Im „Duracell-Modus“ und total erschöpft

Tatsächlich war es in der Firmenzentrale genau so, wie ich es mir gedacht hatte: Es gab gar keinen speziellen Grund warum ich kommen sollte. Sie wollten mich einfach mal wieder da haben.

Und das war tatsächlich ein richtig guter Tag, auch wenn ich einen großen Teil des Tages immer fragen musste: wo sitzt denn jetzt die Abteilung oder die Person…denn der inzwischen 4. Anbauabschnitt war vor ein paar Wochen in Betrieb gegangen und viele Abteilungen mussten hin-und her umziehen. Das Controlling ist damit tatsächlich im ganz neuen Gebäudeteil untergebracht.

Gespräche hatte ich an dem Tage dann so Viele, wie noch nie zuvor…das ist der Vorteil, wenn man alleine unterwegs ist (die anderen Kollegen aus Deutschland hatten ja ihre eigenen Meetings – ich war also unabhängig).

Viele dieser Gespräche haben sich spontan ergeben, weil wir uns auf den Fluren getroffen haben: „Ach Du bist hier, wie lange denn, – ja magst Du später mal bei mir im Büro vorbei kommen, dann kann ich Dir etwas zeigen…“ usw.

Das ist lustig – ich werde von den Kollegen aus anderen Abteilungen, mit denen ich öfter Berührungspunkte habe, sofort erkannt und in Gespräche verwickelt – nicht schlecht wenn man bedenkt, das inzwischen mehrere Hundert Personen in diesen Gebäuden arbeiten und ich nur alle paar Monate tatsächlich hier bin. Das kommt auch durch die Teams-Meetings – da sieht man sich ja über die Kamera. Das ist tatsächlich ein Vorteil gegenüber früheren Zeiten, nur per Telefon.

Bei Anderen hab ich mich dann einfach spontan in deren Büros begeben und kleine Termine ausgemacht oder direkt mit den Kollegen sprechen können. Auf den Tag verteilt hatte ich damit 14 „kleine Meetings“…und habe nicht einen Handschlag normal arbeiten können.

Aber das war auch gut so…mein 1,5 Stunden Meeting mit der Teamleiterin, die mich herbeordert hat, war auch sehr informativ für uns Beide…wir haben vieles besprochen und eines geklärt…alles nichts Großes, aber doch so wichtig, das ich mich hinterher sehr gut fühlte.

Lustigerweise fühle ich mich in diesem Riesen-Armeisenhaufen tatsächlich dazugehörig. Ich bin einfach da, werde nicht extra „betreut“…sondern ich komme einfach an und bin dabei. Gut das ich mich gerade in einer kommunikations-stärkeren Phase befand.

Aber die andere Seite eines solch trubeligen Tages ist dann: ich war am Abend derartig aufgekratzt und gleichzeitig hundemüde, das ich gar nicht zur Ruhe kommen konnte. Zum Glück konnte ich den Abend aber alleine verbringen (die anderen deutschen Kollegen hatten über deren Chef eine Abendeinladung)

Ich bin nach Feierabend erst einmal ins Hotel und später in den Ort gefahren und war in dem Chinesischen Restaurant, das Katrin und ich beim letzten Mal ausprobiert hatten. War noch eine Weile im Ort laufen und später bin ich noch am Fjord entlang gelaufen.

Geschlafen habe ich aber schlecht…wie gesagt, ich fühlte mich wie ein „Duracell-Häschen“ unter Dauerstrom und gleichzeitig total erschöpft und hätte für die nächsten Tage eigentlich Ruhe gebraucht, was ich mir leider selber verbaut habe.

Denn am folgenden Tag bin ich mittags in Flensburg bei meiner Schwester angekommen – die hatte ihre Geburtstagsfeier mit vielen Freunden und Nachbarn, dann später erst die Fahrt zurück nach Hamburg und für den darauf folgenden Tag bin ich ins Büro gefahren…anstatt lieber Homeoffice zu machen.

Ich war also von Montag bis einschließlich Donnerstag in diesem „Duracell-Modus“: ständig in Kommunikation und dabei total erschöpft davon, das es mehr als 1 Woche gebraucht hat, bis ich mich davon erholt hatte. Erst seit gestern geht es mir wieder richtig gut.

Mit Stau und Kollegin auf dem Weg

Die Fahrt in den Hohen Norden Dänemarks war auf der Hinfahrt kurzweiliger als gedacht…ich bin mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung zusammen gefahren.

Für die Rückfahrt hat sie sich dann mit den restlichen 4 Kollegen zusammen in ein Auto gequetscht (die Kollegen mussten an dem Mittwoch bis zum späten Nachmittag bleiben, während ich ja bereits morgens zurück gefahren bin, bzw. noch einen „kleinen“ Zwischenstopp in Flensburg einlegen wollte).

