Lust am Kochen

Einen Weißkohl-Auflauf hatte ich für das Wochenende vorbereitet (kleinschnippelter Kohl, Karoffeln und Hackmasse) …und zum Schluss wurde der Auflauf mit blanchierten Kohlblättern abgedeckt, mit Butter und etwas geriebenem Käse bedeckt….dann für 1 Stunde in den Backofen.

Davon hab ich dann fast 3 Tage gegessen….war aber auch echt lecker…..

Gestern hab ich dann eine Focaccia gebacken…..mit Olivenöl und Oregeno….die ist so richtig schön fluffig geworden:

…..und so hab ich einen Teil davon heute gleich zu einem vegetarischen Mittagessen verwandelt.: Dazu die Focaccia aufgeschnitten, mit Knoblauch eingerieben, mit Olivenöl beträufelt und dann mit passierten Tomaten und Mozzarella belegt und nur gewürzt….im Backofen überbacken, während gleichzeitig das Ofengemüse bruzzelte…hmmmm lecker…

Einfach lecker

Manchmal bin ich selber überrascht, wie lecker einfache Gerichte sein können.

Montag gab es Gemüse-Ratatouille mit Hackbällchen und Reis….davon gibt es zwar kein Bild… ich hab es im Homeoffice-Mittags auf die Schnelle gezaubert und es war wirklich lecker.

Das restliche Ratatouille und den Reis gab es dann gestern Abend zu den kleinen Lammkoteletts aus der Pfanne. Also dieses Lammkoteletts waren sooo zart…so lecker….

Und heute Abend gab es ein frisch gebackenes Weizen-Sauerteigbrot ….außen unglaublich knusprig und Innen saftig :

und dazu gab es im Ofen gegartes Hähnchenfilet mit Tomaten und Mozzarella überbacken :

Alles einfach und schnell (nun gut, der Brot-Teig braucht schon mindestens ein paar Stunden, das Backen geht dann aber zügig) und ziemlich lecker.

Qualitativ hochwertige Zutaten brauchen eben wenig Verarbeitung und müssen auch nicht mit Soßen ertränkt werden…..z.B .hab ich den Sud aus der Auflaufschüssel über das Brot geträufelt

Heute: Bagel

Sooooo, also aus dem restlichen Teig von gestern, hab ich heute tatsächlich das erste Mal Bagel gebacken.

Also kleine Teigkugeln formen und auf der bemehlten Arbeitsfläche mit dem Stiel eines ebenfalls bemehlten Holzkochlöffels ein Loch in den Teig bohren. Dann wird das Loch mit dem Kochlöffel weiter vergrößert, indem man einfach mit dem Stiel weiter in dem Loch rumrührt, so das sich die Teigkugel um den Löffelstiel bewegt, das Loch sollte klassischerweise bei ca.3 cm liegen.

Inzwischen wird ein Topf mit Wasser zum kochen gebracht und anschließend von der Herdplatte genommen. Die fertig vorbereiteten Teiglinge lässt man nun für ca. 30 Sekunden in das siedend-heiße Wasser… meinen ersten Teigling hab ich einfach mit dem Teigschaber von der Arbeitsfläche hoch genommen und ins heiße Wasser plumpsen lassen.

Da ich ha einen relativ schweren Teig hatte, sackte der Teigling sofort auf den Topfboden…..hab ihn dann mit dem Schöpflöffel vom Topfboden gelöst, bevor er dort anbacken konnte. Beim 2. Teigling hab ich den Schöpflöffel genommen um ihn in das Wasser zu lassen und ihn auch nicht rausgezogen…sondern nur etwas im Wasser bewegt…so schwamm der Teigling ohne gleich zu Boden zu sinken.

Als ich meine Teiglinge auf diese Art „blanchiert“ hatte, gab es noch etwas Eiweiß obendrauf und wieder Sesam….und dann ging es bei 200 Grad für ca. 20 Minuten in den Backofen.

Heute sind es tatsächlich Bagel….und keine Sesamkringel, wie gestern.

Und obwohl es der gleiche schwere Teig (550er Weizenmehl mit Weizenvollkornmehl 50/50, Hefe, Sauerteig, Salz, Olivenöl, Kümmel und Sesam) ist, schmecken beide Varianten unterschiedlich und das, obwohl sie sich nur in einem einzigen Punkt unterscheiden: dem Wasserbad .

