Herbstbeginn

Auch hier oben im Norden, zeigt der Herbst seine ersten Vorboten….und durch den starken Regen der letzten Tage, sind die Temperaturen wieder im normalen Bereich…tagsüber bei Regen zwischen 14-17 Grad, Sonnenschein zwischen 22-24 Grad…das reicht mir völlig aus.

Auf meinem Balkon hat sich innerhalb von 2 Tagen ein wunderschöner Gras-Wedel gebildet….ja so langsam muss ich mir mal Gedanken über die Herbst-und Winterbepflanzung machen….

Nach der vorsichtigen Erweitung der Futter-Vielfalt an den Futterstellen, kommen inzwischen auch ein paar Buchfinken und Grünfinken regelmässig zu Besuch….und es Entstehen immer wieder „Warteschlagen“ auf den Holzspalieren….aaach das ist so schön zu beobachten…manchmal streiten die Vögel sich sogar untereinander.

Einen besondern Moment hatte ich in dieser Woche, als ich Morgens die Gardine vor dem Balkonfenster zurückzog und einen Zaunkönig zwischen den Balkonkästen erblickte..,leider wurde der niedliche kleine Kerl durch die Bewegung aufschreckt und schon war er wieder fort. Schade. Ich hab schnell noch eimmal im Internet nachgeschaut, ja es war ein Zaunkönig….den hab ich bisher tatsäclich noch nie in Natura gesehen.

Ich finde diese Zeit, des gerade begonnenen meteorolischen Herbstanfangs (01.09.) ganz phantastisch.

Passend dazu hab ich gestern ein paar dickere Wohlfühlsocken gekauft…die meisten „alten“ sind inzwischen fast blank gelaufen…da wärmt nichts mehr an der Fußsohle …. also hab ich mir gleich ein ganzes „Bündel“ an verschiedenen Wohlfühl-und Kuschelsocken gekauft….aber danach musste ich schon lange suchen…denn ich mag Socken mit einem sehr hohen Baumwoll- oder Woll-Anteil…und vor allem mit einer etwas dickeren Laufsohle.

Jetzt beginnt die Zeit für Abende mit Strickjacke, Kuschelsocken und heißem Tee….und Balkonaufenthalte in Jacke und mit einer Wolldecke.

Lieblingsplatz: Balkon

Sonntagmorgen – von nebenan hört man leise, wie die Wasserstropfen der Berieselungsanlage auf die Blätter und Zweige der gepflegten Rabatten eines Nachbarn fallen…und eine Kohlmeise sitzt alleine im Baum direkt vor mir und ruft ihre Freunde heran…sie traut sich immer nur ganz kurz an eine meiner Futterstellen, um sich ein Stück zu holen und ist gleich wieder im Baum… Ja wo sind denn heute all die anderen?

Inzwischen kommt die junge Blaumeisen-Gang …und auf einmal sind es wieder 10-12 Stück und prompt hängt auch der Buntspecht wieder an meinem Futterhäuschen, obwohl ich hier sitze….Die Meisen sind irritiert, fliegen weg, kommen wieder und warten, wis sie wieder ran können. Es ist niedlich zu sehen, wie die Meisen sich bemühen richtig zu landen…manchesmal erinnern diese Landeübungen an Kolibris….so schnell schlagen die Flügelchen, nur um dann doch im letzten Moment erst einmal woanders zwischen zu landen…um dann einen neuen Versuch zu starten, doch noch ans Futter zu kommen.

Ein zertaustes Dompfaff-Männchen schaut ständig in meine Richtung, futtert aber weiter…und dann kommt auch schon das Weibchen hinzu.

Eine Hummel sucht wieder fleißig in den tiefrosa/lila Kelchen des Fingerhut nach Nektar…das gibt immer ein lustiges Geräusch, wenn die Hummel in der Blüte ist….der Blumenkübel steht direkt neben meinem Liegestuhl und ich habe gelernt mich nicht zu erschrecken, wenn sie kommt…sie kommt und geht und ist absolut friedlich – sie ignoriert mich und ich freue mich, das sie da ist… Es ist immer nur eine Hummel – ob es jedesmal dieselbe ist – weiß ich aber nicht. Wespen hatte ich bisher noch keine hier.

