Ruhiger Freitag mit HO-Gedanken

Mit dem Freitag im Büro, konnte ich tatsächlich auf eine sehr schöne Woche zurück blicken.

Ja auch meine Arbeit bringt mir endlich wieder ein Stück Normalität – und damit auch wieder mehr innere Ruhe. Nein – es ist nicht alles gut – aber auf jeden Fall geht es wieder aufwärts.

Freitag saß ich also zusammen mit meinem neuen Teamleiter im Büro und ja es war auch ein schöner Arbeitstag. Wir waren überhaupt die einzigen Beiden auf unserer Etage….ich habe ihm wieder ein paar Dinge gezeigt und erklärt… den Rest der Zeit hat er halbwegs still vor sich hingearbeitet (leider murmelt er gerne vor sich hin)- zwischendurch haben wir uns locker unterhalten, dann wieder gearbeitet.

Für seine Meetings und Telefonate, die mich nichts angingen, hat er den Raum verlassen – er hat mich vorher gefragt ob es mich stören würde, wenn er die Teams-Meetings in unserem Büro abhält – ja es stört mich akustisch und vor allem gehen mich die Inhalte nichts an …also ist er in den Meetingraum gegangen. So kommen wir also klar miteinander.

Was ich auch als positiv wahrnehme: er schreibt sich auf, was ich ihm erkläre und schreibt es anschließend für sich ins Reine…am Freitag hatte er zu einem Thema eine Rückfrage…das fand ich gut – d.h. er beschäftigt sich mit dem Thema und legt es nicht einfach zur Seite.

Er fand es etwas ungewöhnlich, das ich an einem Brückentag ins Büro komme…hahaha. Na ich hatte ja schon vorher frei und arbeiten muss ich ja auch mal. J

etzt denkt er zumindest darüber nach, ob er nicht selber mal einen Homeoffice-Tag nimmt. Vor ein paar Tagen meinte er noch, er sei nicht so der Homeoffice-Typ, aber die 1 Stunde Arbeitsweg mit der S-Bahn, würde er sich schon gerne mal sparen. Er hätte nicht gedacht, das er so lange braucht, um ins Büro zu kommen. Von mir aus kann er gerne regelmäßig freitags ins Homeoffice gehen.

Mittwochs ist jetzt bei uns immer Team-Tag…d.h. wir haben regelmäßig mittwochs ein Präsenzmeeting im Büro. Ja das ist okay – auch für mich.

Händischer Typ

Den 1. Mai habe ich dann in aller Gemütsruhe verbracht….es war ja warm – also mir viel zu warm mit über 25 Grad…und so habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr meinen Sonnenschirm aufgespannt.

Zum Glück hatte ich schon einen Tag zuvor, am Nachmittag, den Balkon angefangen sauber zu machen. Auf den Knien rutschend mit dem Staubsauger in der Hand, habe ich allen Dreck aus den Zwischenräumen der Holzfliesen aufgesaugt – vor allem die schmalen Blätter meiner beiden Bambus Pflanzen -aber auch all den anderen Dreck der sich über den Winter angesammelt hat und die Überreste von herunter gefallenem Vogelfutter.

Nach der Staubsauger-Runde folgte dann noch die 2. Runde mit dem nassen Lappen über die Fliesen wischend….ebenfalls auf den Knien rutschend. Anschließend noch das Abwischen der Balkonbrüstung. Damit war der 1. der Aktion erledigt.

Übrigens ich habe schon manch andere Methode versucht, aber ich komme immer wieder auf die ganz altmodische Art zurück. Die besten Ergebnisse erziele ich tatsächlich, wenn ich mich auf die Kniee begebe und es von Hand sauber mache. Ein Kniekissen hilft mir dabei sehr gut.

Allen technischen Errungenschaften zum Trotz, ich bin und war schon immer der händische Typ. Ich mache gerne etwas direkt mit den Händen, pur und direkt. Ich schäle gerne mein Gemüse von Hand, ich liebe es Teig selber zu kneten, beim Pflanzen und säubern von Beeten/Pflanzgefässen wühle ich gerne in der Erde und ich putze (wenn ich denn putzen muss) immer noch von Hand. Handschuhe kommen bei solchen Aktionen fast nie zum Einsatz.

Am 1. Mai dann hab ich mich mit den einzelnen Pflanzgefäßen beschäftigt, habe die Pflanzen begutachtet, Frostschäden entfernt, ein paar Pflanzen ausgedünnt, gekürzt, umgetopft und neu angeordnet…das macht ja nicht viel Lärm – war also eine gute Idee für den Feiertag.

Später hab ich mich dann auch auf den Balkon gesetzt und es genossen, das es wieder sauber ist. Wenn die kommenden kalten Tage (Eisheiligen) dann auch vorbei sein werden, dann kommt der letzte Teil: ein paar neue Pflanzen.

