt wenigstens der Fahrtwind etwas.

Gestern war es fast 21 Uhr, als ich los ging. Das Gewitter war schnell mit wenig Regen schon vorbei gezogen und es klarte sich, passend zum bevorstehenden Sonnenuntergang, dann schnell wieder auf und bot noch einen schönen Blick auf den Himmel

Und jetzt habe ich nach dem Ende meines Urlaubs, dem Wasserschaden im Keller und dem Aufarbeiten der liegengebliebenen Arbeit im Job, endlich das Gefühl, das ich entspannen kann.

Zumal am Donnerstag auch unsere neue Kollegin im Controlling angefangen hat. Der erste Eindruck ist bei mir ein Guter….die scheint nett und aufgeschlossen zu sein…ich glaube, sie passt gut zu dem Controller und mir. Beruflich kann ich sie noch nicht einschätzen, aber zumindest menschlich scheint es zu passen.

Die neue Kollegin sitzt jetzt vorläufig erst einmal beim Controller im Büro…aber wenn am 1.9. der zusätzliche neue Kollege kommt, wird sich das evtl. noch ändern. Aus irgendeinem Grund möchte der Controller das wir beiden Frauen zusammen in einem Büro sitzen…er möchte lieber mit der männlichen Verstärkung das Büro teilen, weil er hofft, das es dann für ihn ruhiger ist.

Na, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn ich möchte auch eher mit einem ruhigen Kollegen zusammen sitzen…aber dazu muss ich den erst einmal kennenlernen. Es bleibt also weiter spannend und so ganz wohl ist mir sowieso nicht, bald wieder mit Jemandem das Büro teilen zu müssen….Ein Hoch auf das Homeoffice – so wird es für mich zumindest leichter, weil ich ausweichen kann.

Am Donnerstag hatte ich mit meiner liebsten Kollegin aus Brandenburg per Teams einiges zu besprechen….ich weiß ja, das sie Ende August die Firma verlassen wird…aber das bereits nächsten Dienstag ihr quasi letzter Arbeitstag sein wird, war mir irgendwie nicht klar….sie hat ja noch Sommerurlaub. Ooooch menno…das geht mir einfach zu schnell.

Trocken-Dienst im Keller

Die ersten 3 Tage, in dieser Woche, habe ich von Zuhause aus gearbeitet…und das war genau der richtige Plan, um meinen Urlaubsrückstand zügig wieder aufzuholen.

Immerhin wurde ja auch mein neuer Gefrierschrank geliefert…und natürlich gab es erst einmal eine Diskussion, das die Speditionsleute nur ein altes Gerät mitnehmen wollten. Bei denen stand im Auftrag nur 1 Gerät….obwohl ich auf meinem Auftrag 2 Gerät stehen hatte…Für die Mitnahme des 2. hab ich immerhin auch 10 EUR bezahlt.

Sie haben den Auftrag fotografiert und dann auch die alte ausgebaute Spülmaschine meiner Vermieterin tatsächlich mitgenommen. Sooo, das gibt also jetzt noch etwas mehr Platz im Keller. Inzwischen habe ich auch 4 Holzpaletten bestellt, die kommen aber erst noch.

Nun steht der neue Gefrierschrank also erst einmal ungenutzt im Keller. Dafür startet die Aktion: Kellerboden trocken bekommen.

JAAA es sind inzwischen von der Hausverwaltung Trockengeräte aufgestellt worden…ich finde es jedoch merkwürdig an welchen Stellen die stehen..und mein abseits gelegenes Kellerabteil profitiert dann aktuell zumindest noch nicht…genau wie die anderen Kellerräume, die näher dran sind.

Da mein Zimmer-Hygrometer, das ich letztes Wochenende dort aufgestellt hatte, immer noch eine Luftfeuchtigkeit von über 90% anzeigte, bin ich seitdem im aktiven“ „Trockendienst-Modus“:

Zweimal am Tag gehe ich in mein Kellerabteil und lege dort alte Handtücher/Badetücher auf dem Kellerboden aus und nehme die feuchten Tücher mit nach oben in die Wohnung. Dort trockne ich diese auf dem Wäscheständer und nehme sie beim nächsten Wechsel mit zurück in den Keller.

