Morgen-Routine – Walking

Und das 3. Mal in dieser Woche war ich bereits vor Sonnenaufgang draußen unterwegs.

Bei 2 Grad, Regen und Wind fiel es mir zwar schwer…aber es hat sich gelohnt… Der Regen hörte schnell auf, der Wind lies etwas nach, es waren entspannte 6km und der Sonnenaufgang war mal wieder sehr schön….

…und danach fällt mir so ein Homeoffice-Tag viel leichter, als mich direkt nach dem Aufstehen, mit Umweg über Bad und Küche gleich an den Schreibtisch zu setzen.

Es kann zwar auch Spaß machen, sich mit weniger Morgen-Routine quasi noch im Schlafanzug oder Jogginghose an den PC zu setzten….aber an den Tagen, wo ich das mal gemacht habe, fiel es mir nach Feierabend unglaublich schwer, mich zu irgendeiner Tätigkeit ausserhalb der Wohnung aufzuraffen.

Ich bin also zu meiner kompletten morgentlichen Routine zurück gekehrt, ziehe mir auch etwas Vernünftiges an, style meine kurzen Haare und schminke mich dezent…so wie ich es sonst auch mache.

Und NACH so einer morgentlichen Walkingrunde bin ich wach und zufrieden…freue mich dann auf den ersten Kaffee des Tages, während ich gleichzeitig meinen Laptop hochfahre und mit der Arbeit beginne.

Hurra: Büro-Tag

Misstrauisch bin ich in den Mittwoch gestartet…puhhh zum Glück sind die Kopfschmerzen wieder weg.

Und – Yuchuuuu …. heute ist Officetag….und es waren doch eine Menge Kollegen anwesend (in JEDEM Büro und den Besprechungsräumen) saß eine Person…mehr hätten also gar nicht kommen dürfen und die meisten waren froh, wieder im Büro sein zu können, wenn auch mit Maske….nur von Zuhause aus arbeiten ist eben auch blöd.

Schon interessant ,wie sich die Sichtweise auf den Arbeitsort ändert. Erst waren alle froh, auch „mal“ ins Homeoffice gehen zu können…aber so nach einer Weile kommt bei allen die Erkenntnis: MAL ist wirklich gut und effektiv….aber „größtenteils“ oder „nur“ Homeoffice hat doch auch viele Nachteile.

Jeder macht seine Arbeit, egal wo und wann…aber sich alleine zu motivieren fällt dem Einen oder Anderen schon schwer…vor allem, wenn sie sowieso keinen Zeitdruck bei Ihrer Arbeit kennen oder nur einen sehr vagen Zeitrahmen dafür haben…da fehlen dann die Kollegen um sich gegenseitig zu pushen.

Da geht es uns in der Buchhaltung natürlich ganz anders…wir haben zwar hier auch keinen extremen Zeitdruck (das kenne ich ja gaaanz anders), aber wir haben einen ziemlich klaren Zeitrahmen durch die verschiedenen Abgabetermine für UST, Z4-Meldung, ZM-Meldung, Zahlungsfristen von Eingangs-Rechnungen, Fristen für die Erstellung von Ausgangs-Rechnungen, Cash-Planung zum Monatsende, interne Abgabetermine für alles Mögliche.

Bei uns kommt es nicht so sehr auf kreativen Austausch mit anderen an, sondern um klare Strukturen, um immer für alle Gesellschaften alles zu den jeweiligen Terminen rechtzeitig fertig zu haben. Mit diesem Rahmen fällt es leichter sich zu motivieren, als den Kollegen aus der Projekt-Entwicklung.

Einen Teil des Tages war ich also erst einmal mit ausführlichen Gesprächen beschäftigt, das hat Spaß gemacht ..und trotzdem konnte ich meinen Teil-Ausfall von gestern wieder aufholen. Der November ist bisher sowieso ein eher ruhiger Arbeitsmonat.

Nach Feierabend war ich noch im Altonaer Volkspark, um noch vor und während des Sonnenuntertags meine Walking-Runde durch zu ziehen….Zuhause hab ich nach noch 40 Minuten Kraftsport gemacht….sooo reicht für heute.

Kopf und Schmerz

Nachdem der Montag so gut anlief, bin ich nach der Arbeit auch noch einmal für eine kleinere Runde laufen vor die Tür gegangen….Ich war so voller Energie…

…und so sollte es am Dienstag dann auch weiter gehen….doch schon beim Aufstehen wollte mein Kopf lieber liegen bleiben: Kopfschmerzen und das nicht zu knapp.

