Alles ist gut gegangen

Bei der OP meiner Schwester ist alles gut gegangen. Um die Einblutungen zwischen den Wirbeln zu veröden, wurde das minimal-invasiv durch die Leiste gemacht. Ich bin da immer wieder sprachlos, was in der Medizin heute alles möglich ist.

Durch die Leiste wurde das „Gerät“ bis zu den Brutwirbeln geschoben und dann jede undichte Stelle verödet. Da es ohne Vollnarkose gemacht wurde, hat sie alles mitbekommen und ja – sie hat es teilweise schmerzhaft gemerkt…bekam dann immer noch mehr örtliche Betäubung. Sie meinte das müssen so ca. 15-20 Stellen gewesen sein, die verödet wurden….ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen…klingt auf jeden Fall nach recht viel.

Gestern hatte sie noch absolute Bettruhe und erst in der kommenden Woche wird per MRT nachgeschaut, ob jetzt wirklich alle Stellen dicht sind…sie bleibt also weiterhin im Krankenhaus und bekommt dann auch „Anschluss-Heilbehandlung“.

Wir sind auf jeden Fall erst einmal erleichtert, das die OP gut verlaufen ist und auch, das es ihr schon viel besser geht. Sie ist teilweise schon wieder recht munter und guter Hoffnung das nun bald die Schmerzen und auch die Übelkeit vorbei sein werden. Und ich bin auch so erleichtert, das ich nun endlich anfange meinen Urlaub richtig zu geniessen.

Ich hab meine Schwester bisher 2x im Krankenhaus besucht und morgen werde ich ein weiteres Mal hinfahren….aber ich merke, das mir die Fahrerei schwerer fällt als üblich…..140km pro Strecke / jeweils 1,5 Stunden im Urlaubsverkehr – es sind schon sehr viele, die aktuell an die Küste in den Urlaub fahren – und jetzt hat auch noch Schleswig-Holstein Ferien…ich werde also versuchen die Autobahn zu vermeiden.

Vorher war es nicht nur wegen meiner Schwester, sondern auch wegen meines Jobs nicht so ganz möglich, mich wirklich komplett zu entspannen. Ich habe an mehreren Tagen notfallmäßig ein paar Dinge für den Job erledigt, die keinen weiteren Aufschub erlaubten (wegen fehlerhafter Anweisungen aus der Zentrale, die nun unbedingt kurzfristig behoben werden mussten) – aber auch hier ist alles gut gegangen.

Mir ist bewusst, das gerade ich aufpassen muss, genügend Abstand zwischen Job und Freizeit zu bekommen, aber hier ging es einfach nicht anders und ich kann nicht etwas sehenden Auges gegen die Wand fahren lassen, wenn ich es verhindern kann.

Mein Urlaub geht noch bis einschließlich Mittwoch und ab jetzt bleibt der Firmen-Laptop aus.


Erneute OP – weiter im Sorgenmodus

Meine Schwester ist jetzt seit 12 Tagen im Krankenhaus und bis gestern wussten sich die Ärzte keinen Rat, woher ihre starken Schmerzen im Rücken kommen…dazu kann sie den Kopf nicht mehr nach vornebeugen, ihr ist ständig schlecht, hat arge Verdauungsprobleme, sie muss sich oft übergeben usw. usw. und die Muskulatur im oberen Rücken ist ziemlich verhärtet.

Gestern nun kam sie erneut in die Röhre. Dieses Mal wurde ihr vorher auch ein Kontrastmittel gegeben und sie haben jetzt doch etwas gefunden und zwar hat sie „Einblutungen zwischen den Brustwirbeln“ und heute – also jetzt – wird sie operiert. An mehreren Stellen tritt Blut aus, das sich zwischen die Wirbel setzt (so hab ich es zumindest verstanden) und diese Stellen müssen verschlossen werden, das soll ein Minimal-invasiver Eingriff an der Wirbelsäule sein.

Ich hoffe wirklich das bei der OP alles gut geht und sie anschließend endlich auch ihre starken Schmerzen los wird….Magen und Verdauung werden sich dann hoffentlich bald wieder erholen, wenn sie nicht mehr so viele Medikamente nehmen muss und vor allem, sich wieder besser ernähren kann. Das Essen bekommt ihr gar nicht…zu viel Salz, alles verkocht, undefinierbare Soßen. Damit kann sie zumindest nicht gesund werden.

