Wochenende ist da und Urlaub voraus

(diesen beitrag hatte ich schon veröffentlicht )In den letzten Wochen habe ich auf Sparflamme gelebt. Durch die viele Arbeit blieb kaum Zeit für mehr als meine abendlichen Walkingrunden…und den Rest der Zeit hab ich mich nur mit dem Nötigsten versorgt, hab mich wieder etwas vermehrt um Schwester+Schwager gekümmert (telefonisch) und bin früh schlafen gegangen und sonst? Naja da war nicht ganz so viel.

Den Samstagvormittag hab ich erst mal wieder konzentriert gearbeitet und hab einen weiteren wichtigen allgemeinen Abgabetermin einhalten können…das was jetzt in den nächsten Tagen zu erledigen ist, ist eher Masse, statt Klasse…reine Fleißarbeit mit nur wenig Herausforderung. Das sollte mir locker von der Hand gehen.

Es war eine gute Idee mir den Friseurtermin für heute Mittag geben zu lassen…so bin ich dann mal wieder richtig zum Erledigen privater Dinge gekommen.

Mit der Friseurin komme ich echt super zurecht…inzwischen vertraue ich ihr, so das ich jetzt tatsächlich alle 4-5 Wochen regelmäßig einen Termin bei ihr habe…seitdem fühle ich mich nicht mehr wie ein Bobtail – sie schneidet mir die Haare richtig gut und wir können uns prima unterhalten. Die Chemie stimmt. Sie ist über 60 Jahre und Friseurmeisterin – so eine Frau, die im Leben steht und viel erlebt und durch gemacht hat.

Anschließend war ich noch Lebensmittel einkaufen….hab anschließend mein Auto durch die Waschstraße gejagt und dann auch noch von Innen gereinigt. Bin dann in Pinneberg in die Innenstadt gefahren, und durch ein paar Geschäfte gebummelt.

Anschließend hab ich mich in einem Eiscafè mit einem Cappuccino und 2 Kugel Eis im Becher, in dem fast leeren Gastraum nieder gelassen, direkt am Fenster. Das war so schön…endlich mal in Ruhe hier sitzen…und die Leute draußen beobachten…dazu noch ein paar Whatsapp`s mit ein paar meiner Kontakte austauschen….wie schön gemütlich und entspannt.

Später bin ich noch weiter durch die Stadt und den angrenzenden Stadtwald gelaufen, bevor es wieder nach Hause ging. Einkäufe verstauen, Wäsche waschen und aufhängen, Spülmaschine starten, Staub wischen und die Küche aufräumen, gleichzeitig das Abendessen zubereiten.

Ich fühle mich ruhig und entspannt…auch wenn mein Ruhepuls immer noch zu hoch ist…mental fühle ich mich ruhiger als gedacht.

Anfang der Woche wurden wir im Job aufgefordert unseren Resturlaub nun endlich bis zum 31.03. zu nehmen…wir sollen sofort die Anträge stellen. Wie soll ich denn bitte im größten Stress noch 8 Urlaubstage unterbringen? Die Alternative wäre, sie verfallen zu lassen – denn es wurde schon vorher klar gestellt, eine Verlängerung gibt es nicht.

Ich habe also bis Freitag gewartet und dann meine Urlaubstage beantragt: 3×2 Tage, 2×1 Tag über die nächsten 1,5 Monate verteilt…und kaum hatte ich die Anträge genehmigt bekommen, kam eine Mail vom Controller. Seit Mittwoch gibt es von unser Interims-Chefin (der Finanzchefin aus der Zentrale) die Genehmigung an das Accounting-Team, das wir die Tage bis in den April hinein nehmen können. Die Mail ist aber nur beim Controller angekommen und er hat sie nicht weiter gegeben…bzw. er hat es Katrin gegenüber erwähnt- mich aber nicht informiert…sehr kollegial.

Okay ich hab dann einen Kompromiss für mich gefunden. 2 Tage hab ich im März wieder storniert und neu im April beantragt. Die restlichen 6 Tage nehme ich jetzt, wie geplant.

Und im Cafè sitzend hatte ich auf einmal Lust für die 2 ersten Urlaubstage, Ende nächster Woche, auch wirklich weg zu fahren.