Die Bagel sind tatsächlich außen noch knuspriger und innen saftiger. Wie immer stand im Rezept die Bagel erst vollständig auskühlen zu lassen….Scherzkekse….das schaffe ich NIE….ich liebe warme Brote und Brötchen…so hat der erste Bagel tatsächlich nicht lange überlebt….den hab ich gleich mal so aus der Hand heraus pur verputzt….hmmmmm echt lecker.

Morgen früh gibt es als Frühstück den 2. Bagel..

aber dann klassisch aufgeschnitten, schön mit Frischkäse bestrichen, eine Scheibe Gouda drauf, ein paar Scheiben Tomaten/Gurken und darauf ein Spiegelei…das ist dann im besten Sinne eine vollwertige Mahlzeit.

Also das kleine Wasserbad hat sich echt gelohnt. Bagel werde ich auf jeden Fall bald mal wieder backen und es ist wesentlich einfacher und ungefährlicher, als mit einer Lauge zu arbeiten….obwohl das jetzt auch mal auf dem Plan steht….ist schon 2 Jahre her, das ich Laugenbrötchen gemacht habe.

Vom Steak zum Fisch

Ich hab in dieser Woche nur wenig frisch gekocht….hab mich dafür mehrmals an meinen vorgekochten Gerichten aus dem Gefrierschrank bedient….hmmm so langsam muss ich den echt mal wieder auffüllen.

Mittwoch aber gab es zwei kleine Filetsteaks vom Rind….mit frischen Nudeln. Ich war ja zur Blutspende im Mercado in Altona, und dort gibt es einen Stand mit frischer Pasta:

Die Pasta gab es nur mit Salz und Olivenöl und dazu etwas frischen Parmesan…LECKER.

Donnerstag Abend hab ich mir auf dem Nachhauseweg noch einen Döner mit viel Salat und Gemüse geholt…hab inzwischen hier in meinem Ort einen Stamm-Dönerladen. Alles ist frisch und schmeckt sehr gut….der Laden ist sauber und die Menschen dort sind freundlich…..

Freitag hab ich nur die Reste der Vortage gegessen…..und auch die letzte Scheibe meines Vollkornbrotes…das hat echt gut gehalten in dem Bräter….da das Brot jetzt nach fast einer Woche aber doch etwas trocken war, hab ich Butter darauf gegeben und es in der Heißluftfritteuse zu „Brat-Brot“ geröstet…..grins….Kindheitserinnerungen….

Gestern dann gab es dann mal wieder klassische Hausmannskoste: Kartoffelpürree mit Blumenkohl und Frikadellen:

Und für heute Abend hab ich frischen Fisch: Welsfilet mit frischen Bohnen und Erbsen vom Markt…und die Reste vom Kartoffelpürree.

Das mit den Kartoffeln ist etwas blöd gelaufen: Gestern war ich zwar noch einkaufen, aber die Kartoffeln wollte ich heute unterwegs besorgen, es gibt ja eigentlich immer irgendwo einen Stand…aber der Hofladen in der Nähe hatte noch nicht auf und der Stand an der Landstraße, wo ich sehr oft vorbei komme, der IMMER Kartoffeln hat, war heute komplett LEER.

der Backofen kocht

Nach dem Ausflug letzten Samstag, hab ich den Sonntag zuhause genutzt um den Stapel Bügelwäsche abzuarbeiten (noch bevor die große Hitze kommt), weitere Wäsche zu waschen und meinen Kleiderschrank zu optimieren…immerhin brauche ich jetzt weder Winter-Jeans noch dicke Strickjacken…

Ich war den ganzen Tag über fast kommunikationslos und doch gut beschäftigt….so das ich am Ende des Tage sehr zufrieden mit dem Tag war…auch wenn ich nicht eine Zeile geschrieben habe. Ich hatte einfach auch keine Lust mit anderen Menschen in Kontakt zu treten…und hatte auch kein Bedürfnis etwas zu schreiben.

Aber gekocht habe ich dann doch.

