Helgoland – 3.Teil – gewaltiger Ausblick

Wenn man nun oben, angekommen, auf dem unebenen Plateau, den schmalen Wegen entlang der Klee-Wiesen folgt kommt man unweigerlich auf die andere Seite der Insel…und dann kommen diese WOW-Momente:

Da steht man oben und schaut fast gerade die Steilküste hinunter

Und läuft man dann weiter, hat man dieses grandiose Panorama:

Ich war nahezu überwältigt von der rauen Schönheit der Felsen, von der unfassbaren Höhe, die ich nur Minuten zuvor mir an dieser Stelle so gar nicht vorstellen konnte…..und ich verzichte an dieser Stelle auf die weiteren Bilder, die man sonst immer von Helgoland zu sehen bekommt….die Felsen mit den vielen Vögeln, die sich zu Hunderten an den Felsen schmiegen und laut Ihr Dasein kundtun und die „Lange Anna“, der Felsen der scheinbar losgelöst vor dem Rest der Insel hinauf ragt.

Mein Gänsehaut-Moment war einfach dieses Bild oben…..und die Erklärungen meines Schwagers, wie die Insel immer mehr Felsen verliert….wie weit er als Kind mit seinen Eltern an die Lange Anna heran kam, wo jetzt nur noch Vögel sein können, weil der Weg dorthin so schmal geworden ist…der Rest ist schon weggebrochen….

Wir waren als Kinder nie auf dieser Insel…dabei war unser Weg genauso weit, meine Schwester genauso alt wie mein heutigere Schwager…er war ja damals der Nachbarjunge. Na egal – das ist ein anderes Thema.

Wir sind auf jeden Fall rundherum gelaufen….haben jeden Ausblick genossen…und später haben wir uns für längere Zeit in einem Cafè niedergelassen….Es gab Eis mit belgischen Waffeln und Karamellsoße, Kaffee und Latte Macchiato, für meine Schwester: Friesentee mit Kluntje-Kandies und Sahne…..wir haben mit einem Glas Sekt meine gute Beurteilung gefeiert…..wir haben es uns einfach gut gehen lassen.

Es fühlte sich einfach nach Urlaub an….