Die Hinfahrt war zwar kurzweilig, dafür aber sehr lang…denn es gibt etliche Baustellen auf der Autobahn in DK und oft durften wir nicht schneller als 80 kmh fahren…ging auch gar nciht schneller…wir hatten zähfließenden Verkehr, dann richtigen Stau, den nächsten Stau hab ich mehr durch ein Versehen glorreich umfahren, dann weiter zäh fließenden Verkehr und irgendwann waren wir dann da.

Der Start mit dem Mietwagen am Mittag begann auch erst einmal mit der Suche, wie man überhaupt die Automatik-Fahrgänge einlegt. Bisher hatten alle Mietwagen einen Knauf, eine Schaltleiste oder einen Drehknopf in der Mittelkonsole. Dieses aber nicht. Ich hab gesucht und gesucht, bis meine Kollegin meinte schau mal der Hebel da…es war tatsächlich ein extra Hebel am Lenkrad, der sich aus meiner Perspektive auf das Lenkrad jedoch versteckte. Nun gut – dann kann die Reise ja beginnen.

Ich bin die gesamte Strecke gefahren, während die Kollegin unterwegs zwischendurch mit den Kollegen im anderen Auto kommunizierte…so wussten wir, die sind im Stau vor uns. Während wir dann den nächsten Stau, fast unbeabsichtigt umfahren haben…sind die anderen wohl auf der Autobahn geblieben und auf einmal lagen wir tatsächlich Vor den Anderen …okay das hat jetzt vielleicht 1/4 Stunde gebracht.

Wir haben dann zu Sechst im Hotel zu Abend gegessen und ich habe noch meinen üblichen Abstecher zum Fjord gemacht…die Kollegin und ein noch neuer Kollege haben mich begleitet.

Abends am Fjord – das ist immer eine ganz besondere Atmosphäre von Ruhe und Gelassenheit.

Geschlafen habe ich dann richtig gut. Das Hotel hat eine der Etagen renoviert und die Zimmer sind jetzt heller und moderner und das neue Bett ist super.

Okay, also angekommen war ich damit…aber der kommende Tag bereite mir schon etwas Kopfzerbrechen.

Wieder auf Reisen -Dienstlich

Es ist wieder einmal soweit, ich MUSS mal wieder reisen…die Teamleiter aus der Zentrale wollen mich noch vor Ende Juni „sehen“ – also ich fahre in den Norden Dänemarks.

Habe bei meinen Team-Kollegen nachgefragt, ob jemand auch Themen Vorort zu klären hat, aber nein der Controller will nicht, Kollegin Katrin hat private Termine und unser deutscher Teamleiter, will nicht ohne die Genehmigung des neuen GF fahren. Er wollte nachfragen – hat es aber auch 2 Wochen später immer noch nicht gemacht.

Hab meinem Chef also gesagt, ich bestelle den Mietwagen und buche für mich ein Hotelzimmer…weil ich muss zwingend Anfang Juni fahren, sonst wird mir das im zeitlichen Ablauf des Monats einfach zu spät. Er war einverstanden, das ich erst einmal nur für mich plane. inzwischen ist klar – er kommt nicht mit.

Auch nicht schlecht – dann fahre ich eben alleine. Hab also den Reiseantrag gestellt und Mietwagen, sowie Hotelzimmer bestellt. Hab auch ein Präsensmeeting mit den beiden Teamleitern Vorort eingestellt und einen Meetingraum reserviert. Alles reine Routine – das bringt mich nicht mehr aus der Ruhe….aber Lust habe ich nicht wirklich…das bedeutet mal wieder 2 Übernachtungen auswärts und insgesamt 2 verlorene Arbeitstage.

Ich fahre also jetzt Montagmittag los und komme Mittwochnachmittag wieder zurück.

Warum GENAU ich kommen soll, weiß ich nicht…immerhin kommunizieren wir viel über Mails und Teams….aber diese Abteilung (zu der ich ja halb gehöre) ist weiterhin im Umbruch.

Immer mehr einzelne Aufgaben werden den Controllern entzogen, und zentralisiert von einer oder zwei Person übernommen, die die Aufgabe dann für alle Controller übernehmen sollen und ich hatte meinen Unwillen dazu ja mal kund getan. Es macht mein Leben zumindest nicht einfacher…sondern umständlicher.

Auch ist eine meiner 2.Controller nun für mindestens 1 – 1,5 Jahren in Mutterschutz und Elternzeit…evtl. wollen sie hier auch einige Aufgaben „anders“ verteilen…obwohl ich ja schon vor einiger Zeit klar und deutlich gesagt habe, ich übernehme keine weiteren Aufgaben und ich tausche auch keine Firmen mehr…ich arbeite immer noch daran nach dem letzten Tausch, die Firmen auf Vordermann zu bringen.

Eine Kollegin meinte sie hätten jetzt an einer Teambuilding-Maßnahme teilgenommen und mussten so eine DISC-Test (im Deutschen heißt es DISG) machen. Vielleicht erwartet mich ja auch so ein Test.

