auf zum Flughafen- Venedig ich komme

…und schon sind die letzten 14 Tage bis zur Reise nach Venedig  vorbei…

…und jetzt sitze ich am Flughafen Hamburg und warte auf das Boarding…alles hat bisher super funktioniert…

Bis auf die letzte Nacht..Ich bin totmüde um kurz vor 23 Uhr ins Bett gefallen, bin eingeschlafen und eine 1/4 Stunde später war ich hellwach…und genau das blieb ich auch bis kurz vor 4 Uhr Morgens.

Ich hab mein aktuelles Hörbuch weitergehört, dann selber gelesen, etwas getrunken, zur Toilette, habe Socken an- (weil auf einmal kalt) Socken aus gezogen (weil zu warm)….bin auf die Couch im Wohnzimmer gewechselt..hab den Fernseher angemacht…aber nichts hat wirklich geholfen, um zur Ruhe zu kommen.

Irgendwann nach 4 Uhr bin ich dann wohl eingeschlafen…denn als der Wecker um 4:45 Uhr klingelte bin ich hoch geschreckt. Okay – dann schlafe ich eben im Flugzeug – habe ich ja früher auch so gemacht.

Also habe ich mich fertig und dann auf den Weg gemacht..die Bahn fuhr um 6:07 Uhr von Quickborn aus. natürlich war ich fast 20 Minuten zu früh da, Fahrt bis Schnelsen, dann kurz laufen, dann ab in den Bus bis zum Flughafen…Erst  als der Flughafen vor mir auftauchte, konnte ich mich entspannen.

Auf zum Terminal 2, mit der Swiss-Air-App hatte ich schon einen Tag vorher eingecheckt und dabei auch gleich die Plätze für alle Flüge (insgesamt 4 mit Hin-und Rückflug) mit etwas mehr Beinfreiheit gebucht (gegen 20 EUR Aufpreis pro Flug – aber das ist es mir wert).

Jetzt noch Gepäck aufgeben am Automaten: der 1. war kaputt, der 2. funktionierte. Dann das Gepäck aufs Band legen…das funktionierte auch erst nicht, als die Hilfe kam,  ging es dann auf einmal….seufz…

Ich muss echt sagen, das Verreisen OHNE Auto – in diesem Falle mit Bahn und Flugzeug stresst mich kolossal…ich habe immer die Befürchtung, das es nicht klappt, die Bahn nicht weiter fährt (hab ich schon mal in Frankfurt erlebt)….das der Bus nicht kommt usw….

Natürlich habe ich eine ganze Stunde „Pufferzeit“ mit eingebaut und war um 7:15 Uhr schon durch den Sicherheitcheck durch….bleiben jetzt noch 2,5 Stunden zum überbrücken.

Aber kein Problem, bin durch die Shopping Meile gelaufen…hab noch ein Buch gekauft und ein kleines Frühstück dazu…

Das war dann auch der 1. Kaffee an diesem Morgen

Reisen ist nicht meine Stärke…und schon gar nicht, wenn ich nichts auf dem Weg dorthin beeinflussen kann.

Ich wünsche Euch Allen 

ein schönes Wochenende

Wenn ich koche, dann geht es mir gut…

An vielen Tagen in den letzten Wochen stehe ich wieder lange in der Küche und geniesse es Gemüse zu putzen und leckere Sachen zu kochen. Es ist Herbst und ich habe Lust auf herbstliche Gerichte…an manchen Tagen mache ich viele Dinge gleichzeitig oder direkt nacheinander….

…leider sind meine Einfriermöglichen jetzt fast am Limit. Nach der Überschwemmung des Kellers im letzten Jahr, hatte ich mir ja nur noch einen 1/2-hohen Ersatz besorgt. Es hatte mich sehr geschmerzt aus dem großen Geschrierschrank fast 3/4 meiner gekochten Gerichte wegwerfen zu müssen.

Immerhin lebe ich alleine. Da sollten meine Beiden jetzigen Einfriermöglichkeiten (ich habe ja, neben dem 1/2-hochen Gefrierschrank im Keller noch eine Kühl-Gefrierkombi in der Küche) doch eigentlich ausreichen.

Donnerstag war ich im Hasenmoor, um die bestellte Flugente (2,2 kg) abzuholen und natürlich fanden auch noch Rosenkohl am Strunk und 2 mittlere Rotkohlköpfe ihren Weg zu mir.