Zusätzlich hab ich 2 dieser manuellen Luftentfeuchter mit Granulat aufgestellt. Die nutze ich im Winter immer aus Vorsicht im fensterlosen Bad. Während ich im Bad mit einem Granulatbeutel über den gesamten Winter komme, sind innerhalb von einer Woche die beiden Beutel fast aufgebraucht.

Beide Maßnahmen bringen aber auch etwas, die Luftfeuchtigkeit befindet sich mittlerweile bei 85-87%. Es geht also nur langsam voran…aber immerhin funktioniert es überhaupt.

Eigentlich könnte ich mich entspannt zurücklegen und bräuchte nichts weiter zu tun…denn ich wohne hier zur Miete und muss mich um das Haus nicht kümmern…aber ich möchte schnell wieder meinen Keller vernünftig nutzen können, deshalb mache ich das freiwillig und aus Eigennutz.

Hoffe immer noch, das die Trockengeräte in den nächsten Wochen auch noch auf unsere Kellerabteile gerichtet werden, denn wenn die Feuchtigkeit nicht dauerhaft unter 70% geht, droht hier Schimmelbildung und das kann Niemand wollen.

Es gibt auch Erfreuliches

Es gibt auch Erfreuliches

Meine Schwester wurde am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen. Die OP ist gut verlaufen und jetzt ist sie noch bis zum Beginn der „Anschluss-Heilbehandlung“ erst einmal weiter krank geschrieben. Diese Anschluss-Heilbehandlung startet widersinnigerweise erst Mitte August. Aber okay, jetzt erholt sie sich erst einmal einen Monat zuhause. Sie hat immer noch Schmerzen im Rücken, es geht ihr aber auf jeden Fall wieder besser.

Meine beiden Brillen konnte ich Abholen und die Bildschirm-Arbeitsplatzbrille ist eine echte Erleichterung bei der Arbeit. KLASSE – das hätte ich schon viel früher machen sollen.

Diese Brille verfügt über einen großen Sehbereich für die kurzen und mittleren Distanzen, also genau die Bereiche, die man als Computer-Arbeiter braucht. So muss ich den Kopf nicht mehr in den Nacken legen, wie bei meiner normalen Gleitsichtbrille, wo ja nur ein schmales Kästchen am unteren Ende der Brille für den Nahsehbereich vorgesehen ist. Durch die Neue Brille kann ich auch mit normaler Kopfhaltung alles klar auf beiden Monitoren erkennen. Und hoffentlich ist damit das Thema „überanstrengte Augen“ auch erledigt.

Und auch die Gleitsicht-Sonnenbrille ist ein echter Gewinn, vor allem beim Autofahren.

Das Wetter ist durchwachsen…aber der Mais steht schon wieder schön hoch und so machen meine Walkingrunden auch wieder mehr Spaß, wenn es zwischen den Feldern hindurch geht.

Mein Sommerurlaub ist zwar vorbei und seit Donnerstag arbeite ich wieder….war die 2 Tage im Büro und dort fast allein…die Meisten sind jetzt in Urlaub und vor allem der Freitag ist ja inzwischen der klassische Homeofficetag. Auf meiner Etage war ich tatsächlich ganz alleine und auch auf den anderen beiden Etagen waren jeweils nur 2 Kollegen…und das noch nicht einmal bis zum Mittag.

So waren wir dann nur zu Viert mittags beim Andronaco zum Pizzaessen….hmmm die Pizza dort ist echte klasse und auch ich habe bereits um 14.30 Uhr Feierabend gemacht….immerhin hab ich in meinem Urlaub auch für den Job einige Dinge erledigt und hole mir so meine Stunden zurück.

Ich mache jetzt seit 2 Monaten das Intervall-Fasten 16:8 und es passt wunderbar in meinen Alltag. Inzwischen hab ich 5,5 kg abgenommen und fühle mich immer noch sehr wohl mit dieser Art zu Essen. Es geht mir nicht um schnelle Gewichtsabnahme, sondern um eine langsame und kontrollierte Form der Ernährung, damit es nicht zum Jojo-Effekt kommt.

Genau das ist das Tolle: Durch das zusätzliche bewusste Einschränken von Industriezucker und Weißmehl hab ich innerhalb dieser 2 Monate keine einzige Heißhunger-Attacke gehabt. Na klar gönne ich mir täglich etwas Schokolade oder auch mal ein Eis. Und wenn ich Hunger darauf habe, gibt es auch mal einen Hotdog oder ähnliches. Mein selbstgebackenes Haferflockenbrot mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen hält lange satt…genau wie meine inzwischen obligatorischen Haferkekse, so das auch Magen und Darm nicht rebellieren.

