Einmal Loben bitte

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs !!)

Und schwuuups sind schon wieder 14 Tage herum…krass wie die Zeit bei mir momentan rennt.

Die Woche nach Pfingsten war richtig gut im Job…auch wenn mich ein paar Sonderaufgaben wieder mal so richtig auf Tab hielten. Der externe Investor in einer Firma wollte die Jahre 2023-2024 erklärt haben…was war diese Zahlung, was war jene Zahlung. Wie setzen sich die Erlöse zusammen…können wir beweisen, das die Erlöse richtig sind…wie wird das kontrolliert, wer kontrolliert und wie sind die internen Abläufe geregelt.

Das war in einer der beiden Gesellschaften, die ich erst im Februar 2025 übernommen habe …und die vorherige Controllerin in DK hatte keine Zeit dafür. Ich dagegen habe keinen Zugriff auf das alte dänische System…zum Glück konnte ich das Jahr 2024 anhand von Ordnern und Excel-Files und den Übernahmedaten im neuen System nachvollziehen und konnte alles haarklein aufschlüsseln und erläutern. Lob auch einmal an meine Kollegin in DK …sie hat die Daten alle richtig erfasst…nur eben nicht so dokumentiert, wie wir es eigentlich müssen….ich stand also eine ganze Weile am Scanner, um für jeden Monat des Jahres, alles einzeln nachzuweisen.

Für das Jahr 2023 hab ich die Kollegin in DK gedrängt mir wenigstens die „Roh-Daten“ zu liefern…immerhin hat sie – entgegen unserer Regeln – diese NICHT gescannt und archiviert. Da musste sie jetzt ran. Den Rest hab ich dann wieder erledigt, alles zusammen gestellt und wieder erklärt.

Für all diese Zusatzarbeiten habe ich von dem Investor ein schönes Lob und Dankeschön zurück bekommen…er lobt mich jetzt überall bei den Kollegen und Chefs für meine „herausragende Arbeit“…das ist natürlich auch schön und tut meinem Selbstbewusstsein mal wieder gut. Bin aber auch froh, das es jetzt erledigt ist.

Und ich muss mich auch mal selber loben: Meine „144-Challenge“ ging letzte Woche in den Endspurt…die letzten Rechnungen zogen sich, weil die IT noch ein paar Fehler im System ausmerzen, neue Kunden anlegen, bestehende Kunden anpassen und mir mitteilen musste das ich in einem Fall einfach mal in der „Saleorder“ einen bestimmten „Dropdown-Button“ anklicken sollte, um mein Feld „Drucker auswählen“ wieder zu finden…seufz….da war ich irgendwie zu blind das vorher zu sehen…aber letztlich kann ich sagen: Mission accomplished !

Letztlich sind aus den 144 Rechnungen aktuell 136 geworden und ich bin damit auf dem aktuellsten Stand und im nächsten Jahr wird das viel schneller gehen, weil nun immerhin für die 136 Gesellschaften die Vertragsdaten bereits im System angelegt sind. Also wieder ist ein großes Thema, welche durch die Migration auf die neue Software entstanden ist, bewältigt.

Und so konnte ich mich der nächsten Herausforderung stellen, endlich mal wieder für einen Quartalsabschluss „vor die Arbeit“ zu kommen und nicht weiter hinterher zu hinken. Und tatsächlich konnte ich bereits 6 Gesellschaften für den Konzernabschluss fertig hochladen.

Das war so früh, das der Leiter vom Konzern-Controlling vorsichtshalber nachfragte, ob ich tatsächlich schon alle Daten dafür verarbeitet habe. Juuup habe ich – ich habe sogar für jede dieser Gesellschaften eine Komplett-Abstimmung gemacht…weil ich sicher sein wollte, das nun tatsächlich alles auf den richtigen Konten verbucht ist.

Die nächsten 4 Konzern-Gesellschaften sind schon vorbereitet (also gebucht+abgestimmt, aber ich muss noch auf die letzten Kontoauszüge, Rechnungen und die Zinsberechnungen warten) und dann folgt noch der Teil der Windparks, der ebenfalls mit in den Konzern-Abschluss gehört…das sind bei mir aktuell 6 Gesellschaften. Mit den restlichen 10 Gesellschaften, kann ich mir dann etwas mehr Zeit lassen.

Die komplett-Abstimmung mache ich aktuell bei Allen, denn es gab da, seit der Umstellung, noch ein paar Unstimmigkeiten mit dem Verbuchen der Vorsteuer…das System reagiert manchmal seltsam und ich musste ein paar Korrekturen in den Buchungen vornehmen, um das wieder gerade zu ziehen. Erfahrung ist das, was man aus Fehlern lernt.

Mittlerweile weiß ich, das ich ein paar liebgewonnene, altbewährte Methoden bei der Erfassung von Buchungen, lieber nicht mehr machen, sie also „anders“ eingeben sollte, damit das System korrekt buchen kann. Einer dieser Grundsätze lautete bisher z.B. Wir buchen: Soll an Haben! Diese Zeiten sind mit dieser Software jetzt eindeutig vorbei.