Das einzige Brot in dieser Woche war der Versuch eines doppelt gerollten Brotkranzes….heraus gekommen ist…. ähmmm….. DAS hier 😂

Also ich hab den Brotteig dünn ausgerollt…so flach und dünn wie bei einem Strudelteig…danach hab ich den Teig zu einer Rolle aufgerollt….und dann diese lange Rolle zu einem Kreis zusammen gedreht…und ab in den Backofen (hier aber ohne Wasserdampf).

Der Effekt sollte eine Art lockeres blättrig strukturiertes Fladenbrot ergeben….so hatte ich es zumindest mal bei Jamie Oliver gesehen…was ich aber erst NACH dem Backen realisiert habe…. vor dem Backen sollte der Teig noch einmal flachgedrückt werden….das habe ich natürlich nicht getan…und so sieht es eher wie ein großer Haufen aus…..hahaha…aber die Konsistenz, Struktur und der Geschmack waren echt klasse.

Nun gut…für den Rest der Woche hab ich auch nur unkomplizierte Dinge gekocht, die der Backofen quasi von selbst kocht:

Backofen-Gemüse: Spitzkohl, Zucchini, Porree und Champignons glein-geschnippelt in die Auflaufform geben, darauf Hähnchenbrut-Filets…mit Salz und Pfeffer würzen und darüber etwas Käse … in den Backofen bei 180 Grad Umluft
Backofen-Gemüse auf dem Backblech: Grünen Spargel, Paprika, Zucchini, Zwiebeln, frischen Spinat klein schnippeln und auf dem Backpapier verteilen…würzen und mit Olivenöl beträufeln, darüber in Scheiben geschnittene Kartoffeln verteilen und noch einmal würzen und Olivenöl dazu…dann in den Backofenn dieses Mal bei 220 Grad Ober-und Unterhitze…zum Schluß auf Grillen gestellt, damit die Kartoffeln etwas knuspriger werden.

Und da ich noch frische Erbsen gedöppt und auch Möhren noch ausreichend vorhanden waren, hab es noch buttriges Erbsen-Möhrengemüse und dazu inKnoblauch gebratenes Gehacktes:

Dafür hab ich Donnerstag mit zwei meiner inzwischen drei weiblichen Kolleginnen die Mittagspause in einem indischen Restaurant verbracht…also davor sitzend….In Ottensen bedeutet das zwar direkt an einer Straße zu sein, das Essen war trotzdem lecker und es war eine lustige kleine Auszeit.

Koch-Ideen

Ich hatte am Wochenende einen richtig tollen Rinderschmorbraten mit einer Paprika-Rahmsoße im Ofen gebrutzelt und dazu den letzten selbst gekochten Rotkohl aus dem Gefrierschrank geopfert…..der Braten war so schön mürbe und trotzdem nicht trocken (der war ja auch 2 Stunden im geschlossenen Topf im Ofen….ich bin quasi über den Teller hergefallen….so lecker war das. Durch den Deckel bleibt der gesamte Geschmack im Topf…dann ist die Soße quasi schon fertig und benötigt keinen Schnick-Schnack mehr um lecker zu sein….(gewürzt war der Braten mit Senf, Salz und Pfeffer und in den Topf kam noch ein Lorbeerblatt und etwas von meiner Gemüsebrühe )

Heute nun bei dem herrlichen Sommer-Wetter (Homeoffice-Tag) gab es aus den Resten meines letzten Brotteigs eine Spinat-Pide…war mir doch beim Suchen des Rotkohls, in den Tiefen des Gefrierschranks auch noch eine Packung Spint in die Hände gefallen….und Feta-Käse hab ich eh fast immer im Kühlschrank…

Den Brotteig hab ich vor dem Backen lediglich mit etwas Olivenöl bestrichen…..und Spinat, Zwiebeln und Knoblauch hab ich nur kurz in der Pfanne angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt….Zum Schluß gab es noch einmal etwas Olivenöl über den Feta-Käse…..15 Minuten bei 180Grad im Ofen….und der Teig ist außen knusprig und innen fluffig….