Es ist schwierig das Treiben auf meinem Balkon in Bilder einzufangen, weil ich ja direkt auf dem Balkon sitze….die Vögel stört es nicht, wenn ich Kaffee trinke oder am Laptop schreibe…aber sobald ich das langsam das Handy zücke und die Kamera ausrichte, sind sie weg….hahaha die sind fotoscheu.

Aber letztlich muss ich es gar nicht im Foto einfangen…denn es so schön, das sie immer wieder kommen und manchmal auch etwas länger verweilen, obwohl ich nur ein paar Meter entfernt sitze.

Die kleinen Rankgitter aus Holz, die ich zum Abstützen diverser Pflanzen in den Blumenkästen angebracht habe, werden von den Vögel insentiv als Wartezone genutzt.

Es grünt und blüht und es herrscht ein munteres Gezwitscher auf meinem Balkon. Ansonsten ist es still drumherum. Das ist wunderbar und gibt mir viel innere Ruhe und Freude….so darf ein Sonntag gerne immer sein….

Balkon-Hoheit

Balkon-Hoheit

Bereits das 3.Mal in dieser Woche gab es auf dem Balkon/Terrasse von Nachbar Mirko lautstarke Abendaktivitäten…spätestens wenn die Musik lauter wird und die Unterhaltungen dadurch ebenfalls, ist der Punkt erreicht den eigenen Balkon zu räumen und die Tür zu schließen.

Es sind weder geistreich-lustige Unterhaltungen, noch ist die Musik nach meinem Geschmack…zumal zwischen den immer gleichen deutschen Liedern, dann auch noch lautsark die Werburg vom Handy über einen drahtlosen Lautsprecher rüberschallt.

Jedem das seine…aber schön finde ich das nicht….das waren dann meistens die Momente wo ich mich leicht zum Walken oder Radfahren aufraffen konnte….so zwischen 20-22 Uhr…so passte es dann für mich auch wieder.

Dafür hab ich morgens die Balkon-Hoheit und auch jetzt sitze ich bereits seit Stunden auf dem Balkon und geniesse die Ruhe…während es fast unterbrochen vor Vögel nur so wimmelt.

Es ist ein beständiges Ankommen und Abfliegen…und viele der kleine Meisen haben scheinbar nur wenige Flugstunden hinter sich…sind unsicher beim Anfliegen der Futterstationen oder versuchen immer wieder vergeblich auf den langen Gräsern zu landen…es gibt viel Gezeter und sie vertreiben sich gegenseitig….ach das ist so schön.

Kraftquelle – Zuhause

Kraftquelle – Zuhause

Mit bangen Blick auf die Wetter App und der leisen Hoffnung, das es doch noch klappen wird mit der Ballonfahrt, bin ich samstagmorgen wieder die 140km bis zur Küste gefahren.

Die Fahrt durch 3 Regenschauer und die Nachricht, das für die Flensburger Förde am Nachmittag Windstärke 5 vorausgesagt wurde, machte es auch nicht besser und als wir dann am Mittag die endgültige Absage für diesen Tag erhielten, war es zwar klar – aber schon sehr enttäuschend.

Wir hatten zwar einen schönen Nachmittag, aber irgendwie war es für mich anstrengend. Meine Schwester war schon bei meiner Ankunft extrem aufgekratzt, ich fühlte mich lautstärketechnik überfordert und körperlich ausgelaugt…und nach der Absage war ich dann enfach insgeamt nicht so gut drauf. Gegen 18 Uhr hab ich schon die Heimreise angetreten. Zuhause hab ich mich dann auf die Couch verzogen und nichts mehr gemacht.,,,also gar nichts mehr.

Gleich nach dem Aufstehen heute, noch während der Kaffee kochte, hab ich angefangen aufzuräumen…ohne weiter darüber nachzudenken, hab ich Deko-Kram in die Schränke geräumt und alles, was irgendwo rum lag oder stand angefangen fortzuräumen.

