Vom Erfolg überrannt

(Achtung ! noch mehr langweiliges Arbeitszeugs)

Das Chaos bei uns im Büro, hat aber auch andere Gründe…durch Dinge, die nicht in unserer Hand liegen.

Denn die Zentrale informiert uns einfach nicht, wie es mit der Systemumstellung weiter geht. Anfang September hat der Controller an die Verantwortlichen geschrieben, das wir zu VIERT für 3 Tage in der 2.September Woche anreisen und man uns doch bitte mitteilen möchte, wann die Schulungen für das neue System stattfinden werden. Antwort: KEINE.

Also habe ich die Reise für mich abgesagt und Katrin hat es mir gleich getan. So waren der Controller und der Schweigsame alleine auf ihrer Reise…die hatten aber auch noch einen ganz anderen Grund fahren zu müssen…es ging darum zu entscheiden, was genau der Schweigsame eigentlich für Firmen übernehmen soll und wer ihn Vorort anlernen kann.

Ohne ordentlichen Plan, wann nun tatsächlich unsere Systemschulungen stattfinden sollen, verplempere ich nicht meine Zeit mit 400km Anreise…und das war auch gut so. Erst jetzt, gegen Ende September, auf mehrfaches Drängen des GF und auch des Controllers, wurden nun die Schulungen für Mitte Oktober angesetzt…dafür dann gleich verteilt auf 1-2 Wochen….und das während die Kollegen noch mit der Umstellung der polnischen Kollegen beschäftigt sind.

Ich habe schon einige Systemumstellungen in meinem Berufsleben mit gemacht…also auch als Koordinator und KeyUser, aber so eine laxe Herangehensweise, wo wir im Vorfeld nicht einmal gefragt werden, was für besondere Anforderungen unser Land hat, bzw. mit welchen besonderen Geschäftsvorfällen wir es zu tun haben. habe ich wirklich noch nie erlebt. Die Aussage die ich aus der Zentrale gehört habe war dann auch: jaa wir haben mit den dänischen Controllers abgesprochen, was wir für Deutschland benötigen, daher ist alles klar und der Rest wird sich finden.

Und da ist sie wieder, diese eindimensionale Sichtweise auf die rein operativen Gesellschaften, die alle den gleichen Geschäftszweck haben und somit nach einem einheitlichen Schema zu bearbeiten sind. Die dänischen Controller arbeiten hier nach einem Standard, teilweise ohne zu verstehen, was sie da genau machen…aber da es standardmäßig vorgegeben ist, ist das einfach so.

Aber das gilt nicht für die Planungsgesellschaften und nur bedingt für die Firmen in denen die Anlagen erst einmal gebaut werden, also die, die noch lange nicht in unserem engeren Sinne „operativ“ sind…und schon gar nicht für die Extra-Firmen, die ganz besonderen speziellen Geschäftszwecken dienen. Hier haben die dänischen Kollegen zwar eine Ahnung, aber eben nicht den Durchblick. Also warum werden wir nicht gefragt und jetzt bin ich noch lange nicht bei den deutschen Besonderheiten in der Rechnungslegung.

Ich versuche wo ich kann, auf unsere Belange aufmerksam zu machen, z.B. das sich der Rechnungsstandard in den nächsten Jahren per Gesetz massiv verändern wird…davon hatten die noch nicht einmal etwas gehört…was ich erstaunlich finde bei einer Umstellung auf ein neues ERP-System, das für alle möglichen Länder zertifiziert ist. Oder das in Deutschland die Anforderungen an einen „Footer“ bei Geschäftsbriefen gesetzlich geregelt ist und nicht so minimalistisch aussehen darf, wie in DK…darauf hatte ich schon 2 Jahren aufmerksam gemacht.

Dafür fülle ich jetzt, für alle möglichen Zwecke, jede Menge Excel-Dateien aus, zum Teil mit Daten die schon in anderen Excel-Listen stehen, die von dänischen Kollegen schon vor 1 Jahr zu uns geschickt wurden, um die Daten einzutragen. Basis-Informationen, die bereits in unserem Archivierungssystem als aktuelle Daten hinterlegt sind…warum müssen wir das alles immer und immer wieder neu ausfüllen.

Wenn man die hinterlegten Daten nicht nutzt, kann man sich die Hinterlegung doch eigentlich auch sparen. Auf meine Rückfrage kam die Antwort: ja wir müssen mehr Excel-Listen ausfüllen, damit wir bald keine Excel-Listen mehr benötigen…entschuldige aber: allein mir fehlt der Glaube.

Und wie jedes mal, wenn ich anfange darüber nachzudenken, komme ich zu dem gleichen Schluss, der unglaubliche Expansionsdrang unserer Konzernmutter und dem sich daraus ergebenen Erfolg, in einem rasch wachsenden Markt, ist gleichzeitig sein Hemmschuh. Wir sind einfach viel zu schnell nach Außen gewachsen.

