Eine teure Woche

Und kaum hatte ich den Urlaub nach Venedig gebucht, wurde es noch so richtig teuer.

Mein Auto ist nun 5 Jahre alt und ist jetzt bei 72.000 km. Nun stand die jährliche Inspektion an und dann auch noch die TÜV-Prüfung. Ich habe das Auto also Mittwochmorgen vor der Arbeit beim FIAT-Händler abgegeben…das sind nur ca. 1,4 km bis zu meinem Arbeitsplatz.

Die haben mein Auto von Anfang an betreut, sind freundlich und zuverlässig, obwohl wahrscheinlich eine freie Werkstatt günstiger wäre.

Schon 2 Stunden später kam der Anruf, das eine Feder im Stoßdämpfer defekt ist und das auch die Bremsen nicht mehr einwandfrei sind…Beides zusammen läge schon bei gut 1.000 EUR und dazu dann noch die Kosten der Inspektion und des TÜV….ohhhweia.

Nun gut, bisher hat mich mein Auto ziemlich zuverlässig durch die Jahre begleitet, natürlich habe ich grünes Licht für die Reparatur gegeben. Die benötigten Ersatzteile sollten dann noch am gleichen Tag kommen und dann sollte es auch mit dem TÜV noch klappen.

Am Nachmittag kam dann der nächste Anruf…leider sei das gelieferte Ersatzteil nicht zu verwenden, weil ebenfalls defekt, sie müssten ein Neues bestellen, aber das käme erst am nächsten Tag.

Also habe ich einen kleinen Ersatzwagen bekommen, damit ich nach Hause fahren konnte…das war ein Fiat 500….(ohne das „L“ – wie meiner) und der fuhr richtig flott…war aber doch sehr eng und bot so gar keinen Komfort…hahaha, ich habe mich doch sehr an meinen Fiat 500L gewöhnt, der wirklich großzügig geschnitten ist, viel Kopf-, Bein- und auch Seitenfreiheit für die Ellenbogen bietet.

Letztlich war ich aber froh, überhaupt einen Ersatzwagen bekommen zu haben, der Gedanke mit S-Bahn und Schienenersatzverkehr nach Hause fahren zu müssen, fühlte sich alle Mal schlimmer an, als ein etwas zu enges Auto.

Am nächsten Tag, ging dann alles wirklich schnell und bei der Abholung war ich dann knappe 2.000 EUR ärmer. Aber es war gar nicht so leicht das Geld los zu werden…..

Obst einmal anders

Zu unserem letzten Treffen hatte mir meine Schwester ihren Dörr-Apparat mitgebracht.

Ich wollte schon immer mal ausprobieren Obst selber zu trocknen..aber so ein Gerät anzuschaffen, schien mir einfach unsinnig. Meine Schwester hatte sich vor einiger Zeit mal so ein Ding gekauft, benutzt es aber nicht mehr. Jetzt hat sie es mir geschenkt – ich betrachte es eher als Dauerleihgabe hahaha.

Das Gerät ist relativ sperrig und hat 5 Ebenen zum Trocknen von Obst und Gemüse. Im Moment steht es auf meiner Heißluftfritteuse – das ist natürlich kein Dauerhaft sinnvoller Platz.

Wenn ich es nicht benutze, werde ich es wohl in der Kammer im Flur verstauen.

Ich habe es jetzt bereits zum 2. benutzt und zwar mit den Klassikern: Apfel- und Bananen-Chips:

Und das klappt wirklich gut. Die Bananen-Chips sind super-knusprig geworden, die Apfelchips werden von Natur aus nicht mega-knusprig, sind aber auch richtig lecker.

Das Trocknen des Obsts kostet Zeit und ja auch Strom. Dabei ist der Stromverbrauch durch die moderate Temperatur von maximal 70 Grad jetzt nicht so extrem hoch, auch wenn das Gerät für solch dünn geschnittenes Obst immer noch 6-8 Stunden braucht.

Wenn man mal weiter im Internet forscht und den dort genannten Stromverbrauch jetzt mal mit dem Gerät versuche auszurechnen, komme ich auf ca. 80 Cent für die Mengen die Ihr oben auf dem Bild seht…das sind 4 Äpfel und 4 kleine Bananen, die ich auf einmal in diesem Gerät getrocknet habe.

Das Ergebnis sind ca. 80g. getrocknete Apfel-Chips, und ca. 100g getrocknete Bananen-Chips

Im Internet stand z.B. das die Bananen-Chips bei 70Grad ca. 20 Stunden brauchen, ich habe die Stücke aber von Hand viel dünner geschnitten, so waren sie nach 8 Stunden bereits durch und durch knusprig.

Na klar kann man sagen, das ist nicht wirtschaftlich, aber dafür weiß ich was drin ist und ja es hat mir auch Spaß gemacht. Und was auch toll ist: DIESE Bananen werden im Rucksack nicht matschig hahaha.