Jaja ich kenne noch Zeiten, da wurden die Systeme an unsere Arbeit angepasst….heute müssen wir unsere Arbeitsweise an die Systeme anpassen. Aber die neue Methode schont auf jeden Fall meine Nerven und senkt die Fehlerquote beim Abstimmen der Umsatz-und Vorsteuer. Weniger Fehler = weniger Zeitaufwand. Ich muss mich bloss immer wieder daran erinnern, die Eingabe jetzt „anders“ zu machen.

Na egal…jetzt ist es einfach so. Na klar hab ich für diese Arbeitsweise mal wieder mehr gearbeitet, als ich eigentlich sollte…aber ich merke schon die Verbesserung, auch bei der Wochenarbeitszeit…ich mache schon nicht mehr so viele Überstunden und ich sehe inzwischen auch schon, das ich bald keine Überstunden mehr brauche oder zumindest rapide weniger….WENN alles mal so bleiben würde…was ich in dieser Firma aber noch nie erlebt habe …

Wie beim puzzlen

Manchmal fügt sich alles perfekt zusammen…..wie bei einem Puzzle.

In den letzten Tagen ist viel Bewegung in die Kontrolle meiner letzten Jahresabschlüsse gekommen…nachdem ich mit einem meiner dänischen Chefs verschiedene Video-Meetings zur Klärung der wichtigsten Fakten hatte, konnte ich nun von meiner akribischen Datenaufbereitung im letzten Jahr und anschließendem ständigem Monitoring profitieren und bis heute alle Fragen der Geschäftsleitung zum Jahresabschluss 2020 beantworten….hab noch ein paar Auswertungen auf die Schnelle zusätzlich gemacht und hoffe, das ich damit bald unter das Thema „Datenübernahme neuer Gesellschaften in 2020“ bald einen Schlussstrich ziehen kann.

…..und auch in das immer noch nicht abgeschlossene Wirtschaftsjahr 2019 kommt wohl nun auch endlich Bewegung (das Thema liegt zum Glück so gar nicht bei mir). Wie sagte es mein Chef in DK: jetzt schließt sich der Kreis.

Zusätzlich hab ich von den Wirtschaftsprüfern für die anderen restlichen Gesellschaften endlich die Entwürfe zur Kontrolle erhalten…und auch schon erledigt.

Ich habe für meine Arbeitsleistung, von mehreren verschiedenen Stellen (nicht von meinem Chef Vorort), sehr positive Rückmeldungen erhalten. Da freue ich mich echt drüber…diese Rückmeldungen kann ich gerade mal gut gebrauchen.

Und auch sonst lief die Arbeit heute sehr geschmeidig und ich bin gut voran gekommen.

Auf dieser positiven Wolke bin ich dann am schon späten Nachmittag ins Wochenende entschwebt.

Also entweder ist das Einbildung oder die Einnahme von inzwischen 2 Eisentabletten zeigt schon eine Wirkung. Egal warum, heute bin ich auf jeden Fall schon viel munterer, fühle mich wach und leistungsstark und gar nicht mehr müde….und das trotz der Blutspende gestern.

Ich hab heute auch schon gleich mal einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht….meine Kollegin meinte: mach es doch sofort…ruf an, als ich meinte: ja ich hole mir dann mal einen Termin…hahaha…sie hat ja Recht…Sooo der Termin ist in 1,5 Wochen – das passt prima.

Und zuguter letzt: kaum bin ich zuhause angekommen, hab ich den Sonnenschein gleich für eine Tasse Kaffee auf dem Balkon genutzt…so mit Jacke und Decke…aber DRAUSSEN….soooo das Wochenende kann nun beginnen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start ins Wochenende….

Lob ins Krankenhaus

Jetzt muss ich endlich auch mal loben. Also die Ärzte im Krankenhaus.

Ich musste zwar warten, weil die Termine Morgens um 7.30 Uhr scheinbar mehrfach vergeben wurden, aber die Wartezeit für mich war ziemlich normal.

Die Ärztin mit der ich es heute zu tun hatte, hat sich echt Zeit genommen…war ruhig, echt nett, hat alles erklärt und sich sehr akribisch durch die Ultraschall-Anzeigen meiner inneren Organe gewühlt. Ungeachtet der vielen Menschen im Warteraum, schien ICH für diesen Zeitraum in Ihrem Kosmos die Einzige zu sein. Ich bin sehr überrascht und auch beeindruckt.

Da zeigt es sich mal wieder, man muss nur die richtigen Ärzte finden…und das ist meistens gar nicht so einfach.

Und nun mal für´s Protokoll: Der Zustand meiner Nieren ist der, einer viel jüngeren Person…von wegen 47. Lach – Am Anfang hatte mein Freund mal die Befürchtung ich wäre Alkoholiker …nur weil ich gerne mal zum Essen oder auch nur so ein Glas Wein getrunken habe. Vor allem nachdem ich ihm gesagt habe, das mein Vater ein Gewohnheitstrinker ist. Und Gewohnheitstrinker sind eben abhängige Alkoholiker.

Mein Süßer hat seine Aussage zwar später revidiert – aber getroffen hat mich dieser „Verdacht“ schon.