Winteressen – Gulasch

Mit dem Absinken der Temperaturen in Richtung 0 und darunter, kommt bei mir wieder der Wunsch nach klassischen Winter-Gerichten hervor. Und was bietet sich da als Erstes an? Ein klassisches Gulasch. Schon seit einigen Wochen weiß ich, dass ich davon nichts mehr im Gefrierschrank habe – nun wird es also Zeit für einen großen Topf voll Gulasch – ähmm oder einen vollen Bräter..denn ich mache es schon seit Jahren im Backofen.

Nach Feierabend im Homeoffice bin ich Mittwoch also losgezogen und habe je 1,5 kg Rind- und Schweinefleisch eingekauft, dazu noch knappe 2kg Gemüse: frische Paprika, Zwiebeln, Pilze frisch und aus der Dose.

Immer noch hab ich keine Bräter für den Induktionsherd, musste also alles etappenweise in einem großen Topf anbraten und anschließend in den Bräter umschütten…um dann das Ganze im Ofen für 1,5 Stunden kochen zu lassen, Danach alles noch einmal abgeschmeckt und die Pilze dazu gegeben:

Der Bräter blieb nun die ganze Nacht im heißen, aber jetzt ausgeschalteten Backofen und am nächsten Morgen war es immer noch warm und alles war zu einem wunderbaren Eintopf zusammengegart. Das Fleisch war wunderbar mürbe und durch den geschlossenen Deckel blieb aller Geschmack im Bräter…jetzt musste nur noch die Soße angedickt werden.

Wer sich Sorgen um die verkochten Vitamine im Gemüse macht: das stimmt zwar – aber lecker ist es auf jeden Fall…das ist ein Winter-Wohlfühl-Essen.

Aus dem vollen Bräter hab ich dann sehr viele 1-2er Portionen abgefüllt und eingefroren. Und die erste Portion gab es gleich mittags mit gekochten Nudeln…

klassisches Gulasch

Beim Einkaufen am Freitag hab ich mich entschieden meinen ziemlichen leeren Gefrierschrank mit Gulasch-Portionen aufzufüllen. Das ist ein ziemlich gutes Gericht für Koch-Unlust…einfach ein paar Nudel oder Spätzle kochen und dazu eine Portion Gulasch…das geht fast immer…so ähnlich wie Chili-con-Carne.

Zutaten: Rinder-und Schweinefleisch, dazu frische Paprika und Champignons, jede Menge Zwiebeln und einige Gläser Stockschwämmchen…dazu Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer, Chili, Paprika süß und Rosenpaprika, Knoblauch, Rotwein und Gemüsebrühe.

Ich koche schon seit Jahren das Gulasch im Backofen…in einem Bräter mit Deckel. Dadurch brauche ich mich nach dem Anbraten nicht mehr aktiv um den Kochvorgang zu kümmern.

Leider kann mein Bräter kein „Induktion“….also hab ich das Fleisch und die Gemüsesorten (bis auf die Pilze) einzeln in einer großen Bratpfanne auf dem Herd angebraten und anschließend in den Bräter umgefüllt….danach die Gewürze, Rotwein und Brühe aufgegossen, alles gut durchgemengt und in den Backofen geschoben…nach ca. 1,5 Stunden kamen dann die Pilze dazu…noch einmal Nachwürzen falls erforderlich und für eine weitere halbe Stunde im Backofen garen lassen.

Ganz zum Schluss wird die Soße mit Mehl gebunden und der Bräter bleibt danach im ausgeschalteten Backofen stehen…so kann mit der Resthitze des Ofens alles noch weiter sanft durchziehen.

Heute nun hab ich insgesamt 8 Portionen auf verschiedene Gefrierdosen aufgeteilt und 2 weitere Portionen in den Kühlschrank gestellt. Die gibt es dann heute und Morgen.

Kochen auf Vorrat

Und weil vor ein paar Tagen von Gulasch die Rede war und ich auch noch meinen letzten Vorrat in dieser Woche verspeist habe, gibt es an diesem Wochenende gute alt-bewährte Hausmannskost: es wird Gulasch gekocht.

Nach dem ausgiebigen Spaziergang durch das Billetal hatte ich jetzt für den Rest des Tages nichts weiter vor.

Also hab ich haufenweise Zwiebeln, Paprika, Pilze und Fleisch geschnitten und alles nacheinander in einem großen Bräter auf dem Herd angebraten….dann mit Wasser und meiner Gemüsebrühe aufgegefüllt ganz klassisch leicht schwarf gewürzt und knappe 2 Stunden später brauchte die Soße nur noch gebunden zu werden. Fertig.

So langsam kommt jedoch mein halbhoher Gefrierschrank an seine Kapazitätsgrenzen….und da ich ihn ja nun doch noch eine Weile behalten muss (das Neue Teil ist wegen Corona immer noch nicht lieferbar)….musste ich ihn doch endlich einmal abtauen…immer in Sorge das er danach nicht mehr funktioniert. Das wäre an einem Samstag Abend sehr ungünstig.

Aber es hat alles geklappt, das Abtauen lief unproblematisch, danach noch die Schubladen sauber machen und vor allem neu sortieren…soooo, jetzt passen auch noch die Gulasch-Portionen hinein…perfekt.