Reste-Verwertung – schnelle Küche

Die letzten Tage waren für mich viel zu unruhig, also hab ich nur kleine Dinge gekocht, bzw. aus den Resten dann noch etwas zusammen gebastelt

Wie zum Beispiel aus den Resten der Spaghetti mit Tomatensoße vom Vortag. Da hab ich einfach kleine Spaghetti-Nester auf das Backblech gehäuft (mit einer Gabel die Spaghetti aus dem Topf zu kleinen Türmchen gedreht) oben ein kleines Loch hineingebohrt und die Tomatensoße hineingeträufelt und etwas überlaufen lassen und mit frischem Mozzarellascheiben abgedeckt…nach 15 Minuten im Backofen war der Käse geschmolzen und die Nudeln leicht knusprig:

Das ursprüngliche Rezept stammt von meiner Schwester, die zur Stabilisierung der Nudeltürmchen mit Ei und Sahnesoße gearbeitet hatte...das war megalecker - aber ich wollte nur zügig meine restlichen Zutaten vom Vortag verarbeiten.

Was auch immer geht ist Pizza oder Pide...der Hefeteig geht schnell und braucht nur eine gute Stunde  Gehzeit - das Belegen und Backen dauert dann nur noch wenige Minuten. Ein perfektes Mittagessen im Homeoffice:
Aus dem restlichen Spinat m Gefrierschrank, hab ich dann eine Spinatpide mit Fetakäse gemacht . Und aus dem restlichem frischen Gemüse + Mais aus der Pfanne, wurde kuzerhand noch eine Tex-Mex Pide: von dem Klecks Gemüse alleine wäre ich eh nicht mehr satt geworden.

Nach einem traurigen Blick in meine Kartoffelkiste, in der sich noch genau 3 kleine Kartoffeln fanden, hab ich diese dann mit noch ein paar Möhren, Sellerie, Zwiebeln und einer Porreestange zu einer Gemüsesuppe gekocht und eine einsame Kohlwurst, die auch übrig geblieben war, hineingeschnitten.

Etwas ungeschickt war diese spontane Eingebung mit der Wurst. Denn sie kam erst NACH dem Abschmecken der fast fertigen Suppe hinzu und am Ende war das Ergebnis etwas zu würzig…also für meinen Geschmack zu salzig….aber nicht versalzen.

Das Gute ist, alle Reste der letzten Tage sind verbraucht, die Kartoffelkiste ist ganz und der Kühlschrank ziemlich leer…ich kann also wieder einkaufen gehen…

einfache Gerichte – dafür lecker

Mit dem Einsetzen des Regens in den letzten Tagen, war auch das Signal da, wieder mehr zu Kochen…es gab also eine frische Rindfleisch-Gemüsesuppe auf Basis einer Rinder-Beinscheibe…das dauert zwar etwas länger…aber das Ergebnis ist eine leckere würzige Suppe:

Und auch eines meiner Lieblings-Gerichte aus Kindertagen gab es mal wieder: Milchreis mit Zimt und Zucker…davon hab ich gleich einen großen Topf gekocht und hatte so ein paar Tage etwas davon:

und eine schnelle Nudelpfanne gab es auch: mit Zucchini, Paprika, Knoblauch und Parmesan

Gestern Abend hab mich noch eine ganze Dorade im Ofen gegart….die hat es allerdings nicht geschafft auf ein Foto zu kommen…ich war zu hungrig.

Kichererbsen-Curry und Anderes

Manchmal muss ich einfach auf neue Gerichte gestoßen werden…und so hab ich vor ein paar Wochen im Vereinshaus ein Kichererbsen-Curry mit Reis gegessen,. Zwei junge Leute hatten das frisch gekocht und für kleines Geld nach dem Training angeboten. Ich war begeistert und hab mir erklären lassen, was da eigentlich noch so drin ist und wie man es macht.

…und das Rezept gibt es tatsächlich auch mehrfach im Internet – na klar.

Also heute hab ich es nach gekocht…wenn auch mt leichter Abwandlung….ich hatte kein Garam Masala, hab stattdessen das genommen, was ich hatte: Tika Masala… und anstatt 2 kleine Dosen Tomaten gab es nur eine und hab diese mit den restlichen frischen Tomaten, die ich noch hatte, ergänzt….hmmmm also echt…wenn vegetarisches / veganes Essen so lecker ist, dann greife ich gerne zu….also ohne irgendwelche künstlichen „Ersatzprodukte“ .

