unentspannte Woche

Die Woche hat an meinen Nerven gezerrt…ich kam gut voran mit meinen Abschlüssen…solange bis sich mal wieder unser wichtigster Report verabschiedete….Ich wäre voll im Zeitplan geblieben, aber seit Donnerstag funktioniert das Programm für den Report nicht mehr…und die IT hat bisher keine Lösung.

Ich habe also bereits weitere 5 Abschlüsse die eigentlich fertig sind…die ich aber nicht reporten kann….das ist nervig und hat mich schon so einige Stunden gekostet, in denen ich nur hilflos vor den Bildschirmen saß und den ITlern bei der Arbeit zusehen konnte.

Währenddessen kann ich ja nichts anders arbeiten…das war nicht gut für meinen Zeitplan, der ja auch in dieser Woche straff durch getaktet war…natürlich haut das Tagesgeschäft mit eiligen Dingen immer wieder dazwischen und so war mein restlicher Zeit-Puffer durch die Steuertermine und Zahlläufe bereits am Mittwoch aufgebraucht.

War ja klar, sobald ich wieder Vorort im Büro arbeite, funktioniert das nicht gleich nicht mehr so gut mit der Zeiteinteilung…aber es wäre ja auch unhöflich gar keine Unterhaltung mehr mit den Kollegen zu führen.

Der IT-Kollege aus der Zentrale hatte sich am Freitag auch irgendwie nicht richtig auf mein System aufgeschaltet…auch da funktionierte einiges nicht…und auch er wurde ungeduldig…bis ich den Vorschlag machte, es auf Montagmorgen zu verlegen….wenn er wieder im Büro am „richtigen“ PC sitzt und sich vernünftig aufschalten kann….dann schiebe ich die Reports für diese nicht ganz so wichtigen Firmen, zugunsten meiner noch nicht fertiggestellten 2 Abschlüsse, die ich am Freitag abgeben sollte…die sind wichtiger…und weil hier noch der 2.Controller nachgeschaltet ist, brauche ich für diese Firmen den Report nicht. Erleichtert hat er zugestimmt.

Die Firmen hab ich dann aber trotzdem nicht mehr komplett fertig bekommen…aber die Kollegin (2.Controller) ist selber noch mit ihren anderen Abschlüssen beschäftigt, so kann ich ihr die Daten ebenfalls Montagmorgen schicken.

Ich hab also solange im Büro verbracht, bis ich fast alles fertig hatte…bei der 2. fehlt noch die Verprobung und die Endkontrolle. Dann ging es bei mir aber nicht mehr…

…ich war ja nicht alleine Büro, der Controller war auch da und auch er war gestresst, weil er seinen Jahresabschluss fertig machen wollte, er mit der Verarbeitung der Daten aber nicht voran kam und er in der kommenden Woche in den Urlaub geht. Er murmelte also die ganze Zeit vor sich hin: ja … ne …ach …hmmm…so….aha….wie denn…soooooo…na dann….

Wir hatten für diesen Tag vereinbart uns nicht zu unterhalten, damit wir konzentriert arbeiten konnten, aber sein ständiges Gemurmel ging mir auf den Senkel und das trotz Kopfhörer. Auch ein dezenter Hinweis brachte nichts….er merkt sein Gemurmel ja nicht einmal.

Ich hab dann beschlossen nach Hause zu gehen, da war es aber auch schon nach 17 Uhr und war damit knappe 10 Stunden im Büro anwesend (teilweise ja wartend wegen der IT-Probleme) …den Rest mache ich dann noch am Wochenende…ca. 1,5 Stunden brauche ich dafür.

Ab kommender Woche sind meine beiden Kollegen in Urlaub, d.h. ich muss alle Tage ins Büro fahren und mich um die Post usw. kümmern…und gleichzeitig noch die restlichen Abschlüsse fertig bekommen und dann hoffen das ich für alle die Reports erstellen kann….dann ist der Spuk mit den Halbjahres-Abschlüssen erst einmal wieder vorbei.