Der Erfolg hat uns überrollt und die Verwaltung hinkt wie ein lahmer Gaul hinterher…und wenn wir nicht langsam in eine vernünftige Konsolidierungsphase kommen, in der sich Prozesse auch mal festigen lassen, bevor sie immer und immer wieder von heute auf Morgen durch neue Prozesse ersetzt werden, die es auch nicht besser machen, sondern nur verworrener, dann fallen wir auf die Nase.

Der Controller meinte er hätte nach der Dienstreise in die Zentrale und was er dort wegen der Einarbeitung des Schweigsamen erlebt hat, Angst vor dieser Umstellung. Weil auch nach der Umstellung in der Zentrale auf das neue System, vieles noch immer nicht rund läuft, aber bereits weitere Länder umgestellt werden und der Rückstau der noch zu lösenden Probleme wächst weiter an.

Ach jetzt kommt bei im die Angst- Bei mir kam die Panik bereits während der Präsentation und die war schon im Juni. Und wieder überlege ich, wann für mich die Grenze erreicht ist…noch ist es nicht so weit, aber die eine oder andere Stellenanzeige hab ich mir doch schon mal angeschaut….aber noch bin ich nicht bereit für einen Wechsel…ich hoffe ich finde den richtigen Zeitpunkt für eine Entscheidung.

fit und vital

fit und vital

Zum Glück geht es mir, neben dem Job-Chaos, richtig gut.

Letzten Sonntagnachmittag war ich im Stadtpark Norderstedt unterwegs…das ist mehr als nur ein kleiner Stadtpark…eine riesige Park-, Sport- und Waldfläche. Und bei dem schönen spätsommerlichen Tag war es ein fast mediterranes Gefühl von Ruhe und angenehmer Temperatur, und das trotz der Größe und den vielen Menschen…aber das verlief sich richtig gut.

Und abseits des Sees, wenn man durch eine Waldlandschaft läuft, war es dann richtig gemütlich…so hab ich mich auf einer Bank niedergelassen und gefrühstückt…so mit Kaffee und Schwarzbrot mit Ei.

In dieser Woche bin ich bereits an 5 von 7 Tagenentweder morgens früh bei Sonnenaufgang oder abends bei Sonnenuntergang mein Walking-Runden gelaufen

Die Bahnschienen liegen jetzt tatsächlich schnurgerade und sind fertig…Allerdings fährt noch keine Bahn. Ich denke es folgen nun bald die Strommasten und DANN weiß ich endlich, ob die Bäume hinter unserem Haus tatsächlich gefällt werden oder doch nicht. Das Thema beschäftigt mich inzwischen schon fast 2 Jahre…bei uns im Haus weiß keiner etwas genaues.

Die Arbeiten an der Bahntrasse waren bereits am Sonntagnachmittag abgeschlossen und so bin ich dann auch wieder in meine Wohnung gezogen und habe auch dort geschlafen… 2 Tage auswärts haben mir auch gereicht, mein Bett ist doch am Besten.

Ich hab dann auch ein frisches Haferflocken-Skyr-Brot gebacken…das ist so saftig und lecker geworden

Hab in der Woche mit Freunden und meiner Schwester telefoniert, viel Whatsapp-Nachrichten geschrieben, war einfach gut drauf – trotz des Stresses im Job, geht es mir gut.

Mein Gewicht hat inzwischen eine meiner klassischen „Roten Linien“ unterschritten, so das ich auf die Frage wieviel ich denn jetzt wiege, es tatsächlich nicht fehlerfrei sagen konnte. Also ich wiege jetzt 66,5 kg und immer wenn ich daran denke sind es in meinem Kopf 68kg…als ob ich eine Sperre im Kopf hätte, die es nicht zulässt, das ich 66 kg sage/denke.

Für das 1/2kg hab ich ein paar Wochen gebraucht…es gab also eine Abnehmpause…aber das hatte ich akzeptiert, hab es ja nicht eilig damit…es sind jetzt also insgesamt 8kg in 4 Monaten runter und ich fühle mich pudelwohl mit dem Ergebnis und mit meiner Ernährung….und bleibe auch weiterhin beim Interfallfasten…inzwischen habe ich den Anteil an Kohlehydraten ein wenig erhöht…ich muss nächste Woche zum Blutabnehmen, bin gespannt, ob sich die Abnahme auch auf meine Blutwerte ausgewirkt hat…Blutdruck und Ruhepuls sind aktuell sehr stabil….evtl. kann ich ja bald meine Medikamente ein wenig reduzieren.

Mein Körper dankt mir die Gewichtsreduktion damit, das ich wach und munter bin, keine Schmerzen habe (bis auf den kaputten Fuß), gut aus dem Bett komme und mich fit und vital fühle. Das darf gerne so bleiben.