Wer mich kennt weiß ja, das ich nicht so gerne verreise und so ist es auch gar keine weit entferntes Ziel…ich fahre für 2 Tage in die Lüneburger Heide…noch im Café hab ich mir eine Ferienwohnung in der Nähe von Soltau rausgesucht und reserviert. 108 EUR für 2 Übernachtungen – ist ja gerade keine Saison. Die Bewertungen haben die Sauberkeit und Ruhe dort in den höchsten Tönen gelobt und da ich ja ohnehin nicht frühstücke, brauche ich auch kein Hotelzimmer mit Frühstück…deshalb versuche ich es jetzt mal mit einer Ferienwohnung.

Ich hatte mich mit Kollegin Katrin im Laufe der Woche darüber unterhalten und sie meinte, es wäre evtl. besser wenn ich doch wegfahren würde, damit ich eben nicht im Urlaub auf die Idee komme zu arbeiten. So einfach ist das aber nicht – denn die Arbeit verschwindet ja nicht so einfach.

So hab ich den Kompromiss mit mir selber geschlossen, ich arbeite Donnerstag früh noch etwas (falls nötig) und fahre am Vormittag los, dann bin ich in etwas mehr als einer Stunde am Ziel und habe dann fast genau 2 Tage Zeit Vorort…das wird mir für die Erholung reichen.

Samstagmittag fahre ich dann direkt aus der Lüneburger Heide, an meinem Zuhause vorbei, nach Flensburg…denn am kommenden Samstag holen wir unser verschobenes Weihnachtsessen nach…so mit Weihnachtsgans, Rotkohl und Klößen. Das Wetter ist geradezu ideal dafür.

Sooo und bis zum Urlaub nächsten Donnerstag muss ich noch einiges fertig bekommen….das heißt viel Arbeiten und wenig quatschen – ich bleibe also die nächsten Tage wieder einmal im Homeoffice. Aktuell dürfen wir sooft und solange wie wir wollen remote arbeiten – wenn es uns hilft durch die Migration und die Abschlüsse zu kommen – und diese Regelung haben wir alle Drei in der letzten Woche auch intensiv genutzt.

Nun werde ich mir gleich noch meine Wanderschuhe anziehen und auch noch eine kleine Walkingrunde laufen…obwohl ich heute bereits viel Bewegung hatte. Aber ich glaube ich brauche das jetzt einfach.

Voller Tatendrang

Nach dem Reifenwechsel hab ich mein Auto noch gewaschen, ausgesaugt und von innen gereinigt. Der Waschplatz war tatsächlich nicht so voll, wie erwartet.

Anschließend war ich immer noch voller Tatendrang und bin nach Henstedt-Ulzburg gefahren, um mir nun endlich 2 neue Jeans für den Winter zu kaufen…Nun in Größe 38, statt 42. Ein schönes Gefühl.

Wieder zuhause konnte ich immer noch nicht still sitzen, hab noch die restliche Wohnung (bis auf das Schlafzimmer, das hatte ich schon tags zuvor gemacht) geputzt, die neuen Vorhänge aufgebügelt und angebracht und mit der gerade gekauften weißen Farbe endlich mal ein paar Stellen in der Wohnung ausgebessert, die mir schon seit längerem immer wieder ins Auge fallen und jetzt hatte ich endlich die Motivation das zu erledigen.

Hab noch weitere Wäsche gebügelt, und meine Haare gefärbt…und vorher noch ein wenig die Haare an Hinterkopf und den Seiten ausgedünnt und dazu noch leicht angestuft, damit die Haare wieder schon ineinander überfließen.

Einen Friseurtermin hatte ich für diese Woche nicht mehr bekommen. Die Friseurin hat mir die Haar zwar gut geschnitten, aber sie war etwas zu zögerlich am Hinterkopf, die Haare dort hat sie länger gelassen, als ich wollte, aus Furcht vor meinem Wirbel. Doch ich weiß aus Erfahrung, wie kurz die Haare dort sein können, ohne das mein widerspenstiger Wirbel den Look ruiniert. Und jetzt fingen die Haare auch schon an sich zu kräuseln….also hab ich mit der Effilierschere selber wieder Hand angelegt…jetzt stimmt die Frisur wieder von allen Seiten.

Für den Nachmittag hab ich mir noch einmal einen kleinen Zwetschgen-Crumble gemacht ( hmmmmm lecker) und zum Abendessen gab es frisch gebratenes Viktoriabarsch-Filet und ein Stück Lachs mit zweierlei Gemüse und kleinen Ofenkaroffeln aus der Heißluftfriteuse (mit etwas zu viel geräuchertem Paprikapulver – deshalb sehen sie so dunkel aus 😉)

Dann erst hat meine Energie nach gelassen und ich hab mich für den Rest des Abends einfach auf die Couch gelegt. Das war ein toller Tag…auch wenn er mehr nach Arbeit klingt…aber ich fühle mich wohl damit…da war er wieder der Wirbelwind von früher…immer in Bewegung.