Aber eigentlich gehe ich davon aus, das es gar keinen besonderen Grund gibt, mich in die Zentrale zu beordern. Denn eigentlich passt es der (Haupt-)Teamleiterin gar nicht…denn sie hat mir bereits mitgeteilt, das sie meinen auf 2 Stunden angesetzten Termin (ihr Terminkalender war da noch komplett frei – als ich das eingestellt hatte) auf 1 Stunde gekürzt hat…sie hätte „andere Termine“ und ich könne mir ja ein anderes Zeitfenster an dem Tag aussuchen…nur das ihr Kalender inzwischen ziemlich ausgebucht ist.

Auch hat sie mir am 30.05. auf meine Mail vom 30.03. geantwortet, in dem ich dringend um Erläuterungen für die Handhabung des 1.Quartalsabschluss bat – vor 2 Monaten. Sie war jetzt der Meinung, das können wir nächste Woche ja besprechen.

Ich musste laut auflachen: der 1. Quartalsabschluss war ja Anfang April bereits abzugeben. Inzwischen weiß ich ja aus anderer Quelle, wie diese neuen Quartalsabschlüsse auszusehen haben…also besteht keine Notwendigkeit mehr, das JETZT zu besprechen.

Nun gut – ich nehme es also locker und werde mir dann, wie immer, meine Gesprächspartner vor Ort suchen…mal sehen wer überhaupt da sein wird und etwas Zeit hat. Ich habe ja inzwischen mit vielen Abteilungen zu tun und da gibt es immer Gelegenheiten, sich mal wieder auszutauschen.

Spontan fallen mir da 4-5 Kollegen ein, wo sich ein Gespräch für mich lohnen würde.

Auf Dienstreise – es hat sich etwas verändert

Unsere Woche in der Firmenzentrale war dieses Mal sehr merkwürdig. Im Laufe der Jahre war ich ja schon öfter dort. Meistens zusammen mit dem Controller, dann einmal zu Viert (noch mit dem Schweigsamen), die letzten Male wieder zu Dritt (der Controller, Katrin und ich).

So auch dieses Mal. Montagmittag ging es los…ich hatte wieder einmal das Glück das ich von Zuhause abgeholt wurde. Das Fahren hat dieses Mal Kollegin Katrin übernommen. (in der Woche zuvor war ich ein paar Tage ausgefallen wegen eines grippalen Infekts und hatte mich nur langsam erholt, war deshalb die ganze Woche nicht im Büro und hab es sehr genossen mal hinten im Auto zu sitzen und nichts machen zu müssen).

Am Abend waren wir dann noch zu Dritt zusammen im Hotel-Restaurant. Aber der Controller fühlte sich schon seit dem Wochenende nicht ganz wohl (er war am Wochenende in der Elbphilharmonie – ich hab also nichts mit seiner Erkältung zu tun…wir haben uns mehr als 1 Woche nicht gesehen) und für den Rest unseres Aufenthalts haben wir ihn dann nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Er hat sich nämlich am nächsten Morgen krank gemeldet und blieb bis zu unserer Rückfahrt Freitagmorgen in seinem Hotelzimmer. Er wollte auch nicht mit uns Essen und unsere Angebote ihm etwas aus der Apotheke zu besorgen, hat er unbeantwortet gelassen. Stattdessen hat er unsere Finanzchefin gebeten ihm etwas zu besorgen (das fanden wir alle sehr merkwürdig, also das er uns nicht gefragt hat…immerhin wohnen wir im gleichen Hotel – aber gut – seine Entscheidung). Muss ich erwähnen das auch die Chefin mehr als irritiert war?

Katrin und ich haben uns also an den folgenden 3 Tagen abends auf den Weg in die Stadt gemacht, um ein Restaurant fürs Abendessen zu finden…unsere sonst üblichen Ziele waren wegen Renovierungen und Geschäftsaufgabe nicht verfügbar…also haben wir Neue Wege beschritten und wurden nicht enttäuscht.

Alle 3 besuchten Restaurants waren gemütlich und hatten tolles Essen…es waren schöne Restaurantbesuche und mir ging es auch gut damit, mit der Kollegin die Abende zu teilen. Tagsüber saßen wir auf verschiedenen Stockwerken (jeder bei einer anderen Gruppe von Controllern – unseren Jobs entsprechend). Mittags haben wir uns nur kurz beim gemeinsamen Mittagessen gesehen und bei einem Meeting mit der Finanzchefin.

Nach Feierabend hab ich ihr dann gerne den Firmenwagen überlassen und bin jeden Abend von der Firma zum Hotel gelaufen…so hatte ich genügend inneren Abstand und die Ruhe die ich brauchte, um dann mit der Kollegen angenehme Abende verbringen zu können, ohne das es mir zu viel wurde.

Also das Fazit dieser Woche in Dänemark: Dem Controller hat es überhaupt nichts gebracht…er war ja krank. Die Kollegin Katrin hatte viele Meetings und übernimmt mehr und mehr die deutsche Hauptfirma, um die sich der Controller bei der Datenmigration so gar nicht kümmern möchte. Sie findet das überhaupt nicht schön…übernimmt aber stillschweigend viel Verantwortung und kümmert sich um das, was getan werden muss (und hat damit meinen vollen Respekt).