Kollegen: Chaos und Kindergarten

(Achtung! nur langweiliges Arbeitszeugs)

Eigentlich war es doch klar, das es so nicht funktioniert…innerhalb von 1 Monat die Abteilung von 2 auf 4 Personen aufzustocken und das mitten in den Vorbereitungen für eine Systemumstellung UND um dann auch noch in dieser Phase viel Arbeit (neue Gesellschaften) aus der dänischen Firmenzentrale, zu uns nach Hamburg zu holen. Diese neuen Gesellschaften laufen bereits auf dem neuen IT-System, welches wir ja noch nicht kennen.

Mit dem NEUEN ist das auch so eine Sache….er sitzt bei mir im Büro, redet aber kein Wort mit mir, außer er hat eine Frage.

Auf meine freundliche Nachfrage wie es ihm geht, bekomme ich ein kurzes „GUT“ noch bevor ich überhaupt meine Frage beendet habe und dabei schaut er mich nicht einmal an und verhindert so, das ein Gespräch oder eine irgendwie nette Arbeitsatmosphäre entstehen kann. Ich bin irritiert.

Als Konsequenz habe ich also wieder meine Homeoffice-Tage aufgenommen….Einarbeitung hin oder her. Die Einarbeitung der Neuen liegt ja nicht in meiner Verantwortung…außer für einen kleinen Bereich und den hab ich auch gemacht und stehe immer parat wenn Fragen auftauchen, aber das geht auch prima online.

Wenn er mit mir online telefoniert, weil er eine Frage hat, dann sehe ich von seinem Kopf nur noch ein paar Haare, so sehr duckt er sich unter der Kamera weg (okay er ist jetzt auch nicht sonderlich groß, und wer weiß das ich ihn so nicht sehen kann). Er ist beim Sprechen nicht unhöflich, aber eben so extrem kurz angebunden, das ich es als unhöflich empfinde.

Er lächelt auch nicht, auch nicht wenn wir mal eine lustige Anekdote erzählen. Außerdem hat er bisher kein einziges Mal mit uns zusammen Mittag gemacht…wie wir da zu einem Team zusammenwachsen sollen, ist mir ein Rätsel….und ich bemühe mich wirklich nett, freundlich und aufmerksam zu sein. Pralle aber an seiner schweigsamen indirekt ausgedrückten Schroffheit ab.

In dieser Woche wurde es mir zu bunt, als wir zusammen im Büro saßen und meinte zu ihm, das er wohl nicht gerne mit mir redet…aber gut, dann nehme ich das jetzt so hin. Seine Antwort: Er redet nicht gerne.

Spätestens JETZT hab ich ein Dejavue. Genau das hat der vorherige Kollege auch gesagt und sich dann später darüber beschwert, wir hätten ihn ausgegrenzt.

Na klar werde ich weiter freundlich bleiben, akzeptiere das, finde es aber für mich schwierig…und na klar mag ich es, wenn nicht ständig geredet wird…aber wenigstens einmal für 1-2 Minuten am TAG, kann man doch ein paar Sätze austauschen. Ich hab ja bereits meinen „Fahrplan“ aufgestellt und gehe ab jetzt 3x in der Woche in Homeoffice.

Ab sofort nenne ich ihn hier „Den Schweigsamen“.

Unruhig ist es trotzdem bei mir im Büro und auch beim Controller…weil ständig beim Schweigsamen etwas nicht funktioniert, der Controller versucht zu helfen, es klappt aber nicht…dann fragen sie mich…und ich versuche zu helfen…dann diskutiert der Controller mit mir, was blödsinnig ist, weil wir Beide nicht wissen, wie das neue Programm funktioniert…aber ich höre hier und da aus der Zentrale etwas, was hilfreich ist…das sage ich dann und dem Controller passt es nicht….na gut, ich ziehe mich raus und lass sie tüfteln…ist ja nicht so, als ob ich nichts zu tun hätte.

Inzwischen fühlt sich Katrin (unser 1.Neuzugang vom August) vom Controller missachtet, weil er sich auf den Schweigsamen konzentriert. Anstatt sich konsequent um ihre Einarbeitung zu kümmern (sie soll ihn ja entlasten), zeigt er ihr zwischendurch unstrukturiert und ohne Zusammenhang einzelne Dinge, verwirft sie wieder, ist nicht stringent in seiner Logik und verhaspelt sich in den Themen.

Seine Aufmerksamkeits-Spanne liegt bei wenigen Sekunden und sobald er etwas anderes sieht, bricht er mitten im Erklären ab, um schnell etwas anderes zu machen, daraus ergibt sich wieder etwas anderes und inzwischen hat er schon vergessen, was er ihr zeigen wollte….während sie neben ihm sitzt und sich bemüht ihm irgendwie zu folgen…und sie weiß am Ende immer noch nicht, wie seine Abläufe sind…es ist gelinde gesagt: chaotisch.

