fit und vital

fit und vital

Zum Glück geht es mir, neben dem Job-Chaos, richtig gut.

Letzten Sonntagnachmittag war ich im Stadtpark Norderstedt unterwegs…das ist mehr als nur ein kleiner Stadtpark…eine riesige Park-, Sport- und Waldfläche. Und bei dem schönen spätsommerlichen Tag war es ein fast mediterranes Gefühl von Ruhe und angenehmer Temperatur, und das trotz der Größe und den vielen Menschen…aber das verlief sich richtig gut.

Und abseits des Sees, wenn man durch eine Waldlandschaft läuft, war es dann richtig gemütlich…so hab ich mich auf einer Bank niedergelassen und gefrühstückt…so mit Kaffee und Schwarzbrot mit Ei.

In dieser Woche bin ich bereits an 5 von 7 Tagenentweder morgens früh bei Sonnenaufgang oder abends bei Sonnenuntergang mein Walking-Runden gelaufen

Die Bahnschienen liegen jetzt tatsächlich schnurgerade und sind fertig…Allerdings fährt noch keine Bahn. Ich denke es folgen nun bald die Strommasten und DANN weiß ich endlich, ob die Bäume hinter unserem Haus tatsächlich gefällt werden oder doch nicht. Das Thema beschäftigt mich inzwischen schon fast 2 Jahre…bei uns im Haus weiß keiner etwas genaues.

Die Arbeiten an der Bahntrasse waren bereits am Sonntagnachmittag abgeschlossen und so bin ich dann auch wieder in meine Wohnung gezogen und habe auch dort geschlafen… 2 Tage auswärts haben mir auch gereicht, mein Bett ist doch am Besten.

Ich hab dann auch ein frisches Haferflocken-Skyr-Brot gebacken…das ist so saftig und lecker geworden

Hab in der Woche mit Freunden und meiner Schwester telefoniert, viel Whatsapp-Nachrichten geschrieben, war einfach gut drauf – trotz des Stresses im Job, geht es mir gut.

Mein Gewicht hat inzwischen eine meiner klassischen „Roten Linien“ unterschritten, so das ich auf die Frage wieviel ich denn jetzt wiege, es tatsächlich nicht fehlerfrei sagen konnte. Also ich wiege jetzt 66,5 kg und immer wenn ich daran denke sind es in meinem Kopf 68kg…als ob ich eine Sperre im Kopf hätte, die es nicht zulässt, das ich 66 kg sage/denke.

Für das 1/2kg hab ich ein paar Wochen gebraucht…es gab also eine Abnehmpause…aber das hatte ich akzeptiert, hab es ja nicht eilig damit…es sind jetzt also insgesamt 8kg in 4 Monaten runter und ich fühle mich pudelwohl mit dem Ergebnis und mit meiner Ernährung….und bleibe auch weiterhin beim Interfallfasten…inzwischen habe ich den Anteil an Kohlehydraten ein wenig erhöht…ich muss nächste Woche zum Blutabnehmen, bin gespannt, ob sich die Abnahme auch auf meine Blutwerte ausgewirkt hat…Blutdruck und Ruhepuls sind aktuell sehr stabil….evtl. kann ich ja bald meine Medikamente ein wenig reduzieren.

Mein Körper dankt mir die Gewichtsreduktion damit, das ich wach und munter bin, keine Schmerzen habe (bis auf den kaputten Fuß), gut aus dem Bett komme und mich fit und vital fühle. Das darf gerne so bleiben.

Es gibt auch Erfreuliches

Es gibt auch Erfreuliches

Meine Schwester wurde am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen. Die OP ist gut verlaufen und jetzt ist sie noch bis zum Beginn der „Anschluss-Heilbehandlung“ erst einmal weiter krank geschrieben. Diese Anschluss-Heilbehandlung startet widersinnigerweise erst Mitte August. Aber okay, jetzt erholt sie sich erst einmal einen Monat zuhause. Sie hat immer noch Schmerzen im Rücken, es geht ihr aber auf jeden Fall wieder besser.