Ich brauche nicht mehr Viele, die meisten habe ich jetzt schon ein paar Jahre und sie gedeihen prächtig. Die Strategie auf viele Grüne und mehrjährige Pflanzen und wenig bunte Hingucker zu setzten, anstatt auf viele bunte (oft kurzfristige) Sommerblumen macht sich jetzt bezahlt.

So hat auch meine Clematis bereits jetzt schon 15 Blütenknospen und das ganz ohne das ich irgendetwas gemacht habe. Ich habe sie nicht einmal im Herbst geschnitten…aber scheinbar fühlt sie sich doch wohl bei mir.

Um die Knospen richtig erkenne zu können, muss man das Bild ran-zoomen 🙃 ich freue mich so richtig dolle über die Clematis.

langsames Aufstehen und schnelle Rezepte

Mittwoch dann hatte ich einen Tag Urlaub. Ich habe etwas länger geschlafen, noch im Bett gelesen…mich dann gaaanz langsam fertig gemacht, meine Sporttasche geschnappt und bin nach Wedel zu „Badebucht gefahren

Eigentlich wollte ich ganz früh hin…aber mir war nach einem sanften und langsamen Start. Es ist ein normaler Wochentag…da wird ja hoffentlich nicht so viel los sein, so um 8 Uhr Morgens.

Und am Anfang war es auch so…mit nur wenigen anderen Schwimmern konnte ich ruhig und entspannt meine Bahnen ziehen…und auch die neue Schwimmbrille testen. Meine Vorherige hatte sich beim letzten Besuch hier, mit einem Knacks verabschiedet. Nun habe ich eine Neue, mit etwas größeren Gläsern…sie ist sehr bequem – aber innerhalb der ersten Viertelstunde musste ich das Gummiband ein paar Mal nachjustieren. Nun ist sie perfekt eingestellt.

Nach einer 3/4 Stunde wurde dann leider das Becken für die Bahnenschwimmer verschmälert und um Punkt 9 Uhr startete in dem abgeteilten Bereich dann die Wassergymnastik mit lauter Musik und mit megalauten Ansagen der Trainerin, um die Musik zu übertönen und die mehrheitlich älteren Damen und Herren auch akustisch zu erreichen.

Obwohl ich den Kopf beim Bahnenschwimmen immer wieder unter Wasser habe, komme ich ja genauso oft mit dem Kopf aus dem Wasser, um zu atmen…und das war dann ein sehr unschöner Effekt auf meinen Ohren und es wurde langsam auch eng in dem Becken, weil immer neue Schwimmer hinzu kamen.

Aber egal, meine Mindeststrecke von 1km hatte ich schon erreicht und überschritten. Ich bin dann trotzdem zufrieden gegangen, auch wenn ich gerne noch länger geschwommen wäre.

Memo an mich selbst: Achte darauf nicht später als 7.00 – 7.30 Uhr mit dem Schwimmen zu beginnen – sonst wird es laut und eng. Aber Immerhin hatte ich in der Dusche Ruhe und ich konnte mir viel Zeit lassen.

Von Wedel bin ich dann nach Elmshorn gefahren…ich wollte noch ein paar Rankhilfen aus Holz für den Balkon besorgen (mir sind ein paar vom letzten Jahr zerbrochen) und dann mal wieder einen etwas größeren Einkauf erledigen…die Rankhilfen, die ich suchte, waren aber noch nicht da…also ging es dann zum Supermarkt und vor allem auch zum heimischen Spargelstand.

Ich bin seit letzten Jahr ein großer Fan von Grünem Spargel. Vor allem zum Braten ist der toll und super aromatisch. Was ich noch nicht kannte war violetter Spargel. Beide braucht man nicht zu schälen, sondern man schneidet nur evtl. holzige Enden ab und schneidet sie einfach in Stücke und dann geht es für wenige Minuten in die Bratpfanne.

Ich kombiniere es mit allem Möglichen an Gemüse, brate alles zusammen, dann ablöschen mit Brühe und Passata, gewürzt je nach Laune und manchmal zum Abrunden kommt auch noch Mozzarella oben drauf: das ist eine vollwertige Mahlzeit. Schnell und einfach – so wie hier:

Nach dem Einkaufen hab ich alle Vorräte in Keller, Vorratsschrank und Küche verstaut und habe den violetten Spargel zu einer schnellen Pfanne verabeitet (ohne Foto – deshalb das Beispiel von ein paar Tagen zuvor).

Mitte April habe ich auch mal wieder ein paar Waffeln gebacken. Das Besondere hier ist, das der Teig nicht aus normalem Weizenmehl besteht, sondern eine Mischung aus Dinkel-Vollkornmehl, Haferflocken und Skyr ist. Natürlich sind auch etwas Zucker, Dattelsirup, Butter, Ei und Milch, sowie Vanille enthalten.

Wie man sieht, mag ich Waffeln etwas dunkler und sie müssen auch nicht perfekt sein…aber das ist ja Geschmackssache.

Was für mich wichtig ist: diese Waffeln sind lecker und halten lange satt und führen bei mir nicht zu einem Heißhunger-Effekt.