Gestern nun habe ich die Flugente zubereitet und sie war : mega LECKER…davon werde ich noch ein paar Tage essen, bzw. die Entenbrüste habe ich …na? Eingefroren. Und auch von der Soße gab es 3 Portionen zum Einfrieren.

Dazu gab es Rotkohl…allerdings den, den ich noch im Kühler hatte, vom letzten Winter. Den frischen Rotkohl habe ich ich erst danach gekocht…das waren knappe 2kg…verteilt auf 4 Einfrierdosen.

Blumenkohlfrikadellen mache ich im Moment wöchentlich…. Bis in den November hinein gibt es frischen Blumenkohl aus Deutschland. Die Preise sind günstig und die Kohlköpfe groß…also bin ich in die „Produktion“ meiner vegetarischen Frikadellen eingestiegen…und friere diese regelmässig nach dem Backen in der Heißluftfritteuse ein. Bei Bedarf nur noch gefroren für ca. 8 Minuten aufbacken und fertig. Dieses Mal waren es 28 Blumenkohltaler . Jeweils 5-6 davon sind bei mir eine Portion.

Ich habe vor 14 Tagen ca. 3 Liter-Gemüsebrühe gekocht und diese in kleinen Gefrierdosen von 75ml – 250ml abgefüllt und eingefroren (ich benutze weder gekaufte Würz-Paste, noch Brühwürfel oder Pulver.) Dann habe ich Rinderbrühe gekocht, das waren dann ca 1,5 Liter konzentrierter Geschmack aus Markknochen und Gemüse. Bei beiden Brühen püriere ich das Ergebnis und fülle sie in kleine Gefrierdosen.

Am gleichen Tag habe ich aus selbstgemachten frischem Pasta-Teig ein Lasagne gemacht…mit einer Pilz-Gemüsefüllung, abgebunden mit Mehl und Milch, dazu Tomatensoße und Käse…ich liebe meine vegetarische Lasagne und habe davon 5 Portionen eingefroren.

Am nächsten Tag habe ich mal wieder 2 Bleche Pizza gemacht, schön dünn ausgerollt- die wird wunderbar knusprig…und auch davon habe ich 6 Portionen eingefroren. Meine eigene „Fertig-Pizza“ – bei akutem Hunger oder Kochunlust: Bedeutet nur 15 Minuten in der Heißluftfritteuse aufbacken und frische Pizza steht auf dem Tisch.

Letztes Wochenende stellte ich fest, das meine Kartoffel-Vorräte verbraucht werden müssen…also habe ich eine Kartoffelsuppe gekocht..gut das ich immer Möhren, Sellerie und Porree im Kühlschrank habe…da es festkochende Kartoffeln waren, habe ich einen Teil der Suppe am Ende püriert, damit das Ergebnis schön sämig ist…..auch hier fanden 4 Portionen ihren Weg in den Gefrierschrank und weil ich gerade dabei war, gab es aus ein paar Resten noch eine Blumenkohlsuppe.

Nun muss ich mich in der nächsten Zeit beim Kochen etwas mehr disziplinieren, d.h. ich muss auf die Mengen achten….aber ein paar selbstgebackene Waffeln und Apfelkuchen vom Blech, die passen noch rein….grins.

Ich liebe den Herbst und die Gerichte des Herbstes….warmer Apfel- oder Pflaumenkuchen, deftige Suppen, Eintöpfe aller Art, Aufläufe mit Käse überbacken….und da die meisten meiner Gerichte viel Gemüse beinhalten, stehe ich in der Küche und putze, schäle, schneide Gemüse wie am Fließband…das macht mir Spaß, ist meine Art von runterkommen….und am Ende ist Ergebnis meistens lecker.

Wenn ich kochen kann, dann geht es mir gut…es erdet mich, bringt mich zur Ruhe und am Ende gibt es noch etwas Leckeres zum Essen. Essen ist Genuss.

Kapriolen mit Koffein und Endorphinen

Seit einiger Zeit darf bei uns jeder Standort in Deutschland einmal im Monat ein allgemeines Frühstück für alle Mitarbeiter, auf Firmenkosten, ausrichten. Es geht um ein zwangloses Miteinander für 1-1,5 Stunden.

