Mir fehlt gerade etwas Muße und Stille. Fühle mich wie in einem Kommunikations-Strudel, ich unterhalte mich mit Kollegen, plaudere mit den Leuten vom Verein, telefeniere viel und tausche Nachrichten mit dem Rentner aus Hessen oder meinem ehemaligen Tanzpartner….und mit meiner Schwester…..Überall ist viel los.
Nach all dem Trubel, der Arbeit und dem Haushalt, bleibt dann auch nicht mehr viel Zeit für entspanntes Nichtstun, dann schlafe ich nämlich ziemlich schnell ein. Seit der Sommer-Sonnen-Wende nimmt die Helligekeit am Abend rapide ab…auch das verstärkt den Effekt das die Tage schneller enden…sie werden kürzer.
Noch geht es mir gut damit….und wenn ich morgen schon wieder in Richtung Küste unterwegs bin und mich mit Schwester+Schwager treffe, hoffe ich, das es mit unserer Ballonfahrt klappt und das ich DANACH mal wieder 1-2 unverplante Wochenenden haben werde…mir fehlen meine Wanderungen im Wald und in den Mooren….und auch diese kleinen spontanen Aktivitäten und die Muße auf dem Balkon zu sitzen und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und niederzuschreiben.
Der Start in den neuen Sport war intensiv und hat meine Routine an vielen Stellen durcheinander gewirbelt….soetws bin ich nicht mehr gewohnt. Bin ja schon seit Jahren nicht mehr in einem Verein und seit Corona sowieso nicht mehr mit so vielen Menschen gleichzeitig in Aktion.
Ich muss erst einmal wieder die richtige Balance zwischen Aktivitäten in Gemeinschaft und Aktivitäten Alleine finden…denn ich brauche von Beidem etwas. Ruhe und Entspannung nur für mich und die Kommunikation mit Anderen.