Endspurt – letzte Urlaubstage

Dienstag bin ich dann mit einem vollen Wagen zum Recyclinghof gefahren und bin dort alles los geworden…SO – erledigt.

Den Rest des Tages und auch am Mittwoch war ich gefühlt „halbtot“ und habe mich auf die Couch verzogen. Rücken schmerzte immer noch und der Muskelkater war extrem unangenehm. Soooo hatte ich mir meine restlichen 3 Urlaubstage nicht vorgestellt…aber manchmal hat man eben keine Wahl.

Dafür ist mein Keller jetzt übersichtlich. Boden und Wände können trocknen (Ich hoffe jedoch das die Hausverwaltung sich noch um Trockengeräte gemüht um den gesamten Keller wieder trocken zu bekommen – aber auch das ist nicht meine Entscheidung).

Meine Vermieterin hab ich noch am Montag über den Wasserschaden im Keller informiert und ich hab auch meinen Kellernachbarn darauf aufmerksam gemacht, das er seinen Vermieter informieren sollte: denn dazu ist man als Mieter verpflichtet.

Da die meisten bei uns im Haus Eigentümer ihrer Wohnungen sind, brauchen die das ja nicht…wir Mieter schon. Erst hat er mich komisch angeschaut, das war ihm gar nicht bewusst und Lust hatte er auch nicht dazu, meinte dann aber, das werde er nun tun…er ist sehr scheuer und zurückhaltender Mensch…und wahrscheinlich geht es ihm da wie mir: der beste Vermieter ist der, den man nicht sieht und hört. Hahaha.

Aber selbst wenn alles über die Eigentümergemeinschaft und damit den Hausverwalter läuft und die Sachen in meinem Kellerabteil über meine private Hausratsversicherung, muss der Eigentümer über einen möglichen Schaden informiert werden….so oder so ähnlich steht es in den meisten Mietverträgen. Dabei kommt es nicht darauf an ob es Einzeleigentum, Sondereigentum oder Gemeinschaftseigentum ist…das kann mir als Mieter auch ziemlich egal sein.

Gestern nun hab ich in einem Elektronikmarkt einen neuen Gefrierschank bestellt. Der Neue wird nur noch halbhoch sein und wird am Dienstag geliefert. Das alte Gerät wird mit abgeholt und für einen Aufpreis von 10 EUR nehmen die noch die alte Spülmaschine meiner Vermieterin mit, die ebenfalls noch im Keller stand. Die Genehmigung zur Entsorgung hatte mir meine Vermieterin bereits beim Einzug gegeben.

Hatte im Internet schon mal nach Einwegpalettern gesucht und auch gefunden. Denn eines ist klar, der Gefrierschrank bekommt ab sofort einen Sockel von mindestens 24 cm…was ungefähr zwei kleinen Holz-Paletten übereinandergestapelt entspricht. Die bestelle ich aber erst, wenn der Keller wirklich trocken ist.

Meine Wohnung ist inzwischen auch wieder sauber, ordentlich und alles wieder an seinem Platz..bis auf die gestapelten Kisten im Arbeitszimmer…aber die bleiben auch noch eine Weile hier stehen. Aller Müll ist getrocknet und entsorgt, bis auf einen Stapel Bücher die noch auf dem Balkon versuchen trocken zu werden.

Das Thema „Kellerüberflutung“ ist damit für mich abgeschlossen und seit Donnerstag ist mein Urlaub auch vorbei und mich holt der Alltag so langsam wieder ein.

Resümee einer Woche

So langsam schaffen wir es wieder eine gewisse Struktur in unseren Alltag zu bekommen…nach 2 Jahren Fernbeziehung ist es schon etwas anderes wenn man jetzt wieder jeden Tag zusammen ist. Und da er jetzt auch noch den ganzen Tag zuhause ist, ist auch das erst einmal ungewohnt für uns Beide.

Ich gehe wie jeden Tag ganz normal zur Arbeit, kann also nicht später als 24.00 Uhr ins Bett gehen, wenn mein Wecker um 5.40 Uhr klingelt…. Während mein Schatz als Nachteule wieder nicht ins Bett findet. Auch hier ist es gut das wir in getrennten Wohnungen wohnen, so kann er auch noch wenn ich bereits schlafe noch in seiner Wohnung weiter ausmisten und aufräumen…das ist gerade seine Haupttätigkeit…und ich bin froh das so manches (in meinen Augen) Überflüssige nun doch noch den Weg in die Mülltonne findet.

Hmmm – das er vieles davon schon vor Jahren hätte entsorgen können brauche ich eigentlich nicht mehr zu erwähnen oder?…auf mich wollte er ja nicht hören, gesagt hab ich es oft genug…lach…aber umso mehr freut es mich jetzt , das er von alleine darauf kommt und die Zeit auch wirklich dafür nutzt.

Meine Arbeitstage werden jetzt wieder länger….aber alles läuft gerade zufriedenstellend…ich habe genügend Zeit mich durch viele Kontrollaufgaben und Vorbereitungen ausreichende auf den Jahreswechsel vorzubereiten. Meine Chefin ist jetzt für einen Monat noch einmal in Elternzeit…das bedeutet evtl. auch mehr ungewohnte Aufgaben…aber noch ist alles Bestens. Noch hab ich alles voll im Griff und freue mich schon auf die nächste Woche  im Büro (das hab ich auch nicht mehr so oft, das ich mich wirklich auf die Arbeit freue).