Meine Taktik für diese schnellen Abschlüsse war schon gut….und hat mich auch insgesamt gut durch die Zeit gebracht…aber ich habe auch gemerkt, an welchen Stellen ich noch mehr vorbereiten und wie ich es mir noch einfacher machen kann…ich hatte mich in der Vorbereitung zu sehr auf die eiligen Abschlüsse in der 1. Woche konzentriert…und dadurch für die Nachfolgenden dann zu viel Zeit gebraucht….Zum Glück brauche ich die 23 Abschlüsse nur 2x im Jahr zu erstellen….für die Quartalsabschlüsse sind es aktuell nur 7 um die ich mich Anfang Oktober kümmern muss.

Bis dahin habe ich Zeit alles Liegengebliebene aufzuarbeiten und vorzubereiten. Alles wird gut.

Was bleibt..

…in meinem Leben zurück, nach Corona?

Dabei ist Corona gar nicht vorbei, sondern hat, auf niedrigem Niveau, als Teil unseres Alltags einen Platz gefunden…aber anders als ich es erwartet hätte…es ist aus den aktuellen Nachrichten raus…während ich mir vorgestellt habe, das es nach der Tagesschau und dem Wetter auch immer eine aktuelle Übersicht über die Infektionslage geben würde….und ich muss sagen, zum Glück ist es nicht so gekommen.

Wie sieht es eigentlich aus:

Coronavirus: Aktuell Infizierte in Deutschland

Aktuell Infizierte: 4.386; Bestätigte Infektionen: 38.438.934; Tote: 175.027; Genesene Patienten: 38.259.521
Zuletzt aktualisiert: 08.07.202301:06 Uhr

https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.html

Im April 2023 fielen auch die letzten Corona-Schutzmaßnahmen und so tragen wir auch beim Arzt keine Masken mehr ….und alles fühlt sich wieder an wie früher…also fast. Es ist schon erstaunlich wie schnell wir wieder zur früheren Normalität im Alltag zurück finden…und doch hat es sich verändert.

Mein persönliches Resümee, also rein subjektiv: Während der Pandemie hab ich es genossen das es überall in den Geschäften relativ leer war, die Menschen auf Abstand bedacht waren….das es am Himmel viel ruhiger war und in den Parks auch. Ich musste mich nicht schlecht fühlen, weil ich mich nicht mit Menschen treffen wollte. Ich durfte (sollte) zuhause bleiben. Die meisten Einschränkungen waren für mich nicht schlimm und leicht einzuhalten.

Mir hat Corona neue Freiheiten gebracht und die sind geblieben – vor allem die neue Normalität von zu Hause aus arbeiten zu können und ein kleines Dreier-Büro als inakzeptabel eng benennen zu dürfen…und in ca. 2 Monaten werden wir auf 2 Büros aufgeteilt….grundsätzlich ist alles geklärt…auch wenn noch nicht alle Einzelheiten feststehen.

Es gibt neben dem, was ich durch/seit Corona „dazu bekommen“ habe, aber auch einiges was „weg gefallen“ ist….ich gehe seltener in Restaurants und noch seltener in Cafès…ich könnte ja gehen – aber es reizt mich nicht mehr so, wie vor der Pandemie…da war es für mich ein Genuss in einem gemütlichen Cafè zu sitzen und dem Treiben der Menschen zuzuschauen, während ich einen Kaffee trinke.

Ich fahre für meine Ausflüge seltener mit dem Auto irgendwo hin…ich hab die Neugierde auf neue Orte etwas verloren. Das liegt vielleicht aber daran, das ich schon viele Orte in meiner Umgebung besucht habe und jetzt nutze ich die mir inzwischen vertrauten Ecken und finde es toll.

Ja für die meisten waren die Corona-Einschränkungen und die langfristigen Auswirkungen auf das normale Leben gravierend…ganz zu Schweigen von denen,die daran gestorben sind. Aber mein persönliches Fazit fällt da anders aus…aber noch einmal brauche ich so eine Pandemie trotzdem auch nicht.