Das Meiste was ich in dieser Woche gelernt habe, wäre auch über Teams gegangen. Und auch wenn mich die Kollegen nicht wirklich unterstützen konnten, weil sie vieles selber noch gar nicht wissen…so bin ich doch jetzt mehr Teil des Teams…hatte viele nette Unterhaltungen…werde auch in so kleine allgemeine Lästereien mit einbezogen oder auch mal um meine Meinung bei bestimmten Sachverhalten gefragt.

Trotzdem war diese Dienstreise wichtig für mich: habe ja 3 Firmen an 2 Kollegen abgegeben und 2 Firmen von Anderen übernommen…allein das hat mehrere Stunden in Anspruch genommen. Na klar gibt es überall Besonderheiten und über die muss man ja informieren und vor allem auch: wer macht jetzt noch was.

Sogar das Teammeeting wurde extra auf Englisch abgehalten, damit ich teilnehmen konnte ….es ist für viele inzwischen fast normal, das ich da bin – und kann dort trotzdem ganz in Ruhe arbeiten. Inzwischen kenne ich auch viele Kollegen aus anderen Abteilungen und die Kollegin vom Empfang freut sich jedes Mal riesig wenn ich komme und empfängt mich immer mit einer herzlichen Umarmung.

Demnächst wird diese Teil-Abteilung wohl auch in eines der neuen Gebäudeteile umziehen, ich hab schon mal vorsorglich darum gebeten, doch den „Ersatz-Arbeitsplatz“ an den ich jetzt und schon die Male zuvor platziert wurde, genau so mit zu übernehmen…also mit der „alten“ Ausstattung…denn die ist auf meinen Laptop-Typ abgestimmt…und das ist eben noch die alte Version.

Während die Kollegen inzwischen bereits mit einer neuen Generation von Laptops und Dockingstation arbeiten. Die Teamleiterin hat versprochen daran zu denken oder ich solle mir doch ebenfalls eine neue Ausstattung geben lassen. Ja gerne – aber nicht gerade jetzt…noch mehr Veränderungen vertrage ich gerade nicht. Sie musste lachen, als sie mein erschrockenes Gesicht dabei sah, als ich das sagte.

Etwas hat sich also verändert bei diesem Besuch: ich fühle mich als Teil dieses Controlling Team, Katrin hat sich aus dem Schatten des Controllers befreit und lernt wie wichtig sie bereits für die Firma ist und der Controller fällt mit seinem merkwürdigen Kommunikationsverhalten auch beim Change-Team und unser aktuellen Vorgesetzen auf. Es wurde bereits in unserem Beisein angemerkt, das er nicht wirklich bei der Migration mitarbeitet, nicht nach Lösungen sucht und desinteressiert erscheint.

Ich glaube das haben wir alle Drei so nicht erwartet, wie sich die Woche entwickelt hat. Ich bin gespannt, wie es mit uns weiter geht…vor allem wann wir tatsächlich einen deutschen Teamleiter bekommen und was sich dann ändern wird.

Es bleibt alles chaotisch und fast unmerklich entwickelt es sich für mich zu einem spannenden Feldversuch in Sachen sozialer Interaktion innerhalb einer Gruppe, die sich nicht aus dem Weg gehen kann. Die Rollen innerhalb der Gruppe verschieben sich und damit auch das Verhalten der einzelnen Gruppenmitglieder zueinander und zu Dritten.

Zwangsgemeinschaft

Für die Fahrt in die Firmenzentrale (400km eine Strecke) im Norden Dänemarks; haben wir Controller uns also zusammen in ein Auto gesetzt…unsere kleinen Koffer, Laptop-Rucksäcke, Jacken und einen Karton voller Post passten gerade so in den Kofferraum des Firmenwagens…gut das es Außenspiegel gibt.

Nun sind wir seit knappen 2 Monaten zu Viert in der Abteilung und damit noch kein wirklich eingespieltes Team. Die diversen Fahrten in den letzten Jahren, nur mit dem Controller, waren bisher immer gut…wir waren, trotz mancher beruflich unterschiedlicher Auffassungen, immer ein gut funktionierendes Team.

Die organisatorischen Abstimmungen, auf so einer mehrtägigen Dienstreise, liefen bei uns meistens ohne großen Aufwand routiniert ab…wir haben uns gut verstanden, hatten meistens angenehme Gespräche während der Fahrt, konnten auch mal schweigen. Es war möglich seinen eigenen Bedürfnissen entsprechend zu reisen. Diese Konstellation hat mir i.d.R. keinen oder nur ganz wenig Stress bereitet.

Jetzt in der Vierer-Konstellation war das natürlich nicht mehr so einfach. Es kann nämlich auch anstrengend sein, wenn nun KEINER mehr seine Bedürfnisse benennt, sondern alle aus lauter Rücksicht die Entscheidung der Gruppe überlässt.

