Osterurlaub – Zuhause

Mein einwöchiger Urlaub startete bereits am Gründonnerstag…und da war ich voller Elan und freute mich auf die freien Tage. Das waren ja immer noch die Urlaubstage aus dem Vorjahr, die ich nun endlich nehmen musste…Einen aller letzten alten Urlaubstag hab ich dann noch am 30.04. Es blieb vorher einfach keine Zeit diese Tage zu nehmen…zu groß war noch das Chaos im Job.

Jetzt ist es ein schöner Gedanke immer noch 30 Urlaubstage für dieses Jahr zu haben, die ich auf die kommenden 8 Monate verteilen kann.

Am ersten Urlaubstag hab ich erst einmal die Reifen an meinem Auto wechseln lassen….und während der Wagen beim Reifenhändler stand bin ich in das Cafè des Supermarktes gegenüber gegangen und habe mir zum Frühstück einen Becher Kaffee und eine belegte Laugenecke gekauft.

Ich gehe ja nicht so oft zum Bäcker und hole mir Brötchen oder gar ein belegtes Brötchen oder ähnliches…backe mein Brot ja immer noch gerne selbst. Entsprechend irritiert war ich also als ich für diese „Laugenecke“ belegt mit etwas Salat und ein paar Putenbrustscheiben 5,10 EUR bezahlen musste….mit dem Kaffee zusammen waren das also 8,10 EUR. WHAT? Es ist keine Bioware oder handgekneteter Teig von einem Handwerksbäcker mit besten Zutaen…es ist eine dieser Bäckerei-Ketten, die es haufenweise überall gibt und die ihre Ware massenweise industriell produzieren.

Irgendwie war es mir einfach zu teuer…aber gegessen hab ich es trotzdem und die Laugenecke war knusprig und frisch…also auch lecker….aber 5,10 EUR grummel…

Anschließend bin ich noch gaanz in aller Ruhe durch den Supermarkt geschlendert, habe mir Zeit gelassen…hab hier und dort geschaut, noch etwas Deko für Ostern (nur für die Wohnungstür) hier, noch ein kleines Mitbringsel für Schwester+Schwager dort…den ersten frischen grünen Spargel usw. alles nicht großes, aber es hat mir Freude gemaht.

Dann war die Wartezeit auch rum und ich konnte meinen Wagen wieder abholen…mit dem Hinweis das meine Winterreifen aus 2016 nun ein Alter erreicht haben, wo ich über neue Nachdenken sollte.

Generell sollten Reifen nicht älter als 10 Jahre sein, der TÜV empfiehlt maximal 6 Jahre…immer unter der Voraussetzung, das noch genügend Profiltiefe vorhanden ist und die Reifen noch nicht sichtbar porös sind.

Im ersten Moment war ich irritiert: warum sind die Winterreifen von 2016, wenn der Wagen von 2020 ist….hahahaha – irgendwann fiel es mir wieder ein: Ach ja – das sind ja noch die Reifen von meinem ersten Fiat 500L. Den hatte ich ohne die zusätzlichen Winterreifen verkauft.

Okay – also ich habe mich entschlossen im nächsten Herbst bekommt mein Auto 4 neue Winterreifen…dann bin ich auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Immerhin die die Reifen die einzigen Teile am Auto, die direkten Kontakt mit der Straße haben.

Später bin ich dann noch nach Henstedt-Ulzburg gefahren… hab später noch ein paar Frühlings-Shirts gekauft…viele meiner Klamotten sind mir inzwischen ja viel zu groß geworden, brauchte noch ein VGA-Kabel, um meinen 2. Monitor im Homeoffice an die neue Dockingstation anzuschließen.

Der Verkäufer traute meiner Aussage nicht und fragte wie ALT mein Gerät sei hahaha….Die Monitore sind alt, die Dockingstation und das Laptop sind nigelnagelneu und JA ich benötige ein VGA-Kabel…da alle anderen Steckplätze an der Dockingstation bereits belegt sind.

Im Laufe der Jahre ist hier meine völlige Unkenntnis über die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten von Kabeln, einem gewissen Pragmatismus gewichen, so das ich inzwischen in der Lage bin, die Art der Anschlüsse an den Geräten abzulesen. Denn entweder es ist ein Symbol drauf oder aber es wird sogar die Anschlussart beim Namen genannt…und das war hier der Fall. Für den 2. Monitor brauche in ein VGA-Kabel auf beiden Seiten.

Den Rest des Tages hab ich dann damit verbracht meinen Kleiderschrank wieder auf Frühlingsbetrieb umzustellen und Wäsche zu bügeln, Wäsche zu waschen und die Wohnung vom Staub zu befreien….es war ein schöner und entspannter Tag…

Herbst to-do: Autos und Jacken

Mein Auto hat nun auch seit einer Woche wieder Winterreifen…und ich bin froh, das ich mir rechtzeitig einen Termin hab geben lassen.

Eine allgemeine Regel empfiehlt den Reifenwechsel nach der Methode: von O bis O = Also Ostern auf Sommerreifen wechseln, Oktober auf Winterreifen…aber das ist nur eine Empfehlung und ist auch nicht für jeden sinnvoll. Ich mache es schon seit ein paar Jahren so und bin zufrieden damit.

Und ich bin auch zufrieden mit der ATU-Filiale in Pinneberg, wo ich den Reifenwechsel durchführen und meine Reifen einlagern lasse. Das ist sehr komfortabel und die Angestellten dort sind sehr nett und kompetent.

Ich war also bereits Anfang Oktober im Laden, um schon mal 2 neue Winterreifen bestellen zu lassen…das 2 der Reifen inzwischen nicht mehr ausreichend Profil haben, weiß ich ja schon seit letztem Jahr. Die Reifen sind sowieso schon 6 Jahre alt.