Für mich funktioniert das Alles prima und ich denke auf diese Art kann ich noch eine ganze Weile gut leben…und noch weiter langsam etwas an Gewicht verlieren. Ich bin ja inzwischen bei meinem Normalgewicht angekommen…aber das eine oder andere Kilo könnte es durchaus weniger sein…denn von meinem Idealgewicht bin ich noch so ca. 4-5kg entfernt.

Ich gehe nicht verbissen damit um und befolge das Thema auch nicht dogmatisch….aber die 16 Stunden ohne Nahrungsaufnahme halte ich locker ein…und was ich dann in den restlichen Stunden esse, das findet sich. Was ich auf jeden Fall viel besser steuern kann, sind die Portionsgrößen, denn ich bin schneller satt und merke sofort im Magen, wenn es doch etwas zu viel war. Mein Körper „spricht“ mit mir und ich höre besser zu.

Endspurt – letzte Urlaubstage

Dienstag bin ich dann mit einem vollen Wagen zum Recyclinghof gefahren und bin dort alles los geworden…SO – erledigt.

Den Rest des Tages und auch am Mittwoch war ich gefühlt „halbtot“ und habe mich auf die Couch verzogen. Rücken schmerzte immer noch und der Muskelkater war extrem unangenehm. Soooo hatte ich mir meine restlichen 3 Urlaubstage nicht vorgestellt…aber manchmal hat man eben keine Wahl.

Dafür ist mein Keller jetzt übersichtlich. Boden und Wände können trocknen (Ich hoffe jedoch das die Hausverwaltung sich noch um Trockengeräte gemüht um den gesamten Keller wieder trocken zu bekommen – aber auch das ist nicht meine Entscheidung).

Meine Vermieterin hab ich noch am Montag über den Wasserschaden im Keller informiert und ich hab auch meinen Kellernachbarn darauf aufmerksam gemacht, das er seinen Vermieter informieren sollte: denn dazu ist man als Mieter verpflichtet.

Da die meisten bei uns im Haus Eigentümer ihrer Wohnungen sind, brauchen die das ja nicht…wir Mieter schon. Erst hat er mich komisch angeschaut, das war ihm gar nicht bewusst und Lust hatte er auch nicht dazu, meinte dann aber, das werde er nun tun…er ist sehr scheuer und zurückhaltender Mensch…und wahrscheinlich geht es ihm da wie mir: der beste Vermieter ist der, den man nicht sieht und hört. Hahaha.

Aber selbst wenn alles über die Eigentümergemeinschaft und damit den Hausverwalter läuft und die Sachen in meinem Kellerabteil über meine private Hausratsversicherung, muss der Eigentümer über einen möglichen Schaden informiert werden….so oder so ähnlich steht es in den meisten Mietverträgen. Dabei kommt es nicht darauf an ob es Einzeleigentum, Sondereigentum oder Gemeinschaftseigentum ist…das kann mir als Mieter auch ziemlich egal sein.

Gestern nun hab ich in einem Elektronikmarkt einen neuen Gefrierschank bestellt. Der Neue wird nur noch halbhoch sein und wird am Dienstag geliefert. Das alte Gerät wird mit abgeholt und für einen Aufpreis von 10 EUR nehmen die noch die alte Spülmaschine meiner Vermieterin mit, die ebenfalls noch im Keller stand. Die Genehmigung zur Entsorgung hatte mir meine Vermieterin bereits beim Einzug gegeben.

Hatte im Internet schon mal nach Einwegpalettern gesucht und auch gefunden. Denn eines ist klar, der Gefrierschrank bekommt ab sofort einen Sockel von mindestens 24 cm…was ungefähr zwei kleinen Holz-Paletten übereinandergestapelt entspricht. Die bestelle ich aber erst, wenn der Keller wirklich trocken ist.

Meine Wohnung ist inzwischen auch wieder sauber, ordentlich und alles wieder an seinem Platz..bis auf die gestapelten Kisten im Arbeitszimmer…aber die bleiben auch noch eine Weile hier stehen. Aller Müll ist getrocknet und entsorgt, bis auf einen Stapel Bücher die noch auf dem Balkon versuchen trocken zu werden.