Ach was, liegen bleiben gilt nicht…ich kenne ja meine (inzwischen seltenen) Kopfschmerzen, die noch überlegen, ob sie sich nicht doch lieber als Migräne zeigen wollen….

..und manchmal kann ich mich mit dem Alltag so ablenken, das die Schmerzen von alleine verschwinden. Also Aufstehen, Kopfschmerztablette nehmen, Morgen-Routine erledigen und dann bin ich auch noch zu einer Walking-Runde aufgebrochen….frische kühle Luft mag ich ja gerne.

Leider half alles nichts…die Kopfschmerzen blieben…bis in den Vormittag hinein quälte ich mich im Homeoffice herum…dann hab ich mich bei den Kollegen abgemeldet und den Rest des Tages auf der Couch gelegen…die meiste Zeit schlafend.

Der Tag war damit eher suboptimal…aber immerhin ging es am Abend langsam wieder aufwärts.

2.Versuch: Haferflocken-Brot

Nach dem 1.Versuch mit Haferflocken und Quark, dafür ohne Hefe, wollte ich jetzt mal eines mit Hefe probieren.

Dazu habe ich, ohne ein festes Rezept zu haben , einfach mal los gelegt.

Meine Zutaten: zarte Haferflocken, kernige Haferflocken, Weizenmehl, Salz, Hefe, Joghurt und Wasser.

Das Ergebnis:

Na, das sieht doch gut aus – oder? Und es schmeckt lecker…es ist außen knusprig und innen fluffig.

Allerdings gibt es einen kleinen Haken: die Knusprigkeit der Kruste hat bereits nach dem Abkühlen sehr schnell nach gelassen…dafür ist es auch heute noch nicht trocken und immer noch fluffig und lecker. Das liegt wahrscheinlich an dem Joghurt .

Für die fehlende Knusprigkeit hab ich einfach einzelne Scheiben des Brotes noch einmal auf getoastet (das geht auch in der Heißluft-Fritteuse wunderbar – ich hab nämlich keinen Toaster).

Aufgeschnitten sieht es, durch die kernigen Haferflocken, aus wie ein Mehr-Saatenbrot:

Wie fast immer gibt es bei mir nur Butter dazu….bzw. ich esse das Brot als Beilage zum Hauptgericht.

Frühstart an der Elbe

Um mir den Start in diese Woche, mit 2 Homeoffice-Tagen, so angenehm wie möglich zu gestalten…hab ich mich zur einer Früh-Walking-Runde an der Elbe aufgemacht.

Ausgerüstet mit einem Thermobecher Kaffee, dicker Jacke und Taschenlampe, bin ich zum Willkomm-Höft nach Wedel gefahren und von dort noch im Dunkeln in Richtung Heizkraftwerk gelaufen.

Anfangs war es ungemütlich kalt und windig und die Taschenlampe brauche ich steckweise, um überhaupt den Weg zu finden. An einer Treppe bin ich 3 Mal hoch-und runter gejoggt um den Kreislauf in Schwung zu bringen…danach war mir endgültig warm … und ich hab die kühle klare Luft tief eingeatmet…die Ruhe tief eingesogen und den Blick auf den schmalen Streifen Licht, in Richtung der bald aufgehenden Sonne, gerichtet.

…aber erst auf dem Rückweg gab es genügend Helligkeit, das ich die Taschenlampe nicht mehr brauchte… und jetzt konnte ich auch die kleinen Wellen auf der Elbe erkennen.

Auf dem Rückweg zum Auto hab ich gemerkt, ich hätte jetzt sooo gerne ein Matjes-Brötchen zum Frühstück…leider waren die Fischbuden aber noch geschlossen…

…so bin ich auf der Fahrt nach Hause noch an dem Fischladen beim Famila vorbei gefahren.

Die noch sehr unwirsche Verkäuferin – immerhin ist es erst 7.25 Uhr an einem Montag Morgen – hahaha da kann man doch nicht schon wach und freundlich sein…ich hab wirklich Verständnis dafür – hat mir jedoch auf meine freundliche Frage, auf zwei knusprig-frische Baguette-Brötchen Matjes, Salat und Zwiebeln gepackt. Ich liebe den Matjes dort, der ist dick, mild und zart…..hmmmm lecker.

Zuhause hab ich also erst einmal in Ruhe gefrühstückt…was ich sonst ja eigentlich nie in einer Arbeitswoche mache und dann erst um 8 Uhr mein Homeoffice geöffnet….

Volks-Wandertag oder Volks-Trauertag?

