Ein kleiner Unfall

Meine Schwester hat sich vor nunmehr 4 Wochen am Knöchel verletzt und ist seitdem wieder krank geschrieben. Ich weiß gar nicht, warum ihr ständig so etwas passiert. Auf einem Blumenfeld, wollte sie Blumen pflücken und ist umgeknickt….Die Blumen haben sie dann doch noch gepflückt und bezahlt….aber der Fuß schwoll mehr und mehr an.

Natürlich an einem Sonntagabend … ab ins Krankenhaus zum Röntgen, irgendetwas schien seitlich „abgesplittert“, dann hiess es nach dem MRT, das Aussenband am Knöchel sei verletzt…jetzt trägt sie eine Orthese und läuft an Krücken…seufz.

Wir waren für den 30.08. verabredet und so bin ich dann nach Flensburg gefahren – viel unternehmen konnten wir ja nicht, da sie den Fuß nicht belasten durfte….also haben wir bei Kaffee und Scones mit clotted cream und Marmelade bei den Beiden im Wohnzimmer gesessen und haben uns unterhalten…später sind wir noch in das tolle Sushi-Restaurant gefahren, wo wir schon einmal waren.

Es war lustig und wir hatten einen schönen Tag…seitdem mein Schwager nachts eine Schlafmaske trägt, ist er viel vitaler und kann mit meiner Schwester wieder mehr mithalten…also wenn sie sich nicht gerade mit Krücken selber ausbremst.

Es war schon fast 21 Uhr als ich wieder nach Hause fuhr. Das nächste Mal sehen wir uns am 2. Oktober …dann kommen bei zu mir und wir gehen am Abend in die Elbphilharmonie zu einem Orgelkonzert.

Leer-gesabbelt

Die Fahrt zurück von DK nach Deutschland, verlief an dem Mittwochmorgen relativ reibungslos. Ja es waren dieselben Baustellen, wie auf der Hinfahrt…aber der Verkehr lief ruhig bei meistens 80 kmH.

Ich war also viel zu früh in Flensburg und habe dann noch einen Blumenstrauß und ein paar Süßigkeiten für meine Schwester besorgt…das eigentliche Geschenk und die Geburtstagskarte hatte ich bereits vorher besorgt und mit auf die Dienstreise genommen.

Ich bin dann noch ein bisschen durch die Geschäfte gestreift, hab auch für mich noch etwas gefunden und um 13 Uhr war ich, wie verabredet bei Schwester+Schwager angekommen. Beiden geht es inzwischen wieder richtig gut und deshalb hatte meine Schwester Freunde und Nachbarn zum frühen Kaffee-Trinken eingeladen. Das sind alles liebe, aber sehr laut sprechende Menschen…ich fühle mich davon überfordert, hab mich aber von meiner besten Seite gezeigt. Aber mir war es einfach zu viel.

Um kurz vor 16 Uhr musste ich dann auch wieder los – musste den Mietwagen ja bis zu einer gewissen Uhrzeit wieder abgeben. Diese restliche Fahrt verlief zum Glück unproblematisch – auch wenn die Straßen erstaunlich voll waren.

Da sich das Mietwagen-Unternehmen im gleichen Gebäudekomplex, wie unser Büro befindet, war das auch kein Problem – die sind eh unkompliziert. Den Zwischenstopp in Flensburg habe ich dann als verlängerte Mittagspause in unserem Zeiterfassungssystem eingetragen.

Dann nur noch schnell den Koffer der Kollegin in meinem Büro zwischenlagern (5 Kollegen und 5 kleine Koffer/Reisetaschen sind etwas viel für unseren eigenen Firmenwagen, deshalb hatte ich angeboten ein paar der Koffer bei mir im Mietwagen mitzunehmen) und aus irgendeinem Grund hab ich dabei meinen eigenen Computer-Rucksack mit hoch genommen und dort gelassen.

Erst Zuhause hab ich dann realisiert, das heißt ich muss am folgenden Tag im Büro arbeiten – seufz…nun gut. Der Donnerstag war dann AUCH sehr unruhig, weil alle wissen wollten, wie die Fahrt war, was ich dort besprochen habe usw….und mir fehlten jetzt ja 2,5 Tage für meine normale Arbeit…ich war also weiterhin mental gestresst. Aber auch dieser Tag ging dann irgendwann vorbei.

Jetzt war ich komplett leer-gesabbelt und wollte in den kommenden Tagen weder Leute sehen, noch hören, noch sprechen.

Tagesausflug: Helgoland – mit emotionalen Startschwierigkeiten

Letzten Samstag ging es zum 2.Mal in meinem Leben nach Helgoland…per Schiff von Büsum aus – Abfahrt 9:30 Uhr.

Das hieß sehr früh aufstehen…denn ich musste ja erst einmal von Quickborn nach Büsum kommen. Das dauert so ca. 1 1/4 Stunden mit dem Auto, dazu 1/2 Stunde extra Zeitpuffer, den man immer mit einrechnen sollte, für Unvorhergesehenes auf den Straßen und sei es nur ein Rückstau oder eine extra Pinkelpause.