Also auf diese Ideen hätte ich auch schon mal früher kommen können….hmmmm was ich auch lange nicht gemacht habe: Klassischen Zwiebelkuchen…

Diverses aus der Pfanne

Immer wieder gerne esse ich Nudeln mit Fisch oder Meeresfrüchten….dieses Mal waren die Meeresfrüchte allerdings schon vor dem Fisch…

Donnerstag Abend hab ich Crevetten (also Shrimps mit einer Größe von 6-10cm) noch komplett mit Schale, Kopf usw. mit etwas Knoblauch leicht in Öl angebraten bis sie die gewünschte Form und Farbe angenommen hatten und hab diese mit dem letzten selbstgebackenem Brot verputzt…..hmmm lecker….nur sehe ich danach immer aus wie ein Schweinchen…also einigermaßen elegant den leckeren Inhalt vom Nicht-Essbaren Teil zu lösen schaffe ich einfach nicht.

Nennt es Faulheit oder auch Vorhersehung…die Pfanne hab ich nicht sofort abgewaschen und so konnte ich am nächsten Tag darin gleich noch den Lachs für das Mittagsessen braten. Und während der Lachs noch eine Weile im Backofen ruhte, hab ich die gekochten Spaghetti mit frischem Knoblauch und Cocktailtomaten in genau dieser Pfanne geschwenkt und leicht angebraten….der Röstgeschmack von Crevetten und Lachs gab dem Nudeln noch diesen ganz besonders intensiven Geschmack…..

Dazu frischer Parmesan….also die Nudeln waren sooo lecker, die hab ich gleich komplett aufgegessen…dafür blieb ein großer Teil des Lachs fürs Abendessen übrig.

Anfang der Woche gab es eine riesige Gemüse-Wok-Pfanne voll mit Paprika, Erbsenschoten, Champignons, etwas Spitzkohl, Lauch und Zucchini, verfeinert mit selbstgemachter Gemüsebrühe und nur wenigen Gewürzen….dazu holsteinische Frühkartoffeln als Pellkartoffeln:

Von der Gemüsepfanne konnte ich gleich mehrere Tage essen….und aus den restlichen Pellkartoffeln wurden dann noch Bratkartoffeln.

Aktuell backt gerade das nächste Brot im Ofen in einem gusseisernen Topf….ein Sauerteigbrot….bin gespannt wie es wird….

Aus der Flanke -direkt in den Magen

….okay, also noch über den Umweg vom Händler, zu mir und durch die Pfanne hindurch…aber dann….

Der Landkreis, in dem ich wohne, schließt ab Morgen wieder die Außengastronomie…aber damit konnte man ja schon rechnen, wenn man sich die Zahlen anschaut.

Schön war es ja, in der letzten Woche mal wieder auswärts zu essen…aber Zuhause gibt es auch leckere Sachen:

Sonntagabend gab es ein Flank Steak medium-rare….tolles Fleisch, zart und saftig…hab ich so noch nie gegessen. Dazu gab es kleine Pellkartoffeln, Pfannengemüse in Tomatensoße und dazu noch selbstgebackenes Fladenbrot…..

Es gibt ja Tage an denen es mit dem Brotbacken besser klappt, als an anderen., keine Ahnung warum….hahaha und heute war es mal wieder richtig gut:

halbwarme Gemüse-Bowl – mit Ei

Beim Blick in den Kühlschrank hab ich zuerst gedacht aus Tomaten und Gurke könnte ich einen klassischen Tomaten-Gurkensalat machen, aber irgendwie erschien es mir heute zu langweilig damit ….dann sah ich die Rote Beete…..und aaach Frühlingszwiebel und Zucchini sind auch noch da….

Also hab ich mich kurzerhand für eine zweigeteilte Zubereitung entschieden….und damit war die spontane Idee da,es als Bowl anzurichten:

Zuerst einmal in der Pfanne Pinienkerne rösten…dann zum Abkühlen in eine kleine Schüssel geben.

Olivenöl in die noch heiße Pfanne geben, Frühlingszwiebel und Zucchini kleinschneiden darin anbraten, kleingeschnittene und entkernte Tomaten dazu geben, die Schlangengurke schälen (ich finde die Schale oft zu hart), ebenfalls kleinschneiden und am Ende auch mit in die Pfanne geben…mit Salz und frischem Pfeffer würzen.

In der Zwischenzeit die gekochten Rote Beete in Würfel schneiden und frischen Parmesan hobeln.

Und da mein Brot noch nicht fertig ist (den Hefezopf hab ich als unpassend wieder zur Seite gestellt) hab ich noch ein Spiegelei dazu gebraten.