So eine Waffel passt daher bei mir prima als Nachtisch zu einem Mittagessen, bei dem ich auf Füll-Beilage wie Kartoffeln, Nudel oder Reis verzichte.

Ich friere die Waffeln ein und wenn ich eine essen möchte, egal ob als Nachtisch oder einfach nur so zwischendurch, dann kommt sie unaufgetaut im „Re-Heat“-Modus für ca 3-5 Minuten in die Heißluft-Fritteuse – dann ist sie wieder schön knusprig.

Ich weiß nicht jeder mag oder verträgt Haferflocken – für mich sind sie inzwischen ein unverzichtbarer Teil beim Kochen.

Chaos – gute Kollegin / überforderte Kollegin

(Achtung: nur langweiliges Arbeitszeugs!!)

Montag und Dienstag hab ich von Zuhause gearbeitet und hatte endlich einmal wieder so ein Gefühl von Normalität…das neue System wirkt nicht mehr ganz so neu und das Unverständnis für einige Prozesse weicht dem Gefühl: ich weiß was ich tun muss und wenn das nicht läuft, weiß ich, wie ich es auf anderem Wege erreichen kann….nicht schön – aber lösbar. Neue Abläufe festigen sich so langsam und werden zu Routinen.

Mein neues Laptop läuft immer noch nicht zu 100%,, wie es soll…aber einige Probleme habe ich tatsächlich selber lösen können (zum Glück hab ich immer noch ein gutes Gedächtnis und konnte mich erinnern, das ich das eine oder andere Problem schon einmal hatte und wie es gelöst wurde) und für das größte Problem hoffen die IT und ich auf kommenden Freitag, wenn ein anderer IT-Kollege wieder da ist.

Und seit dann Dienstagnachmittag noch eine systemseitige Lücke geschlossen wurde, bin ich mit dem Banken-und Zahlungsmodul inzwischen sehr zufrieden…es gibt nur noch EIN Bankportal, bei dem es noch nicht einwandfrei klappt. So fange Ich endlich an dem System zu vertrauen, weil die Prozesse tatsächlich funktionieren. Jetzt geht es ans „aufräumen“ – alles da,s was am Anfang nicht richtig lief, was wir nicht besser wussten und einfach „irgendwie“ gemacht haben, um voran zu kommen…all das muss jetzt überprüft und korrigiert werden.

Ich bin dabei in guter Gesellschaft…meine Lieblings-Kollegin aus DK hat nach Ihrer Elternzeit vor 2 Monaten wieder ihre „alten“ Gesellschaften von ihrer Vertretung zurück bekommen, so das wir jetzt wieder bei vielen Gesellschaften zusammen arbeiten.

Als ich sie auf ein großes Problem aufmerksam machte, meinte sie…jaaa da hat die Vertretung ein etwas größeres Chaos in ihren dänischen Firmen angerichtet…sie fängt gerade erst an mit dem Aufarbeiten. Da unsere Gesellschaften miteinander verbunden sind, sehe ich das Chaos tatsächlich bei jedem Zahllauf…weil ich für die dänischen Gesellschaften die Zahlungen über die entsprechende Deutsche Gesellschaft ausführen muss. Mit der Funktion der Cross-Company-Buchungen sehe ich somit, das alle Rechnungen aus 2024 immer noch als unbezahlt in ihrer Bilanz stehen, was nicht sein kann…da diese ALLE von mir bezahlt wurden, damals noch mit manueller Verbuchung auf beiden Seiten. Irgendwas mit der Verbuchung auf dänischer Seite hat bei der Vertretungs-Kollegin nicht funktioniert.

Die Lieblings-Kollegin aus DK und nunmehr junge Mutter, ist eine tolle Controllerin und wir haben schon ein paar Jahre super an einigen Firmen zusammen gearbeitet. So lernt sie das neue System ja auch gerade erst kennen und wir hangeln uns zusammen durch die Veränderungen…ich bin froh das sie wieder da ist.

Die „Vertretung“ geht nun selber Ende Mai in Mutterschutz und anschließend in Elternzeit. Bisher dachte ich, sie hat alles im Griff….aber durch die Übernahme einer Gesellschaft von ihr, die kein dänisches Pendant hat, und die komplett neu für mich ist, sehe ich, das sie hier bei der noch relativ neuen Gesellschaft nicht alles richtig durchdacht hat.

Und ich verstehe nun immer besser, warum ich gefragt wurde, diese rein deutsche Firma zu übernehmen. Sie hat versucht es sich einfach zu machen und nach fast 3 Jahren ist das nun ein heilloses Wirrwarr. Die Abrechnungen der letzten Jahre an die Landeigentümer können gar nicht stimmen….aber um das genau zu berechnen, muss ich erst einmal die Verträge nachlesen und dann mit der Teamleitung in DK klären, warum diese Art der Aufteilung gewählt wurde…es widerspricht allen Regeln, die ich im Laufe der Jahre gelernt habe. Warum ist das vorher Niemandem aufgefallen?