…und dann kam Poly

…und dann kam Poly

…das Sturmtief, das Anfang der Woche über uns hinweg fegte.

Ich war froh, das ich in dieser Woche das Haus eigentlich hätte nicht verlassen müssen…denn schon vor dem eigentlichen Sturm, brachte der Wind schon seit Tagen beständig einige der immer noch stehenden Bäume vor meinem Balkon in Schieflage….na da braucht es wohl schon bald keine Axt oder Kettensäge mehr.

Zusätzlich besorgt von den Ankündigungen in den Nachrichten, den offiziellen Warnmeldungen und dem vorhandenen Wind, hab ich vorsorglich alle Balkonkästen abgehängt und in geschützte Ecken gestellt…alle leichten und losen Gegenstände und den Sonnenschirm mit in die Wohnung genommen.

Nach den Bildern im Fernsehen war es wohl an vielen Stellen dann auch echt heftig….bei uns nicht. Es blieb bei dem, was immer passiert: abgerissene Äste überall…aber keine sonstigen Schäden…zumindest nichts was ich so mitbekommen habe…da hab ich hier schon Schlimmeres erlebt.

Niedersachsen hat wohl das Meiste abbekommen…wir hier hatten Glück.

Vor dem Sturm hatte es ja schon viel geregnet und meine Walkingrunden fanden bei angenehmen Temperaturen statt…und auch in besonderer Atmosphäre ..teilweise mit heftigem Bodennebel …aber sehr oft mit schönen Wolken am Himmel.

Nach dem Sturm normalisierte sich alles recht schnell wieder und zeigte am nächsten Abend einen schönen Himmel

Auf ins Kino

Ich schaue in den letzten Jahren nur selten Filme, vor allem „große“ Filme bringen mir kein Erlebnisgenuss mehr…oft viel zu schnell, zu laut, zu wenig Inhalt mit zu viel Getöse.

Aber es gibt Ausnahmen, weil sie als Prequel oder Sequel einfach meine Erinnerungen an schöne Erlebnis-Filme aufleben lassen.

So hat mich die Kritik an den neuesten Indiana-Jones Film auch erst einmal abgeschreckt…neee das klingt jetzt nicht nach einem Film für mich…meine Schwester dagegen war begeistert…also gut….jetzt ist es Zeit, das ich mir eine eigene Meinung dazu bilde.

Auf geht`s ins Kino. Ein für mich nicht ganz leichtes Unterfangen…denn dort sind viele Menschen und die futtern auch noch alle ständig Popcorn und Nachos oder sonst etwas…also mindestens 2 Dinge, die ich nicht so gut ertrage. Ein Kinobesuch muss daher gut geplant sein.

Ich hatte mich für eines der großen Kinos in Hamburg entschieden, mitten in der Woche um 20.30 Uhr. Das Ticket hatte ich letztes Wochenende online gebucht und bei der Platzbelegung sah es noch sehr leer aus… Ich hab mir einen Platz ganz weit oben und ganz weit weg vom Eingang ausgesucht.

Durch die intensive Arbeitswoche, komplett im Homeoffice, ohne Ablenkung, hab ich mich sogar auf das Kino gefreut…hab mich adrett zurecht gemacht und bin nach Ottensen ins UCI gefahren. Ich wollte mich sogar hinreißen lassen, selber eine kleine Tüte Popcorn zu kaufen…aber bei den Größen die da angeboten wurden, hab ich das lieber gelassen. Die kleinste Tüte war für mich immer noch riesig und sollte zusammen mit einem Getränk 10,90 EUR kosten. Ich hatte nach der kleinst-möglichen Größe gefragt, aber angeblich gibt es die nicht kleiner. Was ist aus den kleinen Kindertüten geworden? Die Antwort war nur ein Achselzucken. Nein danke – dann verzichte ich. Ich wollte kein Abendessen + Liter Cola, sondern einen kleinen Snack.