Schade das es für Erdbeeren bereits zu spät ist.

Aber als nächstes werde ich es mal mit Gemüse probieren: Wie wäre es mit marinierten Wirsing-Chips? das Rezept liegt schon bereit

Eine Flugreise in Aussicht

Ich bin ja nicht so der Reise-Typ. Aber na klar, gibt es auch bei mir ein paar Ziele, die ich gerne einmal besuchen würde…wenn, ja wenn, es dort nicht immer so heiß und vor allem nicht auch noch so voll wäre.

Eines dieser Wunschziele lautet: Venedig.

Durch diese alt-ehrwürdige Stadt mit ihrem morbiden Charme, den wunderschönen Häusern, Palästen, Brücken und Kanälen würde ich ja gerne mal schlendern. Diese Mischung aus Ehrfurcht vor der Baukunst alter Zeiten und der drohenden Gefahr eines langsamen Untergangs (Beides durch Menschenhand geschaffen) ist für mich sehr anziehend.

Ich sehe mich aber definitiv nicht in den Massen an Touristen, die Venedig wie eine Art Disneyland betrachten und sich genau so verhalten. Wo bleibt der Charme wenn sich Tausende Menschen auf dem Markus-Platz tummeln oder durch die kleinen Gassen schieben.

Vor ein paar Wochen reifte nun der Plan, ich reise einfach dann, wenn es NICHT heiß und NICHT von Touristen überbevölkert ist. Ich reise im Spätherbst.

In dieser Woche bin ich bei mir im Ort ins Reisebüro gegangen und habe mit der Hilfe einer netten Mitarbeiterin einen 4-Tages-Trip mit Flug und Hotel zusammengestellt für Mitte November. Leider gibt es von Hamburg aus, zu dieser Zeit, keinen Direktflug, aber egal….ich fliege mit der Swiss-Air, mit einmal Umsteigen in Zürich. So dauert die Anreise zwar länger, aber das ist für mich okay. Zwischen den beiden Flügen bleibt genügend Zeit, um mein Gepäck und mich auch zusammen nach Venedig zu bringen.

Die Dame hat mich nach meinem Reisebudget gefragt…ich wollte aber keinen Betrag festsetzen, sondern erst einmal schauen, wie teuer es überhaupt ist. Ich bin das letzte Mal vor 15 Jahren geflogen und diese Billig-Airlines kommen nicht in Frage (ich mag deren Methoden nicht). So hat sie ein 4-Sterne-Hotel in der Altstadt als Basis genommen und dazu nach Lufthansa und Swiss-Air Flügen geschaut. Der Preis lag mit knappen 900 EUR dann sogar noch ein Stück weit unter meiner „inneren Grenze“, also den Wert den ich innerlich bereit bin, dafür zu zahlen.

Den Transfer vom Flughafen zum Hotel muss ich allerdings selber organisieren…aber auch das ist okay. Das kann ich bereits im Vorfeld von Deutschland aus organisieren.

Sooo jetzt habe ich also einen gebuchten Urlaub im November – und ich freue mich darauf.

Allerdings ist mein letzter Flug sooo lange her, das ich von der modernen Art online und vorab einzuchecken, so gar keine Ahnung habe…das macht mich etwas nervös.

Auf meinen Reiseunterlagen steht eine ganze Menge, was ich wie zu machen habe…damit beschäftige ich mich aber erst, wenn der Urlaub nicht mehr ganz so weit entfernt ist. Noch dauert es ja 3 Monate.

Ach ja im Internet habe ich gelesen, das im November die Temperaturen so ca. zwischen 4-11 Grad liegen sollen…das es auch mehrere Regentage gibt und morgens die Stadt öfter mal im Nebel liegt…..klingt für mich klasse.

Kleiner Rückblick in die Vergangenheit:

Mein bisher letzter Flug ging übrigens vor 15 Jahren nach Wien. Den Urlaub hatte ich meinem damaligen Freund und mir zum Geburtstag geschenkt. Unser erster gemeinsamer Urlaub war ein kleines Desaster – wir waren erst 1/2 Jahr zusammen und unserer Lebenswelten passten nun mal überhaupt nicht zusammen….seufz…es war mega anstrengend, wir haben viel gestritten und teilweise sind wir dann auch getrennt durch Wien gelaufen.

Und doch bin ich noch weitere fast 8 Jahre mit ihm zusammen geblieben…das passiert, wenn das Herz über den Verstand siegt. Ich habe alle Warnsignale gehört und überhört und das obwohl wir zu dem Zeitpunkt durch seine permanente Lügerei bereits einige Krisen hatten…mein Verstand wollte sich schon zu dem Zeitpunkt mehrfach von ihm trennen…das Herz war einfach verliebt. Ja im Laufe der Zeit haben wir uns dann irgendwie so einigermaßen mit unseren unterschiedlichen Lebens-Rhythmen und -Vorstellungen arrangiert…solange bis es bei mir nicht mehr ging.