Katrin tut mir leid…ich hatte mir ja während des Urlaubs vom Controller etwas Zeit genommen und ihr bei einigen Themen gezeigt, wie wir arbeiten…und sie sagt, das war bisher die einzige zusammenhängende Einarbeitung, die sie bekommen hat….das ist nach 1,5 Monaten eher eine traurige Bilanz und ich kann ihren Frust verstehen…kann ihr jetzt aber auch nicht weiterhelfen, weil es sich um die Arbeit des Controllers handelt…das sind Themen-Schwerpunkte die ich so nicht habe und er hat seine eigene „Logik“.

Der Controller ist gereizt, lässt alle anderen Kollegen mit Fragen z.B. zum Reisekostenprogramm und zu Rechnungen auflaufen, d.h. er lässt Telefonate ins Leere laufen oder haut Sätze raus wie: „ich bin nicht die Hotline“.

DOCH, lieber Kollege, das bist Du…wenn ein Kollege ein Handling Problem hat, dann ist es Deine Aufgabe den Kollegen dadurch zu helfen…genau wie ich es bei unserem Rechnungsprogramm mache…es ist eine Dienstleistung die wir für die Kollegen erbringen und keine Gefälligkeit.

Das Ende vom Lied, die Kollegen rufen bei mir an…jaaa sie wissen das sie sich an den Controller wenden müssen…aber er antwortet nicht…und sie kommen jetzt nicht weiter. Also versuche ich zu helfen, wo ich kann und bügele ein paar Fehler aus die bei der Vorbereitung der Rechnungen passiert sind, wo nötig und gebe Tipps, wie ich es machen würde (auch wenn ich mit dem RK-Programm kaum zu tun habe). Und Ja – das kostet meine Arbeitszeit und macht es auch nicht einfacher mich auf meine Themen zu konzentrieren…aber ich kann die Kollegen doch nicht hängen lassen.

Ich frage mich, wie das weiter laufen soll, zumal der Controller auch bockig reagiert, wenn es um die Aufbereitung der Stammdaten für die Daten-Migration auf das neue System geht. Er WILL einfach nicht…und sagt sogar z.B.: „Was gehört denn eigentlich zu den Stammdaten für Kreditoren, das soll mir mal JEMAND erklären“…also sag mal: wer 30 Jahre in der Buchhaltung arbeitet, sollte DAS nun wirklich wissen. Als ich zu einer Antwort ansetzte, hat er mich sofort abgeblockt…nein, das will er nicht von mir hören, das sollen „DIE“ machen… er WILL es einfach nicht verstehen und vor allem auch nicht machen. Was für ein Kindergarten.

Die IT fragte bei mir schon letzte Woche nach, wann wir die Daten fertig haben werden…ich hab mitgeteilt, das ich bis Ende dieser Woche alle Stammdaten (Debitoren, Kreditoren, Eigene Daten, Intercompany-Verknüpfungen usw.) für meine Gesellschaften fertig haben werde (hab ich auch geschafft mit vielen Überstunden)….auf seine Nachfrage und was ist mit „den Anderen“…Frag doch bitte selber beim Controller nach.

Ohne fertige Stammdaten, gibt es keinen „Sandkasten“ (IT-Testumgebung) und keine Schulungen…und die benötigen wir jetzt endlich dringend, damit es mit dem 01.01.2025 klappt…denn der Termin für den Start der neuen Software ist nicht verhandelbar. Friss oder stirb: entweder es klappt oder wir gehen unter.

Ein paar Tage später wurde ich vom Migrations-Team der IT gefragt, ob ich die Projekt-Koordinierung übernehmen würde, also als Schnittstelle zwischen Buchhaltung und IT. Das ist eine Arbeit die mir liegt und die ich gerne mache, trotzdem habe ich dem IT-Kollegen mit Hinweis auf meine Gesundheit abgesagt…denn das schaffe ich weder zeitlich, noch emotional…und mich nun ständig mit dem Controller anzulegen? Oh nein Danke.

Ich werde jetzt anfangen mich langsam aber konsequent weiter abzugrenzen, damit ich meine Arbeit erledigen kann…mir läuft einfach die Zeit davon mit diesen sinnlosen Diskussionen innerhalb unserer Abteilung…und ich habe nur noch 1 Woche für die Vorbereitungen der Quartalsabschlüsse…und bin noch kaum voran gekommen.

An der Flensburger Förde

An der Flensburger Förde

Die Fahrt nach Flensburg verlief unerwartet zäh….warum ausgerechnet jetzt so viele Autos in Richtung Norden unterwegs waren, hab ich nicht kapiert, dann aber eine eigene Erklärung gefunden:

Nachdem der Sommer und die Sommerferien vorbei sind, kommen nun die Kinderlosen Paare und Rentner , um den frühen Herbst bei noch warmen Temperaturen zu geniessen….das ist zumindest meine Therorie, wenn ich mir die Autos und die Menschen in den Autos anschaue hahaha – nicht repräsentativ ermittelt, sondern rein subjektiv wahrgenommen.

