Die Woche war ereignisreich, zu ereignisreich und anstrengend…und gestern gab es in Quickborn die ersten Schneeflocken…zumindest waren das die Ersten, die ich gesehen habe.
Heute Morgen hab ich früh das Haus verlassen und wollte kurz vor Sonnenaufgang im Himmelmoor eine schöne Runde laufen..und ja es liegt tatsächlich etwas Schnee…aber der Boden ist noch zu nass und von oben taut es bereits auch wieder….trotzdem sah es toll aus

Aber zum Laufen war es nicht so schön. Bereits nach 1/3 meiner Wegstrecke waren meine Füße komplett nass…auch gut…dann brauchte ich den weiteren Pfützen gar nicht mehr auszuweichen…denn nass ist nass…und mehr geht nicht – dachte ich zumindest.
Bereits ein paar Schritte weiter, trat ich dann mit dem linken Fuß jedoch in ein nicht erkennbares Loch und nun floss das Wasser auch von oben in meinen Wanderschuh…..hahahaha….okay – nun weiß auch ich: es gibt doch noch eine Steigerung von „komplett nass“…das unangenehme Gefühl wenn sich die dicken Socken von oben nach unten mit Wasser vollsaugen…und sich mit der Nässe von unten treffen.
Nun gut…das schreckt mich nicht ab und ich bin ganz normal die Strecke weiter gelaufen und habe sogar ein paar Pfützen extra mitgenommen…jetzt erst Recht. Das hat Spaß gemacht und ich brauchte das auch, um meinen Kopf wieder frei zu bekommen.
Soviel ist in dieser Woche im Job passiert, es gibt vieles über das ich nachdenken muss – aber eine Entscheidung habe ich bereits getroffen…in dieser Firma bleibe ich nicht mehr lange…ich fange genau JETZT an mir etwas Neues zu suchen.
Die Infos die wir in den letzten 2 Tagen von den Dänischen Vorgesetzten bekommen haben, wie sie sich unsere Arbeit im Controlling ab jetzt und in Zukunft vorstellen, deckt sich nicht mehr mit dem wie ich Arbeiten möchte….ich werde noch ausführlicher darüber berichten.
Auf jeden Fall waren das jetzt die letzten fehlenden Bausteine um sich ein komplettes Bild von unserer buchhalterischen Zukunft zu machen. Die letzten 2 Wochen haben mich in eine Aufbruchsstimmung versetzt – aber anders als sich die Konzernmutter das vorgestellt hatte.
Nicht der Aufbruch in eine neue Zeit mit der Firma…sondern der Aufbruch raus aus der Firma. Nun endlich hab ich die Motivation zu gehen…es wird Zeit für mich, weil sooo wie es jetzt ist und wie es zukünftig sein wird, entspricht es einfach nicht mehr meinen eigenen Vorstellungen von zufriedenstellender Arbeit…vom zeitlichen Engagement mal ganz abgesehen…denn mehr Leute bekommen wir nicht.
Leben heißt ständige Veränderung…und auch wenn man manche eigentlich nicht möchte, muss man sich Ihnen stellen und immer wieder sein eigenen Leben nachjustieren, damit es zu einem passt.
Nun mit dem Wintereinbruch (der ja Morgen bereits wieder vorbei sein soll)…hab ich mir noch einen kleinen Mitbewohner zugelegt, der mich im Flur durch die Weihnachtszeit geleitet …ist der nicht niedlich:

Eigentlich wollte ich ja keine neuen Weihnachts-Dekos mehr kaufen…aber ich liebe Weihnachtswichtel und als meine Schwester mir von denen hier erzählte…konnte ich nicht widerstehen.