Und nun wollen die Landeigentümer Rechenschaft über ihre Abrechnungen für die letzten Jahre. Das Recht haben sie und meine Kollegen haben es sooo lange verschoben sich damit zu beschäftigen, bis sie es an mich übergeben haben.

Aber ich weiß gar nicht WIE ich das erklären soll….weil es nicht logisch und auch nicht korrekt ist. Na danke auch – ich werde wohl alle Jahre überprüfen und korrigieren müssen. Aber dazu brauche ich erst das GO aus der Zentrale. Das gibt noch einmal richtig Chaos, denn gleichzeitig gab es im April diesen Jahres vom Netzbetreiber korrigierte Abrechnungen für das Jahr 2023….grrrrrrr, wodurch ich nur durch Zufall drauf gestoßen bin.

Die Kollegin hat es nicht für nötig befunden mich darüber zu informieren, obwohl sie die korrigierten Abrechnungen erhalten hat. Sie hat NICHTS damit gemacht. Erst durch eine Mahnung habe ich über Recherche und viele Telefonate davon erfahren.

Jetzt habe ich mal wieder meinem Kopf beim Schreiben freien Lauf gelassen…und bin (wieder einmal) überrascht über das Ergebnis 😇. Eigentlich wollte ich nur kurz das Positive erwähnen und dann zu einem anderen Thema wechseln….hahaha.

Aber wenn die Gedanken so raussprudeln – dann müssen sie eben raus und aufgeschrieben werden.

und dann der nächste Tiefschlag

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs – es geht weiter mit den Dramen)

Ab Donnerstag war ich dann wieder im Büro….so schnell kann eine Woche vorübergehen, wenn man faulenzt…aber es tat gut…richtig gut…und auch diese Energielosigkeit ist scheinbar vorüber. Ich sprudele zwar noch nicht wieder vor Energie…aber zumindest schlafe ich nicht alle naselang ein, sobald ich mich auf die Couch setze.

Die beiden Tage im Büro waren aber auch aufregend genug….immerhin habe ich jetzt meinen Teamleiter mit im Büro sitzen…nachdem in den letzten Tagen Kollegin Katrin sich seiner angenommen hat, war ich nun wieder dran.

Ich erkenne immer noch nicht seinen Wissensstand…er lässt nichts raus, sondern er beobachtet, hört zu und schreibt mit…und bestätigt meine/unsere Aussagen…mehr nicht. Er selber übernimmt bisher nicht einmal bei einem fachlichen Austausch die Führung. Ich bin wie ich bin, sage was ich denke und erkläre was hier hier machen, wie wir es hier machen und was die Zentrale von uns verlangt, das wir machen…auch wenn es für einen deutschen Buchhalter manchmal schwer zu akzeptieren ist.

Und deshalb hab ich am Freitag auch mal meinen Ärger über die nächste Einschränkung unserer buchhalterischen Freiheiten, laut zum Ausdruck gebracht…und dann auch gemässigter in einer Mail.

Da wurde mir am Donnerstagabend mit einer Mail aus der Zentrale mitgeteilt, das ab sofort ein weiterer Teil der angeblichen Standard-Arbeiten, nun auch von der Zentrale übernommen wird. EINE EINZIGE Person übernimmt nun auch das Buchen der Stromerlöse für mehr als 100 Gesellschaften.

Ab jetzt heißt es also ich muss warten, bis diese Person die Zeit findet meine Gesellschaften zu buchen…ich kriege die Abrechnungen quasi erst dann zu Gesicht, wenn sie gebucht sind. Ich finde diese Vorgehensweise fahrlässig….aber nun gut…inzwischen hab ich mich schon wieder abgeregt und es grummelt nur noch in meinem Bauch….habe eine Mail an die Teamleitung in DK zurück geschrieben, was ich davon halte….und meinen neuen Teamleiter in cc gesetzt.

Es würde zu weit führen, jetzt zu erläutern warum ich es für fahrlässig halte…und es ist scheinbar auch nur meine Meinung.

Fakt ist, so schaffe ich es niemals rechtzeitig vor Monatsende die dann, hoffentlich richtig, verbuchten Umsätze weiter zu berechnen und das Geld noch im Abrechnungsmonat fließen zu lassen. Aber dann ist das eben so – ich werde mir dafür auch kein Bein mehr ausreißen.

Vernünftige Buchungstexte und das richtige Benennen von Dateien spielt auch keine große Rolle…aber wozu soll man auch die richtigen Dateien vernünftig wiederfinden wollen. Das spielt aus dänischer Sicht überhaupt keine Rolle. Ich hatte noch keine Gelegenheit mit den Kollegen aus der Zentrale darüber zu sprechen…aber laut Aussage der Finanzchefin schon vor einer Weile würden die es begrüssen, sich damit nicht mehr beschäftigen zu müssen.

Für mich dagegen ist es die Basis all meiner Arbeit. Wenn die Basis nicht stimmt, kann am Ende auch nichts Ordentliches dabei rauskommen…außer das man ständig damit beschäftigt sein wird, die Fehler anderer auszubügeln und versucht zu verstehen, was die da eigentlich gemacht haben, denn auch diese vermeintliche Standard-Arbeit hat so ihre Tücken und führt immer wieder zu Problemen.