Herumwuseln und Dinge erledigen

Nun, wo ich nicht mehr so müde und abgeschlagen bin und mich überhaupt wieder „normal“ fühle, hab ich in den letzten Tagen so einiges zu Hause erledigt. Die Wohnung ist geputzt, das Bett bezogen, der Balkon sauber, Einkäufe erledigt. Selbst meinem Auto hab ich ein Rundum-Waschprogramm gegönnt incl. Innenraumreinigung und erstmalig eine Handpolitur…die aber auch nur, weil es ein tolles Angebot gab: Komplettpreis für Alles: 45 EUR. Das ist zwar eine Menge Geld, aber mein Auto hatte es auch wirklich nötig….nun ist der gesamte Dreck vom Winter endlich wieder weg und ich hab während der Wartezeit einen Kaffee gekommen und mich schon mal auf das Pfingstwochenende gefreut.

Dabei hab ich für Pfingsten gar nichts geplant…oder sagen wir lieber, ich habe geplant, mich nicht verplanen zu lassen…d.h. ich habe galant eine halbausgesprochene Einladung zum Pfingstmarkt in Süderschmedeby umschifft…immerhin war ich letztes Wochenende bei Schwester+Schwager um den Geburtstag meines Schwagers zu feiern und der Geburtstag meiner Schwester ist ja auch nur noch eine Woche hin…also gehört Pfingsten in diesem Jahr nur mir.

Ich möchte auf meinen inzwischen schon sehr grünen Balkon noch ein paar Bodendecker für die Clematis pflanzen und muss noch ein paar Rankhilfen für diverse Blumentöpfe anbringen…die hab ich gestern erst kaufen können…denn den Philipps-Markt, wo ich die normalerweise sehr gerne kaufe, gibt es an der Stelle nicht mehr…dafür musste ich jetzt nach Elmshorn.

Nun ruht seit gestern Nachmittag schon der nächste Brotteig im Keramiktopf…einen Tag bleibt er auch noch dort, bevor er in den Ofen kommt…es wird ein Sauerteigbrot aus Roggenvollkorn- und Weizenmehl mit Haferflocken verfeinert. Darauf freue ich mich schon richtig. Aus Energiemangel hatte ich wieder mal Brot gekauft und das so gar nicht vertragen.

Gestern war ich bereits um 6.30 Uhr auf dem Balkon. Bei frösteligen 9 Grad (wie immer mit warmer Jacke, Schal, dicker Wolldecke und heißem Kaffee) hab ich die Stille des Morgens genossen, bzw. das zahlreiche Vogelgezwitscher drumherum. Und auch heute Morgen ging es direkt mit der entkoffeinierten Variante meines Morgenkaffees auf den Balkon. Himmlisch diese Ruhe.

Meine Nachbarn unter mir sind scheinbar ausgeflogen…es ist herrlich ruhig von unten und auch die „Trampeltierchen“ über mir sind zwar da, aber erstaunlich ruhig…normalerweise trampelt die weibliche junge Nachbarin immer voll mit der Hacke auf den Holzboden und sie ist sehr quirlig….so das ich i.d.R. alle ihre Bewegungen Geräusche-technisch Raum für Raum nachvollziehen kann. Ich hab mich zwar daran gewöhnt, aber manchmal ist es schon nervig.

Ich war gestern auch einkaufen und hab auch gekocht: Lamm-Loin mit gebratenem grünem Spargel und Pellkartoffeln….auf dem Teller sieht es irgendwie spartanisch aus, wahrscheinlich weil es keine Soße gab, sondern nur etwas Butter…war sehr lecker:

Fleisch gibt es bei mir tatsächlich nur noch selten…und ja, leicht fällt es mir nicht…dafür esse ich mehr Käse und Eier…ob das jetzt besser ist, keine Ahnung. Mein Problem ist sonst, das ich mich nur mit Kohlenhydraten und Gemüse oft nicht langegenug satt fühle, ich also mit 3 Mahlzeiten am Tag (ohne zu Snacken) nicht hinkomme…ich dann am Abend zu Schokolade, Nüssen und Keksen oder eben doch noch einmal auf die Reste vom Hauptgericht zugreife…das kann ja nicht der Sinn sein….da ringe ich also noch um die richtige Balance, um wieder auf 3x Essen am Tag zu kommen. Na das pendelt sich hoffentlich jetzt bald wieder richtig ein. Bin eh mal gespannt auf die nächste Blutuntersuchung.