Das Thema „Kellerüberflutung“ ist damit für mich abgeschlossen und seit Donnerstag ist mein Urlaub auch vorbei und mich holt der Alltag so langsam wieder ein.

Erinnerungsschätze: teils verloren / teils gerettet

Montag am späten Nachmittag hab ich mich dann endlich an den Gefrierschrank getraut. Während der ganzen Aktion, den Keller vom stehenden Wasser zu befreien, hab ich mich nicht daran getraut.

JETZT wurde es Zeit auch das Problem anzugehen…mir war klar, das ich das Meiste davon werde wegwerfen können. Denn selbst wenn ich noch Sonntagabend oder Montagmorgen alles ausgeräumt hätte, wohin hätte ich es denn packen sollen? Meine kleine Gefriereinheit innerhalb des Kühlschrankes in der Küche war doch ebenfalls bereits ziemlich voll.

Also hab ich mir 2 Eimer geschnappt und dann die Tür geöffnet…alles war mehr oder weniger getaut oder angetaut…mit blutendem Herzen hab ich die Gefrierdosen aufgemacht und den Inhalt in die Eimer geschüttet.

So viel selbst gekochtes Essen, soviel Selbstgebackenes…was für eine Verschwendung. Ein paar der noch vollständig gefrorenen Dosen, hab ich noch in der Küche unterbringen können…und die Flugente, die ich im Dezember vom Geflügelhof geholt hatte, hab ich komplett auftauen lassen und die nächsten Tage gab es dann gegrillte Ente mit allerlei Gemüse.

Der Rest aus dem Gefrierschrank landete dann in der grünen Tonne. Das tat mir wirklich weh. Immerhin hat das alles mal viel Geld gekostet und dann steckt da auch noch viel Liebe drin, als ich die Produkte in leckere Gerichte verwandelt habe.

Das bei der Überschwemmung ja auch das Gefriergerät kaputt gegangen ist, war dabei zweitrangig und auch das viele Erinnerungsstücke ruiniert sind, hat mich gar nicht so tief getroffen, wie gedacht.

Überhaupt hatte ich bereits Sonntagabend eine sehr pragmatische Sichtweise auf das kleine Drama…es sind doch bloß Sachen, auch wenn ich meine alten Tagebücher gerne behalten hätte, viele Bilder und auch viele Briefe aus mehreren Jahrzehnten. Wer schreibt heute noch Briefe und ich hatte einige sehr schöne Briefe aus Zeiten, wo man sich seine Liebe noch handschriftlich mitteilte…tolle Briefe und auch schmerzhafte Briefe nachdem man sich getrennt hat. Heute kaum denkbar….wer würde sich das außer mir anschauen wollen.

Ich hab keine Kinder und auch keinen Lebenspartner….und meine Schwester kann mit meinen Erinnerungen kaum etwas anfangen, denn sie war zum größten Teil nicht wirklich ein Teil davon….dafür war sie einfach zu weit entfernt. Während meiner intensivsten und spannendsten Zeit in Hessen (immerhin fast 20 Jahre), lebte sie 550km entfernt.

Und dann fühlte ich mich fast erleichtert, das ich mir jetzt keine Gedanken mehr um diese alten Sachen machen muss, denn jetzt wandert ein großer Teil davon in den Müll. Dann ist das jetzt so….ich kann es eh nicht ändern.

Dann fand ich in einer meiner Erinnerungskisten eine Klarsichthülle mit ca. 200 ausgedruckten einzelnen Seiten, zum größten Teil noch mit Schreibmaschine und Schreibautomat geschrieben und später dann erst mit dem PC. Ein Teil meiner „Tagebücher“, aber eben nicht gebunden – sondern lose. Diese Klarsichthülle hat die Farbe etwas geschützt…alle Seiten waren zwar komplett durchweicht, aber die Schrift war zum großen Teil noch gut lesbar.

Super….die nächsten Tage lagen in meiner Wohnung überall einzelne Seiten auf am Boden ausgebreiteten Handtüchern, Teppichen, auf dem Balkon, auf jeder freien Fläche, zum Trocknen…diesen kleinen Schatz hab ich retten können und freue mich sehr darüber…es sind die Zeiten von 1993 bis 2010. Spätere Tagebücher hab ich dann nicht mehr gedruckt, sondern nur noch auf diversen externen Festplatten gesichert innerhalb der Wohnung – nicht im Keller.