Dabei gibt es nichts Überkandideltes…wir sitzen im großen Meetingraum und auf den Tischen stehen jede Menge Brötchen, Butter, Wurst , Käse, Marmeladen, Honig, Nutella, andere Aufstriche und für all das natürlich auch vegane Alternativen, sowie frische Tomaten, Gurken usw….dazu ein paar Säfte, Tee und natürlich Kaffee in großen Mengen. Dann sitzen wir alle an dem großen Meeting-Tisch, schneiden Brötchen auf, belegen diese und unterhalten uns quer Beet.

Wir versuchen dabei, uns immer so neben Kollegen zu setzen, das es eine gute Durchmischung gibt und man dann mit den Kollegen sprechen kann, mit denen man im normalen Berufsalltag nicht viel oder gar nichts zu tun hat. Früher haben dazu unsere Mittagspausen gedient…aber bei so vielen Mitarbeitern bekommt man nicht mehr alle unter einen Hut. Auf ein Firmenfrühstück können wir uns alle einigen.

Diesen Mittwoch war es mal wieder soweit und was mich echt schockiert hat: der Meeting-Raum platzte dabei aus allen Nähten…jaaa man merkt wir werden mehr und mehr im Hamburger Büro..und von denen waren fast alle auch Anwesend.

Ich trinke ja seit fast 1,5 Jahren fast ausschließlich koffeinfreien Kaffee…ins Büro bringe ich meinen Kaffee in Thermobechern mit. Aber bei unserem Frühstück habe ich mich mal wieder für die koffeinhaltige Variante entschieden.

Bei den Gelegenheiten wo ich die Voll-Variante getrunken hatte, spürte ich die Wirkung des Koffeins sehr deutlich und ich verstehe wieder, warum dieser Stoff als Wachmacher gilt.

Wenn man ihn jedoch über Jahre sehr regelmäßig trinkt, spürt man die Wirkung nicht mehr bewusst (man nennt das auch: eine Toleranz entwickeln). Erst wenn man sich davon entwöhnt, erkennt man, das da tatsächlich eine Wirkung war….Jaaa bei der Entwöhnung habe ich es dann auch wieder gemerkt….hahaha die hat ein paar Tage gedauert.

Und auch dieses Mal habe die Auswirkungen der 2 Tassen Kaffee auch noch Stunden später gespürt. Ich war auf eine (inzwischen) unnatürliche Weise wach…leicht aufgekratzt…aber es war dazu sowieso ein extrem kommunikativer Tag:

Erst das Kollegen-Frühstück, dann 2,5 Stunden unser wöchentliches Jour Fixe mit unserem Chef, dann noch berufliche Klärfälle mit Kollegen und ein sehr langes Telefonat mit dem externen Investor. Ich habe zu einigen Problemfällen Stellung beziehen müssen, Daten zusammen gestellt, Begründungen ausformuliert …gefühlt habe ich an dem Tag kaum ruhig am PC gesessen. Ich glaube sogar, der Kaffee hat es mir wahrscheinlich auch etwas leichter gemacht, diese Sabbel-Termine zu überstehen.

Normalerweise wäre ich nach so viel Kommunikation dann am Abend erschöpft in mich zusammengesunken und hätte die Couch nicht mehr verlassen….aber der ungewohnte Koffein-Kick und ein paar Endorphine dazu (Es gab ein paar Gute Nachrichten zu meinen Problemfällen) ließen mich einfach nicht zur Ruhe kommen….ich war immer noch aufgekratzt und sprühte vor Energie.

Ja ich weiß, das Koffein kann es am Abend schon nicht mehr gewesen sein: das baut sich nach 4-6 Stunden wieder ab….wahrscheinlicher ist eher, das die Endorphine erst nach dem Koffein den Booster gezündet haben…ich musste also dringend Energien abbauen.

Bei meiner üblichen Walkingrunde war ich so schnell wie nie und am Abend gab es noch einen Wäsche-Marathon, Treppauf-Treppab zum Wäschekeller, zum Keller und zurück und dann stand ich auch noch lange am Herd und und und….Die Nacht war kurz und mein Ruhepuls immer noch viel zu hoch.

Der Donnerstag fing auch super an…und meine Energie reichte genau bis zur Mittagspause….nach dem leichten Essen (im Büro)…konnte ich spüren, wie die Energie meinen Körper verließ wie die Luft aus einem undichten Luftballon.