Der Laden war mehr als gut besucht und nur 1 Mensch am Tresen…ohhhha, da läuft aber etwas nicht richtig…normalerweise stehen da 2-3 Mitarbeiter…ich hab also geduldig gewartet (hatte extra etwas früher Feierabend gemacht, um mich nicht stressen zu lassen)….und der Mitarbeiter hinter dem Tresen blieb geduldig und beantwortete auch die 3. Wiederholung der Frage und dessen Variationen mit unglaublicher Ruhe.

Als ich dann irgendwann dran war, hab ich gefragt was los ist und er meinte, es hätten gleich mehrere Mitarbeiter auf einmal gekündigt…und das zum Saison-Start.

Ich hab mir dann einen guten Reifen aus dem mittleren Preissegment aussuchen lassen, dann noch den Auftrag für den Reifenwechsel fixiert und einen Termin dafür ausgemacht…und endlich hab ich mir für die Winterreifen auch Radzierblenden ausgesucht.

Die bisherigen Winterreifen stammten ja noch von meinem vorherigen Fiat 500L, den ich mit Sommerreifen auf Stahlfelgen in Zahlung gegeben hatte incl. der Radkappen…und der „Neue“ hat ja Sommerreifen auf schmucken Leichtmetallfelgen. Beim ersten Wechsel auf Winterreifen fiel mir dann zwar auf, das es irgendwie so nicht schön aussieht…aber naja…ist halt im Winter.

Okay also hab ich doch noch 50 EUR drauf gelegt und mir nun schöne Radzierblenden für die Winterreifen gegönnt…und die sehen am Auto so richtig gut aus.

Als ich den Wagen, wie vereinbart, zum Termin brachte, war der Laden brechend voll…die personelle Situation hatte sich nicht verbessert….aber ich hatte einen Termin und laut handschriftlichem Aushang, hatten die Termine Vorrang.

Den Wagen hab ich also abgegeben und mich ganz in Ruhe die nächsten 1,5 Stunden auf dem Gelände des Einkaufszentrums aufgehalten….bin etwas durch die Gegend geschlendert, hab meine Mittagspause nachgeholt und am Fischstand eine knusprig gebratene Scholle mit Kartoffelsalat gegessen, später war ich noch in einem Cafè und dann hab ich mir noch etwas zum Anziehen gekauft: Ich liebe in diesem Herbst die Farbe Kupfer oder auch „dreckig orange“ genannt…das passt wunderbar zu dunkelgrün und zu meinen Haaren sowieso. Jetzt hab ich in dieser Farbe eine Sweatjacke und auch eine Übergangsjacke…so eine leicht gefütterte Wind-Regenjacke mit großer Kapuze.

Apropos Übergangsjacke…das ist ein Begriff, der wohl vor allem Frauen geläufig ist…und Jacken kann ich ja eh nicht genug haben…Vor allem im Herbst…hier noch ein lustiger Spruch dazu:

Herbst ist wenn Männer rumrennen als wäre Sommer und Frauen als wäre Winter.

leider kann ich keine Quellenangabe machen, hatte den Spruch im Radio auf RSH gehört

Bevor ich mein Auto auslöste, hab ich den Wagen auf dem Parkplatz stehen sehen…nanu? wo sind die Radkappen?…bin also direkt in die Montagehalle, hab freundlich nach dem Monteur gefragt und ihn gebeten doch bitte noch die Radzierblenden anzubringen…ohhh das war ihm peinlich…der ganze Stress – da hatte er den nagelneuen Karton mit den Kappen neben den Reifen übersehen…kein Problem…hab ihm trotzdem ein kleines Trinkgeld gegeben und während er noch die Kappen anbrachte hab ich mich wieder in die Schlange vor dem Tresen eingereiht um zu Bezahlen.

Sooo jetzt ist erste einmal wieder 1/2 Jahr Ruhe und der Winter kann kommen.

Unerwartetes Wetter

Entgegen allen Prognosen der Wetterfrösche war gestern NICHT der letzte Sommertag, zumindest nicht hier in der Norddeutschen Provinz

Auch heute strahlt die Sonne bei ca. 23-25Grad und das fast ohne Wind.

Nachdem ich heute morgen meine Winterreifen endlich aus dem Schlafzimmer holen konnte… das sah nicht ganz so dekorativ aus…hab ich mein Auto heute zum Reifen wechseln gebracht.

Eine ungeschriebene Regel sagt in O bis O….von Ostern bis Oktober….aber obwohl wir immer noch keinen Oktober haben sind seit September bis Ende Oktober ALLE Termine bei dem Reifenservice vergeben…da ich als neuer Kunde komme, schieben die mich heute irgendwann einfach dazwischen….das ist nett oder.

Also bin ich bei dem Wetter erst einmal in die Innenstadt gelaufen, habe in einem italienischen Eiscafe einen Eiscafe getrunken und mich mit einer älteren Dame unterhalten. Sie hatte draussen den einzigen Tisch in der Sonne und als ich mich suchend nach einem guten Tisch umsah, meint sie, ich könnte mich gerne dazu setzen… wir haben uns eine Weile angenehm unterhalten….

Sie ist auch erst vor kurzem hier her gezogen, von Hannover zur Tochter in der Nähe….weil es ihrem Mann gesundheitlich nicht so gut geht….sie ist eine adrette Frau von ca 62-63 Jahren und vermisst ihre Heimatstadt sehr.

Später bin ich wieder zurück gewandert…und nun sitze ich wieder einmal auf dem Balkon und überlege was ich noch mit dem restlichen Tag anfange werde…