So dreht sich die Welt weiter, ob mit meinen Erinnerungsstücken oder ohne…nur meine Tanzkiste, die „Büchse der Pandora“, ist tatsächlich immer noch unversehrt, das ist immerhin eine Plastikbox mit zugeklebten Deckel…also mein wirklich wichtiger Erinnerungsschatz ist noch da.

Das Wasser, der Feudel und Ich

Nun gut…da stand ich nun barfuß in der dreckigen Brühe, die immer noch mehrere cm hoch in meinem Kellerabteil stand und musste entscheiden, was ich nun als Erstes mache.

Viele Optionen hatte ich ja nicht, also hab ich einfach angefangen einen 15l Eimer und einen Feudel (Wischlappen) aus der Wohnung zu holen und dann war ich die nächsten Stunden damit beschäftigt den Putzeimer mit der dreckigen Brühe zu füllen. Immer mit dem Oberkörper nach vorne gebeugt, leicht in die Kniee gehend, später auch in die tiefe Hocke gehend, Feudel mit Wasser vollsaugen lassen und in den Eimer auswringend….Feudel um Feudel…Eimer um Eimer….Jeden vollen Eimer hab ich dann vor das Haus gebracht und dort in den Gulli ausgeleert.

Irgendwann stand das Wasser nicht mehr cm hoch…und so hab hab ich von hinten nach Vorne alle Sachen vom Boden aufgelesen und nach weiter nach vorne gebracht….und hab vor allem in hinten Teil das Wasser mit dem Feudel aufgenommen….aber selbst als ich nach 3 1/2 Stunden das meiste Wasser aus dem Raum aufgenommen hatte und KEIN Wasser mehr stand, blieb das nur ein paar Minuten so…denn mein Kellerabteil füllte sich immer wieder mit Wasser, das war allerdings jetzt fast klares Wasser…WO kommt das denn her?

JAAAA…das kam aus der Rille zwischen Wand und Betonboden…und damit scheinbar aus einem kleinen Nachbarkeller. Als am späten Nachmittag dann endlich mein Kellernachbar sein Abteil öffnete, war dort nur noch alles nass und schmutzig, aber bei ihm stand wirklich kein Wasser mehr im Keller – na da hat der Nachbar aber Glück gehabt.

Ich habe also weiter das Wasser mit dem Feudel aufgenommen…zwischenzeitlich hab ich alle Gegenstände (vor allem die nassen Teppiche), die ich ohnehin in ein paar Tagen zum Recyclinghof bringen wollte, in die Tiefgarage gebracht und hinter mein Auto gestellt…damit das Wasser ablaufen konnte und alle übereinandergestapelten Plastikboxen hab ich dann in meine Wohnung gebracht…andere Dinge kamen sofort auf den Balkon, um dort zu trocknen.

Wichtig war jetzt nur, den Boden von allem zu befreien…also musste ich auch den (immer noch vollen, aber ausgeschalteten) Gefrierschrank verschieben. Habe dazu die Hilfe eines Nachbarn in Anspruch genommen, der mit viel Humor versuchte, sein eigenes großes und vollgestopftes Kellerabteil auszusortieren…die Familie hat Kinder und da kommt eine Menge Kram zusammen.

Irgendwann war dann wirklich jeder Quadratzentimeter des Kellers vom stehenden Wasser befreit. das waren insgesamt fast 85Liter die ich „rausgefeudelt“ habe.

Aber damit war ja nur der 1. Teil der Arbeit erledigt…noch stand da mein großer Gefrierschrank: immer noch vollgefüllt und ohne Strom. Dann die Kartons mit Büchern: alle komplett aufgeweicht und meine Metallkisten mit allem was mir an Erinnerungen wichtig war…nur das diese eben keine Vollmetall-Kisten waren und sich ebenfalls komplett mit Wasser vollgesogen hatten, die waren so schwer durch das eingedrungene Wasser, das ich sie kaum heben konnte.