JETZT fiel ich zusammen….ich war auf einmal unglaublich müde und kraftlos. Ich wollte nur noch  nach Hause.

Ich habe auch nur kurz überlegt, mich dann aber entschlossen den Arbeitszeit an dieser Stelle tatsächlich zu beenden…ich wollte auf meine Couch und schlafen.

Das war eine gute Entscheidung….und beim nächsten Mal versuche ich 1.) nicht mehr als 1 Tasse Kaffee mit Koffein zu mir zu nehmen und 2.) nicht alle Probleme in meinem Beruf an einem Tag lösen zu wollen

Mein Ruhepuls ist zwar inzwischen wieder gesunken, aber immer noch 2-3 Schläge höher als gewöhnlich…das dauert wieder ein paar Tage bis sich alles normalisiert hat.

Abschluss des Besuchs

Am Morgen nach dem Orgelkonzert in der Elphi, haben wir ausgiebig bei mir zuhause gefrühstückt. Eigentlich wollten mich Schwester+Schwager zum Brunchen einladen, das hatte aber dann nicht geklappt. Es war ja kein Sonntag , sondern Feiertag.

So hatte ich angeboten wir Essen bei mir und natürlich bog sich der Tisch quasi, ich hatte wieder viel zu viel gekauft. Aber wir haben schwesterlich geteilt – die Beiden haben dann später einen Teil mit nach Hause genommen. Also verschwendet war das nicht.

Um den Besuch von Schwester+Schwager abzurunden, sind wir noch ins Himmelmoor gefahren…es war ja der 3.Oktober – also Feiertag.

Die Runde durch das Moor bei klarem Wetter, ist immer schön und auch dieses Mal fanden wir es wieder sehr entspannend. Auch wenn es nicht so ruhig war, wie sonst, wenn ich hier meine Runde drehe….es war aber auch schon später Vormittag. Ich gehe hier sonst am Wochenende eher früh morgens walken.

Es war schon Mittag, als die Beiden dann wieder nach Hause fuhren. Der Besuch der Beiden war sehr schön und gar nicht so anstrengend, wie sonst schon mal.

Trotzdem fühlte ich mich den Rest des Tages ausgelaugt und krank. Im Hals kratzte es, die Glieder waren schwer, ich war unglaublich müde und fühlte mich ausgelaugt. Natürlich lag es zum Teil auch an dem beruflichen Stress der letzten Tage.

Den Rest des Tages verbrachte ich gemütlich auf der Couch unter einer Wolldecke und habe nichts gemacht…also gar nichts – also – außer mir Milchreis mit Zimt/Zucker und einen heißen Tee nach dem anderen zu kochen hahaha.

Am Abend fühlte ich mich dann zumindest körperlich wieder fit.

und noch ein Ausflug: Lübeck

Donnerstag war mein letzter Urlaubstag und eigentlich verbringe ich den letzten Tag gerne zuhause…da ich mich aber die beiden Tage zuvor halbwegs aus dem Verkehr gezogen habe (ich hatte heftigen Schnupfen- aber auch nur den), wollte ich diesen Tag dann doch noch für einen Tagesauflug nutzen.

Der letzte Besuch in Lübeck, mit den Rentnern aus Hessen, ist auch schon wieder mehr als 1 Jahr her und ich hatte da die Idee, einmal rund um den Innenstadtkern von Lübeck, direkt an der Trave entlang zu laufen und nicht durch die volle Innenstadt mit Holstentor und Niederegger-Marzipan-Cafè.

Das war also der Plan. Ich hatte mir über Maps einen Parkplatz auf der anderen Seite der Stadt ausgesucht und bin vom Burgtor aus gestartet..

Die meiste Zeit ging es immer direkt an der Trave entlang…mal auf der einen Seite , mal auf der anderen Seite des Flusses, und nur ein paar Abschnitte musste ich an der Straße entlang gehen, bis es wieder einen Weg am Wasser entlang gab.

Natürlich bin ich auch am Holstentor entlang gelaufen, mit all den Menschenmassen, die gerade auf dem Weg in die Innenstadt waren. Aber das war die Ausnahme. Auf dem Rest der Strecke waren kaum Touristen unterwegs…das waren schöne Wege abseits der Massen.