Damit gehen wir den nächsten Schritt in die bereits seit 2 Jahren andauernde Richtung alles zu verändern, was diese Firma einmal ausgemacht hat. Weg von der Verantwortung der Controller für eine Firma, zu immer kleinteiliger aufgesplittete Aufgabenteilung.

Während der ersten industriellen Revolution, als die Arbeit automatisiert wurde, war es das gleiche Prinzip…im Namen der Effizienz wurde jeder Mitarbeiter nur noch mit wenigen Handgriffen betreut, die er dann tagaus-tagein immer und immer wiederholen musste.

Heue weiß man, das diese Form der Arbeit krank macht, wenn der einzelne Mitarbeiter nur noch ein kleines Zahnrad ist.

Aber genau das machen wir gerade im geistigen Sinne. Aus einer vielfältig und breitgestreuten Aufgabe, werden mehr und mehr Aufgaben zentral übernommen…es gibt Kollegen die machen den ganzen Tag nichts anderes als Daten für hunderte Gesellschaften zu speichern, ein anderer übernimmt das Verteilen von Mails und uploaden von Rechnungen…der nächste übernimmt das Vorkontieren…es gibt inzwischen sogar schon jemanden der für alle möglichen Gesellschaften nur noch Zahlläufe generiert.

Aber wenn man die Zusammenhänge in einer Firma nicht mehr sieht…kann bei einzelnen Schritten eben auch keiner mehr Wissen ob das richtig ist oder eben nicht…Nicht jede offene Rechnung im System darf bezahlt werden…nicht jede Abrechnung vom Direktvermarkter ist richtig und wenn die Kontrolle der Abrechnung vom Controller erst dann erfolgt, wenn sie schon verbucht ist…dann müssen wir diese dann wieder stornieren oder korrigieren…nicht jede Rechnung in einer Mail ist echt….und wenn dann noch die sprachliche Barriere hinzukommt, dann laufen Rechnungen auch schon mal komplett in falsche Abteilungen und es dauert Wochen, bis ich sie zu Gesicht bekomme, nur um dann sagen zu müssen: den Freigabeprozess müssen wir jetzt doch noch einmal von vorne starten…auch wenn die Rechnung dann schon überfällig ist.

Ich habe ja gar nichts dagegen, bestimmte Arbeitsschritte auszulagern…aber das muss gut überlegt sein. Es hat ja auch Gründe warum gerade so viele Controller in der Zentrale die Firma wieder verlassen oder sich in andere Abteilungen versetzen lassen. Viele sind unzufrieden, was insgesamt mit der Arbeitsbelastung zu tun hat…aber ich glaube nicht, das es die Lösung ist, die Aufgaben einfach zu splitten, anstatt mehr Leute einzustellen, die sich um die Firmen komplett kümmern. Es mag durchaus sein, das es eben nicht mehr genügend Fachkräfte gibt, die solche Firmen komplett übernehmen können…gute Buchhalter sind knapp…aber warum können wir unsere internen Prozesse nicht verschlanken, anstatt es mit jedem Monat komplizierter zu machen.

Wir alle möchten doch mehr sein, als nur ein dressierter Affe. Immerhin haben wir langjährige Ausbildungen und Erfahrungen mit dieser Art von Arbeit, weil wir genau diese Vielfalt mögen.

Ich werde es akzeptieren wie es jetzt ist…habe mich ja entschlossen zu bleiben…also darf ich mich nicht beschweren, das es genau so kommt, wie uns schon im letzten Jahr angekündigt wurde…aber ärgern tut es mich trotzdem.

Wie immer liegt es an meiner Einstellung zu der Arbeit….es ist eben nur ein Job und genau so sollte ich es handhaben…immer wieder nehme ich solche Entscheidungen fast persönlich hahahha… Das ist jetzt mein nächstes Ziel: es ist nur ein Beruf, keine Berufung…ich werde dafür bezahlt die Arbeit zu machen, die man mir gibt und das werde ich weiterhin tun.

Aber das Herz und die Passion für diesen Beruf….die werde ich Stück-für-Stück in dieser Firma zurückschrauben…warum soll ich mich über Dinge ärgern, wenn ich sie nicht ändern kann und gleichzeitig auch nicht gehen möchte. Ich bekomme gutes Geld für weniger Verantwortung…und meine freie Zeit kann ich auch anders verbringen…also ohne mich über den Job zu ärgern.

Tagesausflug: Lauenburg/Elbe

Ostermontag ging es dann weiter, wie die Tage zuvor…ich war antriebslos und müde….so langsam machte ich mir schon Sorgen….wieso kam ich nicht aus meinem Energie-Tief heraus?

Aber ich habe es akzeptiert …dann ist das eben so…hatte ja auch echt lange Monate Stress…das geht dann nicht in 3 Tagen wieder weg. Zum Glück hatte ich Dienstag und Mittwoch ja noch Urlaub.