Tagesausflug: Arnis / Maasholm

Samstagvormittag habe ich mich mit Schwester+Schwager zu einem Ausflug in Arnis verabredet.

Arnis liegt auf einer Halbinsel an der Schlei und ist mit weniger als 300 Einwohnern und einer Fläche von 0,45 qm2 offiziell Deutschlands kleinste Stadt.

Als ich dieses Ziel vorschlug meinte mein Schwager: das reicht nicht für einen Tag…da sind wir in einer Stunde „durch“….also machte er den Vorschlag anschließend noch nach Maasholm zu fahren, das nur 16km entfernt, ebenfalls an der Schlei liegt.

Von Quickborn waren es gut 130km zu fahren…obwohl mein Navi mich konsequent über die A7 lotsen wollte, bin ich dann doch lieber über Kiel gefahren….denn die A7 in Richtung Norden war ziemlich voll. Immerhin haben jetzt alle 16 Bundesländer Sommerferien…das macht sich auf den Straßen bemerkbar.

Gemäß unserem familiären Grundsatz: lieber zu früh, als zu spät…war ich so fast 30 Minuten zu früh dort….aber bereits 5 Minuten später waren auch Schwester+Schwager ebenfalls da. Hahaha

Arnis war wirklich schnuckelig und bot mit einem Rundwanderweg einen schönen Weg entlang der Schlei und es dauerte, trotz vieler Stopps zum Schauen, wirklich nicht sehr lang.

Das Wetter war durchwachsen: windig, teilweise regnete es auch…aber es war nicht kalt und ab und an kam sogar die Sonne durch….wir liefen ein paar der schönen Wege mehrfach, weil wir gerne in das Schlei-Cafè wollten, welches aber nicht so früh geöffnet hatte.

Die boten selbstgebackenen Kuchen und sehr gutes Eis an…ich konnte mich nicht entscheiden ob Kuchen oder Eis: also bestellte ich ein Stück Apfelkuchen mit einer Kugel Vanille-Eis und Sahne …..hahaha die Bedienungen fanden das eine sehr gute Idee…meine Schwester ebenfalls. Und es hat sich gelohnt, Beides war richtig lecker..

Leider kann ich diese Mal keine Bilder präsentieren…meine SD-Karte meldet seit ein paar Tagen „SD-Karte defekt- bitte wechseln“….mir werden diese Bilder leider nicht mehr angezeigt….mal sehen ob ich noch ein Paar davon retten kann.

Anschließend sind wir dann nach Maasholm gefahren…und wieder sind wir rund um den Ort und kreuz und quer durch den Ort gelaufen….alles hier war (trotz eines großen Festes) unglaublich ruhig und friedlich. Überhaupt waren in beiden Orten Häuser, Straßen und Garten sehr gepflegt und alles war liebevoll hergerichtet…

Am Abend sind wir dann in Maasholm noch in einem Restaurant gewesen…auch das war eine gute Entscheidung…die Portionen waren etwas groß, dafür aber auch lecker. Für uns Mädels gab je einen Fischteller mit verschiedenen Sorten Fisch und Backkartoffeln und mein Schwager liebt Sauerfleisch mit Bratkartoffeln…und nach einen weiteren Spaziergang haben wir uns dann so gegen 20.30 Uhr verabschiedet und sind in unterschiedliche Richtungen nach Hause gefahren.

Es war ein richtig schöner Tag…unser Unterhaltungen waren leicht und unbeschwert und es fühlte sich so richtig nach Urlaub an…und das tat mir sehr gut. Gelaufen sind wir insgesamt mehr als 12km …hahaha gar nicht mal schlecht.

Geschlafen habe ich der Nach dann auch tief und fest.

kleine seelische Krise

Ihr glaubt es nicht, der Wiedereinstieg in den normalen Arbeitsalltag ist mir nach diesem Urlaub so unglaublich schwer gefallen. Es hat mehrere Tage gekostet, bis ich tatsächlich bereit war, mich wieder all den Alltagsproblemen zu stellen.

In dem festen Glauben, jetzt nach dem Urlaub, kommt nur noch der normale Arbeitsalltag und mein „Über-Engagement“ kann ich endlich wieder auf ein Normalmaß zurück fahren und doch kam es ganz anders.

Von Mail zu Mail war ich entsetzt, welche Probleme sich da vor mir auftürmten…wo die Kollegen in der Zentrale auf einmal von mir Unterstützung haben wollen. Viele Themen, die mich eigentlich nicht direkt betreffen und dazu dann noch meine eigenen Aufgaben mit einigen neuen Herausforderungen…ich fühlte mich blockiert…wollte und konnte vor allem, auf all das gar nicht reagieren.

