Koffer packen – was für eine Herausforderung

Meine letzte Flugreise liegt schon mehr als 14 Jahre zurück…und ich weiß gar nicht, wie das heute läuft, so mit Online- einchecken usw.

Ich habe die Swiss-Air-App herunter geladen..meine Flüge dort hochgeladen und mich durch alles gelesen, was es an Infos gibt.

Um Himmelswilllen, das ist ja eineWissenschaft für sich…Aber gut – jetzt weiß ich was mit Flüssigkeit gemeint ist, wie ich Powerbanks zu transportieren habe und das ich eine Bestätigung vom Arzt für die verschreibungspflichtigen Medikamente benötige usw. usw.

Ich muss gestehen die App der Fluggesellschaft ist einmalig, man bekommt immer wieder Infos, was man machen muss, oder noch machen kann…es gibt Mail-Erinnerungen…ich fühle mich richtig gut angeleitet..übrigens habe ich auch zum ersten Mal die HVV-App (für die Bahnen in

Hamburg) intensiv genutzt, weil ich die Bushaltestelle nicht kannte, die ich benutzen sollte…mit der App wurde ich tatsächlich unkompliziert in die richtige Richtung gelenkt. Ich bin begeistert…nur um dann festzustellen, das ich die Haltestelle DOCH kenne…ist genau bei der Klinik, in der ich die Herz-Kartether Untersuchung hatte.

Ich habe mich für einen relativ kleinen Koffer und ein sehr kleines Handgepäcksköfferchen entschieden…. und dann ging es los..was brauche ich, was möchte ich mit nehmen…wie verteile ich das alles….was macht Sinn usw.

Alsö normalweise fahre ich mit  dem Auto…da ist alles leichter…brauche auch nicht auf das Gewicht von Koffer und Handgepäck zu achten…obwohl ich anstatt 23 KG möglichen, mit dem vollen Koffer auf „nur“ 12,5 KG komme….hahaha …

trotzdem hat es fast den ganzen Abend gedauert, bis ich alles so hatte, das ich zufrieden damit war. Puhhh – Kofferpacken ist eine ganz eigene Herausforderung und erfordert eine Menge Disziplin.

Am späten Nachmittag stellte ich auf einmal fest, das ich meine kleinen Kopfhörer für unterwegs nicht mehr finde…die habe ich doch noch vor ein paar Tagen in der Hand gehabt…wie ein Trüffelschwein hab ich Wohnung und Auto durchsucht und …. NICHT gefunden.

Normalerweise würde ich jetzt auf größere Kopfhörer zugreifen – irgendwann tauchen die kleinen schon wieder auf…

Aber mit der Flugreise voraus, wollte ich unbedingt auch die Kleinen haben…Also ab zum Mediamarkt – einen Ersatz kaufen (kann ja auch nicht schaden)…

Meinen Laptop habe ich nicht mitgenommen. Dafür das Smartphone (natürlich) und die externe Tastatur …das war so ziemlich die beste Investition um auch unterwegs vernünftig die freie Zeit zum Schreiben zu benutzen.

…so und dann hab ich noch schnell meine Haare gefärbt und das restliche Gemüse verarbeitet und eingefroren…genau wie das restliche Brot. Damit sind meine Gefrier-Möglichkeiten nun endgültig erschöpft…aber ich wollte auf keinen Fall die Lebensmittel verschwenden.

Den Rest des Abends habe ich dann ruhig und entspannt verbracht….äußerlich…innerlich war ich wohl schon ziemlich angespannt…