Nach einem leckeren Pflaumenkuchen mit Sahne und einer schönen Tasse Kaffee sind wir dann zur Solitüde gelaufen und es war wirklich eine tolle ruhige Atmosphäre

Das waren 5.2 km die wir gelaufen sind und ich war überrascht, wie gut es meiner Schwester damit ging…ihre Schmerzen werden seit der OP immer weniger und seitdem sie wieder unter Anleitung Sport macht, kommt auch die Kraft zurück..das wiederum gut ihrer Seele gut…trotzdem wird es langsam mal Zeit, das sie zur Reha kommt.

Für den Abend waren wir in einem neuen Sushi-Restaurant. DAS war toll und mega-lecker…so frisches Sushi hab ich bisher nur selten gehabt…dazu eine mehr als freundliche Bedienung, die uns davor gewarnt hat, zuviel zu bestellen…naja als die Platte dann kam, wusste ich wieso hihihi

Das war eine Menue-Platte mit 76 Stücken, die wohl für 4 Personen gedacht war….da war alles drauf was wir so gerne essen…und wir haben es natürlich nicht alles geschafft…den Rest hab ich dann mitgenommen….da werde ich heute auch noch einmal satt. Ich denke für 4 Erwachsene ist die Platte optimal

Neben einem Iced Macha tee, hatte ich noch einen Jasmintee…Ich finde das Teeset sehr stilvoll.

Wir hatten einen lustigen und unterhaltsamen Tag…so unbeschwert war es bei uns Dreien schon länger nicht mehr.

So war es  dann auch schon 19.30 Uhr als ich mich auf den Heimweg gemacht habe…Die Rückfahrt verlief zum Glück unspektakulär – die Autobahn war nahezu leer.

Versprechen muss man halten…irgendwie zumindest

Vor ein paar Monaten hatte ich versprochen das wir in diesem Jahr noch zu Dritt (Schwester, Schwager und ich) irgendwo ein verlängertes Wochenende verbringen werden, weil ich ja im April nur mit meiner Schwester ein paar Tage alleine weg war und mein Schwager dabei leer ausgegangen ist.

Nun war ich im April nicht so gut drauf und ich hatte ein paar Probleme mit der starken Anhänglichkeit meiner Schwester…mir wurde das alles zuviel und ich hatte mich etwas zurück gezogen.

Der Rückzug hat mir gut getan und so hat sich im Laufe der Zeit bei uns alles wieder eingerengt…aber ich habe begriffen, das ich mich einfach besser von Beiden abgrenzen muss.

Inzwischen hatte ich meine Schwester schon mal vorsichtig darüber infomiert, das ich das mit dem Urlaub zu Dritt weder zeitlich…aber noch viel wichtiger, emotional in diesem Jahr NICHT schaffen werde.

Da ich aber doch zu meinem Wort stehen möchte, den Beiden ein paar Tage „Auszeit“ zu ermöglichen, hab ich beschlossen für einen Monat auf meine „Sparrate“ zu verzichten (das ist ein fester Betrag, den ich monatlich automatisch auf einem anderen Konto parke, bis ich es investiere)

Einen kleineren Teil davon hab ich in ein paar neue Klamotten investiert..immerhin ist meine Kleidung inzwischen viel zu groß geworden und so möchte ich nicht mehr rumlaufen. Also hab ich 2 Strickjacken (kann man eh nie genug haben) und 3 Blusen/Shirts für den Herbst gekauft. Mit den Hosen warte ich noch.

Und den größeren Teil dieses Geldes habe ich Beiden heute geschenkt…damit können die Beiden zusammen locker  einen 2-3tägigen Urlaub machen.

So haben wir alle Drei etwas davon. Die Beiden können sich in einem Urlaub etwas erholen und ich habe weiterhin meinen Seelenfrieden und habe mich doch so einigermaßen an mein Versprechen gehalten…wenn auch nicht so ganz.

Die Beiden haben sich sehr gefreut, das ich es zumindest nicht vergessen habe, das mit dem Urlaub und mein Schwager hat schon angefangen zu planen….wenn ich es richtig sehe, geht es in die Lüneburger Heide…

Allerdings erst, wenn mein Schwager am Dienstag zur Magenspiegelung gewesen ist. Ihm ist der ganze Stress der letzten Jahre wohl auf den Magen geschlagen und so hat er über eine Dringlichkeitsnummer relativ kurzfristig einen Termin bekommen (regulär wäre der nächste freie Termin im FEBRUAR 2025…unfassbar).

Beide warten aktuell auf Rückmeldungen der Rentenversicherung: mein Schwager wegen des Widerspruchs zur Umschulung, meine Schwester auf die Genehmigung der REHA-Maßnahme.

Die haben es Beide echt nicht leicht…

Fünf Jahre….

..sind es jetzt, die ich in Schleswig-Holstein lebe und irgendwie war ich gestern etwas emotional.