Die ersten 2 Tage habe ich es mit einer Art Realitäts-Verweigerung probiert…habe ALLES, was nicht unmittelbar lösbar oder nicht zu meinen Aufgaben gehört, ignoriert und mich ausschließlich um das Tagesgeschäft gekümmert, welches ich nach 8 Tagen Abwesenheit, jetzt erst einmal wieder auf Vordermann bringen musste. Es ist ja nicht so, als ob die Arbeitswelt während meines Urlaubs stillgestanden hätte.

War ich am Montagmorgen noch mit viel Lust und Schwung im Homeoffice gestartet, endete ich bereits Dienstagnachmittag um 15 Uhr in einer kleinen seelischen Krise, ausgerechnet während eines Telefonats mit einer Kollegin die sehr fordernd auftrat, die mir viele Fragen stellte und meine Antworten nicht akzeptieren wolle…. und habe sofort danach Feierabend gemacht…und mich auf die Couch verzogen.

Eigentlich fühlte ich mich doch super erholt…doch nun fühlte ich mich sofort überrannt und unendlich schlecht. Blockiert….wie eingefroren. Mir liefen die Tränen über die Wangen, ich wollte mich weder bewegen, noch mich NICHT bewegen. Bewegung hilft mir in der Regel so einen Stress zu kompensieren.

Dabei war gar nichts Schlimmes passiert – außer das Ihr meine Antworten nicht zusagten und sie weiter bohrte…da habe ich etwas ungehalten reagiert, denn die Fragen betrafen gar nicht meine Arbeit und die Antwort war einfach: Ich weiß es nicht – wende Dich ans Helpdesk….was sie aber nicht wollte.

Ich war wütend über mich selbst und wunderte mich gleichzeitig über meine Reaktion, mich so gar nicht mit irgendeiner Art von beruflichen Problemen auseinander setzen zu wollen. Ich wollte einfach nicht aus meiner Urlaubs-Blase gestoßen werden. Wollte einfach in Ruhe meine Arbeit machen.

Habe ich mich nicht schon lange genug mit den eigenen Problemen im Job herum geschlagen und mit denen der Anderen dazu? Hatte ich nicht das Recht, jetzt einfach mal einen NORMALEN Job zu machen. Gleichzeitig habe ich mit mir geschimpft: nun kümmere Dich doch darum, tauche wieder ein in Deine Welt der Zahlen und der Logik Deines Jobs….das kannst Du doch, darin bist Du richtig gut.

Mittwoch ging es dann wieder ins Büro…und das war auch gut so….so konnte ich mich mal wieder mit Kollegin Kathrin und einigen anderen Kollegen unterhalten…etwa mehr Normalität…und bereits am Nachmittag lief es dann wieder besser bei mir.

Ich habe also zögerlich angefangen, mich wieder mit den Problemen (Meine Eigenen und auch ein paar der Anfragen von Anderen) zu beschäftigen….und seit Donnerstag arbeite ich also wieder ganz normal ohne irgendeiner inneren Sperre…reagiere normal und arbeite wieder genau so, wie ich es von mir kenne.

Jetzt im Nachhinein kommt es mir echt schräg vor…so als ob ich Angst davor gehabt hatte, den Problemen nicht mehr gewachsen zu sein. So einen Zustand kenne ich sonst eigentlich nicht…ich weiß immer, wie ich an eine Problemlösung herangehe, manchmal muss ich mich langsam herantasten – es ist wie früher in Mathematik mit Textaufgaben: Als Erstes muss ich verstehen: was habe ich und was wird gesucht:

  1. Wie ist die Ausgangslage, was für Daten und Zusatzinfos habe ich dazu
  2. Was soll am Ende das Ergebnis sein, was für eine Antwort sucht der Fragesteller
  3. Welche Programme, Formeln und Listen stehen mir für die Verarbeitung der Daten zur Verfügung
  4. Was fehlt noch an Informationen und wo kann ich diese her bekommen
  5. Welche Zwischenschritte sind bei komplexen Aufgaben notwendig
  6. Wer ist in dem gesamten Prozess involviert und wer braucht am Ende das Ergebnis
  7. Welcher Zeitrahmen steht mir für die Lösung zur Verfügung

Ich bin von Mittwoch bis Freitag ins Büro gefahren….hatte viele nette Gespräche mit den Kollegen und lustige Mittagspausen…man bin ich froh, das ich jetzt wieder ganz normal reagiere und ja das hineintauchen in Zahlen und Probleme funktioniert wieder einwandfrei…

Urlaubs-Resümee

Jaaa – in diesem Jahr war ich mal wieder echt spät dran. Die Abgabefrist für die Steuererklärung rückt ja immer näher und ich hatte noch nicht einmal angefangen.