Simsalabim – die vertauschten Schlüssel

Urlaub ist dann, wenn man krank wird oder sich zumindest krank fühlt.

So ging es mir in den ersten beiden Tagen dieser Woche: ich fühlte mich schlapp und müde und hatte Kopfschmerzen – schiebe das einfach mal auf das sich ständig ändernde Wetter incl. 27 Grad Sonnenschein, Gewitter und Regen, Abkühlung auf 16 Grad und dann ging es von vorne los mit Sonnenschein und Regen, Hitze und Abkühlung.

Während dieser beiden Urlaubstage habe ich quasi nichts gemacht.

Gestern morgen hatte ich einen Termin, um erneut meine Blutwerte (für den Kardiologen) checken zu lassen…die Ergebnisse kamen heute morgen per Mail und zeigten erfreulicherweise das mein LDL-Wert durch die neue Dosierung der Medikamente wieder „auf Spur“ ist. Lt. Arzt sollte der Zielwert bei nicht mehr als 55mg/dl liegen, eher noch niedriger…meiner liegt aktuell bei 57mg/dl. Also fast getroffen.

Nach dem anschließendem Einkauf bin ich dann wieder nach Hause gefahren und hatte kurzzeitig einen ziemlich verstörenden geistigen Ausfall, als ich meine Wohnungstür öffnen wollte.

Ich gebrauche regelmässig 3 Schlüssel (1x für die Wohnungstür, 1x für die Haustür, 1x für die Garageneinfahrt). Die Haustür hab ich (ohne weiter darüber nachzudenken) geöffnet und als ich vor der Wohnungstür stand, hab ich einen der Schlüssel genommen und ins Schloss gesteckt…er passte – drehte sich aber nicht. Nanu?

Ich schaue auf meinen Schlüsselbund und sehe die ZWEI größeren Schlüssel an und denke: doch der größte Schlüssel ist doch richtig…der etwas kleinere ist für „unten“ für die Haustür…also probiere ich und probiere ich immer noch den Größten der Schlüssel…nein es tut sich nichts…Das kann doch nicht sein. Schaue immer wieder diese BEIDEN Schlüssel an und denke: doch ist der Richtige.

Kann es sein, das der Schlüssel verbogen ist? (hatte ich in einer anderen Wohnung schon einmal) Also bin ich schnell mal meinen Reserve-Schlüsselbund aus dem Keller geholt…und wieder den größten der Schlüssel ins Schloss gesteckt: NICHTS…. ja sag mal, das kann doch nicht sein.

Meine netten Nachbarn von nebenan haben mir dann etwas Fettspray gegeben: nichts, hätte ja sein können, das sich das Schloss verkantet hat. Nein – so geht das nicht…ein Schlüsseldienst muss her. Mehr als nur leicht angesäuert bin ich für das Telefonat vor die Haustür gegangen, ich telefoniere nicht im Treppenhaus.

Die drei Schlüsseldienste, die es hier im Ort gibt, hatten 1.) gerade keine Zeit , 2.) die Tel.Nummer war nicht gültig und 3.) der Anrufbeantworter ging dran.

Als ich dann wieder ins Haus wollte, hab ich (wieder mehr unbewusst) den Schlüssel ins Schloss gesteckt und bin ins Treppenhaus gegangen. Dann stutze ich, hab mir den Schlüssel angeschaut und angefangen mich über mich selbst zu ärgern: Es war der GRÖßTE der 3 Schlüssel…also genau der Schlüssel, mit dem ich versucht hatte, die Wohnungstür zu öffnen.

Na klar – der größte Schlüssel ist für die Haustür und der KLEINSTE der 3 Schlüssel für die Wohnungstür…den hatte ich quasi komplett ignoriert.

Tja und was soll ich sagen, mit dem kleinsten dieser 3 Schlüssel ging meine Wohnungstür dann ganz normal auf: Simsalabim.

Ein Glück das ich die Schlüsseldienste nicht erreicht hatte.

Aber ganz ehrlich, mich hat das erschreckt oder ist das normal das man solche „Aussetzer“ hat, wenn man 56 Jahre alt ist? Wer denkt da nicht automatisch an Früh-Demenz oder ähnlichen weniger lustigen Sachen.