Dann wurde es mir bewusst, was ich da mache: ich folge hier meinem immer wiederkehrenden ureigensten Prinzip von: Äußere Ordnung = innere Ordnung.

Es ist ein, für mich, untrügliches Zeichen, das ich innerlich angespannt bin, mich nicht wohl oder zufrieden fühle und zeigt mir, das es richtig war gestern schon so früh wieder nach Hause zu fahren…es war einfach zuviel Neues in der letzten Woche, zuviel Kommunikation, zuviel Unruhe im Job und Privat.

Ich nutze also den heutigen Sonntag um wieder Kraft zu tanken..eben mit weiter Aufräumen, Entspannen, auf dem Balkon den Vögel zuschauen und die Ruhe geniessen (aktuell sitze ich hier bei 15 Grad und Wind in Jacke und Decke gehüllt). Mal sehen was ich später noch machen werde….auf jeden Fall bleibe ich in der Nähe, denn das gestern waren dann ja auch 280km die ich insgesamt gefahren bin. Ich hab hier 3 Moore in der Nähe…oder ich fahre in den Wald in der Nähe….oder oder…..

Aber jetzt will ich mich noch gar nicht entscheiden. Das Leben kann gerne drumherum toben und mich aussenvor lassen…..ich will nur hier sitzen, Kaffee trinken, die Vögel an den Futterstationen beobachten, dem Wind lauschen der durch die Bäume fährt und die Stille drumherum geniessen.

Das sind meine Kraftquellen….

Was ist normal?

Sonntagmorgen auf dem Balkon…heute ist es wieder windstill und da reichen die 13 Grad, um sich mit Kaffee, Jacke und Decke nach Draußen zu setzen…Füße auf dem Hocker und Laptop auf den Knien, aus dem Kaffeebecher neben mir, dampft der heiße Morgenkaffee.

Da das Haus in dem ich wohne, nicht mitten im Nirgendwo steht, sind auch jetzt schon Menschen in den Häusern drumherum, auf ihren Balkonen, vor den Häusern….telefonieren bei geöffnetem Fenster, unterhalten sich,….jetzt nicht laut oder durchdringend…alles im normalem Rahmen….angemessen für einen Sonntagmorgen um 9.18 Uhr….

…und doch fällt es mir gerade schwer, das hinzunehmen…hatte ich mich doch sofort nach dem Aufstehen flugs hierhin gesetzt, um noch für ein paar Minuten, 1/2 Stunde wenigstens, die Stille des Morgens für mich zu haben.

Da ist es mal wieder… dieses Extreme bei mir. Flugzeuge die über das Haus fliegen oder die S-Bahn, die alle 20 Minuten vorbei fährt, stören mich nicht….aber Menschen die weit entfernt sind und normal laut sprechen, Wecker die leise irgendwo klingeln, Musik die von irgendwoher leise rüberschallt, triggern mich so, das ich es nicht schaffe, es zu ignorieren.

Ich verstehe ja, das laute Musik, lautes Reden und Party (wie in der letzten Nacht aus dem Nebenhaus) mich stören….aber an einem Samstagabend hab ich dafür Verständnis…setze die Kopfhörer auf, mache die Balkontür zu und gut ist.

Aber normale Lebens-Geräusche sollten mich doch nicht so triggern, das ich schon wieder nach den Kopfhörern greife.

Das hier ist normales Leben, mit normalen Geräuschen…nichts davon ist unnormal…nur ich – ich fühle mich mit dieser Überempfindlichkeit auf Geräusche mal wieder wie ein Exot – wie ein Fehlexemplar.

…noch während ich das hier schreibe, ist alles um mich herum wieder ruhig geworden und ich lausche wieder auf das Vogelgezwitscher und schaue einem Eichhörnchen beim Klettern zu….jetzt ist meine Welt wieder in Ordnung…und ich bin wieder entspannt.

Seit ich hier wohne, hab ich mich bereits an viele Lebensgeräusche gewöhnt….und meistens schaffe ich es auch, mich nicht davon triggern zu lassen….und falls doch, dann setze ich eben die Kopfhörer auf und höre ruhige Musik oder „Weisses Rauschen“.