Im Kino insgesamt war wenig los…ich hatte mir also mit Mittwoch den richtigen Tag ausgesucht. Donnerstags starten ja immer die neuen Filme, da gehen tendenziell eher weniger am Mittwoch.

Der Saal blieb am Ende auch mit ca. 30 Personen überschaubar…und jede 2er Paarung kam mit riesigen Popcorn-Eimern und Nacho-Boxen…wenn man mal bedenkt das süßes Popcorn pro 100g ca. 450 Kalorien hat, sind solche Eimer echt krass. Außer einem Paar, in meiner Nähe sitzend, das weder Getränke noch Snacks dabei hatte…die dann aber eine riesige Tupper-Box auspackten und ebenfalls lauthals in ihre mitgebrachten knusprigen Snacks bissen….grrrrrrr – hoffentlich fängt der Film bald an, da ist die Lautstärke dann wenigsten für etwas gut.

Also der Film war okay – aber die Story dünn und der Rest wie eben moderne Kinofilme sind: laut und schnell und irgendwie überladen. Ich hab mich auch leider nicht an die alten „Indy“-Zeiten erinnert gefühlt….obwohl ich ein paar Mal lauthals lachen musste.

Am Besten waren für mich tatsächlich die Szenen, in denen es um das Altern des Helden geht…was dann aber im Laufe des Films auf einmal nicht mehr sichtbar ist, denn der 80jähre rennt und rennt, springt und hüpft….jaaa man kann nicht Beides haben…seinen Helden altersgemäß zeigen und dann doch ständige Verfolgungsjagden haben.

Für mich weiß der Film nicht, was er sein will…er will Vieles und wirkt dadurch gar nicht. Mich hat der Film nicht überzeugt…aber das Ende war dann versöhnlich und rührend. (Aber das ist ja nur meine Meinung).

Für mich braucht ein Film nur eine gut gemachte Story…eine der ich gerne folgen möchte…die mich fesselt…sie kann auch gerne ruhig daher kommen…muss nicht laut und actiongeladen sein.

Beim Verlassen des Kinosaal sah ich dann all die zurück gelassenen Boxen und Eimer…oft noch halbvoll…war es früher nicht üblich, das man seinen Kram selber mit zum Ausgang nimmt, um es dort zu entsorgen….andererseits freue ich mich, das es selbst für die jungen Leute doch auch zu viel Popcorn war. Was für eine Geldmacherei und Verschwendung dazu.

Um die Ecke denken

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs 😉)

Die Woche war, wie erwartet, herausfordernd….also anstrengend. 6 der 7 Abschlüsse hab ich tatsächlich rechtzeitig bis heute Mittag fertig bekommen…mit dem Nachzügler bin ich auch fast fertig…dafür hab ich ja die Verlängerung bis Montagmorgen erhalten. Das schaffe ich.

Bei ein paar Gesellschaften stand ich, durch die vielen veränderten Abrechnungsmodalitäten, vor echten Schwierigkeiten die Umsätze zu Berechnen, bzw. darzustellen und auch noch soo abzustimmen, das alle Checks passen)…denn unsere Excel-Listen sind nicht adäquat mit den Änderungen mit gewachsen und die Formeln werden dadurch immer verschachtelter und länger und es gibt nur wenig Platz für die vielen variablen Berechnungen.