Meine Schwester meint, es liegt wahrscheinlich an der psychischen Belastung der letzten Wochen (im Job) und vor allem der letzten Tage (meine Schwester liegt immer noch im Krankenhaus und bis dahin wusste immer noch keiner woher diese Schmerzen bei ihr kommen).

Ich werde mir jetzt doch tatsächlich mal wieder so eine farbige Schlüsselkappe für den Wohnungsschlüssel besorgen, damit ich ihn besser wahrnehme und nicht wieder übersehe….aber das mulmiges Gefühl bleibt wohl noch eine Weile.

Haferflockenbrot – ohne Hefe

Heute hab ich endlich mal wieder ein Brot gebacken…hatte ja bewusst in den letzten 6 Wochen fast gänzlich auf Brot (und Nudeln komplett) verzichtet. Das ist mir erstaunlicherweise gar nicht so schwer gefallen…obwohl ich sehr gerne Brot esse und vor allem auch gerne backe.

Ich bleibe weiterhin bei dem 16:8 Intervallfasten, weil es mir leicht fällt…bleibe weiterhin bei dem vielen Gemüse und wenig Fleisch, weil es mir schmeckt und versuche weiterhin Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis als Beilage zu betrachten und nicht als Hauptbestandteil, weil es meinem Magen + Darm gut tut.

Aktuell habe ich überhaupt keine Probleme in dem Bereich…und das soll möglichst auch so blieben. ABER: Das ist alles locker und ohne Dogma – ohne Verbote – und ich esse worauf ich Lust habe…aber eben in Maßen, nicht in Massen. Meinen Gewichtsverlust von 4kg halte ich jetzt schon seit einigen Wochen und bin hochzufrieden damit.

Nun hab ich heute ein Haferflocken-Quark-Brot gebacken, lustigerweise ist das ohne Hefe und was soll ich sagen: mir schmeckt es prima

Das Grundrezept ist ganz einfach und ich habe es noch etwas abgewandelt.

Grundteig lt.Rezept: 500g Quark mit 2 Eiern cremig rühren und mit etwas Salz, 1 P. Backpulver, 250g zarte Haferflocken, 250g kernige Haferflocken zusammen rühren und bei 200 Grad im Umluftherd für 50 Minuten backen.

Meine Variante: 400g Skyr (stand noch im Kühlschrank) mit 2 Eiern cremig rühren, und mit etwas Salz, 2 P. Backpulver (wegen der zusätzlichen Kerne), 200g zarte Haferflocken, 200g kernige Haferflocken, 70g Sonnenblumenkerne, 30g Kürbiskerne zusammen rühren und bei 200 Grad im Umluftherd für 50 Minuten backen und anschließend noch 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.

Das Brot ist klasse geworden und schmeckt wunderbar. Außen ist es knusprig und innen saftig. Durch die zugegebenen Kerne bietet es auch den Zähnen etwas Widerstand, dazu gab es nur etwas Butter.

Ich hätte nie gedacht das ich mal so gerne mit Haferflocken backe, aber sie bieten mir den Vorteil, ich bleibe lange satt, so das mein Blutzuckerspiegel nicht Jojo spielt, ich mag den Geschmack und mein Magen-Darmtrakt bleibt ruhig. Das ist natürlich keine repräsentative oder allgemeingültige Aussage, sondern nur meine ganz subjektive Erfahrung.

Tagesausflug: Herrenteich

Und da ich gerade wieder Lust auf neue Unternehmungen habe, hab ich mal ein neues Ziel für einen Ausflug anvisiert: Reinfeld (Holstein) mit dem „Herrenteich“…das liegt oberhalb von Bad Oldesloe.

Anders als der Name vermuten lässt, ist der Herrnteich kein Teich – sondern ein See und den kann man zu fuß umrunden. Angegeben war er mit einem Rundweg von 5,8 Km…allerdings war der zugängliche Teil dann doch nur 3,6km lang…und so hab ich den See gleich 2x umrundet.

Erst einmal hat es aber fast 45 Minuten gebraucht um dort hinzukommen….man merkt es sind Ferien, denn ich hatte immer wieder diese moderne Schnecken auf der Straße: Wohnmobile…die ja etwas von der Umgebung sehen wollen und so gaaar keine Eile haben.

