Ein chaotischer Tag

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs)

Über manche Tage kann man sich einfach nur wundern. Was ist denn nur heute los?

Mitten während eines 2er Meetings fing es mit einem Strom- und Internet-Ausfall im Homeoffice an…es dauerte dann ca. 20 Minuten bis alles wieder da war….während der Zeit hab ich dann das Teams-Meeting in ein Handytelefonat umgeändert, das ging ja noch.

Da nicht nur bei uns im Haus alle stumm blieb, sondern auf einmal auch die Baustelle an der Privatbahn hinter dem Haus, nehme ich an, das da wohl Jemand ein Kabel gekappt hatte..

Mails die ich zuvor noch mit einem Auge auf meinem Handy gesehen habe, waren später weder im Handy noch im PC sichtbar…grummel….zum Glück waren es nur Interne, so konnte ich bei den Kollegen nachfragen.

Unsere neue Kollegin ist immer noch krank und bleibt es auch noch ein paar Tage, der Controller ist immer noch in Urlaub und ich versuche mit halber Kraft (bin ja auch noch nicht wieder gesund) alles irgendwie am Laufen zu halten und komme dabei nicht zu meiner eigentlichen Arbeit.

Die Kollegen schicken haufenweise Rechnungen, stellen Fragen und kämpfen mit Dingen, wo sie hoffen, das ich helfen kann – sorry aber das sind nun wirklich nicht meine Themen….aber auch das hält natürlich auf.

Damit es aber gar nicht erst langweilig wird, stelle ich fest, das die Firma des Controllers nicht über genügend Geld verfügt, ich muss also auch noch intern Geld anfordern, na prima – das dauert immer ein paar Tage…dann kommt auch schon die externe große Zahlungsdatei und ich schaffe es nicht, sie ordentlich in die Bank einzulesen….es kommt immer eine Fehlermeldung.

Nein – bitte nicht – ich frage bei der Kollegin nach, die fordert die Datei noch einmal von extern an…zum Glück bekomme ich die neue Datei direkt und auf einmal geht es – was für eine Erleichterung…ich wäre nur sehr ungern die Schuldige, wenn die Gehälter diesen Monat nicht rechtzeitig bezahlt werden würden.

Ein Kollege hat Probleme mit dem Rechnungsprogramm – aber die Fehlermeldungen stimmen einfach nicht…was ist das für ein Programm, indem einfach irgendeine Fehlermeldung erscheint, aber die Meldung nicht die Ursache des Problems beschreibt….das ist doch widersinnig: zum Glück kenne ich schon sehr viele Fehlermeldungen und was sie auslösen – diese hier war absolut unsinnig. Aber ich ahnte bereits was das Problem sein könnte …kam aber nicht mehr in die Rechnungen hinein – die waren gesperrt und blieben es auch noch stundenlang, obwohl der Kollege beteuerte überhaupt nicht mehr im System zu sein.

Irgendwann am Nachmittag hab ich es dann geschafft in die Rechnung zu kommen und tatsächlich…unser Rechnungssystem wollte das Rechnungsdatum nicht akzeptieren, weil es in der Zukunft liegt: vor dem 01.09. nimmt das System keine Rechnungen mit Datum 01.09. entgegen…so ein Mist. Na gut – dann ändere ich es jetzt ab und warte später, nach den Freigaben, mit dem Verbuchen bis zum 01.09. – dann ändere ich das Datum wieder zurück und uploade es erst dann in unser Buchungssystem.

Erfahrung ist wenn man gelernt hat, unter Umgehung der systemischen Einschränkungen, ein Programm dazu zu bewegen, das zu machen, was man braucht, um es letztlich richtig zu machen.

Irgendwann am Nachmittag hab ich meinen Status auf „nicht stören“ geändert und mich endlich auf mein Settlement für eine Firma konzentriert….hier hatte der Direktvermarkter einige Korrekturen für die Vormonate vorgenommen und ich musste den gesamten Kram nachträglich neu aufteilen, um dann die Gutschriften für die einzelnen Firmen ebenfalls zu korrigieren und um was für immense Beträge handelte es sich: 2,54 / 0,45 / 70,45 EUR…ich weiß ja nicht – größere Beträge machen mir doch irgendwie mehr Spaß.

Aber letztlich war ich froh und zufrieden, diese 3 Monate jetzt schon korrigieren zu können und zwar zeitnah und jetzt und nicht, wenn es zum Quartalsabschluss wieder zeitlich eng wird. Hoffentlich wird das jetzt nicht zur Regel mit den Korrekturen bei Abregelungen.

hmmm muss ich noch erwähnen, das mein Drucker dann kurz vor Schluss auch nicht mehr wollte….erst wollte er nur neuen Toner und als das erledigt war, forderte er auch eine neue Trommeleinheit….seufz…zum Glück hatte ich die schon griffbereit hier liegen.

Hoffe der morgige Tag wird wieder ruhiger 😉

Draussen Sturm, drinnen Stillstand

Irgendwann, im Laufe dieser Woche, ging meine Kraft verloren….Seit genau Dienstagabend war ich einfach nur noch schlapp, müde und fühlte mich ausgelaugt. Das hat sich bereits seit ein paar Tagen bei mir angedeutet…

Mittwoch blieb ich noch im Homeoffice und es lief nicht wirklich rund. Der Sturm peitschte wie wildgeworden, um das Haus….und selbst als ich die Balkonkästen abhängte und zu den anderen am Boden stellte, reichte die Kraft des Windes aus, um fast alle geschützt stehenden Pflanzkästen umzuwehen…das hab ich allerdings erst am Nachmittag realisiert….hatte die Vorhänge im Wohnzimmer zugelassen…so fühlte es sich gemütlicher an…und mein Arbeitszimmer liegt ja auf der anderen Seite des Hauses.

Mittags fiel dann erst einmal kurzzeitig der Strom aus….kein Problem, schon kurze Zeit später war er wieder da…nur das Internet wollte danach nicht mehr….hmmm…okay, dann werde ich wohl doch noch nach Hamburg ist Büro fahren müssen….hmmm blöd irgendwie….also hab ich noch einmal den Stecker vom Router gezogen und nach ein paar Minuten wieder neu gestartet und weiter gewartet…und nach ca. 1/2 Stunde ging auch das Internet wieder. SUPER – ich kann doch weiter von hieraus arbeiten.

Aber danach war die Luft bei mir komplett raus….okay – alle restlichen Abschlüsse sind ja nun zur „Kontrolle“ bei den dänischen Kollegen und ich wartete auf die Rückmeldungen der 3 Kollegen…aber die gaben keinen Mucks von sich….Wie – was – nichts? Gar nichts?

Eine automatisierte Rückmeldung hab ich dann doch noch bis Freitag bekommen…EINE und Zwei Fragen…und für die anderen Sechs kam nichts. Okay – kann mir ja egal sein…meinen Part hab ich erledigt.

So hab ich am Mittwoch früh Feierabend gemacht und bin quasi direkt danach auf der Couch eingeschlafen…und dieses Gefühl von tiefer Müdigkeit blieb eigentlich bis Sonntagmorgen.

Gearbeitet habe ich nur so allgemeinen Kram, nichts aufregendes, nichts schwieriges…Routine eben…und das fiel mir schon schwer genug…und nach Feierabend hab ich zuhause nichts erledigt bekommen…die meiste Zeit hab ich geschlafen, bin mal ein paar Schritte vor die Tür…aber immer nur kurz. Nur am Donnerstag hab ich mich zusammen gerissen und bin zu meiner Schwester gefahren…ihr „Einjähriges“ feiern.