Voller Elan und guter Laune bin ich heute wieder ins Auto gestiegen, um Richtung Bad Oldesloe zu fahren…Ziel was: das Brennermoor.

Doch kaum war ich dort…hab ich schnell wieder kehrt gemacht….Der Parkplatz war derartig voll…selbst wenn ich noch einen Platz gefunden hätte…das wären mir eindeutig zu viele Menschen auf den schönen Wegen gewesen.

Kein Wunder bei 16 Grad und Bilderbuch-Wetter….

also hab ich schnell umgeplant und hab hinter Kayhude einen Wanderweg mit Parkplatz gefunden…aber auch hier das Gleiche…Massen an Autos…

…aber ich MUSSTE mich jetzt unbedingt bewegen, sonst hätte ich noch schlechte Laune bekommen….hahaha…also los…

…aber auch hier waren, wie die Autos bereits befürchten ließen, ganze Menschenhorden unterwegs….mal mit Hunden, mal als Jogger, mal mit Fahrrad und Fahrrad-Klingel, mal in großen Gruppen, mal in kleine Gruppen…aber (FAST) alle hatten eines gemeinsam: sie waren einfach laut…

So stelle ich mir einen Spaziergang im Wald nun nicht vor….nach 1/2 Stunde hab ich missmutig abgebrochen und bin wieder nach Hause gefahren…

Ich dachte ja eigentlich heute ist Volks-Trauertag – aber scheinbar ist heute Volks-Wandertag hahaha.

Da drehe ich lieber wieder heute Abend meine Walking-Runde …im Dunkeln und in Ruhe…ich hätte doch heute Morgen direkt nach dem Aufstehen um 7 Uhr los gehen sollen….

samstägliches Dies und Das

Der Rest des Tages war weniger mystisch…dafür sehr bodenständig…

Heute Morgen hab ich meinen Wagen vom Reifenwechsel abgeholt…. hmmm das neue Auto hat ja Leichtmetallfelgen…die Winterreifen vom alten Auto sind auf Stahlfelge und haben jetzt keine Radzierkappen mehr…die sind ja zusammen mit dem alten Auto verkauft.

Also hab ich meinem Auto (und damit auch den Winterreifen) erst einmal eine Wäsche gegönnt….sooo jetzt sehen die Felgen wenigstens nicht mehr ganz so schmierig aus…aber blöd sieht es trotzdem aus…okay – das löse ich in den nächsten Tagen.

Vorher hab ich Zuhause noch die komplette Balkon-Umrandung (innen am Balkon) los lösen müssen, damit von AUßEN am unteren Rand des Balkons neue Zierfliesen angebracht werden können….grrrrrrrr . Und die Befestigungen für den Sichtschutz, den ich mühselig aber akurat angebracht hatte, lassen sich nur lösen, indem man sie dabei zerstört. So eine tolle Tat.

Später hab ich dann noch Wäsche gewaschen und die Wohnung geputzt, Brötchen gebacken und aufgeräumt….und gefühlt 1000 kleine Dinge erledigt…

Surreales Himmelmoor

Nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt, gibt es bei Quickborn ein weiteres Moor….das Himmelmoor.

Bei warmen 13 Grad und trübem Wetter bin ich heute also ins Himmelmoor gefahren…ohne wirklich zu wissen, was mich dort erwartet.

Ich hab ja schon einige Moore besucht…aber DAS hatte ich nicht erwartet…am Rande einer norddeutschen Stadt und doch wie von einem anderen Kontinent….so schön und so surreal.

Für meinen Fuß war das Gehen über die schwarzen weichen Wege phantastisch…und an vielen Stellen war es auch richtig menschenleer…

…..trotzdem hätte ich mir (noch) weniger Besucher gewünscht…hahaha…denn durch das flache Land, mit wenig Bäumen und viel Wasser dringt der Schall ungehindert sehr weit…..und so hab ich die Gesprächsfetzen anderer Besucher immer wieder mit bekommen…Stille wäre mir bei diesem Anblick lieber gewesen….

Ich selber bin immer noch sprachlos…mit so einer außergewöhnlichen Umgebung hab ich nicht gerechnet… die klassischen Wege die durch die Moore führen, sehen eigentlich mehr wie der hier aus:

Was für ein schöner Nachmittag…und das trotz Nieselregen….ich hab den Rundwanderweg genommen und das waren dann auch wieder 6km…ich hatte meinen Wagen doch weiter weg gestellt…denn das Moor war nicht wirklich ausgeschildert und den Parkplatz, den ich eigentlich anvisiert habe….hab ich erst gar nicht gefunden.