Nach einer Woche Pause hab ich auch wieder eine neue Lektion Dänisch gelernt…da ich ja neu gelernte Wörter handschriftlich festhalte, wenn sie mir erstmalig begegnen oder ich mir etwas nicht merken kann, schreibe ich es auch öfter als einmal auf und später nehme ich meine Notizen und übertrage diese, ebenfalls handschriftlich, in meine Kladde .in der ich Wörter nach bestimmten Kriterien in verschiedene Rubriken meiner Kladde eintrage: Verben / Zahlen / Farben / Formen / Normen weiter unterteilt: Familie / Kleidungsstücke / Einrichtungsgegenstände usw. / Präpositionen / die verschiedenen Arten von Pronomen / Frage-Worte / Grammatik-Regeln / Redewendungen usw.

So lerne ich nicht nur durch Hören und Wiederholung der Aussprache, sondern festige meinen Wortschatz auch durch handschriftliches wiederholen, was erwiesenermaßen einen besseren Effekt hat, als es über eine Tastatur zu schreiben.

Trotzdem bleibt wie immer die Erkenntnis: je mehr ich lerne, umso mehr merke ich, wie wenig ich noch von dieser Sprache weiß, aber es geht langsam voran…ganz langsam. Wichtig ist hierbei auch nur, das ich dran bleibe…es hetzt mich ja niemand.

Silvester – Guten Rutsch

Was macht man eigentlich mit so einem Silvester-Tag?

Also, wenn man nicht arbeiten muss? Darüber hab ich mir jahrelang gar keine Gedanken gemacht, hab ich doch immer am 31.12. und auch am 01.01. gearbeitet…..für Buchhalter ist das eben DER Termin des Jahres…da gibt es einiges zu berücksichtigen und vieles vorzubereiten.

Jetzt ist es bereits mein 3. Jahreswechsel hier in Schleswig-Holstein und ich brauche NATÜRLICH nicht zu arbeiten. Bin ja weg von dem Stress-Job….und so hab ich bereits gestern alles für den Jahreswechsel initiiert.

Also was mache ich nun mit dem Tag? Hmmm – als erstes hatte ich gleich in der Früh einen Termin bei der Friseurin….sehr schön….das war sowieso überfällig….danach hab ich mein Auto gewaschen…prima – das Auto hatte es auch echt nötig.

Danach hab ich die Wohnung aufgeräumt, die restliche Wäsche gebügelt und weg gepackt. Zum Mittagessen hab es Spaghetti mit einer frischen Tomatensauce und am Nachmittag werde ich zum Walken in eines der Moore in der Nähe fahren.

Bis es Zeit dafür wird, werde ich noch meinen Kleiderschrank neu ordnen….nach den ersten Monaten hier in der Wohnung merke ich, wo es noch Optimierungsbedarf in den Schränken gibt.

Ich hab länger darüber nachgedacht, ob ich heute Abend irgendwo hinfahren möchte….aber nein, ich werde in meinem schönen Zuhause bleiben und entspannt den Jahreswechsel geniessen.

Ich wünsche Euch Allen einen schönen Silvester-Abend…kommt gut ins neue Jahr und bleibt vor allem schreibfreudig und gesund 🌷🌼🎈

So ein Sonntag…

Das war eine super Idee….anstatt nur faul herum zu liegen, habe ich mit dem Fitness-Studio genau das Richtige  für Heute gewählt…mit etwas mehr als 1 Stunde war es genau die richtige Mischung aus Krafttraining  für Oberkörper und Beine und Dehnübungen für den kompletten Körper…

Mit jeder Menge neuer Energie hab ich das Studio verlassen…und jetzt?  Beim Anblick meines Autos…meines ähmm seeehr dreckigen Autos, hab ich mich an die Waschstraße hier in der Gegend erinnert, die auch regelmäßig Sonntags geöffnet hat.

Und tatsächlich – auch heute. Prima – also noch eben das Auto durch die Waschstraße schicken und danach das Auto noch von Innen reinigen…auch hier war mein Fitness-Tracker der Ansicht ich hätte Aerobic betrieben…hahhaha

Ergebnis: Also 2 Sporteinheiten für heute UND ein glänzendes Auto. Na so kann Weihnachten wirklich kommen.