Wir hatten auf dem Schiff Frühstück/Abendessen mit gebucht, denn nur so bekommt man auch sicher einen Tisch auf dem großen Schiff. Das letzte Mal waren wir im Spätsommer da und da war es ein Glück, das wir vorbestellt hatten…das Schiff war proppevoll, das wir uns einen 6er Tisch mit Anderen teilen mussten…aber die waren richtig nett.

Dieses Mal war das Schiff sogar ziemlich leer…prima – also im Mai fahren macht mir damit auf jeden Fall mehr Spaß. Da das im Preis enthaltene Frühstück aber nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprach (1 Tasse Kaffee, 1/2 Weizen-Brötchen mit Butter und belegt mit Salami und 1/2 Brötchen mit Käse) hatte ich für uns 3 vorgesorgt und extra Brote geschmiert. Meine Schwester isst normalerweise keine Weizenbrötchen, wir beide essen keine Salami und Emmentaler ist auch nicht so mein Geschmack. Einzig mein Schwager isst alles das und hatte daher ausreichend Essen zur Verfügung.

Deshalb hatte ich vorsorglich vom Bäcker ein Dinkel-Kürbiskernbrot gekauft und entsprechend unserer Vorlieben belegt. Wir haben es uns dann schon an Bord gut gehen lassen und die 2,5 Stunden Überfahrt nach Helgoland war dann auch richtig schön. Während viele Andere die Zeit mit Kartenspielen (Familien) und Wett-Trinken (männlicher Junggesellenabschied) verbracht haben, haben wir uns unterhalten. Schwester+Schwager hatten viel zu erzählen und auch ich war in Redelaune, was gut passte.

Der Beginn unseres Ausflugs war jedoch schwierig: Meine Schwester war extrem angespannt, schrill schon bei der Begrüßung und sie pflaumte ständig meinen Schwager in einer aggressiven Art an, das schrillten sofort alle Alarmglocken bei mir….ohhh nein – nicht schon wieder. Ich habe sie dann ein paarmal in den Arm genommen und versucht sie zu beruhigen….später musste ich noch ein-zweimal an sie appellieren, wo ist das Problem, entspann Dich doch bitte…es ist Wochenende, die Sonne scheint, wir sind auf einem Schiff und auf dem Weg zu einem schönen Ausflug – kein Grund aggressiv zu sein, kein Grund sich aufzuregen…alles ist doch in Ordnung.

Als meine Schwester Kaffee-Nachschub holte, fragt ich meinen Schwager, ob das wieder öfter vorkommt…er war ganz geknickt: Jaaa – leider. Er bleibt dann ruhig und sagt auch nichts zu ihr…ich möchte aber, das er ihr zwischendurch mal Einhalt gebietet…das sie es selber merken kann…so das sie wieder da raus kommen kann.

Seit ihrer ersten Herz-OP vor ein paar Jahren, kommt das immer wieder…es ist eine zeitweilig aufkommende Veränderung ihres Wesens, bei der sie dann auf jede Kleinigkeit emotional „über“-reagiert und sie ist sich dessen gar nicht bewusst. Es geht bei ihr dabei von einem Extrem ins Andere.

Vor allem diese keifende Wut die schon bei Kleinigkeiten, die sie stören, in der Stimme zu hören ist, die macht mir Sorgen. Das ist echt erschreckend. Wir haben dann eine Weile geredet und sie hat sich dann auch endlich entspannt…so war der Tag dann auch plauderhaft schön.

Wir hatten einen losen Plan für den Tag…mein Schwager wollte gerne eine Rundfahrt um die Insel mit den Börte-Booten machen…ich wollte Knieper (Taschenkrebse – die Spezialität auf Helgoland) essen….meine Schwester wollte nach Parfüm schauen.

Helgoland gilt als steuerliches Ausland und unterliegt damit nicht dem Steuerrecht der EU, was bedeutet das die Waren nicht nur ohne Zoll, sondern auch ohne MWST angeboten werden…aber wie bei jedem zollfreien Einkauf, muss man auf die Mengen achten, die man zollfrei nach Deutschland „einführen“ darf.

Wer das noch von früher mit den Butterfahrten kennt, kann sich damit ein Stück Nostalgie zurück holen…nur das man die Ware nicht auf dem Schiff selbst, sondern direkt auf der Insel kauft.

Bei einem Aufenthalt von „nur“ 4 Stunden muss man sich seine Zeit also gut einteilen. Wir kamen um kurz nach 12 Uhr auf der Insel an….sind dann an den schönen bunten Häuschen am Hafen entlang geschlendert bis zum Bootssteg für die Ausflüge…okay um 14 Uhr geht das nächste Börte-Boote, 1 Stunde dauert die Rundtour um die Insel.