Und so blieb ich auch den Dienstag eher passiv, aber immerhin fing ich wieder an mit meinem regelmässigen Walkingrunden…denn so langsam ging es doch aufwärts mit meiner Energie.

Für den Mittwoch hatte ich einen Ausflug nach Lauenburg/Elbe geplant…das sind ca. 80km von hier und liegt am Rande des Mecklenburgischen Elbetals, unterhalb von Hamburg und gehört als südlichste Stadt tatsächlich noch zu Schleswig-Holstein.

Wie jedes Jahr zu meinem Geburtstag suche ich mir ein Ausflugsziel und lasse es mir gut gehen. Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier, aber nur um mein Auto abzustellen, um dann mit dem Fahrrad von Lauenburg nach Mölln zu fahren, immer am Elbe-Lübeck-Kanal entlang.

Mir ist damals entgangen, was für eine schöne kleine Altstadt Lauenburg hat…uralte kleine Gassen und Fachwerkhäuser…das älteste Haus stammt aus dem Jahr 1573…..leider war das Cafe/Eisdiele wegen Umbau geschlossen…aber auch von Außen wirkt es immer noch imposant.

Die Altstadt schmiegt sich zwischen Elbe und Neustadt an den Hang und bietet an vielen Stellen eine wunderschöne Aussicht auf die Elbe und das Umland.

Es gibt nette kleine Cafes und Restaurants und ich habe es sehr genossen kreuz und quer durch diese niedliche Stadt zu laufen.

Zum späten Frühstück war ich einem kleinen Cafe in der Neustadt…eine Mischung aus Cafe und Weinbar mit leckerem Kuchen und einem süffigen Chardonnay – um auf mich selber anzustoßen. Von dem Wein habe ich mir dann noch eine kleine Flasche gekauft. So manchmal gönne ich mir doch einen richtig guten Wein.

Und am frühen Nachmittag war ich dann in der Altstadt in einem Cafe/Restaurant zum Mittagessen mit Lachs, Rührei und einem herrlichen Blick auf die Elbe.

Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Hause…leider war der Elbtunnel aufgrund eines Unfalls in beide Richtungen erst gesperrt / dann nur eingeschränkt nutzbar und ich bin durch Hamburg hindurch gefahren…naja…wie immer war das ein Fehler….hahaha – aber egal…ich hatte auf jeden Fall einen schönen Tag .

Entspannter Ostersonntag

Ostersonntag bin ich dann zum Mittagessen zu Schwester und Schwager gefahren…es gab Lammbraten mit Rotkohl und Klößen…hmmm lecker.

Beide sind momentan viel entspannter, als die Monate zuvor.

Meine Schwester ist ja immer noch im „Hamburger Model“, d.h. seit Monaten wird ganz langsam ihre Arbeitszeit wieder angehoben…aktuell ist sie bei 5 Stunden täglich….und seit längerem schon will sie ihre Stundenzahl dauerhaft reduzieren. Sie hat mit ihrem Arbeitgeber gesprochen und sich bei verschiedenen Szenarien ihr Gehalt ausrechnen lassen, dann hat sie über die Rentenversicherung die Auswirkungen auf ihre Rente ausrechnen lassen und seitdem mein Schwager in einer „Maßnahme“ der Rentenversicherung für die nächsten 10 Monate ein geregeltes Einkommen hat, wird sie nun ab Mitte Mai ihre Arbeitszeit von 38,5 Stunden auf 25 Stunden reduzieren. Zusätzlich laufen bei ihr noch Anträge auf einen Schwerbehindertenausweis und eine Teil-Invalidenrente….aber zu beiden Anträgen gibt es noch keine Entscheidung.

Ich kann sie verstehen, zu der körperlichen Belastung im mobilen Pflegedienst (seit nunmehr 40 Jahren) führt auch immer wieder, seit den Herzoperationen und der OP an der Wirbelsäule, ihre psychische Instabilität, zu Problemen…sie fühlt sich schnell überfordert und gerät in Panik.

Zu der geplanten „Umschulung“ meines Schwagers vom Berufskraftfahrer zum Busfahrer, hat die Rentenversicherung inzwischen entschieden, das auch der Beruf des Busfahrers für ihn nicht mehr geeignet ist. Nun ist er in einer Maßnahme die ihm 10 Monate die Möglichkeit gibt, herauszufinden, welchen Job er noch machen kann…dazu gehören auch Bewerbungstraining, Computer-Kurse und auch ganz wichtig: 3x die Woche Fitnesstraining mit Anwesenheitspflicht….u.a. helfen die Coaches dabei verschiedene 2 wöchige Praktikumsplätze in Unternehmen zu finden, um so wieder Zugang zum Arbeitsmarkt zu bekommen.

