So ein Sonntag…

Das war eine super Idee….anstatt nur faul herum zu liegen, habe ich mit dem Fitness-Studio genau das Richtige  für Heute gewählt…mit etwas mehr als 1 Stunde war es genau die richtige Mischung aus Krafttraining  für Oberkörper und Beine und Dehnübungen für den kompletten Körper…

Mit jeder Menge neuer Energie hab ich das Studio verlassen…und jetzt?  Beim Anblick meines Autos…meines ähmm seeehr dreckigen Autos, hab ich mich an die Waschstraße hier in der Gegend erinnert, die auch regelmäßig Sonntags geöffnet hat.

Und tatsächlich – auch heute. Prima – also noch eben das Auto durch die Waschstraße schicken und danach das Auto noch von Innen reinigen…auch hier war mein Fitness-Tracker der Ansicht ich hätte Aerobic betrieben…hahhaha

Ergebnis: Also 2 Sporteinheiten für heute UND ein glänzendes Auto. Na so kann Weihnachten wirklich kommen.

 

Gendergerechte Formulierungen?

Ich lese Online Zeitung, ich lese im Internet Artikel über  verschiedenste Themen, ich lese Kommentare, ich lese in verschiedenen Blogs und dann lese ich auch das, was ich selber so schreibe.

Bisher habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, ob ich mich beim Schreiben gendergerecht verhalte…und ich werde es auch nur heute einmal tun…also mir Gedanken darüber zu machen.

Meine Meinung zu diesem Thema ist schon da,  auch wenn diese  vielleicht nicht populär ist. Jeder Versuch in einem fließenden Text gendergerecht zu formulieren, hemmt das Lesevergnügen…es stockt einfach und das mag ich nicht. Gerade wir Deutschen versuchen uns oft übertrieben korrekt zu verhalten…und das wirkt oft angestrengt und ist auch anstrengend zu hören und zu lesen.

Bei einigen Artikel wird jetzt für eine gemischte Gruppe nur noch die weibliche Form genutzt: z.B. Ärtzinnen..manche regeln es durch die Groß-Schreibung mitten im Wort: ÄrztInnen…manche schreiben Ärzte/Ärztinnen.

Bringt uns das tatsächlich mehr Gleichberechtigung…mir bringt es eher den Wunsch es nicht zu lesen… Er/Sie/Es  oder männlich/weiblich/divers

Was ist so schlimm daran  in unserer über Jahrhunderte gewachsenen Sprache eine oft männliche Bezeichnung für eine Gruppe zu akzeptieren? Die Ärzte….reicht es nicht aus um eine bestimmte Gruppe von Menschen zu beschreiben die einen gewissen Beruf ausüben? Dabei muss ja nicht jeder in einer Gruppe einzeln benannt sein, das ist ja das Wesen einer Gruppe.

Haben wir alle so wenig Selbstbewusstsein, das wir Angst davor haben innerhalb einer Gruppe als Individuum unterzugehen.

Ich werde oft gefragt: Als was arbeitest Du? Als Buchhalter….ich bin eine Frau, aber ich muss doch in so einer Beschreibung meines Berufs nicht auf mein Geschlecht hinweisen…1. weil man mir mein Geschlecht ansieht  und 2. weil es doch ganz egal ist ob ich als Mann, Frau oder Sonstiges diesen Beruf ausübe. Mein Geschlecht sagt doch nichts über meine Qualität als Buchhalter aus.

Auch hier würde es uns gut zu Gesicht stehen einfach entspannter mit der Sprache umzugehen und nicht aus jedem und allem ein Drama zu gestalten.