Obwohl, so ganz stimmt das nicht, bereits im Februar hatte ich die neueste Version meines Steuerprogramms runtergeladen. Ich habe seit ein paar Jahren ein Abo, das kostet nur 15,99 pro Jahr für die Steuersoftware. Also habe ich mich gestern Morgen endlich mal daran gemacht.

Inzwischen vertraue ich dem Programm. Alle Daten aus dem Vorjahr können übernommen werden, die Bescheinigungen vom Finanzamt werden runtergeladen und gleich in die richtigen Zeilen eingetragen, ein „Lotse“ hilft einem durch die einzelnen Programmpunkte.

Es fehlten nur noch solche Angaben wie z.B. die Steuerbescheinigung der Banken, die Angaben zu den Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, sowie Homeoffice-Tage und Spenden und so ein Kram. Ich habe ja nicht viel, was ich beachten muss, besitze kein Wohneigentum, habe weder einen Mann, noch Kinder, pflege Niemanden und die finanzielle Unterstützung von Schwester und Schwager ist auch nicht steuerlich anzusetzen.

Nach 1,5 Stunden war ich mit allem fertig. Das Programm errechnete eine kleine Rückerstattung mit der ich zufrieden bin. Über das Streuerprogramm und mein Elster-Zertifikat wurde die Steuererklärung auch gleich an die Steuerbehörde übermittelt. Erledigt !

Und weil ich gerade dabei war, hab ich nun auch endlich mal über die Krankenkassen-App meine Rechnung über Zahnreinigung eingereicht.

Das Wetter hat sich inzwischen beruhigt und so konnte ich nach den heftigen Winden, der letzten Tage, meinen Balkon mal wieder sauber machen…All die heruntergefallenden Blätter und kleinen Sauereien der Vögel beseitigen…Geländer abwischen und die Blumen begutachten, verdorrte Triebe und verblühte Blüten abschneiden. Jetzt sieht es wieder ordentlich aus.

Vor meiner Fahrt nach Hessen habe ich mir noch 2 Töpfe mit Minze gekauft. Jetzt hab es mal wieder frischen Minz-Tee….hmmm lecker.

Es war mein letzter Urlaubstag gestern und nun fühle ich mich auch richtig erholt. Meine Strategie mit der Fahrt ganz zu Beginn und einer ganzen Woche dann zuhause, war genau richtig. Die „Stillen Tage“ nach der Fahrt, waren ja vorhersehbar und ich habe sie auch zugelassen.

Habe mich die ersten Tage nach der Fahrt, komplett zuhause eingeigelt, wenig gemacht, viel geschlafen, viel gelesen….keine Nachrichten gehört, nicht kommuniziert. Ich habe mich aus meinem Alltag ausgeklinkt. Habe mich von manchen Geschichten einfach davon tragen lassen und den Rest der Welt einfach mal ausgesperrt.

Und nach ein paar Tagen hat sich das Ganze dann wieder normalisiert…ich höre wieder Nachrichten, kümmere mich um die Wohnung und um alles andere, was so zum Leben dazu gehört. Meine Energien kommen zurück…und immer noch habe ich das ganze Wochenende für mich.

und noch mehr Wasser – im Hallenbad

Seit Mittwoch bin ich also wieder aktiver….habe einige Elektrogeräte im Sozialkaufhaus abgegeben. Die Geräte funktionieren noch einwandfrei, ich habe alle noch einmal extra sauer gemacht…soll ja ordentlich sein.

Dann bin ich noch in Volkspark Hamburg gefahren…bin dort 1,5 Stunden gelaufen, auch durch den Dahlienpark …aber viele Dahelien blühen noch gar nicht. Trotzdem gab es schon wunderschöne Blüten.

Donnerstag bin ich zum ersten Mal ins Arriba-Bad nach Norderstedt gefahren. Über meine Firmen-Fitness-App kann ich tatsächlich von Mo-Do jeweils 2 Stunden schwimmen, ohne extra bezahlen zu müssen. Mir hat es da gut gefallen. Es ist für mich eindeutig schneller zu erreichen, als die Badebucht in Wedel. Meine gekaufte Wertkarte dafür enthält eh nur noch 2 Eintritte…dann müsste ich mir eine Neue besorgen, das kann ich mir dann sparen.

Das Arriba-Bad bietet zeitlich mehr Schwimmmöglichkeiten (wochentags ab 6.30 Uhr bis mindestens 22 Uhr) und hat im 25m-Becken für die Schwimmer die Bahnen in verschiedene Bereiche unterteilt, wo man jeweils auf der einen Seite hoch- und auf der anderen Seite die Bahn runterschwimmt…quasi ein „Rund-schwimmen“…ich habe mir zeitweilig die Bahn mit 2-3 Personen geteilt und wir sind uns nicht in die Quere gekommen. Allerdings sollte man schauen, das man sich in einem Bereich aufhält, wo die Schwimmer alle eine ähnliche Geschwindigkeit haben, sonst klappt das nicht ganz so reibungslos.

