Ist das Wetter nun schön oder nicht…

Ist das Wetter nun schön oder nicht…

…an dem Beispiel des ZDF-Meteorologen Ödzen Terli sehe ich mal wieder, wie eine an sich einfache und klare Aussage eines Meteorologen, in Kommentaren zu den Artikeln über diese Aussagen, zu einer überbordenden und maßlos übertriebenen Medienschelte ausufert, bzw. er persönlich beleidigt und diffamiert wird.

Ein Meteorologe ist doch nicht nur dazu da, die aktuellen Temperaturen, Regenwahrscheinlichkeiten und Windrichtungen in die Wohnzimmer zu tragen, sondern sie beobachten Klimaprozesse und prognostizieren Wetterentwicklungen.

Wenn also eine Jahreszeit extrem abweicht vom langjährigen Mittel oder sonstwie auffällige Entwicklungen sich Abzeichnen, dann finde ich es richtig, das darüber auch in den Wetternachrichten informiert wird. Es bietet die Möglichkeit die aktuelle Wetterlage in einem großen Kontext (hier Klima) einzuordnen….immer belegt anhand von Grafiken und Statistiken.

Wem das als Panikmache negativ aufstößt, möchte vielleicht lieber belogen werden und weiterhin glauben alles ist in Ordnung auf unserem Planeten und ja, auch ich möchte manchmal einfach nichts mehr hören von aktuellen oder zukünftigen Katastrophen – aber nur weil ich es nicht immer möchte, heißt es nicht, dass es dann weg geht.

Und ich gebe Özden Terli recht, wenn er bei langanhaltendem Sonnenschein und Trockenheit nicht mehr von schönem Wetter reden möchte: „Was ist denn schön daran, wenn draußen alles gelb ist vor Trockenheit und die Bäume leiden?“

Und es Leiden bei dem Wetter ja auch viele Menschen und Tiere unter der Hitze….ich fand es in diesem Sommer bei den immer noch moderaten Temperaturen hier im Norden bei mehr als 32-36 Grad auch nicht mehr schön.

Wir können es doch auch sehen, der Rasen ist verbrannt, auf den Feldern wuchs das Getreide nicht mehr so hoch, die Bäume haben vielerorts schon die Blätter sehr früh verloren, alles war ausgedörrt, weil es monatelang nicht geregnet hat…soll man darüber nicht reden, weil es manche eben nicht hören wollen?

Ich will darüber informiert werden…ich will es wieder und wieder hören….denn auch ich bin phlegmatisch und ändere mein Verhalten nicht automatisch, nur weil man es mir einmal erklärt, das ich etwas ändern sollte…sondern nur, wenn ich es immer wieder höre und so langsam es auch in mein Bewusstsein dringt, das auch ich mein Verhalten im Kleinen ändern muss, damit es irgendwann einmal im Großen sichtbare Änderungen gibt.

Und um noch einmal ganz klar meine Meinung zu sagen (auch wenn das jetzt nicht in erster Linie mit dem Klima, sondern mit der aktuellen Energiekrise zu tun hat): Ich finde es auch nicht schlimm, das uns jetzt von Regierungsseite auferlegt wird, Heizkosten zu sparen, Strom zu sparen und auch Wasser zu sparen. Denn das hätten wir schon vor längerer Zeit alle ganz locker von alleine machen können…und das ist genau das, was ich schon seit einigen Jahren selber versuche. Aber wir Menschen sind zu bequem und denken zu wenig darüber nach, wo die eigene Verschwendung anfängt. Ich weiß auch, es ist vielen Menschen nicht möglich, noch weiter an all dem zu sparen, weil sie sich das Leben eh kaum noch leisten können….aber die Menschen, die verschwenderisch immer noch die Heizung auf 25 Grad aufdrehen, dann aber das Fenster dabei auf Kipp geöffnet lassen…die lieber im T-Shirt im Wohnzimmer sitzen, anstand mal einen Pullover darüber zu ziehen, die haben bestimmt noch Einsparpotential….und das kommt dann nicht nur der Energiekrise, sondern auch der Klimakrise zu Gute.

Ach ja und ich halte nichts davon, immer nur auf die Anderen zu zeigen…die es noch schlechter machen, oder noch verschwenderischer sind…und auch ich finde nicht alle Maßnahmen der Regierung sinnvoll.


Meteorologen und Meteorologinnen erforschen Klimaprozesse und beobachten, messen und prognostizieren Wetterentwicklungen. Sie erarbeiten Modelle für Wettervorhersagen, entwickeln Messinstrumente, sammeln meteorologische Daten und erstellen Statistiken sowie Datenbanken.

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=ZQhFNH00VR0HMo0rWH9iY1D9VR55sb8ycRFWReOj9tT49h4ZdLBn!-23305192?path=null/kurzbeschreibung&dkz=58757&such=Meteorologe%2FMeteorologin

…und wie immer gilt: das ist MEINE Meinung und auf meinem Blog tue ich sie auch kund- jeder darf gerne denken was er möchte!

Schuften bis zum Schluss

Erschreckend viele Rentner müssen auch im Ruhestand arbeiten, um über die Runden zu kommen.

Ja,ja – ich weiß. Das sind die Frauen die nur wenig gearbeitet haben, weil sie die Kinder großzogen oder die Männer, die in niedrig bezahlen Jobs immer fleißig gearbeitet haben und trotzdem reicht es nicht für eine Rente zum Leben.

Aber leider geht es eben nicht nur denen so…wir reden auch von Ingenieuren, Versicherungsmaklern und anderen Angestellten mit mittleren Einkommen. Es geht um den Mittelstand in unserer Gesellschaft.

Es reicht schon, wenn man mit 55 Jahren krank wird und ein paar Jahre nicht arbeiten kann…schon ist man in der Falle. Die Arbeitslosigkeit mit 63 Jahren ist auch keine Seltenheit und schon ist das ganze geplante Modell für den Lebensabend dahin.

Ein Angestellter macht sich selbständig und zahlt nicht in die private Rente weil er das Geld nicht hat…eine Frau hat ihr ganzen Leben immer in einer Bäckerei gearbeitet und trotzdem reicht es nach Abzug der Fixkosten nicht um in Würde leben zu können.

Das finde ich schon erschreckend…Jeder Cent wird umgedreht um ja niemandem auf der Tasche zu liegen….ich werde ab sofort mehr Sparen. Jetzt wo ich es mir noch leisten kann.

Heute macht ein Kleid weniger in meinem Schrank mein Leben nicht ärmer, aber vielleicht machen mir ein paar Euro mehr, später das Leben leichter.