Das Haus ist immerhin huckepack mit dabei und da kann man über die Landstraßen auch mal gaaaaaaanz laaangsam fahren – um die Aussicht zu geniessen…dumm nur für alle Anderen, wenn es zu kurvenreich zum Überholen ist…manchmal fehlt mir einfach die Geduld…hier blieb mir nichts anderes übrig, als mich dem Tempo anzupassen….nagut – ist ja Sonntag.

Der See hat es aber wett gemacht – denn es hat mir supergut gefallen. Gestartet bin ich mit einem Kaffee in einem Cafè am Rande des Sees…und noch schien die Sonne und die Wege waren meistens durch die Bäume beschattet und schlängelten sich zwischen Wasserlinie und Wald entlang.

An vielen Stellen konnte man dadurch nicht direkt aufs Wasser schauen…für mich war es aber auch so perfekt ab und an sooo einen tollen Ausblick auf den See zu haben.

Bei der 2. Runde rund um den See wurde das Wetter schlechter…der Himmel zog sich zu, es stürmte auf einmal und ein paar Tropfen gab es auch…doch danach beruhigte sich alles schnell wieder – hab nicht mal meine Jacke aus dem Rucksack genommen und sogar die Sonne kam wieder

Das war ein schöner Ausflug und mit mehr als 7km auch eine angenehme Strecke…also hierhin komme ich bestimmt bald wieder…ist genauso schön wie bei der Klosterinsel Bordesholm zu laufen.

Stimmungsvoller Abendspaziergang

Samstagabend hatte ich auf einmal Lust in die Holmer Sandberge zu fahren….es war schon nach 20 Uhr und das Wetter sah schon wieder bedrohlich nach Regen aus…aber das stört mich ja nicht.

Ich hatte das Bedürfnis in die Weite der Heidelandschaft zu schauen und am Abend ist da so gut wie nichts los. Es hat etwas mehr als 1/2 Stunde gedauert, bis ich mit dem Auto ankam…es standen nur 2 Autos dort…prima.

Wenn man mit dem Laufen startet, vermutet man nicht das sich hinter diesen hohen Kiefern

nach ca. 10-15 Minuten zu laufen, eine wunderschöne kleine Heidelandschaft verbirgt, die gerade kurz vor Sonnenuntergang eine stimmungsvolle Atmosphäre schafft:

Und tatsächlich fängt die Heide hier schon leicht an zu blühen, noch zu wenig um wie ein schöner lila Teppich zu wirken…aber doch ein schöner Farbkleks :

Ich kenne inzwischen genügend der kleinen halb verdeckten Wege, um auch den restlichen Menschen dort aus dem Wege zu gehen…und hab die kühle Abendluft, die Ruhe und Abendstimmung in mich aufsaugen können. Ein paar Tropfen hat es dann tatsächlich auch noch geregnet….

Es waren im Endeffekt nur 3,6km, weniger als meine normale Abend-Walkingrunde, aber es ging auch heute weniger um das körperliche Auspowern, sondern es ging um mentale Entspannung.

Später bin ich zufrieden ins Bett gefallen und habe sehr gut geschlafen.

Gemüse mit Gemüse…

Die gerösteten Kichererbsen gingen ja schnell. Mehr Zeit in der Küche hab ich allerdings mit den verschiedenen Gemüsezubereitungen verbracht.

Zuerst hab ich für die Auberginentaler mit Parmesan, die Tomatensoße aufgesetzt, die Aubergine entwässert, in Scheiben geschnitten und von beiden Seiten mit Olivenöl bestrichten und mit Pfeffer gewürzt und im Ofen gegart. Später dann mit der Tomatensause und geriebenem Parmesan noch einmal überbacken.

Das Rezept ist mittlerweile fester Bestandteil in meiner Küche…so ist die Aubergine echt lecker…obwohl ich sie dieses Mal etwas zu lange im Ofen hatte…die Aubergine ist sehr weich geworden. Ich hab das Foto erst später gemacht, als die Taler schon abgekühlt waren, deshalb sehen sie etwas schrumpelig aus….aber das war ein leckeres Mittagessen:

Dann hab ich für das Ofengemüse alle möglichen Gemüsesorten zusammen gesucht, geschält, geschnippelt und auf dem Backblech verteilt. Das interessante war dieses Mal der Wirsingkohl, den ich kleingeschnitten dazu gegeben habe…der wurde im Ofen schön geröstet…das hab ich in Dänemark mal bei einem Fischgericht gehabt, da gab es als „Topping“ gerösteten Wirsingkohl…der ist wirklich sehr aromatisch und passt prima zu den anderen Gemüsesorten.