Katrin hatte im Vorfeld die Befürchtung das die Fahrt „stumm“ abläuft, es also keine Gespräche geben wird und hat damit, ohne es zu wissen, bei mir ein über viele Jahre erlerntes Verhalten zu Tage gefördert, das ich so gar nicht mag…es aber trotzdem immer wieder mache.

Ich habe die Stille überbrückt und Gespräche angefacht oder aufrecht erhalten…sogar der Schweigsame war auf einmal dabei und hat mitgemacht: hat geredet und sogar auch gelacht. Die Fahrt nach Dänemark war damit locker und lustig und auf eine interessante Art unbeschwert.

Aber mir war bereits klar, das kann ich unmöglich für die nächsten 3,5 Tage auf diese Art durchhalten.

Aber ich habe im Laufe meines Lebens gelernt zu funktionieren…und meine eigenen Bedürfnisse für eine Weile zu ignorieren…wenn es sein muss. Geholfen hat mir dabei auch, das ich gerade noch in einer kommunikativeren Phase war und das der Vollmond sich in den nächsten Tagen seinem Höhepunkt näherte (da bin ich eh meistens aktiver- auch beim Sprechen).

Zusammen 400km im Auto, zusammen beim Abendessen im Hotel, zusammen beim Frühstück, zusammen bei den Schulungen usw. immer zusammen auf engstem Raum…jaaa es ging – aber es hat mich viel Kraft gekostet…und meine Nerven waren deshalb nicht nur wegen der neuen Software angespannt.

Aber ich habe versucht mir kleine Nischen zu suchen: bin mal zu meinen Controller-Kollegen gegangen für einen, kleinen Plausch, hab mit vielen anderen Kollegen aus der Zentrale kleine Unterhaltungen geführt, wir sehen uns ja nicht sooft.

Diese Art der Unterhaltung ist eine ganz andere, als  die innerhalb unserer kleinen Zwangsgemeinschaft

Mit Plaudereien durch die Woche

Die Woche fing dann für mich im Homeoffice an…allerdings nur für einen Tag, die restlichen Arbeitstage war ich dann doch im Büro.

Es gab mal wieder Spannungen wegen des Postdienstes. Den machen wir ja nur noch, wenn es personelle Engpässe gibt…und genau so ein Engpass war entstanden, weil die Eine noch in Urlaub war und die Andere krank und ich hatte mich ja die gesamte vorherige Woche ins Homeoffice verzogen, hab also den Controller mit der Post alleine gelassen und war mir dessen gar nicht bewusst gewesen. Deshalb hatte ich den Dienstag im Homeoffice storniert.

Die Tage im Büro waren aber richtig gut….ähmm, was auch daran lag, das der Schweigsame sich am Dienstag krank gemeldet hat und bis einschließlich Donnerstag auch nicht zurück kam. So hatte ich also meinen alten Status Quo in dieser Woche wieder…hab quasi konzentriert und im Akkord die laufende Arbeit wieder aufgeholt, Umsatzsteuern und andere Pflichtmeldungen erledigt und mir auch mal wieder Zeit genommen, mit den Kollegen der anderen Abteilungen länger zu plauschen…das war richtig schön und tat gut.

Und mit Blick auf die jetzt kommenden Woche, wo wir bereits Montagnachmittag zu Viert für 3 Tage in die Zentrale fahren werden, habe ich es tatsächlich gewagt, Freitag einen Tag Urlaub zu nehmen. Einfach mal wieder ein schön langes Wochenende OHNE Computer und Arbeit haben.

Ich wollte mich körperlich und mental noch einmal stärken, bevor wir in der kommenden Woche mit den Schulungen für das neue System beginnen…wir erwarten, das es auch weiterhin ein gewisses Chaos geben wird, denn wir werden gleichzeitig mit den polnischen Kollegen geschult, die jetzt gerade mitten in der Umstellung stecken. Auf die Kollegen freue ich mich zwar…aber ob das so eine gute Idee ist, das wir mit unseren unterschiedlichen Anforderungen (ich weiß die Polen haben manchmal striktere und merkwürdige Regeln einzuhalten, die wir so nicht haben) zusammen lernen sollen…deren Fragen sind sicher nicht unsere…aber warten wir es mal ab.

Montag zu Viert in einem PKW fahren zu müssen, mit jeweils 4x Reisetaschen, 4x Laptops, Kartons mit Post und das mit einem Firmenwagen der zwar groß aussieht, aber hinten für mich nicht ausreichend Platz zum Luftholen bietet…naja…der Controller und ich werden uns die Fahrzeit wieder 50/50 teilen, und vorne ist für mein Enge-Problem ausreichend Platz, um mich nicht ganz so unwohl zu fühlen.

