Schlafen lernen – neue Routinen schaffen

Die letzten Tage habe ich es tatsächlich geschafft, wieder etwas ruhiger zu werden…mein Dauer-Ruhepuls ist schon wieder etwas runter gegangen – dazu habe ich auch, direkt nach dem Aufstehen oder vor dem Einschlafen, ein paar Mal Meditations-Übungen gemacht….es hilft mir tatsächlich mich auf Atmung und Klang der ruhigen Musik zu fokussieren…und damit meine Gedanken einzufangen.

Und die letzten 4 Tage habe ich es sogar hinbekommen immerhin so lange zu schlafen, das die Wolfsstunde an mir vorbeigegangen ist, ohne das ich mittendrin aufgewacht bin.

Dafür bin ich aber jeden Morgen bereits um 4.30 Uhr wach und mein Schlaf besteht zum größten Teil nur noch aus „Leichtschlaf-“ und „REM-Schlaf“-Phasen…mir fehlt der erholsame Tiefschlaf. Aber ich bin schon froh, das ich überhaupt nachts schlafe – ohne wach zu Grübeln oder mir Sorgen zu machen.

Ich fange also wieder einmal an, das Schlafen neu zu lernen. Das musste ich vor ein paar Jahren schon einmal und es hat dann auch jahrelang gut geklappt…bis mich der berufliche Stress auch hier eingeholt hat. Also gibt es bei mir jetzt wieder andere Schlaf-Routinen, versuche es mit neuen Gedankenspielen. Einzuschlafen war nie das Problem – es geht bei mir immer ums Durchschlafen.

Eigentlich wollte ich heute meinen Urlaubstag mit Schwimmengehen im Arriba-Bad (Norderstedt) starten…aber die Nase läuft und der Hals kratzt ganz leicht…also hab ich den Plan flugs umgestellt. Ich gehe lieber nicht schwimmen, dafür mache ich einen Tagesausflug nach Hamburg – MIT dem Schienenersatz-Verkehr und der S-Bahn.

Protokoll einer fast schlaflosen Nacht

Passend zu meiner Stimmung ist es herbstlich kühl und regnerisch….seit Wochen  war es zu trocken…und jetzt  schüttet der Himmel seine Wolken aus…und ich  mache mit…mir ist zum Weinen.

Der Streit mit meinem Freund wurde mal wieder sehr heftig…und immer geht es um das gleiche Thema: Jobsuche.

Mit geht das an die Nieren…ich verliere die Fassung, habe Magenschmerzen und Zukunftsangst…und das Schlimmste ist die Hilflosigkeit zu sehen wie er mehr und mehr die Tatsachen verdreht.

Protokoll einer fast schlaflosen Nacht ca.:

23.30 Uhr alleine auf der Couch in meiner Wohnung eingeschlafen

1.00 Uhr  nach Oben in die Wohnung meines Freundes und ins Bett gegangen (er saß vor dem Fernsehe)

1.30 Uhr immer noch wach und wütend  und kann den Kopf nicht abschalten

2.00 Uhr immer noch wach / stehe auf und sag ihm er sollte doch auch mal ins Bett kommen

2.30 Uhr mein Freund kommt ins Bett…ich bin immer noch wach,  kuschel mich etwas an…der Kopf läuft auf Hochtouren

3.00 Uhr ich bin immer noch wach …mein Freund schläft

4.00 Uhr er wacht auf weil er Husten und auf die Toilette muss…ich werde wach…ha…endlich hab ich etwas geschlafen

7.00 Uhr ich werde wach …stehe auf, ziehe mich an, gehe nach Unten und stelle die Futterschalen für die Vögel auf, gehe nach oben, ziehe mich wieder um und lege mich zurück ins Bett, schlafe sofort ein und träume nur Blödsinn.

10.30 Uhr ich werde erneuet wach, stehe auf, koche Kaffee leg mich zurück und wecke meinen Freund.