Denn gestern war Freitag, 13.09. und vor genau fünf Jahren am Freitag den 13.09.2019 hab ich mich mittags endgültig von den Kollegen verabschiedet und mich in mein Auto gesetzt (gefüllt mit allem, was ich in Hessen  noch für die letzten Wochen zum Leben benötigt habe) und bin von Bad Soden/Taunus (oberhalb von Frankfurt) nach Pinneberg gefahren, um ein neues Kapitel in meinem Leben zu beginnen.

Endlich war es soweit, mit 1/2 Jahr Kündigungfrist hab ich bis zuletzt gearbeitet, mir in der Zeit einen Job in Schleswig-Holstein gesucht und auch gefunden, habe eine Wohnung gefunden und meine Habseligkeiten waren bereits ein paar Wochen vorher umgezogen. In der restlichen Zeit  hab ich in  Ferienzimmern gelebt und dann war es soweit.

Nun sind bereits 5 Jahre vergangen und bin froh über den Schritt, den ich da getan habe. Es war die richtige Entscheidung…auch wenn ich inzwischen Job und Wohnung noch einmal gewechselt habe…beides ebenfalls die richtige Entscheidung.

Ich hätte nie gedacht, wie gut es mir hier geht…so entspannt und zufrieden. Allein und selbstbestimmt.

Und da ich mich entschlossen habe, auch weiterhin alleine durch das Leben zu gehen und weder nach einem Partner zu suchen, noch mich von einem Partner finden zu lassen…fällt dieser emotionale Stress auch weg.

Das hat mir inneren Frieden gebracht – was für eine Bereicherung das für mein Leben ist, obwohl ich ja etwas weglasse, ist unglaublich – unglaublich schön.

Ausgelagert

Schon vor ein paar Wochen bekamen wir von der Privatbahn, die hinter unserer Wohnanlage entlang läuft, ein Schreiben, das der nächste Bauabschnitt im September beginnt.

Nun sollen wohl die zusätzlichen Gleise fertig gestellt werden. Dazu muss das mit Kies gefüllte Gleisbett plattiert werden…und zwar an einem Wochenende.

Das heißt an diesem Wochenende wird von 7 Uhr Morgens bis 20 Uhr Abends ziemlich viel Krach gemacht.

Aus dem Grund hat die Privatbahn allen unmittelbar betroffenen Anwohnern einen „Ersatzwohnraum“ angeboten und ich habe das Angebot angenommen.

Dazu habe ich mich schon vor 1,5 Wochen telefonisch gemeldet und eine durchaus nette Dame hat meine Daten aufgenommen und wollte die mit einer Mail an eine Koordinierungsstelle schicken – ich würde dann informiert wann und wo ich untergebracht werde.

Nun bis gestern hab ich keine Antwort bekommen und es sollte ja ab Freitagabend bereits eine Auswärtsübernachtung erfolgen.

Ich habe also Freitag noch einmal angerufen und irgendwann war klar, diese Koordinierungsstelle hat meine Daten nicht erhalten.

Was ich aber toll fand, eine sehr nette Dame rief mich zurück, hat sich mehrfach entschuldigt und sich dann darum gekümmert, das ich doch noch als Nachzügler ein Hotelzimmer bekomme…immerhin hatte ich mich innerhalb der Frist rechtzeitig angemeldet.

Letztlich hat auch alles gut geklappt und ich bin nun knappe 4km von meinem Zuhause entfernt in einem Hotel untergebracht und habe sogar ausgezeichnet geschlafen.

Es war schon lustig. Ich habe meine Reisetasche gepackt, bin zum Hotel gefahren, hab dort eingecheckt…anschließend bin ich noch Einkaufen gefahren und habe meine Einkäufe zuhause verstaut, zu Abend gegessen und bin dann später wieder ins Hotel gefahren.  So konnte ich auch der lauten Live-Musik vom Marktplatz entgehen hahaha.

Hab dann sogar gestern abend noch eine kleine Walkingrunde vom Hotel aus gedreht…auch wenn es am Rande des Industriegebiet keine schönen Wege gab..aber immerhin hab ich mich bewegen können

Dies und das – Ereignissplitter

Was gab es denn noch in dieser Woche? Ach ja :