Mir gefällt an dem Bad auch einiges andere: Es gibt neben dem 25m-Becken drinnen, noch ein 50m Becken draußen. Ein Extra-Becken mit Springturm und ein Extra-Becken in einem geschlossenen Raum für die Aqua-Fitness schränkt die Schwimmer im 25m-Becken nicht ein. Kinderbecken gibt es natürlich auch. Die Duschen sind besser unterteilt, alles ist etwas moderner und auch der Einlass mit der Firmenfitness-App war reibungslos.

Und anstatt 1,5 Stunden habe ich hier 2 Stunden Zeit – also eigentlich – denn wann habe ich mich ausgestempelt? Genau nach 1Stunde und 28 Minuten hahahaha ….ich bin gut auf die 1,5 Stunden der Badebucht gedrillt. Und ich brauche nur noch 16-18 Minuten Fahrzeit, anstatt mehr als 30 Minuten….das sind alles gute Argumente für das Arriba-Bad. Mal sehen wie es abends so sein wird…die haben tatsächlich bis 22 Uhr geöffnet…von Freitag bis Sonntag sogar bis 23 Uhr – an den Tagen müsste ich aber normalen Eintritt bezahlen.

Vom Stau zum herbstlichen Sturm (im Hochsommer)

Für meinen letzten Tag in Hessen hatte ich eigentlich noch einiges vorgehabt…aber daraus ist dann doch nichts geworden…und auf die eigentlich geplanten Zwischenstopps habe ich dann auch verzichtet. Im Radio wurde vor langen Staus in den Norden gewarnt und ich wusste ja auch, das am Abend mal wieder die A7 komplett gesperrt werden sollte….neee danke…dann fahre ich doch lieber direkt nach Hause.

Im Stau habe ich dann trotzdem noch mehrfach gestanden, bis ich dann endlich wieder zuhause war. Meinen einzigen echten Pausen-Stopp habe ich in Kassel gemacht. Einmal das Auto vollgetankt und im „Cafè del Sol“ zu Mittag gegessen und schon ging es weiter….von Stau zu Stau…aber irgendwie hat es mich nicht gestresst….war zwar nervig, aber eben nicht zu ändern und ich war dann auch froh, als ich gegen Abend endlich wieder zuhause war.

Gemacht habe ich dann die nächsten Tage nicht viel…ich brauchte ein paar Tage um mich von der Fahrt und der vielen Kommunikation zu erholen…ich war also stumm und komplett lustlos mit irgendjemandem in Kontakt zu treten. Gut, das ich noch eine ganze Woche Urlaub hatte.

Dieser Zustand hielt ein paar Tage an, ich blieb erst einmal einfach zuhause….und das war ja auch nicht so schwer, denn urplötzlich hatten wir hier in Quickborn Herbstwetter. Erst regnete fast ununterbrochen, war dabei aber schwülwarm. – sehr unangehem.

Dann wurde es mit dem einsetzenden Starkregen, Mitte der Woche, schlagartig kühl und stürmisch. Manchmal musste ich rausschauen um zu sehen ob das starke Rauschen vom Regen, dem Wind in den Bäumen oder von Beidem kam. Das war echt krass….die Bäume vor meinem Wohnzimmer-Fenstern bogen sich im Sturm, während es heftigst regnete. Wir haben hier eine Windschneise.

Als ich Mittwoch von einem Ausflug in den Volkspark Hamburg zurück gefahren bin, war auf der Landstraße alles über 35kmH ein hohes Risiko…das Wasser stand hoch auf den Straßen…zuhause bin ich sofort in den Keller gestürmt um nachzuschauen, ob der Regen sich wieder einen Weg in unsere Keller gebahnt hatte…zum Glück: nein.

In die Keller war kein Wasser eingedrungen, nur die Tiefgarage kann man aktuell nicht trockenen Fußes über die Einfahrt betreten oder verlassen. Dort staut sich das Wasser einige cm hoch und läuft nicht ab….mit dem Auto kann man noch durchfahren und auch in der Tiefgarage selbst ist es trocken. Zum Glück gibt es auf der anderen Seite noch eine Treppe in die Tiefgarage.

