Büroverbot und Essen Zuhause

Das vorsorgliche Büroverbot, das der GF für diese Woche für mich ausgesprochen hatte, kam mir ganz gelegen, so konnte ich die gesamte Woche im Homeoffice nutzen, um in Ruhe meinen Arbeitsrückstand aufzuholen und mich gleichzeitig weiter zu erholen.

Ich bin beruflich inzwischen so autark, das ich 95% meiner Arbeit von Zuhause erledigen kann und im Büro ist wenigstens eine Person, die mir die restlichen per Briefpost eingehenden Daten einscannen kann. Die Verbannung, obwohl ich ja offiziell kein Corona, sondern einen Grippalen-Infekt hatte, war daher eher ein Segen für mich.

Hab immer lange geschlafen und saß dann erst ab 7.30 Uhr am Schreibtisch. Hab meine Mittagspause auf 1 Stunde verlängert…Augen zu – relaxen und durchatmen. Die Nachmittage nach Feierabend saß ich dann auf dem Balkon in der Sonne und bei Regen ebenfalls, dann aber mit Decke und heißem Tee. Abends gab es die kleinen Spaziergänge.

Einzig zum Einkaufen bin ich unter Menschen gegangen und ein paar leckere Dinge hab ich gekocht, z.B Spaghetti mit Knoblauch, Tomaten und Parmesan und dazu ein gebratenes Lammloin – das gab es dann auch gleich 2 Tage:

Gestern dann gab es gebratenen grünen Spargel und Pellkartoffeln mit Schweinefilet….Der Spargel war insgsamt jedoch sehr holzig..so da ich letztlich nur wenig mehr als die Spargelspitzen essen konnte…hmmm das war kein guter Kauf.

Anfang der Woche gab es dann noch eine besondere Pizza…. zum erstenmal hab ich mit Emmer gearbeitet.

Mit rostiger Stimme – aber es geht aufwärts

Langsam wird es wieder besser….was ich nach der letzten Nacht kaum noch erwartet hatte. Geschlafen habe ich wenig …denn kaum lag ich im frisch bezogenen Bett, schon wurde der Husten immer heftiger, die Nase war zu, genau wie die Nasennebenhöhlen und auf der Brust lag gefühlt immer noch der Sandsack….was für eine bescheuerte Situation. An Schlaf war so nicht zu denken.

Also bin ich mit Bettdecke und Kopfkissen auf die Couch ins Wohnzimmer…mit jeder Menge Kissen hab ich mich fast aufrecht-sitzend in eine Ecke der Couch verzogen….so zumindest lies der Husten etwas nach, zumindest wenn ich nicht versuchte zu tief einzuatmen. Meine Nase fühlte sich vom Schnäuzen schon ganz wund an….aber langsam schien sich der festsitzende Schleim etwas zu lösen.

Die Nacht war auf diese Weise unruhig und sehr kurz….als ich gegen Morgen wieder einmal hochschreckte, bin ich zurück ins Bett gegangen….Der Schnupfen hatte genauso nachgelassen, wie der Husten.

Nach einem erneuten privaten Corona-Test, der noch immer negativ war, bin ich am Morgen zur Apotheke gelaufen…ganz langsam….und hab mir ein pflanzliches Mittel zum Schleimlösen besorgt…es wird Zeit, das der Sandsack auf meiner Brust verschwindet.

Ich bin noch schlapp, vor meiner rostigen Stimme erschrecken sogar die Nachbarn (und auch die Kollegen mit denen ich am Freitag noch telefoniert habe)…aber teilweise kann ich sogar schon wieder durch die Nase atmen…das wiederum schont meine Schleimhäute im Rachen…die jetzt nicht mehr ständig durch die Mundatmung austrocknen.

Und zum ersten Mal seit 6 Tagen fühlt es sich besser an. Noch nicht gut – aber immerhin besser.

Also meine „Grippe“ ist fast überstanden….6 Tage lang hintereinander bin ich nun negativ getestet…also kein Corona…zumindest nicht nachweisbar.