Und jetzt alles in der Bowl anrichten: auf der einen Seite Rote Beete mit Salz, Pfeffer und Olivenöl, darauf die Pinienkerne und den gehobelten Parmesan (das allein ist für mich schon eine magische Kombi) und auf der anderen Seite das noch halbwarme nur leicht angebratene Gemüse und darauf das Ei:

Farblich und optisch macht das richtig Spaß, und das alles mit den vorhandenen Zutaten aus meinem Kühlschrank und geschmeckt hat es dann auch noch 🙂

Das „Geheimnis“ des Food-Trends Bowl besteht hauptsächlich im verwenden von gesunden Zutaten die vor allem farblich kunterbunt sind, von allem etwas enthalten und in einer Schüssel optisch ansprechend geschichtet werden…der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt und es müssen dazu auch keine teuren oder ungewohnten Super-Food-Produkte (wie z.B. Chia-Samen, Algen o.ä.) genommen werden…Nehmt einfach was Euch gefällt und schmeckt und los geht es mit einem gesunden, leckeren Essen ….

Einfaches Kochen

Wie immer hatte ich über Ostern viel zu viel gekauft und gekocht/gebacken…und so gab es in den letzten Tagen die Reste.

Aber dem frischen Spinat im Laden konnte ich nicht widerstehen…und so gab es einen Abend: frisch gebratenen Spinat mit etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss, dazu ganz klassisch Kartoffelpüree und ein Spiegelei…

Das war sehr lecker…aber ich gehöre auch zu den Menschen, die nach dem Verzehr von direkt gebratenem Spinat das Gefühl von stumpfen Zähnen zurück behalten….ja, es lässt sich erklären…es ist die „Oxalsäure“ im Spinat. Es wird auf verschiedensten Seiten im Netz darauf verwiesen, das dieses Gefühl nach wenigen Minuten wieder verschwindet.

Um erst gar kein stumpfes Gefühl an den Zähnen zu bekommen, sollte man den Spinat vorher blanchieren….ach siehe da…so hab ich es früher auch immer gesagt bekommen…erst die moderne Küche meinte dann irgendwann, das es auch ohne blanchieren geht…

Mitte der Woche hab ich dann ein weiteres Brot gebacken: Hefebrot mit Weizenmehl und Quark….das war eine spontane Idee, als ich im Kühlschrank immer noch den Becher Quark sah und nicht wusste, was ich damit machen möchte. Und wenn Brot mit Joghurt geht, geht es auch mit Quark…also hab ich mein normales Rezept einfach um ca. 100g Quark erweitert

Das Ergebnis sieht toll aus, und schmeckt auch gut…nur die Krume, also die Konsistenz innen im Brot, ist etwas klebriger….aber das Brot passt super zu geräuchertem Lachs, Schinken und übrig gebliebenen Ostereiern:

Heute hab ich dann endlich mal wieder jede Menge Gemüse geschnibbelt: Weißkohl, Porree und Möhren…und in der Wokpfanne gebraten…dazu etwas gebratene Hähnchenbrust..nur gewürzt mit Salz und viel frischem Pfeffer….der Reis, der eigentlich dazu gehörte, war noch im Reiskocher, als ich das Foto gemacht habe:

jaaaa – ich hab mir vor ca. 2 Monaten einen Reiskocher zugelegt, so einen kleinen mit einer Füllmenge von 0,5l. Ich hab lange gezaudert, aber das Ding hat tatsächlich einige Vorteile: es blockiert keine Herdplatte und man braucht sich beim Kochen nicht weiter um den Reis zu kümmern. Also ob er evtl. überkocht, ob genügend Wasser drin ist, und wenn der Reis fertig ist, schaltet das Teil automatisch in eine Warmhalte-Funktion. Es kann also nichts anbrennen.

Der einzige Nachteil…und das ist wirklich sehr schade, es gibt keinen Knusperreis mehr. Ich liebe es, wenn im Kochtopf auf dem Herd, die unterste Schicht vom Reis knusprig wird, sobald das Wasser verdampft ist….DAS kann der Reiskocher leider nicht….eben wegen der Warmhaltefunktion…da ist nicht genügend Energie drin um den Reis knusprig werden zu lassen….seufz….Ein weiterer Vorteil ist: dadurch lässt sich der Kocher auch sehr leicht reinigen….

Also alles einfach und lecker…