Anschließend hab ich die riesige Kohlrabi ebenfalls geschält und in knapp 1cm breite Scheiben geschnitten, blanchiert, getrocknet, gewürzt, paniert und gebraten..

Zusammen mit dem Rest Pilzgemüse und Hähnchen Nuggets vom Vortag war das ein abwechslungsreicher Teller zum Abendessen.

geröstete Kichererbsen als Snack

Gestern war ich den ganzen Tag irgendwie immer beschäftigt…vor allem war ich lange in der Küche und hab gekocht.

Im Internet ist mir durch Zufall ein Rezept aufgefallen, das ich gleich mal ausprobieren wollte: geröstete Kichererbsen als kleiner knackiger Snack für zwischendurch. Aha – und das schmeckt?

Ich esse Kichererbsen wirklich sehr gerne, vor allem als Kichererbsen-Curry…aber geröstet als Snack konnte ich mir das gar nicht vorstellen. Ich bin ein großer Liebhaber von Kartoffelchips und hab bisher nichts gefunden, was das Ersetzen könnte, daher sind Chips im Moment komplett vom Ernährungsplan gestrichen, was mir aber auch gerade überhaupt nicht schwer fällt.

Nun wollte ich es wenigsten einmal ausprobieren…denn seien wir doch einmal ehrlich, WAS genau mögen wir eigentlich so an Kartoffelchips: also bei mir ist es das knacken beim reinbeißen, das ständige reingreifen und es sind die Gewürze…und der Träger ist eben die Kartoffel….und das komplette Ergebnis macht es eben so lecker.

Also hab ich das Rezept auf die Schnelle – es geht wirklich sehr unkompliziert, ausprobiert:

Ein Glas Kichererbsen unter kaltem Wasser abspülen, vorsichtig trocken tupfen und in eine Schüssel geben. 1 Esslöffel Olivenöl, 1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver, etwas Pfeffer, normales Paprikapulver und jedes Gewürz das ihr mögt dazu gehen und 1 Teelöffel Speisestärke: alles gut vermengen und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und knappe 30 Minuten bei 190-200 Grad backen, bis sie RICHTIG knusprig sind:

Nach 2/3 der Backzeit hab ich mal eine probiert…da waren sie noch nicht wirklich knusprig und es schmeckte mir gar nicht, weil die Kichererbse innen noch weich war.

Nach Ende der Backzeit hab ich sie dann, noch warm, probiert und jetzt haben sie mir auch gut geschmeckt….es knuspert schön im Mund…durch die Gewürze haben sie einen sehr intensiven Geschmack und auch später, als sie kalt waren, schmeckten sie mir immer noch.

Es gibt aber einen ganz großen Unterschied zu Kartoffelchips…es fehlt dieses Verlangen immer wieder in die Tüte greifen zu wollen (müssen).

Geröstete Kichererbsen sind ein relativ gesunder Snack oder auch eine lustige Beilage zum Salat, anstelle von Croutons…aber sie machen nicht süchtig, denn es fehlt diese untrügliche industrielle Kombination aus Fett, Geschmacksverstärkern, Salz und Zucker, der uns immer wieder zugreifen lässt. Aber das muss ja nicht verkehrt sein…

das heißt ja nicht, das ich nie wieder Chips essen werde, sondern das ich die Wahl habe…je nach Gemütslage und Tagesform.

Elbstrand am Abend

Ich habe mich jetzt endgültig dazu entschieden, eben nicht in Urlaub zu fahren, jetzt wo meine Schwester wieder im Krankenhaus liegt, sondern wieder vereinzelt Tagesausflüge zu machen.

Für gestern hat es mich dann gegen Abend noch einmal nach Hamburg gezogen…ich wollte bei Övelgönne an den Hamburger Elbstrand. Also bin ich erneut von Quickborn nach Hamburg gefahren.