Meine Nachbarn unter mir haben z.B. wieder einmal vergessen über das Wochenende ihren elektrischen Wecker auszustellen und sind weggefahren…..also tutet es jetzt ZWEI Stunden von 5:30 – 7:30 Uhr ununterbrochen….und ich höre es in jedem Raum.

Durch die Party nebenan bin ich letzte Nacht erst spät zum Schlafen gekommen und wurde dann um 5.30 vom Wecker der Nachbarn wach….hab die APP für „Weißes Rauschen“ angeschaltet, die kleinen Kopfhörer in die Ohren gestopft und konnte dann noch etwas weiter schlafen. In der kommenden Woche werde ich das Gespräch mit den Nachbarn suchen. Der Wecker ist scheinbar neu, denn bisher hab ich das Geräusch noch nie von unten gehört. Das ist zwar störend, weil ich davon wach werde, aber es triggert mich nicht so stark, wie ich es vermutet hätte.

Ich muss aber immer wieder bewusst Geräusche zulassen, akzeptieren und annehmen….und es geht schon bei vielen Geräuschen besser….manche kann ich inzwischen sogar gut ignorieren…aber manches Mal, wie heute, fällt es mir sehr schwer.

Ich hatte ja gehofft, das durch den Hörsturz vor ein paar Wochen ein paar der ganz hohen Töne gar nicht mehr bei bei mir ankommen….hahaha mein Ohr hat sich aber (zum Glück natürlich) vollständig davon erholt.

Triggern bedeutet, das auf einen bestimmten Reiz (Geräusch, Wort, Verhalten) eine heftige emotionale Reaktion ausgelöst wird. Bei mir sind es Geräusche und das nennt man dann auch Misophonie…eine neurologische Störung. Die negativen emotionalen Reaktionen, die viele Geräusche bei mir auslösen, kann ich dabei nicht wirklich kontrollieren…ich kann nur versuchen mich der Situation zu entziehen oder mich abzulenken.

Wochenende – und Kurzurlaub

Feierabend – Wochenende…schnell nach Hause und ab auf den Balkon.

Es ist der 25.03. und zum ersten Mal kommt so ein leichtes Sommer-Gefühl auf….Es ist, mit 17 Grad und nur leichtem Wind, angenehm auf dem Balkon…Hab den Sonnenschirm aufgestellt…hmmm mein Schattenbalkon ist scheinbar doch nicht so schattig…bekommt durch die nun fehlenden Bäume und dem langsam höheren Sonnenstand, tatsächlich am Nachmittag mehr Sonne ab, als ich beim Einzug im Herbst vermutet hatte.

Also sitze ich jetzt auf dem Balkon, vor dem Wetter geschützt durch den darüber liegenden Balkon (ich kann gar nicht oft genug betonen, wie toll ich das finde, das mein Balkon überdacht ist) zusätzlich durch den Sonnenschirm vor der Sonne geschützt und kann damit sogar auf dem Laptop etwas erkennen.

Jetzt wird es langsam Zeit, sich um die Balkonbepflanzung zu kümmern….ich hätte gerne ein paar Bäumchen und natürlich Frühlingsblumen für die Balkonkästen….und ich möchte wieder einmal das Projekt „Kartoffeln im Eimer züchten“ starten.

Mit der ersten Mücke gestern im Wohnzimmer ist auch klar, ich muss mich um den Insektenschutz kümmern und zwar zügig.

Meinen Kurzurlaub hab ich mir jetzt auch verdient, denn mit Blick auf die kommenden 2 freien Arbeitstage habe ich in dieser Woche intensiv auf- und vorgearbeitet….und meine Jahresabschluss-Liste zeigt inzwischen mehr grüne (erledigt) als rote (noch zu erledigen) Deadlines an…..Hab konsequent alles unmittelbar erledigt, was an Rückmeldungen kam und fühle mich nun gut damit. Die noch ausstehenden Termin-Arbeiten liegen auch gerade nicht in meiner Hand…da warte ich noch auf die entsprechenden Rückmeldungen.