Notfalls wäre es auch über die Kellerzugänge der Hauseingänge möglich, die Garage trockenen Fußes direkt zu betreten…aber das sind unzählige Türen und ständig einige Stufen rauf und einige Stufen wieder runter, gefühlt um 100 Ecken herum, kleine Nischen mit Türen, die in andere Gänge führen, immer wieder einige Stufen hoch und dann um das nächste Eck wieder runter… einige Türen führen nur zu Kellerabteilen, andere in die nächsten Gänge…manche Türen muss man mit dem Schlüssel öffnen, andere gehen so auf – das reinste Labyrinth hahaha….da habe ich mich am Anfang mehr als einmal verlaufen…die Türen sind nicht beschriftet und die Abzweig-Möglichkeiten vielfältig. Alle Häuser sind über die Keller miteinander verbunden. Seitdem gehe ich lieber ein paar Schritte im Regen vom Garagenaufgang zur Haustür, als mich durch das Kellerlabyrinth zu manövrieren. Das geht eindeutig schneller.

Seit 5 Tagen warte ich auch darauf, das meine Wäsche im Trocken-Keller auch mal trocken wird…aber die Luftfeuchtigkeit ist viel zu hoch….alles ist klamm….okay, habe sie mit in die Wohnung genommen.

Ich bin ein Freund von Kühle und auch Regen muss sein…aber so langsam könnte es, auch für meinen Geschmack, mal wieder ein paar Tage trocken bleiben und etwas Sonne wäre jetzt auch nicht verkehrt.

Ein toller Tag und das 2.Treffen

Ich habe erstaunlich gut im Hotel geschlafen. Die Klimaanlage brauchte ich zum Glück nicht, es war nicht so warm (als ich das Hotelzimmer gebucht habe, waren für diesen Zeitraum 34 Grad vorausgesagt worden)- so konnte ich sogar bei geöffnetem Fenster schlafen.

Ich habe lange geschlafen, hab im Bett dann noch gelesen und einen Kaffee getrunken….hab mich im Bad kurz fertig gemacht und bin dann zur Massage gegangen.

Eine entspannende Stunde später bin ich noch etwas durch die Stadt geschlendert und als es schon fast Mittag war, hab ich in einem Shopping-Center relativ spontan eine Currywurst bei „Best Worscht in Town“ gegessen. Einer Imbiss-Kette aus Frankfurt, die sich mehr und mehr im Frankfurter Umland ausbreitet.

Das hier ist eine „Snackers Combo“ und eine Scheibe Sauerteigbrot gibt es immer dazu…das Brot ist soo lecker. Lustigerweise wird das Brot bei der Bäckerei Huck gebacken…und ist nur 4 Straßen von meiner ehemaligen Wohnung in Frankfurt-Rödelheim entfernt. Diese Bäckerei hatte zu meiner Zeit, kein klassisches Geschäft, sondern im Hinterhof der Backstube einen integrierten Laden. Von der Straße aus, sah man nur eine Tür in einem Garagentor und an der Hauswand ist ein Messingschild in Form einer Brezel. Inzwischen gibt es wohl auch einige Cafès und Filialen an unterschiedlichen Orten in der Stadt und der Region, das hab ich im Internet gelesen.

Eigentlich esse ich ja so etwas nur noch ganz selten, aber das hier musste einfach sein. Diese Wurst und auch die Currysoße sind echt lecker…jeder kann dabei selber entscheiden, wie scharf die Soße sein soll…und ob klassische Brat- oder Rindswurst. Rindswurst ist auch eine typische Frankfurter Spezialität. Aber bei Currywurst mag ich dann doch lieber die Bratwurst.

In einem Blumenladen hatte ich dann noch einen wunderschönen Blumenstrauß mit Roten Callas und weißen Rosen binden lassen. Zusammen mit viel Grün und Ähren vom Feld sah der einfach toll aus.

Dann ging es zurück ins Hotel: Duschen und schick machen und schon wurde es Zeit für die Fahrt zum Rentner und seiner Frau. Wir waren für 14 Uhr verabredet.

Ich habe die Beiden vor einem Jahr das letzte Mal gesehen, und mit dem Rentner telefoniere ich im Moment ca. alle 2 Wochen für jeweils 1-1,5 Stunden. Sind also im ständigen Austausch und so fühlte sich auch dieses Treffen nicht fremd oder komisch an. Es war einfach klasse.

Kaum sind wir Drei zusammen wird es lustig und unterhaltsam. Ich konnte nun auch in Echt deren neue Küche begutachten. Wir Frauen haben lange über Küchenschränke und Herde gefachsimpelt…es gab fluffigen, leckeren Käsekuchen ohne Boden (und ich hab das Rezept bekommen)…am frühen Abend sind wir in ein Restaurant gefahren, oben auf einer Anhöhe mit tollem Ausblick.

Als mein „Wildkräutersalat mit Ziegenkäse und Birne“ jedoch drohte vom Teller geweht zu werden, sind wir dann doch lieber rein gegangen.

Später sind wir zurück zu den Beiden gefahren…und es wurde immer später und wir hatten immer noch Gesprächsstoff. Da die Beiden aber am nächsten Tag in Richtung Hannover zu einer Hochzeit ihrer Nichte aufbrechen wollten, hab ich mich dann um so gegen 21 Uhr verabschiedet.