Also sind wir weiter geschlendert, haben uns ein paar Läden von innen angeschaut (vor allem nach Parfum und Alkohol geschaut)….und dann haben wir uns in einem kleinen Restaurant niedergelassen, das die Taschenkrebse anbot…okay -wie schön es gibt sie doch schon.

Wir haben also mit Hilfe des Kellners 2x 800G / 1x 500G Knieper bestellt, dazu gab es WEißbrot und 2 verschiedene Dips. Das klingt nach viel, aber die Ausbeute an Krebsfleisch bleibt dabei überschaubar…

Zum Glück waren die Kebse schon geknackt. Es gab also keine Zangen für uns, dafür eine Art schmale, lange Gabel zum rauspulen des Krebsfleisches.

Ich war überrascht wie aromatisch das Fleisch schmeckt und kann es geschmacklich mit nichts vergleichen. Mir hat es gut geschmeckt und ja es nimmt viel Zeit in Anspruch, das kleinteilige faserige Fleisch raus zu pulen. Langsam Essen ist ja eh gesund und wir waren auf jeden Fall gesättigt- obwohl es wirklich nicht soo viel war.

Der Teller oben dazu noch Brot und die Dips war 1 Portion und kostete dann auch 39,95 Eur. Die Bedienung meinte, es wäre auch eher eine Vorspeise. Mir war es das wert, denn ich wollte das unbedingt einmal probieren und meine Familie hatte ich dazu eingeladen.

Dann sind wir schon wieder zum Bootsanleger geschlendert und los ging die Fahrt rund um die Insel. in dem offenen Börte-Boot schaukelte zwischenzeitlich ganz gehörig… ENDLICH hab ich mal wieder gespürt auf dem Wasser zu sein…ich mag Seegang und der Wind tat sein übriges…

Während der Rundfahrt um die Insel wurde uns viel erklärt…das war kurzweilig und sogar spannend. Nach der Rundfahrt ging es dann noch einmal durch ein paar Geschäfte um jetzt die vorher gesichteten Parfum- und Alkoholflaschen zu kaufen und dann war es auch schon wieder Zeit zum Schiff zurück zu schlendern.

Jaa dieses Mal blieb keine Zeit um nach ganz oben auf die Insel zu gehen und die weite der Natur zu sehen und zu spüren (wegen des Winds)…aber das wussten wir im voraus. Deshalb sind wir ja ein zweites Mal hierhin gefahren, um das zu machen, für das wir beim ersten Besuch keine Zeit hatten.

Zufrieden ging es wieder zurück zum Schiff und nach weiteren 2,5 Stunden Fahrt kamen wir wieder in Büsum an…zwischenzeitlich gab es dann noch auf dem Schiff das Abendessen (wir hatten Labskaus vorbestellt, das war reichlich und lecker).

Wir haben uns auf dem Parkplatz dann voneinander verabschiedet und wissen schon jetzt, das wir noch ein 3. Mal hinfahren „müssen“, um die ehemaligen Luftschutzbunker / Festungsanlagen zu besichtigen. Ich habe gelesen das es auf ca. 14km unterirdische Anlagen gibt. Ein Teil davon ist ein Museum, das 1stündige Führungen anbietet.

Außerdem wollen wir das nächste Mal den Katamaran von Büsum aus nehmen. Der ist zwar teurer, dafür braucht er nur 1,5 Stunden und es ist bestimmt ein tolles Erlebnis.

Es gibt auch Erfreuliches

Es gibt auch Erfreuliches

Meine Schwester wurde am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen. Die OP ist gut verlaufen und jetzt ist sie noch bis zum Beginn der „Anschluss-Heilbehandlung“ erst einmal weiter krank geschrieben. Diese Anschluss-Heilbehandlung startet widersinnigerweise erst Mitte August. Aber okay, jetzt erholt sie sich erst einmal einen Monat zuhause. Sie hat immer noch Schmerzen im Rücken, es geht ihr aber auf jeden Fall wieder besser.

Meine beiden Brillen konnte ich Abholen und die Bildschirm-Arbeitsplatzbrille ist eine echte Erleichterung bei der Arbeit. KLASSE – das hätte ich schon viel früher machen sollen.

Diese Brille verfügt über einen großen Sehbereich für die kurzen und mittleren Distanzen, also genau die Bereiche, die man als Computer-Arbeiter braucht. So muss ich den Kopf nicht mehr in den Nacken legen, wie bei meiner normalen Gleitsichtbrille, wo ja nur ein schmales Kästchen am unteren Ende der Brille für den Nahsehbereich vorgesehen ist. Durch die Neue Brille kann ich auch mit normaler Kopfhaltung alles klar auf beiden Monitoren erkennen. Und hoffentlich ist damit das Thema „überanstrengte Augen“ auch erledigt.

Und auch die Gleitsicht-Sonnenbrille ist ein echter Gewinn, vor allem beim Autofahren.