Vorbei sind die Zeiten, wo man mit festen Formeln durch ein gesamtes Jahr rechnen konnte…jetzt ändern sich Monat für Monat einige Bezugspunkte, manche sind %ual vom Erlös, manche berechnen sich mit einem festen Satz je Netto-Produktionswert und lustig sind die, bei denen es eine Kombination gibt…dazu kommt dann ein Teil der Erlöse aus der Direktvermarktung und ein Teil aus der Marktprämie…die jedoch oft erst verspätet bei uns eintrifft. Bei beiden werden Handlungskosten in unterschiedlichen Höhen berechnet und abgezogen und am Ende soll alles ein großes und nachvollziehbar abgestimmtes Ergebnis geben und zwar bis auf die 2.Nachkommastelle. Da unsere Liste aber nur die gegengerechneten Werte (netting) enthält, die Berechnung aber getrennt nach Bruttoerlös und Handlungskosten unterschiedliche Variablen enthält, ist und bleibt es ein ständiges Um-die-Ecke-Denken, wenn zu diesem Zeitpunkt weder Netto-Produktionswert noch die Monatsmarktwerte bekannt sind. Und ich wünschte, ich könnte noch viele Zeilen in die Excelliste einbauen…stattdessen quetsche ich die unterschiedlichen Berechnungsformeln in wenige Zeilen und verschachtelte mich immer weiter…bis ich merke wie ich drohe, mich dabei zu verlaufen….okay, also noch einmal von Vorne. Ich mag es eben gern übersichtlich.

Eine Kollegin hatte mir in einer unserer gemeinsamen Listen eine interessante Abstimmungshilfe eingebaut, ja super – das hilft mir für einen Teil der Berechnungen richtig gut und die hab ich gleich mal für andere Gesellschaften übernommen. Mit so einer ungeplanten Hilfestellung hatte ich nicht gerechnet. Die Kollegin hatte sich also auch schon Gedanken gemacht, wie man das berechnen und darstellen könnte und zusammen mit meiner Variante haben wir also Check und Gegen-Check…denn ich komme mit meiner Methode auf die gleichen Zahlen. Das ist schon mal ein Wort…wir sind uns einig.

Und auch die in den letzten Tagen eingetrudelten Kosten-Nachberechnungen für das letzte Jahr, ließen mich gehörig ins Schwitzen kommen…die index-basierten Nachberechnungen für Servicekosten brachten große Abweichungen zu den gebildeten Rückstellungen des Vorjahres…denn die Regeln, nach denen wir unsere Rückstellungen Ende 2022 berechnen mussten, deckten das gar nicht ab. Durch unsere schnelleren Abschlüsse im Januar standen uns noch keine aktualisierten Preis-Indizes für das abgelaufene Jahre zur Verfügung.

Dieses ständige um-die-Ecke-denken, mag ich eigentlich nicht – schon gar nicht unter Zeitdruck…trotzdem war es spannend zu sehen, wie sich am Ende des Tages, aus dem ganzen Wust, alles ganz harmonisch zusammenfügen und erklären lässt. Ärgerlich bleibt es allemal – aber immerhin kann ich der Logik der Rechnungen und Verträge folgen.

Für die ersten beiden Abschlüsse hab ich auch schon vom 2.Controller das okay bekommen: Ohne Beanstandungen genehmigt.

Ich finde das war ein guter Moment um Feierabend zu machen…ist seit 15 Uhr eh keiner mehr aus der Abteilung da, nur ich saß noch in meinem Homeoffice…Okay dann also Feierabend und Wochenende mit einem guten Gefühl.

Neuigkeiten vom Arzt und der Kollegin

Donnerstag, vor der Fahrt ins Büro, war ich erst einmal zur Blutentnahme beim Hausarzt…die 3 Monate sind rum, und nun geht es darum ob die Tabletten vom Kardiologen ihre Wirkung so gut tun, wie gehofft… vor allem das „schlechte“ Cholesterin (bei mir ja bisher gar nicht erhöht), sollte durch das Statin massig gesenkt und das Voranschreiten der Arterien-Verkalkung aufgehalten werden.

 Bei gesunden Menschen liegt der LDL-Cholesterin-Wert meist zwischen 100 und 129 mg pro 10 Liter Blut (mg/dL). Um die Bildung von Plaque in den Arterien zu verhindern, sollte der Wert für Menschen mit erhöhtem Risiko zwischen 50 und 70 mg/dL liegen

https://ada.com/de/biomarkers/ldl-cholesterol/

Nun – das hat wohl für den Moment geklappt: Mein LDL liegt im Moment bei 59 mg/dl. Na, das kann sich doch sehen lassen….die Ergebnisse kamen schon am Freitag per E-Mail.