Durch meinen schnellen Schritt, brauchte ich nur etwas mehr als 1 Stunde bis ich weider am Ausgangspunkt ankam. Also bin ich jetzt doch durch das Burgtor in Richtung Innenstadt gelaufen. Trotz des relativ schlechten Wetters waren Horden von Menschen in der Stadt unterwegs…

…aber ich wollte noch in das kleine vietnamesische Restaurant, wo es so leckeres Essen gibt. Es war noch früher Mittag und zum Glück auch noch relativ leer in dem Restaurant. Einen Tisch hatte ich nicht vorbestellt. Als ich schon fast mit meinem Essen fertig war, füllten sich die Tische sehr schnell. Ich hatte genau den richtigen Zeitpunkt abgepasst.

Anschließend bin ich noch durch Nebenstraßen und Gassen geschlendert, habe mir noch ein Eis gegönnt um dann langsam Richtung Parkplatz zurück zu meinem Auto zu kommen.

Das war ein relativ kurzer Ausflug, aber auch heute waren es wieder mehr als 7km die ich gelaufen bin.. Am späten Nachmittag war ich dann wieder zuhause …Am nächsten Tag musste ich ja schon wieder arbeiten.

Morgens im Schwimmbad

An meinem 2. Urlaubstag bin ich morgens gut aus dem Bett gekommen…geplant war für heute noch einmal in das Arriba-Bad in Norderstedt zu fahren. Nur im Urlaub hab ich die Möglichkeit morgens früh schwimmen zu gehen…aber ich war trotzdem erst um 8 Uhr dort.

Mir gefällt, das ein Teil der Bahnen abgetrennt sind und man dort quasi im Kreis schwimmt….ich war zuerst auf der Bahn für die Schnellschwimmer….das passte ganz gut…Es war nur eine junge Frau da, die wir immer wieder vorgelassen haben, weil sie deutlich schneller schwamm als wir restlichen 3 Personen…aber das ging gut…meinen ersten Kilometer konnte ich so ziemlich ungestört schwimmen.

Dann wechselten die Personen und das Tempo in der 1. Bahn zog merklich an…da hab ich mich auf eine andere Bahn verzogen, um die nun schnelleren Schwimmer nicht zu behindern.

Leider waren auf allen anderen Bahnen jedoch ausschließlich ganz langsam schwimmende ältere Personen unterwegs und ich schaffte es nicht mehr zurück in meinen Rhythmus. Bin aber noch weitere 700m mit Unterbrechungen geschwommen, bevor ich dann etwas frustriert aufgab.

Schade, eigentlich wollte ich heute endlich mal die 2 Kilometer vollenden…aber ich merkte wie meine gute entspannte Laune, sich langsam verdüsterte…also habe ich lieber abgebrochen…nene die Laune wollte ich mir nicht verderben lassen.

Ich war dann noch im Herold-Center…bin aber nur etwas dadurch geschlendert…es war ein stürmischer und sehr regenreicher Tag und am Ende lief meine Nase fast ununterbrochen…so habe ich den Rest des Tages und auch den folgenden Tag ganz ruhig und entspannt zuhause verbracht.

Bremen und das Schnoorviertel

Montagmorgen musste ich erst einmal zum Arzt….da lief zum Glück alles schnell und unkompliziert und anschließend, bin ich auf die A7 in Richtung Bremen gefahren.

Jaaa an einem Montagvormittag durch den Hamburger Elbtunnel zu fahren, ist vielleicht keine so gute Idee…aber der Verkehr war moderat…nur der Wechsel der Autobahnen: A7/ A261/ A1 hat ein wenig gedauert.

Die Fahrt habe ich mir mit meinem aktuellen Hörbuch mental verkürzt, es ist „Game over – der Fall der Credit Suisse“. Eine Dokumentation über die Machenschaften der Schweizer Bank seit den 60er Jahren bis heute – also bis zur Zwangsfusion mit der UBS im Jahr 2023.

Dieses Mal habe ich mir in Bremen direkt ein Parkhaus in der Innenstadt gesucht (beim letzten Besuch hatte ich trotz eines ausgewiesenen Parkplatzes mit bezahltem Parkschein ein Knöllchen bekommen, weil ich zu der Tageszeit gar nicht in diese Straße hätte reinfahren dürfen – das große Schild mit dem Hinweis hatte ich zwar gesehen, aber den Inhalt nicht wirklich wahr genommen hahahaha).

