Alles ist gut gegangen

Bei der OP meiner Schwester ist alles gut gegangen. Um die Einblutungen zwischen den Wirbeln zu veröden, wurde das minimal-invasiv durch die Leiste gemacht. Ich bin da immer wieder sprachlos, was in der Medizin heute alles möglich ist.

Durch die Leiste wurde das „Gerät“ bis zu den Brutwirbeln geschoben und dann jede undichte Stelle verödet. Da es ohne Vollnarkose gemacht wurde, hat sie alles mitbekommen und ja – sie hat es teilweise schmerzhaft gemerkt…bekam dann immer noch mehr örtliche Betäubung. Sie meinte das müssen so ca. 15-20 Stellen gewesen sein, die verödet wurden….ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen…klingt auf jeden Fall nach recht viel.

Gestern hatte sie noch absolute Bettruhe und erst in der kommenden Woche wird per MRT nachgeschaut, ob jetzt wirklich alle Stellen dicht sind…sie bleibt also weiterhin im Krankenhaus und bekommt dann auch „Anschluss-Heilbehandlung“.

Wir sind auf jeden Fall erst einmal erleichtert, das die OP gut verlaufen ist und auch, das es ihr schon viel besser geht. Sie ist teilweise schon wieder recht munter und guter Hoffnung das nun bald die Schmerzen und auch die Übelkeit vorbei sein werden. Und ich bin auch so erleichtert, das ich nun endlich anfange meinen Urlaub richtig zu geniessen.

Ich hab meine Schwester bisher 2x im Krankenhaus besucht und morgen werde ich ein weiteres Mal hinfahren….aber ich merke, das mir die Fahrerei schwerer fällt als üblich…..140km pro Strecke / jeweils 1,5 Stunden im Urlaubsverkehr – es sind schon sehr viele, die aktuell an die Küste in den Urlaub fahren – und jetzt hat auch noch Schleswig-Holstein Ferien…ich werde also versuchen die Autobahn zu vermeiden.

Vorher war es nicht nur wegen meiner Schwester, sondern auch wegen meines Jobs nicht so ganz möglich, mich wirklich komplett zu entspannen. Ich habe an mehreren Tagen notfallmäßig ein paar Dinge für den Job erledigt, die keinen weiteren Aufschub erlaubten (wegen fehlerhafter Anweisungen aus der Zentrale, die nun unbedingt kurzfristig behoben werden mussten) – aber auch hier ist alles gut gegangen.

Mir ist bewusst, das gerade ich aufpassen muss, genügend Abstand zwischen Job und Freizeit zu bekommen, aber hier ging es einfach nicht anders und ich kann nicht etwas sehenden Auges gegen die Wand fahren lassen, wenn ich es verhindern kann.

Mein Urlaub geht noch bis einschließlich Mittwoch und ab jetzt bleibt der Firmen-Laptop aus.


Erneute OP – weiter im Sorgenmodus

Meine Schwester ist jetzt seit 12 Tagen im Krankenhaus und bis gestern wussten sich die Ärzte keinen Rat, woher ihre starken Schmerzen im Rücken kommen…dazu kann sie den Kopf nicht mehr nach vornebeugen, ihr ist ständig schlecht, hat arge Verdauungsprobleme, sie muss sich oft übergeben usw. usw. und die Muskulatur im oberen Rücken ist ziemlich verhärtet.

Gestern nun kam sie erneut in die Röhre. Dieses Mal wurde ihr vorher auch ein Kontrastmittel gegeben und sie haben jetzt doch etwas gefunden und zwar hat sie „Einblutungen zwischen den Brustwirbeln“ und heute – also jetzt – wird sie operiert. An mehreren Stellen tritt Blut aus, das sich zwischen die Wirbel setzt (so hab ich es zumindest verstanden) und diese Stellen müssen verschlossen werden, das soll ein Minimal-invasiver Eingriff an der Wirbelsäule sein.

Ich hoffe wirklich das bei der OP alles gut geht und sie anschließend endlich auch ihre starken Schmerzen los wird….Magen und Verdauung werden sich dann hoffentlich bald wieder erholen, wenn sie nicht mehr so viele Medikamente nehmen muss und vor allem, sich wieder besser ernähren kann. Das Essen bekommt ihr gar nicht…zu viel Salz, alles verkocht, undefinierbare Soßen. Damit kann sie zumindest nicht gesund werden.