Für die nächste Fahrt (1 Woche im November) sind wir uns einig, das wir entweder mit 2 PKW nehmen oder mit einem großen Van..denn der Schweigsame muss bestimmt auch noch eine Menge Ordner auf dem Rückweg mitnehmen und das Hotel ist im November derartig ausgebucht, so das uns für 1 Person 2 Übernachtungsmöglichkeiten fehlen, es kann also sein, das einer von uns für 2 Tage woanders untergebracht werden muss.

Ich bin bis Donnerstag sehr gut durch die Woche gekommen. Hab auch länger gearbeitet, um die Plauderzeiten auszugleichen….und fühle mich inzwischen „vor der Arbeit“ – soll heißen ich hetze nicht mehr hinterher, sondern kann wieder wichtige Dinge vorbereiten, bevor sie eilig werden.

Gute Gespräche und Laufen am Fjord

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs )

Der Controller und ich sind also Dienstagmorgen losgefahren…er hat den Leihwagen in Hamburg abgeholt und mich anschließend an meinem Wohnort eingesammelt….was nicht so einfach war, weil genau an dem Tag eine neue Baustelle die direkte Durchfahrt zu mir behinderte…und das war nur der Anfang…es war unglaublich voll auf der Autobahn und es blieb bis zur Ankunft im Norden DK eine zähe Angelegenheit.

Wir sind direkt in die Zentrale gefahren…und die ist jedes Mal wie eine Wundertüte….der 3. Büro-Anbau wurde nämlich vor kurzem in Betrieb genommen….und sich in den verschachtelten Gebäuden zurecht zu finden, wird von mal zu mal schwieriger. Die Anzahl der Mitarbeiter für alle Standorte, hat sich im Laufe eines Jahres von 300 auf 600 verdoppelt…das ist schon ein krasser Wert und offenbart auch, wo unsere Schwachpunkte sind: die organisatorischen Firmenstrukturen können mit der Entwicklung kaum mithalten.

Der Controller hat es zu seinem Termin um 13 Uhr gerade noch rechtzeitig geschafft…ich hab mich etwas mit den verschiedenen Controller-Kollegen unterhalten, einen der neuen Kollegen nun auch persönlich kennen gelernt…und hab mich anschließend auf die Suche nach meinen anvisierten Gesprächspartnern gemacht. Der Termin mit meinem Chef ist erst am nächsten Morgen.

Und tatsächlich hatte ich an beiden Tagen erfolgreiche Gespräche: manchmal lässt sich ein Sachverhalt Vorort doch einfacher klären, als per Teams oder Mail. Vor allem der Kollege, der als Schnittstelle zwischen Buchhaltung und IT fungiert und mit dem ich ja bereits eng zusammen arbeite, konnte sich nun meiner Argumentation nicht mehr so leicht entziehen.

Endlich hat er sich bereit erklärt mit dem dänischen Hersteller unseres Rechnungsprogramms, über die Anpassung der Prüfroutinen zu sprechen. Deutsche Firmen haben eben andere Rechnungslegungs-Vorschriften, als Dänische. Das führt dazu, das ein Teil unser deutschen Rechnungen im Rechnungsprogramm nicht erscheinen und diese stattdessen in ein Fehlerprotokoll laufen und die dänischen Kollegen sich teilweise tagelang Zeit lassen, das dann manuell anzupassen. Das würde nicht passieren, wenn das Programm die Prüfroutine erweitern würde….das würde eine spürbare Effizienz-Steigerung in der Rechnungs-Bearbeitung bedeuten.

Auch mit anderen Kollegen hab ich nette Gespräche gehabt; Themen nachverfolgt, um Präzisierung gebeten, bei manchen auch einfach nur mal Hallo gesagt und kleine nette Gespräche gehabt, dann zum Thema Quartalsabschlüsse nach der Bereitschaft geforscht, einige der wirklich sehr kleinen Gesellschaften doch unterjährig von der internen Abschlusspflicht zu befreien….wo sogar mein Chef meinte, jaaa das könnte man durchaus für 8 meiner kleinen Firmen machen…die Aussagekraft des Konzernabschlusses würde durch deren Fehlen nicht beeinträchtigt und würde mir während der Quartalsabschlüsse eine Menge Zeit sparen…aber letztlich hab ich es noch nicht schriftlich…aber die Bereitschaft ist auf mehreren Seiten da, an dieser Stelle nach zu justieren. ich bin gespannt.

In der Zentrale war es warm und stickig und vor allem ist die Luft in den Räumen sehr trocken….ich war froh, als wird Feierabend machen konnten…anschließend sind wir zum Hotel gefahren. Wir hatten verabredet wieder gemeinsam am frühen Abend zum Fjord runter zu laufen und daran entlang bis zum Ort zu laufen, das sind vom Hotel ca. 3 km …am Hafen gibt es ein nettes Restaurant, wo man wirklich gut essen kann und entlang des Fjord zu laufen gibt einem immer das Gefühl dann doch im Urlaub zu sein. Feierabend-Urlaub für 2-3 Stunden:

Nach der langen Autofahrt und den intensiven Gesprächen, war das der perfekte Ausgleich am Abend. Es war erst 20.30 Uhr als ich mich dann in mein Hotelzimmer zurück gezogen habe und bin auch früh schlafen gegangen.