Inzwischen liebäugelt mein Schwager mit einem Praktikum als Fahrer im Sozialbereich…also z.B. als Fahrer für Behinderte oder alte Menschen. Er ist nun einmal durch und durch Fahrer und kann sich für seine letzten Jahre im Beruf keinen Bürojob vorstellen. Und wenn alles gut läuft, kann er jederzeit direkt aus der Maßnahme heraus in einen Job wechseln…das motiviert ihn.

Das Beide nun wieder eine Perspektive haben, ist auch für mein Seelenleben eine Wohltat. Ich komme nun endlich aus dem Krisenmodus raus und werde auch meine finanzielle Unterstützung Ende Mai einstellen können, da mein Schwager über die Rentenversicherung jetzt monatlich sogar mehr Geld bekommt, als er vorher Arbeitslosengeld bekommen hatte.

Beide haben sich im Laufe der letzten 1,5 Jahre eine sparsamere Haushaltsführung angewöhnt und so werden sie auch zukünftig besser mit ihrem Haushaltseinkommen auskommen…vorallem seit ihre Eigentumswohnung abbezahlt ist.

Wir hatten einen schönen Ostersonntag und die Zeit verging wie im Fluge mit Essen, einem schönen Spaziergang an der Flensburger Förde entlang

und später gab es noch das klassische Osterbrot als Kuchen, dazu eine selbstgemachte Erdbeer-Mandarinen-Marmelade. Diesmal hatte mich meine Schwester vorher informiert, das SIE den Hefezopf backt. In den Jahren zuvor haben wir öfter mal Beide gebacken, um den jeweils anderen zu überraschen.

In diesem Jahr war ich aber sowieso zu schlapp…und da aus ihrem Teig 2 Brote geworden sind, hab ich auch noch ein kleines Care-Paket mit nach Hause bekommen….freu

Ostern schlapp und müde

okay- nun aber zurück zu meinem Urlaub… Karfreitag fiel ich dann in ein Loch.

Ich war antriebslos und müde und müde…das Wetter lud ohnenhin nicht ein nach Draussen zu gehen und so blieb ich bis zum späten Nachmittag müde und schläfrig auf der Couch.

Dann endlich hab ich mich aufgerappelt und bin noch eine Runde durch die Holmer Sandberge gewandert.

Für den Abend hatte ich den grünen Spargel und anderes Gemüse in der Pfanne gebraten und mit Käse verfeinert….sehr lecker

Anschließend schlief ich dann schnell auf der Couch ein…mein Ruhepuls sackte in den letzten 2 Tagen um 6 Schläge ab…das war wahrscheinlich dann doch etwas zu schnell. Immerhin konnte ich dadurch erkennen, das der Stress von mir abfiel.

Leider blieb dies auch am Samstag so…ich war zwar früh auf, um noch Blumen für Ostersonntag zu kaufen…aber danach war nichts mit mir anzufangen….ich blieb müde und antriebslos.

Neuer PC notwendig

In den letzten Wochen wurde mir im Job mehrfach mitgeteilt, das ich doch jetzt endlich mal ein neues Laptop beantragen sollte…meines ist inzwischen 5 Jahre alt und das führt regelmäßig bei Updates und Software-Anpassungen zu Problemen.

Mehr wusste ich nicht. Ich habe dann gebeten es auf NACH Beendigung der Quartalsabschlüsse zu schieben. Bei meinem letzten Telefonat mit der IT wegen eines Softwareproblems war klar, mein Laptop läuft noch auf Windows10. Okay, dann schreibe ich die Anforderung an unseren eigenen ITler in Hamburg. Mein Gedanke: dann gehe ich in Urlaub und wenn ich zurück komme, dann kann ich mich mit dem neuen Laptop vertraut machen.

Der Hamburger Kollege allerdings war vorbereitet – er wusste schon aus der Zentrale das ich kurzfristig umstellen muss und so habe ich am 14.April die Anforderung per Mail geschrieben für ein neues Laptop mit 2 Dockingstation und schon am Nachmittag meldete er „fertig“ alles liegt für mich auf meinem Schreibtisch bereit, so das ich selber die neue Dockingstation anschließen kann. jajaja…genau so hatte ich es mir vorgestellt hahaha.

So ein Mist…da möchte ich einmal, das die Kollegen sich etwas Zeit lassen…nun hatte ich am 15.April im Büro nicht nur meinen neuen Teamleiter in Empfang zu nehmen und mich „zu kümmern“, sondern auch ein neues Laptop…und natürlich waren nicht alle Programme übernommen worden und ich hatte kein „Chrome“ mehr mit allen meinen externen Zugängen als Favoriten und warum hab ich kein „Snipping-Tool“ mehr usw. Das hat der Kollege dann aber im Laufe des Tages alles noch gerichtet.

Überhaupt war der IT-Kollege die meiste Zeit des Tages bei mir im Büro…da auch der neue Teamleiter Probleme mit seinen Geräten hatte…vor allem mit dem Mobiltelefon. Ja auch der neue Teamleiter ist leider kein technisch versierter Mensch. An normales Arbeiten war an dem Tag kaum zu denken.