Ich bin dann noch in den Staatspark „Wilhelmsbad“ gefahren und bin dort in der Dämmerung des Abends noch durch den Park gelaufen. Das Wetter hatte soch inzwischen beruhigt…es gab weder Wind, noch Regen…das war daher ein stimmungsvoller Abendspaziergang an einem lauen Abend.

Das 1.Treffen – ehemalige Kollegen

Die ehemalige Kollegin war als erstes am Treffpunkt und es war toll sie wieder zu treffen. Über das Blumengesteck hat sie sich sehr gefreut.

Müde sah sie aus…und es geht ihr auch nicht so gut…die Arbeit zermürbt sie…und sie denkt über Konsequenzen nach…aktuell muss die allgemeine Stimmung wohl besonders schlimm sein. Die Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern nimmt beständig zu.

Obwohl es der Firma finanziell super gut geht, wird überall gespart, die Ziele für die Boni wurden so hoch gehängt und Teile davon willkürlich ausgesetzt, das merken alle Mitarbeiter der Tochtergesellschaften. Die Ungleichbehandlung zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften ist wohl sehr offensichtlich….das hat natürlich keiner gerne. Außerdem gönnt keiner dem Anderen auch nur den Geringsten Vorteil…etwas über das ich lachen muss, denn es geht um Firmenwagen und deren Ausstattung und wer nun was für ein Auto bekommt. Echt jetzt?

Das war dann auch später an diesem Abend mehr als einmal Thema zwischen meinen beiden ehemaligen Kollegen. Es scheint einen echten Kampf in der Firma zu geben und von der Geschäftsführung wird kein Machtwort gesprochen…die beiden Kollegen stecken also in einer Zwickmühle. Nur mal kurz zur Erinnerung: Die Firme zahlt echt gut und es gibt seit vielen Jahren eine Regelung zu dem Thema.

Und obwohl Beide jünger sind als ich, rechnen sie auch schon, wann sie in Rente gehen können…die Firma hat ein Programm mit Langzeitarbeitskonten, in das Boni und sonstige Zusatzleistungen „eingezahlt“ werden können…darüber wollen Beide noch ein paar Jahre früher aus dem Berufsleben ausscheiden….aber je weniger Boni gezahlt werden, umso weniger können sie dort ansparen. Dabei würden Beide gerne lieber heute, als Morgen dort weg.

Je mehr ich von den Beiden über die Firma gehört habe, umso erleichterter bin ich, das ich nicht mehr dabei bin. Puhhhh – gut das ich den Absprung rechtzeitig geschafft habe.

Den Kollegen hatte ich, wie schon vorher mal erwähnt, seit meinem Weggang vor 6 Jahren, nicht mehr gesehen und ich habe mich riesig gefreut, als er kam….er sieht noch genauso aus, wie früher…nur die Haare sind inzwischen grau…und auch er war der Meinung, er hätte mich jederzeit überall erkannt…ich hätte mich auch gar nicht verändert.

Wir hatten einen lustigen und schönen Abend…und natürlich gab es auch andere Themen, als nur die Firma und die allgemein schlechte Stimmung dort. Wir waren alle Drei der Meinung es fühlte sich so an, als ob wir uns vor ein paar Wochen das letzte Mal getroffen hätten…gar nicht fremd oder irgendwie komisch. Ich habe den Abend genossen.

Es war schon fast 23 Uhr als ich vorschlug den Abend zu beenden, denn die Beiden mussten am nächsten Tag nach Siegen fahren…Meetings, Meetings, Meetings – der neue Volkssport im mittleren Management. Und ich musste ja auch noch zurück nach Hanau.

Ich hatte es schon bei meinem Weggang damals geahnt, das sich vieles ändern wird. Der damalige GF ist in Rente gegangen, meine Chefin hat einen Monat nach mir die Firma gewechselt, inzwischen ist der Firmeninhaber nur noch im Aufsichtsrat, die Geschäftsführung liegt jetzt bei Externen und die Hauptfirma ist inzwischen eine „SE+Co.KGaA“. Ein Global Player wollte man werden – Glückwunsch – das habt ihr geschafft.

Leider erinnert nichts mehr an die schöne Zeit als „Mittelständler mit Ambitionen“. Heute werden (obwohl es ein deutsches Unternehmen ist) alle Meetings auf Englisch abgehalten…etwas mit dem die langjährigen Kollegen nun so ihre Probleme haben – es war halt nie gefordert Englisch können zu müssen.Heute gar nichts mehr ohne.

Ich hab mich früher gefreut, wenn ich mal Kontakt in Englisch zu den anderen Ländern hatte. Im Normalfall war das echt die Ausnahme. Ja so ändern sich die Zeiten.