Nach einem unruhigen Tag im Büro (wir hatten wieder so einige Bewerber und Besucher und Meetings im Nebenraum) bin ich dann später nach Winterhude gefahren….dort war ich mit meiner ehemaligen Kollegin Kim verabredet.

Wir haben in einem kleinen Steakhouse zu Abend gegessen und waren noch anschließend im Stadtpark spazieren. Es war schon wieder sehr warm und leicht schwül…aber es war trotzdem ein schöner Abend…Wir haben uns ein paar Monate nicht gesehen und es gab auf ihrer Seite viel Neues zu berichten.

Das Wichtigste: Sie arbeitet jetzt für ein anderes Unternehmen in Hamburg und ist jetzt nach den letzten beiden Versuchen schnell Karriere zu machen, endlich auch zufrieden mit ihrem Job….sie macht jetzt zwar die Arbeit, die sie auch bei uns gemacht hat…will aber gar nicht mehr Projekt-Manager werden…sie ist jetzt, tatsächlich mit Ende 20, Erwachsen geworden….die „Flausen“ sind nun der Realität des Arbeitsmarktes gewichen, nun hat sie andere Pläne… langfristige und fundierte Pläne für sich und ihren Freund und für ihr weiteres gemeinsames Leben…Sie werden wohl bald nach Asien gehen, sobald ihr Freund seine Doktor-Arbeit hier fertig hat.

Das klingt alles viel sachlicher und realistischer…und ich wünsche den Beiden viel Erfolg, bei all den Plänen…und freue mich, das die Beiden jetzt wieder an einem Strang ziehen…und sie ihre Depression auch überwunden hat. Es waren zwei anstrengende Jahre und sie ist auch weiterhin in Therapie…das tut ihr gut.

Wir werden weiterhin lose in Kontakt bleiben und spätestens zum Weihnachtsmarkt werden wir uns wieder treffen …hahaha…spätestens

Ganz schön verpeilt!?

Für den Dienstag stand Homeoffice im Kalender und ab mittags wollte ich dann ins Büro fahren…der betriebsärztliche Dienst sollte dann da sein, für eine Überprüfung unser Augen und unserer Arbeitsplatz-Haltung. Natürlich war die Teilnahme freiwillig…aber ich wollte.

Seit ca. 2 Monaten merke ich nämlich, das meine Kombination aus Multifokal-Kontaktlinsen + zusätzlicher leichter Lesebrille spätestens ab mittags nicht mehr funktioniert….die Augen fühlen sich dann irgendwann überanstrengt an und die Zahlen und Buchstaben fangen an zu verschwimmen.

Nanu…was ist denn da los? Seit ein paar Tagen schon greife ich deshalb zur guten alten Gleitsichtbrille ….okay – dann also ohne Kontaktlinsen. Und siehe da, damit kann ich den ganzen Tag ohne Probleme am Computer arbeiten…ja was ist denn dann mit meinen Kontaktlinsen los.

Dienstagmorgen suche ich also, für den Betriebsarzt, meinen Brillenpass heraus. Bei Brille und Kontaktlinsen habe ich schon seit Jahren die gleichen Dioptrien.

Aber der Blick auf meinen Brillenpass lies mich stutzen. AHA….ja die Dioptrien stimmen zwischen Brille und Kontaktlinsen überein (also bis auf 1/2 Dioptrien das man regulär bei Kontaktlinsen abzieht…weil diese ja „näher“ am Auge sitzen)…und ich wechsele jeden Monat die Kontaktlinsen und mache mir auch keine Gedanken darüber….trage ich doch schon seit 30 Jahren Kontaktlinsen und ich kenne doch meine Dioptrien-Zahlen. Weiß also, das Links mein schwächeres Auge ist.

Aber aus irgendeinem Grund bin ich scheinbar seit 2 Monaten der Meinung, das meine Sehschwäche anders herum ist. Nun der Brillenpass zeigt es jedoch eindeutig…zumal auch meine „alten“ Brillenpässe die ich noch zurück bis in die 1990er Jahre habe, alle dasselbe Verhältnis anzeigen.