Zu warm – und ich muss schon wieder Reisen

Es gibt Dinge die mag ich einfach nicht und zusammen mag ich sie noch viel weniger: Wärme und Dienstreisen.

In meiner norddeutschen Kleinstadt war es ein paar Tage, schon jetzt wieder, unangenehm warm…von Vorteil war der „böig auffrischende“ Wind…so das ich wenigstens morgens und abends die Fenster weit aufmachen und die Hitze aus der Wohnung wehen lassen konnte…denn noch kühlt es nachts auf angenehme 10-12 Grad ab. Ich finde es bei stickigen 25 Grad tagsüber schon unangenehm…und der Sommer kommt erst noch.

Im Laufe der Jahre ist meine Wärme-Toleranz immer weiter runter gegangen…so richtig wohl fühle ich mich inzwischen bei Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad.

Ich trage lieber eine leichte Jacke um mich gegen etwas Kühle zu schützen, als nur mit dem Nötigsten bekleidet, bei stickiger Wärme vor mich hinzuschmoren. Und meine Walkingrunden in den Abendstunden bei Temperaturen unter, sagen wir mal, 16 Grad, lassen mich erst wieder richtig durchatmen.

Aber den Sommer kann man nun mal einfach nicht abschaffen und die meisten Menschen freuen sich ja genau auf diese Jahreszeit.

Was ich leider auch nicht abschaffen kann, sind die Dienstreisen in die Zentrale….auch wenn ich diese auf ein Mindestmaß beschränke…während mein Chef mich in den letzten Jahren aufgefordert hat, öfter in die Zentrale zu fahren…aber durch unsere Umstrukturierungen haben die Kollegen im Norden Dänemarks eben auch kaum Zeit – warum soll ich dann hinfahren.

Beim letzten Mal war es schon so, das ich kaum Gespräche führen konnte…und mich kostest es immer zwischen 1-3 Tage. Zeit, die ich auch nicht wirklich übrig habe. Immerhin sind das, für eine Strecke, knappe 400km

Aber jetzt war es mal wieder soweit…ich hatte einen Termin mit meinem Chef für das jährliche Beurteilungsgespräch und das Letzte bevor er die Firma verlässt. Ich hatte ihm geschrieben, das ich dieses Gespräch gerne Vorort mit ihm machen wolle, nicht per Teams und er hat zugestimmt.

Weitere Termine hatte ich nicht fixiert, das wollte ich Vorort spontan machen…es hat sich herausgestellt, das das meistens die besten Gespräche werden…und so war es auch dieses Mal. Na klar hatte ich die Teamleiterin der „Teil-Abteilung“ für die ich auch arbeite, informiert, das ich komme, ob sie einen Arbeitsplatz für mich reservieren kann..

Ruhig durch die Woche

Die Woche plätschert unauffällig vor sich hin…letzten Freitag hatte ich ein Online-Meeting mit meinem Chef und er hat versprochen, sich nun endlich um mein dringendstes Thema zu kümmern…das hatte er allerdings bereits im Dezember auch schon gesagt…und nichts ist passiert. Vor ein paar Wochen hatte ich noch einmal eine Mail an die noch höheren Entscheidungsträger und meinen Chef geschrieben und dringend um Klärung gebeten.

Denn nun wird die Zeit knapp…spätestens Ende Juni wird mein Chef das Unternehmen verlassen. Er hat mir erzählt, das es schulische Probleme mit einem seiner Söhne gibt…er hat 3 Kinder unter 10 Jahren…und um sich besser um Frau und Kinder zu kümmern und da dieser eine Sohn auch die Schule wechseln muss, haben sie sich jetzt entschieden, wieder nach Kopenhagen zu ziehen…und das ist nun einmal zu weit weg von der Firmenzentrale, denn in seiner Position muss er eben oft Vorort sein.

Ich verstehe seine Beweggründe und finde sie auch richtig….aber gefallen tut mir sein Weggang trotzdem nicht.

Nächste Woche fahre ich mit dem Controller für 2 Tage in die Zentrale….wir haben uns für die „kurze“ Variante mit nur einer Übernachtung entschieden. Also Dienstag ganz früh geht es los und Mittwoch kommen wir am Abend bereits zurück. Wenn man die Fahrtzeit abzieht, bleibt ca. 1 Arbeitstag übrig…aber das ist für mich ausreichend.

Mein Chef hat für das noch ausstehende (und letzte) jährliche Beurteilungsgespräch zugestimmt, das wir uns in der Zentrale treffen. Der Controller hat sein Gespräch „anders“ gelöst….er führt das bereits mit dem deutschen GF. Trotzdem kommt er mit…er möchte noch ein paar Kollegen sprechen.

Dieses ruhige und konzentrierte Arbeiten in dieser Woche, macht mich sehr zufrieden und gibt mir auch viel Freude.

