Gut besucht – neues Restaurant

Letzte Woche Samstag hatte ich vergeblich versucht, einen Tisch in dem neuen Restaurant hier im Ort, zu bekommen. Es ist ein vietnamesisches Restaurant, das sehr gemütlich daher kommt…gemütlich modern, ohne Kitsch…da aber gefühlt der ganze Ort das ebenfalls wollte, musste ich wieder umkehren.

Dafür war ich dann einen Tag später am späten Nachmittag dort – ich kam direkt vom Schwimmen…und wie mir die nette Bedienung einen Tag vorher gesagt hatte, wird wohl nachmittags immer etwas zu bekommen sein- auch ohne Termin…ich rief trotzdem vorher an und ja, es wäre noch genügend Platz.

Das Essen war gut…nicht super gut und auch nicht so kunstvoll angerichtet, wie es das jetzt öfter mal gibt, aber bodenständig gut und damit war ich dann richtig zufrieden. ich brauche kein visuelles Kunsterlebnis, sondern möchte leckeres Essen auf der Gabel bzw. den Essstäbchen haben, das ordentlich angerichtet ist.

Die gedämpften Dumpling mit Garnelenfüllung waren super lecker…die knusprige Ente mit viel frischem Gemüse war klassisch und gut.

Zusammen mit einem alkoholfreien Cocktail, der bei der beachtlichen Größe mehr an eine homemade-Limonade erinnerte und einem Jasmintee, hab ich knapp 35 EUR bezahlt…ich finde das ist ein guter Preis…und da werde ich auf jeden Fall noch weitere Gerichte ausprobieren.

Im Restaurant auf Fleisch zu verzichten, fällt mir schwer, ich liebe kross-gebratene Ente…also lege ich meine Fleischtage gerne auf solche Tage, wo ich im Restaurant esse und halte mich damit meistens an die mir selbst-auferlegten 2-3 Tage Fleisch pro Woche…und das klappt super gut.

In dieser Woche hatte ich Zuhause noch eine der wenigen eingefrorenen Portionen Gulasch aus dem Gefrierschrank genommen…schön lecker mit Rind-und Schweinefleisch und jede Menge Pilzen und Paprika in einer sämig-leckeren Sauce….so wie ich es seit meiner Kindheit liebe.

Aber jetzt musste ich feststellen, das mir das Fleisch darin zwar super schmeckte, aber das Mischungsverhältnis für mich nicht mehr passte…es war einfach zu viel Fleisch….und ich pickte immer mehr am Fleisch vorbei nach Pilzen und Paprika.

Im Kopf bin ich also schon beim nächsten Gulaschtopf-Kochen: kein Schweinefleisch mehr (soll ich ja meiden), nur noch die Hälfte vom Rindfleisch – dafür noch mehr Pilze, Zwiebeln und Paprika. Ich drehe damit das Verhältnis zwischen Gemüse und Fleisch herum und kann trotzdem den gewohnten Geschmack erhalten. Na also – läuft doch.

Die Weihnachtsgans bleibt im Gefrierschrank

Nach fast 3 Jahren mit Corona, hat dieses Virus jetzt meine Weihnachtspläne durchkreuzt . Da sind Schwester und Schwager gut durch die Pandemie-Jahre gekommen, um jetzt doch noch vom Virus erwischt zu werden.Die Beiden sind seit fast 2 Wochen Corona-Positiv. Sie hat starke Symptome einer Virus-Grippe mit hohem Fieber, Husten und Schlappheit. Ihm geht es etwas besser – allerdings hat er seinen Geruchs- und Geschmackssinn verloren.

Wir waren uns einig: Die übliche Familien-Weihnachtsfeier in Flensburg fällt in diesem Jahr aus. Beide fühlen sich zu schlecht und ich möchte nicht noch einmal krank werden…fühle mich gerade mal wieder gesund und fit. Die Weihnachtsgans bleibt daher im Gefrierschrank..solange bis sich Beide wieder wohler fühlen…in der Regel kommen Geschmacks- und Geruchssinn nach 3 Wochen wieder, nur selten dauert es Monate.

Nun bekommt mein Schwager ständig etwas zu Essen und zu Trinken, was den Geschmackssinn reizen soll…Dinge die er sonst nicht freiwillig zu sich nehmen würde, Ingwer-Tee, Ätherische Öle, Zimt und Nelken…Bin mal gespannt ob es hilft.

Meine Schwester muss sich jetzt zügig erholen, denn sie hat nun endlich auch den Termin für die Bypass-Operation für Mitte Januar bekommen…jetzt heißt es Daumen drücken, das sie sich körperlich schnell erholt.

Für Heiligabend hatte ich eine Ente aus dem Gefrierschrank geholt…das lohnt sich jetzt, da die Weihnachtsgans jetzt zu einer Neujahrsgans werden wird…und ich alle Tage zuhause bleibe.

So hab ich die Weihnachtsfeiertage jetzt für mich und freue mich auf ruhige und entspannte Tage mit viel Ruhe und Zeit

Die Ente ist im Backofen super geworden…Sie stammt von einem Entenhof aus der Nähe und war nicht fett oder fettig…so hatte ich schon befürchtet das sie etwas trocken werden könnte…aber nein, das Fleisch ist sehr lecker:

und aus dem Bratenfond hab ich nur wenig Fett abschöpfen müssen, um eine leckere Soße zu erhalten. Zusammen mit meinem selbstgemachten Rotkohl und Kartoffelnklößen war es ein wahres Festessen:

Für die nächsten Tage brauche ich also nicht mehr kochen…es ist noch genügend Essen da.