Im Klartext: ich habe bei den Kontaktlinsen die Seiten vertauscht…da die Stärke zwischen links und rechts einen Unterschied von 1 Dioptrien ausmacht, hat mein schwächeres Auge die schwächere Linse, und mein stärkeres Auge die stärke Linse bekommen. Also ein Auge war unterversorgt, das andere überreguliert.

Im Laufe des Tages war es für meine Augen also extrem anstrengend, diesen Mangel auszugleichen und deshalb konnte ich dann, irgendwann am Tag, auf beiden Augen nichts mehr richtig erkennen.

Wie blöd ist das denn? Na zum Glück ist das jetzt geklärt und ich hab ab sofort auf den Packungen der Kontaktlinsen eine Markierung für „links“ und „rechts“.

Der Sehtest (mit Brille) brachte dann auch 80% Sehleistung…der Arzt war damit zufrieden und ich bin es auch…brauche also keine neue Brille und auch keine neuen Kontaktlinsen…nur ein besseres Gedächtnis wäre nicht schlecht.

kleine Radtour in der Schwüle

Was bin ich froh, das in dieser Woche das Wetter wieder etwas kühler ist…letzten Sonntag hatte ich mich vormittags für eine kleine Radtour entschieden…es war schon sehr warm und es wurde immer schwüler…also hab ich gut in die Pedale getreten (ich fahre mein Rad mit eigener Muskelkraft – ohne Motorunterstützung), weil der Fahrtwind so angenehm kühlte.

Leider hab ich dabei die Hitze etwas unterschätzt und war einfach zu schnell unterwegs. In einem Waldstück hab ich Pause machen müssen…mir wurde etwas schwummerig…ich hab bestimmt eine gute halbe Stunde im Schatten gesessen, hab Kaffee und Wasser getrunken und dabei einfach nur in dieses schöne Grün des Waldes geschaut…auf dem Rückweg hab ich dann die Geschwindigkeit reduziert und versucht mich mehr im Schatten zu halten.

Es waren nur knappe 24km, aber für den Rest des Tages war ich, auch nach einer erfrischenden Dusche, ziemlich hinüber.

Auch der Montag war bis mittags immer noch so unangenehm schwül… dann endlich kam der Regen und nachdem sich dieser samt Gewitter und einem starken Wind, wieder verzogen hatte:

war es ein schöner Abend …und ich konnte meine Walkingrunde am Abend wieder genießen:

Von Besuchen und Freundschaften

Von Besuchen und Freundschaften

Schon vor dem Umzug von Hessen nach Schleswig-Holstein, war meine Wohnung kein Ort, an dem sich viele Menschen die Klinke in die Hand gaben…ich hab zwar vereinzelt eingeladen, aber nicht so, wie zu meiner aktiven Tanz-Zeit, mit der dazugehörenden Clique.

Mein damaliger Freund mochte keinen Besuch und so schliefen meine Gastgeber-Qualitäten dann sehr schnell ein, als wir zusammen kamen.

Ich hab davor immer gerne Freunde bewirtet und das mit der Clique passte einfach: weil man innerhalb der Gruppe so sein durfte, wie man einfach war…denn uns verband das gemeinsame Hobby Tanzen/ bzw. der Turniersport Standardtanzen.

Als ich meinen damaligen Freund kennenlernte, war die Gruppe aber schon dabei sich aufzulösen…aus den vielen Singles unterschiedlichen Alters mit dem gleichen Hobby, wurden immer mehr Paare (aber nicht innerhalb der Gruppe), mit veränderten Lebens-Schwerpunkten. Das Tanzen verlor bei den Hobbytänzern an Bedeutung und wir Turniertänzer haben zwar weiter trainiert, aber unsere Partner forderten auch ihr Recht auf unsere Zeit und so gab es keine Tanzpartys mehr….es gab nur noch Training, Turniere und ansonsten: Partnerzeit….weil unsere Partner eben selber nicht tanzten. Und Turniere gab es dann auch keine mehr, als die Freundin meines Tanzpartners schwanger wurde…dann wurde auch das Training immer weniger, er kam oft viel zu spät oder sagte kurzfristig ab….Turniere waren sowieso kein Thema mehr, weil die ja immer an Wochenenden waren. Ich sollte Verständnis haben.