Ich hatte bis zum Mittag nur eine Pause gemacht. Der Rücken tat mir weh….und die Sehnen an den Armen fühlten sich vom Auswringen überlastet an. In der Muskulatur an Armen, Brustmuskeln und Beinen begann bereits ein heftiger Muskelkater, der auch heute noch (am 3.Tag) stark schmerzt…und ich war hundemüde.

Jeder der schon mal einen Wasserschaden im Keller oder in der Wohnung hatte, weiß wahrscheinlich wovon ich rede….und ich habe ja echt noch Glück gehabt, des war nur der Keller.

Aber Tag war noch nicht vorbei….noch musste ich mich wenigstens um den Gefrierschrank kümmern…

…und jetzt auch noch: unter Wasser

Tja was soll ich sagen, das Unwetter welches am Sonntagabend durch Quickborn zog, hat dann tatsächlich einen Teil unserer Keller überflutet – und wir hatten dabei sogar noch Glück…denn nicht weit von uns, lief sogar eine Tiefgarage bis fast unter die Decke voll und Menschen mussten gerettet werden.

In unserer Tiefgarage gab es zwar einen großen See und das Wasser floss auch lange nicht ab, aber die Autos waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Ich war seit dem Mittag in Flensburg, hab meine Schwester im Krankenhaus besucht. Auf dem Rückweg am späten Nachmittag hatte ich seit Neumünster auf der A7 ständig mit Starkregen zu tun…es ging also nur sehr langsam vorwärts, weil man einfach vor lauter Wasser nichts mehr sehen konnte…und mit kleinen Unterbrechungen blieb es auch bei den starken Regenfällen und mit dem Wasser auf der Straße.

Erst als in Zuhause ankam, bin noch durch den See der Tiefgarage auf meinen Parkplatz gefahren, hab ich begriffen, das es auch MEIN Kellerabteil getroffen hat…denn mein Kellerabteil gehört zu denen, die im etwas tiefergelegenen Teil der Wohnanlage liegen. Die 3 Häuser, die nebeneinander liegen und einen Häuserblock bilden, haben zwar getrennte Eingänge, aber sind über die Keller miteinander verbunden…und der linke Teil liegt eben tiefer, als die anderen….deshalb gibt es im Kellergang auch immer wieder einige Treppenstufen.

Sooo und mein Keller liegt nun im tiefsten Teil…ich hörte schon beim Aufschließen der Haustür, das im Keller einiges los war. Ich war mit weißen Shorts und Turnschuhen bekleidet und als ich an den ersten Treppenstufen ankam, stand da das Wasser ca. 20cm hoch.

Also Schuhe aus und bin dann barfuß erst einmal durch das Wasser zu meinen Nachbarn gewatet, die teils fassungslos in ihren Kellerabteilen standen. Wir haben uns kurz unterhalten….die hauseigenen Pumpen hatten inzwischen schon versagt und jetzt warteten alle auf die Feuerwehr (die kam aber erst weit nach 23 Uhr).

Also versuchten erst einmal alle Anwesenden ein paar Dinge zu retten, bevor das Wasser sie komplett zerstörte…ich bin nun auch in mein Kellerabteil.

Meine allererste Maßnahme: den Stecker der Verlängerungsschnur für meinen Gefrierschranks aus der Steckdose direkt neben der Tür ziehen. Die Steckverbindung zwischen Verlängerungsschnur und Gefrierschrankstecker schwebte bereits nur noch wenige cm über der Wasserlinie. Eigentlich sollte die sehr lange Schnur auf einem Teil der Plastikboxen, am Regal entlang, liegen. Aber einige der halbleeren/leeren Plastikboxen schwammen durch das Wasser und die Schnur war damit runter abgerutscht.

Der Motor des Gefrierschranks stand aber sowieso bereits unter Wasser, obwohl die beiden Geräte extra erhöht standen….aber das Wasser war eben doch höher. Aber die Gefahr war jetzt erst einmal gebannt.

Dann fing ich an, einige Kisten aus den „Fluten“ zu retten und am Boden liegende Teile in die verschiedenen Regale zu packen (die 3 großen Regale sieht man auf dem Foto nicht)….aber so richtig konnte ich hier ja noch nichts machen.