Die Tage gab es bei mir einen eher klassischen Kohleintopf in Rinderbrühe, mit ein paar kleingeschnittenen restlichen Pellkartoffeln, also so ein ziemlich typisch Deutsches Gericht und weil ich beim Einkauf mal wieder bei der Fülle an frischem Gemüse nicht maßhalten konnte, gab es als Ergänzung noch gebutterte Bohnen dazu.

Die Pellkartoffeln waren übrig geblieben vom Schwäbischen Kartoffelsalat, den ich Anfang der Woche gemacht hatte…wer möchte bei der Hitze zum Mittagessen schon etwas Warmes….und so ein Kartoffelsalat ohne Mayonaise, dafür mit Brühe, hier schon einen Tag durchgezogen und aus dem Kühlschrank ist eindeutig ein hitzetaugliches Essen.

Im Moment schmort noch eine Putenunterkeule im Rotwein-Sud im Backofen…sieht ganz gut aus…braucht aber bestimmt noch 3/4 Stunde, bevor ich sie abschließend übergrillen kann, damit die Haut schön knusprig wird.

Das meiste vom Kichererben-Curry werde ich später einfrieren, für so kochunlustige Tage.

Aber im Moment geht es mir richtig gut..ich liebe solche Tage, wo ich einfach drauflos koche….

Essen zum wieder Wohlfühlen

In dieser Woche stand mir nur wenig der Sinn lange am Herd zu stehen….aber Essen muss ich ja auch…und großartig das Haus verlassen, wollte ich nicht.

Letzten Sonntag hab ich mit einem Hefeteig eine Spinat-Pide gebacken…und es blieben noch genügend Teig und alle anderen Zutaten, um auch für den Folgetag noch ausreichend damit versorgt zu sein…hmmmm den Spinat hab ich mit Knoblauch in der Pfanne angebraten….echt lecker..Vor allem der Teig war richtig schön fluffig…und der leicht angegrillte Feta-Käse….hmmmm yummy.

Da ich keine Lust auf Brot hatte, hab ich Dienstag dann belgische Waffeln gebacken…die sind richtig klasse geworden und warm mit etwas Zimt+Zucker einfach lecker….und so hatte ich jeden Morgen ein leckeres Seelen-Frühstück

Und Mittwoch hab ich aus einem ganzen Huhn und jeder Menge Gemüse eine frische Hühnersuppe gekocht…die gab es dann die nächsten Tage: ganz pur – ohne Reis oder Nudeln..so ein kleines Kraftpaket eben:

Ansonsten gab es ein paar Dinge aus dem Gefrierschrank und einmal hatte ich auch noch Sushi bestellt.

So hab ich mich ganz gut durch die Woche gezogen…gestern Abend hab ich dann einen Sauerteig aus Weizen-Vollkorn und Roggen-Vollkornmehl vorbereitet….das gibt fürs Wochenende ein frisches Brot.

Einfaches Kochen

Wie immer hatte ich über Ostern viel zu viel gekauft und gekocht/gebacken…und so gab es in den letzten Tagen die Reste.

Aber dem frischen Spinat im Laden konnte ich nicht widerstehen…und so gab es einen Abend: frisch gebratenen Spinat mit etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss, dazu ganz klassisch Kartoffelpüree und ein Spiegelei…

Das war sehr lecker…aber ich gehöre auch zu den Menschen, die nach dem Verzehr von direkt gebratenem Spinat das Gefühl von stumpfen Zähnen zurück behalten….ja, es lässt sich erklären…es ist die „Oxalsäure“ im Spinat. Es wird auf verschiedensten Seiten im Netz darauf verwiesen, das dieses Gefühl nach wenigen Minuten wieder verschwindet.

Um erst gar kein stumpfes Gefühl an den Zähnen zu bekommen, sollte man den Spinat vorher blanchieren….ach siehe da…so hab ich es früher auch immer gesagt bekommen…erst die moderne Küche meinte dann irgendwann, das es auch ohne blanchieren geht…

Mitte der Woche hab ich dann ein weiteres Brot gebacken: Hefebrot mit Weizenmehl und Quark….das war eine spontane Idee, als ich im Kühlschrank immer noch den Becher Quark sah und nicht wusste, was ich damit machen möchte. Und wenn Brot mit Joghurt geht, geht es auch mit Quark…also hab ich mein normales Rezept einfach um ca. 100g Quark erweitert