Bis ich beschloss diesem, für mich unhaltbaren, Zustand, des ständigen Wartens und vertröstet Werdens, ein Ende zu setzen.

Nach einem letzten klärenden Gespräch um herauszufinden, wie er sich das vorstellt, wenn das Kind dann erst einmal geboren ist (jaaaaa ich solle Abwarten und Verständnis haben ….ahha, wie lange?), hab ich ihm die Tanzpartnerschaft gekündigt…und er mir im gleichen Atemzug die Freundschaft. Na danke auch.

Hab dann aber später mit einem neuen Tanzpartner weitergemacht und wird waren erfolgreich, waren zielstrebig und haben toll miteinander harmoniert….und es hat sich eine bis heute andauernde herzliche Freundschaft entwickelt, obwohl auch wir schon seit Jahren nicht mehr miteinander tanzen – wegen meines Problemfuß).

Mit der Trennung und dem Umzug nach Schleswig-Holstein gab es kaum Besuche bei mir zuhause, kannte ja Niemanden in der Umgebung, dann kam Corona und man sollte nicht, und ab da wollte ich auch nicht mehr.

Mit anderen Worten: es gibt nur wenige Menschen, die es in meine kleine „Burg“ und damit auch in mein Leben schaffen. Wenn ich mich in der kommenden Woche mit der ehemaligen Kollegin Kim treffe, dann nicht bei mir zuhause…wir treffen uns in Hamburg….das ist für sie näher und für mich einfacher so.

Aber auf die Rentner aus Hessen, die gestern bei mir waren, hab ich mich sehr gefreut. Die Beiden sind klasse…und ich war natürlich gespannt, wie ihnen meine Wohnung gefällt. Sie kannten ja auch meine Wohnung in Pinneberg, die mit dem Hausdrachen.

Sie finden toll, was ich aus der Wohnung gemacht habe, Aufteilung der Zimmer, Möbel und Dekoration…und vor allem Wohnzimmer und Balkon gefallen ihnen…und auch die gesamte gepflegte Wohnanlage finden sie klasse. Aussage: hier „darf“ ich wohnen bleiben. Hihi – super.

Und heute Morgen sitze ich schon wieder draußen auf dem Balkon und freue mich über den Besuch gestern, das unkomplizierte Verhältnis zu den Beiden und darüber das ich genau so leben möchte, wie ich es gerade lebe….in meiner kleinen Wohlfühl-Oase, meinem Rückzugsort.

Besuch

Ich hatte heute Besuch von Freunden. Die Rentner aus Hessen waren auf dem Rückweg vom Urlaub an der Nordseeküste und haben eine Übernachtung hier in der Nähe anvisiert, um mich zu besuchen.

Es sind schon 2 Jahre her, das wir uns gesehen haben…aber wir telefonieren ja sehr regelmässig miteinander….und was soll ich sagen, es ist als ob wir uns gerade erst letzte Woche gesehen hätten…es hat richtig Spaß gemacht.

Da ich ja nicht so oft Besuch bekomme und sie ja diese Wohnung auch noch gar nicht kannten, war ich nervös…aber eigentlich bin ich immer nervös, wenn ich Besuch bekomme und wie immer kommt der Moment, wo es mir lieber wäre, es würde Niemand kommen. Aber wenn der Moment dann da ist, finde ich es klasse.

So auch dieses Mal….quasi nahtlos und ohne so einem Moment von Abstand oder Scheu, war es sofort wieder vertraut und wir hatten einen unterhaltsamen Tag.

Jetzt lasse ich den Abend auf meinem Balkon ausklingen und freue mich auf einen ruhigen Sonntag…