Inzwischen war es später Vormittag und ich hatte Hunger, bin ins „Alex“ gegangen, mit einem großen schwarzen Kaffee und einer netten Auswahl vom „Frühstücks-Buffet“ habe ich mich gemütlich an einem kleinen Tisch in einer Ecke niedergelassen und habe das nur leicht verfrühte Mittagsessen genossen.

An einem Tisch vor mir saß eine Frau mit großer Reisetasche und als sie auf die Toilette wollte, fragte sie mich nach dem Weg dorthin und ob ich kurz auf ihre Tasche aufpassen könnte….na klar – kein Problem. Als sie wieder zurück kam, sind wir ins Plaudern gekommen, haben uns eine ganze Weile unterhalten.

Sie ist 45 Jahre alt, hat 2 fast erwachsene Kinder, war in Bremen zu Besuch bei Freunden, wollte jetzt zurück nach Wiesbaden und wartete auf die Abfahrt. Es war ein ungezwungene und lockere Unterhaltung über Alles Mögliche: über Wiesbaden, über Kinder die Erwachsen werden, über Lebensabschnitte die sich ändern und Umzüge in andere Bundesländer, über Ehemänner und das alleine Leben danach…es war ein geistreiche und trotzdem lustige Unterhaltung.

Irgendwann wurde es Zeit für mich, mit meinem Rundgang durch Bremen zu starten. Ich habe mich verabschiedet und ihr alles Gute gewünscht – vor allem eine gute Heimreise.

Dieses Mal wusste ich ja, wo ich hin wollte: in das Schnoor-Viertel….das Wetter war durchwachsen, aber es blieb dann doch trocken und teilweise wurde es ein schön sonniger Tag bei 18 Grad.

Schön war es in diesem Viertel mit den kleinen Gässchen und den liebevoll gestalteten Häusern…richtig malerisch und gemütlich mit vielen kleinen Geschäften und Cafe`s

Kreuz und quer bin ich dadurch gelaufen…habe alles auf mich wirken lassen…in einem Geschäft mit außergewöhnlich liebevoll gestalteten Postkarten für alle möglichen Gelegenheiten, habe ich mich gleich mal ausreichend eingedeckt. Jaaa nicht ganz günstig, dafür aber individuell.

Später bin ich an der Promenade der Weser entlanggeschlendert und noch später quer durch die historische Altstadt mit dem Bremer Rathaus und den Stadtmusikanten.

Irgendwann nach mehr als 23.000 Schritten und knappen 16km war ich genug gelaufen und hatte auch genügend gesehen….es war ein schöner Ausflug, den ich bestimmt bald mal wiederholen werde…

Für die Rückfahrt hatte ich mir in einem Asia-Laden eine Nudelbox gekauft….jetzt noch in ein Restaurant einzukehren dazu hatte ich keine Lust. Müde war ich nun und wollte einfach wieder nach Hause.

Die Rückfahrt war dann auch unkompliziert und kurzweilig…und geschlafen habe ich in der Nacht dann auch richtig gut

kleiner Ausflug mit Regenbogen

Letzten Sonntag bin ich dann gegen Abend mal wieder in das kleine Heidegebiet, ganz hier in der Nähe, gefahren. Der Blick auf so eine schöne Heidelandschaft hat auf mich immer eine besondere Wirkung von Ruhe und Zufriedenheit.

Dafür muss ich aber nicht extra 100km bis in die Lüneburger Heide fahren, sondern es reichen dafür auch die „Holmer Sandberge“ und die sind nur ca. 20 Minuten von Quickborn entfernt.

Als ich zuhause losfuhr regnete es und die Wetter-App machte auch keine Hoffnung auf etwas Blauen Himmel oder gar Sonne…doch wie immer, darf man sich einfach nicht darauf verlassen…einfach losfahren und das Wetter nehmen, wie es dann kommt.

Denn als ich meine kleine Wanderung in den Holmer Sandbergen startete, regnete es zwar immer noch, aber der Himmel weiter vor mir riss langsam auf und so kam ich den unglaublichen Genuss selber im Regen zu stehen, aber in die Sonne zu schauen….das fühlte sich lustig an.

