Test-Backen: Flammkuchen-Teig

Ich suche nach dem perfekten Teig für einen Elsässer Flammkuchen….wie immer gibt es viele sehr unterschiedliche „Original“-Rezepte.

Das letzte war ganz okay, aber ich glaub jetzt hab ich das für mich perfekte Rezept gefunden, jetzt geht es nur noch um die perfekte Gartemperatur in meinem Backofen.

Der Teig ist richtig gut geworden, dünn ausgerollt, richtig knusprig gebacken….auch wenn ich ihn jetzt nicht mit den typischen Zutaten eines Flammkuchens belegt habe, sondern mit Tomaten pur mit ein paar Gewürzen.

Der Teig besteht für 1 Flammkuchen aus:

100g Mehl, 65ml Wasser, 1EL Olivenöl und einer Prise Salz…nach dem Kneten des Teiges mindestens 30 Minuten ruhen lassen…ganz dünn ausrollen und nach Wahl belegen. Bei 230Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 10-13 Minuten backen (also bei meinem Backofen passt das prima) – fertig.

Sooo – nun bin ich gewappnet für die nächste Woche, wenn die 4 Mitglieder von Familie Nett zum Flammkuchen-Essen zu Besuch kommen….dann natürlich belegt mit Schmand, Zwiebeln und Speck….ganz klassisch eben.

Anfang der Woche hab ich noch ein normales Weizen-Sauerteigbrot gebacken….es klappt immer besser mit dem Sauerteig…..außen knusprig, innen fluffig….

Flammkuchen und anderes aus Teig

Gekocht hab ich in dieser Woche wesentlich weniger, als ich es sonst tue, war dafür ja ein paar Mal auswärts essen und ansonsten hab ich mich aus meinem Gefrierschrank bedient, in dem viele frisch gekochte Gerichte genau auf so einen Einsatz warten.

Für die Wanderung gestern, hatte ich kein Brot zuhause, also nicht einmal einen Brotteig in Bearbeitung ….also gab es ein schnelles Pfannenbrot – ohne Hefe, dafür mit Salz, Kümmel und Thymian und in etwas Olivenöl als Fladenbrot in der Bratpfanne gebacken. Da ich schnell ins Brenner Boor wollte…hab ich kein Bild gemacht, aber es sah jetzt auch nicht spektakulär aus…war aber lecker.

Am Mittag hab ich aus den Resten eines selbstgemachten Tomaten-Ketchup mit viel Knoblauch, Passata aus dem Glas und etwas Rotwein eine Tomatensoße gekocht und die fertigen Spaghetti darin geschwenkt…dazu frisch gehobelter Parmesan…das war richtig lecker….

Und da ich ja Familie Nett, meine ehemaligen Nachbarn, zum Flammkuchen-Essen einladen werde (die Einladung ist verschickt, wir müssen uns nur noch auf einen Termin einigen) musste ich ja mal wieder ausprobieren ob ich das überhaupt noch kann.

Jaaa – der sieht gut aus….2/3 von links gerechnet sind klassisch mit Schmand, Speck und Zwiebeln….das 1/3 rechts ist mit Käse und geräucherten Putenbrust-Streifen.

Der Backofen hätte noch etwas heißer sein sollen, damit der Teig noch knuspriger wird….aber das klappt schon mal ganz gut und lecker war es auch so…also zumindest die klassische Seite des Flammkuchen….aber das kann ich fürs nächste Mal noch feinjustieren.

…und weil ich scheinbar jede Menge Lust aufs Teig kneten hatte, hab ich auch gleich mal wieder einen Brotteig mit Sauerteig und Roggenmehl angesetzt, verfeinert mit Röstzwiebeln und Kümmel…auf das Brot bin ich echt gespannt…aber das backe ich erst Montag…..