SOOOO – und jetzt kann alles auch bis Mittwoch warten…dann geht es weiter.

Jetzt ist Erholung angesagt. Jetzt öffne ich gleich eine Flasche meines aktuellen Lieblingswein und überlege ich Ruhe, wie ich meine insgesamt 4 freien Tage verbringen werde…..DAS hier, auf dem Balkon, ist jedenfalls schon mal ein schöner Einstieg.

Der Frühling kommt langsam …

Jeder Sonnenstrahl der es an einem Nachmittag schafft, meinen Schatten-Balkon zu erreichen, wird von mir freudig aufgesogen….auch wenn es insgesamt noch kalt ist (nachts sind die Temperaturen noch unter 0 oder nur knapp darüber), genieße ich es schon wieder für kurze Zeit draußen auf dem Balkon zu sitzen….mit heißem Tee, wärmender Jacke und Schal…und manchmal stelle ich mich auch einfach nur für ein paar Minuten in die geöffnete Balkontür und halte mein Gesicht in die Sonne.

Nur am späten Nachmittag wird die Ecke mit meinem Liegestuhl auf dem überdachten Balkon überhaupt von der Sonne erreicht, der größte Teil bleibt im Schatten….das bedeutet aber auch, das ich im heißen Sommer vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt bin….da freue ich mich jetzt schon drauf.

Am Sonntag beginnt auch der kalendarische Frühling…und ich hab das Gefühl, das meine Lebensgeister und auch meine Unternehmungslust wieder steigen…und mit den aktuell gerade fallenden Spritpreisen, werde ich mich am Wochenende auch mal wieder für einen Tagesausflug ins Auto setzen…wohin ich fahren werde? Mal sehen…ein paar Ideen hab ich schon…auf jeden Fall möchte ich mal wieder raus….

Die letzten Wochen war ich immer nur in direkter Umgebung unterwegs…immer im Kreis Pinneberg…war sogar mal wieder im Klövensteen letztes Wochenende. Bis vor 1/2 Jahr war ich regelmässig alle paar Tage hier…mag die dichten Wälder, die kleinen Wege, die Ruhe und die Sonnenuntergänge.

Aber jetzt hat sich etwas verändert….ich war geschockt vom Kahlschlag der Kiefern….Himmel haben die dicke Schneisen in den Wald geschlagen…okay, einige Bäume waren vom Sturm entwurzelt…aber so flächendeckend ausgedünnt, sieht es nicht mehr nach Wald aus…..

Ich habe gelesen das tausende Fichten abgestorben sind, durch die Dürren in den letzten beiden Sommern und die Bäume deshalb gefällt werden mussten. Wie ich im Internet lesen konnte, sind durch die Baumfällarbeiten fast 5 Hektar Freiflächen entstanden…aufgeforstet wird jetzt mit Laubbäumen.

Unglaublich das auch hier im hohen Norden, wo es ja echt viel geregnet hat, die Fichten trotzdem wegen des zu niedrigen Grundwasserspiegels abgestorben sind.

Frühstücksplatz

Frühstücksplatz

Der Umzugstag gestern war lang und ich war am Abend auch richtig platt..trotzdem bin ich erst spät zu Bett gegangen…

Ich habe gut geschlafen…na klar muss ich mich erst einmal an die Umgebungs-Geräusche gewöhnen…es sind aber nur wenige, denn es ist erstaunlich ruhig hier. Zumindest wenn nachts keine Flugzeuge fliegen…die Privatbahn stört mich dagegen überhaupt nicht..und die ist näher dran..hahaha

Geträumt habe ich leider nichts..zumindest nichts, an das ich mich erinnern könnte..glaube aber das ich mich hier richtig wohlfühlen werde…

Soooo und heute am frühen Sonntagmorgen hab ich mal meinen Frühstücksplatz draußen in Betrieb genommen…das wird definitiv mein Lieblingsplatz….