Zumal man auf den Bildern nun wirklich nicht erkennen kann, das ich tatsächlich im Regen stehe….und ein paar Minuten später…beim Rundgang um diese schöne Heidelandschaft, da war er dann….der Regenbogen…während es weiter auf mich herab regnete.

Leider war es mir nicht möglich den Regen im Bild einzufangen….dazu reichte meine Handykamera nicht aus. Der Regen zog dann auch weiter und der Regenbogen verblasste sehr schnell.

Das war ein schöner kleiner Ausflug.

Ein kleiner Unfall

Meine Schwester hat sich vor nunmehr 4 Wochen am Knöchel verletzt und ist seitdem wieder krank geschrieben. Ich weiß gar nicht, warum ihr ständig so etwas passiert. Auf einem Blumenfeld, wollte sie Blumen pflücken und ist umgeknickt….Die Blumen haben sie dann doch noch gepflückt und bezahlt….aber der Fuß schwoll mehr und mehr an.

Natürlich an einem Sonntagabend … ab ins Krankenhaus zum Röntgen, irgendetwas schien seitlich „abgesplittert“, dann hiess es nach dem MRT, das Aussenband am Knöchel sei verletzt…jetzt trägt sie eine Orthese und läuft an Krücken…seufz.

Wir waren für den 30.08. verabredet und so bin ich dann nach Flensburg gefahren – viel unternehmen konnten wir ja nicht, da sie den Fuß nicht belasten durfte….also haben wir bei Kaffee und Scones mit clotted cream und Marmelade bei den Beiden im Wohnzimmer gesessen und haben uns unterhalten…später sind wir noch in das tolle Sushi-Restaurant gefahren, wo wir schon einmal waren.

Es war lustig und wir hatten einen schönen Tag…seitdem mein Schwager nachts eine Schlafmaske trägt, ist er viel vitaler und kann mit meiner Schwester wieder mehr mithalten…also wenn sie sich nicht gerade mit Krücken selber ausbremst.

Es war schon fast 21 Uhr als ich wieder nach Hause fuhr. Das nächste Mal sehen wir uns am 2. Oktober …dann kommen bei zu mir und wir gehen am Abend in die Elbphilharmonie zu einem Orgelkonzert.

Der kleine Nerd in mir…

Ich habe in dieser Woche seit Mittwoch Urlaub…3 Tage – also bis heute.

Meine liebe Kollegin Katrin hat mir in den letzten Tagen und auch auch zwischendurch per Whatsapp immer wieder geschrieben: mache nur Dinge, die Du wirklich möchtest….

Ja klar mache ich das…aber jetzt kommt mein Dilemma…das wozu ich wirklich LUST hatte zu machen, hat nichts damit zu tun, was andere als solche bezeichnen würden.

Ich habe es aber trotzdem gemacht…und ich werde es ihr wahrscheinlich auch nicht erzählen, weil ich sonst ausgeschimpft werde:

Ich habe an jedem dieser Tage so ca. 3-4 Stunden gearbeitet…und zwar weil das, was ich gemacht habe, mir unglaublichen Spaß macht, wenn ich dabei nicht zwischendurch Mails oder Telefonate beantworten muss und vor allem, wenn ich keine Zeitdruck habe.

Ich habe also endlich mal meine Hauptdatei, die ich bei jeder  Gesellschaft in Excel fåhre, aufgeräumt und so umgestellt, das sie den neuen Anforderungen entspricht…zumindest für  3 Gesellschaften, die sonst immer eher stiefmütterlich behandelt werden, weil sie im Laufe des Jahres nicht wichtig sind…nur zum Jahresende…und dann ist Zeit eh knapp.

Außerdem habe ich meinen Kleiderschrank aussortiert und aufgeräumt, dann noch die Schränke in Badezimmer, Wohnzimmer, Büro und Küche…und auch das hat mir echten Spaß gemacht…hahahha

Jaaa und jetzt könnt Ihr mir sagen, wie blöd ich bin, freiwillig im Urlaub solche Dinge zu machen.

Aber ich gebe zu Bedenken, in mir steckt eben auch  so ein kleiner (normal intelligenter) Nerd, der gerne Excel mag, genauso wie Zahlen und vor allem ganz viel Ordnung in jeder Hinsicht….

Aber natürlich habe ich auf noch einiges Andere gemacht…aktuell bin ich gerade in Brandenburg angekommen und treffe mich gleich mit einer ehemaligen lieben Kollegin