Meine beiden Brillen konnte ich Abholen und die Bildschirm-Arbeitsplatzbrille ist eine echte Erleichterung bei der Arbeit. KLASSE – das hätte ich schon viel früher machen sollen.

Diese Brille verfügt über einen großen Sehbereich für die kurzen und mittleren Distanzen, also genau die Bereiche, die man als Computer-Arbeiter braucht. So muss ich den Kopf nicht mehr in den Nacken legen, wie bei meiner normalen Gleitsichtbrille, wo ja nur ein schmales Kästchen am unteren Ende der Brille für den Nahsehbereich vorgesehen ist. Durch die Neue Brille kann ich auch mit normaler Kopfhaltung alles klar auf beiden Monitoren erkennen. Und hoffentlich ist damit das Thema „überanstrengte Augen“ auch erledigt.

Und auch die Gleitsicht-Sonnenbrille ist ein echter Gewinn, vor allem beim Autofahren.

Das Wetter ist durchwachsen…aber der Mais steht schon wieder schön hoch und so machen meine Walkingrunden auch wieder mehr Spaß, wenn es zwischen den Feldern hindurch geht.

Mein Sommerurlaub ist zwar vorbei und seit Donnerstag arbeite ich wieder….war die 2 Tage im Büro und dort fast allein…die Meisten sind jetzt in Urlaub und vor allem der Freitag ist ja inzwischen der klassische Homeofficetag. Auf meiner Etage war ich tatsächlich ganz alleine und auch auf den anderen beiden Etagen waren jeweils nur 2 Kollegen…und das noch nicht einmal bis zum Mittag.

So waren wir dann nur zu Viert mittags beim Andronaco zum Pizzaessen….hmmm die Pizza dort ist echte klasse und auch ich habe bereits um 14.30 Uhr Feierabend gemacht….immerhin hab ich in meinem Urlaub auch für den Job einige Dinge erledigt und hole mir so meine Stunden zurück.

Ich mache jetzt seit 2 Monaten das Intervall-Fasten 16:8 und es passt wunderbar in meinen Alltag. Inzwischen hab ich 5,5 kg abgenommen und fühle mich immer noch sehr wohl mit dieser Art zu Essen. Es geht mir nicht um schnelle Gewichtsabnahme, sondern um eine langsame und kontrollierte Form der Ernährung, damit es nicht zum Jojo-Effekt kommt.

Genau das ist das Tolle: Durch das zusätzliche bewusste Einschränken von Industriezucker und Weißmehl hab ich innerhalb dieser 2 Monate keine einzige Heißhunger-Attacke gehabt. Na klar gönne ich mir täglich etwas Schokolade oder auch mal ein Eis. Und wenn ich Hunger darauf habe, gibt es auch mal einen Hotdog oder ähnliches. Mein selbstgebackenes Haferflockenbrot mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen hält lange satt…genau wie meine inzwischen obligatorischen Haferkekse, so das auch Magen und Darm nicht rebellieren.

Für mich funktioniert das Alles prima und ich denke auf diese Art kann ich noch eine ganze Weile gut leben…und noch weiter langsam etwas an Gewicht verlieren. Ich bin ja inzwischen bei meinem Normalgewicht angekommen…aber das eine oder andere Kilo könnte es durchaus weniger sein…denn von meinem Idealgewicht bin ich noch so ca. 4-5kg entfernt.

Ich gehe nicht verbissen damit um und befolge das Thema auch nicht dogmatisch….aber die 16 Stunden ohne Nahrungsaufnahme halte ich locker ein…und was ich dann in den restlichen Stunden esse, das findet sich. Was ich auf jeden Fall viel besser steuern kann, sind die Portionsgrößen, denn ich bin schneller satt und merke sofort im Magen, wenn es doch etwas zu viel war. Mein Körper „spricht“ mit mir und ich höre besser zu.