Vom Putzen, Packen und Purer Erholung

Den gestrigen Nachmittag hab ich damit verbracht die Küche in meinem neuen Zuhause einmal komplett zu putzen: alle Schränke von Innen und Außen, alle Flächen, Fenster, Heizung und Fußboden…..jetzt kann ich schon nach und nach die Schränke einräumen.

Außerdem hab ich schon eines meiner Vorratsregale wieder aufgebaut und es passt tatsächlich in den Einbauschrank, der aber keine Regalfächer hat, im „Vorflur“….das ist damit jetzt meine Vorratskammer. Also Stauraum hab ich in dieser Wohnung echt genug.

Am späten Nachmittag hab ich dann wieder auf dem Balkon gesessen….und dieses mal war es TOLL, die Sonne schien leicht auf den Balkon (der ist fast 2m tief und 5m breit….hat also eine ordentliche Größe) und es war angenehm ruhig….pure Erholung….körperlich und auch seelisch.

Heute bringe ich weitere Kisten und Sachen rüber… und ich werde das Bad grundreinigen…..hmmmm ich nehme auch schon mal eine Leiter mit…dann komme ich leichter bis ganz nach oben.

Es ist Sonntag, also werde ich heute keine weiteren Aktionen machen, die immer etwas Lärm bedeuten, wie z.B. weitere Metallregale im Keller aufzubauen oder so etwas….will mich ja nicht gleich unbeliebt machen….dann putze ich lieber noch…putzen ist nicht so laut, wie mit dem Akkuschrauber zu hantieren….immerhin hallt es noch ganz schön in der leeren Wohnung und auch im leeren Kellerraum.

Mein Kellerraum ist übrigens groß für eine Mietwohnung in einer Wohnanlage, das sind gute 10 m2, mit Fenster (auch wenn es bestimmt noch nie einen Putzlappen gesehen hat), dafür kommt etwas frische Luft hinein…und auch im gesamten Keller ist es gepflegt, wenn auch verwinkelt gebaut….aber auch TROCKEN und überhaupt nicht miefig oder muffig….und das ist fast unbezahlbar.

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Gestern im Baumarkt hab ich dann noch mal ein Reparatur-Kit für Laminat- und Parkettböden gekauft, um einige der kleinen Löcher in der jetzigen Wohnung zu reparieren. Ich weiß nicht wieso, aber Laminat sollte ja eigentlich etwas robuster sein…ist es aber hier leider gar nicht….schon vor dem Einzug hat der Boden vor allem im Wohnzimmer schon einige Macken gehabt und mein Hausdrachen hat schon da etwas ungehalten reagiert, als ich diese mit ins Übernahmeprotokoll hab schreiben lassen.

Kleine Löcher lassen sich mit dem Reparatur-Kit tatsächlich gut kaschieren, hätte ich gar nicht gedacht.

Endlich draussen – Balkon

Den Wettlauf hab ich verloren…Schwester+Schwager haben es sich als Erste auf dem Balkon gemütlich gemacht….das Bild was sie schickten zeigte so viel Gemütlichkeit: mit bequemen Klamotten, Decke drüber, Kaffee in der Hand und einen Lächeln im Gesicht.

Bei mir dauerte es noch eine kleine Weile…war noch mitten im Wohnungsputz und hab es mir erst jetzt endlich das 1. Mal in diesem Jahr auf dem Balkon gemütlich gemacht….und es gab ein Wiedersehen mit meinem Weihnachtsbaum….hahahaha. Es ist ein Baum mit Wurzelballen, der den ganzen Winter draußen verbracht und sieht immer noch toll aus….

In der Sonne sind es bestimmt schon 16 Grad…aber es geht auch ein leichter Wind…daher hab ich mich gut eingemummelt….die Decke strampele ich aber sofort beiseite, wenn der Wind mal nicht weht….da steckt schon einiges an Kraft in der Sonne…

Also vor 1 Woche bei -11Grad hätte ich nie gedacht, das ich es noch im Februar schaffen werde bei 2stelligen Plus-Temperaturen mit Sonne und Blauem Himmel draussen zu sitzen…. AAAAACCCH wie schön…

….und aus der Küche duftet es nach einem Wirsingkohl-Rindfleisch-Eintopf…….