Das Wetter ist durchwachsen…aber der Mais steht schon wieder schön hoch und so machen meine Walkingrunden auch wieder mehr Spaß, wenn es zwischen den Feldern hindurch geht.

Mein Sommerurlaub ist zwar vorbei und seit Donnerstag arbeite ich wieder….war die 2 Tage im Büro und dort fast allein…die Meisten sind jetzt in Urlaub und vor allem der Freitag ist ja inzwischen der klassische Homeofficetag. Auf meiner Etage war ich tatsächlich ganz alleine und auch auf den anderen beiden Etagen waren jeweils nur 2 Kollegen…und das noch nicht einmal bis zum Mittag.

So waren wir dann nur zu Viert mittags beim Andronaco zum Pizzaessen….hmmm die Pizza dort ist echte klasse und auch ich habe bereits um 14.30 Uhr Feierabend gemacht….immerhin hab ich in meinem Urlaub auch für den Job einige Dinge erledigt und hole mir so meine Stunden zurück.

Ich mache jetzt seit 2 Monaten das Intervall-Fasten 16:8 und es passt wunderbar in meinen Alltag. Inzwischen hab ich 5,5 kg abgenommen und fühle mich immer noch sehr wohl mit dieser Art zu Essen. Es geht mir nicht um schnelle Gewichtsabnahme, sondern um eine langsame und kontrollierte Form der Ernährung, damit es nicht zum Jojo-Effekt kommt.

Genau das ist das Tolle: Durch das zusätzliche bewusste Einschränken von Industriezucker und Weißmehl hab ich innerhalb dieser 2 Monate keine einzige Heißhunger-Attacke gehabt. Na klar gönne ich mir täglich etwas Schokolade oder auch mal ein Eis. Und wenn ich Hunger darauf habe, gibt es auch mal einen Hotdog oder ähnliches. Mein selbstgebackenes Haferflockenbrot mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen hält lange satt…genau wie meine inzwischen obligatorischen Haferkekse, so das auch Magen und Darm nicht rebellieren.

Für mich funktioniert das Alles prima und ich denke auf diese Art kann ich noch eine ganze Weile gut leben…und noch weiter langsam etwas an Gewicht verlieren. Ich bin ja inzwischen bei meinem Normalgewicht angekommen…aber das eine oder andere Kilo könnte es durchaus weniger sein…denn von meinem Idealgewicht bin ich noch so ca. 4-5kg entfernt.

Ich gehe nicht verbissen damit um und befolge das Thema auch nicht dogmatisch….aber die 16 Stunden ohne Nahrungsaufnahme halte ich locker ein…und was ich dann in den restlichen Stunden esse, das findet sich. Was ich auf jeden Fall viel besser steuern kann, sind die Portionsgrößen, denn ich bin schneller satt und merke sofort im Magen, wenn es doch etwas zu viel war. Mein Körper „spricht“ mit mir und ich höre besser zu.

Alles ist gut gegangen

Bei der OP meiner Schwester ist alles gut gegangen. Um die Einblutungen zwischen den Wirbeln zu veröden, wurde das minimal-invasiv durch die Leiste gemacht. Ich bin da immer wieder sprachlos, was in der Medizin heute alles möglich ist.

Durch die Leiste wurde das „Gerät“ bis zu den Brutwirbeln geschoben und dann jede undichte Stelle verödet. Da es ohne Vollnarkose gemacht wurde, hat sie alles mitbekommen und ja – sie hat es teilweise schmerzhaft gemerkt…bekam dann immer noch mehr örtliche Betäubung. Sie meinte das müssen so ca. 15-20 Stellen gewesen sein, die verödet wurden….ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen…klingt auf jeden Fall nach recht viel.

Gestern hatte sie noch absolute Bettruhe und erst in der kommenden Woche wird per MRT nachgeschaut, ob jetzt wirklich alle Stellen dicht sind…sie bleibt also weiterhin im Krankenhaus und bekommt dann auch „Anschluss-Heilbehandlung“.

Wir sind auf jeden Fall erst einmal erleichtert, das die OP gut verlaufen ist und auch, das es ihr schon viel besser geht. Sie ist teilweise schon wieder recht munter und guter Hoffnung das nun bald die Schmerzen und auch die Übelkeit vorbei sein werden. Und ich bin auch so erleichtert, das ich nun endlich anfange meinen Urlaub richtig zu geniessen.

Ich hab meine Schwester bisher 2x im Krankenhaus besucht und morgen werde ich ein weiteres Mal hinfahren….aber ich merke, das mir die Fahrerei schwerer fällt als üblich…..140km pro Strecke / jeweils 1,5 Stunden im Urlaubsverkehr – es sind schon sehr viele, die aktuell an die Küste in den Urlaub fahren – und jetzt hat auch noch Schleswig-Holstein Ferien…ich werde also versuchen die Autobahn zu vermeiden.

