Eine Woche im Büro

Die gesamte Woche hab ich dann im Hamburger Büro gearbeitet, da meine beiden Kollegen gleichzeitig in Urlaub sind…da hatte ich ja zugestimmt…Homeoffice war dadurch nicht möglich.

Es war eine unruhige Woche im Büro und trotzdem hat es gut geklappt, da ich in unserem 3er Büro alleine war und die Tür zum Gang schließen konnte…immerhin war ich im Endspurt meiner Halbjahres-Abschlüsse und Freitag hatte der Report ja immer noch nicht wieder funktioniert.

Da ich Montagmorgen direkt den Termin bei der Führerscheinstelle hatte, hab ich Sonntag noch knappe 2 Stunden von Zuhause aus arbeitet und noch einmal den Report laufen lassen. Erfreut stellte ich fest: er funktioniert…hab also also Reports nachgeholt und somit den Abgabe-Rückstand wieder aufgeholt.

Montag im Büro klappt es dann aber wieder nicht mit dem Report…Zuhause arbeite ich über eine VPN Verbindung, im Büro über das interne Netzwerk. Versuchsweise hab ich es dann im Büro auch über VPN versucht und siehe da…jetzt konnte ich den Report auch im Büro benutzen…mehr hat mich erst einmal nicht interessiert. Bis zum Donnerstagmorgen hatte ich somit alle Termine eingehalten – Geschafft….fertig !!

Ich war unglaublich erleichtert, das, trotz einiger unvorhergesehener Problemchen, alles noch rechtzeitig fertig geworden ist…und ich merk,e wie sehr ich mich an meine mind. 2-3 Homeoffice Tage gewöhnt habe…also jeden Tag den Verkehr rein nach Hamburg (über eine große breite Straße an der schon seit Monaten ständig gebaut wird)…das ist schon zeitaufwändig.

Sofort hab ich den Arbeitsschwung, den ich noch hatte, genutzt, um die liegen gebliebene laufende Arbeit wenigstens zum Teil sofort wieder Aufzuholen. Denn immerhin wollte ich Freitag bereits vor dem Mittag ins Wochenende gehen…und in der kommenden Woche hab ich auch nur 3 Arbeitstage….also jetzt nur nicht Nachlassen mit dem Arbeitseifer…für Müßiggang und Trödeln hab ich einfach gerade keine Zeit…dafür aber ein paar Urlaubstage in Sichtweite.

Freitagabend war ich also mit der Brandenburgerin, meiner lieben Kollegin verabredet…bei ihr zuhause.

Drohende Wolken

Drohende Wolken

Abgabetermine kommen immer genau so PLÖTZLICH und unerwartet wie Weihnachten und Silvester….absolut unplanbar… oder nicht? hahaha

Die Kollegen aus der Zentrale sind wirklich super nett und arbeiten auch fleißig, aber das eine Deadline wirklich bedeuten kann, danach geht es NICHT mehr, ist in deren Leben eher unbekannt.

AAACH – zu dem Datum ändert sich etwas…jaja das wissen wir schon seit 6 Monaten…..aacchh so, jetzt ist es endgültig…sind ja nur ca. 40 Firmen mit mehreren Hunderten Einzeladressen…..ja – das wird schon…wir sind dabei… Ach so Ende DIESEN Monats…ja dann müssen wir uns evtl. doch etwas sputen.

Während ich heute echt nervös geworden bin, weil sich einiges eben nicht so einfach ändern lässt….und ich das nicht für alle übernehmen kann…bleiben alle Anderen entspannt…

Nun gut – dann entspann ich mich jetzt auch…ich hab ja im letzten Jahr dazu gelernt: Ich habe die entsprechenden Stellen innerhalb der Firma noch einmal informiert und auf die Dringlichkeit hin gewiesen…hab einen Teil ,den ich netterweise zusätzlich übernehmen wollte, an die richtige Stelle weiter gegeben…

Aktuell bin ich ja auch noch die Urlaubsvertretung für den Controller …sooo und unsere beiden Bereiche sahen heute um 15 Uhr sooo gut aus, das ich den Feierabend frühzeitig einläuten konnte.

Damit entgehe ich der Gefahr mich weiter in eine Aufgabe zu verbeißen, für die ich gar nicht eingeteilt bin….hahaha….denn tatsächlich gibt es in der Zentrale eine Person, die genau diesen speziellen Teil der Änderungen übernehmen soll.

Es gilt mal wieder der Grundsatz: Melden befreit.

Das ist normalerweise nicht meine Arbeitsweise…aber so ist es eindeutig entspannter in meinem Magen…..

Und Kaffee auf dem Balkon zu trinken, macht auch bei 13 Grad und Windstille noch Spaß….trotz der drohenden Regenwolke über mir…aber besser hier, als im Job…