Das Wetter hatte sich besser gehalten, als angekündigt, es wurde zwar zeitweile bedrohlich dunkel, aber es gab nur ein paar vereinzelte Regentropfen…so konnte ich wunderbar am Elbstrand entlanglaufen.. Hab mich auch eine Weile am Rand des Strandes nieder gelassen und den Wellen zugeschaut, die durch vorbeifahrende Schiffe an den Strand schwappten.

Es war noch ein bisschen zu früh, für eine so ganz magische Abendstimmung, aber trotzdem ausreichend, um mich innerlich zu beruhigen

..und bin später noch knappe 6,5km an der Elbe entlang gelaufen.

Ich wünsche Euch Allen ein schönes Wochenende 🥀

Besser sehen und gut essen

Für den Freitag, meinem 2. Urlaubstag, hatte ich vormittags einen Termin beim Augenoptiker, um dann anschließend mal wieder schön Essen zu gehen. Beide Termine waren in derselben Straße in HH-Schnelsen.

Ich habe mir die Filiale des Optikers extra in der Nähe des Restaurants gesucht…Schnelsen ist für mich schnell erreichbar (klingt irgendwie lustig) und das Restaurant ist inzwischen mein Lieblingsrestaurant. Es ist ein liebevoll restauriertes Reetdach-Haus, mit viel Holz und offen liegenden Balken, bietet viel Platz drinnen und draußen und als Steakhaus haben die auch eine gute Auswahl an Gemüse und Salaten, entweder vegetarisch oder mit nur etwas Fleisch…Also genau so, wie meine Ernährung jetzt aussieht.

Das hier nannte sich „warmer Steaksalat“ und war sehr lecker mit Rosmarinkartoffeln und viel Blattsalat. Toll finde ich hier auch, das die Salatsoße extra in einer Sauciere gebracht wird..so kann ich selber entscheiden, wieviel ich davon auf meinem Salat haben möchte.

Der Termin beim Optiker wurde notwendig…ich kann in letzter Zeit schlechter sehen und die Betriebsärztin hat mir bei der jährlichen Augenuntersuchung nun zu einer „Bildschirm-Arbeitsplatzbrille“ geraten und meinte meine Sehleistung auf dem linken Auge hätte sich doch gravierend verschlechtert.

Nun beim Optiker kam dann heraus, das sich meine Sehleistung zwar nicht wirklich verändert hat, meine Probleme aber durchaus von der Gleitsichtbrille kommen können, weil hier das Sehfeld für den Nahbereich, eben viel zu klein ist und ich ständig den Kopf in den Nacken legen müsste, um die Daten am Bildschirm erkennen zu könne..das tat ich aber nicht und hab daher viel durch den Fern-Sehbereich geschaut…das strengt die Augen erheblich mehr an und führt schnell dazu das die Augen ermüden.

Und meine Probleme mit den Kontaktlinsen beim Arbeiten am Computer konnte die Optikerin enträtseln…die linke Seite ist tatsächlich überreguliert, d.h. sie ist einfach zu stark. Nun habe ich diese Linsenstärke schon seit Jahren unverändert…jetzt soll ich 1/2 Dioptrin weniger nehmen.

Ich habe mir also eine Bildschirm-Arbeitsplatzbrille anpassen lassen (mein Arbeitgeber gibt dazu einen großzügigen Zuschuss, so das ich für die Brille fast nichts zuzahlen muss- das finde ich klasse).

Jetzt, da ich weiß, das meine Gleitsichtbrille so bleiben kann, wie sie ist, brauche ich die nicht zu erneuern und habe mir stattdessen eine Gleitsicht-Sonnenbrille anpassen lassen…denn die habe ich noch nicht und beim Autofahren wäre es sehr praktisch doch auch etwas zu sehen, wenn die Sonne scheint. ähmm…meine ja bloß hihi.

Und ich hab mir schon online neue Kontaktlinsen für das linke Auge bestellt.

SO – somit sollte ich bald wieder beim Arbeiten die Zahlen wieder vernünftig auseinander halten können, ohne meine Augen dabei zu überanstrengen. Das kann ich mir in meinem Beruf nicht leisten, falsche Zahlen zu buchen oder gar falsche Beträge zu überweisen.