Das Ergebnis sieht toll aus, und schmeckt auch gut…nur die Krume, also die Konsistenz innen im Brot, ist etwas klebriger….aber das Brot passt super zu geräuchertem Lachs, Schinken und übrig gebliebenen Ostereiern:

Heute hab ich dann endlich mal wieder jede Menge Gemüse geschnibbelt: Weißkohl, Porree und Möhren…und in der Wokpfanne gebraten…dazu etwas gebratene Hähnchenbrust..nur gewürzt mit Salz und viel frischem Pfeffer….der Reis, der eigentlich dazu gehörte, war noch im Reiskocher, als ich das Foto gemacht habe:

jaaaa – ich hab mir vor ca. 2 Monaten einen Reiskocher zugelegt, so einen kleinen mit einer Füllmenge von 0,5l. Ich hab lange gezaudert, aber das Ding hat tatsächlich einige Vorteile: es blockiert keine Herdplatte und man braucht sich beim Kochen nicht weiter um den Reis zu kümmern. Also ob er evtl. überkocht, ob genügend Wasser drin ist, und wenn der Reis fertig ist, schaltet das Teil automatisch in eine Warmhalte-Funktion. Es kann also nichts anbrennen.

Der einzige Nachteil…und das ist wirklich sehr schade, es gibt keinen Knusperreis mehr. Ich liebe es, wenn im Kochtopf auf dem Herd, die unterste Schicht vom Reis knusprig wird, sobald das Wasser verdampft ist….DAS kann der Reiskocher leider nicht….eben wegen der Warmhaltefunktion…da ist nicht genügend Energie drin um den Reis knusprig werden zu lassen….seufz….Ein weiterer Vorteil ist: dadurch lässt sich der Kocher auch sehr leicht reinigen….

Also alles einfach und lecker…

Einfaches – sooo lecker

Nach dem Einkauf heute, sollte es gebratenes Lachsfilet mit Kartoffelpüree geben. Für mich gehört zum Püree immer auch Apfelmus dazu…

Ich bin ja in NRW aufgewachsen und dort ist „Himmel und Erde“ ein traditionsreiches einfaches Bauernessen…allerdings kombiniert mit gebratener Blutwurst…die gab es bei uns zwar nie, aber Kartoffelpüree mit Apfelmus ist geblieben. Im Laufe der Jahre sind eben zu den norddeutschen, auch die westfälischen Gerichte dazu gekommen.

Und heute hatte ich so einen Hunger darauf, das ich es gar nicht abwarten konnte…so war der Lachs noch gar nicht fertig…da hab ich schon angefangen zu Essen hihihi

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Das sieht nicht spektakulär aus, aber so ein einfaches, selbst zubereitetes Kartoffelgericht mit (okay fertigem) Apfelmus aus dem Glas…das ist soooo lecker, dafür verzichte ich sogar auf Fisch oder Fleisch.

Hier möchte ich mal wieder eine Lanze für das „selber kochen“ brechen.

Kartoffelpüree ist ganz schnell und einfach selber herzustellen…dazu braucht man keine Kochlehre und es ist 100mal besser als die bekannten Fertig-Pürees.

Kartoffelpüree geht übrigens mit jeder Kartoffel (egal of festkochend oder mehlgkochend): Kartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden (dann geht es mit dem Kochen schneller) in den Topf mit Wasser auffüllen und etwas Salz hinzu. 20-30 Minuten kochen. Wasser abgießen, etwas Butter und Milch hinzu geben, leicht mit Muskatnuss würzen, alles mit einem Kartoffelstampfer (ca. 2-3 Euro bei Ikea oder in jedem Supermarkt) alles je nach Geschmack stampfen = fertig.

Dann wisst Ihr auch, was drin steckt: keine Zusatzstoffe, soviel Salz und Butter wie Ihr reingetan habt….

Hier mal ein Auszug aus der Inhaltsangabe eines beliebigen Fertig-Pürees : Kartoffeln, Gewürze, Jodsalz, Emulgator Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Stabilisator Dinatriumdiphosphat, Antioxidationsmittel (Ascorbinsäure, NATRIUMMETABISULFIT).

Bei uns gab es früher immer Fischstäbchen dazu oder auch ein Schnitzel, es passt zu jedem Braten mit Soße…oder wer es eben westfälisch mag mit Apfelmus und gebratener Blutwurst.

Einfaches – aber gutes Essen