und noch mehr Wasser – im Hallenbad

Seit Mittwoch bin ich also wieder aktiver….habe einige Elektrogeräte im Sozialkaufhaus abgegeben. Die Geräte funktionieren noch einwandfrei, ich habe alle noch einmal extra sauer gemacht…soll ja ordentlich sein.

Dann bin ich noch in Volkspark Hamburg gefahren…bin dort 1,5 Stunden gelaufen, auch durch den Dahlienpark …aber viele Dahelien blühen noch gar nicht. Trotzdem gab es schon wunderschöne Blüten.

Donnerstag bin ich zum ersten Mal ins Arriba-Bad nach Norderstedt gefahren. Über meine Firmen-Fitness-App kann ich tatsächlich von Mo-Do jeweils 2 Stunden schwimmen, ohne extra bezahlen zu müssen. Mir hat es da gut gefallen. Es ist für mich eindeutig schneller zu erreichen, als die Badebucht in Wedel. Meine gekaufte Wertkarte dafür enthält eh nur noch 2 Eintritte…dann müsste ich mir eine Neue besorgen, das kann ich mir dann sparen.

Das Arriba-Bad bietet zeitlich mehr Schwimmmöglichkeiten (wochentags ab 6.30 Uhr bis mindestens 22 Uhr) und hat im 25m-Becken für die Schwimmer die Bahnen in verschiedene Bereiche unterteilt, wo man jeweils auf der einen Seite hoch- und auf der anderen Seite die Bahn runterschwimmt…quasi ein „Rund-schwimmen“…ich habe mir zeitweilig die Bahn mit 2-3 Personen geteilt und wir sind uns nicht in die Quere gekommen. Allerdings sollte man schauen, das man sich in einem Bereich aufhält, wo die Schwimmer alle eine ähnliche Geschwindigkeit haben, sonst klappt das nicht ganz so reibungslos.

Mir gefällt an dem Bad auch einiges andere: Es gibt neben dem 25m-Becken drinnen, noch ein 50m Becken draußen. Ein Extra-Becken mit Springturm und ein Extra-Becken in einem geschlossenen Raum für die Aqua-Fitness schränkt die Schwimmer im 25m-Becken nicht ein. Kinderbecken gibt es natürlich auch. Die Duschen sind besser unterteilt, alles ist etwas moderner und auch der Einlass mit der Firmenfitness-App war reibungslos.

Und anstatt 1,5 Stunden habe ich hier 2 Stunden Zeit – also eigentlich – denn wann habe ich mich ausgestempelt? Genau nach 1Stunde und 28 Minuten hahahaha ….ich bin gut auf die 1,5 Stunden der Badebucht gedrillt. Und ich brauche nur noch 16-18 Minuten Fahrzeit, anstatt mehr als 30 Minuten….das sind alles gute Argumente für das Arriba-Bad. Mal sehen wie es abends so sein wird…die haben tatsächlich bis 22 Uhr geöffnet…von Freitag bis Sonntag sogar bis 23 Uhr – an den Tagen müsste ich aber normalen Eintritt bezahlen.

langsames Aufstehen und schnelle Rezepte

Mittwoch dann hatte ich einen Tag Urlaub. Ich habe etwas länger geschlafen, noch im Bett gelesen…mich dann gaaanz langsam fertig gemacht, meine Sporttasche geschnappt und bin nach Wedel zu „Badebucht gefahren

Eigentlich wollte ich ganz früh hin…aber mir war nach einem sanften und langsamen Start. Es ist ein normaler Wochentag…da wird ja hoffentlich nicht so viel los sein, so um 8 Uhr Morgens.

Und am Anfang war es auch so…mit nur wenigen anderen Schwimmern konnte ich ruhig und entspannt meine Bahnen ziehen…und auch die neue Schwimmbrille testen. Meine Vorherige hatte sich beim letzten Besuch hier, mit einem Knacks verabschiedet. Nun habe ich eine Neue, mit etwas größeren Gläsern…sie ist sehr bequem – aber innerhalb der ersten Viertelstunde musste ich das Gummiband ein paar Mal nachjustieren. Nun ist sie perfekt eingestellt.