Ich habe auch privat ungewohnt viel ungestörte Zeit, weil meine Schwester genau das gemacht hat, was ich mir schon gedacht habe…sie meldet sich jetzt gaaar nicht mehr. Sie kennt eben nur Extreme. ganz oder gar nicht – dazwischen scheint nichts anderes möglich zu sein. Ich hatte ihr per Whatsapp ein schönes Wochenende gewünscht und auch eine Rückmeldung bekommen….ansonsten herrscht Funkstille.

Auf der einen Seite macht mir das zwar ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, das es sie eigentlich etwas ganz anderes möchte und sich nun verletzt und angegriffen fühlt,…andererseits ist es für mich so entspannend und ich werde jetzt erst einmal nichts weiter unternehmen, sondern abwarten.

Ich mache das, was ich immer gerne mache: Ich genieße meine Zeit zuhause, walke fast täglich meine 4-5 km, jetzt wieder etwas später am Abend so gegen 21.30…dann ist es kühler und ruhiger draußen und manchmal gibt es schön Sonnenuntergänge zu beobachten:

Mit viel Elan hab ich mich in den letzten Wochen um meinen Balkon gekümmert….fast alle Pflanzen haben den Winter gutüberstanden und überall grünt es.

Mit 3 weiteren schlanken, aber höheren Grünpflanzen und Pflanzgitter arbeite ich weiter an meinem grünen Kokon auf dem Balkon…und sogar die Clematis blüht schon wieder…die steht aber auch gut geschützt und überdacht vor meinem Wohnzimmerfenster:

Hab gestern mit dem Rentner aus Hessen gesprochen. Wir telefonieren aktuell so im 2-Wochen Rhythmus und es war wieder einmal sehr lustig…den Beiden geht es gut und im Juni fahren sie für 10 Tage an die Ostsee….wir werden uns dann einen Tag treffen…ich hab Lübeck als Treffpunkt vorgeschlagen, dann brauchen die Beiden nur ca. 20 Minuten zu fahren und ich etwas mehr als 1 Stunde.

Immerhin ist er schon 70 und sie kurz davor….aber sie sind Beide so jung in ihrem Wesen, so agil, witzig und voller Tatendrang….so ganz ohne Jammern, und das trotz körperlicher Probleme.

Wir reden auch über Krankheiten, Zipperlein, Tod, Politik, Kinder, Sport, Soziologie, über seelische Wunden und über Früher…über neue Ängste und übers Wandern, über ehemalige Kollegen und über Buchhaltung. Er war – genau wie ich es ja noch bin, mit viel Leidenschaft Bilanzbuchhalter…er versteht wovon ich spreche, versteht meine beruflichen Probleme und mein ungläubiges Kopfschütteln über gewisse Vorgehensweisen und Aktionen in der Firma…wir denken in Vielen Dingen ganz ähnlich.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Feiertag heute

Dienstreise – 4.Teil – Treffen auf der Rückfahrt

Nach einer weiteren Nacht im Hotel und einem netten Frühstück dort, hab ich mich auf die Rückfahrt gemacht…es gab auch keine Anfragen oder Infos, das ich noch einmal in der Zentrale vorbeischauen sollte…also konnte ich mich getrost auf den Heimweg machen.

Am Abend zuvor hatte ich mit meiner Schwester ausgemacht, das – wenn es mit ihren Feierabend gut klappt, wir uns so um 11.30 Uhr am Scandinavian Park auf einen Kaffee treffen könnten….ich hätte dann ca. 1-1,5 Stunden Zeit für einen Plausch und dann kam die Info von ihr…ja – es klappt.

Die Autobahn war voller, als auf dem Hinweg…aber der Verkehr floss noch einigermaßen zügig….ich war zu früh in Flensburg…tankte den Mietwagen und kontrollierte den Reifendruck (nachdem eine Meldung auf dem Display erschien, das ich genau das tun sollte)…und dann kam sie auch schon…hätte sie in ihrer Arbeitskluft fast nicht erkannt….hahaha rot und weiß sind privat so gar nicht ihre Farben.

Wir gingen in das kleine Café, es gab Kaffee und belegte Brötchen….anschließend noch einen kleinen Rundgang durch das dänische Kaufhaus, wir haben viel erzählt und sie hat sich mal wieder den Stress mit ihrem Mann von der Seele geredet…ich hab von meiner Reise erzählt…und dann musste ich auch schon weiter…auf dieser Strecke Richtung Hamburg muss man an einem Freitag, immer mit Stau rechnen und ich musste den Mietwagen rechtzeitig abgeben. Das war ein schöner kleiner Plausch und wir sind jetzt für den 11.11. verabredet….dann komme ich die Beiden besuchen.

Die restliche Fahrt verlief ereignislos, die Mietwagenrückgabe war unkompliziert, ich hab noch ein paar Sachen im Büro abgeliefert und bin dann nach Hause gefahren. Arbeiten? ooooch nö – dazu hatte ich jetzt dann doch keine Lust mehr. Montag reicht auch.