Vorher war es nicht nur wegen meiner Schwester, sondern auch wegen meines Jobs nicht so ganz möglich, mich wirklich komplett zu entspannen. Ich habe an mehreren Tagen notfallmäßig ein paar Dinge für den Job erledigt, die keinen weiteren Aufschub erlaubten (wegen fehlerhafter Anweisungen aus der Zentrale, die nun unbedingt kurzfristig behoben werden mussten) – aber auch hier ist alles gut gegangen.

Mir ist bewusst, das gerade ich aufpassen muss, genügend Abstand zwischen Job und Freizeit zu bekommen, aber hier ging es einfach nicht anders und ich kann nicht etwas sehenden Auges gegen die Wand fahren lassen, wenn ich es verhindern kann.

Mein Urlaub geht noch bis einschließlich Mittwoch und ab jetzt bleibt der Firmen-Laptop aus.


Erneute OP – weiter im Sorgenmodus

Meine Schwester ist jetzt seit 12 Tagen im Krankenhaus und bis gestern wussten sich die Ärzte keinen Rat, woher ihre starken Schmerzen im Rücken kommen…dazu kann sie den Kopf nicht mehr nach vornebeugen, ihr ist ständig schlecht, hat arge Verdauungsprobleme, sie muss sich oft übergeben usw. usw. und die Muskulatur im oberen Rücken ist ziemlich verhärtet.

Gestern nun kam sie erneut in die Röhre. Dieses Mal wurde ihr vorher auch ein Kontrastmittel gegeben und sie haben jetzt doch etwas gefunden und zwar hat sie „Einblutungen zwischen den Brustwirbeln“ und heute – also jetzt – wird sie operiert. An mehreren Stellen tritt Blut aus, das sich zwischen die Wirbel setzt (so hab ich es zumindest verstanden) und diese Stellen müssen verschlossen werden, das soll ein Minimal-invasiver Eingriff an der Wirbelsäule sein.

Ich hoffe wirklich das bei der OP alles gut geht und sie anschließend endlich auch ihre starken Schmerzen los wird….Magen und Verdauung werden sich dann hoffentlich bald wieder erholen, wenn sie nicht mehr so viele Medikamente nehmen muss und vor allem, sich wieder besser ernähren kann. Das Essen bekommt ihr gar nicht…zu viel Salz, alles verkocht, undefinierbare Soßen. Damit kann sie zumindest nicht gesund werden.

Wieder im Krisenmodus

Im Laufe des Sonntag hat mich dann jedoch eine Nachricht aus meiner langsam aufsteigenden Freude, auf den kommenden Urlaub, geholt.

Meine Schwester liegt seit Samstagnacht wieder im Krankenhaus…zuerst mit Verdacht auf Herzinfarkt…der hat sich zum Glück nicht bestätigt. Sie hatte erst langanhaltende Schmerzen im Unterbauch, daraufhin eine Panikattacke (durch die Angst was das wohl sein kann) und seitdem extrem starke Schmerzen im oberen Rücken….dann rief sie den Notarzt und seitdem liegt sie im Krankenhaus.

Die Ärzte sind zur Zeit noch ratlos…Blutwerte okay (keine Entzündungswerte), Röntgen, CT, MRT : keine Auffälligkeiten. Ihre sehr starken Schmerzen im oberen Rücken sind aber immer da. Die Hypothese lautet jetzt erst einmal: sie hat sich durch die Panikattacke so verkrampft, das die Muskulatur im oberen Rücken sich extrem verhärtet hat…aber auch mit den eingeleiteten Maßnahmen zur Lockerung der Muskeln hat sie vor allem nachts immer noch extreme Schmerzen. Jetzt soll sie in der kommenden Woche noch einmal ins MRT, dieses Mal mit Kontrastmittel, um zu sehen ob irgendwo der Blutfluss behindert wird.

Das ist auch für mich sehr belastend….und verhindert, das ich mich jetzt einem unbeschwerten Urlaubsgefühl hingebe. Da ich in den ersten Tagen dieser Woche beruflich noch sehr unter Druck stand, konnte ich erst Donnerstag zu ihr ins Krankenhaus gefahren (sind immerhin 140km pro Strecke)….aber haben natürlich jetzt wieder täglich fortwährend gechattet und telefoniert, denn jetzt bin ich wieder im Krisenmodus.

Der Besuch tat uns Beiden gut. Mir tat er gut, weil ich mit eigenen Augen sehe konnte, wie es ihr geht und ihr tat es gut, weil ich ihr mit meiner oft sachlichen Sichtweise helfen konnte, sich etwas zu beruhigen und dazu die körperliche Nähe..und auch mein Schwager schien froh, das ich gekommen war.

Es ist gut das sie in Flensburg im Krankenhaus liegt, so können mein Schwager und ihre Freunde sie öfter besuchen kommen und ich fahre in der kommenden Woche wieder hin, weiß aber noch nicht genau wann.

Denn auf der anderen Seite brauche ich jetzt auch die Erholung durch meinen 2-wöchigen Urlaub….die letzten Monate waren anstrengend und die kommenden werden es ebenfalls.