Hab dann erst einmal mit einem Besen meinen Nachbarn im etwas erhöhten Teil des Kellergangs geholfen, ihren nur leicht gefluteten Keller vom Waser zu befreien…indem wir das Wasser in den richtig überschwemmten Teil runter „fegten“…eine andere Lösung gab es nicht, da die vorhanden Abflüsse kein Wasser mehr aufnahmen.

Inzwischen hatte ein Nachbar tatsächlich eine private Wasserpumpe installiert und so schon mal etwas geholfen, das das Wasser nicht noch weiter anstieg…Die Feuerwehr kam dann erst spät am Abend, um mit leistungsfähigen Pumpen das Wasser abzupumpen. Meine Nachbarn haben mir dann erzählt, das es bis 2 Uhr nachts gedauert hat das meiste Wasser aus dem Keller zu pumpen.

Ich hatte mich nach Ankunft der Feuerwehr zurück gezogen und bin dann auch eingeschlafen…denn der Tag war für mich auch so schon anstrengend genug und helfen konnte ich zu dem Zeitpunkt auch nicht wirklich.

Was ich da aber noch NICHT bewusst wahrgenommen hatte, war das die Seite, auf der auch MEIN Kellerabteil liegt, etwas abschüssiger ist, als der Kellermittelgang ..und sich damit in diesen Kellerabteilen das Wasser weiter sammelte.

Als ich am nächsten Morgen früh um 6.45 Uhr wieder in den Keller ging, stand in meinem Kellerabteil das Wasser immer noch mehrere cm hoch. Ohhh nein ….

SOOO hatte ich mir meine letzten Urlaubstage nicht vorgestellt

Im Wassser – Am Wasser

Gestern bin ich wieder ins Hallenbad gefahren – noch einmal Schwimmen bevor auch Schleswig-Holsteins Ferien beginnen und alle Bäder aus den Nähten platzen werden.

Die Wedeler Badebucht öffnet bereit um 6.30 Uhr in der Woche….sollte ich das nicht einmal ausprobieren morgens schwimmen zu gehen?…wahrscheinlich dann mit weniger Kindern und mehr Rentnern…okay – einen Versuch ist es wert….aber eventuell doch nicht ganz so voll wie nachmittags.

Ganz so früh wollte ich dann doch nicht, immerhin muss ich noch 1/2 Stunde Fahrtzeit einplanen. Ich war also um kurz nach 7 Uhr in Wedel und tatsächlich war das große Schwimmerbecken nur mit wenigen Personen belegt.

Bei den vorderen Bahnen waren ein paar ältere Damen mit Badehauben und viel Mitteilungsbedürfnis die langsam und mit Pausen ein paar Bahnen zogen. Ich bin zu den hinteren Bahnen, wo ein älterer Herr gekonnt und zügig durch das Becken krauelte.

Ich fand somit genügend Platz um für die nächste Stunde in Ruhe meine Bahnen zu ziehen…komplett ohne einmal jemandem ausweichen zu müssen.

Und mit jedem Eintauchen des Kopfes unter Wasser, wurde mein Atem ruhiger und die Armschläge kräftiger. DAS fühlte sich gut an. Für die 40 Bahnen Brustschwimmen (1km) brauchte ich nur eine knappe 1/2 Stunde (für mich ist das schnell), also schwamm ich weiter und hatte das Gefühl ewig so schwimmen zu können, am Ende waren es 1,8 km (72 Bahnen).

Ausdauer und Kraft hätten auch für noch ein paar Bahnen mehr gereicht und mal auf 2km zu kommen war verlockend. immerhin bin ich die noch nie geschwommen…wollte mich aber nicht beim abschließendem Duschen und Anziehen hetzen müssen.

Das hat mir viel Spaß gemacht und anschließend war ich auch nicht kaputt, sondern erfrischt und weil es ein so schöner warmer Morgen war , bin ich anschließend zum Wedeler Elbstrand gefahren. Bin dort an den Strand, mit den Füßen im Wasser noch etwas am Stand entlang gelaufen und hab mich dann mit meinem Kaffee nahe an der Wasserlinie niedergelassen und hab auf das Wasser geschaut.

Es war in der Ferne noch etwas diesig beim Blick in Richtung Hamburg…in Richtung Willkomm-Höft war es dagegen schon aufgeklart…über mir strahlte die Sonne und mit 23 Grad war es angenehm, es ging ganz leichter Wind und die Wellen rauschten leise an den Strand.

Urlaubsgefühl pur