Nach einer 3/4 Stunde wurde dann leider das Becken für die Bahnenschwimmer verschmälert und um Punkt 9 Uhr startete in dem abgeteilten Bereich dann die Wassergymnastik mit lauter Musik und mit megalauten Ansagen der Trainerin, um die Musik zu übertönen und die mehrheitlich älteren Damen und Herren auch akustisch zu erreichen.

Obwohl ich den Kopf beim Bahnenschwimmen immer wieder unter Wasser habe, komme ich ja genauso oft mit dem Kopf aus dem Wasser, um zu atmen…und das war dann ein sehr unschöner Effekt auf meinen Ohren und es wurde langsam auch eng in dem Becken, weil immer neue Schwimmer hinzu kamen.

Aber egal, meine Mindeststrecke von 1km hatte ich schon erreicht und überschritten. Ich bin dann trotzdem zufrieden gegangen, auch wenn ich gerne noch länger geschwommen wäre.

Memo an mich selbst: Achte darauf nicht später als 7.00 – 7.30 Uhr mit dem Schwimmen zu beginnen – sonst wird es laut und eng. Aber Immerhin hatte ich in der Dusche Ruhe und ich konnte mir viel Zeit lassen.

Von Wedel bin ich dann nach Elmshorn gefahren…ich wollte noch ein paar Rankhilfen aus Holz für den Balkon besorgen (mir sind ein paar vom letzten Jahr zerbrochen) und dann mal wieder einen etwas größeren Einkauf erledigen…die Rankhilfen, die ich suchte, waren aber noch nicht da…also ging es dann zum Supermarkt und vor allem auch zum heimischen Spargelstand.

Ich bin seit letzten Jahr ein großer Fan von Grünem Spargel. Vor allem zum Braten ist der toll und super aromatisch. Was ich noch nicht kannte war violetter Spargel. Beide braucht man nicht zu schälen, sondern man schneidet nur evtl. holzige Enden ab und schneidet sie einfach in Stücke und dann geht es für wenige Minuten in die Bratpfanne.

Ich kombiniere es mit allem Möglichen an Gemüse, brate alles zusammen, dann ablöschen mit Brühe und Passata, gewürzt je nach Laune und manchmal zum Abrunden kommt auch noch Mozzarella oben drauf: das ist eine vollwertige Mahlzeit. Schnell und einfach – so wie hier:

Nach dem Einkaufen hab ich alle Vorräte in Keller, Vorratsschrank und Küche verstaut und habe den violetten Spargel zu einer schnellen Pfanne verabeitet (ohne Foto – deshalb das Beispiel von ein paar Tagen zuvor).

Mitte April habe ich auch mal wieder ein paar Waffeln gebacken. Das Besondere hier ist, das der Teig nicht aus normalem Weizenmehl besteht, sondern eine Mischung aus Dinkel-Vollkornmehl, Haferflocken und Skyr ist. Natürlich sind auch etwas Zucker, Dattelsirup, Butter, Ei und Milch, sowie Vanille enthalten.

Wie man sieht, mag ich Waffeln etwas dunkler und sie müssen auch nicht perfekt sein…aber das ist ja Geschmackssache.

Was für mich wichtig ist: diese Waffeln sind lecker und halten lange satt und führen bei mir nicht zu einem Heißhunger-Effekt.

So eine Waffel passt daher bei mir prima als Nachtisch zu einem Mittagessen, bei dem ich auf Füll-Beilage wie Kartoffeln, Nudel oder Reis verzichte.

Ich friere die Waffeln ein und wenn ich eine essen möchte, egal ob als Nachtisch oder einfach nur so zwischendurch, dann kommt sie unaufgetaut im „Re-Heat“-Modus für ca 3-5 Minuten in die Heißluft-Fritteuse – dann ist sie wieder schön knusprig.

Ich weiß nicht jeder mag oder verträgt Haferflocken – für mich sind sie inzwischen ein unverzichtbarer Teil beim Kochen.