  • der nächste Bauabschnitt der Privatbahn, die ein Stück hinter meinem Balkon verläuft, hat begonnen, und einige der Häuser, die wie wir, direkt an die Bahngleise münden, haben ein Schreiben erhalten, das am nächsten Wochenende von 7.00 Uhr – 19:00 Uhr, das Gleisbett plattiert wird. Und weil das am Wochenende ist, steht uns die Unterbringung in einem „Ersatzwohnraum“ zu. Dazu müssen wir uns bei der AKN melden. Das habe ich dann auch getan. Die Dame am Telefon war sehr nett, wusste aber auch nicht wie das laufen soll, sondern hat nur in meinem Namen eine Mail an wen auch immer formuliert, das ich das Angebot annehmen möchte. – man wird sich bei mir melden…bin mal gespannt, ob das auch klappt.
  • Auf der Fahrt ins Büro hat mein Auto ein Steinschlag getroffen. Man hab ich mich erschrocken. Dieses Mal hab ich aber etwas Glück gehabt…der Steinschlag ist Mitten in der Mitte (Höhe wie Breite) der Windschutzscheibe und die Macke ist ca 1cm groß. Aber dieses mal ist die Scheibe nicht wie ein Spinnennetz zersplittert…so das ich noch bis nächste Woche damit fahren kann, bevor ich es dann als Schaden melde. Dann bringe ich den Wagen in der kommenden Woche zur Reparatur…wahrscheinlich wird dann doch wieder die gesamte Scheibe ausgetauscht.
  • Zum Glück kann ich das nächste Woche machen, weil ich jetzt NICHT auf Dienstreise muss. Eigentlich hatten der Controller und ich geplant mit den beiden Neuen in die Zentrale nach DK zu reisen….aber da die Kollegen aus der Zentrale sich auch auf Anfrage nicht wegen der ausstehenden Schulungen für das neue ERP-System gemeldet haben, habe ich beschlossen, nicht mit zu fahren. Jetzt fährt nur der Controller mit dem Neuen und ich bleibe mit unserer neuen Kollegin Katrin in Hamburg. ich fahre nicht 2x in einem Monat die weite Strecke und schon gar nicht für 3,5 Tage ….ich muss mich um die Quartalsabschlüsse kümmern.
  • Seitdem ich regelmässig die Bildschirmarbeitsplatzbrille trage, nutze ich für die restliche Zeit des Tages, also wenn ich nicht an den Bildschirmen sitze, meine normale Gleitsichtbrille. Vor ein paar Tagen hatte ich Kopfhörer auf, hab die Gleitsicht-Brille abgenommen und geputzt und beim Wiederaufsetzen ist ein Bügel an meinem Wust an Haaren und den Kopfhörern gescheitert, während ich jedoch die Bewegung weiter ausgeführt habe. Das Ende vom Lied, das dünne Metall, welches die beiden Gläser über der Nase zusammenhält (es ist eine komplett randlose Brille) ist gebrochen. ich habe also jetzt 2 Teile: je ein Glas mit einem Bügel. Das nenne ich mal unpraktisch. Okay, dann gibt es jetzt eben eine Neue. Nun hab ich noch fast die Gleiche Brille in meiner Sehstärke, allerdings ohne Gleitsichtfunktion…aber immerhin kann ich damit Autofahren und am Wochenende trage ich ja wieder meine Kontaktlinsen.
  • Freitag war ich bei der Friseurin…jaaa wieder einmal überfällig und ich habe in der Zwischenzeit nur einmal ganz leicht selber Hand angelegt…und so konnte sie dieses Mal meinen Haarschnitt komplettieren. Beim letzten Mal ging das noch nicht. Aber jetzt habe ich wieder genau den Haarschnitt, der mir so gut steht und mit den weniger an Kilos, passt es auch viel besser zu meinem Gesicht. Hurra!

Wenn ich das so alles aufschreibe, merke ich erst, wieviel eigentlich los war. Gut das jetzt Wochenende ist.

Ein kleiner Vorbote – Morgens im Moor

Ich schlafe in den letzten Wochen schlechter, bin oft früh am Morgen wach, schlafe dann irgendwann wieder ein. Heute Morgen war es zum Glück anders, ich habe bis 4 Uhr durchgeschlafen und lag dann bis 5 Uhr wach….fühlte mich aber nicht mehr müde.

Warum also nicht endlich mal wieder eine Walkingrunde am Morgen…anstatt abends.

Um kurz nach 6 Uhr, vor Sonnenaufgang war ich dann mit meinem gefüllten Kaffeebecher im Himmelmoor…Mein Auto war das Einzige auf dem Parkplatz.

Noch waren es angenehme 16 Grad, ich hatte ein leichte Jacke an und einen dünnen Schal…nicht wegen der Kühle des Morgens, sondern wegen der Mücken…zusätzlich hatte ich noch mein Ant-Mückenspray auf Hände und im Gesicht verteilt…nur vorsichtshalber. Sobald ich an den Moorbecken ankam, waren sie auch schon da, diese kleinen stechenden Plagegeister….ha – aber ich war geschützt…es hat mich tatsächlich nur eine erwischt.

Und dann wurde es langsam heller, als die Sonne aufging…was für ein schöner Morgen: kühl, still und absolut friedlich…wunderschön

Ich bin eine etwas größere Runde gelaufen und so an den Weiden und Wiesen entlang gekommen, wo noch der Bodennebel aufstieg…es überkam mich ein leichtes Herbstgefühl…

Auf das baldige Ende des Sommers freue ich mich schon, wenn die Abende kühler werden, man wieder tagsüber eine Jacke drüber zieht und das Laub anfängt sich zu verfärben.