Ich muss also einen Mittelweg finden, mich zu entspannen und zu erholen und gleichzeitig für meine Schwester wieder der Anker zu sein.

Manchmal fühle ich mich wie eine Mutter, die sich ständig um ihre erwachsene Tochter Sorgen macht. Die Sorgen hören scheinbar nie auf 😒

Ruhig durch die Woche

Die Woche plätschert unauffällig vor sich hin…letzten Freitag hatte ich ein Online-Meeting mit meinem Chef und er hat versprochen, sich nun endlich um mein dringendstes Thema zu kümmern…das hatte er allerdings bereits im Dezember auch schon gesagt…und nichts ist passiert. Vor ein paar Wochen hatte ich noch einmal eine Mail an die noch höheren Entscheidungsträger und meinen Chef geschrieben und dringend um Klärung gebeten.

Denn nun wird die Zeit knapp…spätestens Ende Juni wird mein Chef das Unternehmen verlassen. Er hat mir erzählt, das es schulische Probleme mit einem seiner Söhne gibt…er hat 3 Kinder unter 10 Jahren…und um sich besser um Frau und Kinder zu kümmern und da dieser eine Sohn auch die Schule wechseln muss, haben sie sich jetzt entschieden, wieder nach Kopenhagen zu ziehen…und das ist nun einmal zu weit weg von der Firmenzentrale, denn in seiner Position muss er eben oft Vorort sein.

Ich verstehe seine Beweggründe und finde sie auch richtig….aber gefallen tut mir sein Weggang trotzdem nicht.

Nächste Woche fahre ich mit dem Controller für 2 Tage in die Zentrale….wir haben uns für die „kurze“ Variante mit nur einer Übernachtung entschieden. Also Dienstag ganz früh geht es los und Mittwoch kommen wir am Abend bereits zurück. Wenn man die Fahrtzeit abzieht, bleibt ca. 1 Arbeitstag übrig…aber das ist für mich ausreichend.

Mein Chef hat für das noch ausstehende (und letzte) jährliche Beurteilungsgespräch zugestimmt, das wir uns in der Zentrale treffen. Der Controller hat sein Gespräch „anders“ gelöst….er führt das bereits mit dem deutschen GF. Trotzdem kommt er mit…er möchte noch ein paar Kollegen sprechen.

Dieses ruhige und konzentrierte Arbeiten in dieser Woche, macht mich sehr zufrieden und gibt mir auch viel Freude.

Ich habe auch privat ungewohnt viel ungestörte Zeit, weil meine Schwester genau das gemacht hat, was ich mir schon gedacht habe…sie meldet sich jetzt gaaar nicht mehr. Sie kennt eben nur Extreme. ganz oder gar nicht – dazwischen scheint nichts anderes möglich zu sein. Ich hatte ihr per Whatsapp ein schönes Wochenende gewünscht und auch eine Rückmeldung bekommen….ansonsten herrscht Funkstille.

Auf der einen Seite macht mir das zwar ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, das es sie eigentlich etwas ganz anderes möchte und sich nun verletzt und angegriffen fühlt,…andererseits ist es für mich so entspannend und ich werde jetzt erst einmal nichts weiter unternehmen, sondern abwarten.

Ich mache das, was ich immer gerne mache: Ich genieße meine Zeit zuhause, walke fast täglich meine 4-5 km, jetzt wieder etwas später am Abend so gegen 21.30…dann ist es kühler und ruhiger draußen und manchmal gibt es schön Sonnenuntergänge zu beobachten:

Mit viel Elan hab ich mich in den letzten Wochen um meinen Balkon gekümmert….fast alle Pflanzen haben den Winter gutüberstanden und überall grünt es.

Mit 3 weiteren schlanken, aber höheren Grünpflanzen und Pflanzgitter arbeite ich weiter an meinem grünen Kokon auf dem Balkon…und sogar die Clematis blüht schon wieder…die steht aber auch gut geschützt und überdacht vor meinem Wohnzimmerfenster:

Hab gestern mit dem Rentner aus Hessen gesprochen. Wir telefonieren aktuell so im 2-Wochen Rhythmus und es war wieder einmal sehr lustig…den Beiden geht es gut und im Juni fahren sie für 10 Tage an die Ostsee….wir werden uns dann einen Tag treffen…ich hab Lübeck als Treffpunkt vorgeschlagen, dann brauchen die Beiden nur ca. 20 Minuten zu fahren und ich etwas mehr als 1 Stunde.

Immerhin ist er schon 70 und sie kurz davor….aber sie sind Beide so jung in ihrem Wesen, so agil, witzig und voller Tatendrang….so ganz ohne Jammern, und das trotz körperlicher Probleme.