Na immerhin konnte ich meine Schulung als Präsenzschulung abhalten und hab es sogar geschafft mein Laptop mit der Kommunikationstechnik im Meetingraum zu verbinden. Etwas an dem ich sonst regelmäßig scheitere. Also – ich mache Fortschritte…wobei mir die moderne Technik natürlich sehr entgegen kommt, die ja vieles auch ohne mein Zutun macht.

Osterurlaub – Zuhause

Mein einwöchiger Urlaub startete bereits am Gründonnerstag…und da war ich voller Elan und freute mich auf die freien Tage. Das waren ja immer noch die Urlaubstage aus dem Vorjahr, die ich nun endlich nehmen musste…Einen aller letzten alten Urlaubstag hab ich dann noch am 30.04. Es blieb vorher einfach keine Zeit diese Tage zu nehmen…zu groß war noch das Chaos im Job.

Jetzt ist es ein schöner Gedanke immer noch 30 Urlaubstage für dieses Jahr zu haben, die ich auf die kommenden 8 Monate verteilen kann.

Am ersten Urlaubstag hab ich erst einmal die Reifen an meinem Auto wechseln lassen….und während der Wagen beim Reifenhändler stand bin ich in das Cafè des Supermarktes gegenüber gegangen und habe mir zum Frühstück einen Becher Kaffee und eine belegte Laugenecke gekauft.

Ich gehe ja nicht so oft zum Bäcker und hole mir Brötchen oder gar ein belegtes Brötchen oder ähnliches…backe mein Brot ja immer noch gerne selbst. Entsprechend irritiert war ich also als ich für diese „Laugenecke“ belegt mit etwas Salat und ein paar Putenbrustscheiben 5,10 EUR bezahlen musste….mit dem Kaffee zusammen waren das also 8,10 EUR. WHAT? Es ist keine Bioware oder handgekneteter Teig von einem Handwerksbäcker mit besten Zutaen…es ist eine dieser Bäckerei-Ketten, die es haufenweise überall gibt und die ihre Ware massenweise industriell produzieren.

Irgendwie war es mir einfach zu teuer…aber gegessen hab ich es trotzdem und die Laugenecke war knusprig und frisch…also auch lecker….aber 5,10 EUR grummel…

Anschließend bin ich noch gaanz in aller Ruhe durch den Supermarkt geschlendert, habe mir Zeit gelassen…hab hier und dort geschaut, noch etwas Deko für Ostern (nur für die Wohnungstür) hier, noch ein kleines Mitbringsel für Schwester+Schwager dort…den ersten frischen grünen Spargel usw. alles nicht großes, aber es hat mir Freude gemaht.

Dann war die Wartezeit auch rum und ich konnte meinen Wagen wieder abholen…mit dem Hinweis das meine Winterreifen aus 2016 nun ein Alter erreicht haben, wo ich über neue Nachdenken sollte.

Generell sollten Reifen nicht älter als 10 Jahre sein, der TÜV empfiehlt maximal 6 Jahre…immer unter der Voraussetzung, das noch genügend Profiltiefe vorhanden ist und die Reifen noch nicht sichtbar porös sind.

Im ersten Moment war ich irritiert: warum sind die Winterreifen von 2016, wenn der Wagen von 2020 ist….hahahaha – irgendwann fiel es mir wieder ein: Ach ja – das sind ja noch die Reifen von meinem ersten Fiat 500L. Den hatte ich ohne die zusätzlichen Winterreifen verkauft.

Okay – also ich habe mich entschlossen im nächsten Herbst bekommt mein Auto 4 neue Winterreifen…dann bin ich auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Immerhin die die Reifen die einzigen Teile am Auto, die direkten Kontakt mit der Straße haben.

Später bin ich dann noch nach Henstedt-Ulzburg gefahren… hab später noch ein paar Frühlings-Shirts gekauft…viele meiner Klamotten sind mir inzwischen ja viel zu groß geworden, brauchte noch ein VGA-Kabel, um meinen 2. Monitor im Homeoffice an die neue Dockingstation anzuschließen.

Der Verkäufer traute meiner Aussage nicht und fragte wie ALT mein Gerät sei hahaha….Die Monitore sind alt, die Dockingstation und das Laptop sind nigelnagelneu und JA ich benötige ein VGA-Kabel…da alle anderen Steckplätze an der Dockingstation bereits belegt sind.

Im Laufe der Jahre ist hier meine völlige Unkenntnis über die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten von Kabeln, einem gewissen Pragmatismus gewichen, so das ich inzwischen in der Lage bin, die Art der Anschlüsse an den Geräten abzulesen. Denn entweder es ist ein Symbol drauf oder aber es wird sogar die Anschlussart beim Namen genannt…und das war hier der Fall. Für den 2. Monitor brauche in ein VGA-Kabel auf beiden Seiten.

Den Rest des Tages hab ich dann damit verbracht meinen Kleiderschrank wieder auf Frühlingsbetrieb umzustellen und Wäsche zu bügeln, Wäsche zu waschen und die Wohnung vom Staub zu befreien….es war ein schöner und entspannter Tag…