Sommer ist für mich Stillstand, weil es zu heiß ist und Hitze macht mich träge. Herbst und Frühling sind aufregend, weil in der Natur so viel passiert…ich bin dann gerne draußen. Das heute war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommt….ich hab den Morgen sehr genossen.

Spanische Pilz-Kroketten – super lecker

Nachdem ich gestern im Blog von „nocheinglaswein“ die leckeren Pilzkroketten gesehen habe, hatte ich unvermittelt Lust, so etwas einmal selber zu machen.

Ich bin heute, Samstag, bereits um 5 Uhr aufgestanden und war um 6 Uhr, kurz vor Sonnenaufgang, im Himmelmoor zu einer herrlichen Walkingrunde. Während noch der Kaffee für meine Morgenrunde durch die Maschine lief, hab ich mir gleich mal ein paar Rezepte aus dem Internet herausgesucht und mich für eines entschieden.

Frische braune Champignons habe ich dann auf dem Rückweg gekauft…alles anderen Zutaten hatte ich bereits zuhause. Es bedarf nur weniger Zutaten und das Rezept war erstaunlich einfach…das kommt mir sehr gelegen, da ich gerne „einfach und lecker“ koche.

Die genauen Mengen stehen ganz unten. Normalerweise arbeite ich ja eher ohne feste Mengen, hier sollte man sich aber schon an die Mengenangaben halten, da das genaue Verhältnis zwischen Gemüse, Mehl und den Flüssigkeiten, am Ende eine ganz bestimmte Konsistenz ergeben sollte, damit sich auch Kroketten daraus formen lassen.

Kleingeschnittene Zwiebeln werden in Butter angeschwitzt, dann kommen die klein geschnittenen Champignons dazu…zusammen etwas anrösten, mit Salz, Pfeffer und etwas frischen Rosmarin würzen (da er schnell dominant ist, hab ich nur einen kleinen Zweig genommen). Anschließend das Mehl darüber geben und mit anschwitzen lassen, bis das Mehl sich mit Zwiebeln, Pilzen und der Butter gut verbunden hat.

Die Pfanne vom Herd nehmen und die gesamte Milch auf einmal dazugeben. Nun ständig umrühren, bis sich die Milch mit den anderen Zutaten in der Pfanne verbunden hat…die Masse wird sämig. Nun die Pfanne zurück auf den Herd stellen und die vorbereitete Gemüsebrühe dazu geben und dabei immer schön weiter rühren.

Es kann ein paar Minuten dauern bis sich nun alles in der Pfanne zu einer zähen Masse verbindet. Sie sollte so zäh sein, das sich beim Umrühren alles leicht vom Pfannenboden löst und zu einer zusammenhängenden Masse wird.

Die Pfanne zur Seite stellen und die Pilzmasse abkühlen lassen. Das dauert eine kleine Weile. Die fast kalte Masse nun mit leicht angefeuchteten Händen zu kleinen Kroketten von ca.5 cm Länge rollen. Bei mir sind es 17 Stück geworden. Anschließend ganz klassisch mit Mehl, Ei und Paniermehl panieren.

Einen kleinen Topf mit Öl füllen (bei mir war es ein sehr kleiner Topf den ich mit ca. 1,5 cm mit Olivenöl gefüllt hatte – das hat zum frittieren ausgereicht) und die kleinen panierten Kroketten für 1-3 Minuten im Öl frittieren, dabei ein paar Mal wenden, bis sie gold-braun sind.

Sie sind echt mega geworden und am Besten haben sie mir lauwarm geschmeckt, da kommt das Pilzaroma viel besser durch, als wenn man sie sofort heiß isst.

Beim nächsten Mal würde ich etwas weniger Mehl nehmen und dafür noch eine gekochte und zerdrückte Kartoffel hinzugeben…und evtl. etwas Knoblauch. Aber das Rezept ist so einfach, ich hätte es nicht gedacht.

Dazu passt jede Art von Dip…ich habe sie zum Mittag pur gegessen und bin begeistert.

Hier nun die Rezept-Mengen. Ich habe tatsächlich nur wenig verändert: im Original-Rezept standen 150g Champignons, ich habe 200 g genommen…und würde beim nächsten Mal sogar noch etwas mehr nehmen, aber das ist Geschmackssache – ich liebe den Geschmack von gerösteten Champignons, nehme sie oft als „Fleischersatz“, weil Champignons eine Menge Umami-Geschmack enthalten.

Mengenangabe:

60g Butter

2 kleine Zwiebeln klein hacken (ich hab 1/2 Gemüsezwiebel genommen, die ist bekömmlicher)

200g braune Champignons klein hacken

90g Mehl

250ml Milch

185ml Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer, etwas Rosmarin

Mehl, verquirlte Eier, Paniermehl (ich nehme Vollkornpaniermehl) für die Panade

Öl zum frittieren (ich hab Olivenöl genommen und es nicht ganz so heiß werden lassen, es geht aber auch Sonnenblumenöl oder ähnliches)