Wir reden auch über Krankheiten, Zipperlein, Tod, Politik, Kinder, Sport, Soziologie, über seelische Wunden und über Früher…über neue Ängste und übers Wandern, über ehemalige Kollegen und über Buchhaltung. Er war – genau wie ich es ja noch bin, mit viel Leidenschaft Bilanzbuchhalter…er versteht wovon ich spreche, versteht meine beruflichen Probleme und mein ungläubiges Kopfschütteln über gewisse Vorgehensweisen und Aktionen in der Firma…wir denken in Vielen Dingen ganz ähnlich.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Feiertag heute

Der Rosa Elefant im Raum

Nach den 3 schönen Urlaubstagen in der letzten Woche, hatte ich ja noch in dieser Woche 2 weitere Urlaubstage.

Vor ca. 2 Monaten, hatte meine Schwester mal wieder einen Tiefpunkt und meinte, sie müsste mal raus von allem…als ich daraufhin meinte: sag wohin zu fahren möchtest und ich Buche etwas für Dich…wollte sie aber dann noch nicht ganz alleine weg…also gut – dann für uns Beide.

Nun jetzt war es also soweit und so ist sie Samstagabend zu mir gekommen, damit wir Sonntagmorgen gleich losfahren konnten. Wir haben Sushi bestellt und geredet. Das war auch mal wieder nötig, so ein paar Dinge aufzuklären..es waren 2 Themen: ihre Lüge und unsere Kommunikation…es war kein wirklich schöner Abend…aber das hatten wir auch nicht wirklich erwartet.

So richtig nett waren meine Aussagen wahrscheinlich für sie nicht…dafür aber klar und unmissverständlich…dachte ich zumindest…aber wie immer, jeder hört nur das aus den Worten, was er hören will…geht mir ja genauso.

Sie hat sich durch meine Worte angegriffen und verletzt gefühlt, obwohl ich sie nicht mit Vorwürfen bombardiert habe, sondern „Ich-Botschaften“-gesendet habe („Mir geht es nicht gut damit…“ „Es verletzt mich das…“) Ich habe versucht ihr, wieder einmal, zu erklären, das ich nicht ihr Partner bin, sondern ihre Schwester…und eben auch, das ich anders funktioniere, als sie…so das unsere Bedürfnisse in Sachen Kommunikation sich diametral unterscheiden.

Aber auch der Ton macht die Musik und ich war schon aufgebracht und ungeduldig, weil ich ihre offensichtliche Lüge einfach nicht mehr hinnehmen wollte – was der Stimmung an dem Abend auch nicht zuträglich war. Sie war im Verteidigungsmodus was bei ihr bedeutet, immer und immer wieder das Gleiche zu sagen…ohne wirkliche Erklärung…was ich so nicht durchgehen lassen wollte…letztlich habe ich bei dem Thema kapituliert…es bringt ja nichts…sie sagt zwar Entschuldigung und gleichzeitig auch, das es keine Lüge war.

Beim Thema Kommunikation hab ich mich klar positioniert: Ich bin da, wenn sie mich braucht, aber nach 1,5 Jahren muss der „Krisenmodus“ jetzt endlich auch mal beendet sein und es wird Zeit für etwas mehr Normalität in unserer Kommunikation.

Wenn ich mich zwischen ihren und meinen Bedürfnissen entscheiden muss, dann muss ich natürlich langfristig auf meine eigenen Bedürfnisse achten. Ich entscheide mich also eher für das, was mir gut tut (Stille, Ruhe, Rückzug), auch wenn sie etwas anderes braucht (ständige Kommunikation, Ansprache und Bestätigung). Ich entscheide mich also nicht GEGEN sie, sondern FÜR mich.

Aber mit dieser Argumentation, bin ich schon vor Jahren, bei meinem Ex-Freund gescheitert…der Unterschied kommt nicht durch…denn im Endeffekt heißt es, ich ziehe mich etwas zurück und nur das wird wahrgenommen….weil: vorher ging es ja auch…jaaa aber das tut mir eben nicht so gut, wie Dir.

Egal…der Abend war also nicht gerade entspannt lustig…aber wir haben eben geredet und ich hoffe zumindest einigermaßen klärend. Ich zumindest habe danach gut geschlafen.

Meine Schwester hat am nächsten Morgen, den vorherigen Abend mit keinem Wort erwähnt und ich hab noch einmal versucht, nach einer Nacht drüber schlafen, ein Feedback von ihr zu bekommen…aber nein, ich hätte meine Standpunkte klar gemacht und mehr gibt es aus ihrer Sicht dazu nicht zu sagen.

Und so wurden diese Themen in den folgenden Tagen beharrlich ignoriert…waren aber unterschwellig immer noch da und wurden somit zum Rosa Elefanten im Raum.

Ein Streit – der mich belastet

Nun hab ich tatsächlich ein paar Tage Urlaub. Es begann mit einem ruhigen Wochenende…einem seeeehr ruhigen Wochenende…ich hab tatsächlich nicht viel gemacht und genau DAS, sehr genossen.