Also hätte ich nicht vorher davon, durch Zufall, im Internet gelesen, hätte ich von diesen tollen Ort gar nichts gewusst…Auf meiner Strecke gab es nicht ein einziges Hinweisschild, selbst kurz vor dem Ziel nicht….naja da hab ich mein Auto einfach in einem Wohngebiet abgestellt und bin dann einfach drauflos gelaufen….

Insgesamt waren es heute mehr als 13km….damit bin ich in dieser Woche schon bei 59km angekommen….hahaha….

Herbstgruß – Glühwein

Ich bin in dieser Woche bisher jeden Tag mindestens 7km gelaufen….soooo, also bisher alles richtig gemacht…damit bin ich zufrieden…und auch mit meiner Arbeitswoche bin ich sehr zufrieden….

Den frühen Feierabend gestern hab ich mir also redlich verdient und bin wieder einmal vom Büro aus nach Ottensen gelaufen….auf dem Weg dorthin, bin ich an einem Cafè vorbeigekommen, das nicht nur Kaffee, Kuchen und Essen außer Haus verkauft, sondern das auch noch einen Glühwein-Stand vor dem Laden aufgebaut hatte….

…. hmmm …. Glühwein….lecker!!

Aber ich bin erst einmal weiter gegangen….durch den inneren Stress und dem hohen Puls/Blutdruck sollte ich jetzt nicht noch Alkohol trinken…

….ach was. !! …das mache ich auf dem Rückweg !

2 Stunden später kam ich auf dem Weg zum Auto tatsächlich genau dort wieder vorbei…was nicht schwer ist…grins…ist der direkte Weg .

und dann gab es ihn, den 1. Glühwein in diesem Herbst:

und er war wirklich lecker …nicht zu süß, nicht zu viele Gewürze…fein zusammen gestellt…ein leckerer Herbst-Gruß .

Und dazu gab es noch einen netten Plausch mit ein paar anderen Gästen, die dort ebenfalls standen….alles natürlich mit gebührendem Abstand und mit Maske (außer beim Trinken selber)….und man hat so richtig gemerkt, alle haben sich gefreut: über den Glühwein und Kaffee usw., darüber das der Außer-Haus-Verkauf so gut angenommen wird, über die Möglichkeit ein wenig dort stehen zu können und auch darüber einfach mal ein wenig ungezwungen zu plaudern…

…. ach ja, das hat so richtig Spaß gemacht…und Zuhause gab es dann auch etwas, was ich schon mehr als 1 Jahr nicht mehr gegessen habe: Hot Wings von KFC. Die hatte ich in Ottensen gekauft und mit nach Hause genommen. Bei mir gibt es ja inzwischen nur noch sehr selten FastFood….und wenn, dann ist es eher Sushi …hahaha.

Aber bereits bei meinem vorherigen Runden durch Hamburg, hab ich den KFC -Laden gesehen…in Hessen gab es das bei mir so ca. alle 1-2 Monate einmal…aber seitdem ich hier in Schleswig-Holstein lebe, war ich nicht ein einziges Mal dort…

Fazit: die ersten Bissen waren lecker…danach war es nur noch naja. Okay – also das brauche ich jetzt auch so schnell nicht wieder…Mein Geschmack hat sich scheinbar noch weiter verändert…

Im Nebel

Nach meinem Homeoffice-Feierabend am Dienstag Nachmittag bin ich trotz des trüben Wetters mal wieder in die „Holmer Sandberge“ gefahren…. ich wollte unbedingt noch vor Sonnenuntergang eine Walking-Runde machen

…den ganzen Tag schon war es typisches November-Wetter mit Nebel. Nebel finde ich spannend, da es die Wahrnehmung der Umgebung stark verändert….

Die Umgebung bekommt etwas mystisches…ein schöne Atmosphäre…

Ich bin durch die Sandberge gelaufen, bis die Sonne schließlich komplett untergegangen ist und hab mich dann erst auf den Rückweg begeben.

Klar die Taschenlampe hatte ich auch mit, damit ich meinen Weg finde und an meiner dunklen Jacke hatte ich an den Ärmeln diese LED-Klemm-Lichter (von Tchibo) angebracht, damit ich auch nicht übersehen werde… ein paar Radfahrer und ein Hundebesitzer mit einem Leuchtenden Hund (der hatte auch eine Menge LED-Lichter umgeschnallt) sind mir entgegen gekommen.

Das hat super Spaß gemacht und mit mit knappen 7km war es eine normale Abendrunde ..