Zwetschgen-Crumble

Gestern habe ich nach Feierabend die Gemüse-und Obstabteilung in meinem Lieblingsladen geplündert….es ist einfach eine tolle Zeit um frische Produkte aus der Region (oder zumindest aus Deutschland) zu kaufen.

Die Blumenkohl-Köpfe sind riesig, die dicken Porreestangen könnte man auch zur Verteidigung einsetzen, die Auswahl an Gemüse ist groß und die Preise sind echt okay dafür. Es ist Herbst…es gibt schon wieder Rosenkohl und immer noch jede Menge Zwetschgen.

Also hab ich einen meiner Mehrfach-Büddel vollgefüllt…für heute gibt es einen Zwetschgen-Crumble…aber in einer etwas gesünderen Form.

Wie immer versuche ich dabei Weißmehl, Industriezucker und Butter zu vermeiden oder wenigstens zu reduzieren…und auch dieses Mal hat mir der Blick ins Internet geholfen…und mit ein paar Feinjustierungen ist mir eine schöne Variante gelungen

Eigentlich fehlte nur noch etwas geschlagene Sahne – aber die hatte ich beim Einkauf vergessen.

Mein angepasstes Rezept lautete dann :

100g gemahlene Mandeln 50g feine Haferflocken, 50g kernige Haferflocken, 90g Dattelsirup, 90g weiche Butter, Mark 1 Vanillesschote, etwas Zimt und etwas Salz. Dazu 300 g entsteinte Zwetschgen.

Die entsteinten Zwetschen in eine gefettete Auflaufform geben. Alle anderen Zutaten vermischen und mit den Händen zu Streuseln formen und über die Zwetschgen geben. für 25-30 Minuten im Backofen bei 160Grad Umluft backen und anschließend noch warm geniessen UND wer mag etwas geschlagene Sahne dazu geben.

Der Bio Mandelsirup, den ich genommen habe, hat auf 100g ca. 1/3 weniger Kalorien als Haushaltszucker und im Originalrezept standen auch 120g Zucker. Mit den 90g Mandelsirup hab ich also gleich 2 mal gespart und für mich war es trotzdem süß genug.

Beim nächsten Mal würde ich aber etwas mehr Butter nehmen, hier waren die 90g etwas zu wenig, um ein wirklich super knusprige Streuseln zu bekommen…aber geschmacklich hat es mich ich trotzdem überzeugt.

Hmmm im Winter kommen dann Äpfel unter die Crumble-Haube…so mit etwas Marzipan und einem Schuss Calvados dazu..

Kann das schmecken?

Seit ich in der letzten Woche  wieder einmal mein Waffeleisen benutzte, hab ich darüber nachgedacht, wie ich die belgischen Waffeln gesünder gestalten kann….mit Dinkelmehl ?

Hmmm aber kann das wirklich schmecken? Meine Erfahrungen mit Vollkornmehl anstatt Weizenmehl 405 beschränken sich auf Vollkornnudeln …und das geht bei mir überhaupt nicht…also hab ich eine gewisse Abneigung  entwickelt…durch fast nichts begründet außer einer schlechten Erfahrung…aber das schon vor vielen Jahren.

Nun da ich ja eh gerade dabei bin mich von Gewohnheiten zu lösen….warum nicht mal ausprobieren…Beim Einkaufen ist mir dann das „Dinkelmehl 630“ begegnet…und dann auch noch gleich der Agavendicksaft…das ist auch Zucker und hat auch nicht wesentlich weniger Kalorien, aber darauf kommt es mir ja nicht an…dafür ist es kein industrieller Zucker, sondern Fruchtzucker…also gilt auch hier: nur in Maßen genießen.

Okay also hab ich ein einfaches Rezept mit Dinkelmehl, Zucker, Eier, Butter, Milch und Wasser gefunden….den Zucker hab ich durch Agavendicksaft ausgetauscht…alles zu einem geschmeidigen Teig gerührt und ab in das gefettete Waffeleisen….

Das Ergebnis:  Ich bin überrascht  – WOW – echt lecker.

Die Waffel ist trotzdem hell und weich, die Kanten leicht knusprig….der Geschmack ist angenehm, nicht zuu süß, trotzdem süß genug….die Waffel schmeckt sehr…hmmm…natürlich….also die mache ich bestimmt bald wieder….

 

Das einfache Rezept lautet:

250g Dinkelmehl, 1TL Backpulver, 50ml Agavendicksaft, 3 Eier, 125g Butter, 125ml Milch, 125ml Wasser, etwas Vanille  zu einem glatten Teig rühren