Mir geht es jedoch gerade seelisch nicht ganz so gut, was hauptsächlich an meiner Schwester liegt…über die Einzelheiten möchte ich gerade nicht reden…nur, das mir der Gedanke an unseren mehrtägigen Kurzurlaub gerade gar nicht behagt.

Ich habe mich vor ein paar Tagen etwas zurückgezogen, weil ich enttäuscht von ihr bin und ihr das Ganze auch erläutert habe…Sie hat meine Worte jedoch übel genommen, sich ertappt gefühlt und reagiert wie sie es immer tut: sie hat sich zwar entschuldigt, aber eher mit dem Unterton des Unverständnisses, mit Erklärungsversuchen und merkwürdigen Erläuterungen – ich erkenne es jedoch in ihrer Art alles abzustreiten und sich raus-zu-winden…also so eine Entschuldigung ist nicht echt…weil es in ihren Augen NICHTS war.. und jetzt hat sie sich erst einmal „gekränkt“ ebenfalls zurück gezogen.

Mich jedoch beschäftigt dieses Verhalten, vom nunmehr vorletzten Wochenende, schon seit vielen Tagen und nach 3-4 Tagen des Nachdenkens, hab ich es ihr dann geschrieben…zum Telefonieren war ich nicht in der Lage. Außerdem würde sie nur eines verstehen: Ablehnung …auf die Einzelheiten, die ich ihr versuche mitzuteilen, würde sie nicht hören…selbst jetzt, wo ich es schriftlich gemacht habe, merke ich, sie versteht nur das, was sie daraus hören will: Ablehnung.

Entweder man liebt sie oder man lehnt sie ab…etwas dazwischen kennt sie nicht…sie geht immer in die Extreme. Wer sagt, das nur ich einen Knacks durch unsere merkwürdige Kindheit habe, bei ihr ist ebenfalls einiges kaputt gegangen…nur sie wollte sich das nie eingestehen und hat nie wirklich versucht, es richtig zu verarbeiten.

Und all ihre unerfüllten Sehnsüchte nach Nähe und Geborgenheit in einer Familie, die ihr Mann ihr nur bedingt geben kann, versucht sie nun über ständigen Kontakt zu mir, diese Lücke zu schließen. Ich bin jedoch nicht ihr Partner, sondern ihre Schwester und ich kann und will nicht ihr Haupt-Anker sein. Dazu bin ich nicht geeignet, denn es engt mich ein und überfordert mich.

Leider sieht sie nicht, das Ihre Bedürfnisse sich nicht mit meinen Bedürfnissen decken. Sie ist, genau wie mein Ex-Freund, extrovertiert, laut – liebenswert ja, aber sie vereinnahmt einen völlig und ist dabei total unsicher. Ich bin introvertiert und hab mir mein Selbstbewusstsein mühselig im Laufe von mehr als 50 Jahren aufgebaut…ich komme mir mir wunderbar klar und liebe mein Leben, so wie ich es lebe.

Sie ist immer unsicher, braucht ständig Bestätigung und seelischen Zuspruch und kann nicht ohne diesen leben…und wirklich zufrieden und sie selbst, ist sie nur in wenigen Momenten in einem Jahr…die meiste Zeit ist das Leben für sie eine Last…während ich mir mein Leben so aufgebaut habe, das ich meistens sehr zufrieden bin und mir mein Job auch viel Freude macht.

Ja klar, in der Zeit wo es ihr mit der Herz-OP usw. schlecht ging, hatten wir täglich Kontakt…aber das war der Krisenmodus…darin bin ich gut und das war für mich auch extrem wichtig, sie in der Phase nicht allein zu lassen, als mein Schwager das einfach nicht abdecken konnte…aber jetzt, nach fast 1,5 Jahren…jetzt ist auch mal wieder gut und ich möchte wieder einen für MICH akzeptableren Kontakt.

Soo und gestern nun hab ich unseren Urlaub, auf ihren Wunsch hin, präziser geplant…gebucht ist eben gebucht, aber ich habe gerade so gar keine Lust auf diesen Urlaub…weil ich Angst habe, das er mir nicht gut tun wird.

Denn diese ganze Aktion hat mich verletzt und mich wieder in ein Tal der Stille katapultiert…ich will nicht kommunizieren, will Niemanden sehen und eigentlich möchte ich nur meine Ruhe…seelische und körperliche Ruhe. Nach den vielen Wochen der beruflichen Anspannung, brauche ich einfach wieder einmal viel Zeit für mich.

Würde ich den Urlaub aber einseitig absagen, bzw. meiner Schwester Vorschlagen statt mit mir, mit meinem Schwager zu fahren (das Hotel ist immerhin gebucht + bezahlt), würde das einem Bruch gleichkommen. Also muss ich jetzt dadurch und versuchen es in einem persönlichen Gespräch zu klären.

Sooo eigentlich wollte ich in diesem Beitrag über meinen „Back-Tag“ schreiben…aber wie schon so oft, hab ich einfach drauflos geschrieben und bin dabei bei einem ganz anderen Thema gelandet.